08. April 2026
Frieden schaffen - aktiv.
Verzeihen ist nur möglich nach erfolgter, angemessener Wiedergutmachung: Ausgleich des Schadens.
Verzeihen und Wiedergutmachung ebnen den Weg zur für Frieden (schließen, schaffen) notwendigen, unumgehbaren Versöhnung.
Frieden schaffen vollzieht sich nicht, ist nicht möglich, wird nicht erwirkt durch Waffen, Gewalt, Drohung, Machtgebaren, Unterwerfung, Autoritarsmus, Trotz, Selbstgerechtigkeit, "Härte", Kälte - all das führt zu Krieg, noch mehr Gewalt, Zerstörung, Vernichtung.
Deshalb nochmal:
Die Urbasis dessen ist intrinsisch motivierte, n i c h t religiös, ideologisch oktroyierte, indoktrinierte Moral - ist das jedem Menschen wie auch anderen Primaten angeborene Mitgefühl.
Keine Moral, keine Ethik, keine Freundschaft, Liebe, keine Versöhnung, kein Frieden ohne Mitgefühl. Kognitive und affektive Empathie.
Mitgefühl und Würde muss ein Mensch, ein schmerzfähiges Lebewesen, sich nicht erst "verdienen".
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Zum selbstgerechten, dogmatischen, autoritären, patriarchalen, misogynen, narzisstischen, trotzig-bockigen, unversöhnlichen Sigmund Freud,
Zitat Steve Ayan (in Kapitel 65 des Hörbuchs "Seelenzauber Aus Wien in die Welt Das Jahrhundert der Psychologie"):
"Das Muster gleicht dem von Freuds früheren Trennungen. Auf ersten Überschwang folgt Entfremdung, dann Dissenz und schließlich der Kontaktabbruch.
Am Ende stehen Kränkung, Schweigen und verbissenes Pochen auf die eigene Sichtweise."
Das dürfte exakt so auf leider zahlreiche Menschen, vor allem sehr viele Männer zutreffen.
Emotionale, soziale, intellektuelle Unreife. - So ist, wird kein Frieden möglich.
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12. November 2025
"70 Jahre Bundeswehr" - kein Grund zum Feiern, noch weniger zur Freude.
Alles, das es zu Bundeswehr und Militär zu sagen gibt, habe ich bereits mehrfach ausführlich dargelegt, siehe unten.
Ich fordere globale Entmilitarisierung. Antimilitarismus.
Staat. Macht. Gewalt. - Krieg. Profit.
Nicht Schutz, Sicherheit, Vereidigung, Abschreckung, schon gar nicht "Freiheit, Demokratie", wie es einige behaupten, so bspw. Marie-Agnes Strack-Zimmermann und die CSU via X.
Wie man Konflikte grundsätzlich effektiv, konstruktiv, gewaltfrei behebt, bewältigt und warum nur so, siehe unten verlinkte arte Doku "Wie werden wir Kriege los?", William Ury.
Nicht: durch Machtgebaren, Trotz, Rache/Vergeltung, Strafe, Gewalt, Narzissmus, Autoritarismus.
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09. November 2025
NATO-Generalsekretär Mark Rutte:
"»Es ist wichtig, dass wir mit unseren Gesellschaften mehr über nukleare Abschreckung sprechen, um sicherzustellen, dass die Menschen verstehen, wie sie zu unserer gemeinsamen Sicherheit beiträgt«, sagte Rutte."
https://www.spiegel.de/ausland/nato-chef-mark-rutte-warnt-wladimir-putin-vor-atomwaffeneinsatz-a-cc199115-a6fb-49f1-8432-98977dee7960
Total krank. Von wegen "Abschreckung, Sicherheit, Schutz" durch Waffen, Atomwaffen, Gewalt, Macht - toxischer bullshit! Und infame Indoktrinierung, Waffen-, Kriegspropaganda.
"Abschreckung", vorgebliche "Sicherheit, Schutz" durch Waffen, sogar Atomwaffen, durch Rüstung, Militär, Drohen, Machtdemonstration, Autoritarismus, "Härte", vermeintliche "Stärke" ist von jeher patriarchale, maximal destruktive Kackscheisse. Unreife. Ausführliche, faktenbasierte Argumentation dazu siehe unten.
Klar, das ist, was die NATO will - Waffen, Aufrüstung, Macht, Geld - siehe auch Jens Stoltenberg, Vorgänger von Mark Rutte - Zitat Jens Stoltenberg: "Weapons are the way to peace." Quelle unten verlinkt.
Aber Waffen, Militär, Strafe, Gewalt, Unterdrückung, Drohung, Einschüchterung, "Abschreckung" führen niemals je zu Frieden. Sondern provozieren, evozieren Krieg.
Es kann kaum etwas Irrationaleres, Abartigeres, durch und durch Destruktiveres, total Vernichtenderes geben als Atomwaffen, atomare Aufrüstung - zur vorgeblichen "Abschreckung, Sicherheit, Schutz".
Sage stets, man soll einen Staat nicht mit Zivilpersonen gleichsetzen - denn:
Ein Staat, zwischenstaatliche Verhältnisse, Missstände, die auf Regierungsagieren basieren, oft schon Jahre bestehen, inkl. geostrategischer, wirtschaftlicher, politischer "Interessen", ist nicht gleichsetzbar mit Persönlichkeitsrechten.
Staat. Macht. Gewalt. - Krieg
... aber stell´ dir vor, du hast einen Konflikt mit jemandem, gehst zu ihm: sichtbar demonstrierend, dass du bis an die Zähne bewaffnet bist, und sagst zu ihm: "Ich will Frieden."
Absurd.
Man muss wissen, verstehen, dass Staat, Herrschaft, Markt, Geld und Militär, Soldaten, Krieg von Anfang an "Hand in Hand" gingen und nach wie vor gehen.
Mit Verweis auf David Graeber:
https://www.deutschlandfunk.de/oekonomie-des-gluecklichen-lebens-3-3-die-entschuldung-und-100.html
Ihr habt die Zusammenhänge hoffentlich längst alle verstanden. ?
Siehe unten verlinkte Informationen, Fakten zu - welchen und wessen - staatlichen Ausgaben für Waffen, Rüstung, Militär sowie staatliche Exporte, Einnahmen, Profite durch Waffen, Rüstung ... .
Siehe auch die arte-Dokumentation zur NATO: arte Mit offenen Karten (F, 2025) - "NATO-Gipfel: Schutzmacht USA?"
Es sind Regierungen, Regierende, die darüber entscheiden. Nicht die jeweilige Staats-, Zivilbevölkerung - in sogenannt "repräsentativer Demokratie".
In welcher staatlichen Schule lernt, erfährt man etwas über all das? Und warum nicht? ;)
Stellte die Frage schon öfter:
Darf man Deutschland straffrei als Vasallenstaat der usa bezeichnen? NATO, zahlreiche us-Militärbasen, us-Militärstützpunkte in vor allem Deutschland ... .
Kann mich daher nur wiederholen: Es ist widerwärtig. Es ist in jeder Hinsicht, auf allen Ebenen und bis ins Mark unmoralisch, es ist total destruktiv.
Waffen, Militär, Aufrüstung, vorgebliche "Abschreckung, Sicherheit, Schutz" - Geld. Macht. Krieg.
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01. November 2025
Rüstungshandel - Profit durch tödliche Rüstungs"güter", Waffen als Waren, Handelsobjekte.
Profit durch Gewalt, Zerstörung, Mord, Vernichtung, Krieg.
Staat. Macht. Gewalt. Regierungen
Profit durch Waffen, Rüstung, Gewalt, Zerstörung, Mord: Krieg.
Was können das nur für total kranke, gestörte, unmoralische, verantwortungslose, empathielose, autoritäre, narzisstische, macht- und geldgeile, sadistische, destruktive Charaktere sein.
Staaten mit den höchsten Rüstungsausgaben, siehe statista, screenshots.
Staat. Macht. Gewalt. Krieg, Regierungen, sogenannte Demokratien. Deutschland ganz vorne dabei.
Kapitalismus, Profit: durch Zerstörung, Mord, Vernichtung.
Waffenexporte
Größte Exporteure, Profiteure von Waffen: Deutschland an dritter Stelle nach usa, Frankreich.
Man kann sich nur zutiefst für die eigene jeweilige Regierung schämen.
Staat. Macht. Gewalt. Krieg, Zerstörung, Vernichtung, Leid, Elend, Not, Armut.
Schaut euch einfach mal an, wo in Europa die NATO am stärksten verbreitet, verankert ist - Militärbasen, Stützpunkte, Militärpräsenz ... richtig: in Deutschland.
Siehe arte Doku "Mit offenen Karten - Schutzmacht USA?", Karte bei ca. Min. 01:20.
usa: über 5000 Atomsprengköpfe, Atomwaffen,
Zitat aus oben verlinkter arte Doku bei Min. 02:15:
"Diese schützen alle Mitgliedsstaaten der NATO."
schützen?!? Genau: ;)
Nochmal: Es geht nicht und ging nie um Schutz, Sicherheit der Zivilbevölkerung, SIE wird geopfert, verheizt.
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statista, Militärausgaben und Waffenexporte nach/von Staaten, screenshots vom 01.11.2025
arte Mit offenen Karten (F, 2025) - "NATO-Gipfel: Schutzmacht USA?"
Wikipedia - "Liste der amerikanischen Militärstandorte in Deutschland" "Die US-Präsenz in Deutschland bleibt ein zentraler Bestandteil der NATO-Strategie.[5]"
Wikipedia - Weitere Infos zu den "ausländischen Militärbasen in Deutschland", also mehrheitlich der usa (wo, seit wann ...).
Declassified UK, 11.09.2023 - "Putin invades Ukraine `to stop NATO´, alliance chiefe tells EU" - Jens Stoltenberg, Ex NATO Generalsekretär sagt hier selbst: Russland, Putin wollte, dass die NATO sich zurückzieht, es keine Osterweiterung gibt, die NATO verweigerte das!, mit bekannten Folgen. War also keine Provokation, Berechnung? Rhetorische Frage.
arte Doku aus 2025 - Amerikas Kriege "Amerika: Warum die usa fast immer im Krieg sind" Krieg, Kriegspropaganda (Kino, Film Hollywood), Patriotismus, Imperialismus ... Staat. Macht. Gewalt.
Wikipedia - "Liste von "Militäroperationen" der usa "
DAVOS, World Economic Forum (WEF), 2023, Jens Stoltenberg, NATO-Generalsekretär bis 2024, bei ca. Min. 17:09: "Weapons are the way to peace."
10. August 2025
Die hinter Krieg stehende Absicht ist nicht Frieden schaffen, erlangen, schließen, erhalten.
Konflikte lassen sich effektiv nur gewaltfrei, durch Kommunikation beheben.
Bei Krieg geht es um Geld, Macht, Herrschen, Unterwerfen durch Gewalt.
Auch bei sogenannter "Abschreckung" geht es genau darum:
Drohen, Machtdemonstration, Unterwerfungerzwingen durch Gewalt.
Das ist das Gegenteil von Sicherheit, Schutz, Gerechtigkeit, Vernunft, Frieden.
Jens Stoltenberg, bis kürzlich NATO-Generalsekretär:
"Waffen sind der Weg zum Frieden."
Waffen schaffen, sichern nicht Frieden, Waffen führen zu Gewalt, Krieg - Zerstörung, Vernichtung.
Niemals, noch nirgendwo je wurde Frieden durch Krieg, Gewalt geschaffen, langfristig stabilisiert.
Es ist barbarisch, menschenverachtend, wissentlich, absichtsvoll in jedem Krieg unzählige unschuldige Menschen, Zivilbevölkerung zu ermorden. Krieg ist Mord.
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16. Juni 2025
Mir wird für immer unverständlich bleiben, warum Menschen, mehrheitlich Männer, meinen, durch sogen. "Abschreckung", Drohgebärden, Einschüchterung, Macht, Waffen, Militär, Gewalt - also Primitivität - Konstruktives, gar Frieden erwirken oder erhalten zu können.
Krieg, Staat
Kein Wehrdienst, kein Kriegsdienst, keine Wehrpflicht!
Frieden statt Krieg, Narzissmus, Macht, toxische Männlichkeit, Profite durch Rüstung, Tötung von Menschen.
Nur im Krieg gilt Mord nicht als Mord. Menschenrechte, Menschenwürde, Ethik?!
Wem es um geostrategische Interessen, um Vorherrschaft und/oder Land, Rohstoffe, Zugang zu Transportwegen etc. nur für sich, "sein Land", seine Nation, seinen Staat geht, ist antisozial, unmoralisch.
Wem es um Macht geht, ist eine erbärmliche Wurst.
Wie kann es in einer Demokratie? sein, dass Regierungen, Regierende ohne Zustimmung, sogar ohne Vetorecht der Zivilbevölkerung, darüber entscheiden dürfen, ob/dass sie Krieg - also Gewalt, Vernichtung, Zerstörung - tätigen, vollziehen?
Staat. Macht. Gewalt.
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DiEM25, 11.07.2023 - "Yanis Varoufakis on Irish neutrality, Putin's war crimes and why NATO wants the Ukraine war to go on" - Yanis Varoufakis über Irland, Neutralität, Souveränität, NATO, usa, Russland, Ukraine, Krieg, Europa, die EU - "Wir sind ein Vasallenkontinent." Und Deutschland ist ein Vasallenstaat, nicht souverän. Und es ist Kriegstreiberei. Geld. Profit. Macht. Tod.
Double Down News, 04.12.2024 - "Former NATO Soldier warns the world" - Joe Glenton, ehemaliger NATO Soldat, über Krieg, Russland, Ukraine, usa, Israel, Gaza, Rüstung, Waffenhandel, Rüstungsindustrie, Geld, Profit, Macht, Regierungen und deren Heuchelei. - Staat. Macht. Gewalt. Kapitalismus .
27. Januar 2023
Man "gewinnt" keine Kriege. Krieg ist kein sportlicher Wettbewerb.
Es geht um Macht (siehe Narzissmus), Kontrolle, Einfluss, Deutungshoheit, geostrategische und wirtschaftliche Interessen, Vorteile, Privilegien - Unterwerfung, Ausbeutung. Destruktivität.
Krieg "gewinnen", von "Sieg" im Zusammenhang mit Krieg, Gewalt, Getöteten, Leidenden, Verletzten, Militär zu sprechen - gerade so, als handle es sich um einen sportlichen Wettbewerb - ist patriarchal-autoritäre, narzisstische Kackscheisse. Grundsätzlich. Von jeher. Überall.
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02. Dezember 2023
Da mir entgegnet wurde, es gebe, Zitat "im Krieg Sieger und Besiegte", das sei "eine Realität", meine Replik hierauf:
Wer andere absichtsvoll vernichtend beschädigt, insbesondere als Staat, mit Gewalt, Waffen, Militär, ist kein Sieger und kein Gewinner, sondern eine autoritäre, machtgeile, destruktive, vor allem unreife, erbärmliche Wurst.
Niemals je wurde Frieden durch Krieg, Gewalt geschaffen.
Krieg "gewinnen", von "Sieg" im Zusammenhang mit Krieg, Gewalt, Getöteten, Leidenden, Verletzten, Militär zu sprechen - gerade so, als handle es sich um einen sportlichen Wettbewerb - ist patriarchale, autoritäre, narzisstische Kackscheisse. Grundsätzlich. Von jeher. Überall.
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12. Juli 2022
Und immer ging und geht es im global nach wie vor bestehenden Patriarchat um Konkurrenz, Übervorteilung, Macht, Unterwerfung, Ausbeutung, Gewalt - statt um Kooperation, Solidarisieren, Gemeinwohl: für a l l e Menschen auf dieser Erde.
Menschenrechte, Menschenwürde.
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28. Oktober 2023
Wer führt denn Kriege? Weltweit sind das von jeher Männer.
Warum Kriege nach wie vor "geführt", getätigt werden: weil es um Ideologie, inkl. Religion/Glaube, Macht, Vorteile, Geld geht. Patriarchat.
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02. Mai 2022
Sobald man einen Staat (!), nicht: Zivilpersonen in akuter lebensbedrohlicher Notwehrsituation, aus strategischen, politischen, ideologischen Gründen mit militärischen Mitteln, mit Rüstung, Waffen "verteidigt", tätigt man genau das: militärische Waffengewalt: Gegenschlag.
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16. April 2022
Was mich betrifft: Ich bin sicher, dass Waffenlieferungen, Aufrüstung, "Abschreckung" mittels (Atom-) Waffen, Militarisierung, Drohgebärden, Gegenschläge grundsätzlich nie je und nirgendwo je Kriege beenden, Frieden schaffen, erhalten. Pazifismus, Vernunft statt Gewalt.
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31. März 2022
Wer macht denn Politik, wer trifft - welche - politischen Entscheidungen wo, wann, wie, aus welchen Gründen, vor welchen politischen und je persönlichen! Hintergründen, Einstellungen ... ? Sind das Maschinen, Roboter oder Menschen: Persönlichkeiten, Individuen?
Und d a s ist doch global nach wie vor das Kernproblem, in Gesellschaft, im zwischenmenschlichen Miteinander, somit auch in Politik, Regierungspolitik:
Welche Personen, Persönlichkeiten, Individuen da weshalb wie agieren.
Autoritarismus, patriarchales Weltbild, Menschenbild.
Wer agiert weshalb aggressiv, despotisch, ignorant, selbstgerecht, übergriffig, drohend, übergriffig?
Wer will welche - zumeist nur je eigenen - nationalstaatlichen Interessen durchsetzen: mit welchen Mitteln, inkl. militärischer Aggression ..., zu welchem Preis, mit welchen Folgen?
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30. April 2022
Es geht bei Pazifismus, wenigstens Deeskalation nicht darum, "wer schuld ist", wer Aggressor ist, auch nicht um Begriffe, Definitionen von "Kriegseintritt", sondern genau darum: Deeskalation.
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28. Januar 2023
Krieg kann niemals "feministisch" sein, hat mit Feminismus nicht das Mindeste gemein.
Feminismus steht Krieg diametral entgegen.
Eine jede Frau, die Krieg, Militär, Armee befürwortet, gar proklamiert, propagiert, ist eines gewiss nicht: Feministin.
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21. September 2023
Wem tatsächlich an Frieden, an gewaltfreier Konfliktbewältigung gelegen ist - nicht an Rache, Macht, Kontrolle, Herrschen, Unterwerfen, Ausbeuten - wird sich aktiv, eigeninitiativ, ausdauernd darum bemühen. Mittels Kommunikation, Dialog, ggf. Mediation und entsprechendem Verhalten, Taten.
Wer keinen Frieden will, das heißt: wer sich nicht je selbst, persönlich, eigeninitiativ, aktiv, ausdauernd, beharrlich, mitfühlend darum - um gewaltfreie, effektive Konfliktbewältigung, Verantwortungsübernahme, Wiedergutmachung, Versöhnung - bemüht, w i l l offensichtlich Krieg.
Konflikte, gleich ob auf "privater" oder politischer Ebene, inkl. Krieg, behebt man nicht effektiv, wenn die Konfliktbeteiligten oder einer derer keinerlei Einsicht, Entgegenkommen, Versöhnungsbereitschaft zeigt, nur auf seinem vermeintlichen "Recht", auf Macht beharrt.
Das Streben nach Macht, Herrschen, Autoritarismus, Kontrolle, Unterwerfung, Ausbeutung, Erfolg, ist ein s t e t s kompensatorisches, gründet sich auf soziale, emotionale und intellektuelle Unreife.
Wenn man das vernunftbasierte, deeskalierende, zugewandte Nachgeben bzw. den Verzicht auf Rache, Vergeltung, Gewalt, Gegenschläge als, Zitat "Kapitulation" bezeichnet, muss man Menschen wie Gandhi und Feindesliebe (!) für Feigheit und Idiotie halten.
Mitgefühl, Verständnis, Entgegenkommen, Handreichung, Brückenbau: ist nicht dasselbe wie Unterwerfung, Masochismus, Märtyrertum.
Es ist Einsicht, Erkenntnis, Vernunft, Reife, Liebesfähigkeit.
Frieden schaffen und erhalten bedeutet nicht, den anderen vor ein Ultimatum zu stellen, ihn zu unterwerfen, zu manipulieren, arglistig zu täuschen - also nach wie vor oder erneut: zu beschädigen.
Es ist kein "Friss oder stirb!". Es geht nur mittels Dialog. Und Mitgefühl.
Wenn und so lange eine Seite, eine der am Konflikt beteiligten Parteien auf ihrem vermeintlichen Recht, auf Macht beharrt, trotzig, selbstgerecht, unempathisch, unversöhnlich ist und bleibt, den Dialog verweigert: wird, k a n n es keine Brücke geben.
Und nochmal: Frieden gibt es nur durch Dialog - Verständnis, Empathie, Mitgefühl, Fairness, Vertrauen, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit, Ehrlichkeit.
Nicht mit Trotz, Sturheit, Verweigerung, Angriff, Flucht, Macht, Herrschen- und Unterwerfenwollen, Gewalt.
Der Weg des Herzens verläuft bisweilen nicht in der Spur des Verstands, ist dennoch immer der Weg der Vernunft. Liebe, Güte, Erkenntnis sind untrennbar miteinander verschwistert.
Krieg ließe sich - längst schon - beheben, bewältigen und diesem vorbeugen: global Autoritarismus und Ideologien, inklusive Religion/en, also emotionale, soziale und intellektuelle Unreife, also das Patriarchat inkl. Kapitalismus überwinden, Armut beheben, Mitgefühl stärken, Konflikte gewaltfrei lösen.
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01. Dezember 2023
Noch einmal:
Es kann, es wird so lange keinen Frieden geben, als eine Seite ihren Anteil am Konflikt nicht einsehen, zugeben will, es ihr um Durchsetzung nur ihrer Interessen und um Macht geht.
Nein, Problem ist nicht "der Mensch, die Menschheit", sondern s o l c h e Menschen.
Es sind autoritäre, oft narzisstische, jedenfalls antisoziale, sich entsprechend verhaltende Menschen, selbstgerecht, ohne Fein- und Mitgefühl, herrisch, trotzig, unversöhnlich - unreif.
Nicht "der Mensch, die Menschen, die Menschheit" ist das Problem - es sind oben beschriebene, patriarchal-autoritäre Menschen, ja, es gibt auch solche Frauen, mehrheitlich sind es weltweit aber Männer. Eben dies zeigt die Geschichte in aller Deutlichkeit.
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14. November 2025
Was ist toxische Männlichkeit:
Stets kompensatorisches, narzisstisches Streben nach Macht, Herrschen, Sieg, Reichtum, Ruhm, Erfolg - siehe auch Heroismus, Märtyrertum, Heiligenkult (Heiligenverehrung, -anbetung) sowie Autoritarismus (inkl. Strafe, Härte, Strenge, Gewalt), Misogynie, emotionale Verpanzerung, Antisozialität.
Destruktives, selbst- und fremdschädigendes Kompensationsverhalten. Selbstbetrug.
Intellektuelle, soziale und emotionale Unreife.
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Fabian Scheidler - "Friedenstüchtig werden (...)", KontextTV, Eröffnungsvortrag für die Friedenstagung von Kairos Europa am 10. Oktober 2025 in Mannheim - Über Gaza, Israel, usa, NATO, Russland, Ukraine, Klimawandel, Biodiversität, Krieg, Kapitalismus u.a.m. Staat. Macht. Gewalt. Regierungen.
25. Oktober 2025
Kommentar zum youtube Video vom 23.10.2025, KontextTV, Fabian Scheidler - "Friedenstüchtig werden (...)"
Eröffnungsvortrag für die Friedenstagung von Kairos Europa am 10. Oktober 2025 in Mannheim - Über Gaza, Israel, usa, NATO, Russland, Ukraine, Klimawandel, Biodiversität, Krieg, Kapitalismus u.a.m. Staat. Macht. Gewalt. Regierungen.
Danke, Fabian Scheidler, für das klare Benennen der gegenwärtigen, gravierenden Missstände, ihrer Umstände, Hintergründe, Ursachen, der regierungspolitisch verantwortlichen Akteure und der stets vorhandenen, möglichen und ethisch gebotenen Alternative:
Frieden aktiv, engagiert schaffen, erhalten, Konflikte gewaltfrei und effektiv beheben durch Kommunikation, Dialog, Fairness, Entgegenkommen, Mitgefühl, Kooperation, Solidarität - siehe dazu u.a. auch William Ury.
Den meisten Menschen der Zivilbevölkerung (weltweit) dürfte hieran gelegen sein - ihre jeweiligen Regierungen haben jedoch häufig völlig andere Interessen, die mit allen, auch unlauteren Mitteln verfolgt, durchgesetzt werden und die Zivilbevölkerung, die Staatsbürger haben nicht einmal wenigstens ein Vetorecht, wenn es um bspw. Krieg, Bellizismus, Militarismus, Aufrüstung, globale Destruktivität geht, die ihre Regierungen skrupellos vollziehen. Repräsentative, indirekte, parlamentarische "Demokratie".
Siehe zu oben Genanntem - usa, NATO, Russland, Ukraine, Gaza, Israel, Krieg, Imperialismus ... - auch nochmal Matt Kennard, unten verlinktes youtube Video, Double Down News "What America did is shocking and no one´s allowed to talkt about it".
Sowie auch die arte Doku "Amerikas Kriege - Warum die USA fast immer im Krieg sind", ebenfalls unten verlinkt.
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Fabian Scheidler - Krieg, Terror, Pandemie, Militarismus - der installierte Ausnahmezustand als Mittel der Kontrolle von/für #Regierungen zur skrupellosen Durchsetzung ihrer Interessen ... . Staat. Macht. Gewalt. Konformismus, Opportunismus - Demokratie?
16. November 2025
Kein Mensch, der tatsächlich politisch links eingestellt ist, befürwortet oder unterstützt das Militär, Militarismus, Wehrdienst, Wehrpflicht, Kriegsdienst, Krieg - also Destruktivität, tödliche Gewalt, Vernichtung.
Kein politisch linker Mensch - weder Mann noch und schon gar nicht Frau - wird freiwillig Soldat.
Denn das - Militär, Autoritarismus ... - widerspricht genuin linken Werten, Überzeugungen, linkem Denken, Fühlen, linker Haltung:
Das Hinterfragen und Kritisieren von Macht, Herrschaft, Gehorsam, Strafe, Gewalt, Militär, Staat, Kirche, Religion, vermeintlicher "Normalität", konservativer, autoritärer, patriarchaler moralischer Normen, vermeintlicher oder tatsächlicher Mehrheitsmeinungen.
Politisch links, links-progressiv ist von Beginn an: gegen Autoritarismus, Herrschaft, Repression, Strafe, Militär, Unterdrückung, Ausbeutung, für Gleichberechtigung, Emanzipation, Autonomie, Solidarität, Gemeinwohl.
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Matt Kennard, DDN, 29.10.2024 - "What America did is SHOCKING & no one’s allowed to talk about it"
31. Oktober 2024
Das hat nichts mit "Antiamerikanismus" zu tun, das ist unentbehrliche, faktenbasierte, fundierte Kritik an Regierungen, insbes. us-amerikanischen.
usa - Imperialismus, Kapitalismus, Krieg, Destruktion
Ein Mal mehr Dank an Matt Kennard, hier via DDN.
Was Matt Kennard in oben verlinktem Double Down News-Video bzgl. UK und Verhältnis zu usa äußert, habe - nicht nur, aber auch - ich ähnlich bzgl. Deutschland gefragt:
24. März 2022
Warum sind welche Personen aus welchen Gründen eigentlich, gegenwärtig besonders, so geil darauf, die Bundeswehr, das Militär, aufzurüsten? Deutschland - ein NATO-Vasallenstaat?
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21. Januar 2023
https://www.sueddeutsche.de/politik/hintergrund-transatlantik-buendnis-1.740803
https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke
Wann war vor oben genanntem Tatsachenhintergrund, siehe NATO, Atlantik-Brücke, deutsch-amerikanische "Freundschaft" ..., Deutschland ein souveräner Staat? Souveränität?
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23. Januar 2023
Darf man Deutschland als Vasallenstaat bezeichnen oder ist das schon strafbar?
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Von wegen "Demokratie" ...
DiEM25, Rede von Yanis Varoufakis am 10. Juni 2025 im EU-Parlament - "Yanis Varoufakis: Europe Has Become a War Project" - Yanis Varoufakis über Europa, die EU, ihre Abhängigkeit von, Unterwürfigkeit gegenüber usa, über die NATO, Militarismus, Keynesianismus, Militär-Keynesianismus ... Der Mann ist großartig und absolut unentbehrlich!
DiEM25, Rede von Yanis Varoufakis am 10. Juni 2025 im EU-Parlament
Wider Aufrüstung, Wehrpflicht, Kriegstreiberei! Staat. Macht. Gewalt. - Regierungen, Regierende
27. April 2025
Zur arte 42 Doku (D, 2024) - "Sind wir bereit für eine Weltregierung?"
Ein Mediator ist kein Schiedsrichter und auch keine Regierung, kein Regent. Hier werden diese Begriffe aber quasi synonym genannt.
Das Problem sind bekanntlich schon Nationen, Staaten, denn siehe Staatenbildung, die von Anfang an mit Gewalt, Militär, Krieg einherging.
Zu fragen ist: Wer regiert seit wann "die Welt" - das sind bekanntlich von Anfang an und nach wie vor mehrheitlich konservative, patriarchal-autoritäre Männer, siehe auch Monarchie, Feudalismus und Kapitalismus, der eine menschengemachte Ideologie und das Gegenteil von Gemeinwohl ist.
In Machtpositionen sind üblicherweise solche Menschen befindlich, die - stets kompensatorisch - nach Macht und Führungspositionen streben, das sind, wie die Geschichte anschaulich zeigt, sehr häufig Narzissten, antisozial persönlichkeitsgestörte Menschen, von diesen ist Prosozialität, Altruismus, intellektuelle, soziale und emotionale Reife, Persönlichkeitsreife "eher nicht" zu erwarten.
Wenn von Demokratie die Rede ist, ist damit stets nur sogen. "repräsentative", parlamentarische, indirekte "Demokratie" gemeint, aber die Staats-, Zivilbevölkerung hat darin kaum bis keine Entscheidungs-, Mitgestaltungsmöglichkeiten auf Staatsebene und bzgl. internationaler Angelegenheiten: Außenpolitik, Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik u.a.m..
Geboten wären stattdessen mehr regionale, basisdemokratische bzw. soziokratische Entscheidungs- und Handlungsräume, -bereiche bzgl. Wirtschaft, Arbeit, Landwirtschaft, Produktion, Architektur, Infrastruktur u.a.m., bei zugleich global ausgerichtetem Gemeinwohl, Kooperation, Solidarität, siehe Gemeinwohlökonomie, Parecon, Commons (Commoning). Und Soziokratie, Konsentprinzip, systemisches Konsensieren, statt Demokratie, Mehrheitsprinzip.
Oft sind Menschen mit den Vollzügen ihrer Regierungen nicht einverstanden, haben aber keine Handhabe hiergegen.
Meistens wählen Menschen auch keine Regierung, sondern nur Parteien oder bestimmte Einzelpersonen, in Deutschland können wir bspw. keinen Bundeskanzler, Bundespräsidenten, keine Koalitionen wählen, haben hier keinerlei Mitentscheidungsmöglichkeit. Wir können bzgl. regierungspolitischen Entscheidungen auch nicht intervenieren, haben kein Veto-Recht.
Eine "kollektive Identität" kann und sollte es m.E. nicht geben, weil Menschen unterschiedliche Individuen sind, jeweils geprägt und sozialisiert durch ihre jeweilige, mitunter sehr unterschiedliche Lebensumgebung, bspw. Klima, Landschaft, Kultur, Gesellschaft, Ernährung, jeweiliger Anpassung an all das über Generationen.
Das Problem waren und sind nach wie vor patriarchal-autoritäre, kapitalistische, neoliberale Staaten, Nationen, dabei jedoch nicht nur die jeweiligen Regierenden, Herrschenden, Machthaber, Demagogen, sondern gerade auch die Menschen, Bevölkerung, die diese wählen, wollen, ihnen zustimmen, ihnen anhängen: (ultra-) konservative, unreife Menschen.
Das Problem ist global Konservatismus: Autoritarismus, Neophobie, Xenophobie, Hierarchie, Strafe (Strafjustiz), Kapitalismus, Religion/Ideologie, Selbstbetrug, emotionale Unreife, siehe eine bestimmte Gefühlsdisposition konservativer Menschen, inkl. ausgeprägterem Ekel und Ängstlichkeit sowie destruktives Kompensationsverhalten, Patriarchat, Androkratie, Misogynie, Gewalt - mehrheitlich ist das weltweit Männergewalt, wie bspw. Vergewaltigung, Femizid, Mord, Militär, Krieg.
Rechtsextremismus, Faschismus und Islamismus gingen und gehen aus diesem Ultra-Konservatismus hervor.
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Weil immer wieder so gerne Äpfel mit Birnen verglichen werden:
Staaten sind keine Zivilpersonen, damit nicht vergleichbar, weder hinsichtlich Interessen noch Zielen und Agierens.
Ein Staat, zwischenstaatliche Verhältnisse, Missstände, die auf Regierungsagieren basieren, oft schon Jahre bestehen, inkl. geostrategischer, wirtschaftlicher, politischer "Interessen", ist nicht gleichsetzbar mit Persönlichkeitsrechten.
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update 20. November 2023
Was, wenn alle Männer weltweit den Kriegsdienst verweigerten?
Warum gehen Menschen, vor allem Männer immer noch freiwillig zum Militär? Da ansetzen.
Da schließt sich dann auch der Kreis zu Nation, Staat, "Wirtschaft", zu männlich, zu von Anfang an patriarchal-autoritär geprägter Ökonomie, inkl. Kapitalismus, Vermögen, Kapitalakkumulation, Ausbeutung, Armut, Krieg ... .
Mann könnte das - global - durchaus beenden, überwinden, emanzipatorisch. Vor allem ohne Glaube, Aberglaube, Gottes-Wahn, Religion/Ideologie, Selbstbetrug, ohne kompensatorisches Streben nach Macht, Herrschaft, Unterwerfung, Ausbeutung.
Erich Fromm - "Die Krise der patriarchalischen Ordnung":
Staat, Markt, Geld, Krieg:
Augenfällig gibt es aber global noch immer zu viele dieser unreifen, intellektuell, sozial und emotional minderbemittelten, konservativen, patriarchal-autoritären Männer, Männchen, die "ihr Land mit der Waffe in der Hand verteidigen" wollen, das als wertebasiert framen.
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Terra X History, zdf, 22.03.2018 - "Eine kurze Geschichte des Krieges". Krieg, Kriege entstehen zeitgleich mit Sesshaftwerung, neolithischer Revolution, mit Besitz: auch dem von/an Frauen und der Entstehung von Staaten. Dem Patriarchat. Exakt. - Staat. Macht. Gewalt.
Da via arte und youtube nicht mehr verfügbar, hier nochmal die arte-Doku mit William Ury "Wie werden wir Kriege los?" Wie man gewaltfrei, effektiv Konflikte auf privater und politischer Ebene, auch Kriege verhindert und beendet, löst, behebt.
Wie man - und weshalb nur so - Krieg, Kriege verhindert, beendet, grundsätzlich Konflikte, auch auf privater Ebene, gewaltfrei löst, bewältigt. Hinweis: Nicht durch Gewalt, Machtgebaren, Autoritarismus, "Härte". Diese arte-Doku bestätigt es nochmals.
arte, ndr - "Wie werden wir Kriege los?"
27. August und 19. September 2022
Anmerkungen zu oben verlinkter arte-Doku "Wie werden wir Kriege los?" (vom 29.07.2022)
1. Ein Konflikt kann grundsätzlich nie durch Trotz, Abwehr, Verweigerung, Verdrängung, Leugnung, Flucht, Schuldumkehr, Machtdemonstration, Gehorsamerzwingen, Unterwerfen, Beherrschen-, Unterdrückenwollen, Gewalt, inklusive Strafe (Sanktionen), konstruktiv, wohltuend bewältigt werden - all das Genannte schürt, verschärft und zementiert ihn nur.
All das ist nicht Ausdruck von charakterlicher, intellektueller, sozialer, emotionaler, moralischer Stärke, gar Überlegenheit, sondern von Unreife.
2. Jeder einigermaßen reflektierte erwachsene Mensch wird je persönlich aus eigener Erfahrung wissen, dass das Folgende, in der Dokumentation ebenfalls Genannte, für gewaltfreie, konstruktive, wohltuende Lösung eines Konflikts - gleich, ob auf sogenannt privater, direkt zwischenmenschlicher oder politischer, zwischenstaatlicher Ebene - stets erforderlich, unumgänglich ist.
- Empathie und Mitgefühl (ist nicht dasselbe, Mitfühlen geht über Einfühlen weit hinaus) für den anderen, im Konfliktfall also den "Feind", Gegner, das jeweilige Gegenüber, den Konfliktpartner.
Denn ja, es handelt sich stets um Beziehungen, siehe hierzu die Äußerungen von William Ury in der arte-Dokumentation.
- Perspektivwechsel, die Perspektive des anderen, des "Gegners", Konfliktbeteiligten einnehmen können und wollen, sich in seine Lage versetzen, wofür u.a. Empathie unabdingbar und die entsprechende vernunftbasierte Bereitschaft sowie Differenzierhungsvermögen erforderlich ist, die Situation aus seiner Sicht rational und emotional erfassen.
Hierzu gehört, die Gedanken, Interessen, Bedürfnisse, Gefühle, Einstelllungen, Überzeugungen, Ängste, Fragen, Zweifel, Sorgen, Belastungen, Verletzungen, Beschränkungen, spezifischen Umstände, Hintergründe und Wünsche des jeweils anderen wahrzunehmen, als vorhanden zu erkennen und zu respektieren.
Diese müssen deshalb jeweils von beiden Seiten, Parteien ehrlich, wahrhaftig, couragiert kommuniziert, offengelegt werden. Manchmal zeigt sich dabei, dass einiges ihnen selbst bisher noch nicht bewusst war.
Infolgedessen kann schließlich auch eine "übergeordnete" Perspektive, in der arte-Doku "Balkon" genannt, erlangt werden. Der Konflikt wird von außen oder "oben" betrachtet, hierbei sind weitere Involvierte und Beteiligte hilfreich, zumeist unentbehrlich:
- Mediation, Vermittlung durch sowohl beteiligte als auch neutrale "Dritte".
Dies können sowohl Einzelpersonen, Individuen - so bspw. Beteiligte, insbesondere jene, die unter dem Konflikt leiden, die Bevölkerung bspw. oder in Familien Kinder und andere Involvierte, Belastete - als auch neutrale Vermittlungspersonen und/oder -instanzen sein.
Sie helfen bei den Verhandlungen, helfen, Empathie, gegenseitiges Verständnis zu fördern, die Beteiligten ggf. überhaupt erst, häufig auch immer wieder erneut "an einen Tisch" zu bringen, ihnen jeweils die Situation des Gegenübers auf neue, andere, ungewohnte Weise darzulegen, beiden Seiten Gehör zu verschaffen, Raum, Geltung für die jeweilige Position zu ermöglichen und emotionale Auseinanderseztungen nicht eskalieren zu lassen.
- Ausgleich, Entschädigung, Wiedergutmachung
Wer jeweils was wem wie "ausgleicht", in welcher Form und Dauer Wiedergutmachung jeweils angemessen, wohltuend, vielleicht sogar heilend ist, darauf verständigen, einigen sich die Konfliktparteien zuvor und unter Einbeziehung ogen genannter "Dritter": Vermittler, Mediatoren, vor allem aber aller involvierten Belasteten, Benachteiligten, zuvor Ausgegrenzten, Übergangenen und Beschädigten.
- Verzeihen und Versöhnung
Die abschließende Versöhnung, nach vorausgegangenem Verzeihenkönnen aufgrund erfolgter, angemessener Wiedergutmachung, ist unverzichtbar, da nur so - nach beidseitig aktiv, engagiert bewältigtem Konflikt inklusive Ausgleich/Wiedergutmachung - wieder eine klare, bereinigte, neue Ausgangssituation gegeben ist, die ermöglicht, dass die einstigen Konfliktparteien nun wieder ohne Groll, Wut, unterschwellig schwelende Rache-, Vergeltungsgedanken, Angst, Befürchtungen, Misstrauen friedlich und respektvoll mit- oder zumindest nebeneinander leben können.
Der Aspekt des gegenseitigen Vertrauenkönnens, der Verlässlichkeit, Verbindlichkeit ist hierbei für die Gegenwart und Zukunft der jeweiligen Beziehung (siehe oben) basal und tragend.
Sowohl Wiedergutmachung als auch Versöhnung sind zumeist langwierige Prozesse.
3. Wie bekommt man auch sture, selbstgerechte, weniger reflektierte, empathische, mitfühlende Konfliktparteien an den Verhandlungstisch?
Indem man ihnen aufzeigt, sie infolgedessen leichter, schneller selbst zu der Erkenntnis und Einsicht gelangen, dass das Fortführen des gewalttätigen, destruktiven Konflikts auch ihnen selbst (langfristig) mehr Nachteile, ggf. auch Schaden/Schäden bringt als die Konfliktbewältigung.
4. Nein, Demokratien sind nicht "das Mittel der Wahl, die beste Regierungsform".
Nein, das Problem ist auch nicht, dass Demokratien so "fragil, anstrengend, kompliziert" sind.
Es wird in der arte-Dokumentation leider nicht zwischen Demokratieformen unterschieden: repräsentative, indirekte und direkte Demokratie.
Das Problem der weltweit bestehenden nur indirekten Demokratien ist eben das der fehlenden oder doch sehr eingeschränkten, nur rudimentär vorhandenen Teilhabe, Mitbestimmungs-, Mitentscheidungs-, Mitgestaltungsmöglichkeit der jeweiligen betroffenen Bevölkerung, (Zivil-) Gesellschaft sowie auch einiger ihrer Gruppen, insbesondere Minderheiten, die durch das Mehrheitsprinzip der Demokratie inhärenterweise missachtet, übergangen, benachteiligt, ausgegrenzt, häufig auch belastet und sogar beschädigt werden.
Menschen sind nicht "gegen das Wertefundament der Demokratie", sondern gegen indirekte, repräsentative, häufig exkludierende "Demokratie" - gegen Entscheidungen und Vorgehensweisen ihrer Regierungen.
Es kommt dann nicht selten zu r e a k t i v e r Aggression und Gewalt, weil einige oder viele Menschen sich mit ihren Sorgen, Nöten, Belastungen, Bedürfnissen, Wünschen, Gedanken, Vorstellungen, Werten, Lebensformen - oft seit geraumer Zeit bereits oder auch zunehmend - nicht oder nur sehr unzureichend wahrgenommen, ernstgenommen, einbezogen, respektiert erleben, weil sie von insbesondere Regierenden, von Exekutive, Legislative, Judikative, der (vorgeblichen oder tatsächlichen) "Mehrheit" und Medien, siehe Meinungsbildung und Propaganda, missachtet, übergangen, gegängelt instrumentalisiert, ausgebeutet, auch schikaniert, verachtet, ausgegrenzt, bestraft, beschädigt werden.
Abhilfe schüfe hier direkte "Demokratie" bzw. Soziokratie mit enthaltenem, auch auf nicht-staatlicher Ebene bereits angewandtem, sehr gut funktionierenden Konsentprinzip, siehe systemisches Konsensieren.
Ja, Demokratie, Soziokratie lässt sich nicht oktroyieren, "exportieren", kolonialisieren, überstülpen, sie kann sich nur in der jeweiligen Gemeinschaft, Gesellschaft, Kultur "von unten" herausbilden und verankern.
Letztlich ist das an den je persönlichen und dann kollektiven Reifegrad (Persönlichkeitsreife) der jeweiligen Gemeinschaft, Gesellschaft, ihrer Mitglieder, Individuen, gebunden.
Überall dort, wo nach wie vor überwiegend patriarchale Strukturen, Traditionen, Religionen/Ideologien vorherrschen und praktiziert werden, wo also insbesondere Frauen in Gesellschaft, Gemeinschaft, Familie, Alltag, öffentlichem Raum, Politik, Wirtschaft, Kultur, von Justiz ... benachteiligt, ausgegrenzt, auch gänzlich ausgeschlossen, diskriminiert, bedroht, unterdrückt werden und auch physisch intensiv verletzt, verstümmelt, misshandelt, sogar getötet (Femizid) werden "dürfen", können und werden, gibt es entsprechende Gesetze, Gepflogenheiten, Traditionen, Regeln. Demokratie und Soziokratie können sich dort nur schwer, langsam, wenn überhaupt, ausbilden.
Es muss das gemeinsame wie je persönliche Bemühen und Ziel folglich sein, Frauen und Mädchen weltweit zu stärken, zu schützen, zu respektieren, wertzuschätzen, gleichberechtigt, gleichwertig, gleichwürdig, menschenwürdig gerade schon als Kinder zu behandeln, sie mitbestimmen, mitentscheiden, mitgestalten zu lassen und Jungen zu sensibilisieren, das auch ihnen (wie allen Menschen, Primaten) angeborene Mitgefühl zu stärken prosoziales Verhalten zu fördern, Ausbeutung, Unterdrückung, Unterwerfung, Machtgebaren zu unterlassen - das Patriarchat, Autoritarismus und global destruktiven Kapitalismus (auch Neoliberalismus) zu überwinden.
Weltweit waren und sind sämtliche sogenannten Matriarchate - matrilinear, matrifokal lebende Kulturen, Gemeinschaften - durch Gewaltlosigkeit gekennzeichnet. Siehe bspw. die Khasi, Mosuo und Minangkabau.
Wer dazu Belege sucht, findet sie im blog unter "Patriarchat".
Was für gewaltfreie, effektive Konfliktbewältigung und Friedenssicherung erforderlich ist, ist sowohl Kommunikation, Dialog als auch nonverbale, entgegenkommende, freundliche, zugewandte, dem anderen wohltuende Gesten, Taten.
Kurzfassung, was für gewaltfreie Konfliktlösung bei allen Beteiligten, Verantwortlichen erforderlich ist:
- Empathie und Mitgefühl (ist nicht dasselbe)
- Perspektivwechsel
- Vermittlung durch neutrale Dritte, Mediation
- Ausgleich, Wiedergutmachung
- Verzeihen u n d Versöhnen
Selbstredend ist ebenso unerlässlich, dass je eigene gemachte Fehler, Irrtümer, Fehlverhalten, verursachte Schäden zugegeben werden und aktiv, eigeninitiativ das verletzte, geschädigte Gegenüber um Verzeihung gebeten wird. Stichworte Schuldeinsicht, Reue (Mitgefühl), Verantwortungsübernahme.
Diese Schuldeinsicht, rationale Ebene, und Reue, emotionale Ebene, das wahrhaftige, nicht aufgezwungene, nicht gespielte Bereuen der eigenen Tat, der eigene Schmerz wegen des Leids des Verletzten, entwickelt sich nur auf Basis von - wiederbelebtem - Mitgefühl.
Erst und nur dann hat der jeweilige Täter das eigene Bedürfnis (!), das Opfer oder die verletzte, geschädigte Person, wahrhaftig um Verzeihung zu bitten und Wiedergutmachung zu leisten: weil es ihn, den Täter, selbst intensiv schmerzt, ihm Leid verursacht, dass, wie und warum das Opfer leidet.
Dieser Schmerz wird dem Täter nur dadurch genommen, dass das Opfer ihm seine Tat verzeiht. Für dieses Verzeihenkönnen des Opfers ist wiederum die Schuldeinsicht, Reue, Verantwortungsübernahme und angemessene Wiedergutmachung des Täters unentbehrlich.
Danach: Versöhnung - Frieden schließen, Frieden ermöglichen, erhalten.
Was vielen Tätern fehlt oder woran es ihnen erheblich mangelt, ist eben dieses (jedem Menschen jedoch ursprünglich angeborene) Mitgefühl. Ihr Mitgefühl ist "nicht mehr intakt". Oft schon seit ihrer Kindheit nicht mehr. Siehe bspw. antisoziale PKST (ASP), pathologischer Narzissmus, Psychopathie, Sadismus.
Was sowohl "privat" , siehe "Erziehung", Familie, als auch politisch Mitgefühl untergräbt, ist Autoritarismus - stets kompensatorisches Machtstreben, Kontrolle, Härte, "Strenge", Druck, Zwang, Strafe, Gewalt, Dressur, Gehorsam erzwingen, Unterdrücken-, Unterwerfen-, Beherrschenwollen, bis hin zu Sadismus - und Kapitalismus, inkl. diesem inhärenten Sozialdarwinismus und Egozentrismus, Antisozialität.
Noch einmal Arno Gruen zitierend:
"Der mitfühlende Mensch kann Kriege beenden."
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16. Januar 2023
Ich fordere Entmilitarisierung: aller Länder. Global.
Wider Nationalismus, Patriotismus, Etatismus.
Nachfolgend ausführlich begründet.
Das grundlegende Problem ist die immer wieder bemühte, die nach wie vor massiv verbreitete, ideologische, religiös verbrämte, primitive Gut-Böse-Dichotomie, der Gut-Böse-Dualismus, siehe Manichäismus, Gnosis - der sich bis heute in patriarchal-autoritären Religionen (Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus ...), Ideologien, Mythen, Geschichten, bspw. "Herr der Ringe", "Star Wars", "Harry Potter" sowieso der Bibel findet.
Siehe aber auch Aberglaube, Esoterik, nur vermeintliche Spiritualität.
Es sind Menschen, die agieren, die glauben, fühlen, denken, Vorstellungen haben, geprägt, oft auch seit Kindheit beschädigt sind: psychisch-emotional. Durch Autoritarismus, sogenannte "Erziehung", durch ideologische Indoktrinierung, psychische und physische Gewalt.
Menschen schreiben dann entsprechende Geschichten, Romane, malen "entsprechende" Bilder, konstruieren sich einen entsprechenden, anthropomorphen, strafenden, rachsüchtigen, gewaltvollen, männlich attributierten, grausamen "Gott" - ein Hirngespinst, eine Krücke.
Ich wiederhole es noch einmal - mit Verweis auf Erich Fromm, Arno Gruen, Ludwig Feuerbach, David Hume u.a.m.:
Glaube, "Gott" ist Aberglaube, ist Wahn, Gottes-Wahn, ist Ideologie, ist: internalisierter Autoritarismus, ist soziale, emotionale und intellektuelle Unreife.
Ich persönlich halte grundsätzlich weder "Vollkommenheit" (fraglich schon, was wer weshalb damit meint) noch die vereinfachte Gut-Böse-Dichotomie für hilfreich oder erstrebenswert, da unterkomplex und zumeist auch religiös, also ideologisch konnotiert.
Das sogenannte "Böse" zeigt sich generell darin, dass und dann, wenn:
das einem jeden Menschen angeborene, genetisch angelegte Mitgefühl mit dem anderen, mit anderen Lebewesen (nicht nur Menschen) taub, blind, stumm geworden ist.
Keine Überzeugung, keine Ideologie und kein Befehlsgehorsam kann ein intaktes Mitgefühl, dessen natürliche Vehemenz, Intensität, ignorieren, übergehen.
Erst dann, wenn das Mitgefühl, die basale, intrinsische Moral, die auf emotionellem, affektiven Mitfühlen beruht, erheblich betäubt, beschädigt ist - und das zumeist seit der Kindheit bereits - kann "das Böse" wirken; und keine religiös, keine ideologisch oktroyierte Moral, auch keine ausschließlich vernunftbasierte Ethik vermag dem dann noch vollständig oder angemessen Einhalt zu gebieten.
Die intrinsisch motivierte, im Gegensatz zur religiös, ideologisch oktroyierten Moral, das angeborene Mitgefühl ist essentielle Voraussetzung, ist basale Grundlage jeglicher rationalen Ethik.
Einer Ethik ohne Mitgefühl sind inhärenterweise Tür und Tor zu Missbrauch und Pervertierung geöffnet.
Kein Mensch wird ohne Mitgefühl, kein Mensch wird "böse" geboren. (...)
Ausführliche Argumentation dazu in untem verlinkten blog-Eintrag zu Empathie und Mitgefühl.
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Autoritarismus, Faschismus, Rassismus, Macht, Konservatismus, Kindheit, Prägung, Erziehung, Männerphantasien - Sabeth schreibt
Ein autoritärer Charakter schlummere in jedem von uns, meint die Publizistin Sieglinde Geisel. Werde dieser erst durch populistische Parolen in großen Teilen der Bevölkerung geweckt, sehe es fü...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2021/08/autoritarismus-faschismus-rassismus-macht-konservatismus-kindheit-pragung-erziehung.html
13. April 2025
Zu oben verlinkter arte Doku aus 2019 - "Handelskriege im Spiegel der Geschichte"
Danke für diese wichtige Dokumentation.
Nationalismus, Imperialismus, Hegemonie, Macht, Konkurrenz, Übervorteilen, Kampf, Gewalt, Krieg, Kapitalismus - Freihandel sichert nachweislich keinen Frieden.
Selbstverständlich "müssen wir unser gesamtes Wirtschaftssystem ändern, um zu überleben".
Warum nicht Kooperation, Solidarität - Gemeinwohlökonomie, Kreislaufwirtschaft, Regionalität, Nonprofit-Unternehmen, Unternehmen in Arbeiterhand (Syndikalismus), Parecon, Commons (Commoning), freiwilliger Verzicht, Mäßigung, statt Gier, Geiz, Selbstsucht, Konsumismus, global destruktiver Kapitalismus inkl. Gewalt, Zerstörung der Lebensgrundlage, Vernichtung von Menschen durch Kriege und Armut ... .
Anders, wohltuend, bedürfnisorientiert, konstruktiv, nachhaltig, kooperativ, solidarisch, friedlich, also: vernünftig, reif, p r o s o z i a l, fair, mitfühlend leben: arbeiten, wohnen (inkl. entsprechender Architektur, Infrastruktur, Städtebau ..., siehe bspw. cohousing u.v.a.m.), wirtschaften, Handel treiben.
Die Ideen, Konzepte gibt es doch längst, aber gegen konservative, kapitalistische, neoliberale Ideologie(n) und narzisstische, antisoziale Personen - weltweit nach wie vor mehrheitlich Männer, siehe Patriarchat, Androkratie, Konservatismus, Autoritarismus - in Führungs-, Entscheidungs-, Machtpositionen und all jene, die ihnen opportunistisch, konformistisch folgen, können sie nichts ausrichten.
Das Streben nach Macht ist ein stets kompensatorisches, narzisstisches, antisoziales.
Konservatismus ist intellektuelle, soziale und emotionale Unreife.
Deshalb ist m.E. auch Soziokratie, Konsentprinzip (systemisches Konsensieren) statt Demokratie (Mehrheitsprinzip) auf allen Ebenen erforderlich.
Bei ca. Minute 19:43 der arte-Doku:
"Der wirtschaftliche Kampf ist ein Krieg wie jeder andere Krieg und unterliegt wie dieser den Regeln von Clausewitz´. Auch in diesem Krieg besteht das Ziel darin, den Gegner mit allen passenden Methoden zu schlagen.
Die deutsche Wirtschaftsmacht ist eine ebenso formidable Kraft wie die Militärmacht Deutschland und sie ist von derselben Art - eine Macht der Beherrschung und Eroberung."
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Frauen, Militär, Waffen, Krieg, Soldatinnen - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
14. März 2024 Frauen, Militär, Waffen, Krieg, Soldatinnen Muss man, d.h. frau tatsächlich immer noch, immer wieder erst erklären, dass es kein Ausdruck von, nicht Zeichen für irgendeine Art vo...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2024/03/frauen-militar-waffen-krieg-soldatinnen.html
Julian Assange - Militär, Waffen, Rüstung Krieg, Kriege - Regierungen, Verantwortung. Staat. Macht. Gewalt.
Vielleicht hört ihr euch einfach mal an, was Joe Glenton, ehemaliger britischer Soldat, zum Konflikt, Krieg Ukraine - Russland - usa, zur NATO, zum Irak, zu Afghanistan, Jemen, Palästina ... sagt. Via Double Down News.
Jeremy Corbyn - zu Ukraine, Russland, Putin, Krieg. "Nobody actually wins a war." Jeremy Corbyn Jeder einigermaßen verständige, vernunftbegabte, erkenntnisfähige, mitfühlende Mensch begreift das unmittelbar selbst, selbständig.
06. März 2025
" (...) Aber ich würde nach intensiver Beschäftigung mit Entspannungspolitik seit 1979 behaupten, dass die westlichen Regierungen eine große Mitverantwortung für die Entwicklung tragen. US-Diplomat George Kennan hat es bereits 1997 in einem Artikel prophezeit: Wenn man die Nato-Osterweiterung weiter vorantreibt, wird das die großrussischen, militaristischen Kräfte in Russland stärken, eine Demokratisierung des Landes behindern und zu einer konfrontativen Außenpolitik Moskaus führen. Nach dem Ende der Sowjetunion gab es ernsthafte Bemühungen, eine Friedensordnung unter dem Dach der OSZE aufzubauen. Beendet wurde das durch eine Entscheidung der Bush-Regierung, die eine enge europäisch-russische Zusammenarbeit als Gefahr betrachtete. Wenn eine funktionierende Friedensarchitektur entstanden wäre, hätten die Europäer die Nato nicht mehr benötigt. Seit 1995 haben die USA die OSZE deshalb systematisch torpediert. (...)
Es gibt einen Abstieg der USA und einen Aufstieg Chinas. Schon seit der Obama-Regierung wird in den USA darüber debattiert, wie man mit dieser Herausforderung umgehen soll: durch Kooperation oder Konfrontation – auch militärisch. Unter Trump hat man den Konflikt wirtschaftspolitisch zugespitzt, Biden hat das alles übernommen. Und die neue Trump-Regierung ist nun der Ansicht, dass man Russland in eine enge Partnerschaft mit China hineingedrängt und China damit gestärkt hat. Das ist der eigentliche Kern der strategischen Neuausrichtung der USA. Diese hätte es auch unter einer Präsidentin Harris gegeben – wenn auch weniger schroff gegenüber Europa und der Ukraine. (...)
Auch ohne die USA übertreffen die europäischen Militärausgaben die Russlands um ein Vielfaches. Auch bei konventionellen Waffensystemen ist Europa Russland klar überlegen. Die einzige Lücke ist das Nukleararsenal. Wenn man den militärischen Weg einschlagen wollte – wofür ich absolut nicht bin –, dann wären die französischen und britischen Atomwaffen als Abschreckungsinstrumente völlig ausreichend. Diese ganze Aufrüstungshysterie, die die öffentliche Debatte beherrscht, ist unfundiert und eine fürchterliche Sackgasse.
Wenn diese Pläne umgesetzt werden, kann man jede Sozial- und Klimapolitik, jede globale Armutsbekämpfung dauerhaft vergessen. Deswegen ist es jetzt unsere wichtigste Aufgabe, dieser Bedrohungsbehauptung zu widersprechen."
Andreas Zumach
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1189584.aufruestung-sackgasse-aufruestung.html
Farbliche Hervorhebung habe ich vorgenommen.
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Milliarden für Rüstung, Waffen, Kampfjets, Panzer, Militär - Verteidigungsministerium, Regierung. Für Frieden. Für Gemeinwohl. Zu eurem Schutz, eurer Sicherheit. Staat. Macht. Gewalt. Krieg. Ich kann meine Abscheu nicht in Worte fassen.
Ich bin maximal angewidert, abgestoßen. "Die Industrie habe das Ruder längst herumgerissen und sei dabei, die Produktionskapazitäten hochzufahren." Rüstung, Militär - Kriegstreiberei.
15. März 2025
Milliarden für Aufrüstung, Militär, Bundeswehr. Staat. Macht. Gewalt. Regierungen
Man verhindert keinen Krieg durch Aufrüstung, vermeintliche "Abschreckung", vorgeblichen "Schutz" vor Angriffen - man provoziert Krieg genau hierdurch und bereitet darauf vor: auf Krieg. Bellizismus
Einigung von Union, SPD und Grünen zu mehr Milliarden, Sondervermögen für "Sicherheit, Verteidigung" - für Militär, Bundeswehr. Für Krieg. N i c h t für Frieden, Friedenssicherung.
Milliarden für Militär, Aufrüstung, vermeintliche "Verteidigung, Sicherheit, Schutz", faktisch Kriegstreiberei, Kriegsvorbereitungen, Bellizismus und dafür/zugleich den Ärmsten, den vielfach Versehrten die Existenzgrundlage entziehen. Vernichtung.
Ich will und werde niemals etwas "für ein Land tun", auch nicht für "mein Land", denn ich habe, besitze, regiere kein Land und will all das auch nicht.
Ich "tue etwas" konstruktiv, wohltuend für Menschen, Lebewesen.
Pazifismus vs. Nationalismus, Patriotismus, Krieg.
Konflikte, auch Kriege verhindert, vermeidet und beendet man nicht, nachweislich niemals durch (mehr) Waffen, Gewalt, Militär, Aufrüstung, Machtdemonstration, sondern durch Dialog, Diplomatie.
Nein, auch der Zweite Weltkrieg wurde n i c h t durch Krieg, Gegenschläge, Waffen, Militär, Gewalt beendet.
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16. März 2025
"Mit Blick auf die von ihm geforderte „Kriegswirtschaft“ sagte Weber, dies bedeute zum Beispiel beschleunigte Genehmigungsverfahren bei Rüstungsgütern und mehr Zusammenarbeit zwischen den europäischen Rüstungsherstellern. „Aber das kann auch bedeuten, dass die Rüstungshersteller künftig am Wochenende im Schichtsystem arbeiten und Unternehmen, die bisher Industriegüter für zivile Zwecke hergestellt haben, künftig Waffen produzieren werden“, sagte er."
https://www.tagesspiegel.de/internationales/militarisch-allein-in-einer-welt-von-sturmen-evp-chef-weber-fordert-umstellung-auf-kriegswirtschaft-in-eu-13374763.html
Es wird keinen Klimaschutz geben können, weder je regional noch global, wenn es nicht entsprechende sozioökonomische "Veränderungen" gibt, siehe Postwachstum, Postkapitalismus, Überwinden von Armut.
Scheinen auch und gerade etliche Grüne, Grünen-Wähler nicht zu verstehen bzw. es interessiert sie dies - Armut - nicht.
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Verstehe ich das richtig: Der Haushalt des Bundes, das Budget für 2026 sieht 41 Milliarden Ausgaben für das Bürgergeld vor, bei zugleich 82,7 Milliarden für das Bundesverteidigungsministerium - Bundeswehr, Militär ... ? Staat. Macht. Gewalt. Regierungen.
zdf heute vom 26.08.2025 - "Ist der Sozialstaat wirklich zu teuer?" Sozialstaat, Bürgergeld - vorgeblich kein Geld da. Rüstung, Militär, Waffen, Krieg - Milliarden verfügbar. Staat. Macht. Gewalt. Regierungen.
Hier auch nochmal zum Sozialstaat, Sozialausgaben - Anteil am BIP nicht höher als im Jahr 2015, Quelle: tagesschau vom 04.09.2025 - wider die schamlose Hetze von rechts, CDU, CSU, AfD gegen mittellose Menschen im Bürgergeld-Vollzug.
Warum dürfen Regierende so schamlos lügen, hetzen, spalten? Verantwortung, Ethik, Demokratie? Nochmal Faktencheck zu den Sozialausgaben, Sozialstaat und verbreiteten Mythen zum Bürgergeld.
Manfred Weber, CSU - "auf Kriegswirtschaft umstellen" Krieg, Kapitalismus, Kriegstreiberei
Wehrbeauftragte Eva Högl, SPD: "Wie Eva Högl dem Stern sagte, sei Freiwilligkeit wichtig, es brauche aber „perspektivisch auch eine Verpflichtung“. „Allen muss deutlich werden: Jeder und jede in unserer Gesellschaft muss einen Beitrag leisten.“"
ursprünglich verfasst am 12. und 15. Juni 2024
Keine Wehrpflicht. Kein Wehrdienst. Kein Kriegsdienst. Kein Militärdienst.
Keine Objektifizierung von Menschen durch den Staat.
Kein Dienst an der Waffe. Grundgesetz.
Art. 4 Abs. 3 Satz 1 GG:
"(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. (...)"
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_4.html
Ich bin gegen jegliche Wehrpflicht, Wehrdienst, Militärdienst, Militär, Armee. Grundsätzlich und global.
Frieden statt Krieg. Kooperation und Solidarität, statt Konkurrenz und Kampf.
Gemeinwohl statt Kapitalismus.
Wehrpflicht, Wehrdienst ist Kriegsdienst. Kriegsdienstverweigerung ist Menschenrecht:
"1987 erkannte die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN) das Recht zur Kriegsdienstverweigerung als allgemeines Menschenrecht an."
https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsdienstverweigerung
https://dfg-vk.de/kriegsdienstverweigerung-ist-menschenrecht-2/
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ursprünglich verfasst am 04. Juli 2018
Dienst an der Waffe, militärischer Drill, das Zwingen zu Gehorsam, die gesamte Indoktrination auf Kampf, Feinde, Abwehr, Gewalt, Krieg: ist eine globale Katastrophe, insbesondere, je jünger die auf solche Weise Instrumentalisierten, Beschädigten sind. Also: Nein zur Wehrpflicht.
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12. Juli 2025
Wehrpflicht, Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Militär, Bundeswehr, "Verteidigungsfall", "Bündnisfall", Nato ... Staat. Macht. Gewalt. - Krieg
"(...) In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD zunächst auf einen Wehrdienst auf freiwilliger Basis geeinigt. Männer ab 18 Jahren sollen nach den vereinbarten Plänen künftig einen Fragebogen ausfüllen, bei Frauen ist es freiwillig. Dann spricht die Bundeswehr die für sie geeigneten Personen an, ob sie einen Grundwehrdienst ableisten wollen. In der Bundeswehr gibt es aber die Sorge, dass im Notfall nicht genügend junge Männer bereit stehen. Deshalb geht Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) schon jetzt den nächsten Schritt.
Pistorius hat in einem Gesetzentwurf Grundvoraussetzungen für eine Aktivierung der Wehrpflicht formuliert. Damit soll der Bundesregierung die Möglichkeit eingeräumt werden, "mit Zustimmung des Deutschen Bundestages die verpflichtende Heranziehung von Wehrpflichtigen zu veranlassen, wenn die verteidigungspolitische Lage dies erfordert", und nicht genügend Freiwillige den Wehrdienst ableisteten. Das zitierte der Spiegel aus dem Papier.
Laut Entwurf soll eine Einberufung aber auch möglich sein, wenn die verteidigungspolitische Lage "einen kurzfristigen Aufwuchs der Streitkräfte zwingend erfordert, der auf freiwilliger Grundlage nicht erreichbar ist". Voraussetzung ist, dass freiwillige Bewerbungen trotz besserer Bedingungen nicht ausreichen, um die Bundeswehr verteidigungsfähig zu machen.
Ab wann soll es eine verpflichtende Musterung geben?
Der Gesetzentwurf soll dem Bericht zufolge nun möglichst Ende August ins Kabinett, damit der neue Wehrdienst nach der Parlamentsbefassung 2026 umgesetzt werden könne.
Geplant ist, mit 15.000 neuen Wehrdienstleistenden zu beginnen und eine verpflichtende Musterung ab 2027 einzuführen. Der Pool, an den sich der neue Wehrdienst richtet, ist die Altersgruppe der 18- bis 25-jährigen. Danach sollen es jährlich mehr Wehrdienstleistende sein. Bis Ende 2029 will Pistorius etwa 114.000 Wehrdienstleistende rekrutieren. (...)
Nun aber ist die Bedrohung durch einen äußeren Feind wieder real. Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich grundlegend geändert.
Bundesnachrichtendienst und Bundeswehr warnen so deutlich wie selten zuvor vor der Gefahr eines russischen Angriffs auf Nato-Territorium. Laut Recherchen von WDR, NDR und SZ geht aus neuen Lagebewertungen europäischer Nachrichtendienste hervor, dass Russland bis zum Ende der Dekade wohl alle Voraussetzungen schaffe, einen "großmaßstäblichen konventionellen Krieg" führen zu können.
"Wir müssen kriegstüchtig werden. Ich weiß, das klingt hart."
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) im Herbst 2023
Um die Truppengröße zu erweitern, wird also schon seit einer Weile über eine Reaktivierung der Wehrpflicht diskutiert. Und die könnte in Friedenszeiten sogar mit einfacher Mehrheit im Parlament wieder in Kraft gesetzt werden. Die politischen Hürden wären also nicht hoch. (...)
Dürfte man in Deutschland dann immer noch verweigern?
Ja, das Grundgesetz ist hier eindeutig. In Artikel 4 Absatz 3 heißt es: "Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden." Damit wird das Recht garantiert, den Kriegsdienst verweigern zu können. (...)"
https://www1.wdr.de/nachrichten/wehrpflicht-bundeswehr-faq-fragen-antworten-100.html
"(...) Der Verteidigungsminister nennt sein neues Nachwuchs-Konzept für die Bundeswehr einen „Auswahl-Wehrdienst“. Alle jungen Männer und Frauen eines Jahrgangs sollen ab 2025 einen Fragebogen zur Erfassung von Wehrfähigen von der Bundeswehr zugesandt bekommen. Nur für die Männer ist es aber verpflichtend, ihn auszufüllen und darin Angaben zu ihrer Bereitschaft und Fähigkeit zu einem Wehrdienst zu machen. Hierbei handelt es sich bisher um das einzige, sichere Pflichtelement des neuen Wehrdiensts. Auf der Grundlage ihrer Angaben werden die Interessenten dann von der Bundeswehr zur Musterung eingeladen. (...)
Im Zuge dessen wird zwischen den Ampelparteien zu klären sein, ob es auch Pflicht wird, einer Einladung zur Musterung zu folgen, nachdem der Pflichtfragebogen ausgefüllt worden ist. Schon jetzt nannte Pistorius als Sanktion für die Pflichtteile des Systems Bußgelder, ohne präzise zu werden. (...)
Genau wie bis 2011, als die Wehrpflicht noch aktiv war, verleiht das Grundgesetz auch heute das Recht, den Dienst an der Waffe von vorneherein aus Gewissensgründen zu verweigern. Dort steht nämlich in Artikel 4 Absatz 3: „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“ "
https://www.fr.de/politik/pistorius-bundeswehr-wie-verweigert-man-wehrdienst-kriegsdienst-wehrpflicht-verweigerung-zr-93128467.html
"(...) Falls Deutschland einen Verteidigungsfall ausrufen sollte, würde sich das Land praktisch in einem Verteidigungskrieg befinden. Die erste Folge wäre, dass die Wehrpflicht automatisch wieder in Kraft treten würde. Im Grundgesetz heißt es dazu: "Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden."
Das bedeutet, dass alle Männer ab 18 Jahren zum Dienst in der Bundeswehr verpflichtet werden könnten. Die Wehrpflicht für Soldaten endet mit Vollendung des 45. Lebensjahres. Befindet sich Deutschland im Krieg, verlängert sich die Wehrpflichtigkeit. Die Bundeswehr ist dann befugt, alle Männer einzuziehen, welche ihr 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Es kann hierbei allerdings einige Ausnahmen geben. Beispielsweise bei gesundheitlichen Problemen oder Behinderungen. Ausnahmen werden im Einzelfall betrachtet. (...)
"Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden." So steht es im deutschen Grundgesetz. Daraus ergibt sich, dass der Staat niemanden dazu zwingen kann, in einem Krieg zu kämpfen. Für die Verweigerung des Kriegsdienstes können zahlreiche Gründe hervorgebracht werden. Wer überzeugt ist, dass ein Krieg falsch ist und keinen Menschen töten will, kann den Kriegsdienst beispielsweise verweigern. (...)"
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/bundeswehr-wer-wird-im-kriegsfall-in-deutschland-eingezogen-id65365506.html
"(...) Wenn du noch nicht gemustert wurdest, wird dein Antrag in der Regel nicht bearbeitet – denn: Nur wer gemustert wurde, kann auch den Kriegsdienst verweigern. Wir empfehlen sich in keinem Fall zu einer Musterung verpflichten zu lassen: Das beste ist aktuell, erst gar nicht auf dem „Radar“ der Bundeswehr zu erscheinen und daher auch keinen KDV-Antrag zu stellen.
Du kannst aber natürlich schonmal einen KDV-Antrag vorbereiten (aber eben noch nicht abschicken). Ein Antrag besteht aus einem Anschreiben (in dem folgender Satz enthalten sein muss: „Hiermit verweigere ich den Kriegsdienst aus Gewissensgründen und berufe mich dabei auf das Grundgesetz Artikel 4 Absatz 3.“), einem tabellarischen Lebenslauf und der schriflichen Begründung für deine Verweigerung.
Beachte dabei: In Deutschland ist die Kriegsdienstverweigerung nur aus Gewissensgründen möglich – politische Gründe zählen z.B. nicht und werden nicht anerkannt. In deiner Begründung musst du also darlegen, warum dir dein Gewissen zwingend verbietet, einen Dienst mit der Waffe zu leisten. Die Begründung muss individuell verfasst sein (Textbausteine werden erkannt!). (...)"
https://kdv.dfg-vk.de/nicht-gemustert/
Wehrdienst, Wehrpflicht, Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, BGH-Urteil vom 16. Januar 2025 Ich bin so entsetzt und abgestoßen wie ich "wenig" überrascht bin. Gerade jetzt, exakt. Bellizismus.
Hier der lto-Artikel zum BGH-Urteil vom 16. Januar 2025 - Kriegsdienstverweigerung, "Wehrdienst", Kriegsdienst im "Verteidigungsfall" ...
"Es ist richtig, dass die Bürger eines Staates dessen geborene Verteidiger sind. Die Annahme dahinter ist, dass das Volk in Waffen für seinen Staat zuverlässig kämpfen wird, (...)" WHAT?!? -Welche gute, nicht-schädigende Alternative gibt es dazu, Staatsbürger zu sein? Staat. Macht. Gewalt. Krieg. Von Anfang an und nach wie vor so.
arte re (F, 2025) - "Zwei Länder, vereint in einem Dorf" - Pyla, Zypern
27. Juni 2025
Herzlichen Dank für diese großartige Reportage "Zwei Länder, vereint in einem Dorf", arte!
Sie zeigt ein Mal mehr: Staat. Macht. Gewalt. Regierungen.
Die Zivilbevölkerung will und kann hingegen in Frieden leben - auch unterschiedliche Kulturen nebeneinander, miteinander - Pyla auf Zypern zeigt das in aller Deutlichkeit.
Und ja, eine gemeinsame Sprache bzw. die Sprache des anderen sprechen, ist dabei unabdingbar, aber auch, wie am Ende der Doku zu sehen: gemeinsames Spiel - Spielen, siehe auch Brettspiele, Gesellschaftsspiele, für Frieden, Gemeinschaft, statt Krieg "spielen".
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ursprünglich verfasst am 19. und 22. Mai 2022 sowie 01. August 2024
Wo auf dieser Welt wurde wann jemals dauerhafter, stabiler politischer und sozialer Frieden, Befriedung, Versöhnung durch Waffen, Gewalt, Krieg erwirkt, gar militärisch "verteidigt"?
In Afghanistan? Im Irak, Golfkrieg? Im Kosovo? ... ?
Immer wieder das gleiche Märchen, Mythos: Zweiter Weltkrieg, der vorgeblich durch Krieg, Gewalt, "Sieg" beendet wurde - der faktisch gerade n i c h t mit Frieden endete, zu Frieden führte, denn: Welche Befriedung, Versöhnung, Wiedergutmachung gab es? Siehe all die massive Zerstörung, Teilung Deutschlands und Folgen all dessen bis heute! Kalter Krieg.
Klar, weil der "D-Day" nicht auch lange zuvor politisch hätte vermieden, dem Nazi-Terror hätte vorgebeugt werden können - statt ihn gewähren, sich konsolidieren zu lassen.
Was ist mit all den Kriegsfolgeschäden: physischen, psychischen, wirtschaftlichen, politischen?
Vom "Kalten Krieg" und dem gesamten Ausmaß und Folgen all dessen gar nicht anzufangen.
Den NS-Terror und alle grauenvollen Folgen hätte man frühzeitig politisch, gewaltfrei, verhindern können - allein schon: Hitler in Macht-, Entscheidungspositionen verhindern müssen, statt ihm diese zu ermöglichen, zugänglich, verfügbar zu machen.
Umsichtige Prävention wäre durchaus möglich gewesen. "Man" wollte dies aber aus Gründen nicht.
Kein Krieg brachte oder bringt je Frieden, schon gar nicht Wohltat, Gemeinwohl, Versöhnung, Konstruktives.
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"Nach der Logik des Kalten Krieges (um die Sowjetunion zu schwächen) wurden diese islamistischen[17] Rebellengruppen politisch und materiell von den USA sowie einigen NATO-Staaten und Teilen der islamischen Welt unterstützt."
"(...) Während des ersten Golfkrieges hatte sich der Irak guter Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und zu Europa (speziell Frankreich und Deutschland) erfreut: Der Westen gewährte dem Irak insbesondere militärisch massive Unterstützung (...) Hauptunterstützer (in der Reihenfolge des Wertes der Lieferungen) waren nach einer Aufstellung des Stockholm International Peace Research Institutes (SIPRI) die Sowjetunion, Frankreich und China. Zudem haben die damalige Tschechoslowakei, Polen, Brasilien, Ägypten, Dänemark, USA, Österreich (Noricum-Skandal) und viele andere Staaten (darunter auch die Bundesrepublik und die DDR) Waffen an den Irak geliefert. (...)""
"Sie diente dazu, in der ersten Phase deutsche Bündnissolidarität während des Zweiten Golfkriegs zu demonstrieren"
"Der Fernsehansprache von Bundeskanzler Gerhard Schröder wird zugeschrieben, sie habe das deutsche Volk auf den Einsatz der Bundeswehr eingestimmt. Danach gab es keine nennenswerten pazifistisch motivierten Proteste. (...) Auch für die USA sei das nationale Interesse Kern ihrer Kosovo-Politik gewesen. Neben wirtschaftlichen Interessen hätte dabei das Prestige der USA als Weltmacht und die Position der von den USA dominierten NATO in der Hierarchie internationaler Organisationen im Vordergrund gestanden. (...) „Der ‚Kosovo-Krieg‘ war … aus mehreren Gründen keine ‚Humanitäre Intervention“, weil nämlich „die offiziellen Absichten durch Interessenpolitik unterminiert waren, … die gewählte Methode des Luftkriegs mehr Leid erzeugte als verhinderte, (...)"
usa, NATO, Russland, Ukraine, Israel, Palästina, Gaza, Europa -> Krieg, Profit, Ausbeutung, Propaganda, Manipulation. Nicht: "Verteidigung, Sicherheit". Staat. Macht. Gewalt. Verständlicher als Yanis Varoufakis kann man es kaum ausdrücken. Danke! ❤️🖤
Julian Assange über Krieg, Kriege, Regierungen, Propaganda, Medien und Zivilbevölkerung. "Nearly every war that is started in the past fifty years has been a result of media lies. And the media could have stopped it." Julian Assange
William Kunstler - ein schöner Mensch, Mann: charakterlich und äußerlich. <3
14.03. und 16.03.2024
Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger, FDP: Schulen sollen Schüler auf den Kriegsfall vorbereiten ...
"Zivilschutzübungen, Zivilschutz, Katastrophenschutz, Sicherheit" - permanent Krisen, Notfall, Ausnahmezustand ausrufen, diesen dauerhaft installieren, Angst schüren, Stress verursachen, Menschen dadurch schwächen, zermürben, kontrollierbar halten, instrumentalisieren.
Siehe auch Sirenen (eindringlicher Alarm), Warntag, Probealarm.
Irgendwie fing alles 2020 an: Corona, Covid 19, Pandemie, im Anschluss Krieg - Ukraine, Russland, usa, Israel, Gaza, Nahostkonflikt, Transgender, Transideologie, Klimawandel ...
Eine Kastastrophe, ein Erregungs-, Ausnahmezustand nach dem anderen.
Regierungen: Staat. Macht. Gewalt. - Krisen, Krieg.
"Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) sieht die Schulen in der Verantwortung, junge Menschen auf den Kriegsfall vorzubereiten. Die Gesellschaft in Deutschland müsse sich für Krisen präparieren, "von einer Pandemie über Naturkatastrophen bis zum Krieg", (...)"
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14. September 2023
Sollen wir also jetzt bereits auf eine kommende Katastrophe(n) "eingestimmt, eingetuned" werden? Die dann selbstredend wieder repressive staatliche Maßnahmen zu unserer "Sicherheit" und unserem "Schutz" zur Folge hat, inkl. Bundeswehr, Militär im Inneren, siehe TFK, "Territoriales Führungskommando der Bundeswehr" und digitale Überwachung?
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09. März 2024
Jedes Jahr in den nächsten 10 Jahren eine Milliarde Euro für Bunker und Sirenen.
Staat. Macht. Gewalt. - Krieg.
Städte- und Gemeindebund, André Berghegger:
"Konkret forderte Berghegger mehr Bunker in Deutschland."
Berghegger: "»Es darf keine Kommune mehr ohne Sirenen geben.«"
Selbstverständlich nicht, denn Sirenen verbreiten viel leichter, schneller - bei zugleich medial aufgebautem Gefahren-, Bedrohungsszenario - Angst als eine Warnmeldung via Handy, Smartphone, app.
Und klar, wo setzt man mit der Indoktrinierung und Panikmache von jeher an: bei Kindern, exakt.
"Schülerinnen und Schüler sollten »an Projekttagen oder in Arbeitsgruppen« für die neue Gefahrenlage sensibilisiert werden – und lernen, wie man sich im Verteidigungsfall verhält."
"»Für den Schutz der Zivilbevölkerung brauchen wir in jedem der nächsten zehn Jahre mindestens eine Milliarde Euro.« Dies sei aber nur ein Anschub, mit dem die Aufgabe noch nicht erledigt sei."
Für wann genau ist Krieg in Deutschland also geplant: erst nach diesen 10 Jahren?
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09.03.2024
"(...) Der britische Zeichentrickfilm "Wenn der Wind weht" von 1986 zeigt eindringlich und berührend, wie unbedarft das einfache, ältere Ehepaar Jim und Hilda mit einer akuten atomaren Bedrohung umgeht. Die beiden ahnungslosen Alten befolgen als vorbildliche Bürger penibel die Anweisungen der Behörden zum Selbstschutz. Als es tatsächlich zur Explosion einer Atombombe kommt, überleben beide scheinbar unversehrt. Sie glauben, das Schlimmste hinter sich zu haben. Nach einer Zeit des Ausharrens im sogenannten Selbstschutzraum, einem kleinen Verschlag, provisorisch zusammengezimmert aus Zimmertüren und abgedichtet mit Sofakissen, fahren sie mit ihrem bisherigen Leben einfach fort - sie räumen das Chaos auf, das die Druckwelle in ihrem Häuschen hinterlassen hat.
Schließlich gehen sie an der Strahlenkrankheit zugrunde. Bis zuletzt glauben sie, alles richtig gemacht zu haben.
Regisseur Jimmy T. Murakami nutzt als Vorlage für seinen verstörenden Film den Comic "Strahlende Zeiten" des britischen Autors und Illustrators Raymond Briggs, der als Kinderbuchautor einen bedrückenden Ausflug ins ernste Fach machte. Briggs sagt, die beiden liebevollen Alten seien überzeugt, das Richtige zu tun, wenn sie sich in ihrem unerschütterlichen Vertrauen in die Regierung an die Vorschriften halten. (...)
Doch Tipps dieser Art lösten in der Bevölkerung nicht gerade Begeisterung aus, die Bürger reagierten stattdessen mit Desinteresse oder Kritik. Denn die minimalistischen Schutzmaßnahmen wirkten angesichts der drohenden Apokalypse durch einen atomaren Angriff lächerlich. Die Friedensbewegung adaptierte den Titel der Kampagne schließlich als "Protest and Survive" und machte damit vor allem eines deutlich: Ein Protestieren für den Frieden sei sinnvoller als einen Krieg in Kauf zu nehmen. (...)"
Denn nun bestand die Bedrohung aus einem endgültigen, atomaren Vernichtungsschlag des Feindes. Und aus unsichtbaren, tödlichen Strahlen, die man nicht mit Holztüren aufhalten konnte. Dennoch waren die meist nutzlosen Ratschläge über Jahrzehnte gängige Praxis in behördlichen Schutzprogrammen - auch in den USA.
Dort veröffentlichte die Regierung in den fünfziger Jahren beispielsweise den Kurzfilm "Duck and Cover". Der Streifen bereitete Grundschüler spielerisch auf den Ernstfall vor. Der niedliche Protagonist des Filmchens, eine Schildkröte namens Bert, zeigte den Kindern in der einleitenden Comic-Sequenz, wie sie sich bei einem Bombenangriff "angemessen" zu verhalten hätten: "Duck and cover!" - Ducken und in Deckung gehen! Die vorbildliche Schildkröte trug mit ihrem Panzer ihren persönlichen Selbstschutzraum bereits mit sich herum; die Kinder sollten lernen, im Notfall Schutz zu suchen. Die Schüler mussten sich unter ihren Tischen verstecken und ihren Kopf mit den Armen schützen. Die Prozedur "Ducken und in Deckung gehen!" wurde anschließend im Klassenraum geübt und einstudiert. (...)
Als vermeintlicher Beweis, dass im Ernstfall tatsächlich jeder eine Chance hat, wurden Augenzeugenberichte zweier Japaner angeführt, die jeweils beide Atombombenexplosionen von Hiroshima und Nagasaki überlebt hatten. Der "weitaus größte Teil der überlebenden Bevölkerung" habe "diese Abwürfe ohne Schäden überstanden", so die Broschüre. Die beiden Überlebenden seien aufgrund ihres "instinktiv richtigen Verhaltens", in Deckung zu gehen, gerettet worden. Die Behörde verharmloste damit eine der größten Katastrophen der Menschheitsgeschichte und schürte unrealistische Hoffnungen - Aufklärung sah anders aus.
Die Ratschläge der Broschüre gipfelten in den Tipps und Abbildungen zum "Verhalten bei Überraschungsangriffen mit Atomwaffen": Hier wurde empfohlen, sich unter einem Tisch vor "Glassplittern und Trümmern" in Sicherheit zu bringen und sich "flach auf den Boden" zu werfen. Eine der Abbildungen zeigt eine Person, die ihren Kopf mit einer Aktentasche schützt. (...)
Abschließend ruft die Broschüre "Jeder hat eine Chance" die Bürger dazu auf, im Ernstfall unter keinen Umständen zu fliehen: "Flucht bringt keine Rettung!" Die Bürger sollten sich also in ihren vier Wänden vorbereiten und dort abwarten bis das Schlimmste vorüber war - notfalls mehrere Wochen. (...)"
Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
Alles wiederholt sich ... .
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Es ist alles unfassbar widerwärtig.
Regierungen.
Staat. Macht. Gewalt. - Krieg.
Der AfD wird das gefallen, so auch der CDU und FDP, nicht nur Strack-Zimmermann ;), ebenso der SPD und den Grünen.
"Wehrhaft werden" (Björn Höcke), "Zeitenwende" (Olaf Scholz), Waffenlieferungen (Ukraine), Aufrüstung, Sondervermögen für Bundeswehr ... .
NATO - Stoltenberg: "Weapons are the way to peace.", usa. Russland.
Staat. Macht. Gewalt. Krieg.
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Militärausgaben Deutschland für Ukraine, tagesschau, 27.02.2024 - "Zwei Jahre Krieg: Deutschland, der große Unterstützer der Ukraine?"
"Insgesamt hat Deutschland inzwischen Militärhilfen in Höhe von etwa 28 Milliarden Euro für die Unterstützung der Ukraine zur Verfügung beziehungsweise für die kommenden Jahre bereit gestellt."
Wie stets hervorragend, eloquent, argumentativ brillant: Michael Schmidt-Salomon zur Gut-Böse-Dichotomie, zur "Banalität von Gut und Böse" - Unterkomplexität, Reduktionismus, Scheinmoral, Propaganda, Manipulation, Indoktrinierung, Instrumentalisierung.
"(...) Ein Volk ist stets eine ziemlich engumgrenzte Gemeinschaft; eine Nation aber umfaßt in der Regel eine ganze Anzahl verschiedener Völker und Völkerschaften, die durch mehr oder weniger gewaltsame Mittel in den Rahmen einer gemeinsamen Staatsform gepreßt wurden. In der Tat gibt es in ganz Europa keinen Staat, der nicht aus einer ganzen Reihe der verschiedensten Völkerschaften besteht, die ursprünglich durch Abstammung und Sprache voneinander getrennt waren und lediglich aus dynastischen, wirtschaftlichen oder machtpolitischen Interessen gewaltsam zu einer Nation zusammengeschweißt wurden. (...)
Aber jene Völker, die im Namen der nationalen Befreiung das Joch einer verhaßten Fremdherrschaft von sich abschüttelten, haben dadurch auch nichts gewonnen; in den meisten Fällen haben sie nur ein neues Joch auf sich genommen, das häufig viel bedrückender ist als das alte. Polen, Ungarn, Jugoslawien und die Randstaaten zwischen Deutschland und Rußland sind klassische Beispiele dafür. Die Verwandlung menschlicher Gruppierungen in Nationen, das heißt in Staatsvölker, hat der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung Europas keine neuen Ausblicke erschlossen; sie hat sich vielmehr zu einem der festesten Bollwerke der internationalen Reaktion ausgewachsen und ist heute eines der gefährlichsten Hindernisse für die soziale Befreiung. (...)
Damit aber der Wille der wenigen der Wille aller werde – denn nur so kann er seine volle Wirksamkeit entfalten –, müssen alle Mittel des geistigen und seelischen Drills herhalten, um ihn im religiösen Bewußtsein der Massen zu verankern und ihn zu einer Sache des Glaubens zu gestalten. Die wahre Stärke jedes Glaubens aber liegt eben darin, daß seine Priester die Trennungslinien, welche den «Rechtgläubigen» von dem Bekennertum anderer Glaubensgemeinschaften scheiden, möglichst scharf herausarbeiten. Ohne die Ruchlosigkeit des Satans wäre es um die Größe Gottes schlecht bestellt. – Nationale Staaten sind politische Kirchengebilde. Das sogenannte Nationalbewußtsein, das dem Menschen nicht angeboren, sondern anerzogen wird, ist eine religiöse Vorstellung; man ist Deutscher, Franzose oder Italiener, wie man Katholik, Protestant oder Jude ist."
Rudolf Rocker - "Nationale Staaten sind politische Kirchengebilde" (1937)
"(...) Die moderne Staatsstruktur im europäisch-amerikanischen Raum ist ein Produkt militärischer Auseinandersetzung, nahezu alle heutigen Nationalstaaten sind durch Krieg entstanden und beruhen auf einer ausgeprägten Institutionalisierung männlicher Macht.
Dies hatte wiederum Rückwirkungen auf das "Bild des Mannes", denn "die zentrale Stellung der Kriegsführungen in diesen Entwicklungen bewirkte, daß Armeen ein entscheidender Teil in der Entwicklung von Staatsapparaten wurden und militärische Leistung wurde ein unumgänglicher Gesichtspunkt in der Konstruktion von Männlichkeit." (...)
Die faschistische Männlichkeit grenzte sich von bürgerlicher Rationalität ab und verbannte die Republik in die Sphäre des "Weiblichen". Die so definierte Maskulinität des Faschismus definierte sich daher auch nicht über im Alltagsleben nutzbare Tugenden, sondern über Kampf und Opferbereitschaft, als Stahlgestalt, "die allein im Krieg und durch Gewalt seine ihm entsprechenden Existenzbedingungen findet." Die bürgerliche Gesellschaft wurde daher als das männliche Individuum zerfasernde "Massen und Fluten" (Theweleit) dargestellt, die den "Körperpanzer" des faschistischen Mannes auflösen und eine Bedrohung der männlichen Ordnung beinhalteten, der gegenüber sich nur die männliche Gemeinschaft als höchste "kulturelle Instanz" behaupten könnte.
Dennoch bleibt zu betonen, daß die faschistische Männlichkeit lediglich eine Überhöhung der normativen Männlichkeit darstellte und dieser einen aggressiveren und kompromißloseren Anstrich gab.
Sie trieb diese auf Dominanz beruhende Variante der Männlichkeit lediglich auf die Spitze der Irrationalität. (...)
Bei dieser Entwicklung sollte der Faktor »Männlichkeit« nicht unterschätzt werden. Die Angst vor dem Verlust der eigenen »Männlichkeit« kann trotz Ablehnung militärischer Umgangsformen und des Militärischen an sich "Wehrdienstbereitschaft" erzeugen. Das gilt vor allem für Formen proletarischer Männlichkeit mit ihrer starken Betonung physischer Leistung und körperlicher Kraft, die sich leicht militärisch nutzbar machen lassen.
Gerade durch die Waffenausbildung im Militär wird "die im zivilen Leben »fremde«, nur symbolisch vorhandene Waffe ... für den heranwachsenden Mann ... greifbar. Die Waffe ist Begleiter in der Entwicklung vom Kind zum Manne. (...)
Waffen werden zu Attributen der Macht in Konflikten mit anderen Personen. ..." Das "Konstrukt der Männlichkeit", das durch den Militärdienst geschaffen werden soll, konzentriert sich auf die Organisation aggressiver Impulse und aggressiven Verhaltens und gipfelt schließlich im Ideal des Kriegers.
Kriegsdienstverweigerung stellt zunächst einmal dieses Ideal des Kriegers in Frage: "Kriegsdienstverweigerer und Wehrdienstwillige streiten sich u.U. unter dem Deckmantel »töten, nein – töten zur Verteidigung, ja«, gar nicht nur um militärische Gewalt, sondern – ohne daß sie es wissen – um Männlichkeitsideale." (...)
Kriegsdienstverweigerung wird daher als "unmännlich" angesehen und mit "Weiblichkeit" verbunden, das Militär verspricht dagegen "die Unterstützung seiner Lebenslust und -kraft gegen die Angst vor den Gefahren des Alleinseins, des Todes und des Zusammenbruchs des sozialen Bezugsrahmens." Zum durch das Militär vermittelten bzw. unterstützten Männlichkeitsideal gehört dabei, "sich seiner mannhaften Wehr- und Gewaltfähigkeit in der Phantasie, im Spiel und im Wehrdienst zu vergewissern.
Kriegsdienstverweigerung bedeutet somit eine Infragestellung eines auf "Gewalt-, Kampf- und Wehrfähigkeit" basierenden Männlichkeitsbeweises. Genau daran schließt auch die im Antimilitarismus vorherrschende Kritik militarisierter Männlichkeit an, die sich am "Krieger", an "Rambo" als Prototyp des Bildes des Mannes orientiert. (...)
Wenn Militarismus und Männlichkeit nur zwei Seiten der gleichen Medaille sind, wie in diesem Beitrag behauptet, so kann ein Antimilitarismus, der sich selbst ernst nimmt, nur antipatriarchal sein, muß "den radikalen Bruch mit Männlichkeit" zu einem Kernbestandteil seiner theoretischen Analyse und politischen Praxis machen."
Quelle: Andreas Speck - Militarismus und Männlichkeit, anarchismus.at
Farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
28. Januar 2023
Krieg kann niemals "feministisch" sein, hat mit Feminismus nicht das Mindeste gemein, steht Krieg diametral entgegen.
Eine jede Frau, die Krieg, Militär, Armee befürwortet, gar proklamiert, propagiert, ist eines gewiss nicht: Feministin.
Nur weil Begriffe missbräuchlich benutzt, absichtsvoll umgedeutet werden, machen solche perfiden Manipulations- und Selbstrechtfertigungsversuche das so Geäußerte, das Narrativ, das Framing, das Agendasetting nicht wahr, nicht richtig.
Feminismus heißt, ist nicht: sich als Frau verhalten, denken, fühlen, agieren, sein oder werden zu sollen oder zu wollen wie ein Mann, wie Männer.
Und ja: Es gibt biologisches Geschlecht und soziales Geschlecht.
Und ja: Es gibt Biologie und Biologismus - ist nicht dasselbe. - Eigenes, komplexes Thema, Diskussion, siehe dazu den zugehörigen blog-Eintrag.
Ja, augenfällig gibt es, aus bekannten Gründen, auch Frauen, insbesondere in Politik, Regierungen, die solchem patriarchalen Autoritarismus anhängen und ihn propagieren. Prägung, "Erziehung" und: persönlicher Profit. Marie-Agnes Strack-Zimmermann.
Strack-Zimmermann und Rüstungskonzerne, Militär-, Waffenaffinität - man nennt es euphemistisch "Interessenkonflikt". Siehe dazu unten verlinkte Quellen.
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"(...) Praktisch ist das Bild des „kriegerischen Mannes“ mit der bürgerlichen Geschlechterordnung verwoben. Es steht zudem im Zusammenhang mit der Entwicklung moderner Heere seit dem 18. und 19. Jahrhundert. Insbesondere die Entwicklung von Wehrpflichtarmeen und der damit verbundene Umbau von abgegrenzten Söldnertruppen und stehenden Heeren zu Wehrpflichtarmeen, die plötzlich die eine Hälfte der Bevölkerung direkt, die andere indirekt betrafen, prägen das Bild von Männlichkeit und Militär bis heute.
Militär galt (und gilt) als Schule, den „Jüngling zum Manne zu machen“. (...)
Für Männer ist die Rolle klar – das bürgerliche „Heldenepos“ habe ich gerade kurz skizziert. „Frauen und Kinder“ werden demgegenüber zusammengedacht und als besonders verletzlich und gefährdet, als Opfer gesehen, die heldisch vom Manne verteidigt werden und/oder wegen ihnen Krieg geführt werden müsste. Damit wird militärisches Eingreifen legitimiert, der Gegner wird als Vergewaltiger und Brandschatzer dämonisiert. Letzteres gilt insbesondere für die kämpfenden Männer des Gegners, im Gegensatz zu den eigenen Männern, die als „ehrenvoll kämpfend“ stilisiert und bei denen die entsprechenden Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen entweder verschwiegen oder als alternativlos und bedauerlich eingestuft werden. Es wird damit in der eigenen Bevölkerung eine Aggression gegen die „Anderen“ angestachelt.
Frauen wird der Status als handelnde Subjekte genommen, sie sind damit nicht nur Teil der Begründung militärischer Gewalt, sondern es wird ihnen damit auch das Recht abgesprochen, aktiv an der Entwicklung einer Friedenslösung beteiligt zu sein. (...)
Susann Brownmiller hat 1980 als eine der ersten das zugrunde liegende Konzept – hier für Männer als Täter – beschrieben: „Vergewaltigung durch erobernde Soldaten zerstört bei den Männern der unterlegenen Seite alle verbliebenen Illusionen von Macht und Besitz.
Der Körper der geschändeten Frau wird zum zeremoniellen Schlachtfeld, zum Platz für die Siegesparade des Überlegenen. Und die Tat, die an der Frau verübt wird, ist eine Botschaft unter Männern – deutlicher Siegesbeweis für den einen, Dokument der Niederlage für den anderen.“ (...)
Mit der Genderbrille betrachtet, diskutieren wir plötzlich über ein militarisiertes männliches Identitätskonstrukt, das sich zu dekonstruieren lohnt. Wir reden über die Indienstnahme von Geschlechterkonstrukten zur Legitimierung militärischer Intervention und über sexuelle Gewalt als Machtmittel. Gender ist mitnichten ein „Frauenthema“, sondern essentieller Anteil einer zukunftsgewandten Friedensanalyse und ziviler Konfliktlösung. Hier ist die Friedensbewegung gefordert, sowohl analytisch, als auch in praktischen Aktionsformen."
Farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
"(...) "Einige Anthropologen, Ethnologen, Vor- und Frühgeschichts-Forscher sowie Historiker vertreten die Ansicht, dass für Jahrtausende, also für die längste Zeit vor jeder aufgezeichneten Geschichte, die menschlichen Gesellschaften ohne eine herrschende Klasse existierten. So gab es staatenlose Kulturen, die zugleich egalitäre Kulturen waren und teilweise noch heute sind, ohne eine gesonderte Gruppe von etablierten Autoritäten oder formalen politischen Institutionen.[3] Nach Ansicht des kanadischen Anthropologen Harold Barclay ist der Anarchismus als eigenständige Perspektive bzw. die Gentilstruktur, die wir auf dem gesamten Planeten auf allen Kontinenten in abgewandelter Form wiederfinden,[4] bereits lange zuvor schon in der Altsteinzeit entstanden. (...)"
"(...) Märkte haben sich nicht unabhängig von staatlicher Herrschaft entwickelt. In ihrer Mehrzahl wurden sie von staatlichen Institutionen für militärische Zwecke geschaffen. Wenn man sich die Ursprünge der Münzprägung im östlichen Mittelmeer, in Indien und China anschaut, überall kommen die Herrscher auf die gleiche geniale Idee, wie sie ihre stehenden Heere bezahlen können. Sie prägen ihr Bild auf handliche Gold- und Silberstücke, verteilen sie an ihre Soldaten und belegen dann alle in ihrem Herrschaftsbereich mit einer in Münzen zu entrichtenden Steuer. Das ist der Grund, warum Märkte geschichtlich immer im Umfeld der Heerlager entstehen. (...)
Die Freiheit erlaubt mir, soziale Bindungen einzugehen und anderen Versprechungen zu machen. (...)
Übertragbare, quantifizierbare Versprechen sind die Basis des Geldsystems. Wenn dann noch staatliche Gewalt die Einlösung dieser Versprechen sicherstellt, hat sich der Charakter der sozialen Beziehungen dramatisch verändert.
Dinge scheinen moralisch gerechtfertigt, die sonst nirgendwo im sozialen Raum zu legitimieren wären. (...)
Wenn soziale Beziehungen quantifizierbar und austauschbar werden, erscheint ein Zustand erstrebenswert, bei dem alle Schulden beglichen sind und niemand mehr jemandem etwas schuldet. Das deckt sich mit den großen Erzählungen von Adam Smith und anderen Theoretikern des freien Marktes. Darin ist vom Tauschhandel die Rede, der in diesen Darstellungen am Anfang stand. Es folgte die Erfindung des Geldes, um den Tausch zu vereinfachen. Schließlich folgten Kredit und Schulden. Eine geschichtliche Analyse zeigt, dass es genau anders herum war. Am Anfang steht der Kredit als Kitt der Gesellschaft und das Geld in physischer Form folgt erst zu einem späteren Zeitpunkt. Und auch die Vorstellung, dass der moderne Individualismus mit dem Markt geboren wurde, ist falsch.
Auch in traditionellen Gesellschaften gab es einen sehr starken Individualismus. Allerdings zeichnete er sich durch das jeweilige Netzwerk sozialer Beziehungen aus, durch das, was die Soziologie soziales Kapital nennt. Die Marktgesellschaften erfinden das Individuum in gewisser Weise neu, indem sie alle diese sozialen Verpflichtungen in quantifizierbare Schulden verwandeln. Ihr Ideal ist der Mensch, der all diese Schulden beglichen hat. (...)
Das eigentliche Problem ist, dass wir uns alle Beziehungen als Tausch vorstellen. Der Tausch hat einen Platz in jeder menschlichen Gemeinschaft, aber es gibt viele andere Beziehungsformen. Sobald man alles unter dem Aspekt eines wechselseitigen Tausches sieht, wo jeder gleichermaßen nimmt und gibt, erscheint jede bleibende Beziehung als Schuld. Daraus entwickelt sich dieses reduktionistische Ideal der Freiheit: Ich gebe exakt das zurück, was ich bekommen habe. Dann bin ich frei und kann gehen. Das schließt dauernde Beziehungen aus.
Aus diesem Grunde wollen die Menschen in vielen von Nahbeziehungen geprägten Gesellschaften ihre Schulden gar nicht vollständig begleichen. Man gibt immer ein bisschen weniger oder auch ein bisschen mehr. Andernfalls gäbe man zu verstehen, dass man mit seinem Gegenüber nichts mehr zu tun haben möchte. Sobald man alles als Markt sieht, auf dem ein ausgeglichener Tausch stattfindet, entwickelt man eine äußerst negative Vorstellung von der Natur gesellschaftlicher Beziehungen. Der erste Schritt zu nachhaltigeren Gesellschaftsformen ist deshalb die Frage, welche anderen Handlungsmotive gibt es? Ich habe drei wichtige unterschieden. Da ist das, was ich Alltagskommunismus nenne. In der überwältigenden Mehrzahl der Nahbeziehungen handeln wir spontan kooperativ nach der Devise, jeder gibt nach seinen Fähigkeiten, jeder nimmt entsprechend seinen Bedürfnissen. Wenn mich jemand nach dem Weg fragt, frage ich nicht zurück, was ich für die Auskunft bekomme. Auch Familienbeziehungen funktionieren so. Dann haben wir den mehr oder weniger ausgeglichenen Tausch. Er ist eigentlich nur mit Fremden möglich, denen wir auf Augenhöhe begegnen. Aber es gibt auch hierarchisch strukturierte Beziehungen, die ganz anders ablaufen. Auch dort wird nicht Gleiches mit Gleichem verglichen. Mit dem, was er gibt, bestätigt der Mächtige die Asymmetrie der Beziehung zum Unterlegenen.
Wenn dieser das Gleiche zurückgeben würde, müsste der Mächtige das als subversiven Akt auffassen. Ich glaube, dass eine nachhaltige Gesellschaft nur funktionieren kann, wenn kooperative Beziehungen überall dort greifen, wo es um die Grundbedürfnisse der Menschen geht.
Nur so kann existenzielle Sicherheit hergestellt werden. Auf der Basis dieser Sicherheit kann man dann frei entscheiden, welches Spiel man spielen möchte. (...)
Die Vorstellung einer absoluten Autonomie, ein isoliertes Individuum, dessen soziale Beziehungen ausschließlich durch Geld vermittelt sind und das akribisch darauf achtet, dass seine Beziehungskonten immer ausgeglichen bleiben. Das ist eine sehr reduktionistische und emotional unbefriedigende Sicht zwischenmenschlicher Beziehungen. Aber auch die Vorstellung, dass wir mit unserer Geburt der Gemeinschaft, der Nation, etwas schulden, dass wir diese Schuld abtragen müssen, indem wir beispielsweise unseren Militärdienst ableisten, hat negative Folgen. Sie ist die Basis von Nationalismus und Krieg. Wir müssen uns also von beiden Vorstellungen zugleich freimachen. (...)
Die Netzwerke der zwischenmenschlichen Beziehungen, unsere Bindungen zu einem Ort, zu unseren Freunden, zur Menschheit als ganzer können nicht und sollten auch nicht quantifiziert werden. (...)
Wenn wir Zeit mit denen verbringen, die uns nahe stehen, verbessern wir vielleicht die Welt in einem sehr viel tieferen Sinne, als wenn wir in einem Büro irgendwas herstellen, nur damit wir sagen können, dass wir einen Arbeitsplatz haben. (...)"
David Graeber
Deutschlandfunk, 30.06.2013 - "Die Entschuldung und Erneuerung der Gesellschaft"
Farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
Staat, Markt, Kapitalismus, Schulden, Gewalt, Krieg
07. Mai 2022
Emma Goldman über Patriotismus, Regierungen, Militär, Militarismus, Krieg, Kapitalismus, Versklavung der Arbeiterklasse, Arbeiter ...
"Die Behauptung, daß eine stehende Armee und eine Flotte die beste Garantie für den Frieden sind, ist ebenso logisch wie die Annahme, der friedfertigste aller Bürger sei jener, der schwer bewaffnet herumläuft.
Dasselbe gilt historisch gesprochen für Regierungen. Wirklich friedliche Länder verschwenden nicht Leben und Energie auf die Vorbereitung von Kriegen und das Ergebnis ist, daß der Friede erhalten bleibt.
Der Ruf nach einer größeren Armee und Flotte resultiert jedoch nicht aus irgendeiner äußeren Gefahr. Er hat seine Ursache in der wachsenden Unzufriedenheit der Massen und dem Geiste des Internationalismus unter den Arbeitern. Um dem inneren Feind zu begegnen, rüsten sich die Mächte verschiedener Länder, einem Feinde, der, wenn er erst einmal zu Bewußtsein erwacht ist, sich als gefährlicher erweisen wird als jeder fremde Angreifer. Die Mächte, die jahrhundertelang damit beschäftigt waren, die Massen zu versklaven, haben deren Psychologie aufs genaueste studiert.
Sie wissen, daß die Masse der Menschen wie Kinder ist, deren Verzweiflung, Trauer und Tränen durch ein kleines Spielzeug in Freude verwandelt werden können. Und je prächtiger das Spielzeug aussieht, je schreiender die Farben, desto eher wird es dem millionen-köpfigen Kinde gefallen. [...]
Das Proletariat Europas hat die große Kraft der Solidarität realisiert und folglich einen Krieg gegen den Patriotismus und sein blutiges Gespenst, den Militarismus, begonnen. Tausende von Männern füllen die Gefängnisse von Frankreich, Deutschland, Rußland und den skandinavischen Ländern, weil sie es wagten, dem alten Aberglauben zu trotzen. Auch ist die Bewegung nicht auf die Arbeiterklasse beschränkt; sie umfaßt Repräsentanten aller Gesellschaftsschichten und ihre bedeutendsten Vertreter sind Künstler, Wissenschaftler und Schriftsteller. Amerika wird sich anschließen müssen. Der Geist des Militarismus durchdringt bereits alle Gebiete des Lebens. Ich bin in der Tat davon überzeugt, daß der Militarismus sich hier zu einer größeren Gefahr auswächst als irgendwo anders, da der Kapitalismus hier jenen, die er zu zerstören wünscht, so viele Bestechungsgeschenke anzubieten weiß. [...]"
https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/emma-goldman/76-emma-goldman-patriotismus-eine-bedrohung-der-freiheit
Ursprünglich geäußert am 31. März, 16., 17. und 30. April, 02. und 19. Mai 2022
Was mich betrifft: Ich bin sicher, dass Waffenlieferungen, Aufrüstung, "Abschreckung" mittels (Atom-) Waffen, Militarisierung, Drohgebärden, Gegenschläge grundsätzlich nie je und nirgendwo je Kriege beenden, Frieden schaffen, erhalten.
Pazifismus, Vernunft statt Gewalt.
Und d a s ist doch global nach wie vor das Kernproblem, in Gesellschaft, im zwischenmenschlichen Miteinander, somit auch in Politik, Regierungspolitik:
Welche Personen, Persönlichkeiten, Individuen da weshalb wie agieren. Autoritarismus, patriarchales Weltbild, Menschenbild.
Wer agiert weshalb aggressiv, despotisch, ignorant, selbstgerecht, übergriffig, drohend, übergriffig? Wer will welche, zumeist nur je eigenen, nationalstaatlichen Interessen durchsetzen: mit welchen Mitteln, inkl. militärischer Aggression ..., zu welchem Preis, mit welchen Folgen?
Warum werden von wem Waffenlieferungen, Gegenschläge als unvermeidlich dargestellt?
Warum wird von "Kapitulation" und "Zynismus" von Wohlstandsverwöhntheit und Feigheit der Kritiker, diese damit diffamieren wollend und nicht sachbezogen argumentierend, gesprochen, wenn Menschen konsequenten Pazifismus und Antimilitarismus einfordern?
Warum wird so getan, als verstehe, wisse man - Befürworter der Waffenlieferungen und Gegenschläge - nicht, was Pazifismus, was Deeskalation ist, dass es dabei nicht um Schuldzuweisungen, Feindbildzementierung, Rache, Vergeltung, die "Macht des Stärkeren" oder Kapitulation geht, sondern grundsätzlich darum, einen Konflikt nicht zu schüren, sondern gewaltfrei zu bewältigen?
Warum hat Putin die Ukraine angegriffen? Hätte das vermieden, hätte dem diplomatisch, politisch vorgebeugt werden können? Ist Putin zu keinerlei Gesprächen bereit?
Warum behauptet ein Wolfgang Müller, es sei Ausdruck von Egoismus und Feigheit, wenn Menschen sich konsequent gegen Militär, Waffen, Rüstung aussprechen? Warum wird, wie schon bei Corona, den Maßnahmekritikern, ausschließlich! mit pauschaler Unterstellung und Diskreditierung reagiert, bspw. aktuell auf den Offenen Brief in der "Emma"- statt mit sachlicher, fakten-, argumentbasierter, substanzhaltiger Argumentation? Geht es immer nur um die eigene vermeintliche moralische Überlegenheit, Selbstrechtfertigung, Selbstbetrugsverleugnung?
Hat Putin die Ukraine ohne jeglichen Anlass, einfach aus einer Laune heraus angegriffen? Oder hätte dem vorgebeugt werden können?
Was hat all das mit Machtdemonstration, geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen, mit der NATO zu tun - also letztlich n i c h t s mit Ethik?
In welche anderen Staaten hat Deutschland wann in den vergangenen ca. zehn Jahren schwere Waffen, Rüstungsgüter zur Verteidigung?, gegen wessen militärische Angriffe? geliefert und warum dies (nicht) dorthin (auch)?
Wer Gewalt mit Gewalt beantwortet, wer mit Rache, Vergeltung, "Gegenschlägen", eigener Provokation, Drohgebärden reagiert, wird - grundsätzlich - nur weitere Aggression, Gewalt, Vergeltung, Trotz, Abwehr, Verweigerung "ernten".
Und das gerade dann, gerade weil das Gegenüber entweder seinerseits unreif ist oder weil es sich nicht (mehr) anders zu helfen, zu erwehren weiß, aus Notwehr auf Bedrohung, ggf. auch Beschädigung reagiert: reaktive Aggression. Schmerzgrenze. Mit Verweis auf das gleichnamige, herausragende Buch von Joachim Bauer: "Schmerzgrenze - Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt".
Wenn man das vernunftbasierte, deeskalierende, zugewandte Nachgeben bzw. den Verzicht auf Rache, Vergeltung, Gewalt, Gegenschläge als, Zitat "Kapitulation" bezeichnet, muss man Menschen wie Gandhi und Feindesliebe (!) für Feigheit und Idiotie halten.
Sobald man einen Staat, nicht: Zivilpersonen, in akuter lebensbedrohlicher Notwehrsituation, aus strategischen, politischen, ideologischen Gründen mit militärischen Mitteln, mit Rüstung, Waffen "verteidige", tätigt man genau das: militärische Waffengewalt: Gegenschlag.
Wieviele weitere Tote in ukrainischer Zivilbevölkerung wird es wahrscheinlich noch zusätzlich geben, wenn an die Ukraine Waffen, Rüstung geliefert, Militär eingesetzt wird - die ohne diesen Waffen-, Rüstungs-, Militäreinsatz ggf. hätten vermieden werden können? Verantwortung?
Entweder man ist Pazifist oder man ist es nicht. Entweder man lehnt jede, insbes. ideologie-, kriegsbasierte Waffengewalt bei Konflikten, grundsätzlich ab oder nicht.
Wenn etwas als Waffe eingesetzt, angewandt wird, das ursprünglich nicht zu diesem Zwecke vorhanden war, gar hergestellt wurde, dann dies ethisch legitimierbar nur zur unmittelbaren Verteidigung von (eigenem und/oder anderem) Leib und Leben, in einer persönlichen Notwehrsituation.
Das ist etwas völlig anderes als das gezielte Planen, Herstellen und Einsetzen von vernichtenden, destruktiven Waffen, Rüstungs- Tötungsgegenständen, für den gezielten, dafür bestimmten Einsatz derselben in Kriegen, "bewaffneten Konflikten".
Wo auf dieser Welt wurde wann jemals dauerhafter, stabiler politischer und sozialer Frieden, Befriedung, Versöhnung durch Waffen, Gewalt, Krieg erwirkt, gar militärisch "verteidigt"?
In Afghanistan? Im Irak, Golfkrieg? Im Kosovo? ... ?
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Nahostkonflikt, Israel, Palästina, Gaza, Religion, Krieg - Sabeth schreibt
28. und 29. Oktober 2023 Nahostkonflikt, Israel, Palästina, Gaza, Religion, Krieg Warum, wozu Zionismus? Warum wird in Bezug auf Juden, Muslime, Christen ... auch von diesen jeweils selbst ...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2023/10/nahostkonflikt-israel-palastina-gaza-religion-krieg.html
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usa, Israel - Angriffskrieg gegen den Iran - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
ursprünglich verfasst am 04. März 2026 Afghanistan, Syrien, Jemen, Irak, Iran, Venezuela - usa, Israel, Krieg Sie hören nicht auf. Es ist nicht zu ertragen. Imperialismus, Kolonialismus, Rassism...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2026/03/usa-israel-angriffskrieg-gegen-den-iran.html
update 13. April 2023
Nur vermeintlicher, vorgetäuschter Pazifismus
Man lasse sich nicht täuschen von Menschen, die jetzt ggf. gegen Krieg und Waffenlieferungen an die Ukraine protestieren, aber andere Kriege, bspw. "Bürgerkrieg", befürworten - siehe sogen. Rechtskonservative, Rechtsextremisten, AfD.
"(...) Man werde – so heißt es bei Höcke weiter wörtlich –, "so fürchte ich, nicht um eine Politik der 'wohltemperierten Grausamkeit' herumkommen."
Björn Höcke, AfD
"Seine Regierung sei lediglich und allein der autochthonen, übersetzt also der ethnisch-deutschen Bevölkerung verpflichtet. Es handelt sich um eine Vorstellung ethnischer Homogenität, die (...) verfassungsfeindlich und rassistisch ist."
War der Rechtskonservatismus immer schon.
"In seinem Buch stellt Höcke auch fest, dass "wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind" mitzumachen." Er denke an einen "Aderlass". Diejenigen Deutschen, die seinen politischen Zielen nicht zustimmten, würden aus seinem Deutschland ausgeschlossen werden. Er trete für die Reinigung Deutschlands ein. Mit "starkem Besen" sollten eine "feste Hand" und ein "Zuchtmeister" den "Saustall ausmisten".
Björn Höcke - unverkennbar patriarchal, autoritär, nationalistisch, rassistisch, gewalt-, kriegsgeil, pathologisch narzisstisch: kompensatorisch strebend nach Macht, Kontrolle, Unterwerfung - defizitär, schwach, unreif:
"Aktuell befinden wir uns nach Höcke "im letzten Degenerationsstadium" der Demokratie, der Pöbelherrschaft einer sogenannten "Ochlokratie". Durch das "multikulturelle Großprojekt" sei Deutschland zerrüttet und dem Untergang ausgeliefert (...)
"Wenn wir Höcke also an seiner Sprache messen, so geht es ihm um eine nicht nur ethnische, sondern auch politische "Säuberung" und um das Einsetzen staatlicher Gewalt gegen beliebig definierte Feinde. Er suggeriert mit dieser Sprache auch einen künftigen Kampf zwischen denen, die anders denken und seinen Anhängern, er will offensichtlich den Bürgerkrieg in Dörfern und Städten in Deutschland. Es ist eine Strategie der Entfesselung und der Aufschaukelung von Ressentiments und Gewalt."
Bekanntlich ist Höcke mit dieser Einstellung, diesem Wahn nicht allein, siehe bspw. Götz Kubitschek und Kumpane ("Sezession im Netz", Antaios-Verlag), "Neue Rechte", IB (Identitäre Bewegung, Martin Sellner und weitere) sowie zahlreiche Anhänger und Mitglieder der AfD.
Und da sind wir wieder bei den rechtskonservativen, vermögenden Neoliberalen und Antidemokraten - Markus Krall: Degussa-Goldhandel, Atlas-Initiative, AfD, Junge Freiheit, Roland Tichy, "eigentümlich frei" ... .
Hier ist Frau Strack-Zimmermann Vizepräsidentin.
Hier gehört Frau Strack-Zimmermann zu den Präsidiumsmitgliedern.
WEF, Davos, 18. Januar 2023, Jens Stoltenberg, NATO-Generalsekretär: "Weapons are the way to peace." Er meint also, indem man "autoritären Führern" mit derselben Waffengewalt, demselben Autoritarismus - als "Verteidigung" verschleiert - vor den Bug schießt, schaffe man Frieden?
Wann war vor oben genanntem Tatsachenhintergrund, siehe NATO, Atlantik-Brücke ..., Deutschland ein souveräner Staat?
Russland, Ukraine, usa, NATO, Deutschland "kriegstüchtig werden" Boris Pistorius, SPD: "Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein" Das ist Bellizismus. Das Gegenteil von Pazifismus, von (Erlangung von) Frieden, Friedenserhalt.
"Deutschland muss nicht kriegstüchtig, sondern friedenstauglich werden. Die Friedensbewegung muss sich lautstark zu Wort melden. Bei den Aktionen am 6 August, dem Jahrestag des Bombenabwurfes auf Hiroshima und Nagasaki."
Ist, sind die NATO "die Guten"? :
Jemen, Saudi-Arabien, Iran, Israel, usa - Krieg, Not, Armut, Elend - Männergewalt, Religion, Ideologie, Macht ...
"Der Krieg gegen Afghanistan war der Auftakt des militärischen Eroberungskurses der USA in neuer Dimension. Sowohl dieser Krieg als auch der gegen Irak waren Bestandteil der als „Greater Middle East Initiative“ [GME] bezeichneten Strategie der Neokonservativen in den USA. (...) Schon zu Zeiten von US-Präsident Bill Clinton galten Nordkorea, Iran und Irak als „Schurkenstaaten“. Sein Nachfolger George W. Bush nannte sie im Januar 2002 „Achse des Bösen“, die den „Weltfrieden bedrohten“[13]. (...) Erst nach dieser „Einstufung“ nahm Iran die Forschung zur militärischen Nutzung der Atomenergie auf. (...)"
Ernst Jünger - Krieg als Rausch, "In Stahlgewittern".
Kampf, Märtyrertum, "Heroismus", Maskulismus, Autoritarismus, Chauvinismus, Narzissmus - schwülstig-kitschige Sehnsucht nach "Metaphysischem", "übergeordnetem Prinzip".
Die biologistisch-androzentrisch-völkische homogenisierte Heimatschollenidentität einer konstruierten, phantasierten "Volksgemeinschaft" - wider das Individuum, wider Individualität. Hass, Minderwertigkeitsgefühle, innere Leere, Selbstwertproblematik, typisch narzisstische Kompensation via Machtstreben, Kontrolle, Unterwerfung.
Männlichkeit als Kampf: gegen die eigene Bedürftigkeit, Verletzlichkeit, Feinfühligkeit, Vergänglichkeit, Sterblichkeit, gegen Mitgefühl, Bedürfnisorientiertheit. Stattdessen Dressur, Sadismus, Masochismus:
Lust am Schmerzerleiden, am Gehorsam, an Selbstverknechtung (hier als "Treue" missverstanden) gegenüber einem autoritären Führer sowie am Schmerzzufügen, am Quälen. Die Lust am Hässlichen, Morbiden, Toten, an Gewalt, Zerstörung, Vernichtung, Verwesung - Nekrophilie.
Wider Konsensualität, Differenzierung, Individualität - wider Persönlichkeitsreifung, Selbstreflexion. Die primitiv-konservativ-kitschig-vulgäre Sehnsucht nach Geheimnis, Okkultem, Esoterischem, wider Wissenschaftlichkeit, Rationalität, Vernunft.
Die Unfähigkeit, mit Komplexität, Veränderung und Kontingenz zurandezukommen, die Verweigerung dessen - Trotz, Angst, Unreife. Die Unfähigkeit, dem eigenen Sein, Leben Sinn zu geben. Eskapismus, Selbstbetrug, Selbstflucht, nicht selten auch Drogen, Sucht.
Liebesunfähigkeit.
Das ist die "neue" alte Rechte. Neue Rechte. "Konservative Revolution".
Es gibt kaum ein patriarchaleres "Konzept" als das des autoritären, gewaltgeprägten "Heldentums". Held, Helden - Autoritarismus, Gewalt, intellektuelle, emotionale, soziale Unreife: durch und durch.
Wozu Helden? Was mich betrifft, strebe ich weder selbst Heldentum an noch wünsche ich mir solches bei anderen. Mir reichen reflektierte, lebenserfahrene, mitfühlende, integre, prosoziale, gewissenhafte, kritische, reife, humorvolle (auch selbstironische) Persönlichkeiten.
Jedenfalls mich beeindrucken "Helden", Märtyrer nicht - wohl aber integre, couragierte, gewissenhafte, verantwortungsvolle, prosoziale, mitfühlende Menschen.
Es ist der internalisierte Autoritarismus bei nach wie vor zu vielen Menschen das Kernproblem. Sie wollen, suchen, was ihnen seit Kindheit vertraut ist. Das gibt ihnen Orientierung, Halt. Sie reflektieren das zumeist nicht, es ist ihnen nicht bewusst.
Sie klammern sich an ihnen Bekanntes - das, das sie üblicherweise aus ihrer Kindheit kennen, weil es ihnen vertraut, eingeprägt ist: Hierarchien, Autoritarismus, "übergeordnete Instanz(en)" inkl. "Gott", ideologische, staatliche "Führer", denen sie sich bereitwillig unterwerfen.
Autoritarismus, Narzissmus - stets kompensatorisches Streben nach Macht, Kontrolle, Unterwerfung. Ausbeutung, aufgrund von Minderwertigkeitskomplexen, Abhängigkeits- und Unterlegenheitsgefühlen, Selbstwertproblematik.
Es ist das Gegenteil von Stärke und Souveränität. Es ist Schwäche, Unreife, Hässlichkeit.
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"Der Weg der Männer", Jack Donovan, Verlag Antaios - Götz Kubitschek, "Neue Rechte", siehe auch IB, Identitäre Bewegung - Rechtsextremismus, Androzentrismus, Maskulismus, Männlichkeitsbilder, Definition von "Männlichkeit" ... . "Es geht also – gegen jeden Gender-Trend und gegen jede Verweichlichung des Mannes – um eine Reconquista maskuliner Ideale und um eine Re-Polarisierung der Geschlechter."
Frage mich ja, wie all die zumeist religiös Gläubigen - Christen, Muslime, Juden: monotheistische Religionen, "Gott", Männer - ihren Glauben an Güte, Jesus mit ihrem Autoritarismus, mit Militär, Rüstung, Krieg, "Verteidigung", Gewalt zusammenbringen. ;) Randläufig: Die Antwort ist in dieser rhetorisch gestellten Frage bereits enthalten.
/https%3A%2F%2Fkritisches-netzwerk.de%2Fsites%2Fdefault%2Ffiles%2Fu17%2Ferich_fromm_2_sozialpsychologe_destruktivitaet_nekrophilie_pathologie_normalitaet_grundeinkommen_rainer_funk_gesellschaftscharakter_sozialcharakter_kritisches_netzwerk_entfremdung.jpg)
Erich Fromm über Destruktivität, "das Böse", Sadismus, Macht, Kontrolle, Manipulation, Korruption, Xenophobie, Rassismus, Neophobie, Nekrophilie, Objektifizierung, Gier, Geiz, Pedanterie, Gehorsam, Verzicht, Erziehung, Charakter, Liebe - Sabeth schreibt
Jürgen Lodemann im Gespräch mit Erich Fromm in Baden-Baden. Literaturmagazin des Südwestfunks; Oktober 1974. #ErichFromm #Psychoanalyse Copyright © 2020 by The Literary Estate of Erich Fromm ...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2017/10/erich-fromm-uber-destruktivitat-das-bose-sadismus-macht-kontrolle-manipulation-korruption-xenophobie-rassismus-neophobie-nekrophilie
Über die Entstehung des Patriarchats, den Wechsel vom Matriarchat zum Patriarchat sowie über die Ursachen für (die ersten) Flucht-, Migrationsbewegungen, über Regionalisierung, Fürsorge, Liebe, Bildung, Wirtschaften ... - Sabeth schreibt
30. Juli 2017 Ich kann mich nur wiederholen. Was sehen wir seit Jahrtausenden global verbreitet: Kriege, Folter, Todesstrafe, Mord, Terror, Machtwünsche, Autoritarismus, Gier, Unterdrückung ...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2015/11/uber-die-entstehung-des-patriarchats-den-wechsel-vom-matriarchat-zum-patriarchat-sowie-uber-die-ursachen-fur-die-ersten-flucht-migra