Prävention hätte immer in der Kindheit eines jeden Menschen anzusetzen.
Kein Mensch wird als (Gewalt-) Täter geboren.
Immer noch gehen so viele Eltern, Familien, Bezugspersonen falsch, schädigend mit ihren Kindern um - auch auf "subtile" Weise.
Schwarze Pädagogik - Druck, Zwang, Kontrolle, Härte, Strenge, emotionale Kälte, Strafe, Dressur, Vernachlässigung, Erniedrigung, Drohen, Angst erzeugen, also psychische Gewalt - fängt nicht erst bei körperlicher Misshandlung an, aber auch diese wird immer noch in erheblichem Ausmaß getätigt.
Siehe auch sogen. Erziehungsratgeber wie "Jedes Kind kann schlafen/essen lernen" etc. - das ist Gewalt, Dressur, Kindesmisshandlung. Nichts anderes.
Jugendämter schaffen hier keine angemessene Abhilfe. Es gälte, Eltern angemessen, d.h. respektvoll, unbürokratisch, niedrigschwellig, nicht-paternalistisch, bedürfnisorientiert, wohltuend zu unterstützen.
Viel hat das auch mit Armut und Überlastung zu tun sowie mit Eltern, die als Kinder selbst beschädigt wurden - physisisch und/oder psychisch. Autoritarismus.
Abhilfe schaffen nicht Behörden, schon gar nicht Strafe, sondern der ermöglichte (!) angemessene, bedürfnisorientierte, respekt- und liebevolle Umgang mit Kindern.
cohousing könnte hier helfen, grundsätzlich: anders arbeiten, wohnen, miteinander leben:
Kinder und Erwachsene brauchen lebenslang mehrere vertraute Bezugspersonen unterschiedlichen Alters und Geschlechts (Frauen und Männer), das müssen aber keine Blutsverwandten sein, sondern wohltuende, tragende, dauerhafte Beziehungen. Nicht wechselndes Betreuungspersonal in immer früherer, immer längerer Fremdbetreuung (Kita, Krippe, Schule).
Eltern brauchen Entlastung, Zeit für sich, für Regeneration, Muße, eigene Bedürfnisse, Interessen und können in materieller Armut und/oder in starker beruflicher Belastung, Überlastung und Existenzängsten, diversen intensiv belastenden Situationen, siehe auch chronische Krankheit, kaum gut Eltern sein, insbesondere dann nicht, wenn diese Belastung langfristig andauert - es leiden entweder die Kinder oder die Eltern darunter oder/meistens beide.
Mit Strafe ist niemandem geholfen, weder werden Täter auf diese Weise "resozialisiert", es wird bei ihnen keine echte Schuldeinsicht, keine Reue, d.h. kein Mitgefühl mit dem Opfer und keine Verantwortungsübernahme für die Tat durch Strafe evoziert, sie hat auch nachweislich keine abschreckende Wirkung, noch ist einem Opfer mittels Strafe, Bestrafung der Täter, geholfen.
Die Strafe hat keine Heilung der Opfer zur Folge, nichts wird dadurch besser oder ungeschehen gemacht.
Strafe basiert grundsätzlich nur auf Rache, Vergeltung und Demonstration von Macht, Kontrolle, Unterwerfung, Gehorsam erzeugen, gefügig machen.
Durch Strafe wird bei keinem Menschen tatsächlich prosoziales Verhalten erwirkt, insbesondere nicht dauerhaft.
Im Gegenteil: Strafe erzeugt Abwehr, Trotz, Hass, Rachegedanken, Aggression, Angst - und ggf. auch Gewalt.
Es muss stattdessen um oben Genanntes gehen: Mitgefühl erwirken, beim Täter reaktivieren, Schuldeinsicht, Schuldzugeständnis, Verantwortungsübernahme und, so weit als jeweils möglich, Wiedergutmachung, Ausgleich.
Gewalttäter sind üblicherweise selbst Opfer. Kein Mensch wird als Gewalttäter geboren.
Zur weiteren Information empfehle ich Thomas Galli (ehemaliger JVA-Leiter) - Abolitionismus, Restorative Justice.
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Autoritarismus, Faschismus, Rassismus, Macht, Konservatismus, Kindheit, Prägung, Erziehung, Männerphantasien - Sabeth schreibt
Ein autoritärer Charakter schlummere in jedem von uns, meint die Publizistin Sieglinde Geisel. Werde dieser erst durch populistische Parolen in großen Teilen der Bevölkerung geweckt, sehe es fü...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2021/08/autoritarismus-faschismus-rassismus-macht-konservatismus-kindheit-pragung-erziehung.html
update 08. Juli 2020
Mein Vorwurf an Jugendamt und Familienrichter wie auch andere Richter ist, dass man dort offensichtlich zu wenig psychologisch geschult, qualifiziert ist, je persönlich oft zu unreif, unreflektiert und dass es eine Kontrollinstanz ist, die weder hilft noch vorbeugt.
Grundsätzlich wird kaum bis keine angemessene Prävention vorgenommen, diese insbes. nicht staatlich, durch Regierungspolitik und Gesellschaft geleistet, gefördert, so auch im Bereich häusliche Gewalt, Vergewaltigung - allem geht stets psychische Gewalt voraus und einher.
Angemessene Prävention all solcher Gewalt hätte überall auf der Welt immer bei Kindern, im Umgang mit ihnen, anzusetzen, was wiederum mit sozioökonomischen Verhältnissen, siehe Armut, deren Ursachen und Folgen, korreliert.
Anders arbeiten, wirtschaften, wohnen, miteinander leben: wohltuend.
Insbesondere Ehe und Kleinfamilie sind hier das Problem. Sowohl Kinder als auch Erwachsene (!) brauchen lebenslang mehrere Bezugspersonen, statt Betreuungspersonal, Dreifachbelastung, Existenzsorgen, Erwerbstätigkeitszwang, Ausbeutung, Konsumismus, Kompensationsverhalten, Sucht.
Man konnte das übrigens aktuell sehr schön sehen - CoronaEltern: Wie überfordert die Leute mit ihren (kleinen) Kindern waren, sobald sie sie nicht mehr in Fremdbetreuung auslagern konnten und man zu Hause "allein" aufeinandersaß - ohne soziokulturelle Teilhabe ... .
Im HartzIV-Vollzug ist das der Dauerzustand. Das nur nochmal randläufig. Mit entsprechenden Folgen für alle Beteiligten: Kinder, Eltern, Gesellschaft. Armut, #unten, keine Kultur, keine Mobilität, keine Teilhabe, keine Zugehörigkeit - soziale Isolation, Ausgegrenztsein, Einsamkeit.
Was zunächst und zeitnah deutlich Abhilfe schüfe: ein echtes BGE, ein existenzsicherndes Sorge-Gehalt für geleistete "häusliche" Sorge-Arbeit und cohousing.
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26.07.2026
Nachfolgend einkopiert mein Kommentar zum youtube-Video vom 22.05.2024, arte re - "Wenn das Jugendamt eingreift"
https://youtu.be/GBMbjbsIi6g?si=SKg2w4FP6HY6-TwU
Charlene und Lisette entsprechen exakt dem negativen Bild, das ich von Personen wie ihnen und dem Jugendamt als solchem aus Gründen habe. Kleingeistigkeit, Horizontenge, Selbstgerechtigkeit, Spießigkeit. Jugendämter sind staatliche Kontrollinstanzen - keine bedürfnisorientierte, nicht-paternalistische, effektive Hilfe, Beistand, Begleitung. Es geht vor allem um Verwaltung, Verwahrung von "Fällen" - nicht Menschen, weder in Bezug auf die Kinder noch deren Eltern, die, wenn sie überlastet und/oder substanzabhängig und/oder sogar gewalttätig sind, oft ihrerseits bereits eine schlimme, schwere Kindheit und/oder Jugend hatten oder selbst anderweitig psychisch und/oder physisch chronisch krank und/oder materiell arm sind.
Armut ist eine immense Belastung, Beschädigung und weder Arbeit, noch Fleiß, "Anstand" und Bildung helfen da heraus oder schützen vor materieller Armut. Ich spreche aus Erfahrung, ja.
Habe meine beiden Kinder (33 und 20 Jahre alt) alleine, ohne familiäre, elterliche und ohne kindesväterliche Unterstützung alleinerziehend, ledig, mittellos umsorgt, wurde mit 19 das erste Mal ungeplant alleinerziehende Mutter - Ehe kam für mich nie in Frage, so bis heute.
Neben Jobs, mehreren nicht beendeten Ausbildungen, einem halben Philosophie-Studium und zahlreichen erforderlichen Umzügen habe ich unbezahlt, ohne Einkommen unentbehrliche "häusliche" Sorge-Arbeit, sogen. Reproduktionsarbeit, 33 Jahre lang nonstop für ein, dann zwei Kinder geleistet - ohne jegliche gesellschaftliche Anerkennung, Wertschätzung, wie etliche andere Mütter, insbes. Alleinerziehende: Wir arbeiten, erhalten dafür aber keine monetäre Wertschätzung, kein Einkommen, kein Sorge-Gehalt - wir sollen a l l e s alleine gut bewältigen.
Wieviele Männer leisten das, diese Mehrfachbelastung: alleinerziehend wieviele Kinder wieviele Jahre täglich (auch nachts ;) ) unbezahlt liebevoll, fürsorglich, verantwortungsvoll umsorgend - neben wann, wie lange und welcher geleisteten gemeinwohlförderlichen Lohnarbeit, Erwerbstätigkeit?
Nein, immer frühere und längere Fremdbetreuung (Kita, Krippe) sind keine Entlastung, sondern zusätzlich belastend bis beschädigend für Kinder und Mütter - eigenes Thema.
Sorge-Arbeit ist unverzichtbare Arbeit, Leistung, Grundvoraussetzung für jegliche Erwerbstätigkeit und sinnvoller als etliche künstlich geschaffene, überbezahlte bullshitjobs (mit Verweis auf David Graeber).
Ich bin selbst bei Pflegeeltern aufgewachsen, kenne meinen biologischen Vater nicht, sah meine biologische Mutter vor 31 Jahren zuletzt.
Ich bin nicht und war nie drogensüchtig, rauche, saufe, kiffe nicht, werfe keine Tabletten ein, bin und war nie übergewichtig und nie Ehemagd, entstamme keiner vermögenden Familie - deshalb war und bleibe ich materiell arm, denn die von Frauen wie mir geleistete Sorge-Arbeit und Lebensleistung, Lebensbewältigung gilt nicht als Arbeit, gilt als nicht(s) wert und insbesondere bewusst, absichtsvoll l e d i g e Mütter werden für ihre Selbstbestimmung mit Armut bestraft. Patriarchat. Androkratie.
Man muss aber nicht verheiratet sein, nicht einmal im selben Haushalt miteinander leben, um sich als Eltern fürsorglich, verantwortungsvoll gemeinsam um Kind/er zu kümmern und Menschen lebten auch nicht "immer schon" in Ehe und Kleinfamilie (sondern in Clans, Lineages und sogen. Matriarchaten) - eigenes Thema.
Auch ich habe mich aufgrund von Überlastung an das Jugendamt gewandt - als mein Sohn pubertierend war, meine Tochter ein dreijähriges Kleinkind (mit einer Art chronischer Erkrankung) und ich schon damals bereits lange Zeit wusste, dass sowohl meine Kinder als auch ich nicht Fremdbetreuung, sondern mehrere vertraute Bezugspersonen brauchen - gebraucht hätten: Familie, Gefährten. Heute bspw. auch durch cohousing möglich, das jedoch wiederum nur vermögenden Menschen zugänglich ist - alternative, gemeinschaftliche Wohnformen, konsentbasiert, selbstverwaltet, familiär, generationenübergreifend ... .
Ich hatte das Jugendamt eigeninitiativ um einen Erziehungsbeistand gebeten - idealerweise männlich, wenn/weil mein damals 16-jähriger Sohn keine männliche Bezugsperson hatte, seit Geburt nicht, aber eine solche dringend gebraucht hätte - jedenfalls und mindestens noch eine weitere Bezugsperson neben mir, wie alle Kinder das brauchen: mehrere vertraute Bezugspersonen, nicht bezahltes, wechselndes Betreuungspersonal/Fremdbetreuung.
Damals wurde ich vom zuständigen Jugendamt abgewimmelt - an eine Erziehungsberatungsstelle verwiesen, die uns leider nicht geholfen hat - mit schwerwiegenden Folgen bis heute für meine Kinder und mich und unser Verhältnis zueinander, d.h. Verhältnis zwischen Sohn und mir und Sohn und Tochter.
Nein, auch meine Kinder sind, wie ich, weder drogenabhängig noch kriminell oder gewalttätig, nicht verwahrlost, nicht misshandelt und nie je gewesen.
Aber so simpel, so grobstrukturell sind Verhältnisse und Biographien von Menschen, Individuen, Persönlichkeiten nicht einzuschubladen, nicht abzuetikettieren.
Zweimal wurden hinter meinem Rücken Gefährdungsmeldungen an das Jugendamt gemacht (von Schulen, zuletzt bei meiner Tochter, als sie bereits 17 war und uns Schulpflichtverletzung unterstellt und ein Absentismus- und Bußgeldverfahren eingeleitet wurde, auch ein eigenes umfangreiches Thema, insbes. da meine Tochter ärztliche Atteste hatte und leider erst spät eine weitere Diagnose erhielt, aber all das wird nicht berücksichtigt, ohnehin nicht rückwirkend und nach Beenden der allgemeinen Schulpflicht: der Weg ist dann irreversibel verstellt, höhere Schulabschlüsse können dann nur noch und deutlich mühsamer ... auf dem Zweiten Bildungsweg erlangt werden) - nicht, weil es eine Veranlassung, eine Tatsachengrundlage dafür gab, es lag keine Kindeswohlgefährdung oder gar -misshandlung vor, sondern weil es den meldenden Personen (Schulleitungen) um Machtdemonstration ging und man uns einschüchtern wollte - was nicht gelang, aber auch das kommt nicht selten vor: Denunziation aus verschiedenen Gründen, bspw. Neid, Missgunst, Eifersucht, Macht ausagieren und Gehorsam erzwingen wollen oder auch aufgrund von Vorurteilen, Unkenntnis, Kleingeistigkeit und Rassismus.
Was belastete, versehrte Familien, insbes. überlastete Eltern brauchen, ist ambulante, bedürfnisorientierte Hilfe - ja, das kostet Geld, Personal ..., aber das sind bestimmte Menschen dem Staat, Regierungen, Regierenden nun mal einfach nicht wert, deshalb werden Milliarden in Aufrüstung, Militär, multinationale Großkonzerne, Bankenrettung, "Aufwandsentschädigung" (Diäten) von MdB, in Wirtschaft versenkt und für Soziales alles weggekürzt und Menschen werden unter Druck gesetzt, gegängelt, dressiert und bestraft, wenn sie nicht wie von ihnen gefordert funktionieren, gleich, wie belastend ihre Lebensumstände sind, ihre Kindheit und Jugend schon ohne eigenes Verschulden war ... . Neoliberale, kapitalistische Regierungspolitik und entsprechendes Menschenbild ist antisozial und destruktiv.
Jugendämter ändern daran nichts. Über Pflegekinder und Adoptierte und deren Leid ... an dieser Stelle noch gar nicht gesprochen ... .
Und ja: Sehr viele adoptierte oder in Pflege gegebene Kinder haben FASD (mit oder ohne Diagnose oder bisher fehldiagnostizierte andere "Störungen" oder nur diagnostizierte, typische Komorbiditäten wie Depression und/oder Angst- und Zwangsstörung, Soziale Phobie - wird übrigens sämtlich inzwischen mit sogen. Antidepressiva "behandelt"). Auch ein jeweils eigenes Thema.
Sicher haben weder Charlene noch Lisette Kenntnis davon, dass FASD auch durch einen Alkohol konsumierenden biologischen Vater verursacht sein kann, wie Studien inzwischen belegen.
Und mir stellt sich aus Gründen seit einiger Zeit die Frage, wie oft AD(H)S und Autismus (-spektrumstörung) eigentlich/tatsächlich durch den biologischen Vater (dessen Alkoholkonsum) verursachtes (deshalb ggf. "abgeschwächteres", weniger offensichtliches) FASD ist, denn die Ähnlichkeiten der Symptome dieser Spektrumstörungen sind auffallend und Menschen mit FASD bekommen nicht selten zusätzlich ADHS diagnostiziert.
Die Menschen werden durch staatliche Institutionen wie u.a. dem Jugendamt, auch staatlicher Schule, Jobcenter ... nur gegängelt, bevormundet, kontrolliert, bestraft, also zusätzlich erheblich und vielfach belastet, nicht tatsächlich wohltuend, effektiv, bedürfnisorientiert unterstützt, entlastet, begleitet, geschweigedenn geheilt - und so setzt es sich von Generation zu Generation fort: die Beschädigung, das Versehrtsein und die Armut.
Es gibt vom Staat keine wirkliche Hilfe und schon gar keine angemessene Prävention.
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Fetales Alkoholsyndrom - FAS, FASD, FAE, Alkoholspektrumstörung, ADHS - Lebenskunst für Laien
08. Juni 2026 Wann kommt es in Forschung, Lehre, Beratung, Medizin, Gesellschaft, Politik endlich an, dass FASD sehr wahrscheinlich auch durch Alkohol konsumierende oder alkoholsüchtige Männer ...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2015/07/fetales-alkoholsyndrom-fas-fasd-fae.html
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Belastende Lebensumstände, chronische Krankheit, Sucht, Armut, Herkunft, Biographie, Alter, Arbeit und Regierung, Kapitalismus, Gewalt - Lebenskunst für Laien
Belastende Lebensumstände, chronische Krankheit, Sucht, Armut, Herkunft, Biographie, Alter, Arbeit und Regierung, Kapitalismus, Gewalt - Menschenmaterial Nachfolgendes habe ich ursprünglich verfasst
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2026/04/belastende-lebensumstande-chronische-krankheit-sucht-armut-herkunft-biographie-alter-arbeit-und-regierung-kapitalismus-gewalt.html
update 15. Juni 2020
Nochmal: Kinderpornographie, "Kindesmissbrauch", Sexualgewalt, Vergewaltigung und Täterpersönlichkeit, Manipulation
Hört doch auf, den Mythos zu verbreiten, Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz würden helfen. Es ist nachweislich nicht wahr, sondern das Gegenteil mehrheitlich (!) der Fall - das wissen Frauenberatungsstellen seit Jahrzehnten.
Die Täter, die Kinder vergewaltigen (denn nichts anderes ist es), verhalten sich nicht anders als Täter, die Frauen vergewaltigen, siehe Manipulation, gaslighting, grooming, victim blaming (Täter-Opfer-Umkehr, Schuldumkehr).
Siehe maligner Narzissmus, antisoziale PKST.
Die Täter bauen gezielt ein Vertrauensverhältnis zum jeweiligen Opfer auf, um dieses Vertrauensverhältnis dann zu missbrauchen, d.h. u m mehrmals, oft regelmäßig über Jahre Zugang zum Opfer haben zu können, es langfristig, nicht "nur" einmalig vergewaltigen zu können. Mit dieser physischen Gewalt geht im Übrigen immer auch psychische Gewalt einher, siehe grooming, Manipulation, unter Druck setzen, Angst erzeugen, drohen, einschüchtern, herabwürdigen, aber auch belohnen, sich selbst als Opfer inszenieren etc..
Strafe hilft den Opfern und auch den Tätern grundsätzlich nicht. Beim Strafen geht es um Rache, Vergeltung, um Macht, Kontrolle, Unterwerfung, gefügig machen, Angst erzeugen, Gehorsam erzwingen und Schmerz, Leid zufügen - wissentlich, absichtsvoll.
Erforderlich ist für Opfer häufig Psychotherapie und Wiedergutmachung-sleistung der Täter, wofür es erforderlich ist, Täter moralisch und juristisch zu verurteilen: zu Wiedergutmachung.
Der Weg dahin ist ein zumeist länger andauernder Prozess - beim Täter muss angemessen Schuldeinsicht, Schuldzugeständnis, echtes Mitgefühl ("Reue") mit dem Opfer und Verantwortungsübernahme (für die Tat) erwirkt werden.
Nur dann kann weiteren Taten ggf. vorgebeugt werden - nur dann, wenn Täter diesen Entwicklungs-, Reifungs-, häufig auch Heilungsprozess durchlaufen können, dürfen. D a s muss staatlich, politisch ermöglicht und gefördert werden, statt Strafen zu vollziehen, die weder dem Opfer helfen noch präventiv, abschreckend wirken und auch keinerlei tatsächliche Veränderung, prosoziales Verhalten beim Täter erwirken.
Prävention muss bei jedem Menschen grundsätzlich in dessen Kindheit ansetzen - kein Mensch wird als Gewalttäter geboren, Täter waren bzw. sind ihrerseits zumeist seit ihrer Kindheit selbst Opfer.
Schließlich: Warum befasst sich niemand öffentlichkeitswirksam damit, dass und vor allem aus welchen Gründen mehrheitlich Männer pädosexuell sind und Kinderpornographie konsumieren? Rhetorische Frage, mit Verweis auf die metoo-Bewegung und die Stichworte Sexismus, Autoritarismus, Menschenbild, Selbstbild, toxische Männlichkeit: kompensatorisches Streben nach Macht, Kontrolle, Herrschen, Unterwerfung anderer, Ausbeuten, intellektuelle, vor allem aber soziale und emotionale Unreife, Kompensationsverhalten - siehe auch bereits genannten pathologischen Narzissmus, antisoziale PKST und hierfür typisches Verhalten.
Und nach wie vor gehen Ermittlungsbehörden, Polizei, Staatsanwaltschaft sowie Justiz katastrophal mit unzähligen Opfern von Sexualgewalt, physischer und somit immer auch psychisch-emotionaler Gewalt, mehrheitlich Kindern und Frauen um:
Es wird Opfern sehr häufig nach wie vor nicht geglaubt, sie werden als "wahnhaft" und "psychisch gestört", als jedenfalls nicht ernstnehmbar und übertreibend oder rachsüchtig diskreditiert, es wird dadurch von staatlichen Institutionen sekundäre Viktimisierung getätigt.
Genau das belastet Opfer noch zusätzlich erheblich!
Ermittlungsverfahren werden mehrheitlich eingestellt (Opportunitätsprinzip, statt Legalitätsprinzip), tatsächlich vorhandene Beweise dabei übergangen, missachtet, die Täterpersönlichkeit überhaupt nicht einbezogen, berücksichtigt.
Täter von Vergewaltigung bleiben vor allem dann völlig unbehelligt, wenn Täter und Opfer einander bekannt sind - und in eben diesem Rahmen, Stichwort Vertrauensverhältnis, wird die meiste Sexualgewalt, Vergewaltigung getätigt.
Opfer lernen daraus: Anzeige zu erstatten ist sinnlos, vergeblich, ich erhalte keine Hilfe, sondern werde selbst als Täter_in dargestellt und auf Herz und Nieren überprüft.
Täter lernen daraus: Ich kann mich so gewaltvoll verhalten wie ich will, mir passiert nichts, es hat keine negativen Konsequenzen für mich.
Wie sich das angemessen und zeitnah ändern ließe, findet sich bspw. hier ausführlich erläutert:
https://ichhabeangezeigt.org/forderungskatalog/
update 12.06.2020
Kindesmissbrauch, d.h., das ist Sexualgewalt, Vergewaltigung und es gibt hinsichtlich des Täterverhaltens kaum Unterschiede zur Vergewaltigung von Frauen: Manipulation, gaslighting, Täuschung, Täterpersönlichkeit, antisoziale, narzisstische PKST.
Und seit Jahrzehnten wissen wir, wissen Opfer solcher Gewalt und Frauenberatungsstellen, dass Polizei und Staatsanwaltschaft sowie Justiz davon nichts wissen: wollen - psychische Gewalt, die physischer, auch Sexualgewalt den Weg erst ebnet: Vertrauen erzeugen.
Siehe auch grooming, victim blaming (Täter-Opfer-Umkehr), all das typische Kompensationsverhalten, die Strategie der Täter, zumeist, wenn nicht ausnahmslos anti-, dissozial, narzisstisch persönlichkeitsgestörter Menschen - Täterpersönlichkeit.
Nach wie vor wird aber gerade jenen - auch erwachsenen - Opfern, mehrheitlich Frauen, von Sexualgewalt, Vergewaltigung und einhergehender psychischer Gewalt nicht geglaubt, insbesondere dann nicht, wenn dies in Beziehungen, in Ehe getätigt und erlitten wird.
Wer all das immer noch leugnet oder nicht "glauben" will, findet seriöse Quellenbelege im blog verlinkt - bspw. in folgenden blog-Einträgen:
Siehe auch sekundäre Viktimisierung, aktiver, gezielter, systematischer Täterschutz durch Polizei, Staatsanwaltschaften und Justiz.
Schluss mit der Heuchelei.
Die aktuellen "Fälle" - Münster, Lügde, Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Kinderpornographie - das ist eben nur die sichtbare Spitze eines "Eisbergs". So unfassbar und unerträglich es ist: Es ist eine Tatsache.
Deshalb sage ich, dass das Gründe hat und welche - dass es gerade keine angemessene, effektive Prävention gibt - immer noch nicht.
Und dass Teil des Problems Jugendämter sowie gerade auch Polizei, Staatsanwaltschaften und Justiz sind. Staatliche Institutionen.
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cohousing - gemeinschaftliches Wohnen, Miteinanderleben in Beziehungen, mit Bezugspersonen, gegen soziale Isolation, generationen- und geschlechterübergreifend - Sabeth schreibt
cohousing: gemeinschaftliches, partizipatives Wohnen, Miteinanderleben in Beziehungen, mit Bezugspersonen, gegen soziale Isolation, generationen- und geschlechterübergreifend, selbstverwaltet ...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2020/05/cohousing-gemeinschaftliches-wohnen-miteinanderleben-in-beziehungen-mit-bezugspersonen-gegen-soziale-isolation-generationen-und-gesc
update 18.06.2020
Wenn es (auch) um Sexualgewalt, Vergewaltigung, damit immer auch um psychische Gewalt (Manipulation, Täuschung, gaslighting, grooming, victim blaming ...) geht - die mehrheitlich von Männern an Frauen und Kindern getätigt wird und Täter und Opfer einander mehrheitlich nicht fremd sind - sind Exekutive, Polizei, Staatsanwaltschaften und Justiz sowie Jugendämter bekanntlich seit Jahrzehnten Teil des Problems.
Systematischer Täterschutz und sekundäre Viktimisierung der Opfer.
Angemessene Prävention? Vergisses.
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Meine Erfahrungen mit dem Jugendamt - Denunziationen, vorgebliche Kindeswohlgefährdung, vermeintliche "Hilfen zur Erziehung" ... und die Tatsachen, die Lebenswirklichkeit von Familien, Kindern, Alleinerziehenden - von insbesondere wiederum also Frauen, Müttern
Frage:
Warum eigentlich gibt es seitens der Jugendämter, Jugendamtsangestellte sowie -leiter, keinerlei Stellungnahme, Äußerungen zu und Kritik an Hartz IV, jetzt "Bürgergeld"?
Sie sind doch damit befasst: mit den Auswirkungen ökonomischer Armut, Existenzsorgen, mit den Folgen dessen: Ängste, reaktive Aggression, Depression, physische und psychische Erkrankungen durch intensive, zumeist langjährige Überlastung, durch Perspektivlosigkeit und Verzweiflung.
Gibt es von deutschen Jugendämtern irgendeine Stellungnahme zu Hartz IV - zu den erheblich zu niedrigen Regelbedarfen, zu den Sanktionen: Kürzung, Unterschreiten des Existenzminimums (!) und welchen irreparablen Schaden das HartzIV-System in Familien, bei Kindern - mit irreversibel lebenslang wirksamen Folgen - anrichtet?
Dass also "der Staat", die Regierenden, Regierungspolitik, all das wissentlich (!) nicht nur in Kauf nehmen, sondern es forcieren, es absichtlich so anwenden, umsetzen.
Gibt es von Jugendämtern irgendeine Stellungnahme dazu, dass es hier um legalisierte Vernichtung von Menschen geht: Vernichtung, Ausrottung der "Unterschicht" durch materielle Armut und all ihre bekannten Begleiterscheinungen und Folgen?
Wenn ja: Wo, wann, von wem, welcher Person, welchen Jugendämtern veröffentlicht?
Wenn nein: Warum nicht?
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Armut bedeutet Ausgrenzung. Keine Mobilität, keine soziokulturelle Teilhabe: im Hartz4-Vollzug. Keine Urlaube, Verreisen, Theater-, Konzert-, Café-, Restaurantbesuche, keine Geselligkeit, Ausflüge, Haustiere u.v.a.m.. Armut in Kindheit prägt: lebenslang. Irreversibel.
Materiell arme, insbesondere erwerbslose, dabei keineswegs arbeitslose Menschen gelten sowohl der Bundesregierung als auch bestimmten "Mitbürgern" nach wie vor (!) als #Asoziale, #Ballastexistenzen: Zu vernichten. So erklärt es sich. Nur so.
"[...] Die sozialwissenschaftliche Studie der Uni Bielefeld ergab nun, dass die Armutslage selbst den negativsten Einfluss auf das Aufwachsen von Kindern hat – unabhängig davon, ob sie von einem oder zwei Elternteilen erzogen werden. Alleinerziehende sind demnach besser als ihr Ruf. Zwar berichten sie von vielen Belastungen, geben diese aber nicht an ihre Kinder weiter. Dagegen hält es Erziehungswissenschaftler Ziegler für durchaus bedenklich, »wenn bereits Sechsjährige materielle Einschränkungen spüren und äußern«. In den Interviews äußerte jedes sechste Kind aus sozio-ökonomisch benachteiligten Haushalten, dass seine Familie nicht genügend Geld für alles habe, was sie zum Leben braucht. [...] Sozial benachteiligte Kinder von Alleinerziehenden werden am häufigsten gemobbt, ergab die Studie der Uni Bielefeld. Aus dieser Gruppe sagte jedes dritte Kind, es werde »von anderen gehänselt«. Dagegen ist die Vernachlässigung von Kindern nicht abhängig vom Familienstatus und den sozialen Verhältnissen, in denen sie aufwachsen. Für eine gute Kindheit, so Erziehungswissenschaftler Ziegler, spielt also die von den Kindern wahrgenommene Erziehungspraxis eine große Rolle – ob sie das Gefühl haben, dass die Erwachsenen für sie sorgen. Ziegler: »Kinder von Alleinerziehenden berichten von mindestens genauso viel Aufmerksamkeit beziehungsweise Zuwendung von ihren Eltern wie ihre Altersgenossen. Tendenziell sind die Erziehungserfahrungen von Kindern von Alleinerziehenden sogar eher besser.« So sagten 100 Prozent der befragten Kinder, die von nur einem Elternteil erzogen werden, sie »hätten immer jemanden, der sich um sie kümmert«. Die traditionelle Familie ist eben nicht die Lösung für alle Probleme."
Aktualisierung am 27. Juni 2019
Zum Thema "Netzwerke", siehe hierzu u.a. oben verlinkten Text "Armut prägt stärker als Familienstatus", pharmazeutische-Zeitung.de:
1. Es ist Aufgabe, Pflicht eines Sozialstaates - siehe Sozialstaatsgebot Art. 20 Abs. 1 GG - materieller Armut vorzubeugen bzw. sie bei Entstanden-, Vorhandensein angemessen und zeitnah zu beheben.
Dies trifft somit auch auf Kinderarmut und Mütterarmut zu - siehe Armutsfaktor Alleinerziehendsein, siehe hierzu außerdem Art. 6 Abs. 1 und Abs. 4 GG.
2. Private Neztwerke entbinden den Staat, die jeweilig amtierende Regierung nicht von dieser Pflicht.
Solche Netzwerke basieren auf vielfältigen Umständen, Zufällen, je persönlichen sozialen sowie finanziellen, wirschaftlichen Möglichkeiten und Kapazitäten, wiederum insbesondere dem möglichen, uneingeschränkten, nicht verstellten Zugang zu soziokultureller Teilhabe, Mobilität, Bildung, Information, guter medizinischer Versorgung u.a.m..
Hierfür sind bereits entsprechende finanzielle Mittel unabdingbar.
Voraussetzung ist außerdem, nicht bereits je persönlich (siehe Biographie) intensiv, langwierig psychisch-emotional und/oder physisch überlastet oder gar beschädigt (worden) zu sein, bspw. in eigener Kindheit und Jugend - u.a. wiederum aufgrund materieller Armut, des sozialen Status ... .
3. Soziale Netzwerke lassen sich am besten dort und dann aufbauen, wo dies tatsächlich niedrigschwellig, unbürokratisch, bedarfsgerecht, bedürfnisorientiert und nicht konstenintensiv möglich ist.
Hierzu trägt die Kleinfamilie gerade nicht bei, im Gegenteil. Stattdessen erforderlich ist anderes, d.h. zeitgemäßes, ökologisches gemeinschaftliches, selbstorganisiertes, selbstverwaltetes Wohnen, Miteinanderleben auf Basis entsprechender Architektur und Infrastuktur, siehe sogen. alternative Wohnprojekte, generationenübergreifendes Wohnen, cohousing.
D i e s gilt es staatlich angemessen zu fördern, statt es wie bisher zu behindern, siehe bspw. Architektur, Wohnungsbau, zu hohe Mieten, Hartz 4 (Stichwort/Problem Bedarfsgemeinschaft, permanente Bedarfsunterdeckung etc.), Niedriglöhne, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, zu geringe Altersrente, Altersarmut, Ehegattensplitting, Mehrfachbelastung von Frauen, Müttern, Alleinerziehenden - Stichwort unbezahlte häusliche Sorge-Arbeit und Erwerbstätigkeit - bzw. es nur Privilegierten vorbehalten bleiben zu lassen.
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Bürgergeld, solidarisches Grundeinkommen, Hartz IV, workfare, Arbeitsbegriff, Menschenbild, Menschenwürde - Sabeth schreibt
08. Januar 2023 Anmerkungen zum ab Januar 2023 geltenden, sogenannten Bürgergeld Es lässt sich abermals, auch nach Erhalt des "Informationsschreibens" des Jobcenters, nur feststellen, dass sich ...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2018/03/offentlich-geforderte-beschaftigung-gemeinnutzige-arbeit-sozialer-arbeitsmarkt-fur-arbeitsmarktferne-personengruppen-personen-mit-mu
03. Oktober 2018
Kinderschutz: unbedingt. Aber auf gar keinen Fall durch ausgerechnet das Jugendamt. Das lehrt die - nicht nur, aber auch meine - Erfahrung.
Wir brauchen zum tatsächlichen Kinderschutz weder Kontrolle(n) noch Strafen, sondern Lebensverhältnisse, die es Menschen ermöglichen, nicht schädigend Eltern sein zu können und folglich selbst nicht beschädigt zu werden (schon in deren eigener Kindheit und Jugend - Stichwort soziale Verhältnisse, Sozialpolitik).
Wir müssen weg von der Ehe, Kleinfamilie und immer früheren Fremdbetreuung - hin zum kooperativen Leben in familiären Gemeinschaften auf Basis von Wahlverwandtschaften: generationenübergreifend und geschlechtergemischt (biologische Frauen und Männer).
Das erfordert unabdingbar entsprechend veränderte Wohn- und Arbeitsstrukturen, entsprechende Infrastruktur und Architektur.
Dann gäbe es keine vereinsamten, sozial isolierten Menschen, insbesondere auch Senioren mehr und Eltern hätten Entlastung und Unterstützung aus, in der Gemeinschaft, Kinder und Eltern mehrere langjährige Bezugspersonen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, statt wechselndes Betreuungspersonal in Einrichtungen.
Im Zeitalter der Digitalisierung und sich ohnehin verändernder Arbeitsbedingungen wäre all dies möglich, es erfordert zuvor jedoch einen entsprechenden Bewusstseinswandel, Bewusstwerdung, Reflexionsvermögen, Reife.
Vollbeschäftigung kann nicht mehr das Ziel sein/bleiben und auch keine Vollzeiterwerbstätigkeit.
Sorge-Arbeit muss paritätisch zwischen den Geschlechtern aufgeteilt und als für jede Gesellschaft und Gemeinschaft unverzichtbare Arbeit anerkannt, wertgeschätzt und monetär existenzsichernd honoriert werden.
Kinder, die misshandelt werden, haben zumeist Eltern, die selbst bereits massiv belastet, überlastet sind und ihrerseits in ihrer Kindheit beschädigt, vernachlässigt, misshandelt wurden. - Dem kann nicht durch Kontrolle, Strafe und Pseudounterstützungsangebote abgeholfen werden. Und w i r d es nachweislich auch nicht.
Da hilft nicht noch mehr Bürokratie, in die noch mehr Geld gepumpt wird - das ist hilfreich nur für jene, für die mittels dessen Arbeitsplätze geschaffen werden: im Rahmen des bestehenden und somit erhalten werdenden Systems.
Den betroffenen Kindern und ihren Eltern hilft das kein Bisschen.
Das Jugendamt i s t eine staatliche Kontrollinstanz. Und das von jeher gewesen.
Und es helfen In-Obhut-Nahmen weder Kindern noch Eltern, ganz im Gegenteil. Erforderlich ist angemessene Prävention. Hierfür ist das Jugendamt vollumfänglich ungeeignet, Stichwort "Familienhilfe, Hilfen zur Erziehung" etc..
Kleiner Faktencheck - das, siehe bspw. unten verlinkte FAZ-Artikel, sind Katastrophen, die lebenslang Kinder und Eltern b e s c h ä d i g e n und das irreversibel, nicht wiedergutmachbar und es sind keine "Ausnahmen", keine "Einzelfälle":
"(...) Er sei inzwischen überzeugt, „dass es sich nicht mehr um wenige Einzelfälle besonders versagender Eltern und schwieriger Kinder handelt“. Vielmehr sei anzunehmen, dass es sich dabei um ein systembedingtes oder strukturelles Problem handeln könnte, sagte Weinberg. Deswegen müsse eine beim Bund angesiedelte Unabhängige Kommission die Erfahrungsberichte von betroffenen Eltern, Kindern und Betreuern auswerten.
„Im Verfahren gedemütigt“
Kinder und Jugendliche hätten ihm immer wieder erzählt, dass ihr Wunsch und ihr Wille bei den Entscheidungen, wo und wie sie leben wollen, missachtet werde, sagte Weinberg. Viele Eltern fühlten sich in Familiengerichts- oder Jugendamtsverfahren gedemütigt und genötigt. „Jedes einzelne Fehlurteil, jedes einzelne unter Fehleinschätzungen leidende Kind ist unser Auftrag, das System zu überprüfen“, forderte Weinberg.
Tatsächlich steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die von den Jugendämtern aus ihren Familien genommen werden, seit Jahren stetig. Ein großer Teil der 84.230 im vergangenen Jahr in Obhut genommenen Kinder und Jugendliche ging der Zeitung zufolge auf minderjährige unbegleitete Flüchtlinge zurück. Aber selbst wenn diese Gruppe herausgerechnet werde, sei die Zahl der Inobhutnahmen rasant gestiegen – von 26.155 im Jahr 1996 auf 39.295 zehn Jahre später. Als häufigster Grund wird Überforderung von Eltern angegeben. (...)"
Quelle: faz.net - "Nehmen Jugendämter und Gerichte zu vielen Familien die Kinder weg?"
Und w a r u m sind nicht wenige Eltern, gerade auch Alleinerziehende "überfordert", überlastet? Siehe gesellschaftliche, politische Missverhältnisse, Missstände, materielle Armut, Lohnarbeit, lebenslange Maloche, Niedriglohn, gratis geleistete Sorge-Arbeit, Ausbeutung, Ausgrenzung, fehlende tragende Beziehungen und Regenerationsmöglichkeiten, fehlende Wertschätzung, nicht bedürfnisorientierter Umgang von Erwachsenen - Eltern, Erziehern, Lehrern - mit Kindern, selbst bereits in zumeist der eigenen Kindheit erheblich (physisch und/oder psychisch-emotional) beschädigt worden seiende Eltern ... .
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20. Juni 2025
Jugendamt, Kindesentzug, Sorgerechtsentzug:
Staat. Macht. Gewalt.
Wie kann man das Kind, die Tochter einer alleinerziehenden 21-jährigen Mutter zu einer solchen Pflegemutter in Obhut geben: die es tötet?!
Keine Worte ...
Und na klar, das Jugendamt trifft, wie immer, vorgeblich keine Schuld, es hat keine Verantwortung zu tragen, keine Konsequenzen zu erwarten. Man konnte es ja nicht wissen, man hat keine Fehler gemacht, nichts versäumt ... .
Ich bin ein Mal mehr so entsetzt wie abgestoßen.
https://www.sueddeutsche.de/bayern/kindesentzug-totschlag-anklage-pflegemutter-bamberg-inobhutnahme-li.3271325
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14. September 2023
Häusliche Gewalt, "Partnerschaftsgewalt", Männergewalt, Vergewaltigung in Beziehung, Ehe und Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendamt, Justiz, "Rechtsstaat": systematischer Täterschutz.
Staat. Macht. Gewalt. Patriarchat.
"(...) Ihr Buch heißt »Die stille Gewalt«. Warum?
Damit ist nicht die Gewalt des Partners gemeint, die ist überhaupt nicht still. Was still ist, sind diese unsichtbaren Normen, Mythen und patriarchalen Strukturen, die sich darin manifestieren, dass die Betroffenen den Weg aus der Gewalt komplett alleingelassen von den staatlichen Institutionen gehen müssen. Oder diese Gewalt – oft nach einer Trennung – sogar befeuern.
Was meinen Sie damit?
Zum Beispiel Täter-Opfer-Umkehr durch Polizist*innen. (...)
Das ist staatliches Gaslighten: Sie hat die Wahrnehmung, er bedroht mich. Und die Polizei sagt: »Ihre Wahrnehmung ist falsch, er will nur mit Ihnen reden.« (...)
Ja. Es ist einfach interessant, zu sehen, wann der Staat plötzlich durchgreift. Und gleichzeitig ist es absolut nicht das, was ich fordere. Denn oft ist es so, dass häusliche Gewalt immer dann sehr ernst genommen wird, wenn der Täter einen migrantischen Hintergrund hat. Und andersherum weniger, wenn die Betroffene nicht weiß ist, aber der Täter weiß und deutsch. Eine Ausweitung der polizeilichen Befugnis würde diese rassistischen Strukturen aus meiner Sicht noch befördern. Für mich ist es völlig klar, dass die Polizei ein Teil des Problems ist als patriarchalisch-chauvinistische Institution. (...)
Damit es gar nicht erst zu Gewalt kommt, müssen wir den Schwerpunkt auf präventive Maßnahmen legen. (...)
Sie schreiben, eines der effektivsten Mittel zur Gewaltprävention wäre die gleichrangige Verteilung von Care-Arbeit. Können Sie das erklären?
Um Gewalt zu verhindern, brauchen wir eine ganz klare Gleichstellung von Frauen. Und die erreichen wir beispielsweise, wenn wir für eine gute Bezahlung von Care-Arbeit sorgen und von klassisch weiblich typisierten Jobs, wie Altenpflege, Krankenpflege, Reinigungsarbeit. (...)
Meinen Sie damit auch die Fürsorgearbeit zu Hause?
Ja! Unbezahlte Care-Arbeit ist ein ganz großes Problem. Mütter gehen immer noch länger in Elternzeit und betreuen die Kinder zu Hause. Und auch danach arbeiten viele Frauen in Teilzeit und verdienen weniger Geld. Eine Person, die wirtschaftlich abhängig ist von der anderen, wird es viel schwerer haben, sich für eine Trennung zu entscheiden. Es tauchen dann viele Fragen auf: Wie finde ich überhaupt bezahlbaren Wohnraum? Wie werde ich meine Kinder ernähren können? Die Frau, die mir gegenüber sitzt, weiß, wenn sie sich für diese Trennung entscheidet, dann wird sie sich für ein Leben in Armut entscheiden. Und zwar nicht nur für sich, sondern auch für ihre Kinder. Dass diese Entscheidung so individualisiert wird, das ist wirtschaftliche Gewalt vom Staat. Das kapitalistische System profitiert von der Arbeit dieser Frauen und es profitiert gleichzeitig davon, dass sie in (gewaltvollen) Beziehungen verbleiben, wo sie ihren Männern den Rücken freihalten. Das System würde komplett kollabieren, wenn diese Frauen die Möglichkeit hätten zu sagen: Ciao, mach mal dein Leben selber. (...)
Wer sich als Paar aktuell für eine gleichberechtigte Sorge entscheidet, muss oft auf Geld verzichten. Wie kommen wir aus diesen Strukturen raus?
Ja, das Problem ist nicht individuell lösbar. Wir müssen überlegen, welche Strukturen geschaffen werden müssen, damit Anreize dafür entstehen, dass beispielsweise beide Elternteile in Teilzeit arbeiten. Dafür wäre sicherlich vorteilhaft, wenn wir von der 40-Stunden-Woche wegkommen. (...)
Eine Geschichte in Ihrem Buch hat mich besonders erschüttert. Da erzählen Sie von einer rassifizierten Frau, die von ihrem Partner Gewalt erfahren hat und dann ihre Kinder an eine Pflegefamilie verliert.
Ja, das war ein besonders schlimmer Fall für mich, weil klar wurde, dass mit einer weißen deutschen Frau so nicht umgegangen worden wäre. Die Betroffene war mit ihren Kindern und ihrem damaligen Partner aus ihrem Herkunftsland geflohen. Der Partner war sehr gewaltvoll und bei jedem Polizeieinsatz gab es eine Kinderschutzmeldung beim Jugendamt. Das Jugendamt hat ihr dann gesagt, sie muss sich trennen, das ist eine Kindeswohlgefährdung, wenn Gewalt vor den Kindern stattfindet. Was an sich auch korrekt ist. Dann wurden die Kinder in Obhut genommen und die Mutter hat sich getrennt. Und hier beginnt es dann anders zu laufen: In der Regel ist es so, dass die Kinder nach der Trennung vom gewalttätigen Partner zur Mutter zurückgeführt werden. Doch in diesem Fall hat das Jugendamt das nicht getan und die Betroffene auch nicht über ihre Rechte aufgeklärt. Als sie sich dann an mich gewendet hat, war es schon zu spät. Bei so kleinen Kindern werden über die Zeit Fakten geschaffen. Das heißt, es wäre eine erneute Kindeswohlgefährdung gewesen, die Kinder wieder aus ihrem gewohnten Umfeld herauszunehmen. Die Kinder blieben also in den Pflegefamilien, getrennt von ihrer Mutter und getrennt voneinander. Diese Frau wurde vom Jugendamt falsch beraten; ihr ist Unrecht widerfahren.
In anderen Fällen folgen nach der Trennung Sorgerechts- oder Umgangsverfahren. Die UN-Sonderberichterstatterin hat im Juni die Praxis an deutschen Familiengerichten angemahnt, wo die Gewalttätigkeit gegenüber der Mutter in Kindschaftsverfahren oft nicht berücksichtigt wird.
Da geht es um den problematischen Begriff der Bindungstoleranz. Wenn die Mutter sich nicht vom gewalttätigen Partner trennt, wird ihr eine Kindeswohlgefährdung vorgeworfen. Und das ist auch richtig. Das heißt, sie muss den Schritt der Trennung schaffen. Aber wenn sie dann mit den Kindern geht, wird sie vom Jugendamt und Familiengericht aufgefordert, den Kontakt zwischen den Kindern und ihrem Vater, dem gewalttätigen Ex-Partner, sofort wieder zuzulassen. Und wenn sie das nicht will, wird der Mutter auch das als Kindeswohlgefährdung vorgeworfen, ihr wird dann unterstellt, sie sei nicht bindungstolerant und dann vielleicht auch nicht erziehungsfähig. Das geht so weit, dass ihr gesagt wird: Wir müssen prüfen, ob Sie dann überhaupt das Sorgerecht ausüben können oder ob das Kind den Lebensmittelpunkt zum Kindesvater wechseln muss.
Wie oft passiert das?
Das ist in erster Linie ein Druckmittel. Aus Angst, dass es zu dieser Entscheidung kommen könnte, gehen die Frauen einen Vergleich ein und lassen den Umgang zu.
Und ist das eine Gefahr für die Frau?
Ja, das ist auf so vielen Ebenen eine Gefahr. Zunächst einmal für ihre emotionale Stabilität. Also wir reden ja auch von Menschen. Sie haben manchmal über Jahrzehnte Gewalt erfahren. Und dann haben sie diesen Schritt gewagt und sind mit viel Kraft und Mut aus dieser Shit-Show rausgekommen und erhoffen sich, dass ihnen geholfen wird. Und dann sitzen sie vor diesem Familiengericht, von dem sie sich ein Stück weit auch Gerechtigkeit wünschen, und merken dann, dass das alles keinen Wert hat oder dass sie über dieses Gericht sogar noch einmal Gewalt erfahren. Weil sie nicht ernst genommen werden, weil die Gewalt nicht gesehen wird, weil sie als Betroffene immer noch nicht geschützt werden. Das ist die eine Ebene. Die andere Ebene ist, wenn sie den Umgang unbegleitet mit dem Kindesvater ausüben, dass es zu diesen Übergaben kommt. Und dort droht jedes Mal eine Machtdemonstration.
Was meinen Sie damit?
Wenn man in so einer Partnerschafts-Gewaltdynamik ist, dann reicht manchmal ein Blick. Es reicht die Möglichkeit, dass es wieder zur Gewalt kommen kann, um die Betroffene zu destabilisieren. Und am Ende ist es auch jedes Mal eine Form von Demütigung. Und ganz konkret kommt es zu Beleidigungen, zu Bedrohungen und zu körperlicher Gewalt. Die Trennungssituation insgesamt ist ein Hochrisikofaktor für Femizide. Das heißt, wir schützen die Betroffenen nicht davor, dass sie möglicherweise von dem gewalttätigen Ex getötet werden. Und für die Kinder ist es natürlich enorm destabilisierend, wenn sie diese Schwingungen mitbekommen.
Das ist ein Loyalitätskonflikt.
Ja, sie wollen, dass es der Mutter gutgeht, sie wollen die Mutter teilweise auch schützen. Ich war bei einer Kindesanhörung, da hat die Richterin das Kind gefragt: Was möchtest du später mal werden? Und dann sagt das Kind: Ich wäre gerne Superman. Und dann fragt die Richterin: Wow, wie cool. Und was würdest du dann machen? Und dann sagt das Kind: Ich würde meine Mutter schützen. Ich würde meine Mutter retten. Das war ein vierjähriges Kind. Und Familiengerichte, Polizei und Jugendämter hätten die Möglichkeiten gehabt, dieses vierjährige Kind vor diesen Erfahrungen zu schützen. Und es ist nicht nur dieses eine vierjährige Kind, es sind so viele. Die Kinder lernen auch, dass die staatlichen Institutionen der Gewalt des Vaters gegenüber der Mutter keine Grenzen setzen, dass er nicht an sich arbeiten muss und keine Verantwortung für sein Verhalten übernehmen muss. Was macht das mit einem Menschen, der so was mit ansehen muss?
Woher kommt diese Überzeugung, dass der Kontakt auch zu einem gewalttätigen Vater im Sinne des Kindeswohls ist?
Weil es immer noch diesem heteronormativen Modell entspricht, dass eine Familie aus Vater, Mutter, Kind besteht und es das Beste für das Kind ist, beide Elternteile immer im Leben zu haben. Außerdem wird diese Thematik von Väterrechtlern enorm gepusht. Man kann das so schön unter diesem progressiven Deckmantel verkaufen und daraus eine Gleichstellungsdebatte machen: Ihr wollt doch, dass wir mehr machen und jetzt kommen wir und wollen uns kümmern. Aber dabei wird übersehen, dass diese Väter sich in den meisten Fällen jahrelang überhaupt nicht gekümmert haben. Dieses progressive Thema wird dann ein Werkzeug, um die Frau weiter zu unterdrücken."
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14. September 2023
Was diese "häusliche" Gewalt, Männergewalt zusätzlich unerträglich, vernichtend macht, ist gerade die Tatsache der durch Polizei, Staatsanwaltschaften, Justiz und Jugendamt getätigten sekundären Viktimisierung - der Schuld-, Täter-Opfer-Umkehr, des systematischen Täterschutzes.
Kinder, die ihren Müttern entrissen werden - Sorgerechtsentzug - insbesondere, wenn die Kinder noch klein sind, dadurch irreversibel lebenslang beschädigte, oft zerstörte Beziehung, Bindung zwischen Kind und Mutter, das ist brutale, brachiale Gewalt, die der patriarchal-autoritäre Staat an diesen Frauen, Müttern und ihren Kindern tätigt. Wissentlich. Absichtsvoll. "Rechtsstaat". Patriarchat.
Das Jugendamt ist eine staatliche Kontrollinstanz - oft zusätzlich belastend, beschädigend. Nicht helfend, entlastend, unterstützend, nicht wohltuend für Mütter und Kinder.
Sorgerecht, Sorgerechtsentzug und Folgen.
Staat. Macht. Gewalt.
Ja, auch ich bin in mehrfacher Hinsicht "betroffen", beschädigt: sowohl als überzeugt ledige, unfreiwillig seit 30 Jahren allein alleinerziehende, mittellose zweifache Mutter, Frau, gratis Sorge-Arbeit Leistende, als auch als (einstiges) Pflegekind, als auch als Frau, Mutter, der das Sorgerecht für und von ihrem sechzehnjährigen Sohn entzogen wurde: ohne zugrundegelegen habende Kindeswohlgefährdung oder gar Kindeswohlschädigung.
Übrigens spricht Asha Hedayati zwar die nach wie vor bestehenden Missstände in oben verlinktem nd-Artikel "Das System profitiert nicht davon, Frauen zu schützen" an - patriarchal-autoritäre Strukturen, Menschen-, Frauenbild in Polizei, Staatsanwaltschaften und Justiz, Gewalt durch Jugendamt, Täterschutz, Ausbeutung der Frau via Sorge-Arbeit, aber sie nennt nicht, was wie zu ändern erforderlich ist:
Nicht nur zwischen Frau und Mann gerechter "aufgeteilte" sogen. "häusliche" Sorge-Arbeit, Reproduktionsarbeit, die bisher und nach wie vor weltweit von mehrheitlich biologischen Frauen gratis geleistet wird, schon gar nicht immer mehr, längere, frühere Fremdbetreuung, sondern ein existenzsicherndes Sorge-Gehalt und BGE sowie cohousing - das Überwinden von Ehe, Kleinfamilie, Patriarchat.
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Exakt so läuft es. Ähnliches erlebte/erlitt auch ich mit meinem (damals 16-jährigen!) Sohn, d.h. mit dem Jugendamt und dem Familiengericht - auf Basis eines Gutachtens. Mit mir: hatte weder der Gutachter noch der Familienrichter auch nur ein einziges Mal gesprochen. - Man kann sagen: DAS ist kriminell. Das ist: Staats-/EXEKUTIV G E W A L T. Das ist: WillkürHERRschaft.
"Das Justizministerium Nordrhein-Westfalen hat die Ergebnisse der Studie zum Anlass genommen, Teile der familiengerichtlichen Praxis um Stellungnahme zu bitten. Die angehörten Vorsitzenden Richter der Familiensenate der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Hamm und Köln teilten überwiegend die Schlussfolgerung, dass die Qualität familienrechtspsychologischer Gutachten in der Praxis Probleme bereitet. die Studie wurde im Juli 2014 bei einer Besprechung im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vorgestellt. Bei der anschließenden Diskussion mit Vertretern überregionaler psychologischer, psychiatrischer und juristischer Berufsverbände herrschte ebenfalls Einigkeit dahingehend, dass ein Missstand vorliegt. Zentrale Ergebnisse werden in der Deutschen Richterzeitung in Heft 09/2014 als ein Thema das Monats berichtet Link. [...]"
Gutachter, die zumeist n i c h t unabhängig sind.
ndr, Panorama 3 vom 17.04.2018 - "Jugendamt-Willkür um einen Jungen"
Auch die Jugendämter sind eine "paternalistische", d.h. autoritäre staatliche Macht- und Kontrollinstitution und bieten gerade n i c h t je individuell angemessene, bedürfnisorientierte, respektvolle Unterstützung, Entlastung - oft beschädigen sie Familien, insbesondere Kinder noch zusätzlich, nicht selten mit lebenslanger Wirkung ... .
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Pathologisierung, Psychiatrisierung von Frauen und Müttern - über vermeintlich verrückte, psychisch gestörte Frauen, Macht, Gewalt, Patriarchat
09. Mai 2023 Pathologisierung, Psychiatrisierung von Frauen und Müttern - über vermeintlich verrückte, psychisch gestörte Frauen, Macht, Gewalt, Patriarchat Siehe auch Silencing, Frauen zum Sch...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2023/05/pathologisierung-psychiatrisierung-von-frauen-und-muttern-uber-vermeintlich-verruckte-psychisch-gestorte-frauen-macht-gewalt-patriarchat.html
Wichtiger Beitrag. Es liegt hier so vieles im Argen, siehe Jugendämter, Gutachter, Familiengerichte, schwerwiegende, beschädigende, lebenslang prägende Folgen von (Fehl-) Entscheidungen für die davon Betroffenen: Kinder, Eltern, Pflegeeltern..
Zur Demonstration nochmal: dass, wie und warum staatliche Institutionen, wie bspw. das Jugendamt, Jugendhilfe-einrichtungen nicht unterstützen, sondern zusätzlich beschädigen. Careleaver, Pflegekinder, Heimkinder. Auch ich war langjährig Pflegekind - und mit 18 das erste Mal schwanger, mit 19 das erste Mal - alleinerziehende - Mutter. Weit und breit gab es da keine staatliche Unterstützung. Heute, im Nachhinein, mit heutigem Wissen und Erfahrung bin ich sehr froh, damals nicht in die Fänge der schädigenden Jugendämter/Bürokratie, Maschinerie geraten zu sein!
Wie üblich: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein, Taten "verjährt", Intransparenz ... beim Jugendamt - niemand übernimmt VERANTWORTUNG, keine angemessene Prävention. - Wann fangen "wir" (Medien, "Mehrheitsgesellschaft") endlich an, die Institution, die Kontrollinstanz Jugendamt, deren Sinnhaftigkeit, Effektivität ernsthaft in Frage zu stellen und durch Angemessenes zu ersetzen - und warum nicht. Rhetorische Frage.
Und ein Mal mehr sehen wir, dass es keine tatsächliche, keine bedürfnisorientierte Unterstützung für Familien, Kinder, Alleinerziehende, Pflegende ... gibt, insbesondere nicht durch das Jugendamt, sondern Kontrolle, Paternalismus, Bürokratie, zu wenig Geld.
"(...) Familien mit pflegenden Kindern meiden häufig die Einmischung von außen. Die fragile häusliche Balance könnte ja kippen. Und sie fürchten Interventionen. Etwa vom Jugendamt, sagt Pflegewissenschaftlerin Metzing.
„Ich glaube, dass es auch weniger darum geht: Ist die Sorge berechtigt oder nicht? Ich glaube, es geht darum, dass wir zur Kenntnis nehmen, dass die Sorge besteht und die Familien sich aus diesem Grund nicht nach außen wenden, um Hilfe zu bitten. Und ich glaube, dass das Jugendamt da einfach auch an seinem Image arbeiten muss.“ (...)"
Quelle des zitierten Textes: deutschlandfunkkultur.de - "Wenn Minderjährige ihre Eltern Pflegen (...)"
Aktualisierung am 12. September 2019
"Wir" müssen, Zitat "hinsehen und einschreiten" (siehe oben verlinkten Deutschlandfunk-Beitrag "Lehren aus dem Missbrauchsfall - Lügde ist überall")?
Und was genau können wir tun? Du versuchst bspw., mit Nachbarn zu sprechen, die mit ihren Kindern nicht angemessen umgehen - nicht respektvoll, nicht liebevoll, nicht bedürfnisorientiert, sondern gewaltvoll, sie verweigern das Gespräch - und Jugendamt sagt, wir überprüfen das, aber dann geschieht: nichts, es werden "Anbebote" ("Familienhilfe", "Hilfen zur Erziehung" ...) gemacht, die nachweislich n i c h t hilfreich für Eltern, Familien sind, sondern paternalistisch, es werden andererseits rechtswidrige Inobhutnahmen getätigt, wo niemals ein Sorgerechtsentzug hätte getätigt werden dürfen, weil Kindeswohlgefährdung, gar -schädigung nicht stattgefunden hat, Urteile auf fehlerhaften Gutachten beruhen, Jugendämter katastrophal vorgehen - nicht nur aufgrund Geld- und/oder Personalmangels. Auch damit traumatisiert man - Jugendämter, Justiz - Kinder, zerstört man Familien: irreversibel, nicht wiedergutmachbar.
Und nein, es ist kein Versehen, "Überforderung" oder Zufall, dass Polizei sowie Staatsanwaltschaften und Jugendämter nicht angemessen vorgehen: da, wo es dringend erforderlich ist, sondern es ist aktiver Täterschutz bestimmter Sexualstraftäter, auch bei Vergewaltigung, insbesondere, wenn Täter männlich sind und keinen Migrationshintergrund haben.
"Wir" wissen sehr genau und längst wer die Täter sind - auch, aber nicht nur von sexuellem "Missbrauch" an, von also Sexualgewalt gegen Kinder - und Frauen. Siehe auch die #metoo-Bewegung.
Das bekannte Problem sind in allen Bereichen (siehe auch Sexualgewalt in der Kirche, Priester als Täter ...), auf allen Ebenen und global nach wie vor bestehende patriarchale Verhältnisse und Strukturen.
Man wird die "Missstände" nicht beheben, wenn man nicht die Ursachen angemessen behebt. Mit Strafe ist nichts zu bewirken, insbesondere nicht Resozialisierung, schon gar nicht dringend erforderliche Prävention.
Kein Mensch wird als Täter, als Gewalttäter geboren. Täter waren/sind selbst Opfer (seit eigener Kindheit) . Gesellschaft, Politik, Sozialpolitik, Familienpolitik ist hier gefragt.
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Aktualisierung am 06. September 2019
Lügde - Polizei - Jugendamt - sexueller "Missbrauch", Vergewaltigung
Mir ist nicht im Ansatz nachvollziehbar (obschon ich die Gründe dennoch zu kennen meine), dass und warum Kriminologe Thomas Feltes wiederholt von "handwerklichen Fehlern" der Polizei spricht - gerade so, als stünde keine Absicht, keine Systematik dahinter, als fänden wir exakt dieses Deckeln, Vertuschen, Nicht-Ermitteln nicht auch in unzähligen anderen Fällen von Sexualgewalt, Vergewaltigung - auch an Frauen (schau mal auf die Seite "ich habe angezeigt" und auf die Seiten von Frauennotrufen und Terre des Femmes ...) - und dies insbesondere dann, wenn Täter biodeutsche Männer, Männer ohne "Migrationshintergrund" sind - also aktiver Täterschutz. Und als wüssten wir nicht, dass auch Polizisten selbst Sexualgewalt tätigen - bspw. als Freier. Als wüssten wir nicht, dass hinter all dem ein autoritäres System steht mit struktureller Gewalt, siehe die metoo-Bewegung ... .
Als wüssten wir nicht, dass Staatsanwaltschaften gar nicht(s) ermitteln (können), sondern dafür auf die Polizei angewiesen sind und dieser daher nicht "in den Rücken fallen", sondern deren "Ermittlungserbebnisse" üblicherweise nur noch abnicken, abzeichnen (liest du hierzu bei Interesse die im blog unter "Exekutivgewalt" verlinkten, seriösen Quellen).
Als wüssten wir nicht längst, wer die Täter sind, lies hierzu bspw. mal den Text auf netzwerk B - "Wer sind die Täter?".
Und als wüssten wir nicht, dass und wie häufig Jugendämter völlig falsch agieren (liest du hierzu bspw. die in diesem blog-Eintrag oben verlinkten Texte, Artikel), weil sie eine staatliche Kontrollinstanz sind, die gerade n i c h t präventiv, schon gar nicht hilfreich, heilsam, schützend, wohltuend vorgeht, weil sie das aus Gründen - nicht nur des Geld- und Personalmangels, sondern der Struktur selbst - gar nicht kann.
Aber klar: Man kann all diese Heuchelei und Augenwischerei noch endlos fortsetzen, statt angemessen zu entscheiden, zu handeln, zu verändern.
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Exekutivgewalt: Wer kontrolliert, überprüft die Polizei, bspw. deren Ermittlungstätigkeit, die Staatsanwaltschaften und Richter? Und warum nicht? - Sabeth schreibt
Polizei: Gewalt, Rassismus, Täter-Opfer-Umkehr: keine Seltenheit, keine Ausnahmen, sondern, Zitat "Standard". Korpsgeist. Welches Menschenbild, welche politische Einstellung, Gesinnung haben ...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2017/10/exekutivgewalt-wer-kontrolliert-uberpruft-die-polizei-als-bspw-ermittlungsbehorde-denn-die-staatsanwaltschaften-ermitteln-selbst-nic
Aktualisierung:
Im September 2018 hat das Jugendamt, Beistandschaft mir nun zum f ü n f t e n Mal den Unterhalt erheblich verspätet weitergeleitet.
Das Versagen liegt nun also zum fünften Mal nicht auf der Seite des Unterhaltspflichtigen, sondern auf Seite des Jugendamts, der Beistandschaft - die eigentlich genau dafür besteht und geschaffen wurde, dass mittels dieser Beistandschaft Alleinerziehende Unterstützung zur Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen erhalten sollen. - Eine Farce, wie man an nicht nur meinem Beispiel sieht.
Auf meine erneute Nachfrage hinsichtlich der diesmaligen Ursache der Misere erhielt ich - wie all die Male zuvor bereits - die Antwort (via hier zu Dokumentationszwecken abgespeicherter e-mail), dass es an internen technischen Fehlern bzw. Problemen liege.
Fein - wann werde ich nun also das nächste, dann das sechste Mal vom Jugendamt hängengelassen?
Und nochmal folgende Anmerkungen:
Mich trifft und traf bisher jedes einzelne mal keinerlei Verschulden an diesem "Missstand", unter welchem meine Tochter und ich jedes einzelne Mal existenziell leiden.
Man weiß dort - Jugendamt, Beistandschaft - selbstredend, w i e existenziell u.a. auch meine Tochter und ich auf die allmonatlich pünktlich und verlässlich eingehen müssende Unterhaltszahlung angewiesen sind - denn wir können nicht einmal eine Woche "irgendwie überbrücken": materiell arm im langjährigen Hartz 4-Bezug, ohne jegliche familiäre Unterstützung/Rückhalt.
Das fünfte Mal. Und n i c h t s wurde oder wird am zugrundeliegenden Problem geändert und auch wird kein dann wirksam werden könnender Notfallplan aufgestellt, bspw. dann unbürokratische Barauszahlungen ermöglicht. Nada. Niente. Nothing. - Keine weiteren Fragen.
So viel nochmal zum Thema Jugendamt und vorgebliche "Unterstützung" sowie Bürokratie.
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So unfassbar wie unerträglich. Ist das grundgesetzkonform, siehe Art. 12 GG?
"[...] Auf die Frage, "wo denn das Jobcenter die Kindeswohlgefährdung sieht - wenn Eltern den Termin nicht wahrnehmen (können) oder sich weigern eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, und ob nicht vielmehr eine Kindeswohlgefährdung durch das Jobcenter besteht", reagierte die Dame am Telefon sehr barsch und meinte: "Eine Kindeswohlgefährdung ist dann anzunehmen, wenn die Eltern nicht mitwirken, und somit eine Sanktion ausgelöst werden kann, welche die Versorgung der Kinder gefährdet. Dann müssen die Kinder ggf. aus den Familien genommen werden, weil die Eltern nicht ihre gesellschaftlichen Pflichten erfüllen". Die bestätigte Vorgehensweise mit Erpressung und Nötigung zeigt, in welchen Dilemma betroffene Familien / Alleinerziehende in Deutschland stecken. [...]"
Aktualisierung am 28. Juni 2019
Genau das habe sicher nicht nur, aber auch ich schon lange befürchtet und "erwartet", siehe oben verlinkten Text im Freitag über Drohung mit Sorgerechtsentzug.
Einen entsprechenden Brief schrieb ich damals an das "für uns zuständige" Jugendamt Hamburg - dort ging man (uns gegenüber) bisher noch nicht so weit, aber ich wollte zeitnah prophylaktisch Stellung/Position beziehen - hatte man mir doch Jahre zuvor bereits für eines meiner beiden Kinder das Sorgerecht entzogen; damals war mein Sohn 16 und initiierte den Sorgerechtsentzug auf manipulative Einrede Dritter selbst; kein Jugendamt half, insbesondere nicht im Vorhinein, trotz meines aktiven Bittens um Unterstützung.
Jugendämter sind staatliche Kontrollinstanzen. Häufig helfen sie nicht, sondern schädigen. - Wie in vielen Belangen glaubt man es zumeist nicht, ehe man es nicht selbst erlebt, erfährt.
Im Kontakt mit Jobcentern braucht man von Anfang an kontinuierlich jedenfalls und mindestens anwaltlichen Beistand, anwaltliche Vertretung.
Denn Jobcentermitarbeiter belehren ihre "Kunden" unablässig über deren "Pflichten" (SGB II ...), nicht jedoch werden die "Kunden" über ihre Rechte informiert.
Jobcenter erlassen wissentlich massenweise rechtswidrige Bescheide, verhängen rechtswidrige Sanktionen, schikanieren auf noch andere vielfältige Weise. All das ist kriminell, menschenverachtend - und: legal. Nach 14 JAHREN immer noch.
Übrigens: J e d e durch das Jobcenter vollzogene Sanktion ist Kindeswohlschädigung, nicht bloße -gefährdung. Und das absichtsvoll, vorsätzlich getätigt.
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AfD, Sanktionen, Jugendamt
Zu oben verlinkten Äußerungen Jörg Schneiders, AfD, auf heise.de ("Wir brauchen dringend einen Systemwechsel"):
Inobhutnahmen (Kinder aus Familien nehmen), WEIL SIE SANKTIONIERT WURDEN - ich hab´s schon vor einer ganzen Weile gesagt/gesehen - doppelte Strafe also:
Erst beschädigt man Menschen, auch Familien, Kinder, durch Niedriglöhne, Hartz 4-Schikanen (inkl. rechtswidrig verhängter u. vollzogener! Sanktionen, vorsätzlich zu gering/falsch berechneter Leistungen, kleingerechneter Regelsätze/gezielter Bedarfsunterdeckung, Ausschluss aus der Gesellschaft/von soziokultureller Teilhabe und durch das Vernichten nicht nur ihrer materiellen Existenzgrundlage, sondern auch ihrer Würde) und dann nimmt man ihnen auch noch ihre Kinder weg. - Ich erwähnte bereits beiläufig die zugrundeliegende NS-Ideologie?
"(...) Die AfD ist also für die Abschaffung der Sanktionen?
Jörg Schneider: Nein. Diejenigen, die arbeiten könnten, aber gezielt boykottieren, denen wir müssen das Leben schwerer machen. In solchen Fällen sind Sanktionen nötig und hilfreich.
Worin unterscheidet sich dieses Vorgehen von der derzeitigen Praxis?
Jörg Schneider: Die meisten Sanktionen werden nicht verhängt, weil die Arbeitslosen Jobangebote ablehnen, sondern weil sie vereinbarte Termine im Jobcenter gar nicht erst wahrnehmen. Das ist ein Unterschied. Die Mitarbeiter in den Jobcentern sagen mir: "Wenn wir merken, da hat jemand keine Lust und sperrt sich, dann schicken wir den doch nicht in die Betriebe, die sich bei uns gemeldet haben." Denn derjenige Arbeitgeber, bei dem dreimal hintereinander ein Arbeitsloser auf der Matte steht, der bereits im Vorstellungsgespräch sagt, er habe keinen Bock, und ergänzt: "Unterschreiben Sie mir mal das Papier hier", der wird sich künftig mit offenen Stellen nicht mehr an die Bundesagentur wenden.
Worauf wollen Sie hinaus?
Jörg Schneider: Dass wir dabei schnell wieder auf das Thema Kinderarmut stoßen. Denn wenn Menschen ihr Leben so wenig im Griff haben, dass sie nicht einmal in der Lage sind, einen Termin im Jobcenter oder beim Arzt wahrzunehmen, dann müssen wir uns schon die Frage stellen, ob Kinder in solchen Familien gut aufgehoben sind. Ich würde sogar sagen, sie sind dort akut gefährdet.
Sie fordern also, dass diejenigen Kinder, deren Eltern Hartz-IV-Sanktionen erhalten, weil sie Termine nicht wahrnehmen, aus den Familien geholt werden sollen?
Jörg Schneider: Hartz-IV-Sanktionen sind Warnsignale, Jugendämter sollten hier genauer hinschauen und unter gewissen Umständen einschreiten. Denn die Eltern, die sich wiederholt derart unverantwortlich verhalten, erziehen ihre Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so, wie wir uns das als Gesellschaft wünschen, um es vorsichtig zu formulieren. Das Kindeswohl sollte stets im Mittelpunkt stehen. Punkt. (...)"
Quelle: heise.de - "Wir brauchen dringend einen Systemwechsel"
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Kurze Information dazu, von wem ich bisher beim Jugendamt diffamiert wurde:
Zunächst von zwei alleinerziehenden Müttern.
Eine der beiden war eine (relativ neu eingezogene, esoterisch ausgerichtete) Nachbarin, die mir gegenüber offenbar Neid und Antipathie empfand (da ich aus meiner Abneigung gegenüber Esoterik keinen Hehl machte, wahrscheinlich spielte auch Neid in Bezug auf äußerliche Attraktivität eine Rolle) und mir aus folglich niederen Beweggründen schaden wollte.
Hintergrund dessen war eine Lappalie: Meine damals fünfjährige Tochter hatte mit ihren beiden Töchtern auf einem nahe des Hauses gelegenen Spielplatz gespielt, sie hatten dort ein Mäppchen mit Stiften gefunden, dieses geöffnet. Die älterte Tochter der Nachbarin hatte dabei einen enthaltenen Füller herausgenommen und ihn (wohl unbeabsichtigt) beschädigt, dies hatte sie ihrer Mutter so auch erzählt; die jüngere Schwester und meine Tochter waren nur Zuschauende, selbst nicht aktiv am Geschehen beteiligt, so hatte es die ältere der beiden Schwestern selbst wiederholt bestätigt.
Ich hatte meine Tochter damals deswegen nicht zur Schnecke gemacht, sah hierzu nicht die geringste Veranlassung, wie die Nachbarin es so aber offenbar von mir erwartet hatte, da sie mir wörtlich entgegnet hatte: "Und wenn deine Tochter 15 ist, sticht sie Fahrradreifen auf!"
Es ist diese übertriebene, überschießende Reaktion nicht nur in Bezug auf das Vorgefallene völlig zusammenhanglos, an den Haaren herbeigezogen und entsprechend unverhältnismäßig, sondern überdies einfach grotesk.
Da ich auf diese Provokation der Nachbarin nicht einging, sie auch ihr persönlich gegenüber als völlig übertrieben und unpassend bezeichnete, kam als Retourkutsche die "Gefährdungsmeldung" beim Jugendamt.
Einer anderen alleinerziehenden Mutter, deren Tochter in der ersten Klasse (noch ganz zu Anfang, kurz nach der Einschulung) neben meiner Tochter saß und die mir ihre persönliche, missliche Situation schilderte sowie ich ihr meine, folgerte ihrerseits daraus (insbesondere - ihrer Aussage nach - da ich ihr gegenüber von Überlastungssituationen gesprochen hatte, die sich aus meiner langjährigen "misslichen" Lebenssituation letztlich zwangsläufig ergeben), es bestünde eine Gefährdung meiner Tochter; einen konkreten Anhaltspunkt hierfür hatte diese Mutter nicht. Sie hatte sich viel mehr etwas zusammengereimt, das mehr über sie selbst (ihr Denken, ihre Einstellungen, ggf. auch ihr Verhalten) als über mich aussagte und ohne zuvor mit mir über ihre vermeintliche Besorgnis auch nur ein einziges Mal persönlich gesprochen zu haben, machte sie eine Gefährdungsmeldung beim Jugendamt.
Eine weitere Diffamierung tätigte die Leiterin eines Kindergartens meiner Tochter: unmittelbar nachdem ich meine Tochter dort aufgrund diverser Vorfälle (die andere Kinder des Kindergartens geschädigt hatten, so war bspw. die Baumstammwippe beschädigt und mehrere Kinder waren an einem Tag vom schweren Stamm "erdrückt" worden ...) abgemeldet hatte.
Sie hatte dem Jugendamt gegenüber Sorge um meine Tochter angegeben - erstaunlicherweise hatte die Kindergartenleiterin mir gegenüber nie je etwas von dieser "Sorge" geäußert: so lange meine Tochter den Kindergarten noch besucht hatte, sondern just erst in dem Moment, d.h. kurz nachdem ich sie dort abgemeldet (gekündigt) hatte.
Die vierte Diffamierung schließlich hatte die Leiterin der Grundschule meiner Tochter (rechtskonservative Schwäbin, dies nur randläufig) getätigt. Damals ging es darum, dass ich den Elternabenden beiwohnen wollte, dies jedoch aus Ermangelung einer Betreuung für meine damals sechsjährige Tochter nicht konnte (Babysitter konnte ich mir nicht leisten, es bestanden keine vertrauten Kontakte zu Nachbarn und Familie hatten/haben wir nicht, bspw. also auch keine Großeltern, meine Tochter wollte damals noch nicht für mehrere Stunden am Abend alleine zu Hause bleiben).
Ich hatte damals daher darum gebeten, meine Tochter zu den (seltenen) Elternabend einfach mitbringen zu dürfen, ein Mal hatten wir dies bereits so gehandhabt, meine Tochter hatte in einem Nebenraum gespielt und konnte bei Bedarf zu mir herüberkommen, niemand hatte sich von ihr gestört gefühlt, wie mir die anderen Eltern damals versicherten.
Dies lehnten jedoch sowohl die Grundschulleiterin als auch die Elternvertreter und die gesamte Elternschaft der Klasse ab - mit der Begründung, das Kind müsse zu dieser Zeit, da die Elternabende üblicherweise stattfinden (zwischen ca. 18 und 20 Uhr) bereits im Bett sein, außerdem könne sie bei den Elternabenden (auch im Nebenraum) etwas hören, das nicht für ihre Ohren bestimmt sei - exakt das war die Begründung.
Eine Betreuungsperson könne man für diese Zeiten/Elternabende auch nicht zur Verfügung stellen.
Da ich das nicht widerstandslos hinnehmen wollte, weil mir gerade in der ersten Klasse sehr wichtig war, an den Elternabenden teilnehmen zu können, der Schulleitung und Elternvertretung jedoch die Argumente ausgegangen waren, erfolgte dann die Gefährdungsmeldung beim Jugendamt durch die Grundschulleiterin.
Infolgedessen kam es zum Hausbesuch des Jugendamtes - mit dem Ergebnis, dass keine Kindeswohlgefährdung vorliegt.
Als ich den Jugedamtsleiter (der von Anfang an involviert war) darum bat, die Dinge gegenüber der Schule aufzuklären, dahingehend, dass geklärt werden solle, dass es sich um eine Diffamierung meiner Person, getätigt durch insbesondere gleich zwei Personen, Frauen, in verantwortungsvollen Positionen handelte und mitteilte, dass ich dies für kritikwürdig, für zu bereinigen erforderlich halte, teilte dieser mir mit, die Sache sei erledigt.
Mit anderen Worten: Man ist solcher Willkür und Diskreditierung wehrlos, schutzlos ausgeliefert und wird auch nach erfolgter Aufklärung nicht rehabilitiert. Jedenfalls dann nicht, wenn man alleinerziehend, weiblich und materiell arm ist, sich also bspw. keinen Rechtsbeistand leisten kann und nicht über "hilfreiche Beziehungen" verfügt.
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Hier geht es nicht "nur" um sexuellen Missbrauch, sondern grundsätzlich um gegen Kinder und Jugendliche getätigte GEWALT in staatlichen Einrichtungen, um den staatlichen Zugriff und die Folgen dessen, nicht nur in der ehemaligen DDR: lebenslang beschädigend ... .