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Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus - non serviam.

Brettspiele, analoges Brettspiel

 
28. November 2023
 
Wenn Musik, gemeinsames Musizieren, Offenheit, Verständnis, Toleranz, Mitgefühl, friedliches Miteinander, Freundschaft, "Völkerverständigung" fördern kann - siehe das Beispiel Daniel Barenboim, West-Eastern Divan Orchestra - warum nicht auch gemeinsames Spielen?
 
Spielen für Frieden.
Friedensspiele - statt Kriegsspiele, Krieg "spielen"?
 
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01. Oktober 2022
 
Aus bekannten Gründen kann ich zwar leider keine Brettspiele in geselliger Runde spielen, bewerbe hier, siehe unten verlinkt, aber gerne meine Spieleblogfavoriten, die entsprechenden youtube-Kanäle.
 
Denn der, jeder, Mensch braucht gelegentlich auch etwas Gemütsaufhellendes, ein bisschen Leichtigkeit, Freude.
Da hier gegenwärtig niemand (mehr) mit mir Brettspiele spielt, außer gelegentlich meine Tochter, kaufe ich jetzt nur noch Spiele mit auch gutem Solomodus. :)
 
Es gibt inzwischen unglaublich gute, vielseitige, abwechslungsreiche Brettspiele, unterschiedliche Arten, Genres, Themen, Mechaniken, Gestaltung ... .
 
Brettspiele sind eine hervorragende Möglichkeit, mit auch wildfremden Menschen unkompliziert in Kontakt zu kommen, gemeinsam gute Zeit miteinander zu erleben, Menschen dabei auch als Persönlichkeit(en) kennenzulernen ... .
 
Mittlerweile gibt es Brettspiele zu allen nur denkbaren Themen:
Tiere, Pflanzen, Natur, Umwelt, Ökosystem, Politik, Geschichte, Restaurant, Essen/Getränke, Biologie, Technik, diverse Technologien, Mythen, Filme, Pandemie, Universität, Crime, Landwirtschaft, Städte, Fantasy, SciFi, Freizeitpark, Besiedelung anderer Kontinente, Planeten, Piraten, Forscher, Entdecker u.v.a.m..
Es gibt Kinder- und Familienspiele, sogenannte Kennerspiele, Expertenspiele, einfachere und komplexe Spiele, Kampagnen-, Strategie-, Solospiele, interaktive, kommunikative und Partyspiele, Spiele mit beeindruckenden Mechaniken, wunderschönem artwork und Material, opulente und minimalistische Spiele (Ausstattung).
 
Persönlich bevorzuge ich eher "friedliche Wohlfühl"-Spiele mit für meinen Geschmack schönem und/oder witzigem, originellen artwork und Material (gerne aus Holz: Meeple, Token bspw.), außerdem kommunikative, interaktive und kooperative Spiele sowie verständliche, nicht allzu umfangreiche Anleitungen (Regelwerk). ;)
Deshalb auch nur deutschsprachige Spiele, da die englischsprachigen Spielanleitungen bei sogenannten Kennerspielen mich schon überfordern, oft ja auch bereits die deutschsprachigen.
 
Auf app-basierte, sogenannte Hybrid-Spiele verzichte ich gerne - für mich darf es ein tatsächliches, d.h. eigenständiges, analoges Brettspiel sein, das offline, ohne digitale, virtuelle Inhalte, Zusatzfunktionen, ohne digitale Endgeräte auskommt.
 
Die Spieleblogs, Rezensionen und Anleitungsvideos helfen dabei, nicht mehr Spiele ins Blaue hinein, nur aufgrund der Verpackung und Kurzbeschreibung zu kaufen, sie beugen so mancher Enttäuschung vor. Man kann besser einordnen, ob das jeweilige Spiel einen interessiert, den persönlichen Erwartungen, Vorstellungen, Vorlieben entspricht, zum jeweiligen Vorhaben, Anlass, der jeweiligen, ggf. auch wechselnden Runde der Spielenden passt.
Und bevor man an einer Spielanleitung verzweifelt, guckt man sich ein Anleitungsvideo (so zum jeweiligen Spiel vorhanden) an und weiß dann relativ schnell, wie das jeweilige Brettspiel aufgebaut ist und wie es gespielt wird.
 
Wie kam ich zur Brettspielbegeisterung
 
Wie wohl die meisten, habe auch ich Brettspiele bereits in der Kindheit kennengelernt, sie mit meinen Pflegeeltern, vor allem meinem Pflegevater, gespielt, so bspw. Karten- und Würfelspiele, Memory, Gänsespiel, Fang´ den Hut, Mikado, Mensch ärgere dich nicht, Monopoly, 66, Rommé, Kniffel, Dame, Mühle - die für die damalige Zeit, frühe 1980er Jahre, übliche Spielesammlung der Kategorie Familien-, Gesellschaftsspiele also.
Schach hat mir meine biologische Mutter im Alter von 13 Jahren beigebracht.
 
Interessanter, abwechslungsreicher und unterhaltsamer wurde es für mich, nach mehrjähriger "Brettspielpause" aus verschiedenen Gründen, erst Jahre später, im Alter zwischen 16 und Anfang 20, durch Spiele wie Therapy, Cluedo, Barbarossa, Trivial Pursuit, Tabu, Outburst, Activity, später Siedler von Catan und weitere, die ich mit Freunden, meinen Kindern, aber auch mir fremden Menschen spielte und dabei die positive, eindrückliche Erfahrung machte, dass und wie leicht Brettspiele einem den Kontakt und Umgang mit zunächst völlig fremden Menschen machen können und einem unerwartet sehr angenehme Erlebnisse, Erfahrungen mit diesen ermöglichen.
 
Selbst früh Mutter geworden, habe ich auch mit meinen beiden Kindern (Sohn und Tochter) verschiedene Brettspiele gespielt, in deren Kleinkindalter bevorzugt die eindrucksvoll und sehr ansprechend gestalteten Spiele von HABA, deren Klassiker "Obstgarten" inzwischen wohl die meisten brettspielbegeisterten Eltern und Kinder kennen.
 
Computer-, Video-, Konsolenspiele haben mich nie längerfristig gereizt, wenngleich auch ich in der Kindheit ein "Atari" und zwei Spiele, darunter natürlich "pac man", hatte und es seit vielen Jahren auch in diesem Bereich deutliche Veränderungen, Verbesserungen und eine unüberschaubare Anzahl, Auswahl und Vielfalt an Spielen gibt.
Müsste ich wählen, würde ich mich immer für das Brettspiel und den dabei erlebten direkten, unmittelbaren sozialen, zwischenmenschlichen Kontakt zu, die Interaktion mit anderen Menschen, Mitspielenden entscheiden.
 
Habe selbst bisher nur eine vergleichsweise kleine Brettspielsammlung, bestehend aus sowohl Secondhand- als auch neuen Spielen, da die heutigen Brettspiele zumeist und für jedenfalls meine finanziellen Verhältnisse höherpreisig sind.
 
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20. Juni 2023
 
Analoges Brettspiel, ohne Nutzung von Internet, digitalen Endgeräten (Smartphone, Tablet, PC) - Vorteile gegenüber digitalem PC-, Video-, Online-, Hybridspiel, apps:
 
- kann, je nach Spiel, Größe, Material, überallhin mitgenommen, auch unterwegs gespielt werden (vor allem natürlich kleine Spiele)
 
- außer einem Tisch, einer Fläche (auch Decke auf dem Boden) bedarf es keiner Geräte
 
- geht ohne Strom
 
- vermittelt einen haptischen Eindruck, man kann das Spiel, Spielmaterial üblicherweise sehen, anfassen, hören, oft auch riechen.
Kein Scherz: besonders neue Spiele haben oft so einen angenehmen Geruch von neuer Pappe oder sind es die aufgedruckten Farben? Nicht chemisch!
 
- der Spielverlauf ist üblicherweise beim analogen Brettspiel weniger hektisch als bei Videospielen, siehe auch Filme; es stürmen nicht so viele Sinnesreize gleichzeitig und in schneller Abfolge auf den Spielenden ein. Brettspiel ist gewissermaßen beschaulicher. :)
 
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23. September 2023
 
Ich möchte ihn küssen dafür: Matthew Jude, von Watch It Played (youtube-Brettspielkanal), über analoge Spielanleitungen und: analoges Brettspiel grundsätzlich - warum wir analog spielen. Siehe oben verlinktes Video.
 
"We´re playing board games to n o t be online (...)."
 
Smartphone, Tablet, PC, Internet, digitale Endgeräte, online Spiele, social media, always on ... Digitalisierung und Folgen:
update 15. Juni 2023
 
Sicher ist es dem ein und anderen bereits selbst bewusst geworden, dass Menschen durch "das Internet" bzw. digitale Endgeräte, insbes. das überall und allzeit gegenwärtige, genutzte, betriebsbereite Smartphone intensiv ablenken lassen, ihre Aufmerksamkeit und Zeit wird absorbiert.
 
Es haben sicher auch andere längst selbständig erkannt, dass inbesondere das Smartphone - eben weil es überallhin mitgeführt werden kann, inzwischen auch soll, zukünftig: muss - durch ständige oberflächliche Ablenkung bewusstes Wahrnehmen, Muße, Reflexion verhindert und dass Menschen ihre Einsamkeit, soziales Isoliertsein, fehlende Zugehörigkeit, Teilhabe, reale, nicht-virtuelle zwischenmenschliche Beziehungen etc. auch weniger bewusst wahrnehmen, empfinden, erkennen.
 
Durch die permanente passive Berieselung, das passive Konsumieren, das ständige Abgelenktsein, die Aufmerksamkeitsabsorption, den "Belohnungseffekt", die Illusion (!) des Involviertseins, Zugehörigseins, durch die Instantkommunikation via social media ist Menschen ihr tatsächliches Abgetrenntsein, Einsamsein weniger bewusst, weniger schmerzhaft.
 
Was früher ausgeprägter, aber auch heute noch Arbeit, Lohnarbeit war/ist, dann kapitalistischer Konsumismus jeglicher Art (so auch heute nach wie vor), ist jetzt vor allem "das Internet" bzw. das Smartphone - Instagram, twitter, facebook, whatsapp, youtube ... . Brot und Spiele.
 
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung, 2FA, die beim Onlinebanking bereits jetzt unumgänglich ist - wiederum via Smartphone - und zukünftig in weiteren Bereichen erst "Angebot", dann Pflicht sein wird. Digitalisierung.
Die 2FA wird inzwischen auch bei ebay, PayPal und ich weiß nicht, wo noch überall eingesetzt, angewandt, d.h.: sie ist unumgänglich. Um die Dienste nutzen zu können, muss sie durchgeführt werden. Nichts geht mehr ohne Smartphone. Smartphonepflicht, Smartphonezwang.
 
Alles nur zu eurer Sicherheit. Ihr freien Bürger. Mit Selbstbestimmung, Datenschutzrechten, Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Mit Bequemlichkeit, Naivität und in Kürze totaler staatlicher Kontrolle, Überwachung. Zu eurem Schutz. ;)
 
Es wird bei all dem übrigens immer mit - vorgeblich gewährter, geschaffener - Sicherheit scheinargumentiert, nicht nur hinsichtlich Bank, Konto, Geld, sondern bekanntlich auch Terror, Krieg, Corona -> zunehmende staatliche Kontrolle, Überwachung, Repression.
 
Was, wenn dein Handy, Smartphone verlorengeht, irreparabel kaputtgeht, defekt ist/wird oder gestohlen wird? : Du musst dir in jedem Fall so schnell als möglich ein neues Smartphone mit jeweils aktueller, erforderlicher software besorgen: kaufen. Wer verdient daran? ;)
 
Hinzu kommt, dass inzwischen zahlreiche Menschen ihr halbes/ganzes Leben in ihrem Smartphone mit sich tragen: private, intime Fotos, Kommunikation (Nachrichten), getätigte Käufe, besuchte Orte, Veranstaltungen, ständiger Verlauf ihres Aufenthaltes, ihrer Tätigkeiten ... .
 
Frage: Checkt ihr es (immer noch?) nicht? Ist es euch egal? Findet ihr es gut?
Macht ihr es halt mit, weil es - vermeintlich - keine Alternative gibt und weil es "doch alle so machen", es "normal" ist?
 
Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum ich appbasierte Brettspiele, Hybridspiele, analoge (!) Brettspiele, die apps, digitale Endgeräte nutzen oder sogar zum Spielen erforderlich machen/voraussetzen, strikt boykottiere.
 
Und nein, ich spiele auch keine online-Spiele. Schon schlimm/ätzend genug, dass ich twitter nutze - gibt es eine vergleichbare Plattform: kostenfrei, sicher, deutschsprachig sowie vollständig in user-Hand?
 
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07. Mai 2024
 
Mein Kommentar zum oben verlinkten youtube-Video von Thomas, Better Board Games - "Die Besten Tools & Apps fürs Brettspiel-Hobby" - nachfolgend einkopiert:
 
Mir ist das insgesamt zu unindividuell, auch zu "pädagogisch". Bspw. lässt sich ein Startspieler zufällig auch problemlos ohne jegliches digitale Endgerät, durch "Stein, Schere, Papier" oder eine geworfene Münze ... bestimmen.

Welche Musik ich beim Brettspielen, wenn überhaupt, wann, wie lange ... hören möchte, hängt für zumindest mich gerade nicht vorrangig vom jeweiligen Spiel, sondern von meiner und der Mitspielenden Stimmung, Befindlichkeit, auch dem Geschmack der Mitspieler ab.
Nein, ich brauche dafür kein Bohei (Licht, Musik ...) drum ´rum, denn ich spiele ja ein Brettspiel, kein Rollenspiel. Die Atmosphäre soll bitte entspannt, freundlich, gemütlich, zum Wohlfühlen sein - keiner friert, keiner hungert, keiner hat Schmerzen oder fühlt sich irgendwie "unpassend" oder auch unpässlich (physisch und psychisch), es riecht nicht unangenehm - sowas ist mir wichtig.

Auch bin ich keine Freundin dessen, alles genau zu protokollieren: was habe ich wann wie oft mit wem wo gespielt, mit welchem "Ergebnis", high score etc., dies insbesondere nicht digital.
Das Brettspielen verliert durch all das Aufhebens drum herum für mich an Spontanität, Gelassenheit, Entspanntheit - für jedenfalls mich geht es beim Brettspielen vor allem um gute Unterhaltung, eine angenehme, wohltuende Zeit, idealerweise in geselliger Runde, zu erleben, deshalb steht auch Gewinnen, high score und sogen. Expertenspiel für mich nicht im Vordergrund und deshalb spiele ich auch bevorzugt kooperative und kommunikative Spiele - Brettspiel soll für mich Unterhaltung, Entspannung, Freude, Erlebnis, wohltuende, auch anregende oder neue, interessante Erfahrung sein, nicht Arbeit, Leistungsdruck, nichts, das im privaten Bereich der "Kontrolle, Überwachung", peniblen Einordnung, Kategorisierung, Etikettierung, Statistik bedarf.
Ist wahrscheinlich eine Frage der Persönlichkeit (vielleicht auch des Alters?) - wer das jeweils wie angeht, damit umgeht, welche Prioritäten setzt ... .

Ich möchte mir auch nicht von Maschinen, apps, Algorithmen meine eigenen Entscheidungen erheblich beeinflussen oder abnehmen lassen, es ist durchaus sinnvoll, sich vor dem Kauf über Brettspiele zu informieren (um Fehlkäufe, Enttäuschungen zu vermeiden), aber manchmal ;) tut es auch ganz gut, außerhalb des (eigenen) Setzkastens ;) zu denken, sich auch mal überraschen zu lassen, festgefahrene Gleise zu verlassen, mal etwas völlig anderes auszuprobieren, sich auf unbekanntes Terrain zu wagen.

Ist für mich ein bisschen ähnlich wie mit dating apps: Die wirklich interessanten Menschen lernt man nicht unbedingt dadurch kennen, dass/wenn jemand mit eigenen Interessen, Vorlieben, Abneigungen ... vermeintlich am "besten" matched.
Raum lassen, geben für das Unerwartete, Spontane, Unvorhersehbare, Unbekannte, Fremde, Differente. Auch beim Brettspiel. ;)

Grundsätzlich möchte ich auch nicht Brettspiele online spielen. Für mich ist bei analogem Brettspiel ja genau dieser Aspekt der entscheidende: nicht-digital angenehm "beschäftigt zu sein", solo und/oder mit anderen bekannten oder fremden Menschen: sinnlich, physisch, leiblich, real, analog - gemeinsam im selben Raum, zur selben Zeit anwesend zu sein, zu kommunizieren, interagieren, zu spielen. Von dem ständigen Dauer-On (Schule, Beruf, Freizeit, öffentlicher Raum, ÖPNV ...) wenigstens vorübergehend mal vollständig wegzukommen. :)
Deshalb mag und spiele ich auch grundsätzlich keine Hybridspiele und mag es nicht, wenn Leute nebenbei am Handy ´rumdaddeln, mit einem digitalen Endgerät beschäftigt sind, wenn es nicht unbedingt sein muss (Notfall, Bereitschaftsdienst, kleine Kinder, Pflegebedürftige zu Hause ...). 
 
Da kritisiert wurde, ich würde zu viel "über mich berichten":
Von wem sprichst du, wenn du etwas aus deiner Sicht kommentierst, wenn es um deine Persönlichkeit bzgl. eines Themas oder Verhaltensweisen, Vorlieben, Abneigungen, persönlicher Meinung, Einordnung ... geht?
Über was sprechen Menschen in Kommentaren üblicherweise - über ihre persönliche Meinung, Draufsicht, Erfahrung ... - nein?
 
Es ist ein Unterschied, ob man mehrere Videos macht, in denen man erwachsene Menschen eher wie Kinder "an die Hand nimmt", ihnen mitteilt, was weshalb wie beim Spielen angemessen ist, wie man einen Startspieler bestimmt, wie man Brettspiele erklärt etc. oder ob man nützliche Tips dazu gibt, wo man thematisch passende Informationen erhält, gerade auch nicht-digital, wenn/weil es um ein analoges (!) Hobby, Freizeitbeschäftigung geht.
Und nein, argumentativ begründete Kritik ist nicht dasselbe wie Pädagogisieren.

Vielleicht ist es eine Sache des Alters, bin keine 20, 30 oder 40 mehr. Ich schätze Selbstbestimmung sehr und selbständiges Informieren, halte auch viel davon, je eigene Erfahrungen zu machen und daraus seine so persönlich gewonnenen Erkenntnisse zu ziehen.
 
Auch "verfolge" ich keine youtuber, sondern sehe mir Videos an und gebe dazu feedback: meine persönliche Stellungnahme, Einordnung, Erfahrung, Meinung.
Nirgendwo äußere ich, andere müssten es so sehen oder machen wie ich, aber argumentativ begründete Kritik kann durchaus auch Anregung zur Reflexion sein. So meine ;) Überzeugung.
 
Argumentativ begründete Kritik, begründeter Widerspruch, divergierende Ansichten sollten m.E. grundsätzlich nicht nur zugelassen, toleriert werden, sondern erwünscht sein.
Aber in der Tat scheint das bestimmten Menschen unangenehm zu sein, da ihnen bisher Selbstverständliches, "Normales, Richtiges" dadurch in Frage gestellt wird, sich damit auseinanderzusetzen ihnen aber zu anstrengend, unbequem ist. Lieber mit der Masse schwimmen, ist sicherer, gemütlicher. ;)
 
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update 22. Februar 2024
 
Kommentar zu oben verlinktem Video, vom 20.02.2024, von Better Board Games - "Brettspiele können ALLE fesseln"
 
Mir geht´s da genauso wie wohl also den meisten Brettspielfreunden: analog, weil man so endlich von dem ganzen digitalen Kram, Geräten wegkommt, weil Optik, Haptik vorhanden sind und weil man direkt, real, physisch/leiblich anwesend mit anderen Menschen zusammen ist, interagiert, kommuniziert, gemeinsam eine gute Zeit hat - ohne über Beruf, Einkommensverhältnisse, Familie etc. sprechen, ohne smalltalk halten zu müssen, ohne Verlegenheiten oder Profilierungsgebaren. :)
 
Und man braucht außerdem keinen Strom (naja, abends vlt. Licht ;) ) und kaum Platz, man kann Brettspiele, Kartenspiele, Würfelspiele - je nach Größe/Ausstattung - auch gut mitnehmen, in Bahn und Café oder draußen auf der Wiese ... spielen.
 
Sie sind m.E. auch ein tolles Geschenk, wenn sie zum Beschenkten, seinen Interessen etc. "passen".
 
Auch ich bin der Meinung, dass man Menschen, deren Charakter, Persönlichkeit beim Brettspiel durchaus gut kennenlernen kann. ;)
Und auch ich denke, dass analoges Brettspiel, Gesellschaftsspiel ganz unterschiedliche Menschen, gleich welchen Alters, Geschlechts, Herkunft ..., auf sehr einfache und angenehme, unkomplizierte Weise zusammenbringen kann.

Ja: Inzwischen gibt es, im Vergleich zu noch vor ca. 20 oder 30 Jahren - so viele thematisch, optisch, spielmechanisch so unterschiedliche Brett-, Gesellschaftsspiele, auch hinsichtlich Komplexität und Spieleranzahl - dass sicher für jeden etwas dabei ist! :)
 
Wenn Musik, gemeinsames Musizieren Menschen zusammenbringen kann, warum dann nicht auch und erst recht analoges Brettspiel, bei dem man nicht mal vorher erst lange ein Instrument oder eine Sportart etc. gelernt, geübt haben muss, sondern nach verstandener Spielanleitung sofort loslegen kann!
 
Spielen für den Frieden. - Warum nicht Brettspiele auch zur Konfliktbewältigung, für Versöhnung, für Verständigung einsetzen - auch bspw. in Haftanstalten oder auch viel mehr in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulen und beim Job (wo und soweit möglich)?!
 
Warum nicht viel mehr offene Begegnungsstätten für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Alters, Geschlechts: offener, leicht und barrierefrei zugänglicher Spieletreff in möglichst allen Gemeinden, ohne weite Wege (Anfahrtsweg), auch für Menschen, die mobil eingeschränkt sind, bspw. auch armutsbedingt? Daran mangelt es m.A.n. leider noch erheblich.
 
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16. April 2024
 
Zur Frage, wie man im Jahr 2024 Fehlkäufe bei Brettspielen vermeidet bzw. nach welchen Kriterien man je persönlich ein neues Brettspiel für sich selbst oder ggf. auch andere (als Geschenk) aussucht, kauft, siehe auch oben verlinktes Video von Thomas, Better Board Games, hierzu und meine Replik darauf, nachfolgend einkopiert:
 
Ja, wenn man noch relativ neu im Brettspiel ist, sind das sicher alles hilfreiche Punkte, um eine Orientierung zu erhalten. Wer schon länger dabei ist, wird das alles wahrscheinlich aus eigener Erfahrung wissen.

Was mich von Fehlkäufen abhält, ist, mich vor dem Kauf über jedes Spiel möglichst genau zu infomieren (BGG, Videos, schriftliche Rezensionen, Bilder vom Spiel, Let´s Plays), natürlich auch über die Infos auf der Spielschachtel, durchaus also bspw. die Personenangabe, die Altersangabe, die Einordnung, auf welchem Niveau es sich bewegt.
Spiele persönlich bspw. keine Expertenspiele, aber auch gerne mal Spiele solo, die keine nur rein fürs Solospiel konzipierten sind.

Auch secondhand kaufe ich Brettspiele. Wenn man die Kohle nicht so locker hat, muss man es sich ohnehin genau überlegen, wofür man sein Geld ausgibt. Kickstarter fallen für mich aus mehreren Gründen, auch vor allem finanziellen, schon komplett weg.

Ähnlich verhält es sich mit dem nur begrenzt zur Verfügung stehenden Platz - die Brettspiele also gut unterbringen zu können. Schon auch deshalb könnte ich nie eine große Sammlung haben. Bin allerdings bzgl. Spielen und/oder diversen anderen Dingen auch nicht der Sammlertyp. ;)
 
Was Erweiterungen angeht, bin ich auch skeptisch, ist aber ein eigenes Thema (pro/contra Erweiterungen).

Habe für mich festgestellt, dass es viele Spiele gibt, die zahlreiche andere Leute offenbar gerne mögen, die mir aber gar nicht gefallen (haben), bin also dem hype schon auch einige Male gefolgt, war dann ziemlich enttäuscht vom jeweiligen Spiel und habe es weitergegeben.
Es kann ein Brettspiel qualitativ ja sehr gut sein - Thema, Mechanik, Ausgestaltung/Umsetzung, artwork, Spielgefühl ... - aber wenn es dem eigenen Interesse und Geschmack nicht entspricht, hilft es halt nix.

Für mich sind nachfolgend genannt meine persönlichen Kaufkriterien, ob ein Spiel in die engere Auswahl kommt bzw. tatsächlich gekauft wird:

- spricht mich das Thema an (mir persönlich sehr wichtig)
- spricht mich das artwork an (mir auch sehr wichtig)
- mag ich die Spielmechanik
- ist es ein rein analog spielbares Brettspiel (alle Spiele, die apps, Internet, digitale Endgeräte brauchen, fallen für mich weg)
- ist das Spiel ein sogen. Familien- oder Kennerspiel (kein Expertenspiel, da ich solche aus mehreren Gründen nicht spiele)
- habe ich bereits ein sehr ähnliches, gutes Spiel in meiner Sammlung und möchte ich es nun aus welchen Gründen (nicht bzw. doch) austauschen
- kann ich das Spiel auch solo unkompliziert, d.h. ohne viel zusätzlichen Aufwand, idealerweise auch ohne Automa und vor allem ohne digitale Endgeräte spielen
- die Mindestspieleranzahl sollte nicht mehr als 2 Personen sein, Spiele bspw. für große Gruppen oder erst ab 4 Personen spielbar, kaufe ich generell nicht, muss ich nicht selbst zu Hause haben.
 
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update 09. September 2023
 
Welche Brettspiele mag ich aus welchen Gründen besonders, welche weniger oder gar nicht und was fehlt mir noch, welche Art Brettspiel bzw. welche Themen in Spielen
 
Es gibt m.E. schon extrem viele gute Eurogames, leider auch sehr viele Brettspiele mit Thema Kampf, Krieg, Dungeon, Drachen, hässliche Monster, Cthulu, SciFi, 4x-Spiele, Rennspiele, die mich als Frau, Klischee hin oder her, tatsächlich sämtlich überhaupt nicht ansprechen, sondern abstoßen: thematisch, optisch, oft auch spielmechanisch.
 
Spielmechaniken, die ich mag, sind bspw. card drafting, deckbuilding, (social) deduction.
Grundsätzlich lieber kartenbasierte als Würfel(einsatz)spiele, sehr gerne auch kooperative und witzige, auch optisch so gestaltete Spiele.
 
Thematisch spricht mich vor allem Natur, Tiere, Landschaften (besonders Berge, gibt aber leider total viel zu Meer, auch Piraten, Schiffen etc.), Abenteuer, Wild West, Geschichte an.

Was leider bisher noch völlig fehlt, soweit ich es bisher überblicken kann, sind analoge Brettspiele (nicht appbasiert, keine Hybridspiele) zu Themen, Bereichen wie Philosophie und Anarchismus.

Es gibt bisher auch wenig Spiele, insbes. nicht deutschsprachig zu Literatur (gerne aus der Zeit der Belle Epoque oder Spiele wie Pessoa) und Frauenrechten, bspw. "Votes For Women" (Tory Brown) oder auch zu Sorge-Arbeit, Gemeinwohlökonomie, cohousing, dazu gibt es meines Wissens bisher jeweils kein einziges Brettspiel.
Stattdessen aber jede Menge "kapitalistische" Spiele, wie aktuell auch bspw. Hegemony. Oder morbide und/oder gewaltgeprägte Spiele, wie bspw. Abomination und etliche Kampf-, Kriegsspiele.
 
Möglicherweise liegt das daran, dass mehrheitlich immer noch vor allem Männer Spiele entwickeln und wohl auch noch immer mehr Männer als Frauen (?) eben diese Spiele dann auch kaufen und spielen.
 
Noch immer gibt es auch wenig kleine, einfache rein analoge Spiele, die (auch) solo gut und unkompliziert - ohne Automa, ohne digitales Endgerät/Internet, ohne aufwendigen Aufbau - spielbar sind.
 
Optisch mag auch ich natürlich sehr das jeweilige artwork von Andrew Bosley, Vincent Dutrait und The Mico.
Auch Spiele in Steampunkoptik oder aus der Zeit des Viktorianischen England und des Film Noire.
 
Schließlich wünsche ich mir auch noch mehr einfachere flip & draw Spiele, kenne da bisher nur den Kartographen und Happy Campers.
 
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23. Juni 2023
 
Gibt Spiele zu Jesus, Abendmahl: "Ierusalem" und jede Menge zu Kapitalismus, Kampf, Krieg, Eroberung, Vernichtung ... .
Siehe aktuell "Hegemony".
 
Kennt jemand wenigstens ein einziges thematisch, optisch und spielmechanisch gut umgesetztes Spiel zu Anarchismus und/oder Philosophie?
Warum gibt es das - immer noch - nicht?!
Und: (warum) soll das so auch bleiben? ;)
 
Ich wünsche mir thematische, ansprechend gestaltete/umgesetzte Brettspiele zu bspw. Anarchosyndikalismus, GWÖ (Gemeinwohlökonomie), Soziokratie (Konsentprinzip, systemisches Konsensieren), Cohousing, Philosophie - bspw. Ethik, Politische Philosophie, Sprachphilosophie, Philosophiegeschichte ... .
 
Und keine Frage: Auch ein thematisches Brettspiel zu Soziologie und Anthropologie, auch Ethnologie könnte superinteressant sein - entsprechend umgesetzt. Auch hier: weites Feld der Möglichkeiten!
Scheinbar haben Spieleentwickler, -gestalter und Brettspieler daran kein Interesse?
 
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11. Juli 2023
 
Nach wie vor ist mir nicht nachvollziehbar, warum dieses grauenhafte, systemverherrlichende Brettspiel, "Hegemony: Lead Your Class to Victory" aus dem Jahr 2023 (!), aktuell von mehreren Kanälen, youtube, bspw. Brettspielblog, Get on board, Better Board Games, Hunter&Friends und anderen, so gehyped, gefeiert, angepriesen wird.
Es ist NULL kapitalismuskritisch, im Gegenteil - eher Werbung dafür: Staat, Nation, Kapitalismus, Wirtschaft, Klassengesellschaft.
 
Das Spiel, "Hegemony", scheint keinerlei Variante, Möglichkeit zu enthalten, das global destruktive kapitalistische System irgendwie konstruktiv verändern, geschweigedenn verlassen, ihm entkommen, es überwinden zu können.
Auch bspw. Streik, Generalstreik, Boykott scheinen in diesem Spiel grundsätzlich nur scheitern zu können, zu sollen, müssen.
 
Dass und welche Alternativen es gäbe, faktisch bereits gibt - Commons, Allmende, Gemeingüter, Genossenschaften, Syndikalismus, Selbstorganisation, Selbstverwaltung, Kooperation, Solidarität, Gemeinwohlökonomie, Soziokratie, Konsentprinzip, statt Mehrheitsprinzip, demokratischer Sozialismus ... - wird in diesem Spiel weder auch nur erwähnt, noch irgendwie einbezogen, zugänglich gemacht, weder auf Informations- noch Spielebene.
 
Nein, ich will, brauche, spiele kein Brettspiel, das nur "reproduziert", wiederholt, somit konsolidiert, bewirbt, indoktriniert, was hinreichend bekannt, bestehend ist und global massive Destruktivität, Leid, Elend, Armut, Not, Tod verursacht. Hier deshalb: Boykott solcher Spiele.
 
Wann gibt es ein thematisch, spielmechanisch und optisch (artwork) wirklich gut umgesetztes, analoges Brettspiel zu kollektivistischem Anarchismus? Und warum nicht? ... Genau. Drum. ;) Spielt ihr also lieber fleißig weiter Verknechtung, Destruktion.
 
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Nachfolgend ein Einblick in unsere kleine, aber erlesene Ludothek - Familienspiele, Kennerspiele, kleine Spiele (Opener, Absacker, Filler), Wortratespiele, kooperative und kompetitive sowie Solo- und Logikspiele.
Brettspiele, analoges Brettspiel
Brettspiele, analoges Brettspiel
Brettspiele, analoges Brettspiel
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Neuzugänge im Jahr 2023 und 2024:
 
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Ältere, aber nach wie vor gute Spiele:
 
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Ein weiteres älteres Spiel in unserer Sammlung: "Der Alchemist" von Wolfgang Kramer, Clementoni Ein weiteres älteres Spiel in unserer Sammlung: "Der Alchemist" von Wolfgang Kramer, Clementoni Ein weiteres älteres Spiel in unserer Sammlung: "Der Alchemist" von Wolfgang Kramer, Clementoni
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Ein Spiel, das man leider mit nur wenigen, bestimmten Menschen spielen kann, das ich aber auch niemals hergebe: "Sofies Welt". Hat mit dem gleichnamigen Buch fast nichts zu tun. :) Thema: Geschichte, Philosophie
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Ein älteres, seltenes Spiel, Spielschachtel in Buchform - "Liebe & Intrige", Goldsieber Verlag.Ein älteres, seltenes Spiel, Spielschachtel in Buchform - "Liebe & Intrige", Goldsieber Verlag.Ein älteres, seltenes Spiel, Spielschachtel in Buchform - "Liebe & Intrige", Goldsieber Verlag.

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Schon bisschen in die Jahre gekommen: "Das Vermächtnis" und "Was´n das?" :) Schon bisschen in die Jahre gekommen: "Das Vermächtnis" und "Was´n das?" :)
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update 10. April 2024
 
Zum Spiel "Eila und das glitzernde Etwas"
 
Meine Theorie zu Eila ist ja immer noch, dass die "Unschaffbarkeit" des letzten Kapitels zum einen zum wiederholten Spielen anregen soll, denn wenn man auch das letzte Kapitel mit ähnlichem Belohnungs-, Erfolgseffekt wie die vorherigen beim ersten oder zweiten Mal schon schaffen würde, hätte man dann im Grunde kaum Wiederspielreiz.

Zum anderen auch auf der thematischen Ebene, ohne zu spoilern:
Die extreme Bewältigungsschwierigkeit des letzten Kapitels kann man auch im Kontext zum "richtigen Ende", siehe Heft im Spiel, sehen, siehe worum es da "geht" ... .
29. April 2024
 
Zum Spiel des Jahres - Preis 2024, warum ich "Eila" als würdigen Preisträger sehe
 
Nochmal etwas ausführlicher, warum ich den Preis SdJ dem Spiel "Eila und das glitzernde Etwas" verleihen würde: Eila ist insofern ein herausragendes Spiel, als es eine Art "message" hat. Stellt sich sofort die Frage: Darf, kann, soll ein Spiel das?
 
Es ist schwierig, Aussagen über Eila zu machen, ohne zu viel über das Spiel zu verraten (ohne zu spoilern), vielleicht lässt sich aber sagen, dass es besondere menschliche Umstände, Verhältnisse, Widerfahrnisse metaphorisch, auf Phantasie-, Spielebene beinhaltet, bearbeitet.
 
Ja, auch ich habe mich hart vor den Kopf gestoßen gefühlt, als ich das "richtige, große Finale" "gelesen" habe - fühlte sich wie ein völlig unerwarteter und für ein solches, so niedlich gestaltetes Brettspiel unverhältnismäßiger Schlag ins Gesicht an.
Vom Ende her gesehen, in der Retrospektive passt es aber im Grunde genau und ergibt alles einen Sinn, erscheint das gesamte Spiel dann allerdings auch in einem völlig anderen Licht, unter einem anderen Blick als die meisten ihn wahrscheinlich zu Beginn des Spieles hatten.
 
Eila regt zweifelsohne dazu an, über das Spiel, die Abläufe, die enthaltenen "Abenteuer", die zahlreichen "Anspielungen", Assoziationen, Metaphern, Symbole und im Zusammenhang mit all dem auch über das sicher bewusst so gewählte artwork, die Gestaltung, Umsetzung zu reflektieren.
Gerade das Ende wirft, zumindest bei mir, nochmals zahlreiche, vom Spiel auch unabhängige Fragen und Gedanken auf.
 
Und wer - wie zu Anfang auch ich - kritisiert, dass man dieses doch sehr schwergewichtige Ende volle Breitseite ´reingebrettert bekommt und ob d a s "sein musste":
Siehe das Ende des Spiels - exakt so, völlig unerwartet und brutal, kann es passieren ... . Widerfahrnisse.
 
Sorry für Spoiler. 😳
 
Vorsicht, noch ´n Spoiler:
Wer sich fragt, warum man gegen Ende mehr oder weniger vom Spiel gespielt, vor vollendete Tatsachen gestellt wird, die nicht sämtlich oder überhaupt auf zuvor getroffenen eigenen Entscheidungen basieren - ja: genau s o ist "das" ... . Eben drum.
 
Eine Anmerkung noch zu Kindern, die Eila spielen:
Es ist geradezu perfekt designed, denn es wird in der Spielanleitung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Spiel ab dem vierten Kapitel "nicht mehr ganz so niedlich und harmonisch" ist wie zuvor.
Man kann Eila also problemlos als niedliches, harmonisches, freundliches Abenteuerspiel - sowohl solo als auch mit zwei, drei oder vier? Personen - spielen: bis zum vierten Kapitel.
Es ist immer wieder spielbar und immer wieder anders!
Zusätzlich können Erwachsene mit ihren Kindern hineinwachsen, gemeinsam entscheiden, ob und wann sie "den schwierigeren Weg" beschreiten, Kinder da heranführen, damit "konfrontieren" und im Anschluss gemeinsam darüber sprechen wollen.
Das Spiel ermöglicht all das. :)

Eila ist ein Spiel, das einen emotional bewegt, dies offenbar auch will. Das schafft dieses Spiel auf sehr eigene, besondere Weise.
Kein Spiel wie andere Spiele. ⭐
 
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Eila und das glitzernde Etwas

Eila und das glitzernde Etwas

20. Januar 2024
 
"Eila und das glitzernde Etwas" - gespielt und dazu folgende Eindrücke:
 
Wir sind ´raus aus dem Schloss! 😊
Leider nicht ohne schweren Verlust ... . 😢
Jetzt steht uns das letzte, das fünfte Kapitel bevor - der Winter. ❄️😬😨
 
Hab´ es mit den Regeln jetzt auch verstanden:
1. Die erhaltenen Hobbies kommen in jedem neuen Kapitel in der ersten Runde ganz hinten in den Stapel im Kartenhalter.
2. Die "abzuwerfenden" Gegenstände sind nur einmalig einsetzbar, kommen dann wieder zurück in ihren Stapel Karten.
 
Ich frage mich nur, ob wir in Kapitel 4, im Schloss, was falsch gemacht haben? Wir haben zwar die Zielvorgaben (Karte) erfüllt, also "Ende A" erreicht, aber eben mit Verlust ... .
Wenn wir diesen Verlust hätten vermeiden können, wär´s dann also Ende B oder C gewesen?
 
Was auch ich bis hierhin, Ende von Kapitel 4, zu Eila sagen kann: Es ist kein Spiel für Kinder, Kinderspiel. Altersangabe auf dem Spiel: ab 10 Jahre. Würde es auch Zehnjährige nicht allein spielen lassen, sondern gemeinsam mit einem Erwachsenen.
 
22. Januar 2024
 
Kapitel 5, Winter: im ersten Anlauf gescheitert. Mal seh´n, wie lange wir brauchen, bis wir´s schaffen.
Wir haben die 7 Tage zwar geschafft (mit noch vorhandenen Herzen/Leben), aber den Gipfel nicht erreicht, heißt also: keines der Enden (A, B, C) erreicht?
 
Habe allerdings eine Vermutung, was "das glitzernde Etwas" sein könnte: Eila verliert ihre Angst, ist "erwachsen geworden, gereift", hat "zu sich selbst gefunden" - sowas in der Art?
Oder sie hat Freundschaft, Liebe kennengelernt/wiedergefunden?
Nein, bitte nicht spoilern! :)
 
Noch etwas krasser und weniger "kindgerecht" wäre, wenn "das glitzernde Etwas" sowas wie "Nirvana" wäre - Eila am Ende also "tot, aber glücklich/erlöst". lol
Ich hoffe jedenfalls sehr, dass es n i c h t sowas Religiöses, Esoterisches ist!
Vlt. viel banaler: Stück Alufolie. 😁
 
07. Februar 2024
 
update Eila
Wir haben eine zweite Bergbesteigung gewagt ... und sind noch kläglicher gescheitert als beim ersten Aufstieg. Also jetzt so richtich in die Binsen. ☠️

Bloß hat kein "versteckter Hinweis in einem Ereignis" das "alternative Ende" ausgelöst. ?
Ende A konnt´s ja nicht sein, das kriegt man nur, wenn man die Zielvorgaben erreicht hat. Ende C war´s bei uns auch nicht, weil ..., naja, will ja nicht spoilern. Kann´s also bloß Ende B gewesen sein. Ich fand es bisschen, wie soll ich sagen - lieblos. Nuja.
 
Wir wollen evtl. noch einen dritten Versuch starten. Aber kann man zu Ende A gelangen, wenn man in Kapitel 5 immer wieder andere Entscheidungen trifft?
Habe den Eindruck, dass es doch sehr viel mit Glück zu tun hat, nicht nur wegen des Würfelns, auch durch das Mischen der Karten.
Je nachdem, welche Karten man - durch das Mischen - vorher oder später im Heute-Stapel kriegt, wirkt sich das schon erheblich aus, bspw. durch die Hobbies, aber auch auf die Rohstoffe, den verfügbaren Platz dafür, die Tauschmöglichkeiten etc..
 
13. Februar 2024
 
Habe mir nun doch auch mal das "Finale" angesehen. Schwierig dazu etwas spoilerfrei zu sagen. Meine spontane Reaktion war: "Ich bin entsetzt!"
Nicht wegen des "Themas" ... .
Sondern darüber, dass man volle Breitseite mitten ins Gesicht gebrettert bekommt. Und das völlig unerwartet, ohne das geringste vorherige Anzeichen, Hinweis, Warnung.
 
Das Spiel "ködert" einen, suggeriert eine relativ harmlose Abenteuergeschichte, ein solches Spielerlebnis.
Und all das bleibt Eila auch, bis einschließlich Kapitel 5, auch mit den unterschiedlichen Enden (A, B, C). Und ja, ab Kapitel 4 wird schon klar, dass es hier nicht nur um eine reine Phantasiewelt, ohne Realitätsbezug geht. Sorry für Spoiler.

ABER:
Das "Finale" drückt dir etwas völlig unvorbereitet ´rein, mit dem so ziemlich kein Spieler des Spiels vorher auch nur ansatzweise rechnen, dies erwarten oder vermuten konnte. So meine Meinung. Und klar "ergibt es Sinn": so "retrospektiv", vom Ende her betrachtet, aber es hätte "stattdessen" (möchte hier nicht noch mehr vorwegnehmen, die, die das Finale kennen, wissen, worauf ich mich beziehe) auch etwas anderes "Gravierendes" sein können oder auch gar nicht "so etwas" - mit derartigem Realitätsbezug ... ... ... .
 
Vor allem würde ich mich gerne mit anderen, die das Finale kennen, darüber unterhalten, wie sie dieses Finale, vor allem auch die letzte Seite bzw. die Rückseite des Heftes "Finale" verstehen, interpretieren.
Und: Was sagt es vor diesem Hintergrund aus, dass offenbar kaum jemand bisher in den ersten/mehreren Versuchen geschafft hat, dieses Finale, dieses Ende zu erreichen?
So von wegen: "Du hast es geschafft." - Naja, so ... oder so ... .

Jedenfalls ich hätte mir eine Art Hinweis auf dieses Finale gewünscht, damit man weiß, dass es den Machern des Spiels (Spielautoren?) offensichtlich nicht um "nur ein nettes, kleines AbenteuerSPIEL und um nur ein niedliches, harmloses, bisschen kitschig anmutendes Häschen geht", sondern um eigentlich etwas ganz Bestimmtes - vielleicht/wahrscheinlich sehr Persönliches. ?
 
Und ja, in diesem Finale-Heft kommt außerdem ein Satz vor, an dem ich mich auch ziemlich gestoßen habe.
"Wert" und so ... . Wenn auch das als eine Art andeutungsweise "Gesellschaftskritik" gemeint ist, ok, wenn nicht, geht der Satz für mich gar nicht.
 
Was ich mich auch Frage: Ist nur Kapitel 5, Der Berg, in direktem Zusammenhang mit dem "Finale" zu sehen und die Kapitel davor sind "so das Übliche" (kann mich, ohne zu spoilern, leider nicht klarer ausdrücken)? Oder stehen alle Kapitel in direktem Bezug zur "Finalesituation"?
 
Für mich kann ich zumindest resümieren, dass ich s o ein Spiel bisher definitiv noch nicht kannte/gespielt habe. Es hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Bedeutet aber auch: Man kann es zukünftig nicht mehr "unbedarft" spielen.
 
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10. Juli 2023
 
Fragen an Brettspiel-Begeisterte :)
Wie oft spielt ihr üblicherweise:
 
- täglich
- ein- oder mehrmals wöchentlich
- ein- oder mehrmals monatlich?
- seltener als bisher genannt?
Mit Familie, Partner und/oder Freunden oder auch in Spielegruppen, Spieletreffs, Spielecafés etc.?
 
Zu Solo-Spielen, -Spielern habe ich auch noch eine Frage:
Spielt ihr solo grundsätzlich oder meistens "still" oder mit Musik oder Radio, TV, Podcast ... im Hintergrund?
Oder hängt das von der Komplexität des Spiels bzw. eurer Stimmung ... ab?
 
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03. September 2023
 
Ich finde, Jasmin - siehe oben verlinktes Video von ihr, Brettspielkanal "abgewürfelt" - hat alle relevanten Aspekte angesprochen und sehr gut begründet, stimme ihr darin zu: Es gibt noch immer zu wenige gute Solospiele und zu viel Skepsis gegenüber solo Spielenden.
 
Persönlich ziehe ich das analoge Brettspiel in Gesellschaft, mit anderen Spielenden gemeinsam spielen, dem Solospiel zwar durchaus vor, denn mir geht es dabei nicht so sehr um kognitive Herausforderung und/oder das Gewinnen, sondern um die soziale, zwischenmenschliche Interaktion, um den persönlichen, realen, nicht-virtuellen Kontakt mit/zu anderen bekannten und/oder fremden, freundlichen Menschen, um die mit ihnen gemeinsam angenehm erlebte Zeit, Begegnung, Erlebnisse, Erfahrung, um die Geselligkeit, Anregung, gemeinsame Freude ... .
 
Aber spiele in Ermangelung des "Zugangs" zu Mobilität und Sozialkontakten zu anderen Menschen - aus vor allem gesundheitlichen und finanziellen Gründen - eben auch solo.
 
Wobei ich mir mehr kleine, leichtere Solospiele wünsche, nicht so viele langwierige, mit aufwendigem Aufbau und/oder Automa, "KI", nicht so viele Solospiele, die eine Stunde oder länger Spielzeit beanspruchen, also weniger Solo-Spiele im oberen Kenner- bzw. im Expertenspielbereich und vor allem: keine appbasierten Spiele, keine Spiele, für die digitale Endgeräte erforderlich sind.
 
Oft stoßen Brettspiele, auch Solospiele, mich thematisch und/oder optisch ab. Es gibt einfach wirklich extrem viele "Männer"-Spiele mit Thema und Optik zu hässlichen Monstern, Drachen, Dungeon, Piraten, SciFi, Krieg, Kampf, 4x-Spiele (explore, expand, exploit, exterminate).
 
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Das sind so meine gegenwärtig bevorzugten Solospiele, Solo-Brettspiele. Die aber sämtlich gerade auch mit mehr Spielern sehr viel Freude bereiten. :) Dorfromantik ist allerdings schon wieder "ausgezogen". Das sind so meine gegenwärtig bevorzugten Solospiele, Solo-Brettspiele. Die aber sämtlich gerade auch mit mehr Spielern sehr viel Freude bereiten. :) Dorfromantik ist allerdings schon wieder "ausgezogen".
Das sind so meine gegenwärtig bevorzugten Solospiele, Solo-Brettspiele. Die aber sämtlich gerade auch mit mehr Spielern sehr viel Freude bereiten. :) Dorfromantik ist allerdings schon wieder "ausgezogen". Das sind so meine gegenwärtig bevorzugten Solospiele, Solo-Brettspiele. Die aber sämtlich gerade auch mit mehr Spielern sehr viel Freude bereiten. :) Dorfromantik ist allerdings schon wieder "ausgezogen".

Das sind so meine gegenwärtig bevorzugten Solospiele, Solo-Brettspiele. Die aber sämtlich gerade auch mit mehr Spielern sehr viel Freude bereiten. :) Dorfromantik ist allerdings schon wieder "ausgezogen".

Smart Games - wunderschöne Solospiele, Logikspiele, keineswegs nur für Kinder. Spätestens im jeweiligen Kapitel "Expert, Master, Wizard" ist so manche Herausforderung enthalten. Smart Games - wunderschöne Solospiele, Logikspiele, keineswegs nur für Kinder. Spätestens im jeweiligen Kapitel "Expert, Master, Wizard" ist so manche Herausforderung enthalten. Smart Games - wunderschöne Solospiele, Logikspiele, keineswegs nur für Kinder. Spätestens im jeweiligen Kapitel "Expert, Master, Wizard" ist so manche Herausforderung enthalten.
Smart Games - wunderschöne Solospiele, Logikspiele, keineswegs nur für Kinder. Spätestens im jeweiligen Kapitel "Expert, Master, Wizard" ist so manche Herausforderung enthalten. Smart Games - wunderschöne Solospiele, Logikspiele, keineswegs nur für Kinder. Spätestens im jeweiligen Kapitel "Expert, Master, Wizard" ist so manche Herausforderung enthalten. Smart Games - wunderschöne Solospiele, Logikspiele, keineswegs nur für Kinder. Spätestens im jeweiligen Kapitel "Expert, Master, Wizard" ist so manche Herausforderung enthalten.

Smart Games - wunderschöne Solospiele, Logikspiele, keineswegs nur für Kinder. Spätestens im jeweiligen Kapitel "Expert, Master, Wizard" ist so manche Herausforderung enthalten.

Mein Kommentar zum oben verlinkten Video von
Matthias, CoBo - "Warum spiele ich (nur) kooperative Spiele?"
nachfolgend einkopiert.
 
Du hast im Grunde schon alle relevanten Punkte in deinem Video genannt, Matthias. :)
Was mich betrifft, spiele generell lieber kooperativ als kompetitiv, eben weil ich dieses Gefühl des "Zusammengeschweißtseins" und des "Abenteuerbestehens" gerne mag: gemeinsam eine Herausforderung auf unterhaltsame Art bewältigen, wobei jeder sich entsprechend seiner Stärken, Schwächen, Ideen, Erfahrungen, Persönlichkeit ... einbringt.
 
Letztlich liegt das m.E. daran, dass Menschen lange Zeit so auch real gelebt haben, nur so überleben konnten: durch Gemeinschaft, Kooperation, Teilen, Prosozialität.
 
Erlaube mir den kleinen Exkurs: Gibt von Joachim Bauer ein großartiges Buch: "Schmerzgrenze. Vom Urpsrung alltäglicher und globaler Gewalt" - ein Buch über r e a k t i v e Aggression und Gewalt (vlt. kennen es einige schon?) - in dem er u.a. diesen Punkt sehr verständlich darlegt, dass Ausgegrenztsein aus der Gruppe sehr lange Zeit für Menschen den sicheren Tod bedeutete. Deshalb ist auch heute Mobbing mit psychisch-emotionalem Schmerz verbunden, was reaktive Aggression und auch Gewalt zur Folge haben kann (oft auch hat). Aber keineswegs nur er zeigt wissenschaftlich auf, dass im Menschen Kooperation und Mitgefühl genetisch angelegt sind, siehe auch Frans de Waal (Primatologe, Verhaltensforscher) - "Der gute Affe" ... .  

Vielleicht also ist es auch dieses "archaische Erbe", nicht nur Sache der jeweiligen Persönlichkeit, dass/warum Menschen gerne gemeinsam etwas tun, bewältigen, erwirken wollen, siehe auch von dir schon angesprochene Mannschafts-/Teamsportarten.

Wir sind hier keine Experten- und situationsbedingt leider auch keine Vielspieler, spielen "nur" auf Familien- und Kennerspieleniveau.
Für mich persönlich war und ist bisher Paleo d a s kooperative Spiel, das mich am intensivsten geflashed hat. Ich liebe es nach wie vor optisch, thematisch und eben auch den Spielablauf, das Spielerlebnis.

Aber es gibt auch noch weitere kooperative, eher einfachere Spiele, die wir gerne mögen, bspw. Rob ´n Run, Fitzek Killercruise, Ensemble, Die (un)üblichen Verdächtigen, In aller Ruhe, The Mind Soulmates, Infernal Wagon, Eila und das glitzernde Etwas, 5 Minute Dungeon, außerdem durch deine Videos kennengelernt: Trick ´n Trouble und 4 1/2 Minuten. :)
Berge des Wahnsinns konnte ich bisher leider noch nie spielen, habe aber so viel darüber gehört und gesehen, dass ich jetzt schon weiß: das ist mein Spiel! :)
 
-
Spiele, die ich aus meiner kleinen Sammlung wieder herausgenommen habe
 
Habe u.a. aus Gründen des Platzmangels einige Spiele auch wieder aussortiert, da sie für uns entweder nicht passend waren, z.B. wenn nur ab 3 Spieler spielbar oder weil es sich um Kinderspiele handelt, die wir inzwischen nicht mehr spielen oder auch, weil wir sie uninteressant fanden, so bspw.:
 
- Mondo
- Jambo/Asante
- Lost Cities
- Confusion
- Munchkin
- Kings & Things
- Morgenland
- Luxor (Ravensburger)
- Jenseits von Theben
- La Citta
- Thurn & Taxis
- Royal Turf
- Adel verpflichtet
- Ohne Furcht und Adel
- Rosenkönig (Kosmos, Metallbox)
- Broom Service
- 5 Minute Dungeon
- Dorfromantik (Pegasus)
- Seeland (Ravensburger)
- Showtime (Pegasus)
- Schrille Stille (Zoch)
- Bandida
- Dicke Luft in der Gruft
- Ogalalla
- Das Rätsel der Abtei
- Heimlich & Co
- Gespensterjagd (Amigo)
- Love Letter (wir spielen lieber Lovecraft Letter)
- Hanabi
- Lama (Amigo)
- Confusion (Ravensburger)
- Camel up
- Carcassonne
- 13 Indizien (Game Factory)
- Codenames Duett
- Cartaventura Oklahoma (schönes Spiel, weitergegeben, da nur wenige Male spielbar)
- The Mind (uns gefällt The Mind Soulmates besser)
- Chicago Poker (Bruno Cathala, Bruno Faidutti)
- Black Stories
- redacted
- Der Herr der Ringe (Kosmos)
- Der kleine Prinz (Kosmos)
- Tabu
- Outburst
- Trivial Pursuit
- Sagaland
- Das isses (Heidelberger Spieleverlag)
- Halli Galli
- Haba Zwerg Riese
- Haba Henne Berta (wunderschöne Komponenten aus Holz!)
- Haba Frechdachs
- Haba Karawane
- Haba Ringel Rangel
 
Die "Siedler von Catan" spielen wir zwar nicht mehr, aber dieser Klassiker - bei uns die Version aus den 1990ern, noch mit Holzkomponenten - bleibt selbstverständlich in unserer Sammlung.
Inzwischen (2023) auch zu Ehren von Klaus Teuber.
 
-
Mein Kommentar zum und unter dem oben verlinkten Video von Christoph, Brettspielbox - zu seiner Kolumne "No Go´s bei Brettspielthemen" - hier einkopiert:
 
Vielen Dank, Christoph, für dieses Video, das Thematisieren von Brettspielthemen, deren Umsetzung, Präsentation, Einordnung sowie deiner persönlichen Sichtweise darauf, Kritik daran, der ich mich in vollem Umfange anschließe - sehe es in allem von dir hier Genannten wie du.
 
Sehr willkommen sind mir Brettspiele mit politischen Themen, wenn sie entsprechend seriös, sorgfältig recherchiert, umgesetzt, wirklich thematisch sind und sowohl den gebotenen moralischen Kompass hinsichtlich Menschenwürde, Menschenrechten erkennen lassen/einhalten als auch/zugleich möglichst ohne dabei allzu pädagogisch anzumuten, ohne demonstrativen moralischen Zeigefinger und "Erziehungsabsicht". Wenn man mit dem jeweilige Thema im jeweiligen Brettspiel also reflektiert umgeht, das Spiel seriös zum Thema informiert, zum Denken, Diskutieren, Reflektieren anregt oder beiträgt, das Thema nicht einseitig, tendenziös präsentiert wird.
 
Letzteren Eindruck habe ich bspw. von "Hegemony", habe es bisher noch nicht gespielt, habe aus genanntem Grund, auf Basis dessen, das mir davon bisher bekannt ist, auch keine Motivation dazu, da es m.E. den Eindruck erweckt, es gebe zur bestehenden Staatsordnung, Politik, Kapitalismus keinerlei konstruktive, wohltuende, prosoziale "Alternative" bzw. keine Möglichkeit der Überwindung der inhärenten Missstände - eigenes, komplexes Thema.
 
Auch ein "Spiel", das Gewalt verherrlicht, zelebriert, würde/werde ich nicht spielen - wenn "Saw" bspw. ein solches ist, wird es von mir boykottiert.
 
Sexismus in Spielen lehne ich ebenso ab, wie Verbreitung (-sabsicht) von Religion/Ideologie - Religion, Ideologie bitte nur auf der Metaebene, aus kritischer Perspektive, nicht als Art Werbung dafür.
 
Was ich nach wie vor als Themen im analogen Brettspiel sehr vermisse, sind:
Frauenrechte (kenne hierzu nur "Votes For Women" von Tory Brown, das es leider nicht deutschsprachig erhältlich gibt, auch kein anderes ähnliches Spiel mit Thema Feminismus, Frauenrechtsbewegung, Suffragetten ...), Philosophie (bspw. Philosophiegeschichte oder bestimmte Teilgebiete von Philosophie wie Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie, Ethik, politische Philosophie etc.), Literatur/Literaturklassiker, Soziologie, Ethnologie, Anthropologie und Anarchismus (der leider noch immer stark mit verbreiteten Vorurteilen und/wegen Unkenntnis belegt ist).
 
-
20. April 2024
 
Nachfolgend mein Kommentar zum Video von Hunter zu "Schwarze Witwen".
 
Danke fürs Vorstellen. Verstehe das Spiel als bissig-humorige, sarkastische Reaktion auf die Verhältnisse, unter denen Frauen im 19. Jahrhundert massiv zu leiden hatten - bis es dann zur ersten Welle der Frauenrechtsbewegung kam, siehe Suffragetten.
Frauen galten nicht als mündig, waren im Grunde das Eigentum ihrer Ehemänner, Menschen- und Bürgerrechte galten für sie nicht - mit bekannten, die Frauen massiv lebenslang belastenden und beschädigenden Folgen.

So gesehen könnte man das Spiel als eine Art humorig überzeichnete Reaktion auf diese Missstände sehen, persönlich habe ich aber kein Interesse und keine Motivation, ein Spiel zu spielen, bei dem es vorrangig bis ausschließlich darum geht, Ehemänner zu morden, um dann reicher heiraten und zu Besitz bzw. Eigentum und Wohlstand gelangen zu können - das ist bekanntlich der völlig falsche Weg. ;)
Grundsätzlich möchte ich in einem Spiel weder systematisch Frauen (Femizid) noch Männer oder andere Lebewesen töten, insbes. nicht, um mir damit Vorteile, Bessergestelltsein zu verschaffen.

"Das Vermächtnis" fand ich da witziger, weil es m.E. das ganze Heiratentheater und Stammbaumgedöns deutlich humorig-ironisch hochnimmt.

Gab auch noch das Spiel "Liebe & Intrige" (Goldsieber Verlag, Spielschachtel in Buchform), das ein ähnliches Thema hat: Frauen mit adligen Männern verheiraten, wie ähnlich auch bei "Obsession", aber hier halt relativ unironisch, unkritisch.
 
-
update 11. Februar 2023
 
Wer weiß, wem wieviel Zeit (wofür) noch bleibt und was einen noch so "herausfordert" ..., drum zurück zu den angenehmen Dingen, Momenten des Lebens: Brettspiele. :D
 
Diese Fragen wurden schon auf verschiedenen youtube-Brettspielkanälen gestellt, jetzt auch von mir, da mich die Antworten auch interessieren. Wie handhabt ihr das, als Brettspielfreunde, ggf. auch -erfahrene:
 
1. Lieber neues Spiel anschaffen oder Erweiterungen für bereits vorhandene?
Hier: lieber neues Spiel, da man die meisten Erweiterungen m.E. nicht unbedingt braucht. Frage des Geldes.
 
2. Hausregeln, ja oder nein?
Hier eher nein. Kann man ggf. mit Kindern machen, Regeln anpassen, finde ich. Oder wenn man mal was wirklich besonders unpassend findet. Aber sonst eigentlich keine Hausregeln wie Kraut und Rüben. ;)
 
3. Welche Themen wünscht ihr euch für zukünftige Brettspiele?
Hier: Literatur (Klassiker, am liebsten französische), gerne auch Theater, Philosophie, Psychoanalyse, Anarchismus. Sonst gerne auch Natur, Steampunk, lieber Fliegen/Flugzeuge als Schiffe, andere Kulturen ... .
 
4. Welche Spielmechaniken mögt ihr besonders und welche weniger oder gar nicht?
Kenn´ ich mich nicht mit aus. Drafting mag ich z.B.. Grundsätzlich lieber Karten als Würfel. Interaktive, kommunikative Spiele lieber als strategische. Thematische lieber als abstrakte.
 
5. Wurde bei euch zu Hause, in eurer Kindheit, in der Familie öfter oder auch regelmäßig gespielt: Würfel-, Karten-, Brettspiele? Wenn ja, welche?
Hier ja, die üblichen: Mühle, Dame, Fang den Hut, Mikado, Rommé, 66, Kniffel, Mensch ärgere dich nicht, Monopoly ... .
 
6. Welche Spiele haben euch in Kindheit und/oder Jugend und Adoleszenz am meisten geprägt oder auch später wieder zum Brettspiel gebracht?
Hier in Jugend: Therapy, Activity, Outburst, Tabu, Barbarossa, Trivial Pursuit, später Siedler.
Schach steht für mich iwie extra.
 
7. Wie geht ihr mit Hybridspielen um - sind apps und Nutzung digitaler Endgeräte beim Brettspiel für euch ok, zusätzliche Verbesserung oder NoGo?
Hier: KEINE APPS etc.. Keine Hybridspiele. Keine digitalen Endgeräte beim Brettspiel. Puristisch, authentisch. :)
 
8. Was spielt ihr am häufigsten und mit wem (Freunde, Partner oder Familie/Eltern oder auch Arbeitskollegen): Kinderspiele, Familienspiele, Kennerspiele, Expertenspiele?
Hier (inzwischen, weil Kinder beide groß) Familien- und Kennerspiele. Auch solo - unfreiwillig. =(
 
9. Spielt ihr - ggf. auch nur bestimmte - Brettspiele lieber mit Frauen oder Männern oder egal? Falls geschlechtsspezifisch: Welche Spiele jeweils mit wem bevorzugt?
Hier: egal, hängt eher von der jeweiligen Persönlichkeit ab.
 
10. Von welchen (maximal) drei Brettspielen würdet ihr euch (aus welchen Gründen) nie trennen (wollen)? Hm. Blöde Frage. :P
 
11. Eine noch: Wie wichtig ist euch das Gewinnen beim Brettspiel?
Mir ziemlich egal. Spiele natürlich so, dass ich das "Gewinnen" anstrebe, sonst zieht es keinen Docht. Habe aber kein Problem mit Verlieren. Spiele um des Spielens willen und Spiels wegen - Sozialkontakt. :)
Und verliere seit Monaten ... tatsächlich jedes, absolut jedes einzelne Spiel mit meiner Tochter (17). Bin kein Grübler, kein "Kopfspieler", sie schon.
Spiele selbst eher aus dem Bauch heraus, spontan. Es soll (für mich zumindest) Unterhaltung, Freude sein, nicht Arbeit.
 
Ah, noch was: Mögt ihr lieber kooperative oder konfrontative Spiele?
Hier beides. Hängt vom Spiel, der Situation, Atmosphäre, den Mitspielern ab. Was ich absolut gar nicht mag, sind Geschicklichkeitsspiele - Türmchen bauen, Stäbchen schichten, Bällchen ziehen, Katapulte. Nee.
Und das ist auch irgendwie schade, denn ein einziges Spiel, bei dem man so Geschicklichkeitskram unumgänglich machen muss, tät´ mich halt doch interessieren, schon weil ich es optisch so ansprechend finde: Dungeon Fighter.
 
Kein Problem hab´ ich damit, mich bei Pantomime zum Affen zu machen. Sonst wär´s ja nicht witzig. Und malen kann ich auch nur auf Kindergartenniveau. :)
 
Und klar mag ich Abenteuer- und Detektivspiele!
Aber kaufe mir halt kein Spiel selbst, das ich nur ein einziges Mal spielen kann und bei dem ich etwaig auch das Spielmaterial "zerstören" muss.
 
Ganz grundsätzlich, schon mehrmals geschrieben: Brettspiele können - auch einander völlig fremde - Menschen relativ leicht, schnell, unkompliziert "an einen Tisch", miteinander in guten, angenehmen Kontakt bringen. Schöne Erlebnisse.
Außerdem schätze und bestaune ich immer wieder, wieviel Genialität hinter bzw. in heutigen Brettspielen steckt: Thema, Konzept, Spielmechaniken, "Verzahnung", artwork, Material. Wieviel Arbeit, Mühe, intellektuelle Leistung, Begeisterung und Ausdauer darin enthalten ist.
 
Ein gutes (thematisches) Brettspiel ist für jedenfalls mich nicht einfach ein bisschen netter Zeitvertreib, man macht ein paar Züge, bewegt ein paar Figuren (meeple), nein: ein gutes Spiel ist ein Erlebnis. Man taucht da ein.
Das muss ein Autor erst mal hinkriegen. Klasse!
Und klar, zugegeben, das mit dem Erlebnis stellt sich eigentlich erst bei sogen. Kennerspielen ein. Ganz ohne Komplexität geht´s halt nicht. ;) Aber unterhaltsam können durchaus auch Kinder- und Familienspiele sowie kleine, sogen. Absackerspiele sein!
 
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update 16. Oktober 2022
 
Mal wieder an die Brettspielfreunde:
 
Es gibt meines Wissens bisher noch immer deutlich weniger Frauen als Männer, die Brettspiele "erfinden", konstruieren, erschaffen, gestalten - woran liegt das?
 
Bei den Spieleblogs, youtube-Kanälen fällt mir ebenfalls auf, dass solche mehrheitlich von Männern betrieben werden.
Es gibt darunter viele gute, kürzlich schon genannt/beworben, siehe unten verlinkt.
Trotzdem werden dort nach meinem Empfinden und Geschmack häufig sogen. Expertenspiele vorgestellt, erklärt, rezensiert, die häufig Themen, Inhalte, Optik haben wie/von Monstern, Magie, Mythen, Cthulhu/Lovecraft, Drachen, Dinosaurier, Dungeon oder SciFi, Krieg, 4x-Spiele, Eroberung/Ausbreitung - auch auf anderen Planeten (Mars, Wüste ...) - Schiffe, Inseln, Schatzsuche, Waffen, Kämpfen, Besiegen.
 
Es gibt m.E. vergleichsweise weniger kooperative, konstruktive, dabei auch interaktive, kommunikative Spiele. Oft stört mich auch die Optik, Gestaltung, das Design, die Illustrationen von Spielen - nicht selten beides: Thema und artwork, Spieldauer, kompliziertes, umfangreiches Regelwerk, Spielanleitung.
 
Frage mich, ob und wieviele Männer und Frauen es gibt, die einen ähnlichen Geschmack, Interessen und Vorlieben hinsichtlich dessen haben - wieviele und welche Überschneidungen, Übereinstimmungen es bzgl. des Genannten gibt und ob es also eher eine Sache der Persönlichkeit oder des Geschlechts (Prägung, Sozialisation, Biologie?) ist: ?
 
Es gibt Spiele, die interessant, gut bis hervorragend, beeindruckend sind, bezogen auf Thema, Umsetzung, Mechanik, Spielerlebnis, aber wenn mich nicht auch das artwork anspricht, würde/werde ich sie nicht kaufen. Ästhetik.
Andererseits gibt es Spiele, die ich optisch ansprechend, witzig, originell finde, das Thema aber nicht mag (bspw. alles mit Dinosauriern, Monstern, Krieg). Grundsätzlich spiele ich am liebsten sogen. "Kennerspiele", Familienspiele und kleine Spiele von kürzerer Dauer (Opener, Absacker, Mitbringspiele).
 
Problem hier ist, dass Spielen mit mehreren anderen Leuten leider "kaum" möglich ist. Daher suche ich nach Spielen, die man bereits mit zwei Personen oder auch alleine gut spielen kann - auch in 20 bis 30 Minuten. Kooperativ wird dann, solo, natürlich schwierig. ;)
 
Und ich mag keine Hybridspiele, also nichts, das appbasiert ist, wofür man elektronische Geräte braucht. Puristin. :)
 
Würde mir auch mehr gute Spiele - im sogen. Kennerspielebereich - mit Thema Steampunk, Philosophie, Literatur, Theater, Psychoanalyse, Anarchismus, Frauen in der Weltgeschichte (Kunst, Literatur, Musik, Malerei, Wissenschaft, Medizin ...) wünschen.
Was gibt es da bisher: deutschsprachig, spielbar ab zwei Personen?
 
"Therapy" ist schon sehr alt ..., "Pessoa" hat mich bisher leider nicht überzeugt.
Gespannt bin ich auf "Unconscious Mind".
 
Mit Inseln, Schiffen hab´ ich´s ja nicht so, aber die Brettspiele, die ich bisher mit Thema Fliegen, Flugzeuge kenne, sind leider alle auch nicht mein Fall, auch das artwork betreffend. Vielleicht hat jemand interessante Vorschläge?
"Yukon Airways" bspw. hat ein superschönes Cover, aber innen dann ... hmja. Auch schon wieder so viel mit Würfeln (auch wenn die Würfel sehr hübsch sind).
"Pan Am" spricht mich schon optisch überhaupt nicht an. Aber das Auge spielt mit. ;)
 
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Zum Erarbeiten von Brettspielanleitungen, "Vorbereiten" eines Brettspiels bzw. Spieletreffens
 
Der Punkt, den ich anders sehe als im oben verlinkten Video von Actualol genannt, ist der mit den Regeln, der Spielanleitung:
Sehe nicht ein, warum einer die Arbeit alleine leisten soll, während die anderen nur ihren Spaß haben.
Finde es bspw. auch schön, wenn Leute zu einer Party ... je selbst etwas mitbringen, beisteuern.
 
Es kann durchaus bereits sehr lustig sein, sich die Regeln eines neuen, unbekannten Brettspiels gemeinsam draufzuschaffen. Alle haben mitgeholfen, alle sind informiert und wissen, dass und wie das Spiel richtig gespielt wird, nichts wird übersehen, vergessen, missverstanden. :)
 
Wenn es eine große Gruppe ist, kann eine kleine Gruppe für die Anleitungen verantwortlich sein, beim nächsten Treffen oder anderen Spielen sind es dann wieder andere. So wechselt man sich ab.
Wer den Job gerne, freiwillig unbedingt alleine machen will: auch kein Problem. ;)
 
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14. April 2024
 
Nochmal (m)eine Replik zum Lernen, Erarbeiten von Spielregeln, Spielanleitungen, siehe auch oben verlinktes Video von Thomas, Better Board Games
 
Hm, nee, ich sehe das nach wie vor anders: Warum soll ich alleine mir die Regeln draufarbeiten, wenn wir zusammen ein Spiel spielen, warum soll einer alleine die Arbeit machen, vor allem, wenn es immer dieselbe Person ist (!), warum nicht gemeinsam die Regeln erarbeiten: gemeinsam Anleitung lesen, gemeinsam aufbauen, das kann durchaus auch schon witzig sein, Spaß bringen und ich finde es wesentlich fairer, auch schöner, angenehmer, sozialer, wenn alle zusammenarbeiten und im Anschluss alle gemeinsam Freude mit dem Spiel haben.
Dabei ist vor allem gewährleistet, sofern alle sich wirklich einbringen, dass keiner etwas übersehen oder missverstanden hat (Regeln, Anleitung).

Ja, auch wenn ich mir Regelvideos ansehe, lese ich trotzdem immer selbst nochmal die Anleitung. Und ja, ich gehöre zu jenen Menschen, denen es keine Freude macht, Spielanleitungen zu lesen, Regeln zu lernen - denn es geht da ja nicht nur um e i n Spiel, sondern immer wieder auch andere und wenn man Spiele länger nicht mehr gespielt hat (weil es nicht möglich war), fängt man nicht selten mehr oder weniger wieder bei Null an. Ja, das ist Arbeit - warum soll die nur einer alleine leisten? Dann dauert es halt mal ein bisschen länger, kann man doch vorher miteinplanen: Wir lernen und spielen heute gemeinsam ein neues Brettspiel. :)

Menschen kochen auch gemeinsam (kaufen vorher vlt. auch gemeinsam das Benötigte ein usw.) oder organisieren gemeinsam Veranstaltungen, Feste, Parties ... (ist auch Arbeit), legen zusammen einen Garten, Beete an (ernten dann auch gemeinsam bzw. haben später alle was von der vorher gemeinsam geleisteten Arbeit) etc. - warum soll das nicht auch gemeinschaftlich, kooperativ für Brettspielregelnlernen möglich sein?

Und ja klar: zu diesem gemeinsamen Regelnlernen gehört selbstverständlich auch der gemeinsame Spielaufbau, auch, um es besser zu verstehen, ersten Eindruck zu erhalten und auch der gemeinsame Abbau.

Was halt nicht geht bzw. hart nervt, ist, wenn Leute nebenbei andere Sachen machen oder ständig am Handy ´rumdaddeln - Voraussetzung fürs Gelingen des gemeinsamen Regelnerarbeitens ist selbstredend, dass jeder mit voller Aufmerksamkeit, Interesse und Engagement dabei ist.
 
Es ist beim gemeinsamen Regelnlernen eben auch nicht so passiv, als wenn nur einer erklärt und die anderen die ganze Zeit nur zuhören, ich denke, Leute lernen die Regeln gerade deshalb leichter, schneller und können die Regeln auch besser behalten (erinnern), wenn sie aktiv etwas tun und es eben auch jeweils selbst lesen und verstehen können/wollen - nicht nur passiv konsumieren.
 
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16., 17. November 2023 und 09. April 2024
 
Zu "Alice is missing" und ähnlichen Spielen würde ich mir - grundsätzlich - eine etwas kritischere Draufsicht wünschen.
 
Habe entsprechend bei "Better Board Games" (youtube-Kanal, siehe Video von Thomas) und "Brettspielblog" (Ben) sowie Hunter & Friends kommentiert, siehe gerne auch dort direkt die "Diskussion", kopiere meinen Kommentar - Fragen, Kritik, Argumentation - hier nachfolgend ein, auch wenn sicher wieder mitgeteilt wird, die Kommentarspalte sei nicht der passende Bereich für solche Diskussionen, aber:
Wo/wie sonst kann man als Rezipient solcher Videos kritische Anmerkungen zu selbigen machen?
Christoph, "Brettspielbox", hat das kürzlich erfreulicherweise mit einem entsprechenden Video - etwaige "NoGo´s (Themen, Umsetzung ...) im Brettspiel ..." - ermöglicht. Nochmals danke dafür. :)
 
Hier mein einkopierter Kommentar:
 
1. Was passiert mit Alice bzw. was kann alles passieren oder wird suggeriert, bspw. Gewalttaten (im Rahmen von bspw. Entführung) oder gewaltvolles Beschädigtwerden oder auch Tod der Alice - ist also wieder mal eine Frau, ein Mädchen das Opfer?

2. Ist das Spiel ausschließlich bzw. vorrangig, "idealerweise" mit digitalen Endgeräten spielbar? Wäre für mich schon ein absolutes No-Go. Ich möchte analoge Brett-, Gesellschaftsspiele eben deshalb auch rein analog spielen (dürfen, können). Gilt so auch für Rollenspiele, RPG, die ich allerdings nicht spiele.

3. Wie datenschutz-/datenmissbrauchssicher ist es, ein solches Spiel - gerade mit digitalen Endgeräten und dann auch noch über mehrheitlich wahrscheinlich ausgerechnet whatsapp - zu spielen?

4. Wie realistisch oder wie vernünftig/geboten ist es, dass man gerade bei einem so sensiblen Thema, setting ausschließlich schriftlich und online miteinander kommunizieren darf/muss und nicht persönlich, real, physisch austauschen kann? Denn genau das bringt die typischen, hinreichend bekannten Probleme - rein virtueller Kommunikation - bereits mit sich bzw. evoziert und verschärft diese: Oberfläche, Unterkomplexität, Missverständnisse, Gerüchte, die sich verselbständigen.

5. Wenn es darum geht, Entführung, Gewalt, mehrheitlich w e i b l i c h e Opfer von Vergewaltigung, auch Femizid etc. in analogem Brettspiel reflektiert, kritisch zu thematisieren, ist diese Art und Weise augenfällig ganz sicher die absolut ungeeignetste.
Auf mich macht "Alice is missing" den Eindruck, sehr voyeuristisch und auf Sensationsgeilheit ausgerichtet konzipiert zu sein. Ähnlich wie eben leider auch viele gewaltgeprägte, Gewalt beinhaltende Filme, Serien.

6. Spieler sind, nach deren Aussagen, nach dem Spiel aber offenbar häufig deutlich "emotional angegriffen" - warum dies und was hat das zur Folge: welche Reflexion mit dem Thema (?), mit Gewalt etc.? Oder ist es nicht mehrheitlich so, dass die meisten es einfach als Spiel abhaken und gerade nicht über bestehende, darin offenbar vorkommende und in der Realität bestehende "Missstände", siehe global massive Gewalt gegen Frauen, diskutieren?
Regt das Spiel zu solchen Diskussionen an, ist es überhaupt dahingehend kritisch, seriös konzipiert - oder geht´s doch einfach nur um Voyeurismus, Sensationsgier und den "emotionalen Effekt"?

7. Ich halte es keineswegs für ungeeignet, sich via Brettspiel mit "kritischen Themen" auseinanderzusetzen, ganz im Gegenteil, es ist aber eine Frage der Art und Weise.

8. Ganz einfache Frage: Wird bei diesem Spiel je oder gar mehrheitlich als Ende herauskommen können (anhand der Karten, der Suggestion!), dass Alice einfach nur für ´ne Weile irgendwo spazierengegangen ist bzw. dass ihr absolut nichts Schlimmes, Schlechtes, Gewaltvolles "passiert" ist/an ihr getätigt wurde? Wahrscheinlich nicht, nicht wahr? Denn das will das Spiel nicht - es w i l l, was ich oben schon nannte: Voyeurismus, Angst, Gewalt, Sensationsgeilheit - "Alice" s o l l offenbar etwas "Schlimmes", Schlechtes passieren, anderenfalls würden die anderen sich nicht solche "Sorgen" um sie machen.

9. Und ja: Kritikwürdig finde ich gerade auch, dass eben über digitale Endgeräte, Smartphones, "gespielt" wird, denn es ist schon ätzend genug, d a s s junge Leute, aber auch Erwachsene sogar im direkten Sozialkontakt mit anderen nebenbei ständig auf ihr Handy gucken und/oder Nachrichten tippen.
Entweder ich bin mit meiner ganzen Aufmerksamkeit und physischen wie psychischen und mentalen Anwesenheit bei der Person/den Personen, die ich besuche oder die mich besuchen, mit denen ich gerade verabredet bin, etwas gemeinsam unternehme, erlebe oder ich befasse mich mit meinem Handy. Für mich hat das sehr viel mit Respekt, Wertschätzung, ungeteilter Aufmerksamkeit, auch Konzentration zu tun sowie auch damit, mal wenigstens zeitweise ohne digitales Endgerät "leben", sein, sich beschäftigen zu können - mit anderen oder auch alleine, statt wie ein abhängiger, willenloser Junkie ständig versklavt am Gerät zu hängen. Ausnahmen sind für mich nur dringendes Erreichbarseinmüssen, bspw. wenn es um Kinder oder Kranke oder Job (Bereitschaftsdienst) geht.
 
Weitere Argumentation von mir, auch hier einkopiert. Denn ich gehe davon aus, dass ähnliche Einwände auch hier gemacht werden.
Replik auf Thomas´ Antwort:
 
1. Dieses Spiel wird aufgrund seines Themas und seiner "Rahmenbedingungen" die Spielenden wohl bereits in bestimmte Richtungen leiten - die Spieler werden bspw. wahrscheinlich nicht Gänseblümchen pflücken. Es ist somit also bereits suggestiv.
2. Dass und warum ich analoge Brettspiele eben deshalb spielen möchte, weil sie ohne digitale Endgeräte auskommen, hat verschiedene Gründe, einige derer nannte ich oben bereits, siehe auch hier:
3. Ich benutze aus Gründen des Datenmissbrauchs und Datenschutzes so wenige apps als möglich, insbesondere fast nie ein Smartphone, auch nicht whatsapp. Ich denke, es spielt keine Rolle, ob man über digitale Spiele oder anderweitig Zugang zu Daten, Handies, Smartphones erhält, wenn bestimmte Menschen sich Zugang hierzu verschaffen wollen, siehe nochmals bspw. chatkontrolle, Staatstrojaner, Spysoftware Pegasus u.v.a.m.. Eigenes, umfassendes Thema. Jedenfalls möchte jedenfalls ich auch aus diesen durchaus triftigen Gründen Spiele analog spielen, ohne apps, ohne whatsapp.
 
Tja, die Kommentarspalten bei youtube sind nicht der passende Raum für solche Diskussionen, deshalb werden sie von den Kanalbetreibern einfach bequem abgewürgt. Es wird Leuten also etwas einseitig vorgesetzt, das sie, den Inhalt bis dahin noch nicht kennen könnend, aufgeschlossen ansehen, sich dann aber nicht fundiert kritisch, argumentativ dazu äußern sollen. Das ist zweifelsohne sehr demokratisch und souverän. ;)
 
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update 09. April 2024
 
Meine Replik auf den Kommentar von Marcel zu meiner vorausgegangenen Kritik (Kommentar) unter dem Video von "Alice is missing" bei Hunter & Friends, siehe oben verlinkt, nachfolgend einkopiert. Seinen Kommentar kann ich leider nicht aus youtube kopieren (?).
 
@marcelmundinar
 
Ziemlich übergriffig und selbstherrlich, dein Kommentar, Marcel. Da du mir wiederholt unterstellst, ich sei "voreingenommen" und bediene Klischees. Das ist eine unverschämte Umkehr der Tatsachen, denn ihr wisst selbst sehr genau, dass keineswegs "die Spieler" den alleinigen und völlig beliebigen, frei wählbaren Einfluss auf die Richtung des Spiels haben, da gerade durch das Spiel, das setting, die Musik, Atmosphäre es garantiert in der Mehrzahl, beim "Spielen" dieses "Spiels" zu dramatischen, belastenden und oft auch gewaltgeprägten Situationen kommen wird - denn entsprechend suggestiv (!) ist dieses Spiel schon konzipiert, siehe eben Karten, setting, Musik usw..

Und ebenso völlig unangemessen ist es, zu behaupten, es könnte auch "Carl is missing" heißen - warum habt ihr es dann nicht so genannt, bzw. eine männliche "Hauptperson" als vermisste Person genommen? Weil ihr wusstet, dass das als Kaufaspekt nicht so gut zieht als wenn es sich um eine weibliche Person, überdies ein Mädchen, nicht eine erwachsene, reife, erfahrene Frau handelt - es s o l l offensichtlich darum gehen, dass einer jungen Frau, einem Mädchen etwas vermeintlich oder tatsächlich Schlimmes passiert.

Dein eigenes Beispiel bestätigt dies vollumfänglich: "Alice" geriet, Zitat: "in falsche Kreise" und ihr habt sie, Zitat "gerettet" - gerettet wovor, woraus - also war sie, das Mädchen, in Gefahr: absolut typisch die bekannten "Klischees" erfüllend, bestätigend, was ich zuvor als Kritik bereits äußerte - und genau das sehen "wir" auch in unzähligen Filmen, Serien: Gewalt und Gewalt gegen, Gefahr für vor allem Frauen, Mädchen.
Das Spiel ist eben deshalb auch erst ab 16 Jahren "empfohlen". Bingo.
 
Und ja, genau das ist auch die Realität, aber euer "Spiel" geht das nicht ansatzweise kritisch, reflektierend an, sondern die Spielenden sollen schlicht "emotional gecatched" sein. Es ist suggestiv bereits konzipiert und auf Emotionalität und Sensationslust, Gefahr ausgelegt und das Opfer ist ein Mädchen - mache mich nicht für die von euch mit dem Spiel aufgewärmten und weiterverbreiteten "Klischees" verantwortlich.
Dieser sehr plumpe Versuch, die Verantwortung von sich zu weisen und mir "Missverstehen" anhängen zu wollen, verfängt bei mir nicht.

Zum Datenmissbrauch: Bist du tatsächlich so naiv oder ist auch das Ablenkungsversuch? : Selbstverständlich meine ich nicht von Spielern getätigten Datenmissbrauch, sondern jenen durch Betreiber und staatliches Datenabgreifen - von Chatkontrolle, Spysoftware, Staatstrojanern, Pegasus etc. hast du schon mal gehört?

Sorry, mit deinen primitiven Verharmlosungsversuchen und Unterstellungen mich betreffend hast du meine Kritik nicht entschärft, sondern im Gegenteil all das bestätigt, das ich an dem Spiel bzw. an jenen, die es konzipiert und auf den Markt geworfen haben, kritisiert habe.
 
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update 20. Februar 2023
 
Go home, ChatGPT!
 
Großartiger Humor, sehr schöne Idee von Hunter. Siehe oben verlinktes Video, Hunter & Friends, vom 20.02.2023.
 
Der KI, jedenfalls Chat GPT, fehlt es an Menschlichem. ;P Emotionen, Begeisterungsfähigkeit. Antwortet nur rational, oberflächlich, pauschal - saft-, blut-, leblos.
Das gimmick ist so unterhaltsam wie Testbild-TV. Kann zwischenmenschliche Kommunikation, Interaktion, Austausch nicht ersetzen, allenfalls ergänzen.
Ich verzichte gerne darauf. =)
 
Versteht und k a n n ChatGPT aktiv Humor, Ironie, Zynismus?
Wie verhält es sich mit Mitgefühl?
Gedichte, Lyrik?
Spontaner Smalltalk?
Roman, Geschichten, erzählen, Phantasie, Reflexion, Philosophieren?
 
:P
 
Und sorry, n e i n: Das "Brettspiel-Gedicht" des ChatGPT ist ja wohl der letzte trash.
KI verfügt halt nicht über "organische" Erfahrung: Lebenserfahrung inkl. Gefühlen.
Kennt KI Trauer, Verzweiflung, Melancholie, Euphorie?
 
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20.02.2023
 
So, Hunter, mein Freund, Brettspielgedicht, ChatGPT - take that:
 
Lieber Hunter,
 
du fragtest mich zwar nicht
doch schreib´ ich dir gerne ein Brettspielgedicht
 
Wir spielen: das Leben
Das Leben spielt
uns übel mit
Freude kann uns geben
ein ausgefeilter Meepleschritt
 
Am Brette brüten wir
ringend um den besten Zug
Gemeinsam lachend, fluchend, zitternd
vergehen Stunden wie im Flug
 
Ist e i n e Sprache
die uns auch als Fremde eint
Ist Tiefgang und Lebenslust
das nur unterhaltsam scheint
 
Sei Mensch am Brett
edel und gut, mit Herz und Mut
Sei echt und ganz du selbst
weil so du dir und anderen
am besten gefällst
die Treue hältst
 
Welten entsteh´n und vergeh´n
Helden stehen und fallen
Einer für Alle! Alle für Einen!
so schallt es durch die Brettspielhallen
 
Seit Kindertagen Treue
oder neu willkomm´ne Gesellen
die Liebe zum Brettspiel wird alle erhellen.
 
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Go for it! :)

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