Warum ich kein Buch schreibe - sondern "nur" diesen blog.
03. Juni 2026
Was hat mich "politisiert", wann und warum habe ich angefangen, politische Missstände, den sogenannten Rechtsstaat, Sozialstaat, repräsentative Demokratie zu hinterfragen, zu kritisieren:
1. als ich dafür ausreichend Zeit hatte: neben Sorge-Arbeit, 19-jährig alleinerziehend, 2 Kinder, ledig, mittellos, neben zusätzlich Jobs, Ausbildungen, halbem Studium, zahlreichen erforderlichen Umzügen ..., alles ohne jegliche familiäre Unterstützung
und
2. als ich neben oben Genanntem, insbes. der Mittellosigkeit, weitgehend kostenfreien, kostengeringeren Zugang zu seriöser, fundierter, faktenbasierter Information hatte: Internet, flatrate - da ich mir teure Zeitungen und Bücher viele Jahre finanziell nicht leisten, auch nicht leihen konnte
sowie
3. nachdem ich in vor allem den letzten ca. 20 Jahren - seit Einführung des sanktionsbewehrten Hartz IV/Bürgergeld/Alg 2/Grundsicherung, in das ich seit Schwangerschaft mit meiner Tochter (damals noch studierend) fiel - Armut - mehrfach durch Staat, Regierungen beschädigt wurde, so bspw.
- durch Jobcenter: Sanktionen, rechtswidrige Bescheide, zu gering bewilligte/gezahlte Leistungen, viel zu gering berechnetes Existenzminimum, einhergehend zahlreiche Entbehrungen
- durch Klassenjustiz, Richter: Sozial-, Familien-, Amts-, Landgericht
- durch Behörden: Schulen, Schulbehörde, Jugendamt, Familienkasse (nachträgliche, verspätete, unrechtmäßige Kindergeldrückforderungen sowohl bei Sohn als auch bei Tochter), Krankenkasse (GKV) und Bank (Haspa, rechtswidrig gekündigtes Konto, rechtswidrig massiv erhöhte Kontoführungsgebühren)
und
weil ich mit den Jahren immer häufiger beobachtete, feststellte, dass von vielem des oben Genannten nicht nur ich langjährig betroffen, belastet, beschädigt bin, sondern auch zahlreiche andere, insbes. mittellose, nicht-vermögende Menschen, Frauen, Mütter, ohne Einkommen Sorge-Arbeit Leistende, chronisch kranke, behinderte, pflegebedürftige, inhaftierte, obdachlose Menschen - also oft seit Kindheit/Jugend oder infolge von Krankheit, Armut vielfach benachteiligte, belastete, versehrte, ausgegrenzte Menschen, denen Staat, Regierung(en) ihr Leben entzieht (!), sie auf Raten vernichtet.
Ich erkannte zunehmend, dass der Staat, der sogen. Rechts- und Sozialstaat, dass Regierungen, Regierende durch ihre "Sozialpolitik", "Bildungspolitik", "Gesundheitspolitik" u.a.m. bestimmte Menschen massiv belasten, zermürben, psychisch, phyisch, sozial, existenziell zerstören.
Siehe die zahlreichen Beispiele, in anderen blog-Einträgen genannt, dargelegt - Wohnungsnotstand, Pflegenotstand, Fremdbetreuung/Auslagerung besonders bedürftiger, verletztlicher, nicht wirtschaftlich funktionaler Menschen, Schule, Klassenjustiz, Strafjustiz, Ausbeutung via Arbeit.
Ich erkannte, da Regierende es durch ihre Politik selbst bewiesen, bestätigten, dass in kapitalistischen Staaten, im global kapitalistischen System der Mensch als funktionales, instrumentalisierbares, verfügbares Objekt gilt und so be-, misshandelt wird: Menschenmaterial.
Wiederhole dies daher nochmals:
Es geht in dieser kapitalistischen, patriarchal-autoritären, androzentrischen Gesellschaft, Staat, System nur darum, ob ein Mensch (!) wirtschaftlich nützlich, nutzbar, funktional ist: wie ein Objekt, Ding, Gegenstand.
Es geht nicht um die Persönlichkeit eines Menschen und nicht um Menschlichkeit.
Was ist das für eine beschissene Welt, in der Menschen sichere Existenz haben, frei von Armut sind, Lebensqualität erlangen, nicht durch einen guten Charakter und gemeinwohlförderliche Arbeit, sondern indem sie andere übervorteilen, knechten, ausbeuten, lügen, betrügen, zerstören.
Wann kommt es bei der rechten und vermeintlich, vorgeblich linken bürgerlichen Mehrheit endlich an, dass etliche Menschen wegen "ihrer" Armut ausgegrenzt, DISKRIMINIERT werden, nicht nur aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, ihres Migrationshintergrundes, Geschlechts, Krankheit, Behinderung.
?!?
Else, mach´ dir keine Illusionen, du weißt längst:
Das interessiert die bürgerliche, wohlhabende, vermögende Mitte, Mittelschicht nicht, im Gegenteil: Sie wollen mit dem Armutsgesocks bloß nicht "in Berührung" kommen, sondern es sich vom Leib halten: auslagern. Randgebiete, Ghettos, Einrichtungen.
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11. Juni 2026
Medizin: "Psychosoziale Belastungen - Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen, Depression, Angststörung, Soziale Phobie"
Wenn du auf sozioökonomisch, sozial, physisch und/oder psychisch-emotional nicht selbstverschuldete, erheblich belastende Lebensumstände, Ereignisse, Widerfahrnisse, regierungspolitisch verursachte Missstände (bspw. materielle Armut u.v.a.m.) als Mensch natürlicherweise mit körperlicher und/oder psychischer Überlastung, zahlreichen Symptomen, Beschwerden r e a g i e r s t, nennt man das in Medizin, Gesundheitssystem: "Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen" oder auch Depression, Angststörung, soziale Phobie u.a.m..
Das Problem bist demnach also, wie üblich, DU: deine mangelnde, unzureichende, fehlgehende "Anpassungs-, Bewältigungsleistung", deine "kranke Psyche", dein "Fehlverhalten".
Das Problem wird bei, in dir als Person, Individuum, in deinem Körper, deiner Psyche, deiner Wahrnehmung, deinen Gefühlen, deinem Verhalten, deiner Persönlichkeit verortet, "diagnostiziert" und deshalb auch nur dort - nur an, in dir, der jeweilig betroffenen Einzelperson - "behandelt, therapiert".
Deshalb wird auch an den nicht nur, aber auch deine Überlastung, physische und psychische Erschöpfung, Verzweiflung, Haltlosigkeit ... faktisch verursacht habenden bekannten, bestehenden, zahlreichen sozialen, sozioökonomischen, politischen, gesellschaftlichen Missständen nichts zum Wohltuenden hin - für dich und andere Menschen - geändert, sondern werden die einzelnen betroffenen Menschen, Individuen "behandelt, therapiert".
Nur damit halt nicht: geheilt.
Und angemessene, effektive Prävention sind diese zahlreichen schulmedizinischen, oft invasiven, meistens nebenwirkungsintensiven, allenfalls oberflächlich Symptome vorübergehend mildernden "Therapien" auch nicht.
Es geht nicht um Prävention und Heilung, nicht um tatsächliches Wohlergehen, Wohlbefinden von Menschen - es geht einzig darum, dass möglichst alle Menschen für Wirtschaft, Kapitalismus via Lohnarbeit, Erwerbstätigkeit (inkl. Maloche und künstlich geschaffener, nicht gemeinwohlförderlicher bullshitjobs) sowie unbezahlter Sorge-Arbeit - f u n k t i o n i e r e n, funktional (wieder) gemacht werden: wie/als Objekte, Benutzungsgegenstände. Menschenmaterial.
Warum und von wem, Thomas Brock, Psychiater am UKE Hamburg, aus der Sendung "Störungswahn" des Deutschlandfunk zitierend: "all das zur Aufgabe von Medizin erklärt" wird, versteht man, wenn man die Programmatik des Kapitalismus´, Neoliberalismus´ erfasst und u.a. Michel Foucault - bspw. "Überwachen und Strafen" - gelesen hat:
Wer Menschen, Subjekte - nicht nur also die von ihnen, ihrer Persönlichkeit, Leiblichkeit scheinbar "abgelöst", maschinenartig erbrachte Arbeit - als Produktionsfaktor, Produktionsmittel sieht, sie entsprechend behandelt, wer Menschen somit im Sinne der kapitalistisch-neoliberalen Ideologie und ihrer Dogmen zu funktionalen Nutzungsgegenständen objektifiziert - sie auf diese Weise entmenschlicht, also: entwürdigt - muss alles, das vonseiten des Menschen den reibungslosen Ablauf des Räderwerks "(Ausbeutung durch) Lohnarbeit/Erwerbstätigkeit (inkl. Maloche, bullshitjobs), (Produktion), Konsum, Konsumismus, Profit" stört oder stören könnte, systematisch pathologisieren oder anderweitig stigmatisieren, um es auf dieser vermeintlichen Legitimationsgrundlage überwachen, kontrollieren, manipulieren - indoktrinieren, erziehen, dressieren, abrichten, unterwerfen, gefügig machen - sowie vermeintlich reparieren, instandsetzen, also Menschen als Objekte, als Menschenmaterial für das System, dessen jeweilige Zwecke, Absichten, Ziele wieder verfügbar, funktional, benutzbar machen zu können.
Die Ursachen oder Auslöser der vor allem chronischen psychischen und/oder physischen Erkrankungen, "Störungen" - oder was als solche aus genannten Gründen von wem erklärt wird - die vielfältigen, vielfachen Belastungen, Symptome, Beschwerden von Menschen - ihre Schmerzen, ihr Leid - können, dürfen im Sinne dieser kapitalistisch-neoliberalen Ideologie keinesfalls in den von Menschen, insbes. Arbeitern, Mittellosen, "Randständigen", Marginaliserten nicht selbst verschuldeten, jedenfalls mehrheitlich nicht freiwillig, nicht konsensual, nicht teilhabe-, entscheidungs- gestaltungsberechtigt geschaffenen äußeren gesellschaftlichen, regierungspolitisch verursachten, gewollten, zementierten Umständen, Verhältissen, Missständen verortet, festgestellt werden, sondern müssen aus genannten Gründen - Überwachung, Kontrolle, Strafe, Macht, Objektifizierung, Benutzung, Ausbeutung - in den Menschen, Subjekten, Individuen "gefunden" werden: an, in deren Körper, Psyche, Gehirn, Leib und ihrem vermeintlichen, je persönlichen Fehlverhalten, ihrer unzureichenden oder fehlerhaften (bewussten oder unbewussten) Anpassungs-, Bewältigungsleistung.
Zu analysieren und angemessen, human, wohltuend zu verändern sind demgemäß nicht diese krankmachenden, Menschen intensiv, oft lebenslang belastenden, beschädigenden äußeren, gesellschaftlichen, politischen Umstände, Verhältnisse, Missstände, sondern zu erziehen, dressieren, bestrafen, behandeln sind die vorgeblich kranken, gestörten, irren, behinderten, dysfunktionalen, unangepassten, ungehorsamen, widerspenstigen, widerständigen sowie auch die armen (mittellosen), alten und noch jungen (Kinder, Jugendliche, Adoleszente) Menschen - eben deshalb werden sie sämtlich in den jeweilig für sie konzipierten Einrichtungen (Krippe, Kita, Schule, diverse Kliniken, Psychiatrie, Gefängnis, Altenheim, Pflegeheim, Kinderheim, "Flüchtlingsunterkunft, Asylantenheim", Obdachlosenheim) fremdbetreut, dorthin ausgelagert, darin überwacht, beobachtet, kontrolliert, beurteilt, steril, empathielos, übergriffig, gewaltsam behandelt: "therapiert, repariert", misshandelt, ab- und zugerichtet und sogar als Säuglinge, (Klein-) Kinder, Alte, Kranke, Sterbende lukrativ, profitabel genutzt, ausgebeutet.
Ja, d a s ist abartig, pervers, diskriminierend, unmenschlich, unethisch.
Es ist destruktive, Menschen systematisch, sukzessive zermürbende, vernichtende Gewalt.
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Deutschlandfunk - "Störungswahn?"
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Belastende Lebensumstände, chronische Krankheit, Sucht, Armut, Herkunft, Biographie, Alter, Arbeit und Regierung, Kapitalismus, Gewalt - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
Belastende Lebensumstände, chronische Krankheit, Sucht, Armut, Herkunft, Biographie, Alter, Arbeit und Regierung, Kapitalismus, Gewalt - Menschenmaterial Nachfolgendes habe ich ursprünglich verfasst
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2026/04/belastende-lebensumstande-chronische-krankheit-sucht-armut-herkunft-biographie-alter-arbeit-und-regierung-kapitalismus-gewalt.html
11.06.2026
Wissen, Erfahrung, Erkenntnis
Else, was liest du gerade?
Michel Foucault - "Überwachen und Strafen"
Längst überfällig, ja, aber ich hätte es mit 20, sogar noch mit 30 nicht verstanden - mir fehlten die persönlichen, belastenden, beschädigenden Erfahrungen mit Staat, Regierungen, Justiz, Klassenjustiz, Medizin, Schule, Jugendamt ... .
Beobachtung, Erfahrung, Reflexion, Analyse, eigene, persönliche Erkenntnis:
Einsicht, Erkenntnis, auch Selbsterkenntnis, basiert nicht vorrangig, gar ausschließlich auf angelesenem, nur theoretischen Wissen (a priori), sondern auf wiederholter, intensiver persönlicher (Lebens-) Erfahrung und gründlicher, ergründender Reflexion über selbige.
Vieles Gelesene erfasst, begreift, durchdringt ein Mensch kognitiv, intellektuell, auch körperlich, sozial und emotional überhaupt erst dann, wenn er über einen umfangreichen Erfahrungsfundus verfügt und diese Erfahrungen reflektiert hat.
Wenn er (Persönlichkeits-) Reife, umfassendes Bewusstsein, sogenannte Lebensweisheit erlangt hat.
Seine Leiblichkeit ist dafür unabdingbar.
Mit Verweis auf Antonio Damasio, Maurice Merleau-Ponty.
Was ist intellektuelle, soziale und emotionale Reife - Persönlichkeitsreife:
Erkenntnis-, Urteils-, Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit, Vernunft, Empathie, Mitgefühl, Authentizität, Integrität, (Zivil-) Courage, Rückgrat, Prosozialität, Liebesfähigkeit.
Man darf gerne auch selbst denken, erkennen. ;)
Man muss sich nicht sklavisch, devot, gehorsam, feige an vermeintliche "Autoritäten, Experten" halten.
Aber intelligente, erfahrene, reflektierte, "intellektuelle", reife Menschen können Anregung und Bestätigung geben.
Das Gelesene, die Beschreibungen, Feststellungen, Forschung und Erkenntnisse anderer (die darüber Bücher, Artikel ... schreiben), bestätigt zumeist nur das selbst bereits ähnlich Erfahrene, Erkannte - jedenfalls dann, wenn man nicht mehr 20 oder 30 ist ;).
Mein "Weg zur Erkenntnis" und Kritik - Staats-, Regierungs-, Gesellschaftskritik - war nicht der rein oder überwiegend theoretische, "intellektuelle", nicht ein durch Bücher, Wissen vermittelter, sondern ein auf persönlichen Erfahrungen, Lebenserfahrung basierender.
Ich kam nicht durch Theorie, bloße Lektüre zum Anarchismus, sondern durch zahlreiche massiv beschädigende Erfahrungen mit staatlichen Institutionen: Polizei, Staatsanwaltschaft, Justiz (Klassenjustiz), Jugendamt (Sohn), Schule (Tochter), Jobcenter (Hartz IV, "Bürgergeld", "Grundsicherung"), Regierungspolitik.
Selbstredend entspricht auch das Vorgehen von Regierenden gegen erwerbslose Menschen im strafbewehrten "Bürgergeld"-Vollzug / Hartz IV / "Grundsicherung für Arbeitsuchende": Sanktionen, Dressur, Gehorsam erzwingen durch Gewalt, Schmerz, Leid - dem von Foucault Dargelegten.
Staat. Macht. Gewalt.
In anarchistischen Texten, Lektüre, fand ich, ähnlich wie schon in Philosophie, schließlich nur das wieder, bestätigt - wenn auch fundierter, eloquenter formuliert, analysiert, eruiert - das ich zuvor bereits selbst erfahren, erkannt, auch: gefühlt und durchlitten habe.
Selbstverständlich führte nicht nur bei Michel Foucault der Weg zur Erkenntnis über die gerade auch ganz persönliche Erfahrung.
Mit abermaligem Verweis darauf, dass Wissen nicht dasselbe ist wie Erkenntnis.
Siehe Foucault bspw. zu Macht, Herrschaft, Strafe, Gefängnis, Psychiatrie, Unterwerfung, Dressur, Abrichtung, Widerstand, Freiheit ... .
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Michel Foucault - Staat. Macht. Gewalt. Herrschaft, Überwachen, Strafen, Gefängnis, Psychiatrie, Schule, Kloster ... - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
Michel Foucault - Staat. Macht. Gewalt. Herrschaft, Überwachen, Strafen, Gefängnis, Psychiatrie, Schule, Kloster ... 11.06.2026 Wissen, Erfahrung, Erkenntnis Else, was liest du gerade? Michel ...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2026/06/michel-foucault-staat.macht.gewalt.herrschaft-uberwachen-strafen-gefangnis-psychiatrie-schule-kloster.html
06.06.2026
Seit 27 Jahren, seit 2009 schulmedizinisch diagnostiziert habe ich einen chronischen Eisenmangel, Anämie (Blutarmut), Vitamin B12-Mangel, Vitamin D-Mangel, Malabsorption, wohl auch weitere Vital-, Mikronährstoffmängel (bspw. Vitamin K-Mangel), Eiweißmangel.
Materielle Armut, chronischer Stress.
Mein körperlicher Zustand sollte also nicht, niemanden, schon gar keinen Arzt, Mediziner verwundern.
Aber es hilft dir kein Arzt! Denn es geht nicht um bedürfnisorientierte, wohltuende Hilfe, schon gar nicht um Heilung, Regeneration, Wohlbefinden, Lebensqualität - du sollst einfach nur als Maschine, Objekt in Arbeit für Wirtschaft FUNKTIONIEREN. Als nützliches, nutzbares, verheizbares Menschenmaterial. Kapitalismus. Regierungen.
Materielle Armut ist Dauerstress (Angst, Existenzangst, ständige Sorgen, erlebte Ausgrenzung, Verachtung, zahlreiche Entbehrungen, soziale Isolation, Einsamkeit, keine Perspektive, Selbstwirksamkeit, Zuversicht ...), macht KRANK: physisch und psychisch.
by the way:
Gegen materielle Armut und deren bekannte, langjährig intensiv belastende Begleiterscheinungen und Folgen: Entbehrungen, Ausgrenzung, soziale Isolation, Einsamkeit, Scham ... helfen keine Pillen, Antidepressiva, Psychopharmaka, auch keine Ergotherapie, Verhaltenstherapie, Coaching ... .
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06. Juni 2026
Medizin, profitorientiertes "Gesundheitssystem", Gesundheitspolitik - Was Menschen physisch und psychisch chronisch krank macht, sind (dauerhaft) belastende Lebensumstände: Art der Arbeit, des Wohnens, vielfältige und oft vielfache, langjährige Überlastung, Konsumismus, Einsamkeit, Armut - Gesellschaft, Regierungspolitik, Kapitalismus: keine Regierungskritik von Ärzten. Profit, Feigheit, Opportunismus, Konformismus.
Kein Arzt, Hausarzt, Facharzt, Schulmediziner, Therpeut, Psychiater, Psychotherapeut nennt als Ursache zahlreicher chronischer physischer und psychischer Erkrankungen dauerhaft belastende Lebensumstände - denn das hätte, hat mit Kritik an Regierungspolitik zu tun.
Siehe Schulmedizin: oft invasive Apparate-, Reparaturmedizin, die insbes. chronische Erkrankungen grundsätzlich nicht heilt - siehe mechanistisches Menschenbild auch in der Medizin, der Mensch ist aber keine Maschine, kein Gerät, Gebrauchsgegenstand, sondern ein Lebewesen, Subjekt, Individuum - siehe profitorientiertes, profitbasiertes "Gesundheitssystem", Psychiatrie, Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Ergotherapie, "Antidepressiva", Psychopharmaka ... - Gesundheitspolitik, Arbeits-, Sozial-, Wirtschaftspolitik.
Staat. Macht. Gewalt. - Krank.
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19. und 20. Mai 2026
Wohnungssuche überregional als mittellose, weil ledige, alleinerziehende Frau, Mutter, erwerbslos, chronisch krank, ohne Führerschein und Auto
Heute erlebt:
Maklerin bittet um telefonische Kontaktaufnahme. Hatte ihr zuvor alles Wichtige per e-mail mitgeteilt: dass wir gegenwärtig noch in Hamburg wohnen, warum wir nach Heidelberg zurück möchten, dass wir im Bürgergeldbezug sind, dass wir uns aufgrund der großen räumlichen Entfernung nicht persönlich vorstellen kommen können.
Sie hat es offenbar nicht gelesen, denn am Telefon fragte sie mich, warum wir von Hamburg nach Heidelberg ziehen möchten, dass persönliches Vorstellen zwingend notwendig ist, dass Bürgergeldbezug nicht in Frage kommt, denn der Vermieter möchte sehen, Zitat: "dass die Leute sich benehmen können".
Armut, Vorurteile, Ächtung, Ausgrenzung.
Wann kommt es bei der bürgerlichen Mehrheit - gleich ob "links" oder rechts konservativ - an, dass mittellose Menschen im "Bürgergeld" nicht zwangsläufig verwahrlost, ungepflegt, drogensüchtig, dumm, ungebildet, unsozial sind?!
Wann greifen mainstream Medien das auf? Information, "Aufklärung".
Und wann kommt bei der bürgerlichen, ignoranten, selbstgerechten, vorurteilsbehafteten Mehrheit an, dass jene Menschen, die ggf. doch "ungepflegt, ungebildet", substanzabhängig sind, dies aufgrund, infolge (!) materieller Armut und/oder chronischer Krankheit und belastender Kindheit ... sind.
Wann begreifen vermeintlich "Linke", bürgerlich-konservative vermögende Grüne und Rechte, dass materielle Armut, Mittellosigkeit, Erwerbslosigkeit, Bürgergeldbezug genauso stigmatisierend, ausgrenzend, belastend sind wie (bestimmter) "Migrationshintergrund" oder sogar noch mehr als dieser!
Die Leute hören nur "Bürgergeld", "arbeitslos" und kleben dir sofort ein Etikett auf: "Assi".
Kein Mensch - weder Arzt noch Vermieter, schon gar nicht Jobcenter und Regierung - fragen nach der jeweiligen, zugrundeliegenden Biographie ... . Lieber Vorurteile zementieren und verbreiten: antisozial.
Es geht in dieser kapitalistischen, patriarchal-autoritären, androzentrischen Gesellschaft, Staat, System nur darum, ob ein Mensch (!) wirtschaftlich nützlich, nutzbar, funktional ist: wie ein Objekt, Ding, Gegenstand.
Es geht nicht um die Persönlichkeit eines Menschen und nicht um Menschlichkeit.
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21. Mai 2026
Ein weiteres Beispiel, Beleg dafür, dass wir nach wie vor in einer Klassengesellschaft leben und dass der Wert eines Menschen (fast) nur in Geld, Vermögen gemessen wird und ihm etliches nur dann zugänglich, möglich ist, wenn er vermögend ist, sind Neubauten von Mietwohnungen, deren Grundrisse und Ausstattung - bei den Neubau-Wohnungen, die Geringverdienern und Mittellosen, Nicht-Vermögenden mit Wohnberechtigungsschein zugänglich sind, bestehen im Vergleich zu den höherpreisigen Wohnungen deutliche Unterschiede:
Die WBS-Wohnungen für Arme haben sämtlich (!) kein Fenster im Bad, keine Einbauküche, alle Fenster und ggf. vorhandener Balkon sind nach kühlem Osten oder Norden ausgerichtet.
Die teureren Neubau-Wohnungen (Miete) haben eine EBK, Fenster im Bad und Ausrichtung der Fenster und des Balkons oder der Terrasse nach warmem, hellen, sonnigen Westen und/oder Süden.
Im Klartext: Nicht nur, aber auch im Bereich Wohnen, Wohnungspolitik - wie so auch im Gesundheitssystem, Gesundheitspolitik sowie Bildung, Justiz: Klassenjustiz - werden mittellose Menschen systematisch benachteiligt.
Du bist arm, also nichts wert bzw. minderwertig. - Menschenwürde? Ethik?
Die Würde des Menschen, sein Existenzrecht sind nicht an wirtschaftlich, kapitalistisch, politisch, ideologisch ausbeutbare Lohnarbeit, Erwerbstätigkeit, nicht an Funktionalität, Nützlichkeit, Verwertbarkeit, Zweckmäßigkeit, Gehorsam eines Menschen gebunden - ein Mensch ist kein dressierbares, funktionalisierbares, instrumentalisierbares Objekt, kein Mittel zum Zweck, keine Maschine, sondern Subjekt, Individuum, Persönlichkeit.
Ja, die sogenannten, vielzitierten "Leistungsträger" sind es, die, weil, wenn und so lange sie selbst vom kapitalistischen, antisozialen System profitieren selbiges erhalten, aber: zu Vermögen, Reichtum gelangt kein Mensch durch "Fleiß, Anstand", gemeinwohlförderliche Arbeit, Prosozialität.
Zu Vermögen, Reichtum, Macht gelangt ein Mensch (mehrheitlich sind es Männer) nur, wenn und w e i l er schlecht, d.h.: egoman, gierig, geizig, narzisstisch, machtgeil, oft skrupellos, auch sadistisch, empathielos, a n t i s o z i a l ist.
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13.07.2026
Problem Friseur, Friseurbesuch: in materieller Armut, mit chronischer (körperlicher und/oder psychischer) Krankheit (bspw. Depression, Angststörung) und/oder Neurodivergenz (ADHS, Autismus)
Da meine Tochter kürzlich €54,- beim Friseur zahlen musste, obwohl man keinen Unterschied sieht (!) und die Friseurin vorher (bei Terminvereinbarung) bestätigte, dass der Preis unter €40,- bleibe, habe ich mir gestern die Haare wieder mal selbst geschnitten - von halblang auf kurz.
Wir haben hier im Stadtteil leider keine guten Friseure, entweder sind sie schlecht und/oder sehr teuer.
Gelange seit Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aus dem Stadtteil heraus, längeres Sitzen beim Friseur ist mir auch nicht möglich.
Einen Friseur, der keinen Preisaushang hat, seine Preise nicht wenigstens im Internet transparent macht, besuche ich ohnehin nicht.
Und ja: In Heidelberg (Leimen) hatte ich einen sehr guten Friseur, laut seiner homepage nimmt er auch heute noch €35,- für Waschen und Schneiden. Es geht also!
Für auch meine Tochter immer wieder ätzend: Gespräche beim Friseur, während dieser schneidet.
Die üblichen Fragen auch diesmal: "Gehst du noch zur Schule?" "Welche Ausbildung willst du machen?" oder auch "Schöne Ferien!"
Wir sind im Hartz IV-Vollzug. "Grundsicherung, Bürgergeld", Alg 2, SGB II
Das sind alles Gründe, warum mittellose, erwerbslose, chronisch kranke oder "beeinträchtigte" Menschen (siehe bspw. Neurodivergenz, ADHS, Autismus) ungern oder gar nicht mehr zum Friseur oder sonst wohin gehen. Immer diese beschämenden Fragen!
Denn wenn du nicht mehr zur Schule gehst, keine Ausbildung machst, keinen Job, sondern bspw. krank oder vielfach belastet und/weil arm bist, kannst du dir Friseur und etliches andere nicht oder nur ein Mal im Jahr leisten - es gibt da keine "soziokulturelle Teilhabe", Ausflüge, Urlaube ... ! Armut.
Du wirst als Mensch, Person, Individuum von Gesellschaft, Mehrheit, Mitte, Regierenden nicht für dein Wesen, Naturell, deine Persönlichkeit wertgeschätzt, sondern danach beurteilt und etikettiert, ob und welchen Job du machst, welches Einkommen zu hast.
Haben statt Sein.
Hört endlich auf, euch patriarchal, kompensatorisch, unreif über eure Erwerbstätigkeit, inkl. bullshitjobs, über "Karriere, Titel, Posten, Ruhm, Macht, Erfolg, Vermögen" zu definieren.
Gründet euren Selbstwert auf eure Persönlichkeit: auf Courage, Integrität, Mitgefühl, Prosozialität, Erkenntnis, Liebesfähigkeit.
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28. April 2026
Du schreibst so oft und viel über dich, Elsbeth - was tust du denn für deine 20-jährige Tochter?
Was ich in den letzten ca. drei Jahren, seit meine Tochter die Schule verlassen (die allgemeine Schulpflicht erfüllt) hat, versucht habe, teilte ich bereits mehrfach in vorherigen blog-Einträgen mit.
Hier nochmal in Kurzfassung:
1. Nachdem meine Tochter eine demokratische Privatschule verlassen hat, an der sie sich fünf Schuljahre lang im Unterschied zur staatlichen Schule sehr wohl fühlte, organisierte ich den direkten Übergang zurück in eine staatliche, sogen. Reformschule, Stadtteilschule, zum Erwerb des nächsthöheren Schulabschlusses, was sie damals selbst noch wollte, ich habe ihr das nicht aufgezwungen oder abverlangt.
2. Der Erwerb des nächsthöheren Schulabschlusses scheiterte daran, dass diese Schule (übrigens die ehemalige Schule meines in Kürze 33-jährigen Sohnes, an der er vor ca. 15 Jahren Abi machte) inzwischen ausschließlich digital "unterrichtete", nur mit Tablets, apps, schulinternem Server, inkl. Schüler-ID. Ohne Bücher, Hefte etc. und ohne feste Klassen- und Unterrichtsstruktur.
Damit kam meine Tochter nicht zurecht, auch nicht mit dem drastischen, unbegleiteten Wechsel von einer kleinen, familiären demokratischen Schule mit nur ca. 80 Schülern in eine große, unübersichtliche, fremde staatliche Schule mit ca. 1400 Schülern, in der sie sich täglich selbst überlassen war, keine Unterstützung, Einführung, Begleitung erhielt, auch dann nicht, als wir (von Anfang an btw) wiederholt ausdrücklich Lehrer und Schulleitung darum baten.
Sie war an dieser staatlichen Schule, in dieser Situation, den dortigen Verhältnissen in jeder Hinsicht völlig verloren.
An anderer Stelle im blog habe ich ausführlich geschildert, wie intensiv belastend und schädigend diese staatliche Schule schließlich gegen uns vorging: mittels Druck, Drohungen, Strafe, Bußgeld, Kindeswohlgefährdungsmeldung beim Jugendamt - bis hin zur Androhung, mir gerichtlich das Sorgerecht für meine damals 17-jährige Tochter entziehen zu lassen, obwohl keine Kindeswohlgefährdung oder gar -schädigung zugrundelag.
Es ging ein Mal mehr um Machtdemonstration und Gehorsamerzwingen durch Gewalt.
Staat. Macht. Gewalt. Schulfpflicht, Schulzwang. Mit allen destruktiven Mitteln.
Um das "Kindeswohl" und den "Schul-, Bildungserfolg" des jeweiligen Kindes geht es dabei grundsätzlich nie, nicht ansatzweise.
Wir sind auch diesbzgl. kein Einzelfall.
3. Nachdem meine Tochter diese staatliche Schule ohne weiteren Schulabschluss verlassen musste, kämpfte ich mehrere Monate mit der Schulbehörde darum, dass sie das Schuljahr/die Jahrgangsstufe nochmals wiederholen dürfe - vergeblich.
4. Da es meiner Tochter in dieser Zeit - auch durch die Folgen der Corona-Maßnahmen, soziale Isolation, unsere langjährig bestehende materielle Armut, fehlende weitere (erwachsene) Bezugspersonen, Familie und Freunde - psychisch fortschreitend schlechter ging, bemühte ich mich, fachärztliche Hilfe für sie zu erhalten.
Wir haben in den vergangenen Jahren mehrere Fachärzte aufgesucht, mehrere Untersuchungen vornehmen lassen, schließlich wurde meine damals 17-jährige Tochter mit viel "Glück" von einer Kinder- und Jugendpsychiaterin aufgenommen, deren Praxis sich jedoch leider in einem weit entfernten Stadtteil befindet.
Denn alle anderen kinder- und jugendpsychiatrischen Facharztpraxen sowie Klinikambulanzen waren schon damals, im Jahr 2023, völlig überlaufen, nahmen keine Neupatienten mehr auf, führten auch keine Wartelisten. Man erhielt nicht einmal einen ersten Termin.
Leider wurden von dieser KJP mehrere "Diagnosen" gestellt, die allenfalls sogenannte Komorbiditäten waren/sind, aber es wurde von dieser Ärztin leider nicht die eigentliche, tatsächliche Ursache der Probleme und Besonderheiten meiner Tochter erkannt bzw. wurde diese von ihr nicht diagnostiziert.
Diese KJP-Ärztin hat meiner Tochter nur sogen. Antidepressiva (Escitalopram) geradezu aufgenötigt - auch darüber schrieb ich an anderer Stelle bereits ausführlich, was sich wie zugetragen hatte: Tochter musste noch in der Arztpraxis schon die erste Tablette im Beisein der Ärztin einnehmen u.a.m. - und wollte sie außerdem vollstationär in einer KJP-Klinik "unterbringen", was meine Tochter ablehnte, nicht wollte.
Daraufhin - da meine Tochter die Antidepressiva nicht nahm und sich nicht in eine KJP-Klinik einweisen lassen wollte - hat diese Ärztin die Behandlung Ende letzten Jahres "beendet", meine Tochter faktisch abserviert: Die KJP-Ärztin führt die "Behandlung" meiner Tochter nicht fort.
Meine Tochter hat infolgedessen und seitdem keine fachärztliche Behandlung, Begleitung, Unterstützung mehr, also auch keinen Arzt, der ihr die erforderlichen Atteste für das Jobcenter ausstellt.
Infolgedessen ist auch meine Tochter nun ständig sanktionsbedroht.
Wie vor Jahren schon, so findet sich auch jetzt kein neuer Facharzt, Neupatienten werden nicht aufgenommen, man erhält keinen Termin.
Überdies müsste meine Tochter nun zu einem Psychiater für Erwachsene gehen, da uns die Kinder- und Jugendpsychiater hier sämtlich mitteilten, sie nähmen nur noch Neupatienten im Alter bis 18 Jahre auf.
5. Einige Zeit zuvor hatte ich versucht, einen Termin in einer Klinikspezialambulanz (des UKE Hamburg) für eine bestimmte Untersuchung für meine Tochter zu erhalten, weil auch die KJP eine Vermutung bzgl. einer ggf. vorhandenen genetischen Erkrankung äußerte, da der biologische Vater meiner Tochter ähnliche Symptome ... hat - auf den ersten Termin in dieser Klinikspezialambulanz mussten wir damals zwei Jahre (!) warten. Der Befund war schließlich negativ.
Es wurde uns von dort im Anschluss eine weitere Untersuchung angeboten, diese "Testung" bzgl. Neurodivergenz fiel vorgeblich auch negativ aus, die von einer jungen Psychologin durchgeführte "Diagnostik" war jedoch nachweislich fehlerhaft, nicht ansatzweise leitlinienkonform durchgeführt worden, die "Diagnose" stützte sich bspw. auf nur ein einziges Testergebnis, die anderen Testergebnisse, die positiv ausgefallen waren, wurden in der schriftlichen Diagnose zwar erwähnt, aber die positiven Testergebnisse nicht in die Diagnosestellung einbezogen, sondern vollumfänglich übergangen.
Man w o l l t e eine bestimmte Diagnose nicht stellen.
6. In dieser Zeit haben wir auch den Erwerb des nächtshöheren Schulabschlusses für meine Tochter auf dem Zweiten Bildungsweg angedacht, aber sie erfüllte damals die Zugangsvoraussetzungen für die Aufnahme an der in Frage kommenden Schule noch nicht, war außerdem psychisch dafür "noch nicht ausreichend stabil" und auch hinsichtlich ihrer Entwicklung noch nicht reif genug.
7. Deshalb bemühte ich mich damals auch um eine Reha, einen vollstationären Aufenthalt in einer geeigneten Reha-Klinik für meine Tochter.
Dies auch deshalb, damit ihr von anderen erwachsenen Menschen (als mir) durch den Kliniktagesablauf "Struktur im Alltag vermittelt" würde, vor allem aber, damit meine Tochter mal eine Chance zu einem Aufenthalt in anderer, wohltuender, stärkender Umgebung, Abwechslung, Ausflüge, einen Tapetenwechsel, eine kleine "Reise" erleben könne, denn sie war/ist in ihrem gesamten bisherigen Leben armutsbedingt noch kein einziges Mal verreist, hat noch nie einen Urlaub erlebt.
Dass und warum auch diese Reha "scheiterte", habe ich ebenfalls an anderer Stelle im blog ausführlich dargelegt, es lag vor allem an der Krankenkasse (GKV), dem uns fehlenden Geld, den von uns in Vorleistung zu erbringenden Beträgen (bspw. für Fahrtkosten, lange, teure Zugfahrt in ein anderes Bundesland, in Vorleistung zu zahlender Eigenanteil u.a.m.) sowie an der fehlerhaften Terminierung der Reha-Klinik, die den Aufnahmetag auf ein Datum gesetzt hatte, an dem der Zeitraum der Reha-Bewilligung der Krankenkasse bereits abgelaufen war.
Hatte damals infolgedessen auch einen zermürbenden Kampf mit der Krankenkasse, da uns wichtige Informationen von dieser nicht bzw. erst viel zu spät - nach ca. drei Monaten - gegeben wurden.
8. Wir wurden von o.gen. Spezialklinik dann nochmals an eine andere Klinikambulanz des UKE verwiesen, auch dort mussten wir wiederum mehrere Monate auf einen ersten Termin warten.
Meiner Tochter war es krankheitsbedingt nicht immer möglich, Termine überhaupt wahrzunehmen, mit dem ÖPNV alleine zur Klinik, zu den Terminen zu fahren, diese alleine zu bewältigen.
Ich konnte sie krankheitsbedingt nicht begleiten - ich schaffe es seit Jahren nicht, mit dem ÖPNV zu Fachärzten in anderen, entfernten Stadtteilen zu gelangen, um dort für mich selbst erforderliche Untersuchungen und ambulante Behandlung vornehmen zu lassen.
Es wurde in dieser anderen Klinikspezialambulanz weitere Diagnostik bei meiner Tochter durchgeführt, dies dauerte sieben Monate.
Wir haben nun, seit Ende März 2026, eine Diagnose - die Bestätigung der von uns aus Gründen längst vermuteten tatsächlichen Ursache der Probleme, "Symptome", Beschwerden, Beeinträchtigungen, der seit ihrer frühen Kindheit bestehenden "Besonderheiten" meiner Tochter, bisher jedoch nur mündlich, wir warten seit einem weiteren Monat auf den Erhalt der schriftlichen Diagnose.
Wir hoffen sehr, dass die schriftliche Diagnose vollumfänglich mit der uns mündlich mitgeteilten Diagnose übereinstimmt und es nicht wieder "unerwartete, böse Überraschungen" gibt, wie so zuvor bereits.
9. In den letzten ca. drei Jahren bemühte ich mich außerdem darum, für meine Tochter die Möglichkeit, den Zugang zu neuen Eindrücken, Anregung, Abwechslung, Sozialkontakten, neuen, wohltuenden Erlebnissen und Erfahrungen zu schaffen, bspw. durch Sportverein, Chor (Singen wirkt sich bekanntlich sehr positiv, wohltuend auf Körper und Psyche aus) und unbezahltes Praktikum, Umgang mit Tieren und Kontakt zu anderen, gleichaltrigen Menschen über dieses Praktikum, diese ehrenamtliche Tätigkeit, damit ihre soziale Isolation behoben wird und weil sie schon seit ihrer Kindheit Tieren (emotional) verbundener ist als Menschen.
Auch all das "scheiterte" jedoch, da der hiesige Sportverein vorgibt/verlangt, dass man sich trotz Mitgliedschaft und Zahlung des Mitgliedsbeitrags vor jedem einzelnen Trainingstermin, vier Tage vorher digital anmelden muss - nein, es werden keinerlei Ausnahmen gemacht, habe auch dies versucht, den Sportverein darum gebeten, unsere Situation erklärt, dass und warum meiner Tochter das schwerfällt, sie dann am Training häufig nicht teilnehmen können wird. Keine Chance - es gibt keine Ausnahme von dieser Regel, die in der Corona-Zeit bei diesem Sportverein eingeführt und seitdem beibehalten wurde.
Bei den Chören ist es leider so, dass es entweder Kinder- oder Kirchen- oder Männer-, Knabenchöre sind und dass es keinen Chor oder Ähnliches in unserer Nähe, in unserem Stadtteil, für meine Tochter gut, schnell, leicht, ohne ÖPNV erreichbar gibt und/oder sie kostenpflichtig sind. Alles kostet Geld - Mitgliedschaft, Mitgliedsbeitrag, Kursgebühren ... .
Im hiesigen, weit außerhalb gelegenen, dörflichen, elitären, konservativen Stadtteil gibt es ohnehin keine Angebote (kulturell, Freizeit) für Jugendliche und junge Erwachsene - nur o.gen. Sportverein.
Das Praktikum ist augenblicklich noch die einzige "Option", falls meine Tochter hier, in erreichbarer Nähe, "unterkommt".
Bisher traute sie sich nicht, sich dort alleine vorzustellen, traut sich auch nicht zu, das zu bewältigen, hat verschiedene Ängste, Unsicherheiten ... . Ich müsste sie also begleiten, was mir aus gesundheitlichen Gründen bisher nicht möglich war, andererseits möchte sie es auch alleine schaffen. Ein Zwiespalt.
10. Zugleich streben wir - aus an anderer Stelle bereits ausführlich genannten Gründen - den Umzug zurück in meine Heimat, Heidelberg, an, weshalb es "kontraproduktiv", tatsächlich katastrophal wäre, wenn meine Tochter ausgerechnet jetzt hier in Hamburg neue Freundschaften schlösse oder eine Beziehung begönne.
Denn dann würde ihr der Abschied schwerfallen, sie würde dann ggf. in Hamburg bleiben wollen, was hieße, dass ich sie hier "irgendwo unterbringen", eine Wohnung für sie organisieren müsste, zugleich dann auch eine Wohnung für mich in Heidelberg zeitgleich (!) finden müsste - was faktisch unmöglich ist - oder aber selbst auf die Rückkehr in meine Heimat verzichten müsste - zu Letzterem bin ich aus wiederholt dargelegten Gründen keinesfalls bereit, denn:
Ich habe für meine beiden Kinder in 33 Jahren viele Verzichte geleistet, viele Opfer gebracht, viele "Federn gelassen": ihnen beiden sehr viel Energie, Kraft, Nerven, Gefühle, Anstrengung, Zeit, Geld g e g e b e n, all die Jahre alleine Fürsorge geleistet und Verantwortung getragen. Weil es unter den gegebenen Umständen nicht anders ging - es gab weder Bezugspersonen für sie und mich (emotionale, soziale Unterstützung, Beistand, Rückhalt) noch Geld noch "Förderung" ... .
Meine Kinder sind jetzt 20 und knapp 33 Jahre alt, ich bin 52 - wann habe ich: Frau, ledig, allein alleinerziehend, mittellos, wurzellos, seit Jahren chronisch physisch krank ein Recht (?) darauf, wann erhalte ich wie die Möglichkeit, mich um meine Bedürfnisse zu kümmern, Zeit und den Rest "Energie" in meine eigene Genesung, dringend notwendige physische und psychische Regeneration, mein Wohlergehen, Wohlbefinden zu investieren: nie?
In der ganzen Zeit saß und sitzt uns das Jobcenter permanent im Nacken, inkl. bereits vollzogener und weiterhin ständig drohender Sanktionen: Kürzen und vollständiger Entzug des Existenzminimums, der Existenzgrundlage - permanente Existenzbedrohung, Dauerstress.
So wird kein Mensch gesund, "leistungsfähig, motiviert, gefördert", wohltuend unterstützt, gestärkt, geschweigedenn lebensbejahend, zuversichtlich - das Gegenteil ist bekanntlich der Fall:
Es ist sukzessive, systematische, vorsätzliche Ausbeutung und psychische, physische Vernichtung mittelloser Menschen.
Staat. Macht. Gewalt.
Besonders: Gewalt gegen alleinerziehende, ledige Frauen, Mütter und somit auch ihre Kinder.
Deshalb nenne ich nochmals, was uns b e i d e n durchaus wohltuend, stärkend helfen würde, seit/vor Jahren bereits geholfen hätte, wichtig gewesen wäre:
- mehr Geld, statt zementierte Armut, Erwerbsarbeitszwang, sanktionsbewehrtes "Bürgergeld, Grundsicherung", Hartz IV - bspw. ein menschenwürdiges, existenzsicherndes Sorge-Gehalt oder zumindest ein solches BGE
- mehrere vertraute, wohlgesonnene Bezugspersonen, Familie, Freunde, nicht: fremdes, bezahltes Betreuungspersonal, Fremdbetreuung/Auslagerung
- Zugang zu Mobilität: der ÖPNV war in all den Jahren vor Einführung des "Deutschlandtickets" bzw. des Neun-Euro-Tickets, besser eines Null-Euro-Tickets viel zu teuer für uns, so auch Führerschein und Auto und auch Gebrauchtfahrräder
- Zugang zu ambulanter, fachärztlicher Behandlung (siehe dafür erforderliche Mobilität, verfügbare Termine ...)
- Zugang zu soziokultureller Teilhabe, zu phsysicher und psychischer Regeneration und Stärkung durch Ausflüge, Urlaube, Erholung, regelmäßige Aufenthalte in wohltuender Natur
- offene Begegnungsstätten, Begegnungsräume, statt kostenpflichtiger Vereine, Kurse, Mitgliedschaften, digitaler Anmeldung, digitaler "Räume"
- Wertschätzung, statt politischer Hetze, Entwertung, Stigmatisierung, Ausgrenzung, Bestrafung, Gewalt
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09.05.2026
Wir haben inzwischen auch die schriftliche Diagnose meiner Tochter erhalten.
Ja, ihr wurde nun, im Alter von 20 Jahren, ADS diagnostiziert, nach einer u.a. der Symptomatik, den Beschwerden und seit ihrer Kindheit bestehenden "Besonderheiten" geschuldeten, drei Jahre beansprucht habenden Ärzte-Odyssee: Neurologe, Endokrinologe, Orthopäde, Ohrenarzt (HNO), Kinder- und Jugendpsychiaterin, Neurofibromatose-Spezialambulanz des UKE, Autismus-Ambulanz des UKE - und zermürbenden Kämpfen mit staatlicher Schule, Schulbehörde, Krankenkasse (wegen Reha, siehe oben), permanent dem Jobcenter (ständige Sanktionsbedrohung, Existenzbedrohung sowie bereits vollzogener, durchlittener Sanktionen, davon eine Vollsanktionierung/Totalsanktion), der Familienkasse (wegen Kindergeld), aber eben auch Ärzten - siehe KJP, oben dazu Genanntes, sowie Fehldiagnose der Psychologin der UKE NF-Ambulanz, die meine Tochter bereits im Jahr 2025 mehr oder weniger auf ADHS "testete", ihr aber AD(H)S n i c h t diagnostiziert hatte, nicht diagnostizieren w o l l t e, siehe ihre entsprechenden mündlichen Äußerungen sowie meinen vom 27. März 2025 datierten blog-Eintrag unten - und auch keinerlei Unterstützung vom Jugendamt (Stichwort "Hilfen für junge Erwachsene").
Ich bin übrigens nach wie vor überzeugt, dass bei meiner Tochter nicht "nur" bzw. nicht eigentlich ADS zugrundeliegt, sondern ein angeborenes FASD (Alkoholspektrumstörung), verursacht durch ihren von FASD selbst betroffenen und seit früher Jugend überdies alkoholkranken biologischen Vater.
Es gibt zahlreiche Ähnlichkeiten, Parallelen zwischen AD(H)S und FASD.
Aber ein durch den Vater, durch dessen Alkoholkonsum, Alkoholsucht verursachtes FASD wird bisher in Deutschland (noch) nicht offiziell, medizinisch (siehe S3-Leitlinie) anerkannt.
Als ich mit meiner Tochter ungeplant schwanger wurde, wusste ich weder, dass der biologische Vater meiner Tochter alkoholsüchtig ist, noch, dass er FASD hat - das erfuhr ich erst durch Zufall bzw. eigene Recherche in der Schwangerschaft.
Siehe zu FASD (Alkoholspektrumstörung), das durch den biologischen Vater verursacht ist - nicht durch eine alkoholsüchtige biologische Mutter - die englischsprachigen Studien, Forschung an Tieren, die ich im blog-Eintrag zu FASD verlinkt habe.
Klar, das will man wieder nicht diagnostizieren, denn was würde es bedeuten: wenn/dass zahlreiche bisher mit AD(H)S diagnostizierte Menschen eigentlich FASD haben: von einem alkoholabhängigen biologischen Vater, nicht nur einer alkoholsüchtigen Mutter. Genau: Etliche Menschen weltweit wären betroffen.
Bisher schiebt man aber die Verantwortung alleinig der biologischen Mutter zu, ein alleinig! durch einen alkoholsüchtigen biologischen Vater verursachtes FASD wird medizinisch bisher nicht anerkannt. Die Mutter muss gesoffen, Alkohol konsumiert haben oder es ist kein FASD - sondern AD(H)S.
In der Zeit ihrer Kindheit sind meine Tochter und ich dennoch immer so lange gut zurechtgekommen, wie es keinen bzw. weniger intensiven Druck von außen gab, bspw. und insbesondere Druck durch Schule sowie Jobcenter, Armut - die gravierenden Belastungen und Probleme kamen erst mit diesem Druck, den Auflagen, auferlegten Zwängen von außen.
Mir waren ihre "Besonderheiten" durchaus schon in ihrer frühen Kindheit aufgefallen, aber bei den Vorsorgeuntersuchungen bei Kinderärzten war alles medizinisch unauffällig, es wurde ihr nur ein Mal Physiotherapie und ein Mal Ergotherapie empfohlen. Ich ging deshalb davon aus, es seien einfach "Besonderheiten" meiner Tochter - jedes Kind ist ein Individuum und entwickelt sich im eigenen Tempo, ich wollte meine Tochter nicht pathologisieren und nicht stigmatisieren lassen.
Als meine Tochter die demokratische Privatschule besuchte, wurde zum Glück wieder einige Last reduziert und es ging ihr in dieser Zeit gut - das änderte sich erheblich, als sie erneut eine staatliche Schule besuchte und dann auch selbst altersbedingt seitdem vom Jobcenter überwacht, kontrolliert, penetriert wird und sanktionsbedroht ist: wir beide stets zusammen - als "Bedarfsgemeinschaft".
In diesen vergangenen drei bis vier Jahren mit all dem oben genannt mit Ärzten etc. "Erfahrenen" sowie kurz nach der Corona-Zeit (siehe regierungspolitische Maßnahmen und deren Folgen ...) hat meine Tochter außerdem (später als Gleichaltrige) ihre Pubertät durchlaufen und wir hatten beide in dieser gesamten Zeit sowie bereits in ihrer Kindheit sowie dies gleichermaßen auch bereits in der Kindheit meines 33-jährigen Sohnes keinerlei unterstützende Bezugspersonen, Familie.
Ja, es ist sehr belastend und gesundheitlich - physisch und psychisch - beschädigend, all das 33 Jahre lang alleine, ohne vertraute Bezugspersonen durchzustehen: seit dem eigenen, meinem 19. Lebensjahr für ein Kind, dann zwei Kinder alleinerziehend, ledig, deshalb in Mittellosigkeit, materieller Armut vegetierend, dabei bedürfnisorientiert (!) Fürsorge leisten und Verantwortung tragen zu müssen - "neben" all den anderen zu leistenden, zu bewältigenden Anforderungen, Belastungen wie bspw. Ausbildungen, Jobs, Studium, zahlreiche Umzüge, einige "Beziehungen" mit Männern, eigene chronische körperliche Erkrankungen ... .
Aber kein Arzt, "Diagnostiker", auch kein Psychiater, Psychologe, "Therapeut", kein Jobcenter (-Mitarbeiter), kein Regierungspolitiker nennt all diese langjährig intensiv belastenden äußeren, gesellschaftlichen, politisch verursachten Umstände als Gründe, Ursachen für die materielle Armut, die chronische, Jahrzehnte währende Überlastung, Zermürbung, Beschädigung der betroffenen alleinerziehenden, mittellosen Frauen, Mütter und ihrer Kinder und keine Regierung schützt, unterstützt, wertschätzt, was diese allein alleinerziehenden, mittellosen, ledigen Frauen, Mütter leisten, ertragen, bewältigen: Jahre lang täglich physische, psychisch-emotionale, soziale, auch körperlich anstrengende Sorge-Arbeit, Fürsorge, Verantwortung, etliche Verzichte, administrative Aufgaben (Bürokratie), Armutsbewältigung und eigene "Biographiearbeit", Wurzellosigkeit ... .
Es ist all das nicht als Arbeit, Leistung anerkannt, es wird all das nicht wertgeschätzt, weder ideell noch monetär.
Die Frauen, Mütter und ihre Kinder werden nur herabgesetzt, diskreditiert, psychisch pathologisiert, ausgegrenzt, sich selbst überlassen, paternalistisch bevormundet, gegängelt, bestraft und oft zusätzlich im/vom kapitalistischen, profitorientierten Gesundheitssystem krank"therapiert".
Das also ist mit Art. 6 Abs. 4 GG gemeint? "Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft."
W e l c h e r "Schutz" und welche "Fürsorge" welcher "Gemeinschaft"? : im sanktionsbewehrten Bürgergeld-Vollzug, Hartz IV, Grundsicherung für Arbeitsuchende, in infolgedessen, aufgrunddessen lebenslang währender Armut!
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27. März 2025
Wie geht man mit einer falschen Diagnose, Ausschlussdiagnose um, die sich auf eine fehlerhafte Diagnostik gründet?
Was macht man, wenn ADHS-Diagnostik zwar durchgeführt wurde, aber falsch bzw. unzureichend, wenn die Diagnose auf ein einziges Testergebnis gestützt wird, was nicht leitlinienkonform ist?
Konkret: Es wurde bei einer mir nahestehenden volljährigen Person als Diagnostik ein einziges Gespräch (zum Vorstellungsgrund), daneben nur der ADHS-SB und der WURS-K sowie ein TOVA-Test durchgeführt, keine weiteren üblicherweise eingesetzten Fragebögen, auch keine zur Fremd-, Angehörigen-, Elternbeurteilung etc..
Im Arzt-, Befundbericht ist mitgeteilt:
"Das retrospektive Selbstbeurteilungsinstrument WURS-k mit dem Ergebnis von 36 Punktn (bei einem kritischen Wert von 30) weist auf eine Aufmerksamkeits- bzw. Hyperaktivitätsstörung in der Kindheit hin."
und:
"Der ADHS-SB weist mit 29 Punkten (bei einem kritischen Wert von 15) auf eine Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter hin."
Aber:
"Weiterhin finden sich eigenanamnetisch Hinweise für das Vorliegen einer einfachen Aufmerksamkeitsstörung, die jedoch durch die Ergebnisse der TOVA-Testung nicht objektiviert werden konnten."
Die Diagnosestellung wurde somit alleinig, ausschließlich auf das TOVA-Testergebnis gestützt. - Wozu wurde dann aber ADHS-SB und WURS-K überhaupt durchgeführt, wenn die Ergebnisse dieser beiden "Tests", Fragebögen, deren Auswertung, Ergebnisse bei der Diagnosestellung vollumfänglich übergangen wurden?
Auch die bestehende familiäre Vorbelastung wurde vollständig übergangen, ignoriert.
Diese Vorgehensweise ist meines Wissens nicht seriös, nicht der üblichen Routinediagnostik, nicht der S3-Leitlinie (AWMF) entsprechend.
Die Diagnosestellung darf sich nicht auf einen einzelnen Test, ein einziges Testergebnis - in diesem Falle TOVA - gründen.
Dies haben wir gegenüber der die Diagnostik durchgeführt habenden Person auch mitgeteilt und um Wiederholung bzw. erneute vollständige, korrekte ADHS-Diagnostik bzw. um Einbeziehen der Ergebnisse des ADHS-SB und WURS-K, also um Korrigierung der Diagnose gebeten, dies wurde jedoch nicht vorgenommen, es wurde lediglich ein zweites persönliches Befundgespräch angeboten, jedoch hatte bereits ein Befundgespräch telefonisch stattgefunden: bevor der schriftliche Befund vorlag, von dessen genauem Inhalt - siehe o.gen. Diagnostik und Diagnosestellung, Begründung der ADHS-Ausschlussdiagnose - wir daher zum Zeitpunkt des Telefonats keine Kenntnis hatten.
Ein weiteres Gespräch würde an der fehlerhaften Ausschlussdiagnose nichts ändern.
Es müsste stattdessen "nachträglich" das Ergebnis des ADHS-SB und WURS-K einbezogen werden, der Befundbericht entsprechend geändert werden oder es müsste eine neue vollständige, umfassende ADHS-Diagnostik durchgeführt werden. Beides wurde vonseiten der die Testung durchgeführt habenden Person abgelehnt.
Was macht man in einem solchen Fall, an wen kann man sich wenden, wenn die Diagnostik nicht korrekt durchgeführt wurde, die Ausschlussdiagnose auf nur den TOVA-Test gestützt, damit begründet wird?
Die ADHS-Testung wurde im Februar 2025 von einer Psychologin (nicht Psychiaterin, nicht Neurologin, also keiner Ärztin) in einer Klinik-Ambulanz durchgeführt.
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23. und 28. Januar 2026
Die KJP - Ärztin, Fachärztin für Psychiatrie (Kinder- und Jugendpsychiatrie) - hat meine Tochter nun zum Ende letzten Jahres, Dezember 2025, abserviert: behandelt sie nicht mehr, weil Tochter stationären Aufenthalt in Psychiatrie und Antidepressiva ablehnt.
Im Klartext heißt das:
Entweder du frisst die Psychopillen artig, gehorsam, obwohl sie nachweislich! nicht helfen, ohnehin nicht heilen, dich allenfalls "beruhigen", faktisch: lahmlegen und schwere Nebenwirkungen haben! und lässt dich in Psychiatrie "behandeln" oder du wirst abserviert. DEIN Problem.
So hat nun auch meine Tochter keinen Arzt mehr, der sie krankschreibt, ihr die für das Jobcenter erforderlichen Atteste ausstellt - Folge: Sanktion, Sanktionierung! Denn ohne AU, ohne Attest bist du ja "nicht krank": Hartz IV, Bürgergeld, Grundsicherung, Regierung: SPD, CDU.
Diese Erfahrung habe nicht nur, aber auch ich wiederholt gemacht:
Wenn du dich von Ärzten, auch in Kliniken, nicht für sie lukrativ "behandeln", funktionierbar machen, ausschlachten lässt: mittels invasiver Untersuchungen, Apparatemedizin, nebenwirkungsreichen Medikamenten, servieren sie dich ab.
Denn nicht nur meine Tochter und ich brauchen für Genesung, Heilung, für jedenfalls Entlastung, Stärkung, Kräftigung, Regeneration nicht Medikamente, OP´s, invasive Untersuchungen, Psychopharmaka, sondern wohltuende Lebensumstände!
Was nicht nur, aber auch meine Tochter und mich massiv belastet, siehe chronischer Stress und Folgen, was uns schwächt, existenziell und gesundheitlich beschädigt, ist das Jobcenter, sind Sanktionen, ist der permanente Druck!, ist materielle Armut, Ausgrenzung, Beschämung, soziale Isolation.
https://gesundpedia.de/Chronischer_Stress#Was_ist_Chronischer_Stress.3F
Der Staat, Regierungen, Regierende, die Hartz IV, Bürgergeld, "Grundsicherung", Jobcenter inkl. Sanktionen: Kürzen und Entzug des Existenzminimums! eingeführt, zu verantworten haben und erhalten, beschädigen Kinder, Jugendliche und Adoleszente wie meine Tochter existenziell!
Tochter und ich brauchen keine Jobcenter, "Fallmanager", "Integrationsfachkräfte, Arbeitsvermittler", keine "Betreuung", kein "Coaching" durch Jobcenter, sondern Geld für Mobilität, soziokulturelle Teilhabe, Zugang zu Facharztpraxen, Selbstbestimmung und Bezugspersonen.
Was gegen Einsamkeit, soziale Isolation und Deprivation, gegen Ausgrenzung hilft, ist nicht Hetze, Spaltung, Fremdbetreuung/Auslagerung in diverse Einrichtungen, ist nicht Arbeitszwang, Jobcenter, Partei, Verein, sondern offene Begegnungsstätten, Beziehungen.
Armut, Einsamkeit, soziale Isolation, chronische Krankheit, keine Wurzeln, Familie, Bezugspersonen.
Frau, ledig, allein alleinerziehend, Sorge-Arbeit ohne Einkommen leistend.
Ausbeutung. Kapitalismus, Konservatismus, Patriarchat.
Was nicht nur, aber auch mich als Frau, ledige, alleinerziehende Mutter betrifft:
Nach 33 Jahren ohne Einkommen, ohne familiäre Unterstützung geleisteter Sorge-Arbeit, Jobs, Umzügen, im Alter von nun 52 Jahren und in den Wechseljahren bin ich einfach am Ende meiner Kräfte!
Friedrich Merz, CDU, CSU, Union, Bundeskanzler, SPD, Bundesriegierung und "Grundsicherung für Arbeitsuchende", Sanktionen, Totalsanktionen: Kürzen und vollständiger Entzug des Existenzminimums, der Existenzgrundlage ist Gewalt, Vernichtung auf Raten: mittelloser Menschen.
Psychotherapeuten, Psychiater, Ärzte, Kliniken, Psychiatrie, Psychopharmaka, "Antidepressiva" helfen nicht: heilen nicht chronische Erkrankungen, auch und gerade psychische nicht, beugen ihnen auch nicht vor.
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06. Februar 2026
Es ist so:
Entweder du schluckst Psychopillen - Psychopharmaka, u.a. "Antidepressiva", Schmerzmittel - oder du nimmst Drogen - bspw. Alkohol, Cannabis, Heroin, Opium ... - um deine Traurigkeit, Ängste, Ärger, Einsamkeit ... vorübergehend zu betäuben: Das ist keine Heilung!
Durch Psychopharmaka, Antidepressiva, Schmerzmittel, Drogen erwirkst du niemals Heilung, sie wirken auch nicht präventiv und sie ändern absolut nichts an deinen belastenden Lebensumständen - im Gegenteil: diese nur vorübergehend "wirkende" Symptombehandlung macht dich vorübergehend ggf. funktional:
da du deinen belastenden oder tristen Alltag, deine Sorgen, Nöte, (psychisch-emotionalen) Schmerzen mit diesen Mitteln - Psychopharmaka, Drogen, bestimmten Substanzen - vorübergehend abschwächen, unterdrücken, betäuben kannst - um zu funktionieren, funktional zu bleiben, v.a. um zu ARBEITEN.
Nur arbeitest du nicht vorrangig oder überhaupt für dein Wohl, dein Wohlergehen und das Gemeinwohl, sondern für den Wohlstand und das Vermögen anderer oder du machst einen künstlich geschaffenen, völlig überflüssigen, sinnlosen, selbst- und fremdschädigenden bullshitjob.
Mit Glück bzw. viel Selbstbetrug hast du gelegentlich oberflächlichen Spaß, der meistens mit Konsumieren, Konsumismus verbunden ist und dich nicht stärkt, sondern zusätzlich gesundheitlich schwächt.
Was hat das mit Freude, Sinn, Lebenszufriedenheit, Erfülltsein zu tun?
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03. Januar 2026
In (nicht nur, aber auch) eigener Sache:
Hat jemand eine Idee, wie man den 20. Geburtstag seiner Tochter "feiern, gestalten" kann: ohne Familie, Freunde, Geld, Mobilität?
Außerhäusige Unternehmungen sind uns nicht möglich.
Armut Krankheit Einsamkeit
Was uns infolge des oben Genannten n i c h t möglich ist:
- gemeinsam Essen gehen (Restaurant, Café, Bistro)
- gemeinsamer Konzert-, Theater-, Kinobesuch oder andere Veranstaltung
- Freunde oder Familie einladen: gibt es hier seit Jahren nicht mehr, aus Gründen
- gemeinsam kochen, backen oder Spaziergang: kann ich aus gesundheitlichen Gründen nur noch sehr selten bewältigen
- gemeinsam Brettspiele spielen: mache ich gerne, ist aber mehr mein "Hobby"/Interesse, weniger das meiner Tochter
- gemeinsam musizieren, basteln, handarbeiten: können wir leider nicht
Und so ist es seit Jahren.
Meine Tochter hat nur ein einziges Mal ihren Geburtstag mit zwei, drei Freundinnen feiern können - vor vielen Jahren.
Es gibt hier keine Großeltern, Verwandten, Familie.
Meine Freunde sind über die Jahre "auf der Strecke geblieben".
Armut - Frau, Mutter, ledig, allein alleinerziehend. Sorge-Arbeit seit 32, fast 33 Jahren ohne Einkommen geleistet, ohne Sorge-Gehalt.
Siehe auch weiter unten in diesem blog-Eintrag: zum 18. Geburtstag meiner Tochter ... .
Ja, es ist uns ist eigentlich nur noch zum Heulen.
Kurz nochmal der Hinweis: Ich mache das nicht erst seit 20 Jahren, sondern seit 33, denn auch mit meinem Sohn damals schon so, als ich 19-jährig zum ersten Mal alleinerziehende Mutter wurde, schon damals: ohne Familie, Beistand - wurzellos und mittellos.
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2021/08/einsamkeit-ein-tabuthema.html
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14.11.2025
Kindergeldrückforderung der Familienkasse bei mittellosen Menschen im straf-, sanktionsbewehrten Bürgergeld-Vollzug - wie der Staat, Gesetzgeber, Regierungen Menschen in Armut zusätzlich existenziell belasten ... .
Wir, Tochter (19) und ich (52) sind diesbzgl. sicher kein Einzelfall, aber auch wir haben den massiven Schaden:
Meine volljährige Tochter ist seit mehreren Jahren chronisch krank, mit mir im Bürgergeld-Vollzug, Bedarfsgemeinschaft, beim Jobcenter (auch der zuständigen JBA, Jugendberufsagentur) arbeitssuchend, aber arbeits-, erwerbsunfähig (mit ärztlichen Attesten) gemeldet und dort so auch "geführt".
Auch seit längerer Zeit befindet sie sich aus Gründen in fachärztlicher Diagnostik, es gibt bereits mehrere Diagnosen, aber die Diagnostik ist noch nicht abgeschlossen.
Habe für meine Tochter deshalb bisher Kindergeld erhalten, das uns als Einkommen auf das Bürgergeld (Alg 2) angerechnet, allmonatlich also abgezogen wurde.
Die Familienkasse fordert nun bereits gezahltes und von uns bereits verbrauchtes Geld, Kindergeld zurück: für mindestens die Monate ab/seit Juli 2025, je Monat €255,-.
Das Jobcenter gleicht dies nicht aus, man kann Bürgergeld nicht rückwirkend beantragen, bewilligt erhalten.
Der Grund, den die Familienkasse für ihre Kindergeldrückforderung angibt: Meine Tochter sei bereits länger als 6 Monate erkrankt, deshalb habe sie keinen Anspruch auf Kindergeld mehr, es fehle die Anspruchsberechtigung.
Weil das Kind ohne eigenes Verschulden krank ist. ?
Frage: Woher hätten meine 19-jährige, chronisch seit Jahren kranke Tochter und/oder ich wissen sollen/können, dass und seit wann es diese gesetzliche Regelung gibt: dass Kindergeld bei Krankheit des volljährigen Kindes, die länger als 6 Monate andauert, nicht mehr gezahlt wird?
Weder die Familienkasse noch das Jobcenter haben uns hierüber informiert: im Vorhinein.
Hätte ich diese unentbehrliche Information vorher gehabt, wäre Kindergeld nicht überzahlt worden, ich hätte die Familienkasse rechtzeitig informieren und umgehend Bürgergeld beantragen können.
Da meine Tochter bereits vor ihrem 18. Lebensjahr chronisch erkrankt war und dies kontinuierlich nach wie vor ist: warum hat die Familienkasse, die das wissen musste, Kindergeld überhaupt gezahlt, die Überzahlung entstehen lassen, u m Kindergeld jetzt zurückzufordern?!
Denn auch die Familienkasse weiß sehr genau, dass uns hierdurch ein immenser finanzieller, existenzieller Schaden entsteht, da wir nun erst erheblich verspätet über die Kindergeldrückforderung, den vorgeblich nicht mehr bestehenden Kindergeldanspruch informiert wurden und deshalb Bürgergeld nicht rückwirkend für diese zurückliegenden Monate beantragen können, obwohl uns die Zahlung dann faktisch fehlt, da uns das Kindergeld beim Bürgergeld als Einkommen angerechnet wurde, das wir nun an die Familienkasse zurückzahlen sollen.
Weitere Frage: Warum und woher weiß die Familienkasse - vorgeblich - erst jetzt, nach Monaten bzw. Jahren, dass meine Tochter bereits länger als 6 Monate chronisch krank ist?
Leider beantwortet diese Frage weder die Familienkasse noch das zuständige Jobcenter.
Ohne Kenntnis dieser rechtlichen Regelung war es uns nicht möglich, die Kindergeldüberzahlung rechtzeitig zu vermeiden, ihr vorzubeugen - wir wussten nicht, dass bei längerer chronischer Krankheit kein Kindergeldanspruch mehr besteht.
Wie, woher hätten wir es wissen sollen?
Und offenbar kommt auch in unserem Fall ein Billigkeitserlass gemäß § 227 AO nicht in Frage - oder doch?
https://dejure.org/gesetze/AO/227.html
https://rechtsanwalt-und-sozialrecht.de/billigkeitserlass-grundsicherung/
Die Familienkasse fordert Kindergeld i.H.v. €1.020,- zurück: für die Monate Juli bis Oktober 2025, je Monat €255,-.
Geld, das uns beim Bürgergeld als Einkommen angerechnet wurde und das wir bereits verbraucht haben.
Wir sind mittellos, haben keine Rücklagen, Ersparnisse.
Die Familienkasse teilt mit, dass der Rückforderungsbetrag als Gesamtbetrag in einer Summe zu zahlen ist.
Selbst wenn sie Ratenzahlung gewährte, kämen fortwährend Zinsen bzw. Säumniszuschläge hinzu - bei kleinen Ratenbeträgen kannst du die "Schuld" niemals tilgen: als mittelloser Mensch.
https://dejure.org/gesetze/AO/240.html
Was genau haben Tochter und/oder ich in dieser Sache also verschuldet?
Welches Verschulden oder welches Versäumnis, welches "grobfahrlässige Handeln" trifft uns hier: bei nicht selbstverschuldeter chronischer, Jahre währender Krankheit meiner Tochter?
"Rechtsstaat".
Deutlicher:
Du bist schon vielfach belastet, wenn, weil du mittellos - und wurzellos (keine Familie ...) - und chronisch krank bist und wirst vom Staat, Gesetzgeber, Regierungen, Regierenden noch zusätzlich dafür! bestraft.
Die Kindergeldrückforderung ist wie eine immense Sanktion.
Noch deutlicher:
Hätten wir die Kindergeldüberzahlung vermeiden und statt Kindergeld zeitnah Bürgergeld beantragen können, wäre uns kein Schaden entstanden.
Indem die Familienkasse - gezielt - so vorgeht, kassiert der Staat Geld, Steuergeld "durch die Hintertür" - von mittellosen Menschen.
Aber die großen Steuerbetrüger, siehe Steuerflucht, Steuerkriminalität, Steueroasen ..., lässt der Staat laufen.
Regierungen, Kapitalismus, Rechtsstaat ;)
Die einzige Möglichkeit in unserem Fall wäre, dass meiner Tochter ärztlich bestätigt und bescheinigt wird, dass sie eine Behinderung hat.
https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/infos-rund-um-kindergeld/kindergeld-fuer-kinder-mit-behinderung
Und ja, gemäß diesen gesetzlichen Definitionen von Behinderung trifft das auf meine Tochter zu.
Aber wie gesagt: Die Diagnostik ist noch nicht abgeschlossen.
https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/2.html
https://dejure.org/gesetze/SGB_III/19.html
https://dejure.org/gesetze/EStG/32.html
Worüber ich allerdings entsetzt bin, ist, wie perfide der Staat, Gesetzgeber, also Regierungen, Regierende hier gegen ausgerechnet mittellose Menschen offenbar gezielt beschädigend vorgehen.
Siehe oben dargelegt.
Weiteres Problem:
Wir erhalten die endgültige Diagnose voraussichtlich erst kommendes Jahr, im März 2026, so die Auskunft der Person, die die Diagnostik durchführt.
Die Familienkasse interessiert, berücksichtigt das leider nicht.
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15.11.2025
Es kann, dürfte eigentlich ;) nicht rechtens sein, dass man über einen fehlenden Kindergeldanspruch und dessen Grund erst nach Monaten informiert wird, dass Kindergeldüberzahlung provoziert wird, um es dann zurückzufordern, o h n e den Ausgleich, rückwirkend nicht angerechneten Bürgergeldes:
Man hat die Kindergeldüberzahlung nicht wissentlich, nicht absichtsvoll oder grob fahrlässig verursacht, man hatte wichtige Informationen nicht: im Vorhinen, konnte die Überzahlung deshalb nicht verhindern, ihr nicht vorbeugen.
Es könnte gesetzlich so geregelt werden, dass bereits auf das Bürgergeld (Alg 2) als Einkommen angerechnetes und bereits verbrauchtes Kindergeld im Falle einer Kindergeldrückforderung nachträglich auch nicht als Einkommen auf das Bürgergeld angerechnet, sondern dann auch rückwirkend höheres Bürgergeld gezahlt wird, aber das ist ganz offensichtlich "nicht im Interesse des Gesetzgebers", der Regierenden, der politisch Verantwortlichen.
Stattdessen wird eine Situation wissentlich, absichtsvoll geschaffen, von der der Staat profitiert und mittellose Menschen zusätzlich existenziell belastet werden. Armut.
https://www.gegen-hartz.de/news/buergergeld-kindergeld-rueckforderung-fuehrt-zu-verlust
https://www.buergergeld.org/news/kindergeld-und-buergergeld-bei-rueckforderung-droht-doppelt-verlust/
https://www.kjf-gmbh.de/deubner/deubner-news/anrechnung-auf-hartz-iv-kindergeld-darf-trotz-fehler-der-behorden-zuruckgefordert-werden/
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16.11.2025
Den "Spaß" mit der Familienkasse wegen rückwirkender Kindergeldrückforderung im Bürgergeldbezug, in Mittellosigkeit, habe ich nicht zum ersten Mal, sondern auch schon damals, im Jahr 2009 bzw. 2010, nach dem unerwarteten, abrupten "Auszug" meines damals 16-jährigen Sohnes, dessen gewaltsamem Verlassen unseres gemeinsamen Haushalts - mit schwerwiegenden Folgen.
Auch damals wurde eine mehrmonatige Kindergeldüberzahlung absichtsvoll von der damals zuständigen Familienkasse verursacht. Die Familienkasse hatte meine Schreiben, meine darin ihr von mir zum Kindergeld, Kindergeldanspruch, Kindergeldzahlung ... gestellten Fragen und Hinweise (unsere Situation betreffend) nicht bzw. erst Monate später "beantwortet".
Das Kindergeld war in dieser Zeit von der Familienkasse weitergezahlt und dann rückwirkend zurückgefordert worden, dies dann auch über den Inkasso-Service und mit sehr hohen, kontinuierlich fortlaufenden Säumniszuschlägen, die schließlich höher waren als der ursprüngliche Forderungsbetrag.
Das Jobcenter, die Arge, hat auch damals das Kindergeld als Einkommen auf das Alg 2 (Hartz IV) angerechnet/abgezogen und nicht rückwirkend Leistungen/Arbeitslosengeld 2 bewilligt und/oder gezahlt.
Auch damals konnte ich mir anwaltliche Beratung und Vertretung aufgrund von Mittellosigkeit finanziell nicht leisten.
Seit wievielen Jahren werden wieviele mittellose Menschen auf diese Art von der Familienkasse, dem Staat, Gesetzgeber, von Regierungen auf so infame Weise abgezogen, zusätzlich absichtsvoll belastet, beschädigt, während man bei Reichen alle Augen zudrückt?!
Erzählt mir nicht, dass all diese - wieviele genau?! - von der jeweils zuständigen Familienkasse provozierten, verursachten, zu verantwortenden Kindergeldüberzahlungen mit sich anschließender Kindergeldrückforderung sämtlich "Einzelfälle" oder "Versehen" seien. Das hat System.
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05.12.2025
In dieser Sache - Familienkasse, Kindergeldrückforderung - gibt es bisher keine Neuigkeiten.
Es ist "in Arbeit" bzw. sind wir, Tochter und ich, dabei auf die Unterstützung anderer - Ärzte, Diagnostiker ... - angewiesen, haben von jenen bisher jedoch keine Unterstützung erhalten.
Die meine Tochter bisher mehr oder weniger "behandelt" habende Fachärztin ist seit Wochen nicht erreichbar, meldet sich nicht bei uns, die Praxis vergibt keinen Termin.
Die Klinik, in der weitere Diagnostik stattfindet, hilft auch nicht weiter, die Diagnose wird voraussichtlich erst im März 2026 mitgeteilt, so die Aussage der zuständigen Person, die die Diagnostik durchführt.
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20. April 2026
Es gibt hier seit Jahrzehnten (seit meiner Kindheit) keine Ausflüge, Urlaube, Abwechslung, soziokulturelle Teilhabe.
Die seit 33 Jahren neben Jobs, Ausbildung, halbem Studium und mehreren Umzügen geleistete Sorge-Arbeit ist nichts wert: wenn du als Frau, Mutter ledig bist, also: keine Ehemagd.
Es gibt keine Freude, keine Perspektive.
Seit etlichen Jahren kann ich auch fast nichts mehr essen.
Bin entsprechend mangelernährt, untergewichtig, habe mehrere Vitalstoffmängel seit vielen Jahren, erhalte keine ärztliche Hilfe.
WARUM muss ich weitervegetieren??
Es gibt hier auch keine Mobilität.
Ich, 52, hatte noch nie Führerschein und Auto.
Mehr als 20 Jahre hatte ich kein Fahrrad, nur die Kinder.
Es gibt hier nur vegetieren in sozialer Isolation, Krankheit, Armut - Verrecken auf Raten.
Staat. Macht. Gewalt.
Warum ich verzweifle:
1. Weil ich durch ledig, mittellos Alleinerziehendsein seit 33 Jahren sehr viel Energie, Kraft, Nerven ... in zwei Kinder "gesteckt", diesen gegeben habe - viele Mütter bleiben dabei selbst auf der Strecke oder haben Geld, einen Ehemann, neuen vermögenden Partner.
2. Weil ich seit mindestens 13 Jahren versuche, meine Situation selbstwirksam zu verändern, bspw. meinen körperlichen, gesundheitlichen Zustand zu verbessern.
Ich lasse seit Jahren schon alles weg, von dem ich weiß, dass ich es nicht mehr vertrage, verdaue. Darunter aber leider auch sehr viele gesunde Lebensmittel, mit der Folge, dass die Nährstoffmängel schlimmer, keinesfalls besser werden. Habe dazu an anderen Stellen im blog schon wiederholt ausführlich dargelegt, was bei mir wie entstanden ist, bspw. Blutarmut (Eisenmangelanämie), Eiweißmangel, Muskelabbau, Vitaminmangel (D, B12 ...), Fatigue, kranker Darm ... .
Ich habe mich die meiste Zeit meines Lebens gesund ernährt, soweit es mir finanziell möglich war. Kein Fastfood, keine Fertiglebensmittel, keine Drogen.
Habe mein halbes Leben seit Kindheit Sport gemacht.
Weiß nicht, worauf ich noch verzichten, was ich noch machen soll. ?
3. Ich habe es vor 10 Jahren noch mit beruflicher Qualifizierung versucht, der dafür erforderliche "Bildungsgutschein" wurde mir vom Jobcenter jedoch verwehrt.
Aber ohne berufliche Qualifizierung kommst du nie aus der Armut heraus - mit nur Hilfsjobs, Niedriglohn ... .
4. Mehrmals bin ich umgezogen, hatte mir davon Sozialkontakte erhofft, auch für meine Tochter - bspw. zwischen ihr und ihrem 13 Jahre älteren Bruder und ihrem biologischen Vater.
Aber der Bruder will nicht.
Der Vater ist chronisch krank, behindert und alkoholsüchtig.
5. Auch habe ich versucht, alte Kontakte "wiederzubeleben", aber man findet die Leute nicht mehr.
Und "Familie" gibt es nicht.
6. Keine Chance, Freundinnen aus Kindheit und Jugend wiederzufinden, Kontakte wiederaufzunehmen. Siehe blog-Einträge unten.
7. Ich habe ein halbes Leben versucht, meinen biologischen, spanischen Vater zu kontaktieren - er hat es mein Leben lang verweigert. Inzwischen ist er wohl verstorben. Kenne daher auch meinen ca. 2 Jahre älteren Halbbruder nicht.
Es gibt keine Familie, Wurzeln, kein Fundament.
8. Gelegentlich versuche ich, wenn es irgendwie geht, zu Hause wieder ein bisschen "Sport" zu machen - dabei habe ich mir letzte Woche eine Muskelzerrung zugezogen. Nehme an, das Gewebe baut ab, auch wegen der langjährigen Mangelzustände: Eisen, Vitamin D, B12, Protein, wahrscheinlich fehlen noch weitere Mikronährstoffe (Mineralstoffe, Spurenelemente), aufgrund der Malabsorption und Mangelernährung.
9. Zuletzt versuchte ich auch - Stichwort Selbstwirksamkeit - durch die Gründung eines Brettspieltreffs oder eines Angebots zu "walk & talk"-Spaziergängen im von mir bewohnten, weit außerhalb gelegenen Stadtteil, meine soziale Isolation zu beheben, wieder Sozialkontakte zu finden, aber mein Körper macht das nicht mit.
10. Jetzt sehe ich nur noch einen Umzug in meine mir vertraute, geliebte Heimat als einzige Möglichkeit, wenigstens wieder Zugang zu fachärztlicher, ambulanter Behandlung und Lebensmittelläden zu erhalten. Aber auch hier: Keine Chance.
Siehe unten: Wohnungssuche im Bürgergeld-Vollzug.
KEINE CHANCE.
Arbeit ist nicht dasselbe wie Erwerbstätigkeit, Lohnarbeit.
Arbeit und Bildung schützen nicht vor Armut.
Arbeit ist kein Garant für (Zugang zu) Gemeinschaft, Teilhabe, Zugehörigkeit.
Lohnarbeitsdogma, Erwerbsarbeitsfetisch im Kapitalismus ist schädigend: Menschen schädigend.
Meine Kinder waren beide nicht "geplant".
Wahrscheinlich habe ich sie aber unbewusst gewollt - um mich am/im Leben zu halten. So zumindest sehe ich es heute.
In Adoption geben kam für mich nicht in Frage, weil ich selbst Pflegekind war und viele Adoptierte kenne, bspw. meine biologische Mutter, der biologische Vater meiner Tochter, eine Freundin aus Jugendzeiten und weitere Bekannte, die Adoptivkinder waren, Adoptierte (lebenslang) sind.
Die meisten Adoptierten haben damit Schwierigkeiten ... .
Eigenes komplexes Thema, siehe dazu den blog-Eintrag zu Identität ... .
Beim ersten Kind war ich erst 19.
Da dachte ich noch: Ich bin jung, gesund, es gibt noch Möglichkeiten - Ausbildung, Beziehungen ... . Ich dachte, ich schaffe das auch alleine.
Beim zweiten Kind wollte ich mir "eine eigene Familie schaffen", Sohn hat das "durchkreuzt".
Das Problem waren, sind auch nicht die Kinder, das Problem ist, dass ich sie alleine umsorgen musste - Fürsorge, Verantwortung. Täglich, all die Jahre. Dass es nicht ausreichend Geld und keine Bezugspersonen für sie und mich gab/gibt. Dass Sorge-Arbeit nicht als Arbeit anerkannt ist.
In patriarchalen, misogynen, autoritären, narzisstischen, kapitalistischen Gesellschaften, Staaten, Regierungen ist Sorge-Arbeit nichts wert, während künstlich geschaffene bullshitjobs überbezahlt und angesehen sind.
Für all das, das du geleistet, das du bewältigt hast, erhältst du keinerlei Wertschätzung.
Nur Hetze, Häme, Verachtung, Herabsetzung, Diskreditierung, Ausgrenzung, Strafe, Armut: Gewalt.
Staat. Macht. Gewalt. Regierung, Mehrheit.
Du wirst als Mensch vom Staat, von Regierungen, Regierenden, Herrschenden nicht als Person, Subjekt, Individuum gesehen, sondern als benutzbares, funktionalisierbares, verfügbares, instrumentalisierbares Objekt - als Mittel zum Zweck.
Wer nicht nützlich ist, gilt als Ballastexistenz.
Die Frau wird als Mutter - insbes. als l e d i g e, alleinerziehende Frau, Mutter - in einer kapitalistischen, also konservativen, patriarchal-autoritären Gesellschaft, Regierung, Staat nicht wertgeschätzt.
Misogynie, Patriarchat, Armut: Frauenarmut, Mütterarmut.
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08.04.2026
ICH WILL NACH HAUSE!
Heidelberg - Heimat
Wenn es keine Menschen, Bezugspersonen, Familie ("mehr") gibt, bleiben nur noch vertraute Orte der Kindheit, die mit "Wohlgefühl" assoziiert, emotional verknüpft sind. Halt. Wärme. Sonne. Gesundheit. Vitalität. Stärkende Umgebung, Natur, Klima (Wetter) ... .
Es gibt hier seit Jahrzehnten keine Ausflüge, Urlaube, Reisen - nur soziale Isolation in der Kammer (Wohnung): armuts- und krankheitsbedingt.
Frau, ledig, allein alleinerziehend, wurzellos. Dafür mit Armut bestraft.
Staat. Macht. Gewalt. - Kapitalismus, Patriarchat.
Sorge-Arbeit ist nichts wert, nur, wenn Säuglinge, Kinder, alte, kranke, behinderte, pflegebedürftige, sterbende Menschen in Einrichtungen ausgelagert werden. Fremdbetreuung.
Warum findest du keine neuen Freunde, Else?
Siehe ausführlich in mehreren anderen blog-Einträgen sowie auch weiter unten in diesem blog-Eintrag dargelegt - Armut, Krankheit, keine Mobilität, keine Vitalität, Vorurteile anderer, Hetze, Ausgrenzung, soziale Isolation.
So geht es auch meiner 20-jährigen Tochter: keine Jugend, kein Leben, keine Teilhabe, keine Sozialkontakte, weil:
Armut, unten - Hetze gegen Menschen im Bürgergeld-Vollzug, Vorurteile, Ausgrenzung, Scham, soziale Isolation.
Was sicher nicht nur meiner Tochter und mir helfen würde:
Offene Begegnungsstätten, Begegnungsräume: kostenfrei, unverbindlich, fußläufig erreichbar, barrierefrei, abseits von Verein, Mitgliedschaft und anderen Beschränkungen.
Es gibt immer nur Vereine, Seniorentreffs, Kneipen, Clubs, Datingplattformen, Fickbörsen oder kostenpflichtige Veranstaltungen - keine offenen Räume, Orte für Begegnung, zwischenmenschliche Kontakte, gemeinsame Aktivitäten, Austausch ... "Begegnungsstätten" für junge, alte ... alle Menschen.
Ohne Führerschein und Auto ist vieles nicht möglich, wenn man chronisch physisch oder psychisch krank, alt und mittellos ist, deshalb den ÖPNV nicht nutzen kann. Folge: kein Zugang zu Facharztpraxen, keine Teilhabe - soziale Isolation.
Ich habe hier seit 13 Jahren keinen Zugang zu Facharztpraxen: krankheits- und armutsbedingt bin ich nicht mobil mit dem ÖPNV, Führerschein und Auto hatte ich nie - keine Möglichkeit zu wichtigen Untersuchungen, ambulanten Behandlungen u.a.m..
Einen Umzug sehe ich als einzige Chance, unsere Situation noch einigermaßen verbessern zu können.
Elsbeth, glaubst du ernsthaft, dass du in deinem körperlichen, gesundheitlichen Zustand und im Bürgergeld-Bezug, gemäß Jobcentervorgaben für "angemessene Miete" überregional eine Wohnung findest/bekommst und den Umzug bewältigst?
Ja, denn es ist die einzige Möglichkeit, dass es besser wird ... .
Kennt ihr das?
Wenn ich mir Naturfotos, Landschaftsaufnahmen oder Reisesendungen ansehe, kommen mir immer die Tränen - weil ich weiß: dort komme ich nie hin, werde das nie sehen, erleben.
Berge, Alpen, Schweiz, Österreich, Spanien: das Land, in dem mein mir unbekannter Vater lebt(e).
Auch nicht meine Heimat: Heidelberg.
Es gibt keine Familie, es gibt keine Wurzeln, kein Fundament, es gibt keine soziokulturelle Teilhabe, es gibt keine Ausflüge, Urlaube, Reisen, keine Abwechslung, keine Sozialkontakte.
Darf ich wenigstens in meine Heimat Heidelberg zurückkehren?
Warum gibt es keine Familie, Herkunftsfamilie, Elsbeth?
Ich war Pflegekind seit ich Säugling war.
Mehrere Pflegefamilien, davon bei einem älteren Ehepaar in Vollzeit-, Langzeitpflege. Zwei Internate.
Meinen biologischen, spanischen (katalanischen) Vater kenne ich leider nicht.
Meine biologische Mutter hat mich wiederholt weggegeben - entsorgt, sich nicht um mich gekümmert.
Um meine beiden Kinder - Sohn in Kürze 33 Jahre alt, Tochter 20 Jahre alt - habe ich mich seit meinem 19. Lebensjahr alleine gekümmert: ledig, alleinerziehend, mittellos, ohne Kindesväter, die ihren Teil der Fürsorge und Verantwortung für ihre Kinder nie geleistet, getragen haben.
Wer ledig, alleinerziehend, mittellos, chronisch krank im Bürgergeld-Vollzug, "Grundsicherung", Hartz IV ist, findet, erhält keine bezahlbare, wohltuende Wohnung. Du giltst als asozial. Vorurteile, Hetze - Armut.
Suche eine 2 Zimmerwohnung, 2 ZKB für meine Tochter und mich in Heidelberg Stadt, siehe o.gen. Gründe, warum Umland nicht möglich ist. Kaltmiete: max. €750,-
In den Stadtteilen
- Rohrbach, inkl. Hasenleiser, MTV
- Südstadt
- Weststadt
- Altstadt
- Neuenheim
nicht: Emmertsgrund, Wieblingen, Pfaffengrund, Ziegelhausen, Schlierbach.
Ja, ich habe mich bei allen Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften in Heidelberg bereits als Mietinteressentin beworben, habe auch bereits einen für Heidelberg gültigen aktuellen WBS (Wohberechtigungsschein) für 2 Personen.
Ja, ich suche täglich online.
Meine Tochter und ich sind beide Nichtraucher, wir kiffen nicht, trinken keinen Alkohol.
Wir haben keine Haustiere.
Wir sind einfach nur mittellos und chronisch krank, ohne Familie - ohne eigenes Verschulden.
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07.04.2026
Alte Freunde wiederfinden?
Ehemaligentreffen
Es waren so viele Schulen - 1 Grundschule, 2 Realschulen, 1 Gymnasium, 1 Schule Zweiter Bildungsweg, 1 Uni
und so viele Umzüge quer durch die Republik - wie willst du da Leute wiederfinden?
Im Internet sind die meisten anonym.
Bin nicht bei facebook, stayfriends, Instagram, TikTok, X, whatsapp.
Früher hat man Leute ggf. noch übers Telefonbuch gefunden, das ist schon lange vorbei.
Ich stehe da auch nicht drin, genau.
Alte Telefonnummern und e-mail-Adressen sind entweder tot oder entsorgt.
"Bunter Lebenslauf", Biographie, "Biographiearbeit" - wer noch?
Und dann haben Frauen leider auch geheiratet und den Nachnamen des Ehemannes angenommen.
Wenn du den nicht kennst, sondern nur ihren Geburtsnamen, findest du die Mädels auch nicht wieder.
Schöne neue digitale Welt.
Alte Freundinnen von mir sind
- tot: meine erste und beste Grundschulfreundin hat sich mit 17 Jahren suizidiert
- weit entfernt: meine türkische Schulfreundin lebt seit sehr vielen Jahren in Istanbul
- verheiratet (Nachname geändert) und/oder unbekannt verzogen
Die sehr unterschiedlichen Lebensverläufe - ich wurde mit 19 das erste Mal alleinerziehend Mutter, während andere studierten, Party machten, in andere Städte zogen - sowie meine zahlreichen Schulwechsel, zwei Internatsaufenthalte und zahlreichen Ortswechsel machen ein Wiederanknüpfen aussichtslos.
Warum suchst du nach alten Freundinnen, Else?
- weil es seit Jahrzehnten die einzigen noch lebenden Menschen sind, die mich aus den Zeiten meiner Kindheit und Jugend kennen
- weil es keine Familie "mehr" gibt (Pflegeeltern beide längst verstorben)
- weil es keine Wurzeln, kein Fundament gibt.
Nach wie vor frage ich mich, wie andere, ähnlich betroffene Menschen - bspw. Waisen, Heimkinder, ehemalige Pflegekinder - damit umgehen: mit dieser "Wurzellosigkeit", dem lebenslang fehlenden Fundament.
?
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07. April 2026
Die vielen Tage in deinem Leben, an denen du nur noch weinen kannst.
Die vielen Tage, an denen du nicht mehr weinen kannst.
Die vielen verlorenen Tage entzogenen, geraubten Lebens, zerstörter Vitalität, Zuversicht, Selbstwirksamkeit, Resilienz, Freude.
Diese vielen Tage.
Sinnlos.
Der Tod.
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Identität - Wer bin ich? Über das (Selbst-) Bewusstsein, über Adoptierte, Pflegekinder, Samenspende, Babyklappen, anonyme Geburt, Identitätsfindung, Wurzeln ... - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
update 28. März 2023 Da Menschen, sowohl Frauen als auch Männer, bspw. via social media (twitter) immer wieder mal äußern, es sei der biologische Vater vor Beginn des Patriarchats unwichtig ...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2015/07/identitat-wer-bin-ich-uber-das-selbst-ich-bewusstsein-u-a-auch-uber-adoptierte-u-pflegekinder-samenspende-babyklappen-anonyme-geburt
27. Juni 2025
Wenn du kein oder kaum Mitgefühl hast, erspart dir das natürlich selbst sehr viel Leid.
Wie oft dachte ich bspw., dass meine leibliche Mutter sich vielleicht einsam fühlte, aber wahrscheinlich war es gar nicht so.
Wie oft dachte ich, dass mein 32-jähriger Sohn innerhalb der vergangenen ca. 16 Jahre vielleicht doch gerne Kontakt zu/"Umgang" mit seiner 13 Jahre jüngeren (Halb-) Schwester, vielleicht auch zu mir, seiner Mutter gehabt hätte - aber sehr wahrscheinlich war es nie so.
Wie oft dachte ich, dass mein letzter Ex - ja, der narzisstische, rechtsextremistische AfD-Wähler mit Vergewaltigung in "Beziehung" ... - sich einsam, verloren, haltlos fühlt, verzweifelt ist und sich vielleicht doch meine Nähe, Liebe gewünscht hat - sicher: war es nie so.
Und ähnlich verhält es sich mit meiner 19-jährigen Tochter, der es in bestimmten Situationen gar nicht (so) schlecht ging, wie ich vermutete (eigene Geschichte) sowie auch mit ihrem leiblichen, alkoholsüchtigen Vater.
Mein Mitgefühl, meine Fürsorglichkeit schwächen, belasten mich - so auch mein unermüdliches Entgegenkommen, Versöhnungsgesten: für Friedenschließen, für wohltuende Beziehungen, Verbundensein.
Aber die anderen wollen das nicht, wertschätzen es nicht - es ist ihnen lästig, zuwider.
Lass´ stecken, Elsbeth.
Zugleich kam umgekehrt nie je etwas Dergleichen von all diesen Menschen als Geste, Angebot, Unterstützung an mich: kein Mitgefühl, keine Wertschätzung, keine Versöhnungsgesten, keine bedürfnisorientierte Fürsorglichkeit.
Nichts.
Sie nahmen nur, gaben nichts zurück.
Meine Mutter hat sich, wie mein leiblicher Vater, von Anfang an der Verantwortung mir gegenüber entzogen.
Meine Kinder finden es völlig selbstverständlich, dass die Mutter - nicht aber der Vater - eine eierlegende, bedürfnislose Wollmilchsau/Versorgungsmaschine ist.
Und Männer wie mein letzter Ex sehen Frauen generell nur als fürsorgliche Mutter/Ehemagd, asexuelle "Heilige" - siehe seine hässlichen Ersatzmütter, "platonischen Freundinnen" - oder als devote Hure/Fickobjekt, Sexmagd - in jedem Falle: zu benutzen, zu misshandeln, zu entwerten.
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28. Juni 2025
Elsbeth, wie kommst du darauf, dass die von dir oben genannten Personen sind, wie du sie hier beschreibst?
Weil sie sich seit etlichen Jahren entsprechend v e r h a l t e n: antisozial, egoman, verantwortungslos, bis hin zu autoritär, gewaltvoll, destruktiv. Nachweislich, ja.
Entsprechende Nachweise finden sich an mehreren Stellen in meinem blog. Dokumentation.
Prosoziale, wohltuende Taten - statt hohler, müheloser Worte, leerer Versprechungen, Heuchelei, Lügen, Manipulation, Geschwätz:
Es kommt grundsätzlich - auf privater wie politischer, öffentlicher Ebene - nicht darauf an, was eine Person nur, auch wiederholt und mit Nachdruck äußert, ankündigt, verspricht, beteuert, behauptet, sondern wie sie sich verhält, wie sie agiert.
An Taten messen, nicht an Worten.
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27. November 2025
Ja, ich wäre gerne für immer 10, 11 und 12 Jahre alt geblieben bzw. dann gestorben.
Nichts, das danach kam, war es wert, erlebt zu werden.
Tut mir leid, (meine) Kinder. Aber euch hätte es dann ohnehin nicht gegeben.
1983 bis 1985
beste Jahre meines gesamten Lebens.
Nichts als Sonne!
Gesund, vital, jung, Freundinnen, (Pflege-) Eltern, Sommerferien 3 Wochen in den Bergen (Alpen), Schule lustig, Jungs auch.
Keine Sorgen. Das reine Paradies auf Erden.
Zwei Jahre.
Alle Menschen aus dieser Zeit - Freundinnen, Pflegeeltern ... :
tot, gestorben oder unerreichbar weit entfernt oder man hat sich total "auseinandergelebt".
Die meisten führen ein sehr konventionelles Leben: Ehe, Job und so.
Keine Umbrüche, Krisen, Erschütterungen, Verluste ... . ?
Woher weiß ich das?
Kurz mal Kontakt gehabt, vor Jahren.
Letzte Infos vor etlichen Jahren über facebook.
Es gibt keine Anknüpfungspunkte.
Wir sind alle nicht mehr die Kinder, die wir mal waren. Genau. Und bla.
Naja, ich schon ... wäre es zumindest gerne geblieben.
Wenn mir nur mal jemand sagen könnte, wie andere mit der Lebenslast "fertig werden": o h n e Drogen, ohne "Gott", Glaube, Ideologie, Religion, Selbstbetrug, o h n e "Psychotherapie", "Coaching", Psychiatrie, Psychopharmaka:
? ? ?
Ja, die schreiben Bücher. Oder so.
Ich trauere ja nicht nur um meine "verlorene Jugend", Jahre, Jahrzehnte, die auf der Strecke blieben - Alltag, Sorgen, Verantwortung, Pflichten, Belastungen, Krisen, Verluste, Verluste, Verluste ..., sondern auch um die Jugend der anderen.
(Hohes) Alter macht Menschen optisch zu Monstern.
Und erzähle man mir jetzt keine Scheisse von "innerer Schönheit" und "Lebenserfahrung, Reife".
Ich höre und sehe, w i e Menschen altern: chronisch krank, mehrere OPs, Rollator, pflegebedürftig, alles am Körper geht sukzessive kaputt.
Du verfaulst: noch "lebend". Altern ist vegetieren in den Tod.
Vergiss das Gelaber von "in Würde altern".
Schiebt euch das dumme, ignorante, empathielose, selbstgerechte, ahnungslose Geschwätz und euren erbärmlichen Selbstbetrug in den Arsch!
Und es geht ja nicht nur um Äußerliches, Leibliches, um Krankheiten, Schmerzen, Einschränkungen, Verluste (auch anderer Menschen), Entbehrungen ... - du kannst den ganzen Wahnsinn - 5, 6, 7, 8 oder gar 9 Lebensjahrzehnte auch psychisch nicht ertragen. W i e ?!?
Vergessen kann auch Gnade sein.
Vor allem weiß jeder alte Mensch, wenn er sich nicht total selbst verarscht, dass er keine, jedenfalls kaum Zukunft mehr hat. Keine "Perspektive".
Manch einer weiß auch, dass er am nächsten Morgen nicht mehr aufwacht oder den begonnenen Tag nicht überlebt.
"Lebenskunst"
... du kannst froh sein, wenn du einigermaßen unbeschadet durchkommst und dabei nicht all zu viele Trümmer hinterlässt.
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28.11.2025
Die Phrase
"Wenn du dir selbst nicht mehr helfen kannst, hilf einem anderen."
greift dann nicht, wenn du selbst physisch und/oder psychisch, gar existenziell so gravierend geschwächt oder auch versehrt bist, dass du selbst kaum noch stehen, gehen kannst, sondern selbst effektive, bedürfnisorientierte, empathische Hilfe, Unterstützung, Beistand, Halt benötigst.
Wenn du selbst kaum mehr stehen kannst, kannst du nicht auch noch einen anderen Menschen tragen.
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28. November 2025
Habe mich damals nicht grundlos für Philosophie (Studium) entschieden - für das Fragen (!) nach und zu dem Sein des Menschen, nach "der Welt", nach Wissen, Wahrheit, Wirklichkeit, Erkenntnis, Bewusstsein, Sprache und Denken, Zweifel(n), Ergründen, Vernunft, Ethik, (Willens-) Freiheit, Würde ... .
Philosophie ist, gibt keine (einfachen) Antworten, liefert keine Anleitungen, keine Patentrezepte, keine mundgerechten, leicht verdaulichen Happen, ist und will nicht Anleitung, Führung, Erziehung, Dressur, Indoktrinierung (sein).
Ist nicht "Lebenshilfe, Seelsorge".
Eher Hebamme.
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25. Dezember 2025
Warum war alles, das nach deinem Alter von 10, 11 und 12 Jahren "geschah", es nicht wert, erlebt, erfahren zu werden, Elsbeth - weil es dir keinen Spaß gemacht hat, weil es anstrengend, mühsam oder langweilig, uninteressant, lästig war?
Nein, sondern:
Weil es seitdem keine existenzielle Sicherheit, keine wenigstens vorübergehende Phase der Geborgenheit (des Sich-Geborgen-Fühlens), der Leichtigkeit, der Sorglosigkeit gab und weil die kleineren oder größeren Erleichterungen und Freuden, die es durchaus gab - bspw. Tage mit Sonnenschein und grünen Bäumen, das Genesensein von akuter Krankheit, Freuden der Kinder oder Freude darüber, den Studienplatz damals erhalten oder mit viel Glück immer wieder mal eine bezahlbare Wohnung gefunden zu haben sowie die "kleinen Freuden des Alltags" - bspw. gesunde, wohlschmeckende, wohltuende Nahrung oder die vor ca. 30 Jahren gelegentlich noch erlebte Geselligkeit mit anderen Menschen (Freunden) - all die (Existenz-) Sorgen, Nöte, Ängste in/durch Mittellosigkeit, materielle Armut, all das phyisch und psychisch-emotional erfahrene, durch andere, fremde und bekannte Menschen und den Staat, staatliche Institutionen (u.a. Jugendamt, Schule, Ärzte/Medizin/Gesundheitssystem, Jobcenter, Gerichte/Klassenjustiz), das von Regierungen (Regierungspolitik, Regierenden) langjährig und bis heute wissentlich zugefügte Leid, auch all die mittlerweile drei Jahrzehnte währende Last der alleinigen Verantwortung und Fürsorge für zwei Kinder - ohne dafür, für die geleistete Sorge-Arbeit je Anerkennung, Wertschätzung und/oder ein existenzsicherndes Sorge-Gehalt, Einkommen erhalten zu haben - weil all das durch diese kleinen oder größeren gelegentlichen "Freuden" nicht ausgeglichen wird, in keinem (ausgewogenen) Verhältnis zur Belastung, Beschädigung, dem wiederholt oder dauerhaft erfahrenen Leid steht.
Weil faktisch alles, das nach meinem 12. Lebensjahr von mir erfahren, erlebt, durchlitten, erkämpft, bewältigt, ertragen wurde, mich nicht stärker, widerstandsfähiger, lebensbejahender machte, sondern mich sukzessive, dabei kontinuierlich physisch und psychisch erheblich schwächte, zermürbte, belastete und beschädigte: körperlich, gesundheitlich, psychisch-emotional und existenziell.
Es war all dieses Erfahrende, Erlittene, Ertragene, Bewältigte überwiegend zehrend, gerade auch körperlich auszehrend, nicht wohltuend, kräftigend, konstruktiv, nicht heilsam, sondern Regeneration, Heilung, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit, Solidarität, Verbundensein und Resilienz behindernd bzw. entziehend.
Alles, all mein Bemühen, Suchen, Kämpfen, Bewältigen, Neu-Anfangen, Brückenbauen, Leiden, Ertragen der vergangenen fast 40 Jahre (seit meinem 13. Lebensjahr) scheint völlig vergeblich, sinnlos (gewesen) zu sein: sowohl mich selbst als auch meine beiden Kinder betreffend.
Vergebliche Lebens- und Liebesmühe. Vergebliches, sinnloses Gelittenhaben, Leiden.
Denn: Ich bin weder Masochistin noch Märtyrerin oder "Heilige, Heldin" und wollte nichts von all dem jemals sein oder werden.
Ja, "schlimmer geht immer", aber das sollte niemals der persönliche oder kollektive, gesellschaftliche, gar politische Maßstab, Bezugspunkt sein, sondern grundsätzlich das für idealerweise weltweit alle Menschen jeweils Wohltuende, Prosoziale, Konstruktive - nicht das Schwächende, Schädigende, Destruktive, Vernichtende.
Nein, Zweckoptimismus, Verdrängung, Selbstbetrug hilft hier nicht.
Es reicht nicht, "nur die richtige Einstellung, das positive Denken, mindset" zu haben oder zu "entwickeln".
Menschen brauchen lebenslang regelmäßig wohltuende, ihr Wohlergehen ermöglichende und erhaltende Regeneration, physische und psychische Stärkung, Unterstützung, Beistand, Rückhalt, Entlastung, entsprechende Lebensumstände, Umgebungen und andere Menschen, Bezugspersonen, Gefährten - damit sie keinen "irreparablen", irreversiblen, vernichtenden Schaden nehmen.
Ob, wo und wie sie diese stärkenden, wohltuenden Lebensumstände, Umgebungen und Gefährten "finden" können, ob, wie und für wie lange Zeit sie ihnen zugänglich sind, hängt gerade nicht von ausschließlich oder überwiegend ihrem je persönlichen Bemühen, Willen, ihrer Einstellung, Courage und Ausdauer ab, sondern gravierend von anderen Menschen, deren Tun und Unterlassen, deren Denken, Fühlen, Entscheiden, Verhalten. Kein Mensch ist eine Insel.
Und dann, ja, gibt es bekanntlich auch Widerfahrnisse - die zumeist nicht vorhersehbar und/oder abwendbar sind, mit denen Menschen unmittelbar konfrontiert sind, auf die sie wenig bis keinen Einfluss haben, die sie "hinnehmen", aushalten und irgendwie bewältigen müssen oder dies eben gerade nicht können.
Menschen haben unterschiedliche leibliche, genetische, kognitive und psychisch-emotionale Voraussetzungen, unterschiedliche biographische, familiäre, sozioökonomische, kulturelle ... Hintergrunde, Prägungen, Vorbelastungen, Einschränkungen - entsprechend unterschiedlich gehen sie mit ähnlichen Situationen, Erfahrungen, Herausforderungen und Belastungen um.
Es helfen hier keine Pauschalisierungen, vermeintliche Patentrezepte, keine Appelle, Schuldzuschreibungen, Beschämung, Herabsetzung, kein Vorführen, Anprangern, Ausgrenzen oder gar Zwang, Strafe, zusätzliche Belastung, Gewalt, Beschädigung.
Was hilft, was konstruktiv, wohltuend ist: siehe oben bereits genannt. Insbesondere Mitgefühl (kognitive und affektive Empathie) und prosoziales Verhalten.
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Leben, Altern, Sterben, Verlust, Selbstverlust, Schmerz, Abschied, Trauer, Loslassen, Conditio humana - Lebenskunst? - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
28. August 2025 ... und was heißt denn, amistat: "what we were is what we are when we need to let go, we hold on twice as hard" Wen oder was sollten wir gehen lassen? Nicht nur Illusionen. Uns ...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2025/08/leben-altern-sterben-verlust-selbstverlust-schmerz-abschied-trauer-loslassen-conditio-humana-lebenskunst.html
19.12.2025
Gestern mit dem Rad Lebensmittel einkaufen gewesen - schaffe ich nur noch maximal einmal die Woche.
Währenddessen schwache Beine, zittrig, zu Hause total erschöpft, schlafe dann direkt ein.
Heute immer noch Schmerzen in den Beinen ... (Muskelschmerzen).
So ist es seit Jahren.
Ist Ursache für Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Erschöpfung, Darmbeschwerden ... die Blutarmut - Eisenmangelanämie seit 2009 bestehend/diagnostiziert (seit 2014 unbehandelt)?
Sind es die Wechseljahre?
Ist es der Eiweißmangel, der ebenfalls schulmedizinisch mehrfach festgestellte Vitamin D- und B12-Mangel?
Ist es Fibromyalgie?
... ?
Hier hilft kein Arzt. Seit ich wieder in Hamburg wohne (seit Sommer 2013) - in einem Stadtteil am Arsch der Heide, naja, so ähnlich: totales Randgebiet hier, schon fast anderes Bundesland.
In Heidelberg hatte ich (bis 2013) Zugang zu Fachärzten, Lebensmittelläden ... .
Ich schaffe es einfach nicht mehr. Von Jahr zu Jahr geht es schlechter. Die Fahrräder machen´s auch nicht mehr lange: gehen draußen halt Schrott - bei dem ständigen Regen hier (Hamburg) und im Winter bei Frost ... .
Ich habe nie gesoffen, gekifft, rauche nicht, werfe keine Pillen ein, war nie übergewichtig, esse nur wenig und das Wenige bio, habe mein halbes Leben Sport gemacht (bis zur Schwangerschaft mit Tochter, danach ging es nicht mehr).
Was ist es, woran liegt es, dass mein Körper seit Jahren streikt?
Auch das ständige, tägliche Frieren geht nicht weg.
Obwohl ich jeden Tag Ingwertee trinke - heiß. Mehr als 1 bis 2 Tassen schaffe ich nicht (Flüssigkeitsaufnahme).
Energie ist längst schon unter Null.
Die "Biographie", meine Lebensumstände, Belastungen, Sorgen, Nöte ... seit drei Jahrzehnten, eigentlich seit meiner Kindheit (Pflegeeltern, Umbrüche, Trennungen ...), spielen sicher auch eine Rolle bei all dem - meinen körperlichen, gesundheitlichen Zustand betreffend.
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05. und 06.01.2026
Lebensmitteleinkauf fand zuletzt vor Weihnachten statt. Seitdem kann ich die Wohnung wieder nicht verlassen, aus den üblichen Gründen: extreme Kraftlosigkeit, körperliche Schwäche, Darmbeschwerden, aktuell auch wieder starke Menstruationsblutung (bin 52). Ständiges Frieren. Kälte ist Gift für mich.
Es ist hier seit 12 Jahren so.
Ich brauche dringend eine zentraler gelegene, bezahlbare Wohnung, die das Jobcenter akzeptiert (Miete), aber dann auch Übernahme der Umzugskosten. Gibt es alles nicht.
Führerschein und Auto würden mir schon seit Jahrzehnten etliches überhaupt erst ermöglichen. Konnte ich mir nie leisten - alleine mit Kind/ern.
Oder eine zentral gelegene Wohnung in meiner Heimat: HEIDELBERG!
Hamburg hat mir nur Leid, zahlreiche Belastungen gebracht.
Aber es war und ist alles vergeblich. Alle Anstrengungen, Kämpfe, alles Durchlittene, Ertragene, alle Sorge-Arbeit für zwei Kinder ... . Es ist Staat und Gesellschaft alles nichts wert. Du wirst bestraft, weil: Frau, ledig, alleinerziehend, deshalb mittellos.
Viele Frauen sind chronisch erschöpft - sie sind chronisch überlastet. Vor allem, wenn sie mittellos und/oder alleinerziehende Mütter waren oder sind. Sorge-Arbeit: kein Einkommen, keine Rente. Bekannte Folgen: Armut - Frauenarmut, Mütterarmut, Altersarmut, Krankheit, Einsamkeit.
Lebensumstände, "chronischer Stress", Krankheiten: zermürben, zerstören, vernichten Menschen. Zumeist ohne deren eigenes Verschulden oder Versagen. Regierungen, Regierungspolitik, Regierende, "repräsentative Demokratie".
Gegen Einsamkeit würden offene Begegnungsstätten, Begegnungsräume, Gestaltungsräume helfen. Es müsste sie überall geben, nicht nur nischenartig, nicht nur etwas mit Glück, Zufall in der Nähe der eigenen Wohnung.
Alle Menschen, nicht nur Kinder, brauchen lebenslang vertraute Bezugspersonen, idealerweise mehrere und unterschiedlichen Alters - nicht bezahltes Betreuungspersonal, nicht: Fremdbetreuung/Auslagerung.
Es scheinen vor allem, mehrheitlich Frauen - angeborenes biologisches Geschlecht Frau - chronisch erschöpft zu sein: physisch und psychisch. mecfs, Fibromyalgie, Anämie, Mütterburnout ... Sorge-Arbeit ohne Wertschätzung, ohne Einkommen Jahrzehnte lang geleistet.
Und dann kommen noch die Wechseljahre hinzu, "Menopause" - mit zahlreichen weiteren körperlichen und psychisch-emotionalen Beschwerden, Belastungen, "Herausforderungen", die aus biologischen Gründen wiederum Frauen haben, "bewältigen müssen": irgendwie ... .
Siehe auch die erheblichen, stark einschränkenden, körperlich und psychisch belastenden Folgen, die Frauen aufgrund von Schwangerschaften, Geburten, Gebärthaben häufig erleiden - meist schweigend: Gebärmuttersenkung, Beckenbodensenkung, Senkungsbeschwerden, Zystozele, Rektozele, Prolaps und massiv belastende Folgen, erhebliche Einschränkungen im Alltag ... .
Wie "erleben", "bewältigen" andere mittellose, ledige, alleinerziehende, wurzellose Frauen die Wechseljahre, das Altern - in sozialer Isolation und Armut: ?
WANN und wie fängt - nach 32 Jahren allein alleinerziehend, unbezahlt, ohne Einkommen, ohne familiären Rückhalt, Beistand, Unterstützung für zwei Kinder geleisteter Sorge-Arbeit - mein eigenes Leben an? Armut
Wer umsorgt mich: liebevoll, wertschätzend, bedürfnisorientiert?
Warum sind etliche überflüssige, selbst- und fremdschädigende, sinnlose, dabei jedoch üblicherweise gut bezahlte bullshitjobs als Arbeit, Leistung gesellschaftlich anerkannt, häusliche Sorge-Arbeit hingegen nicht? Rhetorische Frage.
Kapitalismus, Patriarchat, Androkratie
Warum entscheiden weltweit überwiegend nach wie vor Männer - darüber was Arbeit, Leistung, Wirtschaft, Kultur ... ... ... ist?
Warum sind nach wie vor weltweit mehrheitlich Männer in Entscheidungs-, Führungs-, Machtpositionen? Rhetorische Fragen.
Frauen scheinen mehrheitlich - von Ausnahmen wie immer abgesehen - weniger nach Macht zu streben als Männer.
Das Streben nach Macht ist stets narzisstisches, antisoziales Kompensationsverhalten.
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13. Februar 2026
Bin "stolz" auf mich/froh, dass ich heute trotz Kälte, Schnee, Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Untergewicht, Mangelernährung, Erschöpfung und weiteren körperlichen Beschwerden die 2 km hin und zurück, insgesamt 4 km zu Fuß zum Lebensmitteleinkauf (Laden) geschafft habe.
Wenn ich mich noch länger von fast nur Zwieback mit Butter, Reis oder Nudeln mit Brühe, dunkler Schokolade und Kräutertee "ernähre", kann es nicht besser werden, genau.
Drum bin ich jedes Mal froh, wenn/wann immer ich was Gesundes einkaufen kann.
Ob mein Körper das Gesunde - bspw. gutes Brot, Gemüse, bisschen Obst, Joghurt, Quark, gelegentlich Nüsse - dann auch verdaut und resorbiert ..., steht auf einem anderen Blatt.
Wie machst du das dann mit dem Transport der Lebensmittel, Else?
Seit ein paar Jahren mit dem Secondhandrad, wenn es witterungsbedingt möglich ist.
All die Jahrzehnte davor und auch heute (im Winter, bei Schnee und/oder Glatteis oder starkem Regen) zu Fuß. Ohne Auto. Ohne ÖPNV. Armutsbedingt.
Häh, Else - du schleppst dann mehrere Einkaufstaschen vier Kilometer durch die Gegend oder was?
Ja - ich habe einen Hackenporsche (Einkaufstrolley) und Taschen, Rucksack.
Früher konnte ich die Lebensmittel im Korb und Netz des Kinderwagens meiner Kinder verstauen.
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Frauen, Biologie, Wechseljahre, Menopause, Klimakterium, Enttabuisierung - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
Nein, Frauen sind deshalb - aufgrund ihrer angeborenen Biologie, Leiblichkeit, Anlage zu Schwangerschaft, Gebären, Stillen, Zyklus, Menstruation, Wechseljahre, Hormonsystem ... - nicht "das schwache
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2023/12/frauen-biologie-wechseljahre-menopause-klimakterium-enttabuisierung.html
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Über die Wohlfühllüge, die Wohlfühl-Ideologie, den oktroyierten Zwang zum Glück (-lichseinSOLLEN) - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
02. Januar 2023 Ratgeber"literatur", Coaching, NLP, Selbst"optimierung", Selbstobjektifizierung, Zwangs-, Zweckoptimismus - Selbstbetrug Das Leben, mit all seinen Ambivalenzen, Widersprüchen ...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2016/07/laurie-penny-uber-die-wohlfuhl-luge-die-wohlfuhl-ideologie-welche-absichten-dahinterstehen-was-damit-erreicht-werden-will-und-wird.h
24.10.2025
Kennt ihr das?
Wenn ich mir Naturfotos, Landschaftsaufnahmen oder Reisesendungen ansehe, kommen mir immer die Tränen - weil ich weiß: dort komme ich nie hin, werde das nie sehen, erleben.
Berge, Alpen, Schweiz, Österreich, Spanien.
Auch nicht meine Heimat: Heidelberg.
Armut.
Und dann kommt noch die Wurzellosigkeit hinzu:
Pflegeeltern seit Jahren verstorben, mit 16 zuletzt kurz gesehen.
Leibliche Mutter zuletzt vor 30 Jahren gesehen.
Leiblichen Vater nie gesehen, kennengelernt.
Sohn verweigert Kontakt - auch seiner (Halb-) Schwester.
Keine Familie.
Keine fürsorglichen verantwortungsvollen Kindesväter.
Keine Großeltern für meine Kinder.
Meine Kinder: zwei Einzelkinder. Sohn will es so.
Du hältst das alles über Jahrzehnte aus: Frau, ledig, alleinerziehend, mittellos - so lange du jung, gesund, vital bist.
So lange es noch offene Türen gibt, gab, Möglichkeiten, bspw. durch Jobwechsel, Ausbildungen, Studium, Umzüge, "neue Liebe".
Wenn du alt und krank wirst bzw. bist, schon körperlich kontinuierlich an Substanz, Kraft, Energie verlierst, bewältigst du das nicht mehr.
Frage mich halt immer noch, immer wieder:
W i e schaffen, ertragen andere das: nüchtern, ohne Drogen (Alkohol, Cannabis ...), ohne Sucht, ohne Glaube, Religion/Ideologie, "Gott", also: ohne Krücken, ohne Selbstbetrug: ?
Ja, klar ist das "Jammern auf hohem Niveau", denn n o c h zumindest habe ich ja ausreichend Trinkwasser, einigermaßen gesunde Nahrung (nur wenige verträglich/essbar), Kleidung, Wohnung, fließend Warm- und Kaltwasser, Strom, "Freiheit", Bewegungsmöglichkeit - sogar Brettspiele! ;)
Die "Ironie des Schicksals" (nein, bin keine Fatalistin) an der Sache ist halt:
Ich habe es - nach den ersten 11 Jahren Hamburg - mit viel Glück 2013 nochmal in meine Heimat Heidelberg zurück geschafft, bin dann aber wegen Sohn, "neuer Liebe" (letztem Ex, genau: der ...) und Vater von Tochter doch nochmal nach Hamburg gezogen, das zweite Mal. Wohne jetzt wieder seit 12 Jahren in dieser abgrundhässlichen Kackstadt.
Keine der "Beziehungen" hat sich entwickelt, stabilisiert:
Sohn verweigert Tochter und mir den Kontakt.
Vater von Tochter ist chronisch krank und "beeinträchtigt", dies auch nach letztem Suizidversuch im Jahr 2014.
Letzter Ex: Vergewaltigung in "Beziehung", Narzissmus, Rechtsextremismus, Misogynie, Bigotterie, AfD-Wähler.
Was ein💩.
Was mich am meisten abfucked:
Du, die Frau, Mutter, hast anderen fürsorglich, bedürfnisorientiert, zugewandt, aufmerksam, empathisch gegeben, dabei sehr viel Kraft, Energie und Gesundheit (!) "verloren" - bist selbst total auf der Strecke geblieben. Die Männer: gaben nichts.
By the way: Mit Geben meine ich nicht Geld, nicht Bezahlung zur vermeintlichen Rechtfertigung der Benutzung der Frau als bedürfnislose, eierlegende Wollmilchsau-Mutter, Ehe-Magd, Sexobjekt, Privathure oder um sich als Mann das Gewissen rein-, freizukaufen.
Ich wollte: Gefährten.
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Nochmal zu Mitgefühl:
Mitgefühl hat man mit einem Menschen nicht, weil er sich wohlverhält, sondern weil/wenn er leidet.
Das Mitgefühl hat seine Grenze da, wo man die Umstände selbst nicht mehr ertragen, psychisch-emotional nicht mehr bewältigen kann und/oder wenn man durch die Person, mit der man Mitgefühl hat, gravierend, langandauernd oder wiederholt beschädigt wird.
Denn Mitgefühl ist nicht Masochismus und ebensowenig etwas, das ein schmerzfähiges Lebewesen sich erst "verdienen" muss. Gleiches gilt für Würde.
Mitgefühl ist, wie Liebe, nicht passiv, sondern trägt den Impuls, das Bedürfnis in sich, das Leid des anderen nach eigenen Kräften und Möglichkeiten zu beheben oder es mindestens abzumildern und hat entsprechend prosoziales, fürsorgliches, wohltuendes Verhalten zur Folge.
"Das Böse" ist der Mangel oder das gänzliche Fehlen von Empathie (Einfühlungsvermögen) und Mitgefühl (Mitleiden, Mitfühlen) - von kognitiver und affektiver (emotionaler) Empathie, von intrinsisch (!) motivierter Moral und Prosozialität.
Es bedarf keines "Gottes", keiner "Götter", keiner "übergeordneten metaphysischen Instanz", keiner Religion, keiner Ideologie, keines Glaubens, um sich moralisch, d.h. fair, prosozial zu verhalten. Es bedarf des angeborenen und intakten Mitgefühls.
Menschen, denen es erheblich an Mitgefühl mangelt, sind bekanntlich Narzissten und Psychopathen - narzisstische, antisoziale, dissoziale Persönlichkeitsstörung.
Was Empathie (rationales Einfühlungsvermögen) und Mitgefühl (emotionales "Angefasstsein", Mitfühlen, Mitleiden) anbetrifft - nein, das ist nicht dasselbe, siehe kognitive und affektive (emotionale) Empathie.
Mit einem Toten kann man deshalb kein Mitgefühl mehr haben, denn er leidet nicht (mehr), er fühlt nichts mehr, er denkt nichts mehr. Er lebt nicht mehr.
Mitgefühl kann man nur mit den Trauernden haben und mit dem Menschen und seinem Leid vor seinem Tod, zu seinen Lebzeiten.
Es verhält sich beim Mitgefühl wie mit anderem auch - bspw. Liebe, aktivem Lieben:
Du musst dazu als persönlich mitfühlender, liebesfähiger Mensch nicht erst viel lesen - du trägst das in dir, du hast es erfahren und reflektiert oder eben nicht.
Das Gelesene bestätigt es nur.
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30. August 2025
Vielleicht kennt das jemand?
Habe gegenwärtig einen stark ausgeprägten Fluchtimpuls - ein dringendes Bedürfnis nach Ruhe, Frieden, "heiler Welt", nach stabilem Fundament, Halt, Zuversicht, Freude, Sonne, Leichtigkeit.
Verdrängen, Selbstbetrug - Glaube, Religion, Esoterik, "Gott", Drogen ... - ist nicht so meine Sache. Drum.
Frage deshalb nochmal:
W i e kommen andere Menschen mit all dem zurecht?
Mit Krankheit, Armut, Leid, Not, Verlust, Trennungen, Entwurzelung, Einsamkeit, Isolation, mit schmerzlichen Erinnerungen, mit Verzweiflung?
Mit dem Leben?
Mit dem Sterben?
Weiß nicht, wie es anderen geht, aber was mir konkret helfen würde (längst):
- Gefährten, Freunde, Familie, Bezugspersonen
- keine Dauerbedrohung, Drangsaliertwerden durch das Jobcenter, keine Armut
- Urlaub bzw. längerer Aufenthalt im Sommer an mir vertrauten Orten in den Bergen
Diese "mir vertrauten Orte" sind Orte, die ich zuletzt in meiner Kindheit besuchen konnte, im Alter von 12 Jahren - Alpen, Österreich (Tirol), Schweiz (Wallis).
Da möchte ich keinen "Erlebnisurlaub" machen, sondern einfach in der Natur sein, dort Kraft ... tanken. Frieden.
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23. Juli 2025
Wenn die Waschmaschine beim Abpumpen seltsam (schwächer, leiser) brummt und von der Rückseite her sehr stark nach Chemie (nicht direkt nach Verschmortem) riecht - woran liegt das?
Ja, Flusensieb schon gereinigt, ganze Maschine erst kürzlich geputzt.
Ja, sie ist schon alt. Wurde im Jahr 2008 gekauft.
Es gab eine Fehlermeldung: "F18".
Im Flusensieb fand sich lediglich ein Haargummi.
Sie stinkt trotzdem immer noch extrem nach Chemie, das ganze Bad, obwohl nicht mehr in Betrieb, außerdem vom Strom genommen.
Was verursacht den chemischen Gestank?
Sie hat kürzlich schon beim Abpumpen und Schleudern seltsame Geräusche gemacht.
Nehme an, die Pumpe ist kaputt oder Keilriemen oder sowas. ?
Traue mich wegen des chemischen Geruchs nicht mehr, sie nochmal laufen zu lassen.
Fürchte, ich brauche eine neue.
Da ich mittellos im strafbewehrten "Bürgergeld"-Vollzug bin, habe ich recherchiert, ob und auf welche Art das Jobcenter eine neue Waschmaschine ggf. bewilligt, bspw. als Zuschuss, einmalige Leistung (unabweisbarer Bedarf) oder Darlehen, siehe dazu § 24 SGB II.
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__24.html
https://www.gegen-hartz.de/news/buergergeld-eine-waschmaschine-beim-jobcenter-beantragen-so-gehts
https://www.gegen-hartz.de/urteile/buergergeld-jobcenter-muss-neue-waschmaschine-zahlen
Dazu Folgendes:
Ich muss dem Jobcenter per Kostenvoranschlag eines Fachbetriebes nachweisen, dass die Reparatur der Waschmaschine nicht mehr wirtschaftlich ist, der Kostenvoranschlag kostet mich - mit und ohne Reparatur - sehr viel Geld: zwischen ca. €85,- und €120,-.
Die Anfahrtskosten und Fehlersuche sind mindestens und in jedem Falle von mir zu zahlen, egal, ob den KV ein Werkskundendienst oder ein Elektrofachbetrieb ausstellt.
https://www.hausjournal.net/waschmaschine-reparatur-kosten
https://www.test.de/Defekte-Haushaltsgeraete-Wann-sich-eine-Reparatur-lohnt-5157064-5157089/
Nirgendwo ist mitgeteilt, ob das Jobcenter diese Kosten (für den KV) übernimmt - ohne, dass man auch dies erst gerichtlich einklagen muss.
Meine langjährige Erfahrung mit dem Jobcenter ist, dass grundsätzlich alles abgelehnt wird. Nur wenn ich gerichtlich Klage erhob und dabei anwaltlich vertreten war, hatte ich Aussicht auf Erfolg. Bei allen Klagen vor dem Sozialgericht, die ich ohne anwaltliche Vertretung allein bewältigen musste, unterlag ich jedes Mal vor Gericht.
Es war und ist seit Jahren aussichtslos, selbständig einen Rechtsanwalt, bspw. Fachanwalt für Sozialrecht zu finden, in Hamburg gibt es keinen Beratungshilfeschein, die ÖRA leistet keine Rechtsvertretung vor Gericht - mir wurden wiederholt etliche Absagen von Rechtsanwälten erteilt ("keine Kapazitäten frei"), denn ich bin nicht Mitglied in einem Sozialverband und nicht rechtsschutzversichert, Anwälte arbeiten nur selten pro bono. Eigenes Thema: Klassenjustiz.
Wenn ich nun eine neue Waschmaschine beim Jobcenter beantrage, wird das Jobcenter auch diesen Antrag unter fadenscheiniger Begründung ablehnen, mir, wenn überhaupt, allenfalls ein Darlehen gewähren, zuvor aber den Nachweis eines Fachbetriebs der unwirtschaftlichen Reparatur von mir verlangen - siehe jedoch dafür o.gen. anfallende, hohe Kosten.
Das Jobcenter wird sich mit seiner Antwort, Entscheidung, dem Bescheid außerdem, wie üblich, Zeit lassen - Zeit, die ich nicht habe, denn ich benötige die Waschmaschine umgehend, habe auch keinen SB-Waschsalon in erreichbarer Nähe, im von mir bewohnten Stadtteil gibt es keinen einzigen. Auch kann ich nicht vorübergehend bei Freunden, Familie oder Nachbarn waschen.
Es würde mindestens mehrere Wochen dauern, bis das Jobcenter - mit Glück - die Kosten für eine neue oder auch eine gebrauchte Waschmaschine als Zuschuss, Darlehen oder Sachleistung bewilligt.
Auf den Kosten für den Kostenvoranschlag bliebe ich sitzen.
Ob und in welcher Form das Jobcenter wann eine neue oder gebrauchte Waschmaschine als Sach- oder Geldleistung bewilligt, ist unbekannt.
Einen Zuschuss, einmalige Leistung, unabweisbaren Bedarf oder ein Darlehen erst gerichtlich - und ohne anwaltliche Vertretung - einzuklagen, fehlt mir aus Gründen gegenwärtig jegliche Kraft - siehe die Situation mit meiner Tochter, meiner Mutter und meine eigene gesundheitliche Verfassung ... .
Meine Waschmaschine ist 17 Jahre alt - ist eine Reparatur in diesem Fall überhaupt noch wirtschaftlich oder reicht es, dem Jobcenter den hier noch vorhandenen Kaufbeleg vorzulegen?
Von welchem Geld hast du die Waschmaschine damals angeschafft, Elsbeth?
Vom "Erziehungsgeld" für meine Tochter. So damals auch meinen Kühlschrank und zum ersten Mal in meinem Leben, im Alter von 35 Jahren, eine Geschirrspülmaschine.
Ich brauche für Tochter und mich jetzt umgehend! eine neue Waschmaschine, nicht erst in ein paar Wochen oder gar Monaten.
Wie??
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update 25. Juli 2025
Antrag auf Kostenübernahme für neue Waschmaschine habe ich beim Jobcenter gestellt (einmalige Leistung, unabweisbarer Bedarf, Mehrbedarf).
Wann?! wird das JC antworten? Ablehnend, wie stets.
Dann Widerspruch, ggf. Klage?
Wieviele Wochen, Monate, Jahre also: ohne Wäsche waschen zu können?
Wie machen andere Betroffene das: Wo waschen sie ihre Wäsche in den Wochen, Monaten oder - bei Klage vorm SG meistens 2 - Jahren, bis das Jobcenter eine neue Waschmaschine bewilligt oder dem Widerspruch stattgibt ... ? ? ?
Habe weder Familie noch SB-Waschsalon verfügbar.
Ich kann vorübergehend vielleicht ein bisschen Unterwäsche und Socken im Waschbecken von Hand waschen, aber doch nicht über Wochen oder gar Monate Oberbekleidung, Handtücher, Bettwäsche ... !?
Reparatur kommt auf mindestens €235,-, ggf. auch mehr (Ablaufpumpe, ggf. Motor- bzw. Lagerschaden ...), wie mir bisher mitgeteilt wurde, das rechnet sich bei einer 17 Jahre alten Maschine nicht, da wahrscheinlich nach und nach noch mehr kaputtgeht.
Bekomme ja schon andere Dinge, secondhand Möbel bspw., über ebay oder Kleinanzeigen nicht - gegen von mir angebotenen Aufpreis - geliefert. Wer liefert denn dann zu einem vergleichsweise kleinen Preis eine extrem schwere Gebrauchtwaschmaschine - in den 4. Stock ohne Aufzug?
Bin außerdem darauf angewiesen, dass die alte Waschmaschine zugleich mitgenommen wird (Altgeräteentsorgung), da ich eine neue sonst gar nicht aufstellen und anschließen kann, gibt nur die eine Möglichkeit in der Wohnung hier (im Bad).
Habe bereits mehrere Betriebe/Kundendienste angefragt, es fällt immer eine Gebühr schon für den Kostenvoranschlag an bzw. für Anfahrt, Fehlerdiagnose, Arbeitszeit - der Preis nur dafür liegt zwischen €80,- und €120,-, nach eigener Auskunft dieser fünf Betriebe.
Siehe auch hier:
"(...) wird oft empfohlen, eine Waschmaschine nach 10 bis 15 Jahren zu ersetzen. Zu diesem Zeitpunkt beginnen viele Maschinen, häufiger Probleme zu entwickeln, (...)"
https://flexibel-reparatur.de/waschmaschine-lebensdauer/
Ähnlich hier:
"Je älter ein Gerät ist, umso weniger sollten Verbraucher in eine Reparatur investieren. Die Neuanschaffung rentiert sich in der Regel bei Elektrogeräten, die älter als zehn Jahre sind."
https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/wann-sich-der-austausch-alter-haushaltsgeraete-lohnt-135048/
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06.11.2025
Nach drei Monaten hat das Jobcenter mir nun Anfang Oktober 2025 ein Darlehen für den Kauf einer Waschmaschine gewährt. Die Zahlung des gewährten Betrages ging bis heute, 06. November, nicht bei mir ein, das Jobcenter rechnet aber seit November das Darlehen bereits auf. ?
Ich hatte eine einmalige Beihilfe, die Waschmaschine als unabweisbaren, besonderen Bedarf gemäß § 21 Abs. 6 SGB II beantragt, das Jobcenter hat jedoch nur das rückzahlungspflichtige Darlehen gewährt.
Der Darlehensbescheid ging mir erst acht Tage nach Datierung des Bescheids per Briefpost zu.
Eine Prüfung des Darlehensbescheids durch einen Rechtsanwalt, Fachanwalt für Sozialrecht, war nicht möglich: von einer Kanzlei wurde mir mitgeteilt, man prüfe derzeit keine Darlehensbescheide, von einer anderen, dass ich die Anwaltskosten selbst tragen muss, da es in Hamburg keinen Beratungshilfeschein (nur die ÖRA) gibt, von einer weiteren Kanzlei, dass es keine einmalige Beihilfe für eine Waschmaschine gibt, nur ein Darlehen, dass das rechtlich korrektes Vorgehen des Jobcenters sei.
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update 05. Dezember 2025
Das Darlehen für eine neue Waschmaschine wurde im Oktober bewilligt, hatte den Zahlungseingang erst nicht gesehen bzw. mit der Alg2-Zahlung verwechselt. Konnte dann aus gesundheitlichen Gründen und weiteren Schwierigkeiten ... keine Waschmaschine kaufen.
Das Darlehen wird bereits monatlich seit November 2025 verrechnet.
Das heißt, die monatliche Leistung (Alg2, "Bürgergeld", "Grundsicherung für Arbeitsuchende", Hartz IV) wird entsprechend um die monatliche Rate (Abzahlung des Darlehens für die Waschmaschine) gekürzt.
Wollte jetzt endlich eine neue Waschmaschine online kaufen, da sie möglichst günstig, zugleich möglichst langlebig sein muss und ich auf die Lieferung angewiesen bin, kann eine Waschmaschine nicht selbst in einem Elektromarkt abholen.
Dachte, ich könnte amazon ggf. umgehen, aber keine Chance, denn: Es liefert niemand bis in die Wohnung. Nur amazon.
Habe bei Media Markt und noch weiteren Elektrohändlern (online Handel) gefragt, denn auf deren Seiten sind die genauen Lieferbedingungen und Lieferkosten nicht vollständig angegeben, um einer bösen Überraschung vorzubeugen, kontaktierte ich sie also per e-mail.
Alle teilten mir mit, dass sie entweder nur bis Bordsteinkante oder bis hinter die erste verschließbare Tür (also hier Eingangstür des Mietshauses) liefern, nicht bis in die Wohnung, wenn die Wohnung sich in einem Haus ohne Aufzug und in höherem Stockwerk befindet.
Ich wohne in der 4. Etage, in einem Haus ohne Aufzug.
Außerdem bin ich auf die Altgerätemitnahme dringend angewiesen, da ich die neue Waschmaschine nur dann aufstellen kann, wenn die alte vorher entfernt wurde, habe sonst keine Stellfläche, keine Anschlussmöglichkeit in der Wohnung.
Ein Händler würde zwar bis in den 4. Stock gegen Aufpreis liefern, aber das Altgerät nur dann mitnehmen und entsorgen, wenn dieses (die alte Waschmaschine), Zitat: "ebenerdig steht oder in einem Haus mit Aufzug zugänglich ist".
Das ist hier also nicht der Fall. Drum habe ich von diesem Händler nun auch eine Absage erhalten.
Blieb schließlich nur amazon übrig.
Anmerkungen:
Guckt euch beim Kauf von Elektrogroßgeräten mit Lieferung die Lieferbedingungen und Lieferkosten genau an!
Hatte die Waschmaschine im Juli 2025 beim Jobcenter beantragt, im Oktober 2025 wurde mir das Darlehen - kein Zuschuss! - bewilligt.
Im Dezember 2025 habe ich sie nun bestellt.
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19. August 2025
Sommer ist ja für viele Urlaubszeit, Reisezeit.
Gibt es hier noch andere Menschen, bspw. alleinerziehende Frauen, Mütter, die seit 40 Jahren kein einziges Mal mehr verreist sind, also auch nie mit ihren Kindern verreisen konnten, auch nicht Kur oder sowas?
Armut - unten
Mein Sohn ist 32, meine Tochter 19, ich bin 52.
Mein letzter Urlaub, Reise fand statt, als ich 12 Jahre alt war: Österreich, Tirol. Zweimal als Kind auch in die Schweiz, Wallis.
Mit meinen beiden Kindern konnte ich nie je verreisen, "Urlaub machen".
Tochter auch nicht.
Ich will btw keinen "Erlebnisurlaub", schon gar nicht "Strand, Palmen, Meer".
Seit Jahrzehnten wünsch(t)e ich mir nur Aufenthalte im Sommer in den Bergen, Alpen: Österreich, Schweiz - die Orte meiner Kindheit, die Natur, Landschaften, Gerüche, das Licht ... .
Wenn irgendjemand wirklich wissen will, warum meiner 19-jährigen Tochter u.a. Depression diagnostiziert wurde, wen die tatsächliche Ursache interessiert:
Es ist materielle Armut, einhergehend langjährig zahlreiche Entbehrungen, etliches Erfreuliche, Wohltuende, Stärkende nie erlebt, erfahren, kennengelernt, es ist Ausgrenzung, Einsamkeit, soziale Isolation durch seit Geburt fehlende weitere Bezugspersonen (Familie, Vater, Großeltern ...), durch Vorurteile, Verachtung, Beschämung in Schule, Gesellschaft, durch hetzende Politiker, Folge: erheblich beschädigtes Selbstwertgefühl und "Lebensmüdigkeit".
Meine Tochter ist sicher kein "Einzelfall":
Armut, Hetze von Politikern, Ausgrenzung, soziale Isolation, Einsamkeit, Beschämung, Verachtung, Entwertung - Kindheit, Jugend: lebenslang prägend.
Staat. Macht. Gewalt. Regierungen.
Gegen materielle Armut und deren bekannte, langjährig intensiv belastende Begleiterscheinungen und Folgen: Entbehrungen, Ausgrenzung, soziale Isolation, Scham ... helfen keine Pillen, Antidepressiva.
Alle Kliniken in Deutschland, inkl. Kinder- und Jugendpsychiatrien, setzen Antidepressiva in der stationären Behandlung ein. Ausnahme: eine einzige Privatklinik.
Deshalb kann meine Tochter nicht in eine Klinik gehen - für "Behandlung" der Depression ... .
Die sogen. Antidepressiva werden Patienten in Kliniken nicht aufgezwungen, aber auf perfide Weise "angeraten, empfohlen", sie werden entsprechend von Ärzten beeinflusst. Viele depressive Patienten sind unzureichend informiert und haben keine Widerstandskraft, nehmen sie also.
Und so ist es bei, mit meiner 19-jährigen Tochter bereits vollzogen worden: schon in der "ambulanten Behandlung" durch ihre KJP, Kinder- und Jugendpsychiaterin.
Siehe ausführlich dazu im blog-Eintrag über Depression, unten verlinkt.
Für meine Tochter hätte ich mir als wohltuende "Behandlung", zur Stärkung, Regeneration Bewegungs-, Sporttherapie (inkl. Entspannungstechniken), Tiertherapie, Musik, Malen,Kunst, Ausflüge, Kulturerlebnis in Gemeinschaft u.a.m. gewünscht: in Klinik bzw. Reha. Keine Pillen!
Auch um Reha habe ich mich für meine Tochter bemüht - leider haben die Krankenkasse und die Reha-Klinik die Reha unmöglich gemacht, siehe auch dazu den ausführlichen Bericht in diesem blog-Eintrag unten.
Es ist einfach so: Ich mache das seit 32 Jahren, seit meinem 19. Lebensjahr, alleine.
Was wir alle - Tochter, Sohn und ich - dringend gebraucht hätten: vertraute, wohlgesonnene Bezugspersonen, Familie. Nicht Fremdbetreuung, nicht Armut, nicht Pillen, nicht "Coaching", nicht "Therapie".
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21. Juli 2025
Gibt es eine Art überregionales und je regionales, kostenfrei zugängliches Forum, Plattform, Verein, Initiative, über die speziell mittellose Jugendliche und junge Erwachsene sich austauschen und auch persönlich kennenlernen können?
#IchBinArmutsbetroffen
Frage für meine Tochter, die sich unserer Armut, des "Bürgergeld"-Bezuges leider schämt, deshalb Kontakte zu anderen Menschen - Verein, Veranstaltungen, neue Leute kennenlernen - gezielt vermeidet. Folge: soziale Isolation, Einsamkeit.
Folge der Hetze von Friedrich Merz, Carsten Linnemann, Jens Spahn und weiteren Personen in der CDU/CSU, aber auch FDP und AfD.
Wir sind übrigens nicht "sozial schwach" - wir sind mittellos. Regierungen sind dafür verantwortlich, dies verursacht habend und zementierend.
Arbeit schützt vor Armut nicht.
Bildung schützt vor Armut nicht.
Erwerbslose sind oft weder sozial schwach noch arbeitslos.
Sie sind mittellos.
Sozial "schwach", genauer: sozial schlecht, antisozial sind augenfällig zahlreiche Vermögende, die überdies häufig auch nicht sinnvolle, nicht konstruktive, notwendige Arbeit für das Gemeinwohl leisten.
Kapitalismus, Neoliberalismus ist Konservatismus ist Patriarchat, Androkratie.
Hier: Frau, Mutter, überzeugt ledig, unfreiwillig alleinerziehend, seit 32 Jahren unbezahlt Sorge-Arbeit ohne Einkommen leistend - vom Staat für Selbstbestimmung, Sorge-Arbeit und Ledigsein mit Armut bestraft.
Kinder sind keine "Privatsache".
Sorge-Arbeit ist keine "Privatsache".
Armut ist keine "Privatsache", basiert weltweit mehrheitlich nicht auf eigenem Verschulden.
Das Private ist politisch.
Alte, kranke, behinderte, sterbende Menschen sind keine Privatsache.
Fremdbetreuung ist menschenverachtende Auslagerung.
Objektifiziertes Menschenmaterial, "Arbeit" für Wirtschaftswachstum, Kapitalismus, den Wohlstand, Vermögens- und Machtzuwachs vergleichsweise weniger, mehrheitlich Männer.
Menschenwürde, Art. 1 GG?
Auch meine chronisch kranke Mutter ist, wie ich:
Frau, ledig, allein alleinerziehend, mittellos.
Auch meine Mutter war berufstätig und ist Akademikerin, hat ein abgeschlossenes (Hochschul-) Studium (Musik, Dipl.-Musikpädagogin).
Bildung schützt vor Armut nicht.
Arbeit schützt vor Armut nicht.
Wo sind die vielen ;) allein alleinerziehenden Väter, Männer, die täglich, auch nachts, über Jahre allein "häusliche" Sorge-Arbeit für wieviele Kinder oder pflegebedürftige Menschen unbezahlt, ohne Einkommen geleistet haben? Sorge-Arbeit: Arbeit für das Gemeinwohl.
Wieviele allein alleinerziehende, mittellose Männer, Väter gibt es in Deutschland, die über wieviele Jahre wieviele Kinder alleine - ohne Unterstützung von Eltern/Großeltern und/oder Kindesmütter - umsorgt haben: neben welcher und wieviel geleisteter Lohnarbeit?
Sogenannt "häusliche" Sorge-Arbeit, Reproduktionsarbeit wird ohne Einkommen weltweit von mehrheitlich Frauen, biologisches Geschlecht Frau, für das Gemeinwohl geleistet.
Systematische Ausbeutung.
Warum dürfen in einem freiheitlich-demokratischen Rechts- und Sozialstaat nach wie vor nur vermögende, zumeist konservative, neoliberale Männer definieren, was weshalb wie als Arbeit gilt?
Kapitalismus. Konservatismus. Patriarchat. Androkratie.
Traurig ist auch, dass meine 19-jährige Tochter einen 32-jährigen (Halb-) Bruder hat, der Sport studiert hat, ihr den Kontakt seit Jahren verweigert. Tochter möchte bspw. gerne wandern, klettern, bouldern gehen, aber nicht alleine. Ich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht.
Warum verweigert er ihr den Kontakt?
Er sagt, sie sei nur seine Halbschwester und er habe keine emotionale Bindung (mehr) zu ihr. Das hat er btw selbst mit 16 verursacht. Eigene Geschichte.
Er diffamierte mich ihr gegenüber als "psychisch krank" und setzte ihr quasi ein Ultimatum:
Mein Sohn hat meiner Tochter vor zwei Jahren allen Ernstes geschrieben, so lange sie zu/mit mir, ihrer Mutter, noch Kontakt habe, sei Kontakt zwischen ihm (meinem Sohn) und ihr (meiner Tochter) nicht möglich.
Armut ist ein Gefängnis. Aus dem es zumeist lebenslang kein Entrinnen gibt.
Armut ist Ausgrenzung, Schmerzerfahrung - mit Verweis auf u.a. Joachim Bauer "Schmerzgrenze" - staatlich vollzogene, getätigte Gewalt.
Meine Tochter kennt keine Abwechslung, Ausflüge in umliegende Natur, Umgebung, keine kulturellen Veranstaltungen, keinen Urlaub in Nachbarländern.
Sie war noch nie an der Nord- oder Ostsee, im Harz, in der Lüneburger Heide, nie am Meer, in den Bergen.
Und so war es schon bei meinem Sohn, mit dem ich seit meinem 19. Lebensjahr ebenfalls allein alleinerziehend war.
Woran werden meine Kinder sich einmal erinnern, wenn sie noch etwas älter sind, wenn sie vielleicht eigene Kinder haben, wenn sie auf ihre Kindheit zurückblicken - woran werden sie sich erinnern, wenn sie an ihre (dann verstorbene) Mutter denken?
An all die leeren, toten Stunden in Wohnungen.
Alles, das in ihrer Kleinkindzeit war, erinnern sie nicht - gemeinsames Kekse backen. Basteln ging schon nie, weil ich dafür keine Begabung habe und man auch dafür einen Grundstock unterschiedlicher Grundmaterialen braucht - und den Platz dafür.
Meine Tochter hat keinerlei Erinnerungen mehr an unsere Zeit in Heidelberg, als ich mit ihr noch regelmäßig in die Natur ging: in den Wald, in den Weinbergen spazieren, zum Bierhelderhof den schönen Weg von Rohrbach aus, in den Wald in Sandhausen, auf die Neckarwiese ... .
Von diesen Spaziergängen und Spielplatzbesuchen abgesehen waren wir zweimal im Heidelberger Zoo, weil wir dort damals keinen Eintritt zahlen mussten. Hartz IV.
Wir waren zweimal im von mir seit meiner eigenen Kindheit so geliebten Luisenpark in Mannheim und ein Mal fuhren wir mit der Bergbahn zum "Märchenparadies" auf dem Königstuhl.
Ein einziges Mal war ich mit ihr im Freibad, in Leimen.
Seit wir wieder in Hamburg wohnen, seit 2013, seit zwölf Jahren also, haben wir nichts gemeinsam unternommen. Nichts, außer ein paar Spaziergänge auf den immer gleichen zwei, drei Wegen hier im Stadtteil.
Da ich mir den ÖPNV nicht leisten kann, auch keine Gebrauchtfahrräder für uns beide, so hatte all die Jahre nur meine Tochter ein jeweils größen-, alterspassendes Gebrauchtrad.
Es gibt nicht einmal die Möglichkeit, in meine Heimat, Heidelberg, zurückkehren zu können.
Frau, ledig, alleinerziehend - Krankheit, Alter.
Kinderarmut ist Mütterarmut, Altersarmut ist Frauenarmut.
Meinen eigenen letzten Urlaub, "Reise" erlebte ich im Alter von 12 Jahren: mit meinen Pflegeeltern nach Österreich, Tirol. In meine geliebten Berge, Alpen - auch Schweiz: Wallis. In meiner Kindheit.
Seitdem kein einziges Mal je wieder Urlaub, Reise erlebt.
Ich bin 51.
Wenigstens habe ich diese Kindheitserinnerungen - die schönsten meines gesamten bisherigen Lebens: die Wochen in der Natur, in den Bergen in Österreich und der Schweiz.
Meinen Kindern konnte ich das nie "zeigen", nahebringen, es nie mit ihnen gemeinsam erleben.
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21. Mai 2025
Meiner 19-jährigen Tochter und mir mangelt es nicht an Lohnarbeit, Erwerbstätigkeit, an "Beschäftigtsein", sondern an den finanziellen Mitteln und Möglichkeiten für Mobilität, Ausflüge, Urlaube, Reisen, Kultur, Teilhabe, für also positive neue Eindrücke, stärkende, wohltuende Erlebnisse und Erfahrungen in entsprechender Natur, Landschaften und mit anderen zugewandten, freundlichen, prosozialen Menschen: mehrere vertraute Bezugspersonen, Familie, Freunde, nicht bezahltes Betreuungspersonal.
Uns helfen nicht diverse Therapien, Behandlungen, "Medikamente", Psychopharmaka, kein "Coaching", keine Jobcenter-Maßnahmen, nicht noch länger noch mehr Druck, Kontrolle, Zwang, Strafe, Gewalt, Belastung, sondern das angemessene, effektive Beheben unserer materiellen Armut und damit all der mit dieser Mittellosigkeit einhergehenden, zahlreichen, langjährigen Entbehrungen, Ausgrenzungen, Beschämungen, Herabsetzungen, sozialen Isolation.
Denn nur und erst dann erlangen Menschen Selbstwirksamkeit und Zuversicht, haben, entwickeln sie Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Perspektiven, können sie ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben aktiv leben.
Durch die Armut und alle einhergehenden Belastungen, inklusive Erkrankungen, nimmt, entzieht man ihnen genau das.
Armut ist ein dunkles, kaltes, enges Gefängnis, aus dem es zumeist lebenslang kein Entkommen gibt.
Und sehr ähnlich dürfte es den meisten von Armut betroffenen, mit Armut belasteten Menschen gehen, umso mehr, wenn sie zusätzlich chronisch krank und/oder im Alter fortgeschritten sind und auch infolgedessen kaum mehr mobil sein können.
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update 11. März 2025
Heute habe ich die Reha meiner Tochter bei der Reha-Klinik "storniert".
Wir haben das Geld für die Reisekosten, An- und Abreise mit der Deutschen Bahn (Zugfahrkarten) nicht, wir können nicht mit mehr als €300,- in Vorleistung gehen - dieses Geld haben wir nicht verfügbar. Auch würde die Erstattung durch die Krankenkasse mehrere Wochen, ggf. noch länger dauern, hinzu kommt der von uns zu zahlende Eigenanteil (Zuzahlungsbetrag), in unserem Falle i.H.v. €135,-, den wir nicht erstattet bekämen, außerdem benötigt meine Tochter während des Reha-Aufenthaltes auch ein Taschengeld und schon vorher hatte ich hohe Ausgaben für Kleidung, Schuhe, Rucksack und andere Dinge, die für den Aufenthalt meiner Tochter in der Reha-Klinik angeschafft werden mussten.
Darüberhinaus hatte ich Ende letzten Jahres die immens hohe Ausgabe von €260,- für die "Rückholung" meiner Tochter mitten in der Nacht im Winter von Schwerin nach Hamburg mit dem Taxi, da sie mit dem Deutschlandticket nur Regionalbahnen nutzen konnte, von denen in der Nacht keine mehr fuhr - an anderer Stelle im blog hatte ich darüber bereits ausführlich berichtet.
Wir sind mittellos, wir haben keinerlei Vermögen oder Ersparnisse, Rücklagen und wir sind im straf-, sanktionsbewehrten Bürgergeldvollzug ständig sanktionsgefährdet.
Letztes Jahr, 2024, wurden wir für einen Monat vollsanktioniert - es wurde gar kein Geld vom Jobcenter gezahlt, weder für Nahrungsmittel noch Miete, es gab keine "Lebensmittelgutscheine" und wir waren auch beide nicht mehr krankenversichert.
Durch die geänderte aktuelle politische Situation nach den Neuwahlen im Februar 2025 ist mit weiteren Verschärfungen, Verschlechterungen für "Menschen wie uns": mittellose Menschen zu rechnen.
Sowohl die Reha-Klinik als auch die Krankenkasse hatten uns wichtige Fragen, die wir wiederholt schriftlich gestellt hatten, über Wochen und Monate nicht beantwortet.
Lange wussten wir nicht, ob und wann meine Tochter überhaupt einen Platz in der Reha-Klinik erhält, dann war nicht klar, ob der Beginn der Reha, der uns von der Klinik erst kürzlich mitgeteilt wurde, noch in den Bewilligungszeitraum der Krankenkasse fällt - nein, fällt er nicht, neues Problem also ... .
Schließlich antwortete die Krankenkasse auf meine seit Ende Januar 2025 mehrfach gestellten Fragen zu den Reisekosten, der Vorleistung, dem Zuzahlungsbetrag (mit Zuzahlungsbefreiung, den Antrag hierfür hatte ich vor Monaten bereits gestellt) und auf weitere Fragen nicht, dies erst jetzt, vor wenigen Tagen.
So hat sich einiges verzögert und anderes ist nicht mehr zeitnah zu organisieren möglich.
Vor allem aber können wir das Geld für die Hin- und Rückfahrt mit der Bahn nicht in Vorleistung aufbringen, schon gar nicht zusäztlich zum Zuzahlungsbetrag und dem Taschengeld.
Fazit: Mittellose Menschen, alleinerziehende, ledige Frauen, Mütter bzw. deren Kinder - ohne Vermögen, Ersparnisse, ohne unterstützende Familie - können aus finanziellen Gründen, aufgrund ihrer Mittellosigkeit und regierungspolitischer Entscheidungen, Gesetze keine vollstationäre Reha in einer Reha-Klinik, insbesondere nicht in einer weiter entfernteren Wunschklinik ihrer Wahl machen.
Wie meine Tochter ihre Probleme, Belastungen und Beschwerden nun ohne Reha bewältigt, wissen wir nicht.
Ambulant gibt es leider ebenfalls keine Hilfe, durch bspw. Therapeuten, Fachärzte, Jugendamt, schon gar nicht durch das Jobcenter, die "Jugendberufsagentur" - diese sitzen uns nur permanent mit Druck und Sanktionsandrohungen im Nacken.
Bezugspersonen, Familie gibt es hier auch nicht.
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25. Februar 2025
Frage bzgl. Reha und Armut:
Muss man für die Anreisekosten (nicht Fahrtkosten!) mit der Deutschen Bahn zur Reha-Klinik in Vorleistung gehen? Soweit ich bisher weiß: ja.
Was, wenn man dieses Geld nicht hat?
Was, wenn man auch den Eigenanteil in Höhe von ca. €135,- nicht leisten kann? -> Keine Reha möglich.
Es handelt sich um eine dreiwöchige medizinische Reha für meine volljährige Tochter. Kostenträger ist die Krankenasse (GKV).
Habe der Krankenkasse bereits vor Wochen und wiederholt die obigen Fragen gestellt, bisher keine Antwort erhalten.
Wir warten auf diese Reha seit einem Jahr. Erst musste der Antrag gestellt werden - mit Fachärztin ... - das zog sich leider aus Gründen hin - dann hatte und ließ die Krankenkasse sich mehrere Monate Zeit, über den Antrag zu entscheiden, die Bewilligung der Reha ist auf 6 Monate befristet.
Muss die dreiwöchige medizinische Reha innerhalb des sechsmonatigen Bewilligungszeitraumes angefangen oder bereits abgeschlossen sein? Auch dies teilt die Krankenkasse trotz meiner mehrmaligen Nachfragen seit Wochen nicht mit.
Denn dann mussten wir auf einen freien Platz in der Reha-Klinik warten, auf deren Rückmeldung, was ebenfalls nochmals mehrere Monate dauerte. Nun gibt es einen freien Platz, Reha-Beginn dort: wenige Tage vor Ende des Bewilligungszeitraumes.
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Nachtrag, 26. Februar 2025
Nein, mir ging und geht es bei oben Dargelegtem, wie stets, nicht um "Spenden erbetteln", ich würde gerne wissen, wieviele andere Menschen, gleich, welchen Alters - Kinder, Jugendliche, alte, chronisch kranke Menschen - aus finanziellen Gründen, aufgrund von Armut eine Reha nicht durchführen können: ? Anreisekosten, Eigenanteil, Kleidung, Schuhwerk u.a.m., das erforderlich ist, siehe "Kofferpackliste" der Reha-Klinik.
Meine Tochter ist im Übrigen nicht mein erstes oder einziges Kind, ich bin seit meinem 19. Lebensjahr, seit drei Jahrzehnten allein alleinerziehende Mutter - mein Sohn wird dieses Jahr 32, lebt in eigenem Haushalt, meine Tochter ist 19, lebt noch in meinem Haushalt.
Ich frage mich seit etlichen Jahren, wieviele andere ledige, allein alleinerziehende, deshalb mittellose Frauen, Mütter es in Deutschland gibt: ohne familiäre und kindesväterliche Fürsorge, Verantwortung, ohne weitere Bezugspersonen und: wie sie das seit wievielen Jahrzehnten (!) ertragen?
All diese Frauen, Mütter leisten unentbehrliche Arbeit: "häusliche" Sorge-Arbeit ("Reproduktionsarbeit"): unbezahlt, ohne Einkommen.
Und sie müssen um basalste Unterstützung und ihr Existenzminimum betteln und kämpfen. Patriarchat, Androkratie, Kapitalismus, Konservatismus.
Staat. Macht. Gewalt. Armut: Frauenarmut, Mütterarmut, Kinderarmut, Altersarmut.
Außerdem möchte ich grundsätzlich nicht, dass ohne eigenes Verschulden kranke, beeinträchtigte, benachteiligte, mittellose Menschen erst um Geld, Spenden von/bei Stiftungen betteln müssen: für eine medizinische Behandlung, Therapie, Reha, wegen Zuzahlung, Eigenanteil, Anreisekosten und weiteren anfallenden Kosten, siehe oben.
Diese Menschen haben sich ihre Situation, Krankheit/en, Beeinträchtigungen, Armut nicht ausgesucht, zumeist auch nicht selbst verschuldet. Entweder sie haben einen gesetzlichen Anspruch, Recht auf medizinisch angemessene Therapie und den gleichen Zugang hierzu wie Vermögende oder es ist Heuchelei.
Besonders widerwärtig wird es, wenn dann auch noch die Auflage "Reha vor Rente" gilt, oktroyiert wird: dass erst eine Reha gemacht werden muss, bevor Erwerbsminderungsrente gewährt wird. Siehe oben genannte Probleme mit Reha und Armut.
"(...) Das Ziel jeder Rehabilitation ist es, dass Versicherte mit – vor allem chronischen – Erkrankungen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren oder in einen anderen Beruf einsteigen können. (...)
Die Rehabilitation soll laut Gesetz die „Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit“ beseitigen beziehungsweise das „vorzeitige Ausscheiden aus dem Erwerbsleben“ verhindern oder hinausschieben. Darum haben Leistungen zur Rehabilitation immer Vorrang vor der Zahlung einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. (...)"
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Reha/Warum-Reha/warum-reha_node.html
Genau: Es geht nicht um Heilung, Gesundheit, Wohlergehen, sondern um den Erhalt von Lohnarbeitssklaven im, für den Kapitalismus.
Siehe im blog den Eintrag zu Arbeit und Gemeinwohl vs. Kapitalismus, Ausbeutung, Armut ... .
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24. und 25. März 2025
Was macht ihr, wenn euch "nahestehende Menschen" sich seit Jahrzehnten totsaufen?
Wieviele dieser Menschen sind psychisch krank - schon seit Kindheit, Jugend, erhalten aber nicht die "passende" Hilfe, landen in der Obdachlosigkeit ... ?
Alkohol, ADHS, Autismus ...
Wie geht ihr damit um, dass euer Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein euch dazu veranlasst, euch um "solche" Menschen zu kümmern, ihr auch nur mit bedürftigen, kranken Menschen "Umgang habt", es euch aber selbst physisch und psychisch schlechtgeht, weil ihr mittellos ... seid?
Wie geht ihr damit um, dass ihr - ledige Frauen, Mütter, Alleinerziehende - altert, euer "eigenes" Leben seit mindestens drei Jahrzehnten "an euch vorbeizieht", weil ihr es mit unbezahlter Sorge-Arbeit u.a.m. in materieller Armut verbracht habt?
Perspektive? Welche? Worauf?
Wie geht ihr damit um, dass eure sozialen Eltern (Pflegeeltern) seit Jahren tot sind, eure biologische Mutter 800 Kilometer entfernt pflegebedürftig ist, euer biologischer Vater euch unbekannt - und wahrscheinlich auch bereits tot - ist, eure Tochter und deren Vater krank sind?
Wie geht ihr damit um, eure biologische schwerkranke, pflegebedürftige Mutter vor 30 Jahren das letzte Mal gesehen zu haben, dem biologischen Vater eurer Tochter dabei "zuzusehen", wie er sich totsäuft und selbst keine Kraft mehr für all das sowie der Tochter Probleme zu haben?
Wie geht ihr damit um, dass ihr armutsbedingt, inzwischen auch krankheitsbedingt nie - mit oder ohne Tochter - Ausflüge, Freizeitaktivitäten machen könnt, keine soziokulturelle Teilhabe habt, nie Urlaub machen, verreisen könnt: seit 40 Jahren nicht. ?
Wie geht ihr damit um, dass ihr altersbedingt jetzt bereits! nach einer Bleibe, Wohnung suchen müsst, in der ihr "weiter altern", dabei möglichst lange selbständig bleiben könnt, aber armutsbedingt weder selbst noch eure Tochter eine bezahlbare Wohnung findet und ihr im Bürgergeld-Vollzug in einer Bedarfsgemeinschaft vegetiert, die die Tochter erst mit 25 verlassen darf, so lange sie ihren Lebensunterhalt nicht durch Lohnarbeit, Einkommen bestreiten kann und wenn eine von euch beiden aus der gemeinsam bewohnten Wohnung auszieht, die andere maximal sechs Monate Zeit hat, eine jobcentertaugliche Wohnung zu finden.
Wie macht ihr das - im Alter von 51 Jahren? Noch weitere fünf oder zehn Jahre in sozialer Isolation, in Armut vegetieren?
Also einfach zu den bisherigen 32 Jahren für zwei Kinder unbezahlt, ohne Einkommen, ohne Wertschätzung geleistete Sorge-Arbeit nochmal 10 Jahre in Armut in der Wohnung vegetieren, bis das zweite Kind ausgezogen ist und ihr dann ins Pflegeheim kommt?
Welche wohltuende Alternative gäbe es??
Nein, das Problem wäre - in einer nicht-patriarchalen, nicht-kapitalistischen Gesellschaft und Politik, Regierung/en - nicht die geleistete, wichtige Sorge-Arbeit und das Ledigsein, denn dies würde in einer solchen gemeinwohlorientierten Gesellschaft nicht mit Armut bestraft.
In einer nicht-patriarchalen, nicht-kapitalistischen, sondern gemeinwohlorientierten, prosozialen, fairen Gesellschaft gäbe es keine Ehe, keine Kleinfamilie und keine Alleinerziehenden und Sorge-Arbeit würde als Arbeit, Leistung anerkannt und auch monetär wertgeschätzt.
Es ist Strafe: dafür, ledig, ohne Ehe, ohne Ehemann Mutter geworden zu sein und Sorge-Arbeit zu leisten.
Es ist Strafe dafür, sich nicht wirtschaftlich, finanziell von einem Mann, Ehemann abhängig gemacht zu haben, keine Ehemagd zu sein. Patriarchat ist Gewalt.
Wieviele bewusst, absichtlich, überzeugt ledige, alleinerziehende, mittellose Frauen, Mütter gibt es eigentlich: in Deutschland? Wieviele von ihnen sind im strafbewehrten Bürgergeld-Vollzug?
Die Mehrheit der Frauen, Mütter fügt sich, vollzieht es mit, lässt es zu - zementiert es damit. Ehe, Kleinfamilie.
Ausbeutung und Armut von Frauen. Patriarchat. Konservatismus.
Wieviele allein alleinerziehende, mittellose! Männer, Väter gibt es in Deutschland, die über wieviele Jahre wieviele Kinder alleine - ohne Unterstützung von Eltern/Großeltern und/oder Kindesmütter - umsorgt haben: neben welcher und wieviel Lohnarbeit?
Wo auf dieser Welt gibt es seit wann wieviele allein alleinerziehende Männer, Väter, die rein nur durch Lohnarbeit - ohne Erbe, familiäre Unterstützung, Aktien, Korruption - vermögend wurden und dabei ihre Kinder seit deren Geburt bis zur Volljährigkeit selbst umsorgt haben?
Warum dürfen in einem freiheitlich-demokratischen Rechts- und Sozialstaat nach wie vor! nur vermögende, zumeist konservative, neoliberale Männer definieren, was weshalb wie als Arbeit gilt?
Kapitalismus. Patriarchat. Androkratie.
Wie ist Art. 6 Abs. 4 Grundgesetz:
"Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft."
sowie Art. 1 Abs. 1 GG
mit Strafe: Sanktionen, Kürzen oder sogar Entziehen des Existenzminimums, der basalsten Existenzgrundlage im "Bürgergeld", Hartz IV vereinbar?
Wo, wie, wodurch ist der grundgesetzlich verankerte
"Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft" einer jeden Mutter gewährleistet, eingelöst - durch w e l c h e und wessen "Fürsorge", welchen "Schutz": wovor?
Offensichtlich, nachweislich sind mittellose, nicht-vermögende alleinerziehende, insbes. l e d i g e Frauen, Mütter und Frauen, Mütter, Alleinerziehende ohne familiäre Unterstützung nicht einmal wenigstens vor materieller Armut geschützt.
Art. 6 Abs. 4 GG : ?!?
Die von diesen ledigen, alleinerziehenden Frauen, Müttern geleistete, unentbehrliche, gemeinwohlförderliche Arbeit: "häusliche" Sorge-Arbeit, Care, sogen. Reproduktionsarbeit wird als Arbeit nicht einmal anerkannt, sie erhalten kein Einkommen, kein Sorge-Gehalt.
https://dejure.org/gesetze/GG/6.html
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Sonderpädagogik, Förderpädagogik, Heilpädagogik, Inklusion, Diagnostik, Diagnosen, Ärzte, Schule, Bildung, Arbeit, Behindertenwerkstätten - Menschenbild - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
update 07. Juli 2023 Gestern kam der Bußgeldbescheid der Schulbehörde an. Die Stadtteilschule hat das Bußgeld beantragt, das Verfahren eingeleitet. Das Bußgeld i.H.v. €150,- wird von meiner ...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2023/01/sonderpadagogik-forderpadagogik-heilpadagogik-inklusion-diagnostik-diagnosen-arzte-schule-bildung-arbeit-behindertenwerkstatten-menschenbild.html
In diesem blog-Eintrag ist der Hergang mit der letzten von meiner Tochter besuchten staatlichen Schule dargelegt, offengelegt - siehe Schulpflicht, Schulzwang, Einschalten von Jugendamt und (fast) Familiengericht, Machtdemonstration, Autoritarismus vonseiten der Schule, Bußgeld, fehlender Förderung/Unterstützung meiner Tochter, Zwang, digitale Endgeräte, apps, Schulserver zu benutzen - statt Bücher, Printmedien, wie so von ihr gewünscht ... .
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Fetales Alkoholsyndrom - FAS, FASD, FAE, Alkoholspektrumstörung, ADHS - Lebenskunst für Laien
08. Juni 2026 Wann kommt es in Forschung, Lehre, Beratung, Medizin, Gesellschaft, Politik endlich an, dass FASD sehr wahrscheinlich auch durch Alkohol konsumierende oder alkoholsüchtige Männer ...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2015/07/fetales-alkoholsyndrom-fas-fasd-fae.html
"The thing that people in power fear the most is a population that has basic security and time." David Graeber - vermisse ihn sehr.
05.09.2025
Was hast du denn inzwischen so alles ausgemistet, wovon dich getrennt, Elsbeth?
Neben Klamotten, Schuhen, Bettwäsche, Handtüchern, Büchern, Magazinen (alte Hefe Geo, Spektrum der Wissenschaft, Spiegel), CDs, Kassetten, Kinderspielzeug, Lampen und Geschirr - vieles davon gebraucht gekauft - auch Dinge, die ich tatsächlich über die Jahre mal neu angeschafft, aber nie oder nur ein Mal benutzt habe, bspw. Waffeleisen, Römertopf, Wok, Bügeleisen, elektrische Zitruspresse, Keksdosen, Ballkissen, Putzeimer, Holzkisten und Kästchen, Kerzenständer, Bodenvase und auch einige Brettspiele.
Außerdem Möbel, die ich seit 20 und mehr Jahren bereits in Gebrauch und damals schon für die Kinder und mich secondhand gekauft hatte, bspw. Tische, Stühle, Betten, Kommode, ein Nachtschränkchen, ein kleines Sofa, meine beiden Holzregale (Bücherregale).
Vieles habe ich über den Müll entsorgt, einiges verschenkt oder verkauft.
Es gibt jetzt etwas mehr Platz in unserer Zwei-Zimmer-Wohnung, vor allem in meinem Zimmer. :)
Meiner Tochter fällt es eher schwer, etwas auszusortieren, sich von Dingen zu trennen - eigenes Thema.
Im Grunde haben wir immer noch viel zu viele Sachen und das auch in unserem sehr kleinen Keller, den ich in den vergangenen Jahren zwar auch schon mehrmals ausgeräumt habe, aber es lagert dort immer noch zu vieles, vor allem zahlreiche Bilderbücher und Schulzeug der Kinder sowie jede Menge Aktenordner mit Behörden-, Papierkram, alten Dokumenten, Bescheiden, Mietverträgen etc..
Selbst wenn man mittellos ist, häufen sich über die Jahrzehnte viele Dinge, zumeist Secondhandsachen und Behördenkram an, eben auch von den Kindern.
Inzwischen bin ich aufgrund meiner gesundheitlichen Situation allerdings schon froh, wenn ich es mal wieder geschafft habe, die Fenster und den Balkon zu putzen und vor allem Lebensmittel einzukaufen, weiß deshalb noch nicht, wann ich den Keller nochmal bearbeiten kann.
Die Wohnung müsste eigentlich auch seit Jahren bereits renoviert werden - daran ist aus körperlichen und finanziellen Gründen jedoch absolut gar nicht zu denken: das umzusetzen.
Habe weder Führerschein noch Auto, auch keinen Baumarkt in der Nähe, kann schwere Farbeimer etc. nicht im ÖPNV durch mehrere Stadtteile, mit mehrmaligem Umsteigen transportieren, Renovierungsmaterial auch nicht finanzieren und schaffe es rein körperlich nicht, die Renovierungsarbeiten alleine durchzuführen.
Nein, meine Tochter kann mir da aus Gründen nicht wirklich helfen ... .
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update 06.10.2025
Jetzt ist auch mein Kleiderschrank weg, verschenkt. :)
Wo bewahrst du denn jetzt deine Klamotten auf, Elsbeth?
In fünf stapelbaren Kleiderboxen verschiedener Größen (keine Plastikkisten, eher Textilgewebe, dezente Farbe), auf einer Kleiderstange/Kleiderständer, ein paar Shirts und Tops auch in einer Kommodenschublade.
Damit sind die großen, schweren Möbel aus meinem Zimmer entfernt, also vor allem die hohen Holzregale und der Kleiderschrank - und das gefällt mir so viel besser.
Es hat etwas von Leichtigkeit, schafft mehr Licht, Luft, Raum. Auch wenn´s für andere ggf. nach Provisorium aussieht oder als sei man kurz vorm Umzug.
Ja, eigentlich entspricht mir das auch am ehesten: dass man am besten alles, das man so hat und braucht, innerhalb kurzer Zeit einfach zusammenpacken und sich anderswo, wo es einem gut gefällt (!), freiwillig niederlassen kann. Schön wäre das. Aber trotzdem mit fließend Kalt- und Warmwasser und Heizung. ;)
Bin nicht der Campertyp und Tiny House wär´ mir wohl zu anstrengend, unkomfortabel, eng, außerdem zu teuer, bin aber irgendwie doch "nomadisch veranlagt", da ich festgestellt habe, dass ich nach spätestens 10 Jahren immer wieder den starken Impuls hatte und noch immer habe, "anderswo hinzuziehen" - nicht ganz weit weg, nicht auf andere Kontinente, aber doch ein Orts-, Umgebungswechsel.
Gegenwärtig würde ich nach wie vor am liebsten und sofort in meine Heimat, Heidelberg (Stadt, nicht Umland) ziehen, ist leider aus finanziellen Gründen unmöglich.
Wäre ich noch 20 oder 30 Jahre jünger, hätte ich sehr gerne auch mal ein, zwei Jahre in Spanien, Barcelona bspw. (Stadt meines Vaters), und in der Schweiz (Wallis, Alpen, Berge) gelebt, das aber nur ohne Kind/er, was nicht möglich war, da ich ja mit 19 schon das erste Mal Mutter geworden bin.
Sehr schöne Gegenden, Landschaften gibt es natürlich auch in Frankreich, Portugal, Italien, Österreich. Für mich alles leider völlig unerreichbar.
Aber Heidelberg ... habe die Hoffnung (Illusion?) noch nicht ganz aufgegeben.
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update 01. August 2026
Wir, Tochter und ich, haben die Kellerausräumaktion nun endgültig erfolgreich beendet - die letzten Jahre immer wieder mal ausgemistet, letztes Jahr auch die gesamte Wohnung.
Kürzlich habe ich nun alle Uni-Ordner (Texte aus Seminaren ...) und meine sämtlichen Tagebücher im Müll entsorgt.
Meinem Sohn hatte ich das, das er von seinen (Kinder-) Sachen noch haben wollte - vor allem seine Bücher - kürzlich bereits per Post/Paket gesandt.
Jetzt lagern im Keller vor allem noch Sachen meiner Tochter, die sie aufbewahren möchte (Kinderspielzeug, Bilderbücher, Winterkleidung).
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18. Juli 2025
Nachdem ich inzwischen fast die Hälfte meiner Möbel und Hausrats verkauft bzw. verschenkt habe, habe ich mir nun zum ersten Mal im Leben neue Regale geleistet: zwei weiße Ikea Kallax. Für die Brettspiele.
Aber habe jetzt keinen passenden Tisch mehr dafür 😄, nur noch einen kleinen.
Frage:
Wie macht ihr es, Leute im Hobby, wenn ihr einen nur sehr kleinen Tisch, aber leider oft viel Platz beanspruchende Brettspiele habt und sie auch mit anderen spielen wollt?
Ich spiele sie auf dem Boden (mit Teppich, Decke) - aber kann man das Gästen zumuten?
Es ist halt einfach so:
Brettspiele sind gegenwärtig meine einzige Freude.
Essen mit Genuss ist schon lange nicht mehr möglich.
Ausflüge, Kultur (Besuche von Konzerten, Theater, Museen ...) und Urlaub ist armutsbedingt seit Jahrzehnten nicht möglich.
Familie gibt es nicht.
Drum.
Was hast du mit Büchern, CDs und Kleinkram gemacht, Elsbeth?
Vieles habe ich weggeworfen.
Manches verschenkt oder zu verkaufen versucht, Letzteres ziemlich erfolglos. ;)
Einiges ist in diversen Körben, Kisten untergebracht.
Möchte weniger Möbel, Schwere, mehr Leichtigkeit, Licht.
Da langes Sitzen, nicht nur, aber vor allem auf Stühlen, Sesseln, Sofas sehr ungesund ist, ist sitzen und spielen auf dem Boden ohnehin vorzuziehen. :)
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29. Juni 2025
Und bei dir so, Elsbeth?
Immer noch am Ausmisten. Gerade wieder einen Schwung Bücher in den Müll (Altpapier) geworfen, wie schon mehrmals, weil alte, vergilbte, von mir mit Randnotizen ;) versehene Exemplare, kann man nicht verschenken.
So bspw. Thomas Mann, Milan Kundera, Hermann Hesse, Alfred Andersch, J.D. Salinger, Erich Kästner ... .
Dieses Ausräumen hat etwas ungemein Befreiendes.
Am liebsten würde ich noch etliches weitere einfach in eine Mülltüte stecken und ab dafür. Vor allem die ganzen bürokratischen Sachen, Aktenordner voller Dokumente von den Kindern und mir, auch im Keller.
Meinen 32-jährigen Sohn habe ich seit Jahren förmlich bekniet, seinen Kram hier endlich mal abzuholen - Grundschulsachen, gemalte Bilder, Bücher, Spielzeug ... . Wollte und will er nach wie vor nicht. Habe alles zahlreiche Umzüge mitgeschleppt, irgendwann ist Schicht.
Den Platz hier brauche ich für meine Brettspiele. :) Ja, viele davon kann man auch solo spielen.
Die meisten Bücher liest man ein-, zwei-, vielleicht dreimal im Lebensverlauf, Brettspiele kann ich immer wieder spielen und andere haben dabei auch Freude. :)
Einiges habe ich Sohn auch in mehreren Paketen geschickt - schwer geschleppt und teure Versandkosten. Tja, so dumm kann man sein - als Mutter. Wahrscheinlich hat er das alles nämlich selber weggeschmissen.
Vielleicht hat dein Sohn auch keinen Platz in seiner Wohnung und keinen Keller/Aufbewahrungsraum, Elsbeth?
Ja, aber er hätte seinen Kram trotzdem mal ´rausholen, dann in Ruhe bei sich zu Hause durchsehen und entscheiden können, ob er an etwas hängt oder etwas noch braucht.
Bin wohl eher Nomadin als sesshafte Ackerbäuerin. ;)
Ernsthaft, mir ist dann doch mal aufgefallen, dass ich nach spätestens 10 Jahren immer wieder das Bedürfnis hatte/habe, meinen bisherigen Wohnort zu verlassen, an einen anderen Ort zu ziehen ... .
Roter Faden bei mir.
Vielleicht haben einige andere Menschen das auch/ähnlich?
Vielleicht hat das irgendwelche evolutionär bedingten Ursachen, Hintergründe?
Vielleicht gibt es dazu Forschung, auch ggf. Ergebnisse, Erkenntnisse?
Problem auch beim Ausmisten und weiterer Hausarbeit nach wie vor: Ich bin nach geringster Anstrengung körperlich völlig fertig - erschöpft, kraftlos, müde, muss mich hinlegen, schlafe meistens direkt ein - weil ich geputzt habe oder einkaufen war.
Frage mich, ob das am langjährig bestehenden Eisen-, Eiweiß- und Vitaminmangel (B12 und D schulmedizinisch festgestellt, wahrscheinlich aufgrund der Malabsorption noch weitere Vitalstoffmängel vorhanden) liegt oder doch schon am Alter (51)?
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Tapferkeit
... zeigt sich nicht im Kämpfen mit Waffen, in Kriegen.
Unabdingbar ist sie fürs Durchstehen, Ertragen, Durchleiden, Bewältigen all der unzähligen unzumutbaren Vorkommnisse, Widerfahrnisse, Umstände, Verhältnisse im einzigen, kleinen Leben eines (bewussten) Menschen.
Dies insbesondere dann, wenn dieser Mensch sich an keine Krücken hängt, klammert:
Drogen, Sucht, Religion, Glaube, "Gott", Esoterik, Aberglaube - Selbstflucht, Selbstbetrug.
Wenn er alles stattdessen wach, bewusst, nüchtern erfährt, erleidet, erträgt. Immer wieder. Lebenslang.
Und selbstverständlich: zeitigt das keineswegs "schöne" Folgen, hinterlässt all das Spuren. Wahrnehmbar, irreversibel eingraviert. Im Körper, in der Psyche, im Leib, in der Persönlichkeit eines solchen Menschen.
Nein, man muss deshalb kein Masochist oder Märtyrer sein oder dazu werden (wollen). Nur der Mensch, als einziges Lebewesen auf diesem Planeten, kann sich selbst, selbstbestimmt, den eigenen Tod geben. Das: erfordert eine immense Stärke.
Freitod
Was ich mit Tapferkeit meine, ist also etwas wie emotionale Stärke, eher: emotionale Reife, sich auf Mitgefühl, Liebesfähigkeit, (Selbst-) Erkenntnis, Urteils-, Reflexionsfähigkeit gründend, für die es wiederum der Lebenserfahrung und intellektueller Reife bedarf.
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23. Juni 2025
Elsbeth, wann hast du denn angefangen, die Dinge zu erkennen, bzgl. Staat, Regierungen ... ?
Seit ich nicht mehr ständig mit unbezahlter Sorge-Arbeit, den Bedürfnissen von Kindern und Männern, mit Jobs, Ausbildungen, Umzügen beschäftigt bin, Zeit habe.
Naja und natürlich auch durch Erfahrungen, Lebenserfahrung und Reflektieren derselben, klar.
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24. Dezember 2022
Einsicht, Erkenntnis, auch Selbsterkenntnis, basiert nicht vorrangig, gar ausschließlich auf angelesenem, nur theoretischen Wissen (a priori), sondern auf wiederholter, intensiver persönlicher (Lebens-) Erfahrung und gründlicher, ergründender Reflexion über selbige.
Vieles Gelesene erfasst, begreift, durchdringt ein Mensch kognitiv, intellektuell, auch körperlich, sozial und emotional überhaupt erst dann, wenn er über einen umfangreichen Erfahrungsfundus verfügt und diese Erfahrungen reflektiert hat.
Wenn er (Persönlichkeits-) Reife, umfassendes Bewusstsein, sogenannte Lebensweisheit erlangt hat.
Seine Leiblichkeit ist dafür unabdingbar.
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26. April 2025
update "in eigener Sache", gesundheitlich.
Alles täglich seit Jahren: Nach der geringsten körperlichen Anstrengung, bspw. Lebensmitteleinkauf oder Putzen und auch nachts: Muskelschmerzen in Oberschenkeln, Waden, Oberarmen, Rücken (Kreuz, LWS), extreme Erschöpfung, Kraftlosigkeit, muss mich dann hinlegen, schlafe jedes Mal binnen weniger Minuten ein.
Täglich Beschwerden durch Beckenboden-, Gebärmuttersenkung, Darmbeschwerden, langjährig bestehend: täglich fast ständiges Frieren, trotz warmer Kleidung und/oder milder Außentemperaturen - Ursachen dürften für zumindest die körperliche Erschöpfung, Muskelschmerzen und Muskelschwäche die Nährstoffmangelzustände sein: Eisenmangel (Anämie, Blutarmut), Vitamin D- und Vitamin B12-Mangel, alle drei schulmedizinisch bestätigt, außerdem wohl Eiweißmangel, infolgedessen sehr wahrscheinlich "geschwächte" Mitochondrien - wie kann man das schulmedizinisch untersuchen: Blutuntersuchung, ATP (Adenosintriphosphat) und/oder ist eine Muskelbiopsie erforderlich?
Gibt es ggf. noch andere Ursachen für eine erworbene (nicht angeborene) Mitochondriopathie als die hier, siehe unten verlinkte Quellen, genannten, gibt es dazu aktuelle Forschung?
Oder sind Ursache meiner langjährig bestehenden körperlichen Beschwerden doch einfach "nur" die Vitalstoffmangelzustände: Eisenmangelanämie, Vitamin D- und B12-Mangel, Eiweißmangel, ggf. noch weitere Mangelzustände durch Mangelernährung und Darmerkrankung verursacht?
Nein, diese Fragen beantwortet mir bis heute leider keiner der von mir über die Jahre konsultierten Ärzte. Sie verweisen nur an Fachärzte (Hämatologe, Rheumatologe u.a.m.). Und Eiseninfusionen erhalte ich hier, Hamburg, Stadtteil, seit 12 Jahren nicht.
Was ich seit Jahren bei mir beobachte: Die Beschwerden sind im Winter schlimmer als im Sommer und sie sind direkt bei und einige Tage nach der Menstruation auch jedes Mal deutlich stärker, nehme an, aufgrund des jedes Mal zusätzlichen Blutverlustes, siehe Eisenmangel, Blutarmut.
https://mitochondrienarzt.de/welche-rolle-spielen-mitochondrien-bei-anamie/
https://mitochondrienarzt.de/wie-behebt-man-einen-atp-mangel/
https://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriopathie
https://flexikon.doccheck.com/de/Mitochondriopathie
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21. April 2025
Gestern wieder das Gleiche: mit Tochter kleinen Spaziergang im Stadtteil gemacht, beim Bäcker für sie noch Kuchen geholt, danach hatte ich wieder starke Schmerzen in Kreuz (LWS), Gesäß, Beinen, Oberschenkeln, Waden, Oberarmen und totale Erschöpfung, hundemüde, hingelegt, eingeschlafen.
Nach Spaziergang wie auch nach Lebensmitteleinkauf ist es immer so, jedes Mal. Noch Tage später tut mir alles weh, Muskelschmerzen, Kraftlosigkeit.
Besonders morgens immer zittrige Hände.
Außerdem nach wie vor das ständige Frieren "innen wie außen" und täglich die üblichen Darmbeschwerden ... .
Ich brauche seit 12 Jahren mindestens und jedenfalls DRINGEND ENDLICH EISENINFUSIONEN - Eisen i.v., n i c h t oral!
Seit 12 Jahren gibt es im hiesigen, von mir bewohnten, weit außerhalb des Zentrums von Hamburg gelegenen Stadtteil nicht einen einzigen Arzt, Arztpraxis, die mir Eisen als Infusionen verabreichen, vor allem: nicht Ferinject, sondern das besser verträgliche Ferrlecit.
In Heidelberg hatte ich einen Hausarzt, dessen Praxis ca. fünf Gehminuten von meiner Wohnung entfernt lag, der mir das Ferrlecit (62,5 mg in 250 ml NaCl) über mehrere Monate ein- bis zweimal wöchentlich langsam infundierte. Habe ich bestens vertragen!
ICH WILL NACH HAUSE
ICH WILL NACH HAUSE
ICH WILL NACH HAUSE:
HEIDELBERG, wieder Stadtteil Rohrbach, sehr gerne Quartier am Turm, sonst auch Hasenleiser, zur Not auch Südstadt.
Unmöglich, weil: Ich bin mittellos im Bürgergeld-Vollzug.
Armut, unten.
Und klar: Mein in Kürze 32-jähriger Sohn bliebe hier, Hamburg, so auch meine 19-jährige Tochter.
Die würde ich dann beide armutsbedingt nicht, nie mehr sehen: Heidelberg-Hamburg, ca. 600 km Distanz.
Ich hätte in HD nur eine Ein-Zimmer-Wohnung, könnte dort niemanden für Übernachtung unterbringen, Geld für Zugfahrkarten (Auslfüge, Reisen, Urlaube) habe ich seit drei Jahrzehnten nicht.
Es wäre dann wie mit meiner Mutter und mir: zuletzt 1995 gesehen, vor 30 Jahren.
So ist das: in materieller Armut, Mittellosigkeit:
Frau, ledig, alleinerziehend, unbezahlt Sorge-Arbeit über Jahrzehnte geleistet, ohne Einkommen, mit Armut bestraft.
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14. April 2025
Habt ihr so etwas wie einen persönlichen "Lebenswunsch" - neben Weltfrieden, Gesundheit, Genesung, Heilung?
Ich habe (hatte) zwei:
- Seit fast 40 Jahren, seit meinem 13. Lebensjahr, meinen leiblichen spanischen (katalanischen) Vater kennenlernen, gerne auch "seine" Stadt: Barcelona.
Beide habe ich in 51 Jahren kein einziges Mal gesehen.
- Mit meinen beiden Kindern (31 und 19 Jahre alt), eigentlich in deren Kindheit, die schönsten Orte meiner Kindheit, meines Lebens besuchen, dort mehrwöchigen Urlaub machen: in einem bestimmten Dorf im Wallis, Schweiz, in einem bestimmtem Dorf in Tirol, Österreich, in einem bestimmtem Dorf am Neusiedler See, Österreich.
Die jeweils dreiwöchigen Urlaube, die ich in meiner Kindheit mit meinen - längst verstorbenen - Pflegeeltern an diesen Orten verbringen durfte, sind bis heute das Schönste, das ich in meinem (bisherigen) Leben erfahren habe, vor allem der mich lebenslang intensiv geprägt habenden, für mich als Kind sehr besonderen Natureindrücke wegen.
Solche unvergesslich schönen, prägenden Erlebnisse, Erfahrungen mit/in Natur, bestimmten Landschaften, insbesondere in den Bergen, Alpen im Sommer, und abseits des Alltags der eng begrenzten "Welt" in materieller Armut, hätte ich meinen beiden Kindern gerne noch zu Zeiten deren eigener Kindheit ermöglicht, mit ihnen geteilt.
Wenigstens alle zwei, drei Jahre mal ein Sommerurlaub mit den Kindern in diesen Gegenden, Landschaften, Orten hatte ich mir sehr gewünscht und betrauere bis heute, dass das armutsbedingt nie möglich war.
Beide "Lebenswünsche" werden sich nicht mehr erfüllen lassen (können).
Es gibt eigentlich noch einen dritten:
In meine Heimat, Heidelberg (Stadt, bestimmter Stadtteil, nicht Umland) zurückkehren, dort leben, dort altern dürfen, in einer schönen Wohnung, nicht in einem überteuerten, heruntergekommenen Loch.
Auch dieser Wunsch lässt sich armutsbedingt, aus regierungspolitischen Gründen (Wohnungsnotstand, zu hohe Mieten, zu wenig Sozialwohnungen ...) nicht mehr erfüllen.
Und bei euch so ... ?
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11. April 2025
Gestern den Lebensmitteleinkauf wieder fast nicht geschafft, schleppend gelaufen, oft stehengeblieben, wie Blei an den Beinen, körperliche Kraftlosigkeit, Schmerzen in Beinen, Rücken (LWS), Gesäß, Oberarmen, totale Erschöpfung.
Fatigue, Blutarmut, Anämie ...
Und das ständige Frieren. Frieren in beheizten Räumen, Frieren unter der Dusche, ständig Gänsehaut, Frösteln, keine Kraft, Energie, täglich Darmbeschwerden und gynäkologische Beschwerden, Folgen der Gebärmuttersenkung ... .
Es gibt keine ärztliche Hilfe - ich gelange zu Facharztpraxen erst gar nicht. Seit 12 Jahren - seit ich in diesem Kaff wohne, weit außerhalb gelegener Stadtteil in Hamburg. In Heidelberg hatte ich gute Ärzte, zu Fuß erreichbar, erhielt Eiseninfusionen.
Nein, ich rauche, saufe, kiffe nicht, werfe keine Tabletten, keine Schmerzmittel ein, bin nicht übergewichtig. Ich bin einfach nur arm, mittellos, deshalb mangel- und unterernährt.
Hartz IV, "Bürgergeld", "Grundsicherung für Arbeitsuchende" - systematische, sukzessive VERNICHTUNG mittelloser Menschen. Armut als Strafe.
Die Mehrheit, die vermögende Mitte will es so, hat es - wieder - gewählt.
Die Mehrheit, die vermögende Mitte in Deutschland hat das gewählt: CDU, AfD, SPD - somit zementierte Armut, "Ungleichheit", systematische, sukzessive Vernichtung mittelloser Menschen.
Kapitalismus ist Konservatismus ist Patriarchat, Androkratie.
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30. März 2025
Ansonsten is´ mir eher zum Heulen.
War heute seit ca. 2020 zum ersten Mal wieder mit meiner Tochter spazieren - die Wohnung seit fünf Jahren sonst nur für Lebensmitteleinkauf verlassen. Danach wieder total erschöpft und Muskelschmerzen ... .
Nein, ich komme nicht damit "klar": nie Ausflüge, nie aus der Stadt ´rauskommen - vor 40 Jahren, als Kind, der letzte Urlaub (Österreich), nie mit den Kindern verreist.
Die Welt ist winzig klein, grau und kalt - in Armut.
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02. März 2025
Es ist doch so: Wenn du jahrzehntelang regelmäßig gesoffen, geraucht, gekifft und/oder dich ungesund "ernährt" und nie Sport gemacht hast, wird es dich nicht überraschen, wenn/dass du mit Mitte 40, spätestens Anfang 50 ausgelaugt, krank bist oder es fortschreitend wirst.
Ich tat all das nicht oder wenn, nur sehr kurze Zeit, ca. vier Jahre mit Unterbrechungen geraucht, kiffen nur ca. dreimal ausprobiert, so auch Alkohol: nur in Jugend ausprobiert, ich war lebenslang kein einziges Mal betrunken.
Ich habe mich jahrzehntelang gesund ernährt, soweit mir dies finanziell möglich war.
Seit mindestens 20 Jahren kaufe ich fast ausschließlich Bio-Lebensmittel (der Anbauverbände, nicht "EU-Bio"siegel) und ernähre mich mindestens ebensolange vegetarisch, ein Jahr lang auch vegan und glutenfrei.
Ich habe "trotzdem" bzw. wohl auch gerade deshalb zahlreiche Vitalstoffmängel, u.a. eine schulmedizinisch im Jahr 2009 erstmals festgestellte, seitdem persistierende Eisenmangelanämie (Blutarmut), einen schulmedizinisch diagnostizierten Vitamin B12- und Vitamin D-Mangel, einen Eiweißmangel. Ich bin langjährig mangelernährt und untergewichtig (BMI 17,9).
Aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen kann ich seit vielen Jahren nur noch sehr wenige Lebensmittel essen, ohne nach Stunden oder spätestens am nächsten Tag Beschwerden zu bekommen, die mich an die Wohnung, oft auch ans Bett binden.
Ich habe seit meiner Kindheit jahrzehntelang zwei-, bis dreimal wöchentlich Sport gemacht, viel Aerobic und Tanz, als Kind Ballett, Schwimmen, später außerdem Pilates, Yoga, immer Gymnastik, Stretching.
Sport: bis zur Schwangerschaft mit meiner Tochter, bei der ich zu Anfang viel, täglich liegen musste ... und nach Geburt meiner Tochter von ihr und unserer Lebenssituation - alleinerziehend in materieller Armut, mit zahlreichen Entbehrungen, mit ständigen Jobcenterkämpfen, Widersprüchen gegen fehlerhafte Bescheide, Sanktionen, Gerichtsklagen, ohne Familie, Unterstützung, Rückhalt, Beistand (durch bspw. Eltern), mit damals pubertierendem Sohn, mehreren erforderlichen Umzügen und chronischer Erkrankung meiner Tochter (seit sie zwei Jahre alt war) - völlig "eingenommen" war.
Für mich selbst blieb seitdem und zunehmend über die Jahre bis heute keine Kraft, Energie, Raum und Geld mehr.
So dürfte es auch anderen Frauen - ledigen, allein alleinerziehenden, mittellosen Müttern in ähnlicher Situation, ohne familiäre und/oder kindesväterliche Unterstützung, Entlastung - gehen: sie sind es, die in jeder Hinsicht auf der Strecke bleiben, physisch, psychisch, sozial, gesundheitlich vor die Hunde gehen.
Meine chronischen körperlichen Erkrankungen - ausgeprägte "Malabsorption" (unbekannter Ursache) mit fast täglich sehr belastenden, einschränkenden Folgen, Beschwerden, Blutarmut/Eisenmangelanämie, einhergehend chronische Erschöpfung, Fatigue, Gebärmuttersenkung mit weiteren täglich, im Alltag stark belastenden Folgen, erworbene Blutgerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung (Ursache der Koagulopathie ist medizinisch seit Jahren unbekannt) - habe ich sämtlich nicht selbst verursacht, nicht selbst, etwa durch meinen Lebensstil, verschuldet und ich kann sie durch eigenes Verhalten leider auch nicht beheben, lindern oder heilen. Ich habe über die Jahre hierfür vieles eigeninitiativ versucht - es hilft nicht(s).
Es gibt diese Redewendung: "Wenn du dir selbst nicht mehr helfen kannst, hilf einem anderen."
Ich leiste seit 32 Jahren allein und unbezahlt, ohne Einkommen Sorge-Arbeit für erst ein Kind, dann zwei, jetzt noch eines.
Physische, psychische, soziale, emotionale Arbeit: geleistet für das Wohlergehen anderer Menschen, das der Kinder, aber auch das von Männern, "Beziehungspartnern".
Zurück kam "kaum je" etwas Wohltuendes. Nicht von den jugendlichen und volljährigen Kindern, nicht von den Männern, nicht von der Gesellschaft, nicht von Regierungen.
Es gab und gibt keine Möglichkeit, keine Mobilität, kein Geld für mich, regelmäßig durch bspw. Ausflüge, Urlaube in schönen Naturlandschaften, durch wohltuende, stärkende Aktivitäten, Unternehmungen, Erlebnisse zu regenerieren, aufzutanken.
Das wenige vorhandene Geld habe ich in laufende Lebenshaltungskosten und in die Bedürfnisse, Wünsche, das Wohlergehen der Kinder "investiert".
32 Jahre lang. Nonstop. Ohne jegliche Wertschätzung. Ohne Einkommen. Ohne Unterstützung, Rückhalt, Beistand, Entlastung durch Familie, Eltern, Partner, Gefährten.
Mit allen mehr oder weniger ständig vorhandenen eigenen (Existenz-) Sorgen, Nöten, Ängsten, Zweifeln sowie eigenen und der Kinder Krankheiten, Belastungen, Beschwerden, Bedürfnissen, Wünschen, Gefühlen, aller Fürsorge und Verantwortung für die Kinder: allein. 32 Jahre lang.
Seit September letzten Jahres (2024) bin ich nun auch mit den Sorgen, Nöten, erheblichen Belastungen meiner chronisch herzkranken, pflegebedürftigen Mutter befasst - einer Mutter, die nie je meine soziale Mutter war, die ich vor 30 Jahren (1995) das letzte Mal gesehen habe, die ich vor deren Tod auch kein einziges Mal mehr sehen können, mich von ihr nicht "verabschieden" können werde - keine Möglichkeit für Nähe, Blickkontakt, Umarmung, nonverbale Kommunikation, Verständigung. Wir sind beide mittellos.
Ich bin schon als Säugling und Kleinkind bei mehreren Pflegeeltern aufgewachsen, mein biologischer, spanischer (katalanischer) Vater ist mir unbekannt, hat sich nie um mich gekümmert, den Kontakt zu mir stets verweigert.
Und dann gibt es noch meinen in Bälde 32-jährigen Sohn, der mir im Alter von 16 Jahren gerichtlich das Sorgerecht entziehen ließ, weil er einen Umzug in ein anderes Bundesland nicht mitvollziehen, stattdessen mit allen Mitteln, um jeden Preis seinen Willen durchsetzen wollte. Ja, es war dieser Sorgerechtsentzug tatsächlich möglich: ohne zugrundeliegende Kindeswohlgefährdung oder gar -schädigung.
Das war damals meine erste erschütternde Erfahrung mit dem deutschen Rechtsstaat ... . Nein, vom Jugendamt gab es keinerlei Hilfe, Unterstützung, ich hatte z u v o r eigeninitiativ darum gebeten, man hatte mir einen von mir beantragten Erziehungsbeistand verweigert, mich lediglich an eine Erziehungsberatungsstelle verwiesen.
Ich kann niemandem mehr "helfen". Ich kann seit J a h r e n schon rein physisch: körperlich nicht mehr. Und auch psychisch verfüge ich über keinerlei Reserven mehr - "Resilienz, Selbstwirksamkeit, Selbstfürsorge, Zuversicht".
Die Batterie läuft schon seit etlichen Jahren ständig im roten Bereich - da ist nichts mehr ´rauszuholen: sie ist vollständig entleert. Kaputt. Zerstört. Irreversibel.
Denn irgendwann ist es für Regeneration, für Heilung tatsächlich zu spät. Der Mensch ist keine endlos, ständig betriebsbereite, benutzbare, reparierbare, beliebig austauschbare Maschine.
Eine Mutter, eine Frau auch nicht.
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Kleiner Faktencheck. Grundsätzliches zu Hartz IV.
27. Januar 2025
Hass, Hetze, Spaltung von rechts: CDU, AfD, FDP
Hartz IV, "Bürgergeld" und die Kenntnislosigkeit, Vorurteile, Projektionen derer, die damit - Armut, Ausgrenzung, soziale Isolation - keine persönliche Erfahrung gemacht haben, schon gar nicht über mehrere Jahre.
Darüber, wie andere so im strafbewehrten "Bürgergeld"-Vollzug, in Armut vegetieren, kann ich öffentlich nur wenig bis nichts sagen - sie müssten es jeweils selbst offenlegen. Aber berichten kann ich darüber, wie es uns damit geht:
Du lebst seit 20, 30 oder mehr Jahren mit den damals schon gebraucht angeschafften und mehrere Umzüge mehr schlecht als recht überstanden habenden Möbeln, kannst dir keine neuen Möbel leisten, auch Gebrauchtmöbel nicht, denn: wie bekommst du die zu dir nach Hause? Sie werden üblicherweise nicht von Privatverkäufern geliefert, abholen kannst du sie nicht, denn du hast weder Führerschein noch Auto, noch kennst du Menschen, die das haben und/oder die dir Möbel transportieren können.
Erforderliche Renovierung der Wohnung (nach 12 Jahren sowie auch bei Ein- oder Auszug) kannst du dir nicht leisten, das Jobcenter übernimmt nach Antragstellung, wenn überhaupt!, nur die niedrigsten Materialkosten, dafür muss man zunächst in Vorleistung gehen, schon das ist oft finanziell nicht möglich.
Bei mir scheitert es schon daran, dass ich keinen Baumarkt in der Nähe habe und nicht schwere Farbeimer sowie anderes Renovierungsmaterial mit dem ÖPNV und dann noch Fußwegen mehrmals über mehrere Stadtteile transportieren, also mir das erforderliche Material gar nicht erst selbst beschaffen, nach Hause holen kann.
Außerdem schaffe zumindest ich es nicht, ganz alleine die gesamte Wohnung bspw. auch nur neu zu streichen, schon gar nicht die Decken und/oder Lackierarbeiten durchzuführen - das kann ich rein körperlich nicht mehr bewältigen (siehe Anämie, Fatigue ...), schaffe ja den Lebensmitteleinkauf seit Jahren kaum mehr. Und als Laie dauert das Renovieren deutlich länger, du kannst nur je eine Wand nach der anderen streichen, da kein Platz für alle Möbel in der Zimmermitte ist, du musst angebohrte Bücherregale ausräumen, abbauen, dann wieder anbohren, ich habe aber keine Bohrmaschine, habe auch keine Freunde oder Nachbarn, die mir eine leihen oder mir gar beim Renovieren helfen würden.
Dann lebst du über Monate in solchem Renovierungschaos, was zusätzlich immens belastend ist, denn ich würde das Streichen aller Zimmer inkl. Bad und Küche nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen alleine schaffen, ich müsste zu oft abbrechen, pausieren, auch das Möbelrücken und -tragen, Bodenabdecken etc. ist körperlich für mich sehr anstrengend und auch die Putzarbeiten danach müsste ich alle alleine ausführen.
Auch habe ich hier einen ca. 40 Jahre alten, schäbig braunfarbenen Linoleumboden mit in allen Räumen zahlreichen, auffälligen, nicht entfernbaren alten Farbflecken meiner Vormieter.
Ich war damals froh, die Wohnung überhaupt bekommen zu haben, konnte da nicht noch Ansprüche an den Vermieter stellen.
Es müsste der Bodenbelag in der gesamten Wohnung längst ausgewechselt, erneuert werden - auch das ist kaum möglich, während man die Wohnung bewohnt, selbst w e n n der Vermieter im besten Fall die Arbeiten durch einen Fachbetrieb ausführen lassen und sogar die anfallenden Kosten übernehmen würde. Ich wüsste schon gar nicht, wo ich die Möbel je Zimmer unterbringen sollte, damit der Boden vollständig frei geräumt ist und der Bodenbelag nur so ausgewechselt werden kann. Teppichboden würde ich allerdings nicht wollen, Laminat kann ich mir nicht leisten, nicht mal PVC.
Klar, es liegen hier fast überall Baumwollteppiche auf dem Boden, auch diese wurden teilweise gebraucht gekauft (und in der Waschmaschine gewaschen), aber den hässlichen Boden darunter und einige der Farbflecke sieht man trotzdem. Fußbodenleisten haben wir selbstverständlich auch nicht.
Du - Frau, ledig, seit 32 Jahren mit zwei Kindern (inzwischen nur noch einem) allein alleinerziehend, ohne unterstützende Herkunftsfamilie, mittellos - lebst also in fast jeder deiner bisherigen Wohnungen mit altem, oft kaputten oder stark abgenutzten, hässlichen Schrott.
Meine 19-jährige Tochter hat bspw. noch ihren Secondhand-Kinderkleiderschrank - bräuchte längst einen größeren, auch altersgemäßen. Mein Kleiderschrank und zwei Tische sind nach mehreren Umzügen stark mitgenommen bzw. defekt.
Vor einigen Jahren war bereits mein Bett zusammengekracht (billige Halterungen am Lattenrost gerissen, nicht austauschbar: Ikea), eine Kommode war defekt - fast alle Schubladen ließen sich nicht mehr öffnen bzw. schließen, ganz gleich, was ich versuchte, das zu beheben, verfüge auch nicht über das nötige Werkzeug und Knowhow.
Dann gaben binnen kurzer Zeit aufeinanderfolgend das (Festnetz-) Telefon, der immerhin ca. zehn Jahre alte, einfache Drucker, der ca. 20 Jahre alte, sehr kleine Röhren-TV, der Toaster und ein uralter, kleiner, ebenfalls gebraucht erworbener Aldi-Laptop den Dienst auf.
So lebst du ohne die erforderlichen Geräte, Gegenstände, Möbel oder noch längere Zeit mit dem kaputten Zeug in der Wohnung, denn auch die fachgerechte Entsorgung (Sperrmüll, Elektroschrott) gestaltet sich schwierig und/oder ist kostenintensiv.
Nein, das sieht nicht "hübsch, gemütlich, einladend" aus - kein "Schöner Wohnen"-Ambiente "zum Wohlfühlen".
Es gibt hier auch keine (gerahmten) Bilder an den Wänden - da hängen nur angeklebte Postkarten - oder Vorhänge am Fenster (Scheibengardinen aller Art, auch selbstgebastelte, habe ich schon durchprobiert, manches hält eine Zeit lang, anderes nicht, gegenwärtig haben wir Musselintücher an den Scheiben hängen, sieht aus wie Putzlappen). Die Lampen hängen entweder nur als Glühbirnen in den Fassungen, ohne Lampenschirme, von der Decke bzw. habe ich teilweise kein Deckenlicht, nur Tischleuchten und auch davon waren einige vor Jahren bereits gebraucht gekauft worden.
Das ist alles vielleicht noch zu tolerieren, wenn man jung, also zumeist noch am Jobben, in der Ausbildung oder im Studium, somit noch nicht vermögend ist, vielleicht so bis Mitte/Ende 30, dann haben auch andere noch Verständnis dafür, dass man so "rudimentär" baustellenartig haust. Mit den Jahren ändert sich das bekanntlich.
Eine Zeit lang hatte ich, damals 18- und 19-jährig, gar keine Möbel, bewohnte eine Dachmansarde - ein kleines, dunkles Zimmer mit Zwei-Herdplatten-Spüle-Kombination sowie winzigem Bad/Nasszelle - mit einer Matratze (90cmx200cm) auf dem Fußboden und gestapelt herumstehenden, hässlichen braunen Umzugskartons; dort/so verbrachte ich meine erste Schwangerschaft und lebte dort auch noch die ersten Monate mit meinem Säugling, meinem Sohn damals.
Aber inzwischen bin ich 51 und man möchte keine fremden Menschen in eine so "desolate" Wohnung lassen, also hat man keine Gäste - auch die Tochter nicht.
Auch schämt man sich seines Äußeren, denn die Jahre in Armut und chronischer Krankheit hinterlassen mittlerweile sichtbare Spuren. Man sieht alt, krank und hässlich aus.
Aber egal, wie du´s machst, du wirst immer beschämt, dir werden von anderen immer Vorhaltungen gemacht:
Wenn du gebraucht gekaufte Markenkleidung, d.h. solche, die dir irgendwie passt und einigermaßgen gefällt, trägst - nach der du in all den vielen Jahren für sowohl deine Kinder als auch dich selbst immer wieder lange, regelmäßig suchen bzw. die du auch gebraucht erst einmal kaufen, bezahlen können musstest ... - sagen sie dir, du könnest gar nicht arm sein, da du dir dann solche Kleidung nicht leisten könntest, dass die Sachen sämtlich Secondhandteile sind, darauf kommen sie, die Wohlhabenden, Vermögenden, offenbar nicht.
Wenn du gebrauchte billige, vor allem alltagstaugliche, einigermaßen wetterpassende, häufig waschbare Sachen trägst, weil du, wenn du gelegentlich mal noch draußen unterwegs bist (Lebensmitteleinkauf), zu jeder Jahreszeit alles zu Fuß oder mit dem Gebrauchtfahrrad erledigen musst, sagen oder zeigen sie dir nonverbal, durch Blicke, Gesten oder Ignoranz, dass du "wie ein Assi" aussiehst bzw. für sie eben dies bist - ein zu verachtender Untermensch, Dreck.
So oder so werfen sie dir vor, dir gehe es mit all dem noch viel zu gut, du seist ein "Schmarotzer" usw..
Kein Verständnis, kein Mitgefühl, schon gar keine Wertschätzung: für all das seit Kindheit, Jugend stets alleine Durchlittene, Bewältigte, wie bspw. eigene belastende Biographie, Kindheit, Jugend, diverse Jobs, Ausbildungen, halbes Studium, zahlreiche Umzüge, seit dem 19. Lebensjahr parallel unbezahlt geleistete Sorge-Arbeit und seit mindestens 16 Jahren chronische physische Krankheit. Es ist für diese anderen, die Vermögenden, Selbstgerechten, ignoranten Selbstbetrüger all das nichts - Dreck, keine Leistung, keine Arbeit.
Ganz gleich, wie du aussiehst - wie ggf. nocht "gut", scheinbar gesund oder schon krank, alt, hässlich - sie machen es dir jeweils zum Vorwurf, du bist immer an allem alleinig selbst schuld.
Auch dass du all diese Jahrzehnte währenden Belastungen, Einschränkungen, Entbehrungen - bspw. keine Ausflüge, nie Urlaube/Reisen, keine soziokulturelle Teilhabe, keine Mobilität, krankheits- und armutsbedingt nur noch sehr eingeschränkte Nahrungsaufnahme/kein Genuss beim Essen, keine erlebte Geselligkeit, Zugehörigkeit, stattdessen langjährige Ausgrenzung, soziale Isolation, Armut, Krankheit, geleistete Verantwortung und Fürsorge für zwei Kinder ohne jegliche Krücken - Drogen, Alkohol, Zigaretten, Cannabis, Tabletten oder andere Substanzen, ohne übermäßiges Essen, ohne Gott-Krücke/Selbstbetrug - bis heute erträgst, gilt diesen moralisch deformierten, vermögenden Selbstgerechten nichts.
Aber trotz der Tatsache, dass sie dich als Ballastexistenz sehen und lebenslang entsprechend be-, misshandeln, ist dir nicht einmal wenigstens erlaubt, dein Leben selbstbestimmt, menschenwürdig, schmerzfrei, sicher zu beenden: gewaltfreier, sicherer Suizid durch Natrium-Pentobarbital: i.V. !, nicht oral verabreicht.
Du s o l l s t also leiden, nur noch als eine ausgelieferte Kreatur vegetieren, auf Raten krepieren.
Sie wollen es genau so. Diese Sadisten. - Die Mehrheit, die Mitte? Gesellschaft? Regierungen, Regierende.
Staat. Macht. Gewalt.
Und so vegetierst du seit mindestens 12 Jahren Tag für Tag, Jahr für Jahr nur noch wie ein Tier, dabei krank, alternd, isoliert in deiner Wohnung deinem Tod entgegen. Und jedes Jahr wird es (noch "ein bisschen") schlechter, schlimmer, vergeblicher - sinnloses Existieren, Vegetieren.
Dabei die ständige Angst, dass sie dir sogar das, die basalste Existenzgrundlage - Wohnung, Nahrung, Wasser, Strom, Heizung, Kleidung, Krankenversicherung - wieder und immer wieder nehmen werden, wollen: Sanktionen, Totalsanktion, Vollsanktionierung: Kürzen sogar des Existenzminimus oder vollständiger Entzug desselben.
Das ist wissentliche, gezielte, absichtsvoll getätigte, sukzessive Vernichtung - Mord "auf Raten". Es sind ja nur Ballastexistenzen: "Schmarotzer, Totalverweigerer, Arbeitsverweigerer", chronisch Kranke, alleinerziehende Frauen, Mütter, Sorge-Arbeit ohne Einkommen Leistende, lebenslang Mittellose, Ausgebeutete, zumeist vielfach Belastete, Versehrte, die sich "auf Staatskosten, auf Kosten des Steuerzahlers ein schönes Leben machen".
Was für ein beneidenswert schönes Leben, keine Frage. Drum möchte man es auch seit etlichen Jahren bereits täglich beenden.
Aber ich bin weder Masochistin noch Märtyrerin - ich möchte einen selbstbestimmten, leidfreien, sicheren Freitod, siehe oben. Keine zusätzlichen Qualen, Beschädigungen ... .
Du s o l l s t allein, vereinzelt, abgespalten, isoliert der Gemeinschaft der anderen, der Anerkannten, der vorgeblichen "Leistungsträger", Gutbürger ausgeliefert, angeprangert gegenüberstehen.
Du: sollst außerhalb dieser Gemeinschaft bleiben, darfst, wirst keinen Zugang finden, keinen Platz, Raum erhalten, der auf Selbstbestimmung und Würde basiert.
Nur dann gehörst du scheinbar, oberflächlich, dabei weiterhin stets beargwöhnte, abgeurteilte, verabscheute Randexistenz bleibend, dazu, wenn du gehorchst, dich gewaltsam knechten, wie ein Objekt benutzen, wie ein Hund abrichten, dich zermahlen, zerbröseln lässt - bis nichts mehr von dir, deinem Selbst, deiner Persönlichkeit, Autonomie, Würde übrig ist.
Tust du das nicht, vollziehst du das nicht devot mit, widerstehst du dem so lange als es dir physisch und psychisch möglich ist, stirbst du wie du "lebtest": in Armut, in Ausgestoßen-, Abgespaltensein. Isoliert. Verachtet, geächtet. Vogelfrei. Vernichtet.
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28. Januar 2025
Keine Frage, noch ärmer dran sind die alten, konservativen, patriarchal-autoritären, machtgeilen, narzisstischen, selbstgerechten, schadenfrohen Säcke, die lebenslang nie verstanden, erlebt, erfahren haben, was, wie Liebe ist. Die sind trotz Vermögen einsam. Auch mit Ehemagd.
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02.12.2024
All die vielen verlorenen Tage ... an denen der Körper, die Eingeweide rebellieren. Seit so vielen Jahren.
Und du weißt nach etlichen Experimenten, Versuchen und schulmedizinischen invasiven Untersuchungen noch immer nicht, warum und was du noch essen sollst, kannst, darfst.
Deshalb und aus noch anderen körperlichen Gründen, traust du dich kaum mehr aus dem Haus, der Wohnung. Wenn du den Lebensmitteleinkauf gelegentlich irgendwie schaffst, ist es eine Leistung.
Seit Jahren so.
Seit etlichen Jahren ist zwangsläufige Folge dessen sowie der auch armutsbedingt fehlenden Mobilität soziale Isolation.
Spaziergänge sind auch nicht mehr möglich.
Von Ausflügen oder Urlaub ganz zu schweigen.
Es ist für alles längst zu spät.
Für alles.
Die ganze Scheisse, die sich Leben nennt.
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26. November 2024
Wenn das Leben, die Existenz eines schmerz-, leidfähigen, bewussten Menschen täglich über Jahre überwiegend aus psychischem und/oder physischem Leiden besteht, ist es dann nicht Masochismus, eine solche Existenz fortzusetzen?
Oft wird behauptet, es zeuge von Feigheit, wenn ein Mensch sich das Leben nimmt - Suizid, Selbsttötung, Freitod - verhält es sich nicht vielmehr so, dass es feige ist, das eigene Leben um jeden Preis bis zum bitteren Ende "hoffnungsvoll", also in Selbstbetrug auszudehnen?
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Neues Jahr 2024 - Noch ein weiteres Jahr. Vielleicht. - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
19. Mai und 13., 16., 17. Juni 2024 Stelle die Frage nochmals: Wer kümmert sich wann, wie oft, wie um euch: Frauen, Mütter, Alleinerziehende, Sorgende, Fürsorgliche, Pflegende, Verantwortungsvol...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2024/01/neues-jahr-2024-noch-ein-weiteres-jahr.vielleicht.html
04. September 2024
Alter, Krankheit, Unfall, Pflegebedürftigkeit, Pflege und bestehende Hindernisse, politische Missstände ...
Habt ihr sowas wie eine wirksame, rechtlich sichere (notariell beglaubigte) Vorsorgevollmacht und/oder Patientenverfügung?
Habt ihr Angehörige, Familie, Freunde, Kinder, die eure Angelegenheiten regeln, euch vlt. auch pflegen (werden/wollen, können)?
Wieviele Menschen in Deutschland werden aufgrund von Alter, Krankheit, Demenz oder Behinderung zu Hause ambulant von auch oder nur der Familie gepflegt und wieviele vollstationär in Heimen, Einrichtungen?
Wusstet ihr, dass auch Eltern keine ärztlichen, medizinischen Informationen erhalten und keine solchen Entscheidungen treffen können, wenn ihre Kinder volljährig sind und es keine Vorsorgevollmacht gibt?
Wann kann man in Deutschland sein Leben endlich selbstbestimmt, menschenwürdig, ohne Leid, sicher selbst beenden, idealerweise mit ärztlicher Begleitung und Natrium-Pentobarbital i.v., nicht oral eingenommen? ! ? Freitod, Suizid, siehe BVerfG-Urteil vom 26. Februar 2020 - 2 BvR 2347/15!
Oder findet ihr den Gedanken, die Vorstellung angenehm, in fortgeschrittenem Alter als Pflegefall, ggf. dement oder schwer krank in einer Einrichtung, einem Pflegeheim "fremdbetreut" Tag für Tag dem Tod nur noch entgegenzuvegetieren?
? ? ?
Wieviele ältere und alte Menschen, Eltern, v.a. Frauen, Mütter, Alleinerziehende, die ihre Kinder Jahre und Jahrzehnte fürsorglich, verantwortungsvoll, bedürfnisorientiert! umsorgt haben, sind im Alter von diesen Kindern ausrangiert, abgeschoben: Pflegeheim, "Fremdbetreuung"?
Alternde, alte Eltern, erwachsene Kinder - das Verhältnis, die Fürsorge, Verantwortung ist inzwischen offenbar längst eine Einbahnstraße geworden. Es geht nicht um "Pflicht", es geht um MITGEFÜHL und Wertschätzung.
Es geht nicht darum, ob erwachsene Kinder ihren (alten) Eltern etwas schulden oder etwas aus Pflicht (-vorstellung) oder aufgrund religiösen Indoktriniertseins, Glaubens tun.
Es geht um Wertschätzung, Mitgefühl, Solidarität, Loyalität. Vielleicht sogar Dankbarkeit.
Du hast jahrelang unentbehrliche Arbeit: "häusliche" Sorge-Arbeit geleistet, wirst dafür vor allem als Frau, alleinerziehende, ledige Mutter, lebenslang mit Armut bestraft, inkl. aller bekannten Folgen ... .
Meine Freunde blieben wiederholt auf der Strecke: eben weil ich so früh, mit 19, das erste Mal Mutter wurde, weil ich häufig umziehen musste, weil kinderlose Freunde umzogen (Studium) und andere Interessen hatten, weil soziokulturelle Teilhabe und Mobilität, Mobilseinkönnen (kein Auto, kein Führerschein, ÖPNV und Zug/Bahnfahrten zu teuer) in Armut nicht möglich ist.
Es gibt auch keine Art "Kontaktbörse" für mittellose Menschen, keine offenen Begegnungsstätten (nicht: kostenpflichtige Vereine!), die fußläufig, ohne Kosten, ohne ÖPNV für eingeschränkt mobile Menschen erreichbar sind.
Ich wohne in einem weit außerhalb des Zentrums gelegenen, elitären Stadtteil. Nur hier habe ich vor elf Jahren mit Glück eine jobcentertaugliche Wohnung gefunden. Hier gibt es keine "Sozialkaufhäuser", Begegnungsstätten etc..
Und selbst wenn du mit deinen ggf. noch verbliebenen "Angehörigen, Familienmitgliedern" - bspw. Eltern und/oder Kinder - zusammensein möchtest, geht es oft aufgrund räumlicher Distanz und Armut nicht. Sie wohnen zu weit weg, man kann auch nicht einfach umziehen, zusammenziehen.
Staat, Regierungen machen es unmöglich, dass Menschen zusammenkommen, einander gegenseitig unterstützen ... können, siehe Wohnungsnotstand, Pflegenotstand, Armut, Einsamkeit, soziale Isolation, nicht nur/erst im Alter.
Wenn deine alternden oder alten Eltern hunderte Kilometer entfernt wohnen und ihr - sie und du - mittellos, nicht-vermögend, ggf. auch chronisch krank seid, infolgedessen "kaum" mobil sein könnt, WIE willst, kannst du ihnen da helfen, sie unterstützen, sie pflegen - w i e ? ? ?
Sehr vieles an der Art und Weise, wie wir heute "leben", wohnen, arbeiten uns (vermeintlich) "entspannen", was und wie wir konsumieren, wie wir was medizinisch behandeln, "therapieren" ist falsch, ist schädigend, macht (zusätzlich) krank!:
Ehe, Kleinfamilie, Kapitalismus, Neoliberalismus, Primat der Wirtschaft, statt des Sozialen: "Arbeit" bzw. Erwerbstätigkeit, Zwang zur Lohnarbeit, Beziehungslosigkeit, Bindungslosigkeit, Singledasein, Drogen, Sucht, Konsumismus - Kompensationsverhalten, Selbstbetrug ... .
Kapitalismus ist nicht Gemeinwohl, sondern das Gegenteil dessen.
Fremdbetreuung ist systematische, gezielte, vorsätzlich getätigte Auslagerung - ausgerechnet von bedürftigen, verletzlichen, oft wehrlosen Menschen: Kindern, Säuglingen, Kleinkindern, kranken, alten, behinderten, sterbenden Menschen. Damit "die Leistungsfähigen" "arbeiten gehen" können. Menschenverachtend.
Wie geht eine Gesellschaft mit ihren Alten, Sterbenden, Kranken, Versehrten, Kindern, Fremden um?
Wir lagern sie sämtlich in Einrichtungen zur Fremd"betreuung" aus - bequem, kalt, schäbig.
Um "frei", ohne Ballast der Lohnarbeit frönen zu können, uns unter diese Knute zu beugen.
Wohl wissend, aber zumeist, alltäglich verdrängend, dass wir alle einmal Kinder waren, krank, alt werden und dass nichts im Leben eines jeden Menschen so gewiss ist wie der Tod - nicht nur sein eigener.
Wie barbarisch kann Mensch sein: wenn sein Mitgefühl betäubt ist.
An dieser Stelle abermals der Verweis auf Erich Fromm - "Haben oder Sein", "Die Kunst des Liebens", der passive Mensch, Kompensationsverhalten, Konsumismus ... und Arno Gruen - Mitgefühl, Autonomie, Empfindsamkeit vs. Macht, Erfolg, Anpassung, Gehorsam, Selbstbetrug, Selbstverrat ... .
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05. September 2024
Fortsetzung - persönliche Situation, Lebensumstände, Belastungen, Hürden ...
Wenn du deiner gerade volljährigen Tochter helfen möchtest, aber es nicht kannst, wenn du deiner pflegebedürftigen, schon kurz vorm Sterben gewesenen Mutter helfen möchtest, aber es nicht kannst - weil dir das Geld fehlt, weil Behörden, Bürokratie, Gesundheitssystem dir praktische, tatkräftige, bedürfnisorientierte!, nicht-paternalistische, wohltuende! Unterstützung, Beistand unmöglich machen - auch bspw. Pflegeheim, Betreuer, Betreuungsgericht bei Mutter und Klinikambulanzen, Fachärzte (keine zeitnahen Termine), Krankenkasse (u.a. keine Reha-Bewilligung) sowie behandelnde Ärztin (über Wochen, zuletzt drei Monate! keinerlei Rückmeldung bei uns, bis ich bei der Kassenärztlichen Vereinigung schließlich "Hilfe" suchte ...) - wenn du ca. 800 km (?) entfernt wohnst (von Mutter), deshalb nicht einmal von sterbenden Menschen - bspw. vor Jahren auch meinen Pflegeeltern, beiden - Abschied nehmen und vor Ort nichts erledigen, nicht unterstützen, nichts bringen, besorgen ... kannst, wenn du selbst chronisch physisch krank, geschwächt bist und leider auch dein erwachsener (31-jähriger) Sohn, den du seit mindestens 11 Jahren bekniest, er möge doch b i t t e zumindest für deine Tochter, seine (Halb-) Schwester gelegentlich eine Bezugsperson sein, auch nicht "beisteht", für seine Schwester nicht "da ist", es nicht sein w i l l - wenn du aufgrund all dessen - Biographie, materielle Armut seit Jugend, alleinerziehend mit einem, dann zwei Kindern, jetzt "nur noch einem" seit insgesamt drei Jahrzehnten, eigene körperliche Erkrankungen, Dauerstress mit dem Jobcenter ("Bürgergeld", Hartz IV) - l ä n g s t dringend "Bezugspersonen" brauchst: Menschen, denen du vertrauen kannst, die dich nicht beschädigen, benutzen, die mitfühlend sind, die dir mit Tat, nicht bloß "Ratschlägen", beistehen, die Anteil nehmen, dir Halt geben, dich mal im Arm h a l t e n, dir mal etwas abnehmen ..., Menschen, auf die du dich verlassen kannst: gerade in der Not, bspw. auch dann, wenn/weil du vom Jobcenter vollsanktioniert bist (bereits warst) oder krankheitsbedingt bettlägerig bist (bereits warst) - wenn du all das: solche Menschen, Bezugspersonen, Familie, Freunde, Partner und hilfreiches GELD gerade aufgrund deiner Lebensumstände (Armut, fehlende Mobilität, Krankheit, Gebundensein mit Kindern über viele Jahre deiner eigenen Jugend) nicht hast - was machst du dann?
Aktuell bspw. bräuchte ich umgehend ein Seniorenhandy, Smartphone und einen "Senioren-Laptop" oder ggf. wenigstens ein geeignetes Tablet mit Tastatur für meine pflegebedürftige Mutter. Wie, woher, von welchem Geld beschaffen?
Ich bräuchte eine bestimmte Fachärztin/Facharzt und Untersuchung in einer UKE-Spezialambulanz für meine Tochter sowie Reha-Bewilligung für sie - keine Chance!
Ich müsste mich längst um bauliche Mängel, Defekte in meiner Mietwohnung kümmern: kostet Geld, das ich nicht habe und es wären dann mehrere unterschiedliche Handwerker zu beauftragen (von Vermieterin), somit etliche Termine für Instandsetzungsarbeiten zu vereinbaren - w i e, wenn ich oft körperlich nicht kann?!
Du versuchst, dich um das Wohl anderer bedürfnisorientiert, einfühlsam, effektiv zu kümmern, bemühst dich darum, aber dir fehlen die Kraft und die finanziellen Mittel sowie das Mitwirken anderer erforderlicher Menschen.
Wie soll man da nicht "resignieren", aufgeben?
Und falls sich jemand gewundert oder gefragt haben sollte: Ja, es geht um meine leibliche Mutter - die ich seit fast 30 Jahren nicht mehr gesehen habe, zuletzt war es im Jahr 1995.
An anderer Stelle, siehe "Biographisches", habe ich den Hintergrund, die Umstände ... bereits detailliert offengelegt. Für Nachvollziehbarkeit, Transparenz:
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07. September 2024
Aufgrund meiner Beobachtungen und Erfahrungen denke ich, dass viele Menschen, gleich welchen Alters, auch deshalb diverse Ängste und "Sozialphobie" entwickeln, weil sie zu lange Zeit zu viel einsam, sozial isoliert sind - bspw. krankheits-, armuts- und/oder altersbedingt.
Und ich denke, das ist auch einer der Gründe, warum einige Menschen im Alter "schwierig" werden - sie sind zu wenig unter ihnen vertrauten, verbundenen Menschen: Bezugspersonen, nicht Betreuungspersonal, das sie oft nicht ernstnimmt, keine Zeit für Gespräche, Nähe hat.
Kann es daher nur wiederholen: Es ist falsch, schlecht, schädigend, wie so viele Menschen aufgrund politischer, gesellschaftlicher Missstände und biographischer Umstände "leben" müssen: sozial isoliert, einsam, ausgegrenzt, "fremdbetreut": ausgelagert, kaum oder nicht mobil ... .
Du kannst pflegebedürftige Eltern nicht einfach, zeitnah oder überhaupt je zu dir holen, sie nicht selbst umsorgen, pflegen, "betreuen", nicht zu ihnen ziehen: weil es keinen bezahlbaren Wohnraum gibt, man zu weit voneinander entfernt wohnt: mehrere hundert Kilometer.
Deine volljährigen Kinder können nicht ausziehen, nicht in eigene Wohnung, eigenen Haushalt ziehen, selbständig werden, ihren eigenen Weg gehen ... : weil es keinen bezahlbaren Wohnraum/Mieten gibt, dies insbes. nicht für Menschen mit sehr geringem oder keinem Einkommen. Armut.
Es helfen auch keine Ärzte, Therpeuten, Beratungsstellen, Behörden, Einrichtungen, Heime, Pflegedienste etc. - alles nur in der Theorie, in der Praxis: keine Hilfe.
Unzureichende oder Fehlinformationen, Paternalismus, Mangel an Verständnis, Mitgefühl, viel zu lange Bearbeitungszeiten: in der Zwischenzeit versterben Menschen!
Weil sie schon zu lange chronisch krank, alternd sind, weil sie schon seit Jahren oder Jahrzehnten (!) n i c h t die erforderliche Unterstützung erhalten haben und weil es dann, nach so langer Zeit, ZU SPÄT ist.
Wenn du Glück (!) hast, gibt es mitfühlende, verantwortungsvolle Menschen mit funktionierendem moralischen Kompass und intaktem Mitgefühl (!) in deiner direkten Nähe, idealerweise Familie, Freunde, ggf. Nachbarn, die dir tatkräftig helfen.
Wenn du Glück hast. Zufall.
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01. August 2024
KBV, Gesundheitssystem, Arztsuche, Arzt-, Terminvermittlung
Warum der "Terminvergabeservice, Terminvergabestelle, Patientenservice 116 117" inkl. e-Termin nicht hilfreich, keine Hilfe, Unterstützung, Entlastung ist, sondern Menschen total im Regen stehenlässt:
1. Wenn man die 116 117 anruft und dann durch das Menü durch ist, hängt man zumeist - täglich, gleich zu welcher Uhrzeit - extrem lange in der Warteschleife. Wie lange Wartezeit ist zumutbar: 15 Minuten, 30, 45, 60? Man legt/gibt also auf.
2. Den e-Terminservice kann man nur mit Code, Dringlichkeitscode nutzen. Wenn es bspw. um Psychotherapie oder Termin bei einem Psychiater, auch Arzt, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie geht, wird ausschließlich telefonisch "vermittelt"!
Dazu muss man wissen:
Ein Psychiater, auch Kinder- und Jugendpsychiater, ist ein Arzt, Mediziner, Facharzt - ein "psychologischer Psychotherapeut" ist dies nicht: er hat nicht Medizin studiert, ist kein Arzt, darf bspw. keine Überweisungen, Krankenhauseinweisungen und Verordnungen ausstellen.
3. Für fast alle Fachärzte - bspw. Orthopäde, Rheumatologe, Kardiologe, Hautarzt, Internist, Gastro-Enterologe, HNO ... - braucht man für die "Vermittlung" über die 116 117 einen Code, sogen. Dringlichkeitscode vom Hausarzt.
4. W e n n man tatsächlich unter der 116 117 telefonisch doch mal durchgekommen sein sollte, wird grundsätzlich nur für ein einziges Erstgespräch zu einem Facharzt vermittelt, bei diesem kann man erforderliche Untersuchungen, Behandlungen zumeist nicht durchführen, fortzsetzen!
5. Der Facharzt, zu dem die 116 117 - für ein einziges, ein Erstgespräch - ggf. vermittelt, darf im gesamten jeweiligen "Versorgungsgebiet" liegen, d.h. innerhalb von 30 Kilometer Umkreis! Ganz gleich, welche Beschwerden/Einschränkungen man hat, gerade auch bzgl. Mobilität! IRRE!
6. Man muss also unter Umständen mit erheblichen körperlichen Beschwerden, die einen an die Wohnung, an sanitäre Anlagen binden (!) oder mit psychischen Beschwerden, die einem die ÖPNV-Nutzung nicht ermöglichen, trotzdem bis zu 30km zum Erstgespräch bei einem Facharzt mit dem ÖPNV fahren!
7. Selbst wenn dieser Facharzttermin dann zustandekommt und der durch die 116 117 vermittelte Arzt beim Erstgespräch feststellt, dass weitere fachärztliche Untersuchungen und ggf. medizinische Behandlungen erforderlich sind, habe ich dann wieder bzw. immer noch keinen mich behandelnden Arzt!
8. Wenn ich aufgrund bestehender physischer oder psychischer chronischer Krankheit, siehe bspw. o.gen. Beschwerden, den durch die 116 117 vermittelten Termin nicht wahrnehmen kann, muss ich dann wieder von vorne anfangen ... . Und gelange NICHT zur erforderlichen medizinischen Versorgung!
Und wenn du selbständig nach Fachärzten suchst, wird dir genau das gesagt: Sie brauchen einen Dringlichkeitscode von Ihrem Hausarzt. Wenden Sie sich an die 116 117.
Oder: "Wir nehmen bis auf Weiteres keine Neupatienten mehr auf."
Gleich ob Facharztpraxis oder Klinikambulanz.
Schließlich noch meine aktuelle Erfahrung mit sogen. "offener Sprechstunde":
Du musst entweder um 7.30 Uhr oder 14.30 Uhr v o r der Praxis (-tür) erscheinen. Dort, außerhalb der Praxis, erwartet dich, gleich zu welcher Zeit/Tag eine Warteschlange von mindestens 20 Menschen.
Auf Nachfrage bestätigen diese dir, dass das "hier immer so" sei.
Du hast es also noch nichtmal wenigstens zur Anmeldung für die offene Sprechstunde i n die Arztpraxis (Facharzt) geschafft! VERGISS ES!
Zum erforderlichen "Dringlichkeitscode" vom Hausarzt noch eine Frage:
Was mache ich, wenn ich seit Jahren keinen mich behandelnden Hausarzt habe und für mich fußläufig erreichbar gelegene Hausärzte ebenfalls keine Neupatienten mehr aufnehmen, siehe verbreiteter Neuaufnahmestop?
Wer´s nicht glaubt, möge sich bitte bspw. hier belesen:
Verbraucherzentrale zum - absolut katastrophalen, nicht hilfreichen - "Patientenservice, Terminvergabeservice 116 117" der KBV:
13. Juni 2024
Frage an andere mittellose Menschen bzgl. Mobilität
Wie macht ihr es, wenn ihr weder Auto noch Führerschein noch Geld (für euch und Kinder) für den ÖPNV habt, es ständig regnet, die Fahrräder, die für den Lebensmitteleinkauf gebraucht werden, draußen verrotten?
Wir haben je ein Gebrauchtrad, Tochter und ich. Ich hatte über 20 Jahre kein Fahrrad, weil das Geld immer nur für Räder, stets secondhand, für die Kinder reichte, ich auch da maximal €70,- je Rad ausgeben konnte.
Die Lebensmittelläden sind ca. 2km eintfernt (einfache Strecke).
Es gibt in unserem Mietshaus einen sogen. Fahrradkeller, der aber völlig überfüllt ist, seit wir hier wohnen, eingezogen sind, unsere Räder passen da nicht auch noch hinein.
Auch schaffen wir es nicht, die schweren Räder jedes Mal aus dem und in den Keller zu tragen, dies vor allem nicht täglich und nicht mit Einkäufen bepackt, die wir in je einem kleinen Fahrradkorb und umgehängten Taschen/Rucksack transportieren und in den vierten Stock schleppen müssen. Auch die Räder können wir im engen Treppenhaus nicht vier Stockwerke tragen.
Es gibt in unserem Haus keinen Aufzug (Fahrstuhl). Wir wohnen ganz oben, 4. Etage.
Für mich ist es aufgrund meines Gesundheitszustands seit Jahren schon jedes einzelne Mal eine Herausforderung, den Lebensmitteleinkauf als solchen zu bewältigen und die Einkäufe hochzutragen.
Meine Tochter kann das nicht alles alleine tragen, würde ich auch nicht zulassen, wenn sie es wollte/täte. Sie soll sich nicht auch und nicht jetzt schon, als noch junge Frau, ihren Beckenboden ruinieren.
Die Fahrräder stehen nur im Winter in unserem - viel zu kleinen, engen - Keller, weil wir sie da zumeist nicht nutzen können. Von Frühling bis Herbst brauchen wir die Räder, da der Einkauf so leichter und schneller geht (je ca. 2km hin und zurück: Strecke).
Da es in Hamburg aber leider auch in den "warmen" Monaten - Frühling, Sommer - sehr häufig und stark regnet, wie auch gegenwärtig, sind die Räder fast ständig nass, auch Sattelabdeckungen helfen hier nicht, die Räder rosten, vergammeln.
Ich kann nicht jedes Jahr "neue" Gebrauchträder für uns beide kaufen, bin froh, dass wir überhaupt endlich jede wieder eines haben, das einigermaßen passt, fährt, verkehrstauglich ist. Solche zu finden, ist schon nicht leicht.
Eine gute, wasserdichte Fahrradabdeckung, Schutzhülle kostet um die €40, - oder €30,-: je Fahrrad eine. Das ist halb so viel wie unsere Secondhand-Fahrräder gekostet haben. Zwei Hüllen wären also nochmal der Preis für ein Gebrauchtrad. Für uns ist das sehr teuer - im "Bürgergeld"-Vollzug.
Auch müssten die Fahrradschutzhüllen jedes Mal vorher abgenommen und nass in den Keller getragen und dort nass aufbewahrt werden - wo, wie? Der Keller ist sehr klein, kaum Platz darin.
Wir würden uns eine ebenerdige, überdachte Fahrradunterbringung, Fahrradpavillon wünschen, sicher würden auch andere Mieter sich darüber freuen.
Auch, weil die Räder draußen, am Fahrradstellplatz so eng aneinander stehen (angeschlossen an diese kleinen Metallstäbe weit unten), dass man kaum drankommt, um sie an- und abzuschließen.
Man hat da gar keinen Raum, Bewegungsfreiheit, solche Fahrradabdeckungen, Regenschutzhüllen am Rad anzubringen und abzunehmen - es fehlt der Platz.
Wie also macht ihr es mit euren Rädern, die nur draußen stehen können und dort mit der Zeit im Regen rosten ... ?
Vermieterin habe ich bereits zweimal bzgl. Fahrradunterbringung, Fahrradpavillon, angesprochen bzw. angeschrieben, auch Plätze genannt, wo ein solcher ggf. errichtet werden könnte, im sehr großen Innenhof bspw., der für nichts und von niemandem genutzt wird, auch nicht von Kindern.
Habe jedoch auf beide Anfragen keine Antwort erhalten.
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13.06.2024
Noch eine Frage an andere mittellose Menschen, bzgl. Anschaffung neuer Möbel und/oder Secondhand-Möbel
Wenn ihr bspw. einen neuen Kleiderschrank oder Tisch braucht, weil der bisherige, schon gebraucht gekaufte nach etlichen Jahren und mehreren Umzügen beschädigt und/oder stark abgenutzt ist oder es ein Kinderkleiderschrank ist - Tochter braucht längst einen größeren - ihr Schäden auch nicht selbst beheben, reparieren könnt, weder das Werkzeug noch das Wissen und den Platz dafür habt (bspw. Schleifarbeiten oder Ähnliches), wie und woher beschafft ihr euch dann neue Möbel oder Gebrauchtmöbel?
Wenn ich bspw. bei Kleinanzeigen suche und dort ggf. auch etwas Passendes finde, das für uns nicht zu teuer ist, wie bekomme ich es nach Hause: ohne Auto, Führerschein, Abholmöglichkeit?
Ich kenne niemanden mit Führerschein und Auto, der für uns Secondhandmöbel abholen/fahren könnte, habe selbst Führerschein und Auto noch nie besessen.
Frage Verkäufer dann immer, ob sie es gegen Aufpreis ggf. bringen können - wird so gut wie immer abgelehnt, verneint.
Wenn ich bei Ikea bestellen möchte, sind die, deren Möbel entweder hässlich und/oder für unsere Verhältnisse viel zu teuer. Vor allem aber werden Tische, Schränke etc. nur per Speditionslieferung gebracht, diese kostet knapp €40,-, derzeit: €39,-. Nur die Lieferung alleine!
Das kann ich nicht bezahlen, soviel könnte ich allenfalls für einen kleinen Tisch zahlen, aber nicht dann auch noch so hohe Lieferkosten zusätzlich.
Wie macht ihr es, in materieller Armut, dann? Mit, in dem Schrott weitervegetieren? Wie seit Jahren, Jahrzehnten ... ?
Lastentaxi, Kleintransport kostet in Hamburg übrigens ab €49,-. Das ist also noch teurer als die Speditionslieferung von Ikea.
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13.06.2024
Noch eine weitere Frage an mittellose, nicht-vermögende Menschen. #IchbinArmutsbetroffen
Wie macht ihr es mit nach Jahren erforderlicher und im Mietvertrag vorgeschriebener Renovierung, wenn ihr das Material schon nicht beschaffen könnt, weil ihr weder Führerschein noch Auto und auch keinen Baumarkt in der Nähe habt, Farbeimer auch nicht von dort oder mittels ÖPNV transportieren, tragen könnt, weil es meistens nicht nur einer ist und sie sehr schwer sind?
Und wenn ihr es alleine körperlich nicht schafft, bspw. Zimmerdecken zu streichen und die ganze Arbeit alleine zu leisten: Möbel rücken, abdecken, Wand für Wand streichen, weil ihr bspw. unter Fatigue leidet, aber das Jobcenter das nicht anerkennt?
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update 19. April 2023
Hartz IV, jetzt sogen. Bürgergeld, ist, macht Arbeit, Stress, intensive Belastung.
Nicht nur die Anträge, auch die zahlreichen einzulegen leider erforderlichen Widersprüche, gerichtliche Klagen, zermürbende "Kommunikation" mit Jobcenter-Mitarbeitern. Schikane, Entbehrungen ... .
Immer wieder das Abwehrenmüssen von zusätzlich schädigenden Sanktionen: Strafe, Kürzung des Existenzminimums - Gewalt. Armut.
"Menschen, die Hartz IV beziehen, müssen sich mit einer Bürokratie herumschlagen, die sehr aufwendig und zeitraubend ist."
Und über Jahre keine tatsächlich bedürfnisorientierte, niedrigschwellige, unbürokratische, respektvolle Unterstützung, Entlastung. Denn um all das geht es nicht: weder bei Hartz IV noch Bürgergeld - der Agenda 2010. Es geht um workfare, Ausbeutung, Knechtung - sukzessive Vernichtung unbemittelter, zumeist vielfach belasteter, benachteiligter, versehrter Menschen.
Ein Mensch, der physisch und/oder psychisch intensiv, langjährig, wiederholt geschwächt, belastet, beschädigt wird, ist nicht leistungsfähig, nicht arbeitsfähig - oder er nimmt weiteren massiven Schaden. Krankheit, Tod. Armut.
Arbeit, Leistung, Einkommen, Wohlstand: sind die Lügen, Heuchelei, vollmundig manipulativen "Versprechen" - Armut, Ausbeutung, Knechtung, Beschädigung, Vernichtung ist die Realität. Regierungen: Verantwortung.
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update 26. Januar 2024
18. Geburtstag - Volljährigkeit eines Kindes im "Bürgergeld"-Vollzug:
Meine Tochter ist inzwischen übrigens 18.
Wir haben nicht gefeiert - wie, wo, mit wem und von welchem Geld auch?
Bürgergeld, Armut, allein alleinerziehend, Kinderarmut ist Frauenarmut, Mütterarmut: weltweit.
Traurig. Ja. Sehr traurig: für diese Kinder, Jugendlichen.
Wie habt ihr, Erwachsene, euren 18. Geburtstag vor wievielen Jahren mit wem wo gefeiert oder nachgefeiert oder was habt ihr sonst gemacht?
Wie feiern andere mittellose, materiell, finanziell arme Menschen, Jugendliche ohne Familie heutzutage ihren 18. Geburtstag oder 20., 30.?
Es gibt hier keine Familie: Großeltern, Onkel, Tanten ... .
Es gibt hier infolge langjähriger Armut, deshalb nicht verfügbarer Mobilität (für mich) und krankheitsbedingt sowie aufgrund zahlreicher Umzüge im Lebensverlauf (meinem) auch keine Freunde: mehr.
Es gibt hier seit 30 Jahren auch keine sich kümmernden, Sorge-Arbeit leistenden, Verantwortung tragenden Vater - Kindesväter.
Ich war nie verheiratet. Ich wollte n i e Ehe, Ehemagd sein.
Es gibt hier, in der von uns bewohnten Stadt, einen 30-jährigen Sohn, Bruder, "Halbbruder" meiner nun 18-jährigen Tochter, der seiner kleinen Schwester seit 15 Jahren den Kontakt, Umgang verweigert und dafür mir, der Mutter, die Schuld gibt. Mit 30.
Es gibt hier keine Herkunftsfamilie, Eltern (meine) - seit meinem 13. Lebensjahr nicht mehr. Bis dahin waren meine - sozialen - Eltern meine Pflegeeltern.
Pflegekind, wurzellos: säumiger, unbekannter biologischer Vater und eine biologische Mutter, die mich wiederholt entsorgte.
Und ich ertrage, bewältige diese "Herausforderung" - allein alleinerziehend seit 30, nun 31 Jahren mit zwei Kindern, seit meinem 19. Lebensjahr, nüchtern. Ohne Drogen, ohne Alkohol, Kiffen oder andere Krücken - wie "Gott", Glaube, Religion.
Ich habe eure - Regierungen, Regierende, politisch Verantwortliche, Gesellschaft, Wohlhabende, Vermögende - permanent getätigte Diffamierung, Herabsetzung, Entwertung, Verhöhnung, Heuchelei, Hetze, systematische patriarchal-kapitalistische Ausbeutung von Frauen satt!
Gleiches - wie für meine Tochter - gilt selbstredend auch für mich: keine Geburtstage, keine Feier, auch nicht zu meinem 50. im letzten Jahr und all die Jahre davor ebenfalls nicht.
Meinen 18. habe ich allerdings mit Freunden verbringen können. Meine Tochter leider nicht. Armut.
Übrigens: Auch meiner Tochter bringen hohle Phrasen, Floskeln, anstrengungslose Worte, "Glückwünsche" nichts - auch sie braucht Bezugspersonen und wohltuende Taten - entsprechende Politik, Gesetze, gesellschaftliche und sozioökonomische Verhältnisse.
Und ja, meine Tochter bekam und bekommt Geschenke, zum 18. bspw. zwei spezielle Taschen und zwei besondere Kleider: secondhand. Aber auch immer wieder einiges neu, soweit möglich.
Daneben einige kleinere Dinge. Aber das ist eben keine FEIER, Party, Geselligkeit, Familie, Freunde!
Was mir/uns geholfen hätte, was auch wir, meine beiden Kinder und ich - längst - gebraucht hätten, brauchen:
Eltern (ich), die Verantwortung für ihre Kinder tragen und bedürfnisorientiert fürsorglich sind (meine waren das z.B. nicht). Bezugspersonen statt Fremdbetreuung, also bspw. cohousing, das auch mittellosen Menschen zugänglich sein/werden muss.
Geholfen hätte auch eine männliche Bezugsperson für meinen Sohn: in dessen Kindheit und Jugend. Ein Vater eben oder ein Onkel oder Großvater. Ein männliches "Vorbild", Orientierungsperson in der Zeit seiner Pubertät, Adoleszenz.
Ja, auch darum habe ich mich bemüht: Hatte damals einen männlichen Erziehungsbeistand beim Jugendamt eigeninitiativ "beantragt", erbeten, wurde aber nur an eine Erziehungsberatungsstelle verwiesen/abgewimmelt, mit der Mitteilung, es gäbe ohnehin zu wenig männliche Mitarbeiter.
Habe früher auch nach sogen. Patengroßeltern gesucht, als das damals gerade aufkam und meine Tochter noch jünger war - zu Zeiten meines Sohnes gab es das noch nicht. Wir fanden aber leider niemanden. Bei Ansprech-, Anlauf-, Vermittlungsstellen war die Nachfrage größer als das Angebot für/von Patengroßeltern.
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27. Januar 2024
Und denkt nicht, nur weil das Kind jetzt 18, volljährig ist, seien alle Probleme gelöst - ganz im Gegenteil:
1. Die Beistandschaft beim Jugendamt ist nun beendet, Stichwort Unterhalt.
2. Kindergeld wird ggf. nicht mehr gezahlt, aufgrund hiesiger spezifischer Umstände.
3. Der "Alleinerziehendenmehrbedarf" im "Bürgergeld", siehe Jobcenter, SGB II, fällt nun komplett weg - ich gelte nicht mehr als alleinerziehend, obwohl sich an unseren Verhältnissen nichts geändert/verbessert hat: Tochter lebt nach wie vor in meinem Haushalt, hat kein Einkommen.
Und wenn das volljährige Kind seinen Lebensunterhalt nicht mittels Lohnarbeit, Erwerbstätigkeit, eigenem Einkommen vollständig alleine bestreiten kann, d a r f es im Bürgergeld-Vollzug auch nicht ausziehen bevor es 25 Jahre alt ist. Hartz IV, "Bürgergeld", "Bedarfsgemeinschaft", SGB II.
Ausnahmen:
- Wenn es heiratet oder selbst ein Kind hat - bewahre! Meine Tochter heiratet hoffentlich nicht mit 18, 19, 20 und bekommt auch hoffentlich in diesem Alter noch kein Kind.
- Oder wenn das Verhältnis zu den Eltern "zerrüttet" ist.
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Bürgergeld, Bedarfsgemeinschaft, Ausziehen unter 25 Jahre nur in wenigen bestimmten Fällen möglich.
Zu ihrem 17. sah der "Geburtstagstisch" meiner Tochter sehr dürftig aus - ich schaffte es aus gesundheitlichen Gründen nicht, "mehr", besser vorzubereiten, kann auch keine Torten backen. Zum 18. dann auch nicht viel anders, siehe Fotos. Zum Heulen. So ist das: Bürgergeld, Armut, a l l e i n alleinerziehend.
update 09. Juni 2022
Und jeden Tag geht an deinem Körper an mehreren Stellen innen und außen ein bisschen mehr kaputt, wird hässlich, dysfunktional, schränkt dich ein: im "Leben"salltag - irreversibel.
Altern, Krankheit in Armut, Kranksein, Krankwerden d u r c h Armut.
Verfall.
update 05. Juni 2022
1. Am 01.06.2022 in drei Stunden mal eben eine Klage ans Verwaltungsgericht in der JMS-Sache (Jugendmusikschule) formuliert/begründet, inklusive PKH-Antrag - wie immer aus finanziellen Gründen ohne anwaltliche Beratung/Vertretung.
2. Vorher und bis zu diesem Tag noch versucht, mich mit der Jugendmusikschule gütlich zu einigen.
Klagefrist endete am 03.06.2022. Die Klage musste also am 01.06. auch noch ´raus - hier im Stadtteil keine Postfiliale mehr seit Oktober 2021, keine Kopiermöglichkeit, ich nicht mobil.
Also, auch wie immer, alle Anlagen/Dokumente/Beweise sämtlich einzeln abfotographiert, hochgeladen, ausgedruckt (Drucker ohne Scan-, Kopier-, Faxfunktion), mit viel Glück und "Prio"-Versand ging die Klage fristwahrend vorgestern bei Gericht ein.
Nochmal kurz zum Hintergrund:
Von Armut betroffene Kinder und Jugendliche sollen ja vorgeblich staatlich gefördert werden, daher für uns Angebot der JMS: ein freier Platz für Unterricht für Tochter.
Vor der Anmeldung fragte ich zu meiner Absicherung, ob eine vollständige Gebührenbefreiung möglich sei, schickte unseren aktuellen Alg2-, HartzIV-Bescheid gleich mit.
Ich ging aus berechtigten Gründen von vollständiger Befreiung aus, Anmeldefrist war einzuhalten - Antwort der JMS kam erst 2 Wochen danach: keine vollständige Gebührenbefreiung.
Warum diese nicht möglich ist, was sich am Verfahren wann - erst im Jahr 2020 - wie mit welchen Folgen für jedenfalls uns geändert hat, erläutere ich bei Interesse gerne gesondert.
Ich kann aufgrund weiterer Zusatzkosten - KFO-Eigenanteil für Tochters Zahnspange, erhöhte Kontoführungsgebühren seit 2020 wegen rechtswidriger, dennoch vollzogener "Änderungskündigung, Kontoumstellung" meiner Bank, der Haspa (€20,- bis €30,- je Monat), alles aus dem Hartz 4-Regelsatz zu zahlen - auch keine geringen Gebühren tragen.
Widerspruchsverfahren verloren, zu den €75,- Gebühren der JMS kommen nun noch die Kosten des Widerspruchsverfahrens in Höhe von €150,- hinzu.
Die Jugendmusikschule hat die Zwangsvollstreckung bereits eingeleitet, kommen dann noch Vollstreckungskosten hinzu.
Wie es weitergeht:
Meine bisherige Erfahrung mit mehreren Gerichten - Amts-, Land-, Sozial-, Finanz- und Familiengericht, übrigens alle in Hamburg - lehrt: PKH wird, wie üblich, wegen "mangelnder Erfolgsaussicht" abgewiesen, da ich ja nicht anwaltlich vertreten bin, somit wird mir dann auch vom Gericht, diesmal Verwaltungsgericht, wieder mitgeteilt, dass ich die Klage wieder zurücknehmen soll, da ich sie ohnehin verlieren, rechtlich - gegen die Schulbehörde Hamburg, die die Jugendmusikschule rechtlich vertritt - unterliegen werde.
Nehme ich die Klage in folgedessen nicht zurück und wird PKH (Prozesskostenhilfe) also wegen vorgeblich mangelnder Erfolgsaussicht - wie stets: systematisch - verwehrt, verliere ich sie trotzdem/sowieso und habe dann noch die Gerichtskosten am Hals.
Rechtsstaat, Klassenjustiz
Ja Elsbeth, warum machst du das dann: all der Stress und die Kosten für gerichtliche Klagen und Reaktionen auf Klagen, siehe auch Sozialgericht, fehlerhafte Jobcenterbescheide u.a.m., wenn du doch sowieso schon weißt, dass es vergeblich, sinnlos ist?
Tja, Freunde, was wäre denn die Alternative? Mich einfach vom Staat immer wieder, noch weiterhin, fortwährend, unablässig und auf allen Ebenen von mehreren Seiten beschädigen, sukzessive vernichten zu lassen?
Dann: kann ich auch gleich direkt vom Balkon springen. Das kommt den Staat deutlich günstiger. Eine Ballastexistenz weniger.
Im Übrigen belehren mich dann nur wieder andere, ich hätte doch fristwahrend klagen sollen.
3. Am selben Tag habe ich auch eine sogenannte "Eingabe" beim Bürgerbeauftragten der Stadt und beim Bürgerbüro gemacht. Gibt da offenbar zwei verschiedene? Stellen.
Von beiden schon Antwort erhalten: Man bearbeitet die Sache, Antwort erhalte ich voraussichtlich in 3 bis 6 Monaten. Während die Klagefrist dann bereits abgelaufen ist und die Zwangsvollstreckung bereits vollzogen wurde.
Und warum, Elsbeth, hängst du eigentlich bei dem schönen Wetter immer wieder drinnen am Endgerät herum? Weil es mir körperlich, gesundheitlich "nicht ganz so super optimal" geht. Wie so oft. Genau.
Anzumerken ist vielleicht noch, dass ich am 10.05.2022 bereits den Verwaltungsleiter der JMS angemailt habe, zwecks Bitte um Gebührenerlass unter Darlegung meiner wirtschaftlichen, persönlichen Situation, er aber nicht antwortete, erst am 30.05.2022, nachdem ich ihn nochmals angeschrieben hatte. Dann wieder keine Antwort und schließlich am 01.06. die Aussage: Gebührenforderung bleibt bestehen - somit am für mich letzten Tag, die Klage noch fristwahrend schreiben und auf den Postweg bringen zu können.
All das ist ja nicht das erste oder einzige Mal, dass ich gegen staatliche Behörden, Institutionen, auch Jobcenter, Gerichte, kämpfe - immer alleine. Auch ohne Partner, Familie, sozialen, familiären Rückhalt, Beistand, Unterstützung, Entlastung oder Beratung. Vergeblich. Immer.
Man erkläre mir dann nur freundlicherweise, was dieses systematische, permanente Beschossen- und Beschädigtwerden durch den Staat, durch Regierungen, mit "Fördern", insbesondere mit "Förderung unbemittelter Kinder" zu tun hat. ?
Nochmal: Ich habe nichts vorgetäuscht, nichts unterschlagen, nichts verursacht, versäumt, verschuldet, mich nicht bereichert, mir nicht auf Pump Unterhaltungselektronik, Klamotten, Schminke, Taschen, Schuhe, Drogen, what so ever gekauft. Ich wollte "Förderung": für meine Tochter.
Für eine Jugendliche, die ihre gesamte Kindheit bereits in Armut vegetiert, keine Ausflüge kennt, keine Familie hat, noch nie verreist ist, nicht einmal die Stadt kennt, in der sie seit 9 Jahren "lebt". Ergebnis: Stress und neue Schulden.
Staat - Macht - Gewalt
Und auch nochmal: Tochter ist nicht mein erstes oder einziges Kind. Ich habe die ganze verfickte Scheisse schon mit meinem inzwischen 29-jährigen Sohn alleine durchlitten. Ledig, alleinerziehend, nicht-vermögend.
Sorge-Arbeit, Armut, regretting motherhood, Frau, Mutter:
Du wirst dafür, dass, w e i l du unbemittelt bist vom Staat, von Regierungen noch zusätzlich vorsätzlich b e s t r a f t. Gilt u.a. auch für Frauen, insbesondere, wenn sie Mütter sind: ledig, allein alleinerziehend, nicht-vermögend, gratis Sorge-ARBEIT-Leistende.
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update 01. Juni 2022
In den vergangenen Tagen war ich intensiv darum bemüht, mit sowohl der Finanzbehörde (Kasse Hamburg), die die Zwangsvollstreckung betreibt, als auch der BSB (Schulbehörde, Rechtsstelle: Widerspruchsverfahren) als auch der Jugendmusikschule direkt einen Gebühren-, Kostenerlass zu erreichen:
Vergeblich. Wie stets: alleine, ohne anwaltliche Vertretung, RechtsVERTRETUNG (nicht nur RechtsBERATUNG), die erfahrungsgemäß i m m e r erforderlich ist, auch im Kontakt mit Jobcenter und Sozialgericht Hamburg.
Die Klagefrist gegen den abgewiesenen, kostenpflichtigen Widerspruchsbescheid der BSB (Schulbehörde, die die JMS rechtlich vertritt) läuft in wenigen Tagen ab. Ich habe keine Zeit für "Eingaben, Petitionen" bei der Bürgerschaft, die nach Wochen/Monaten auch nur abgewiesen werden.
Ein Mal mehr brauche ich jetzt, eigentlich: längst, versierte, engagierte Rechtsvertretung: einen entsprechenden Fachanwalt, der mich pro bono vertritt oder mit mir erfolgreich PKH (Prozesskostenhilfe) erwirkt. Auch hier habe ich alleine keine Chance. Erfahrungswerte mit Amts- und Landgericht.
Und ein Mal mehr hätte ich all diese Sorgen, Nöte, Belastungen, Zwangsvollstreckungen nicht: wäre ich nicht unbemittelt, sondern wohlhabend oder auch vermögend. Denn dann könnte ich die Gebühren einfach zahlen und hätte nie je Kontakt mit einem Jobcenter gehabt.
Und deshalb nochmal die Anmerkung, Feststellung:
Jedenfalls meine s ä m t l i c h e n Probleme, auch die gesundheitlichen!, wären SOFORT mit ausreichend GELD vollständig lösbar, zu beheben. Dies aber nie je im Hartz-Vollzug, Hartz IV.
Mit deutlich mehr Geld könnte ich:
- endlich Zugang zur medizinischen Behandlung in Facharztpraxen (Hämatologie/Onkologie) für seit Jahren erforderliche Infusionsbehandlung (Eisen) erhalten, da ich mir den ÖPNV endlich leisten könnte, im Notfall auch Taxi
- mir ÖPNV leisten, somit Mobilität, die ich seit 2013, seit neun Jahren, nicht mehr habe, weshalb ich mich nur noch fußläufig im weit außerhalb gelegenen Stadtteil bewegen kann, infolgedessen keine soziokulturelle Teilhabe habe, keinen Zugang zu Facharztpraxen (die es hier im Stadtteil nicht gibt), somit auch keine Möglichkeit für Sozialkontakte: neue Leute kennenlernen, etwas gemeinsam unternehmen: insbesondere ist dies seit 9 Jahren mit meiner Tochter nicht möglich, sie kennt die Stadt, in der sie lebt deshalb nicht
- ich könnte mit mehr Geld meine Schulden abtragen
- mit ausreichend Geld, wie es Wohlhabenden, Vermögenden zur Verfügung steht und dabei keineswegs nur oder vorrangig auf deren persönlicher Leistung basiert ;), könnte ich auch problemlos eine Wohnung in meiner Heimat, Heidelberg, erhalten, mir den Umzug leisten
- mit mehr Geld und damit der Möglichkeit der Behandlung meiner chronischen Erkrankungen sowie der Möglichkeit der regelmäßigen ÖPNV-Nutzung, also: Mobilität, könnte ich auch endlich meine soziale Isolation beheben: w e i l ich (wieder, wie früher) mobil wäre. :)
- mit mehr Geld hätte ich seit Jahren, in ihrer Kindheit bereits, meiner Tochter die Stadt, in der sie seit neun Jahren wohnt, zeigen können
- mit mehr Geld könnte ich kulturelle Veranstaltungen besuchen
- mit mehr Geld könnten wir auch mal Urlaub machen, verreisen
- mit mehr Geld könnten wir uns gesunde Nahrung über den gesamten Monat - für uns beide - leisten
- mit mehr Geld könnte ich mir wieder eine Haftpflichtversicherung leisten (habe sonst keine, außer gesetzliche Krankenversicherung)
- mit mehr Geld könnten Tochter und ich öfter als ein Mal im Jahr zum Friseur gehen, uns einen Friseurbesuch leisten
- mit mehr Geld hätten wir Tochters Meerschweinchen nicht abgeben müssen, da das Hartzgeld auch für Haustiere nicht reicht
- mit mehr Geld könnte ich die Anschaffung und/oder Reparatur von Brillen für Tochter und mich und ihre KFO-Behandlung (Eigenanteil) besser bzw. überhaupt bewältigen; ich bräuchte schon lange eine Lesebrille (Altersweitsichtigkeit zur bestehenden Kurzsichtigkeit): kein Geld.
Kurzum: Mit mehr Geld gäbe es auch für unbemittelte, in Armut befindliche Menschen so etwas wie Lebensqualität, Wohlbefinden, Gesundheit, Vitalität, Teilhabe, Wertschätzung, Zugehörigkeit - Lebensfreude.
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update 14. Mai 2022
BESCHUSS von allen Seiten.
1. Vor 3 Tagen Post vom Sozialgericht Hamburg: meine Klagen werden abgewiesen, ich muss also Geld zahlen, statt welches zurückzuerhalten. Ohne Rechtsvertretung (Anwalt): keine Chance.
-> Klassenjustiz, Armut, Hartz IV
2. Heute im Briefkasten: Post von der Justizkasse Hamburg - es ist noch eine Forderung offen ... . Siehe PfÜB, Zwangsvollstreckung ... .
Siehe Erläuterung dazu in den unten stehenden blog-Einträgen.
3. Vor ca. 2 Wochen: Post von der BSB, Schulbehörde Hamburg, wegen der Sache mit der Jugendmusikschule.
ES HÖRT NIE AUF. Sie w o l l e n dich doch in den Suizid treiben! Noch mal: Hätte ich irgendetwas von all dem absichtlich oder grob fahrlässig selbst verursacht, verschuldet, würde ich es ja noch einsehen. Aber das ist nicht der Fall. Und nie: anwaltliche Vertretung.
4. Ich habe nun also umfangreiche Schreiben verfasst an:
- die Finanzbehörde/Kasse Hamburg, wegen Zwangsvollstreckung JMS-Gebühren: €75,-
- die JMS (Jugendmusikschule), Verwaltungsleitung
- die BSB (Schulbehörde), wegen €150,- Kosten für verlorenes Widerspruchsverfahren.
5. Noch zu formulieren, anzufertigen, zu begründen wären fristwahrend:
- Schreiben ans Sozialgericht, wegen der beiden Klagen gegen das Jobcenter, die aber abgewiesen werden, wie das SG mir bereits ankündigte
- Klage ans Verwaltungsgericht, wegen der JMS-Sache
6. Das sind alles nicht meine ersten oder einzigen Widersprüche (siehe Jobcenterdauerstress) oder Klagen.
7. Ich habe aus finanziellen Gründen keinen Zugang zu anwaltlicher Vertretung, die aber erforderlich ist: bei Klageerhebung gegen einen anwaltlich vertretenen Gegner.
8. Notausgang: bitte.
9. Vergessen: Schulwechsel meiner Tochter steht auch noch an/bevor.
10. Ich verbringe Stunden, Tage im Bett, weil meine Eingeweide rebellieren und die Anämie mich buchstäblich in die Knie zwingt.
Leben: ist SCHEISSE.
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update 07. Mai 2022
In Kürze erwartet mich ein zweiter Pfändungs- und Überweisungsbeschluss.
Der erste wurde von der Justizkasse Hamburg (wegen Gerichtskosten, wegen nicht gewährter PKH) vollzogen, der zweite nun durch die Kasse Hamburg, Schulbehörde, Jugendmusikschule. Siehe unten, blog-Eintrag vom 31. März 2022, dargelegt.
Ich werde meine "erhöhten" Kontoführungsgebühren i.H.v. mtl. zwischen €20,- und €30,- also nie los, auch nicht die Einträge im Schuldnerverzeichnis und Schufa-Eintrag. Mit bekannten Folgen - bspw. bei Wohnungssuche ... .
Kein Zugang zu anwaltlicher Vertretung, Rechtsschutz.
PKH (Prozesskostenhilfe) wird von Gerichten längst systematisch! wegen vorgeblich "mangelnder Erfolgsaussicht" abgewiesen. So entlasten sich die Gerichte und arme Menschen kommen nicht zu ihrem Recht. Klassenjustiz.
Aktuell müsste ich nun innerhalb der nächsten vier bzw. jetzt nur noch drei Wochen Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben - völlig aussichtslos: ohne Anwalt und bei nicht gewährter PKH.
"Daneben" steht der Schulwechsel (?) meiner Tochter bevor, der ebenfalls leider "problembehaftet" ... ist (siehe dazu den Eintrag vom 13. April 2022).
"Daneben" gibt es gesundheitliche Probleme sowohl bei Tochter als auch mir. Immer müss(t)en Facharztpraxen aufgesucht werden (können) - ohne ÖPNV-Nutzung: unmöglich. Kein Geld für ÖPNV. Auch wir bräuchten einen kostenfreien! ÖPNV, statt NeunEuroTicket.
Die langjährige Erfahrung lehrt: Der Beschuss von allen Seiten - Jobcenter, Behörden, Jugendmusikschule, Gerichte (Amtsgericht, Sozialgericht, Finanzgericht, Familiengericht, siehe Sache mit Sohn), Bank - hört NIE auf. Kämpfen: sinnlos. Vergeblich. Für immer.
Was "bleibt" da noch - als aufzugeben. So, wie sie es haben wollen: Ballastexistenzen VERNICHTEN. Systematisch. Sukzessive. Vorsätzlich. HartzIV Armut unten
Ich kann nicht mehr "kämpfen" ... .
Nein, man muss mit 48 nicht so ab, durch, krank, mager aussehen, sein. Wenn man nicht arm und vielfach beschädigt worden ist. Vom Staat. Von Regierungen.
Rechtsstaat Sozialstaat Menschenbild
Ja, ich trauere der Zeit der Jugend, der Vitalität, der offenen Türen nach. Nicht, dass es damals leicht gewesen wäre ..., aber es gab noch Kraft, Energie, Möglichkeiten, die Hoffnung auf eine Zukunft, auf Verbesserung der Lebenssituation - auch für die beiden Kinder.
"Jetzt", seit 17 Jahren, seit Hartz 4, gibt es nur noch Vegetieren in der Kammer. In sozialer Isolation.
Alter, Krankheit, Verfall. Trotz all des jahrelang gemachten Sports, der Drogenabstinenz, gesunder Ernährung.
Armut macht krank, alt, hässlich - ist tödlich. Garantiert.
Ich möchte endlich wissen, wieviele Menschen sich nicht infolge von "psychischer Krankheit", Depression, sondern aufgrund von Armut, Ausgrenzung, Verzweiflung suizidieren. Weil sie perfide systematisch vernichtet werden.
Selbstverlust
Nein: Hier keine Resilienz (mehr), keine Selbstwirksamkeit, keine "Widerstandsfähigkeit". 30 Jahre Kämpfen sind genug - zuviel.
Die Arbeit, die unter ungezählten biologischen Frauen weltweit auch ich 30 Jahre gratis GELEISTET habe, wird nach wie vor nicht als unentbehrliche, unersetzliche Arbeit anerkannt, geschweigedenn existenzsichernd entlohnt: Sorge-Arbeit.
Ja, heute sehe ich das tatsächlich so: Dass unbemittelte Frauen mit Armut bestraft werden, wenn/weil sie sich erlauben, ledig Kinder zu bekommen, zu "haben", also fürs Alleinerziehendsein, fürs Unabhängigseinwollen von einem Mann, von Ehe.
Ich würde den ganzen Dauerbeschuss ja vielleicht noch einsehen, wenn ich irgendetwas selbst verschuldet, versäumt oder grob fahrlässig gehandelt hätte. Das habe ich jedoch nachweislich in keinem der dargelegten Fälle. In keinem.
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update 13. April 2022
Wieder eine Runde auf dem unterhaltsamen Fahrgeschäft "in eigener Sache" ...
Stand der Dinge ist hier derzeit folgender (falls es irgendwen interessieren sollte, falls nicht - ich schreib´s trotzdem):
- Tochter wird ihre bisherige Schule mit Beginn der diesjährigen Sommerferien/zum Schuljahresende verlassen - müssen. Unfreiwilligerweise. An dieser Stelle führe ich das zu ihrem Schutz nicht weiter aus.
- Wir haben bisher keinen blassen Schimmer, wie es für sie wo, wann nach den Sommerferien weitergeht: Schule, Ausbildung, Job ... ?
Es ist noch alles völlig ungewiss, nirgendwoher verbindliche Antworten, Zusagen. Somit eine für uns beide sehr belastende Situation.
Auch, weil uns beiden (Stichwort "Bedarfsgemeinschaft") ja auch immer das Hartzamt - Jobcenter - im Nacken sitzt, ihr dann auch umso verschärfter ... . Und nein, denen ist es völlig lattenhagen, dass, ob sie weiter zur Schule geht oder eine Ausbildung macht - des Jobcenters Interesse besteht nur darin, auch mein Kind irgendwie zu "vermitteln", aus der Alo-Statistik nehmen zu können. Egal wie und mit welchen Folgen für sie.
- Desweiteren sind sowohl bei ihr als auch bei mir diverse gesundheitliche "Dinge" medizinisch, fachärztlich endlich "abzuklären" - längst überfällig, aber Vorrang hatte bisher ihre KFO-Behandlung, außerdem war ja Corona und überdies bin ich nach wie vor aus finanziellen und eigenen gesundheitlichen Gründen nicht mobil (ÖPNV zu teuer, HVV und ich hatten ja zuletzt gerade erst im November 2021 ein nachhaltiges Intermezzo ... (gibt dazu einen eigenen Info-thread).
By the way: Kennt jemand in Hamburg, möglichst zentral gelegen, einen wirklich guten Rheumatologen und Neurologen? Überweisungen haben wir bereits - Ärzte noch nicht.
- Weiter im Text: Kürzlich waren von mir wieder mal Stellungnahmeschreiben anzufertigen für zwei noch rechtshängige Klagen vorm Sozialgericht (Jobcentergeschichten, was auch sonst, genau) - alles wie immer ohne anwaltliche Beratung und Vertretung, somit also völlig aussichtslos, wie stets, aber ich musste es halt trotzdem machen, da anderenfalls das Gericht (bei "Nichtweiterbetreiben des Rechtsstreits") das Verfahren seinerseits einstellt.
Klar, so oder so: Ich werde in allen noch rechtshängigen Klagen rechtlich zwangsläufig unterliegen. Wie stets. Genau.
- Ja und weil Gerichtsprozesse und Bürokratie-, Behördenschikanebearbeitung offenbar der Else´s langjährige Hauptbeschäftigung - neben gratis seit nunmehr fast 30 Jahren geleisteter Sorge-Arbeit - sind, war ebenfalls kürzlich der Dreck mit der Jugendmusikschule Hamburg zu "bewältigen".
Bewältigt ist auch da natürlich nichts, es erwartet mich vielmehr ein weiteres Zwangsvollstreckungsverfahren. Ohne mein Verschulden. Wie stets. Genau.
Zu Dokumentationszwecken, für Nachvollziehbarkeit und Transparenz und wenn ich die Nerven dafür habe, mach´ ich auch wieder Fotos von den entsprechenden Schreiben - zum Nachweis, dass ich hier wahrheitsgemäße Äußerungen tätige.
- Gerade heute sitze ich nach wieder mal tränenreichem gestrigen Abend ... nun den ganzen Tag ans Haus "gefesselt", weil ich die übliche Frauenpest habe und das bei mir seit Jahren, nun ja, wie formuliere ich es, ohne trigger-Warnung ... also man stelle sich, wie in der Bindenwerbung, so eine Frauenwindel vor und da tropft nicht Wasser drauf, sondern es fließt wie aus aufgedrehtem Wasserhahn. Sorry. Aber das ist der Grund für die Hypermenorrhoe und die Eisenmangelanämie - die Blutgerinnungsstörung.
Wissta Bescheid, seita wieda vollumfänglich upgedatet im Bilde.
Und weil ich mittlerweile derart verzweifelt bin, aufgrund der zwischenzeitlich neunjährigen totalen sozialen Isolation und der Orthopäde neulich was von "Muskelschwund" faselte ... UND ICH SO KEINEN BOCK MEHR HAB, und weil meine 16-jährige Tochter eine beschissene "Kindheit" in Armut hatte und so vieles noch nie erlebt hat, nicht kennenlernen konnte, durfte und weil sie jetzt auch keine Jugend hat (Corona, Hartz 4) und weil auch sonst weit und breit schon ewig kein Land mehr in Sicht ist, habe ich die letzten Tage überlegt, einen Hamster anzuschaffen. Damit es hier nicht so einsam ist. Damit etwas Lebendiges in der Wohnung ist, mit dem wir uns beschäftigen können. Kein Scherz.
Ich bin, wie die Jugend heute sagt, total lost. Ohne jeden Zweifel.
Denn wir können uns weder das Zubehör noch den Hamster leisten - weder Anschaffung noch Haltung. Und wir haben ja vor Jahren aus denselben - finanziellen - Gründen schon die Meerschweinchen weggeben müssen.
Hamster oder Sprung vom Balkon - was meint ihr ... ?
Scheisse nochmal.
Gibt immer mal Krisen, auch bei anderen Menschen und unzähligen geht es noch weit dreckiger als uns. Keine Frage. Aber trotzdem muss jeder mit seinem je eigenen Paket selbst, d.h. ALLEINE klarkommen. Über Jahre, Jahrzehnte.
Kein´ Bock auf Sisyphos, Albert.
- Die Banksache, Haspa, ist natürlich auch noch "am Laufen". Also aktuell läuft da genau gar nichts, aber mal sehen, ob noch was "passiert" ... .
Nochmal prophylaktisch:
Auch dies ist - wie immer - KEIN Spendenaufruf. Herzlichen Dank allen aber fürs Nachvollziehen, Mitgefühl, Verständnis, für ausgedrückte Wertschätzung und/oder fürs aktive Solidarisieren.
Würde mir wünschen, es gäbe tatsächlich niedrigschwellige, unbürokratische, nicht-paternalistische, respektvolle, bedürfnisorientierte, effektive Unterstützung - nicht nur, aber auch für uns.
Wünsche mir außerdem, es gäbe längst schon weit mehr Menschen, die offenlegen können und wollen, womit, durch wen/was sie weshalb wie und wie lange bereits belastet sind und ob und welche Hilfe sie ggf. wie, von wem erhalten (haben) und was, wenn nicht ... ?
Und meinst du, ein Hamster löst deine Probleme, Else?
Nein, aber er lenkt ggf. ein wenig ab und irgend eine kleine Freude braucht jeder Mensch gelegentlich.
Alkohol und andere Substanzen lösen bekanntlich auch keine Probleme, werden dennoch als Art "Selbstmedikation" benutzt.
Mit dem Unterschied, dass diese Substanzen Suchtpotential haben, der Hamster hingegen aller Wahrscheinlichkeit und bisherigen Erfahrung (mit Haustieren) nach nicht. Er verursacht halt bloß (auch) zusätzliche Kosten.
Else. Lass´ es.
Und all das betrifft bekannterweise ja gerade nicht nur meine Tochter und mich, sondern ungezählte andere wirtschaftlich "schwache", belastete, beschädigte, benachteiligte, oft bereits langjährig vielfach versehrte Menschen, "Bedürftige" ... .
Das Geld ist aber nicht da: für Asoziale, Ballastexistenzen - nicht wahr?
Aber für Aufrüstung, Bundeswehr, Militärausgaben, Bankenrettungen, cum ex und anderweitig durch in Steueroasen verbrachte, versumpfte Milliarden Vermögender und multinationaler Großkonzerne: ist es da.
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update 31. März 2022
In eigener Sache mal wieder, denn nein, mir ist keineswegs "langweilig".
1. Ich brauche schon wieder einen Fachanwalt für Sozialrecht, da ich eine laufende Klage zu verlieren drohe - weil ich von Anfang an nicht rechtlich beraten und vertreten war, die Klage gegen das Jobcenter - wie weitere andere bereits - alleine erhoben habe.
Es geht um die Rückforderung von überzahltem Unterhalt, wobei das Jobcenter die Überzahlung selbst verschuldet/verursacht hat, ich habe nicht "grob fahrlässig" gehandelt oder etwas verschwiegen, unterschlagen.
Das Sozialgericht Hamburg teilt nun aber mit, meine Klage habe keine Aussicht auf Erfolg, ich solle sie zurücknehmen, da ein "Doppelbezug" vorliege. Ich soll €219,- zurückzahlen. Wird sonst mit laufenden Leistungen i.H.v. 30% mtl. aufgerechnet.
Da mein Widerspruch bereits scheiterte, ich deshalb die Klage erhoben habe, aber nicht anwaltlich vertreten bin, werde ich die Klage ohne anwaltliche Unterstützung verlieren - wie bereits sämtliche anderen, die ich alleine erhoben hatte.
Eine weitere Klage werde ich in Kürze verlieren: die Sache mit den krankheitsbedingt erhöhten Wasserkosten.
In derselben Sache habe ich ein paar Jahre später mit anwaltlicher Vertretung Klage erheben können: diese gewonnen. Mit Anwalt. Drum. Ohne: keine Chance.
Ich kann jedoch immer wieder selbständig keinen Anwalt für Sozialrecht in Hamburg finden, der bereit ist, mich pro bono (kostenfrei) vor Gericht zu vertreten, also: rechtlich zu unterstützen. Nur dann jedoch besteht Erfolgsaussicht vor Gericht. Meine vielfache Erfahrung.
2. Eine weitere Belastung - denn es hört ja niemals auf, der Dauerbeschuss von städtischen und staatlichen Behörden, Institutionen: Jugendmusikschule Hamburg verlangt Gebühren von mir, die ich mit allen Mitteln von Anfang an zu vermeiden suchte, belegt durch e-mail-Korrespondenz.
Trotzdem wurden mir Gebühren für zwei Monate plus Mahngebühr in Rechnung gestellt. Legte auch hier Widerspruch ein, dieser wird abgewiesen (mir so bereits angekündigt durch die Rechtsstelle) und mir werden zusätzlich €150,- Widerspruchsverfahrenskosten auferlegt.
Auch hier habe ich ohne anwaltlichen Beistand keine Chance, das noch abzuwenden.
Hinweis: Es gibt in Hamburg keinen Beratungshilfeschein, nur die blöde ÖRA, die jedoch keine Rechtsvertretung vor Gericht leistet, aber ich brauche Rechtsvertretung. Nein, ich bin nicht Mitglied beim VdK oder SoVD, denn die Mitgliedschaft ist kostenpflichtig und bei in Anspruch genommener Rechtsberatung und -vertretung fallen nochmal zusätzliche Kosten für Schriftsätze etc. an. Das kann ich mir nicht leisten.
In der Sache mit der Jugendmusikschule werde ich nach dem verlorenen Widerspruchsverfahren - so ich keine kostenfreie anwaltliche Unterstützung zeitnah finde/erhalte - mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen belastet. All das gilt als "Fördern" der von Armut betroffenen Kinder in Hartz IV.
Zur Jugendmusikschule Hamburg ist noch zu erwähnen, dass meine Tochter den Unterricht gar nicht in Anspruch genommen hat.
Ich habe v o r der Anmeldung wiederholt schriftlich angefragt, ob die Gebühr vollständig erlassen werden kann, da ich sie anderenfalls nicht anmelden kann.
Hierauf habe ich über Wochen keine Antwort der JMS Hamburg erhalten, fragte daher noch mehrmals nach. Wurde aber mit Anmeldeschreiben aufgefordert, die Anmeldung abzugeben, wir sorgten uns, dass der Platz sonst anderweitig vergeben würde. Anmeldung dann unter dem Vorbehalt der vollständigen Gebührenermäßigung vorgenommen und eigeninitiativ den Alg2-Bescheid - schon v o r der Anmeldung - übersandt, um zu erläutern, dass und warum ich auch nicht anteilig die Gebühren tragen kann. Erst n a c h der Anmeldung erhielt ich Antwort der JMS - zu spät also.
Ich hätte unter keinen Umständen irgendwie vermeiden können, dass Gebühren anfallen. Ich hatte unsere Situation v o r der Anmeldung geschildert, nachgewiesen und mehrfach um Antwort gebeten.
Es scheint, als habe man die Gebühren absichtlich entstehen lassen, also mit der Antwort absichtsvoll bis nach der Anmeldung gewartet. Anders erklärt es sich mir nicht: das Vorgehen der JMS Hamburg.
Ohne anwaltliche Vertretung werde ich auch die beiden noch rechtshängigen Klagen (krankheitsbedingt erhöhte Wasserkosten und Erstattungsforderung des Jobcenters von Unterhalt) definitiv verlieren. Sozialgericht Hamburg forderte mich zur Klagerücknahme unter Fristsetzung auf.
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update 30. April 2021
Und während die einen den Hals vom Leben nicht voll genug kriegen können, wünschen andere jeden Tag, er möge bitte endlich ihr letzter sein.
Keineswegs ist Grundlage dessen Depression, jedenfalls nicht hier.
HartzIV, Armut, unten, alleinerziehend, chronisch physisch krank, isoliert.
- Wir haben immer noch keinen Kieferorthopäden für meine Tochter gefunden, sie ist inzwischen 15, wir suchen seit einem Jahr, aber es will kein KFO die Behandlung ohne Zahnextraktion durchführen (obwohl bei ihr laut KFO möglich: mittels GNE bspw.) bzw. nicht ohne private Zuzahlung.
Wir werden dann zumeist ohne Angabe von Gründen am Tag nach dem Termin per e-mail abgewiesen.
Schon der von mir zu zahlende Eigenanteil in Höhe von 20% ist jedoch eigentlich nicht - über vier bis fünf Jahre! - zu bewältigen: in Hartz 4. Und nein, das Jobcenter übernimmt diesen Eigenanteil nicht, auch nicht als Darlehen, Mehrbedarf oder anderweitige "Sonderleistung", sondern erst ggf. nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung (!), aber dann erhalte ich den Eigenanteil ohnehin von der Krankenkasse erstattet.
Gleich verhält es sich übrigens auch mit Brillen - für Erwachsene und Kinder. Es gibt hierfür keinen Zuschuss vom Jobcenter, auch nicht für Reparatur.
Alles muss mühsam und zeitraubend gerichtlich eingeklagt werden, auch zu gering gezahlte Leistungen aufgrund fehlerhafter Jobcenter-/Leistungsbescheide und dann: entscheidet jedes Gericht, jeder Richter via jeweiliger Einzelentscheidung. Alle anderen Betroffenen haben davon nichts, auch wenn sie das jeweilige gerichtliche Aktenzeichen in ihrer Klage anführen.
Jobcenter betrügen dabei systematisch: Sie gewähren (bewilligen, zahlen) wissentlich, absichtsvoll zahlreichen Menschen, Bedürftigen immer wieder erheblich zu geringe Leistungen und das bei ausgerechnet jenen, die ohnehin schon arm, vielfach belastet, oft auch seit Kindheit beschädigt, versehrt sind. Die Betroffenen werden also um ihr sogenanntes Existenzminimum gebracht, dies dann noch zusätzlich durch Sanktionen.
Wer dann ohne anwaltliche Beratung, Vertretung vorm Sozialgericht klagt: wird immer verlieren.
Soviel nochmal zum Sozial- und Rechtsstaat.
- Ich habe nach wie vor keinen Arzt/Ärztin für die dringend notwendige Behandlung meiner Eisenmangelanämie, die seit 2009 schulmedizinisch diagnostiziert und seit 2013 nicht mehr behandelt ist, da Hausärzte die bei mir erforderlichen Eiseninfusionen aus Kostengründen (!) sämtlich nicht durchführen, ich aber zu keiner Facharztpraxis (Hämatologe, Internist) in der Innenstadt oder anderen Stadtteilen gelangen kann, insbesondere nicht regelmäßig (ca. einmal wöchentlich über mehrere Wochen oder auch Monate: bis vor allem auch das Ferritin, Speichereisen, wieder im Normbereich ist). Denn ich kann mir den ÖPNV seit acht Jahren nicht mehr leisten, habe weder Auto noch Führerschein und kenne niemanden, der mich fahren könnte. Nur meine Tochter hat eine Schülerfahrkarte - die das Jobcenter auch nicht bezahlt.
Ich bewege mich seit 2013, seit acht Jahren, daher nur noch fußläufig im von mir bewohnten, weit außerhalb gelegenen Stadtteil.
Und nein: Weder die Krankenkasse noch die (Zahn-) Ärztekammer vermitteln hier einen Arzt oder Kieferorthopäden. Du bekommst allenfalls eine Liste (bspw. mit den in der Stadt ansässigen Kieferorthopäden) und musst dann alle alleine abklappern - jedes Mal einen Termin wahrnehmen, also mit Tochter dorthin fahren: mit dem ÖPNV (also: schwarz - gezwungenermaßen, mit allen bekannten Folgen, die das hat), nur, um dann doch wieder abgewiesen zu werden - weil du unbemittelt, also kein lukrativer Patient bist.
Aber wir brauchen einen KFO in für meine Tochter erreichbarer Nähe, denn sie muss dort alle paar Wochen über einen Zeitraum von mindestens vier Jahren hinfahren können - neben dem Weg zur Schule, der schon 45 Minuten dauert (einfache Strecke). Wenn sie dann noch zwei Stunden einfache Strecke bis zum KFO fahren muss, ist das nicht auf Dauer durchzuhalten.
Ich habe kein Auto, ich kann sie nicht durch die Gegend fahren, wie andere Eltern das können.
Keine Mobilität: keine medizinische Behandlung - keine soziokulturelle Teilhabe - stattdessen: soziale Isolation, Vegetieren in der Wohnung. Jeden Tag.
Nur zum Lebensmitteleinkauf oder gelegentlichen Spazierengehen mit meiner Tochter gehe ich nach draußen. Schon zum Federballspielen fehlt mir jegliche körperliche Kraft - aufgrund der langjährig bestehenden, unbehandelten Eisenmangelanämie und einhergehenden Fatigue.
Auch der Lebensmitteleinkauf ist deshalb schon seit mehreren Jahren zur Herausforderung geworden ... . Ich habe keine Geschäfte nebenan, ich laufe ca. 2km hin und wieder zurück - mit den Einkäufen.
Das war schon immer so bzw. früher, in anderen Wohungen und Städten, teilweise eine noch weitere Strecke (je 4 Kilometer zu den Geschäften und zurück zur Wohnung).
So wohnt man, wenn man arm ist.
Ich war seit mehr als 16 Jahren in keinem Café, Restaurant, Kino, Theater, Museum, Konzert oder bei sonstiger kultureller Veranstaltung mehr, von Ausflügen oder gar Urlauben, Verreisen gar nicht zu sprechen - ich konnte mit meinen beiden Kindern, heute 28 und 15 Jahre alt, kein einziges Mal je verreisen, nicht einmal in ein europäisches Nachbarland oder wenigstens mal aus der Stadt heraus (Ausflug am Wochenende).
- Es gibt seit 16 Jahren keinerlei "Förderung", Qualifzierung oder angemessene Unterstützung durch das Jobcenter, insbesondere keine Gewährung einer beruflichen Qualifizierung, Umschulung oder sonstiges. Was ich schon vor Jahren erbeten hatte (mittels vorgelegter Informationen, zertifizierte Qualifizierungsmaßnahme, mit auch vorgelegten Stellenangeboten für diesen Beruf) wurde verwehrt, verweigert - ohne Angabe von Gründen.
- Mit keinem Niedriglohnjob würde ich je aus dem Hartz-Vollzug herauskommen können, ich bliebe immer "Aufstockerin", also immer unter deren (Jobcenter, Hartz IV, SGB II) Zwang, Druck, Kontrolle, Gängelei, Willkür, Strafe, Knute.
Mich erwartet nichts anderes als auch Altersarmut. Neben der bereits Jahrzehnte währenden Mütterarmut.
- Allein alleinerziehend zu sein, ohne familiären Rückhalt, Beistand, Unterstützung, alleine täglich die ganze Verantwortung für das Wohlergehen zweier Kinder seit eigener frühester Jugend tragen zu müssen (ich war bei Geburt meines ersten Kindes 19) und Sorge-Arbeit in materieller Armut alleine zu leisten, ohne jegliche Anerkennung, Wertschätzung dafür zu erhalten, mit aber all den vielfachen Belastungen, Kämpfen gegen Behörden, Bürokratie, Gerichten, zumeist ohne anwaltliche Vertretung, dabei chronisch physisch krank, mangelernährt, untergewichtig, ohne jeglichen Ausgleich, Regenerationsmöglichkeit (durch eben gelegentlich mal schöne, stärkende, wohltuende Erlebnisse, Erfahrungen, soziale Kontakte, die einem wohlgesonnen sind und wohltun, statt einen zusätzlich auszubeuten und zu beschädigen) - all das: schwächt, zermürbt, verbraucht über die Jahre, die Jahrzehnte massiv. Denn auch ich werde nicht jünger (mittlerweile 47-jährig).
- An allen Fronten seit so vielen Jahren um alles alleine ständig kämpfen zu müssen: jeden Job, jeden Ausbildungs- und den Studienplatz, jede Wohnung, jeden Umzug, allen Hausrat, Möbel, Kinderspielzeug, gegen mehrere Ämter/Behörden (Wohngeldstelle, Sozialamt, Jobcenter, Jugendamt: "Beistandschaft", die nicht im Mindesten "Beistand leistet", im Gegenteil ...), gegen Gerichte (Amts- und Landgericht, Sozialgericht, Finanzgericht, Familiengericht - nein, ich war nie verheiratet), sich so lange Zeit für die Kinder stets selbst zurückzunehmen, all die zahlreichen, "alltäglichen" Verzichte über Jahre zu leisten, damit sie, die Kinder, die Belastungen nicht so intensiv spüren, damit es ihnen wenigstens nicht am Nötigsten mangelt, damit sie ggf. doch auch ein wenig Freude erleben, erfahren können, damit sie nicht gleich ausgegrenzt und gemobbt werden, damit sie sich doch vielleicht gut entwickeln können, sich nicht ständig benachteiligt, weniger wert (!) fühlen als andere Kinder, die ein so völlig anderes, unbeschwertes Leben führen können, insbesondere, wenn man als materiell armer Mensch in elitärem Stadtteil wohnt, weil man dort zufällig (!) eine Jobcenter taugliche Wohnung gefunden hat ...
All das, all diese bedürfnisorientierte Fürsorge, all das Entbehren und alleinige Kämpfen über so lange Zeit und dabei nie selbst einmal gehalten, getragen zu sein, immer Angst zu haben, doch vielleicht die Wohnung wieder zu verlieren und ab Monatsmitte nicht einmal Geld für ausreichend (gesunde) Nahrung zu haben, sich selbst (als Mutter) von vorwiegend Reis, Brot, Kräckern und Zwieback zu "ernähren" und auch nicht einmal wenigstens ein bisschen Eisen zu erhalten, um überhaupt rein physisch wieder ein wenig zu Kräften zu kommen, stattdessen täglich mit der Fatigue, Muskelschmerzen und -schwäche und weiterem mehr zu kämpfen, auch nachts davon aufzuwachen ...
... all das und noch etliches Weitere (Kindheit, Jugend, Biographie), ohne jegliche realistische Aussicht auf je nochmal eine Verbesserung der Situation, ohne jegliche Perspektive, Selbstwirksamkeit: ist jedenfalls mir l ä n g s t schon zu viel.
Ich habe meinem Sohn meine Jugend gegeben, ich habe meiner Tochter meine "mittleren Jahre" (meine 30er und 40er) gegeben - ja: ich habe im Grunde mein, d.h. ein eigenes, selbstbestimmtes, selbstgestaltetes Leben diesen beiden Kindern geopfert.
Nicht, weil ich es etwaig so wollte oder Masochistin oder Märtyrerin bin, sondern weil es nicht anders ging: allein alleinerziehend und materiell arm. Anderenfalls hätten sie noch weit mehr gelitten als sie es ohnehin wohl schon haben.
Niemand (!) sollte auch nur ein einziges Kind alleine umsorgen müssen. Ja, es braucht "ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen": weil sowohl die Kinder als auch die Eltern immer, lebenslang, aber gerade ganz besonders in der lebenslang prägenden Kindheit mehrere Bezugspersonen brauchen, idealerweise unterschiedlichen Alters und Geschlechts.
Kein wechselndes Betreuungspersonal.
Cohousing könnte, würde dies ermöglichen, ist mir und vielen anderen aber nicht zugänglich.
Ich kann nicht mehr. Schon und vor allem rein körperlich, gesundheitlich. Ich will nicht mehr. Jeden einzelnen Tag: nicht. Seit Jahren so. Aus genannten Gründen - die alle änderbar wären. Eigentlich. Durch: mehr Geld, Mobilität und eine mir zugängliche, mir gewährte medizinische Behandlung. Durch also ein in der Höhe menschenwürdiges Existenzminimum oder ein ebensolches BGE (Grundeinkommen) bzw. durch auch ein existenzsicherndes Sorge-Gehalt für geleistete Sorge-Arbeit - auch monetäre Anerkennung, Wertschätzung. Denn alle Menschen brauchen Geld, ein Einkommen.
Und "häusliche" Sorge-Arbeit i s t Arbeit - eine für weltweit jede Gesellschaft und Gemeinschaft unentbehrliche, unersetzliche. Es ist vor allem soziale und emotionale Arbeit, Pflege, Fürsorge: bedürfnisorientiert, nicht-paternalistisch, nicht-autoritär, sondern empathisch, mitfühlend, zugewandt, feinfühlig, verantwortungsvoll - nicht nur "Kochen, Waschen, Putzen, Einkaufen".
Ich halte nur für meine Tochter noch durch - aus Verantwortungsbewusstsein, Pflichtgefühl, Liebe.
Denn ich weiß ja, wie es ist, von den eigenen "Eltern" seit frühester Kindheit verlassen, entsorgt worden zu sein. Wenigstens diesen "Fehler" wollte ich mit meinen beiden Kindern nicht wiederholen.
Und ja: Es geht unzähligen Menschen rings um den Globus noch viel, viel schlechter als mir, als uns, aber das macht es für mich nicht besser, im Gegenteil - das Wissen darum und das Mitgefühl mit ihnen, wegen ihres Leids, dass noch immer so viele Menschen nicht selbst verschuldet jeden einzelnen Tag leiden, vegetieren, krepieren müssen, dass ihnen das einzige Leben, das sie haben, gewaltsam - gerade zumeist aufgrund von Armut - genommen, entzogen, geraubt wird, führt bei mir nur dazu, mich noch elender zu fühlen und noch überflüssiger.
Denn es gibt auch andere Menschen - die einfach Glück hatten. Das Glück der Geburt: wann sie wo, in welchem Land, welche Gegend, welches soziale Milieu, in welche Kultur, welche Familie geboren wurden - mit allen Folgen, die das jeweils für ihre Entwicklung, Entfaltung, ihr Selbst- und Weltbild, ihr Denken, Fühlen, Verhalten, ihr ganzes Leben hat.
Ob sie also z u f ä l l i g gute Startbedingungen hatten/haben oder nicht.
Reichtum vererbt sich übrigens gleichermaßen wir Armut.
Ein Sprichwort sagt: Wenn du dir selbst nicht mehr helfen kannst, hilf einem anderen.
Genau das mache ich: seit 28 Jahren nonstop - ich "kümmere mich" a l l e i n e um zwei Kinder. Und alles andere, siehe oben. Ums Existierendürfen.
Ich kann nicht(s) mehr geben - ich brauche längst selbst Halt, Stärkung, Beistand, eine "Tankstelle", Regeneration.
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Über den Erwerbsarbeitsfetisch und seine Hintergründe, über Arbeit, Ausbeutung, Leistungsideologie, Sorge-Arbeit, bedürfnisorientiertes Gemeinwohl, Muße, einen zeitgemäßen Arbeitsbegriff und Folgen dessen - Bewusstseinswandel, Systemwechsel - Sabeth schreibt
Eine Welt ohne Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Unterdrückung, eine Gesellschaft, in der die Freiheit aller Einzelnen die Bedingung der Freiheit aller ist, ein Fortschritt, der allen Mobilität ...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2019/07/uber-den-erwerbsarbeitsfetisch-und-seine-hintergrunde-uber-arbeit-ausbeutung-leistungsideologie-sorge-arbeit-bedurfnisorientiertes-g
update 19. Februar 2021
Und Selbstwirksamkeit? Sowas wie Perspektive, Zuversicht? Würde?
Gibt es für euch noch Freude? Regeneration? Beistand, Rückhalt?
Lebenslust?
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Der ganze Kackstapel liegt hier seit Tagen unbearbeitet rum. DER ELSE FEHLT DIE ENERGIE FÜR DIESEN PERMANENTEN D R E C K.
12. August 2019
Sommerferien sind hier übrigens zu Ende. Tochter und ich haben die gesamten 6 Wochen an unseren elektronischen Geräten gesessen.
Zum Kochen, Backen, Handarbeiten, Werkeln braucht es zumindest einen Grundstock an Basismaterial - das Geld kostet. Außerdem fehlt es mir an der notwendigen "Begabung" hierfür.
Gebrauchtrad konnte ich inzwischen endlich und wiederum nur für Tochter käuflich erwerben - sie hatte knapp zwei Jahre kein Fahrrad mehr, ich habe seit mehr als zwanzig Jahren keines mehr, immer nur Räder in jeweils passender Größe für die Kinder.
ÖPNV können wir uns nicht leisten, sind somit nicht mobil, somit keine Ausflüge, Veranstaltungen ... möglich.
Spaziergänge im Stadtteil machen wir seit sechs Jahren, außerdem Federball- und Tischtennis spielen im Park. All das kann ich seit mehr als einem Jahr physisch nicht mehr, selbst Lebensmitteleinkauf ist eine regelmäßige Herausforderung, die ich an vielen Tagen nicht bewältigen kann - anämische Fatigue, zehnjährige Eisenmangelanämie, seit 6 Jahren unbehandelt und weitere physische chronische Erkrankungen.
Familie, Großeltern, Sozialkontakte, Rückhalt, Besuche ... gibt es nicht.
Mit einer langjährigen Freundin, die drei Stadtteile entfernt wohnt, kann ich ebenfalls seit etlichen Jahren nur telefonieren, Besuche sind nicht möglich wegen fehlender Mobilität und Krankheit.
- > Hartz 4 - Armut - Krankheit - systematische sukzessive Vernichtung der Ballastexistenzen
Ich bin hier: #unten. Längst und bis zum Schluss.
Btw ja: Ich tue mir maximal leid und noch mehr leide ich mit, wegen meiner Tochter. Kinderarmut, Armut vererbt sich. Keine "guten Startbedingungen".
Und nochmal: Dies ist k e i n Spendenaufruf.
Bitte w ä h l t einfach bei jeder nächsten Gelegenheit, insbes. bei Bundestagswahl(en) entsprechend: LINKS. Damit sich wenigstens allmählich Wichtiges ändern, verbessern, auf den Weg bringen lässt. Und solidarisiert euch aktiv mit tatsächlich "Abgehängten", nicht nur mit fridaysforfuture.
Jeder, der in einer repräsentativen, indirekten Demokratie (wie so in Deutschland vorhanden) rechtskonservativ (CDU, CSU), rechtsextrem ("national", völkisch, nazistisch: AfD,NPD ...) und/oder neoliberal (CDU, CSU, FDP, SPD) oder pseudolinks ("Grüne") wählt, ist für bestehende und bestehen bleibende Armut und soziale Ungerechtigkeit sowie den Fortbestand des augenfällig und nachweislich global destruktiven Kapitalismus´ je persönlich mitverantwortlich.
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Wie wirkt sich Hartz 4, materielle Armut, Ausgrenzung, Diffamierung auf Menschen, ihre Persönlichkeit, ihr Verhalten aus - Sabeth schreibt
Wie wirkt sich Hartz 4, materielle Armut, Ausgrenzung, Diffamierung auf Menschen, ihre Persönlichkeit, ihr Verhalten aus Was mich grade wieder immens nervt/ärgert, ist, dass die letzten Tage erneut
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2018/04/wie-wirkt-sich-hartz-4-materielle-armut-ausgrenzung-diffamierung-auf-menschen-ihre-personlichkeit-ihr-verhalten-aus.html
11. Dezember 2018
Wenn man RAUSGEHT (in den "öffentlichen Raum"), kommt man möglicherweise in Kontakt mit ähnlich Denkenden, mit "Gleichgesinnten", man kommt in Austausch mit diesen Menschen und kann sich möglicherweise solidarisieren, unterstützen (mental, emotional, vlt. auch sozial, lebenspraktisch).
Wer in der sozialen Isolation verwest - weil sie/er krank, materiell arm, somit nicht mobil, aber verzweifelt, physisch und psychisch kraftlos, ausgebrannt, zermürbt und/oder anderweitig erheblich überlastet ist (durch Erwerbstätigkeit, Niedriglohnjobs, Existenzsicherung, Kinder, Sorge-Arbeit, Behördenschikane, Staatsgewalt) und ihr/ihm der Selbstwert sukzessive, s y s t e m a t i s c h entzogen wurde/wird, die/der geht nicht mehr raus, sondern versteckt sich, um nur ja nicht gesehen, wahrgenommen zu werden: p h y s i s c h.
Denn sie/er fühlt sich kaputt, alt, schwach, krank, hässlich und nicht "nur" vollumfänglich redundant, sondern lästig, als Belastung, die dringend zu beseitigen ist.
Ja: Ihr neoliberal-kapitalistisch Regierende, ignorante, arrogante, egomane (obere) Mittelschicht, Bourgeoisie habt es geschafft: physische und psychische Vernichtung der Ballastexistenzen auf Raten - die ihr zuvor noch maximal ausbeutet, auspresst. Glückwunsch zu dieser Meisterleistung.
Gewissen? Mitgefühl? Integrität? - Fehlanzeige. Stattdessen: Ignoranz und selbstschonender, feiger, schwacher Selbstbetrug.
Wenn du so lange so weit draußen bist, gehst du nirgendwo mehr hin. #unten
#unten ist, wo du dich haltlos an etwas?, an jemandem? festzuhalten, aufzurichten versuchst, aber da nichts ist. Niemand.
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23. Oktober 2018
Ich sehe nicht überall Probleme, ich h a b e sie:
1. Es sind nicht grundlos diverse meiner Widersprüche durch die Jobcenter-Rechtsstelle abgeschmettert worden, als ich diese noch allein eingelegt hatte - Erfolg (gewonnene Widersprüche) habe ich erst, seit ich durch eine online-Anwalts-GmbH Unterstützung erhalte.
2. Nicht grundlos sind daher zwei meiner Klagen beim hiesigen SG seit zwei Jahren anhängig und wird mir auf Sachstandsanfrage nur mitgeteilt, andere Fälle seien vorrangig vor meinem zu entscheiden. Diese beiden Klagen hatte ich allein formuliert und eingereicht, zwei weitere kürzlich zusammen mit den online-Anwälten.
3. Es ist Fakt, dass ortsansässige Anwälte mir wiederholt absagten mit der Begründung, keine Kapazitäten freizuhaben, ich habe deren e-mails hier nach wie vor gespeichert, kann also auch die Namen nennen. Und ich bin gewiss nicht die Einzige, die solche Antworten von Anwälten erhält, weil/wenn es sich um PKH-Mandate handelt.
4. Gerade in den Sachen mit involviertem BA-Inkasso-Service und Zwangsvollstreckung hatte ich keine anwaltliche Unterstützung.
5. Aktuell eine "ähnliche" Situation in einer zivilrechtlichen Sache.
Wieviele Schreiben an das Jobcenter - an meine Sachbearbeiterin der Leistungsabteilung und meine "Arbeitsvermittlerin" sowie an das "Büro der Geschäftsführung" des Ärtzlichen Dienstes der Agentur für Arbeit Hamburg (aufgrund massiv fehlerhafter ärztlicher Gutachten) - ich seit Jahren alleine, ohne rechtliche, anwaltliche Beratung/Unterstützung, verfasst habe, kann ich auswendig nicht sagen - ich müsste sie nachzählen.
"Nebenbei" bin ich alleinerziehend und chronisch physisch krank, sozial isoliert, weil materiell arm und deshalb nicht mobil (Geld fehlt vollständig für ÖPNV, bekanntlich geht es auch damit nicht nur mir so).
All das seit kontinuierlich 13 Jahren ohne jeglichen sozialen, familiären Rückhalt, Beistand, Unterstützung.
Vor diesem Hintergrund finde ich es einigermaßen unangemessen, mir vorzuwerfen, ich machte Probleme, wo keine bestünden.
Davon abgesehen sind meine gestellten Fragen berechtigt und "alltagsnah" - oder glaubst du, Harald Thomé, die Jobcenter glaubten einfach, es sei in den Haushalten kein PC, Laptop, Tablet vorhanden und sie würden das nicht in irgendeinerweise überprüfen wollen sowie überdies mit allen üblichen Methoden behaupten, es seien diese Geräte nicht notwendig bzw. müsse der Bedarf von Beantragenden selbst nachgewiesen werden - und wie soll das dann also im jeweiligen Einzelfall vonstattengehen - durch eine Bestätigungsbescheinigung der jeweiligen Schule? Und wenn diese das nicht vornimmt - weil es ihr bspw. zu arbeitsintensiv ist und/oder sie sich nicht mit Jobcentern "anlegen" will?
Es gibt im Übrigen auch Ärzte, die ungern bis gar nicht Atteste für Jobcenter (siehe deren Vordrucke) ausstellen, weil es durch die Jobcenter im Anschluss üblicherweise wiederholte Nachfragen bei diesen Ärzten gibt. Das jedenfalls ist meine Erfahrung.
Und sicher nicht nur meine - siehe auch die katastrophalen Gutachten des Ärztlichen Dienstes der Agenturen für Arbeit, all die abschmetternden Schreiben, Bescheide, abgewiesenen Widersprüche: immer dann, wenn Betroffene keinen anwaltlichen Beistand haben.
Aber nee, klar, ich mache mir Probleme - im kontinuierlichen Hartz-Vollzug.
Anmerkung:
Kann man sich eigentlich vorstellen, dass es auch zahlreiche Menschen im Hartz-Vollzug gibt, die n i c h t online aktiv sind, die trotzdem durch das Hartz-System, die Jobcenterschikanen intensiv belastet und beschädigt sind (Stichwort fehlerhafte Bescheide, zu gering gezahlte Leistungen, Sanktionen ...) und dass diese Leute eben auch alle im Grunde anwaltlichen Beistand brauchen und gerade nicht bloß Rechtsberatung, sondern Rechtsvertretung?
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04. Oktober 2018
Nochmal zum Thema Urlaub, Verreisen und materielle Armut
Was mich nach wie vor am intensivsten schmerzt - und das ohne Übertreibung oder falsches Pathos - was mich immer wieder zum Weinen bringt, ist das Wissen darum, dass ich nicht die Möglichkeit (?) und/oder die Kraft (?) hatte, meinen Kindern das intensive, lebenslang prägende, wirksame Naturerlebnis erfahrbar werden zu lassen.
Meine Kinder sind die überwiegende Zeit ihrer Kindheit beide in der (Groß-) Stadt aufgewachsen, Ausflüge in umliegende N a t u r (nicht bloß Parkbesuche) waren aus finanziellen und weiteren Gründen (Mobilität, Gesundheit - meine) nie je (!) möglich, gleichermaßen auch nie je auch nur ein einziges Mal eine gemeinsame Reise - in bspw. ein europäisches Nachbarland.
Ich selbst jedoch zehre bis heute (bis zum Alter von inzwischen 45 Jahren) von genau diesen meinen eigenen Kindheitserlebnissen - in unseren damaligen Urlauben in den Schweizerischen und Österreichischen Alpen. Mehr habe ich selbst von "der Welt" bis heute nicht gesehen ... ; "die Welt" ist und bleibt klein, wenn man arm ist.
Bis heute sind dies die schönsten, wertvollsten, reichhaltigsten Erinnungen von/an Erfahrungen, Erlebnisse meines gesamten bisherigen Lebens.
Es sind also nicht die "schönsten Erlebnisse" die Geburten meiner beiden Kinder gewesen oder auch die Aufnahme an die Uni Hamburg über Umwege zum Studiengang Philosophie oder auch Erlebnisse im Rahmen von Verliebtsein - all das war sicher auch "erfreulich", bewegend ..., aber nichts - n i c h t s - bereichert, erfüllt mich bis heute so wie die Bilder und Erinnerungen an Landschaften, Gerüche, Farben, Eindrücke ... in der Natur der Alpen, wie ich sie als Kind zuletzt erlebt habe (seither gab es keine Urlaube, keine "Reisen" mehr).
Nun sind meine Kinder jeweils eigene Persönlichkeiten, die andere Dinge mögen, präferieren, wertschätzen als ich, die Dinge, Phänomene anders auf- und wahrnehmen, anders verarbeiten - die eben ein eigenes, anderes Leben, Erleben, Erfahren ... haben als ich, dennoch denke ich, dass der Naturbezug, das intensive, eindrückliche, bewegende Naturerlebnis (sofern es als ebensolches und angenehmes, wohltuendes erlebt und empfunden wurde/werden konnte) wohl alle Menschen berührt - vor dem allerdings je unterschiedlichen Hintergrund je persönlicher Präferenzen auf Basis individuell gemachter Erfahrungen in insbesondere der Kindheit.
Nie wieder wird sich uns etwas so intensiv einprägen wie "Dinge", die wir als Kinder (zum ersten Mal, "mit Kinderaugen" - offen, staunend, überwältigt ...) erlebten, erfuhren, wahrnahmen, empfanden - die sich uns eben deshalb (idealerwiese: positiv) einprägten.
Ich hätte so gerne wenigstens ein Mal meinen beiden Kindern - noch zu Zeiten von deren jeweiliger Kindheit! - "die Berge gezeigt", sie diese Natur erleben, spüren, wahrnehmen, erfahren, auf sie wirken lassen, gerade auch als Kind "allein" in solcher Natur seiend, sie entdecken könnend ... .
Denn ich denke, es ist so wichtig, solche Erlebnisse gerade als Kind haben, erfahren zu können - das Gefühl von Überwältigtsein, sich eingebunden, getragen fühlen, das Staunen und das Wohlgefühl, auch der Respekt und all das sinnliche Erleben und Fühlen.
Es legt einen "Grundstein", der, wie ich denke, später im Leben (als erwachsener Mensch) so nicht mehr gelegt ... werden kann/wird.
Ich hätte ihnen so gerne diesen "Zugang" ermöglicht.
Es war (mir) nicht möglich ... . Es tut mir so leid.
Meine Kinder sind heute 25 und 12 Jahre alt. - Es ist vorbei, es ist: zu spät. Es ist nichts "rückholbar", nachholbar.
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07. September 2018
Heute hat meine Tochter mal wieder eine Veranstaltung in ihrer Schule, bei der sie mich gerne dabeigehabt hätte, es kommen natürlich von allen anderen Schülern die Eltern/Familien - nur ihre Mutter ist, wie immer, nicht anwesend.
Ich gehe nicht hin, weil:
1. Ich nicht das Geld für den ÖPNV habe - grundsätzlich nicht. Die Schule ist drei Stadtteile entfernt.
2. Ich seit mindestens 13 Jahren keinerlei eigenen Freizeitveranstaltungen/-aktivitäten mehr nachgehen kann, da mir das Geld hierfür fehlt - für Eintritt, Mitgliedsbeiträge, für schon die erforderliche Mobilität, um zu Veranstaltungsorten gelangen zu können - ÖPNV.
Auto und Führerschein würden große Erleichterung bringen, habe ich jedoch nicht, konnte ich mir nie je leisten, aktuell haben wir auch beide kein (Gebraucht-) Fahrrad mehr - zu teuer, selbst secondhand.
3. Ich seit 9 Jahren chronisch physisch krank bin, mit erheblicher Verschlechterung seit etwa Ende letzten Jahres, insbesondere die schwere Anämie mit enstprechenden/typischen Folgen (schaffe häufig den Weg zu den Lebensmittelläden schon nicht, gehe dann gar nicht erst los oder muss unterwegs wieder umkehren, hatte im blog die genauen Symptome und Umstände bereits wiederholt detailliert geschildert, siehe bei Interesse dort).
4. Ich mich so krank, kaputt, physisch schwach (auch muskulär ... durch die Anämie), hässlich und z e r s t ö r t fühle - aufgrund mindestens dreizehnjährigen Ausgegrenzt- und Abgewertetseins im Hartz-Vollzug, in materieller Armut, dass ich ohnehin nicht mehr "unter Leute" kommen möchte - das fängt mit der physischen Verfassung an, geht weiter über Kleidung (fehlendes Geld für angemessene Kleidung, für auch mal einen Friseurbesuch, Schuhe) und setzt sich über defekte und hässliche, weil billige Wohnungseinrichtung fort, die in materieller Armut nicht ersetzt oder repariert werden kann. Hier im Haushalt ist so gut wie alles secondhand. Und das bereits seit ich mit 17 meinen ersten eigenen Haushalt hatte - materiell arm bin ich seit meinem 13. Lebensjahr - nonstop bis heute.
5. Ich kann nicht, auch nicht m e h r für einige wenige Stunden, so tun, als sei alles in Butter - auch nicht m e h r für mein Kind. Ich habe nicht nur eines, sondern bin, wie bereits mehrfach erwähnt, seit nunmehr 25 Jahren (!) kontinuierlich allein alleinerziehend (ohne familiäre Unterstützung/Rückhalt, ohne Kindesväter), seit 9 Jahren nun auch chronisch physisch krank - ohne erforderliche medizinische Behandlung (auch hierzu habe ich im blog bereits die Umstände erläutert).
6. Aktuell sind drei Widersprüche und vier Klagen beim SG anhängig - Jobcenterangelegenheiten, genau - darüberhinaus sitzt mir immer wieder mit unberechtigten Forderungen der Inkasso-Service der Bundesagentur für Arbeit im Nacken (Zwangsvollstreckungsandrohung ...); weiterhin habe ich mich nun seit Wochen wieder - nun zum dritten Mal - intensiv auf dem Rechtsweg mit meinem mich jahrelang sexuell missbraucht habenden, rassistischen, narzisstischen Ex zu befassen und es steht hier in Kürze eine mündliche Verhandlung bevor.
Und ich habe keine anwaltliche Vertretung/Unterstützung - wie stets. Er hat selbstverständlich einen Anwalt.
7. Es fehlt das Geld, mich gesund, ausgewogen ernähren zu können - ich spare seit Jahren an mir (Nahrung, Kleidung, Schuhe, sowieso: "Freizeit", persönliche Interessen, Wünsche, Bedürfnisse), damit meine Tochter nicht ganz so intensiv getroffen/beschädigt wird - durch die materielle Armut, durch den Hartz-Vollzug. Entsprechend bin ich physisch mittlerweile verfasst.
Und auch aufgrund der gesamten, in den vergangenen Jahren allein mit zwei Kindern bewältigten "Widerfahrnisse" (mehrere erforderliche Umzüge, auch über eine Distanz von 600 Kilometern, eine (früher) kranke Tochter mit wiederholten Klinikaufenthalten (immer alleine mit ihr, niemand kommt zu Besuch ins Krankenhaus, niemand löst dich ab, damit du mal schlafen, duschen, was essen kannst ...), der Sorgerechtsentzug meines Sohnes, der mir auch nach zehn Jahren noch auf der Seele liegt ... - weil er unberechtigt, ungerechtfertigt war, ich mich - alleine - jedoch, wie stets, nicht angemessen dagegen zur Wehr setzen konnte.
Das ist nun heute das Ergebnis einer solchen "Biographie" und entsprechender sozialer Verhältnisse infolge der sie verursacht habenden sozialpolitischen "Versäumnisse":
totale soziale Isolation, völliger Rückzug, keinerlei "Teilhabe" mehr, der Verlust des Selbstwertgefühls - der W ü r d e.
Die Würde des Menschen ist antastbar. Überall auf dieser Welt. Jeden einzelnen Tag.
Denn ich bin nur eine - von Millionen Menschen im reichen Deutschland, denen es so ergeht.
Viele dieser Menschen sind alleinerziehende Mütter - die Arbeit leisten: Sorge-Arbeit. Gratis. Ohne geregelte Freizeit, Urlaub, ohne Anerkennung, Wertschätzung, ohne monetäre Honorierung. Und dafür noch zusätzlich bestraft werden, dass sie nicht (ausreichend) erwerbstätig sind, ihre Kinder nicht früh und/oder lange genug fremdbetreuen lassen wollen oder können.
Dafür, dass sie nicht-vermögende, ledige oder geschiedene Mütter, Frauen sind.
8. Ich werde über a l l diese "Missstände", die unter vielen anderen Menschen auch mich persönlich betreffen, beschädigen, auch weiterhin nicht schweigen - so lange nicht, als ich noch irgendwie die Möglichkeit, mich zu äußern, habe, also: bis sie mir vollständig genommen (werden) wird - ja, es gibt hierfür verschiedene Möglichkeiten: des Staates, der Staatsgewalt - es sind die immer gleichen, von jeher.
9. Meine Tochter ist wie immer sehr traurig, enttäuscht. - Wer wäre es an ihrer Stelle nicht.
10. Ich muss permanent auch noch ein schlechtes Gewissen deswegen haben.
-> Vernichtung. Gezielte, systematische, existenzielle: physische und psychisch-emotionale Vernichtung. Legalisiert.
Alleinerziehend, arm, Frau, Mutter in Deutschland - dem reichen, "freiheitlich-offenen, demokratischen, sozialen" Rechtsstaat.
Meine Tochter hat ihre gesamte Kindheit im Hartz-Vollzug "verbracht". Jetzt ist sie 12 und ihre Kindheit zu Ende.
Weder hat sie noch habe ich auch nur eine bloße Perspektive auf je eine Verbesserung unserer "Lebens"situation. Wir vegetieren - zu Tode.
Mein Ex ist währenddessen übrigens wieder in seinem alljährlich vierwöchigen Jahresurlaub (wie stets wahrscheinlich in Thailand) - das Gericht hat den mündlichen Verhandlungstermin extra deswegen verschoben.
Keine weiteren Fragen.
Mein Ex hat mir übrigens dann, wenn ich ihm von meiner existenziellen Not und den Jobcenterschikanen berichtet habe, stets nur geantwortet, ob er mich denn jetzt nur noch bemitleiden solle.
So viel nochmal zum Thema Empathie, Mitgefühl und Narzissmus.
Nein, ich wollte nicht sein Geld - ich wollte emotionalen, sozialen Rückhalt, Beistand und lebenspraktische Unterstützung - z.B., dass er sich ein wenig mit meiner Tochter befasst hätte, statt ihr demonstrativ zu zeigen, wie lästig sie ihm stets war ... .
Und ich wollte schlicht nicht sexuell und emotional von ihm "missbraucht", misshandelt werden. - Aber gerade w e i l ich so verzweifelt und bedürftig war/bin, war ihm der Missbrauch ja möglich. Exakt.
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27. Juli 2018
Habe es heute nun - nach Jahren - doch noch mal versucht, mit meiner Tochter zum Badesee zu gehen. Es sind dorthin auch ca. 2km einfache Strecke.
Wir haben Wasser (zum Trinken), Handtuch, Liegedecke, Bikinis, Tischtennisschläger, Buch, Rätselblock, Wasserball eingepackt und die Luftmatratze getragen; meine Tochter hat sich schon total gefreut, dass sie in ihren Sommerferien nun doch endlich wenigstens ein Mal an den Badesee schwimmen gehen kann.
Der Eintritt für diesen See ist gering, so dass ich wenigstens diesen hätte einmal zahlen können - jeden Tag oder jeden zweiten natürlich nicht.
Wir können nur zu Fuß hingehen und alles schleppen, denn Fahrräder haben wir beide nicht (mehr) - ich schon seit knapp 20 Jahren nicht mehr und das Secondhandrad meiner Tochter war ihr schon letztes Jahr zu klein; habe kein Geld für Gebrauchträder - und auch nicht Führerschein und Auto.
Dann: bin ich kurz vorm See wieder umgekehrt und unterwegs wieder fast zusammengeklappt.
Es kostet eine enorme physische Kraft - auch der Weg zu den Einkaufsläden. Jedes Mal.
Danach brauche ich im Schnitt ca. 2 Stunden zur Regeneration.
Beim Laufen tun mir die Beine weh, oft auch das Gesäß - Muskelschmerzen, auch in Ruhe, immer in den Muskeln in Beinen (vor allem Oberschenkeln), Oberarmen, Rücken, insbesondere auch nachts, so dass ich mehrmals je Nacht davon aufwache. Auch knicke ich in den Knien beim Laufen oft ein. Manchmal zittern mir die Hände, wenn ich nur eine Tasse halte.
Wie gesagt: Ursache ist (seit Jahren) die manifeste Eisenmangelanämie, aktuell nochmals durch entsprechende Labor-, Blutwerte bestätigt.
Ich habe es versucht. - Ich k a n n nicht mehr.
Meine Tochter ist maßlos enttäuscht, traurig.
Ihre Sommerferien verbringt sie überwiegend in der Wohnung.
Ich schaffe es nur noch zum leider notwendigen Lebensmitteleinkauf nach draußen und selbst das oft nicht - kehre dann auch häufig wieder um, weil mir die Muskeln wehtun, ich kaum Luft bekomme, mir schwindlig und übel wird, ich Kopfschmerzen bekomme und mich hinsetzen bzw. hinlegen muss, zu Hause dann auch innerhalb weniger Minuten jedes Mal einschlafe.
Wir gehen also zusammen einkaufen, spielen in der Wohnung Brettspiele. Seit Jahren so. "Mehr": gibt es hier nicht. Keine Ausflüge, keine Erlebnisse, keine neuen Eindrücke, keine Anregungen, Abwechslung - keine soziokulturelle Teilhabe. Keine: Freude.
Neulich haben wir nochmal Federball spielen im Park nebenan versucht - nach ca. 10 Minuten war ich physisch total erschöpft. Eisenmangelanämie. Seit acht Jahren schulmedizinisch diagnostiziert, seit vier Jahren unbehandelt - Gründe nannte ich bereits mehrfach im blog.
Ich kann es nicht mehr ändern und vor allem nicht mehr "kämpfen". Es gibt keine Unterstützung, jedenfalls keine angemessene, bedarfsgerechte, bedürfnisorientierte, tatsächlich hilfreiche.
Was uns sofort helfen würde, aber absolut unerreichbar, seit etlichen Jahren bereits, ist:
- mehr Geld.
Wesentlich mehr, aktuell müssten es je Monat mindestens €200,- bis 300,- mehr sein, um damit gesunde Nahrung kaufen zu können, Geld für den ÖPNV zu haben, um wenigstens innerhalb der Stadt mobil sein zu können und vielleicht auch mal ein bisschen Geld für Fahrräder ansparen zu können oder für Reparaturen/Austausch defekter Haushaltsgeräte (wie Drucker, Staubsauger, Waschmaschine, Kühlschrank, defekte, uralte Secondhandmöbel, die bereits zahlreiche Umzüge hinter sich haben - wie so auch wir selbst ...)
- Führerschein und Auto und ausreichend Geld für den Unterhalt (Steuer, Benzin, Reparaturen), d a n n wäre mir wenigstens (physisch!) möglich, mit meiner Tochter gelegentlich mal aus der Stadt herauszukommen: mal an Nord- oder Ostsee (morgens hin, abends zurück) oder ins Hamburger Umland (Lüneburger Heide, Altes Land): in die Natur oder mal in einen Wildpark
- Eiseninfusionen - nicht Injektionen und kein Depot- oder Reimportpräparat, sondern das, das ich vor Jahren in Heidelberg per Infusionen regelmäßig erhalten und bestens vertragen habe - damit ich zunächst einmal rein p h y s i s c h überhaupt wieder auf die Beine käme, wenigstens also mit solcher bloß symptomatischen Behandlung (denn Heilung meiner chronischen Erkrankungen, insbesondere der Blutgerinnungsstörung, gibt es offenbar nicht, siehe im blog ausführlich erläutert)
- idealerweise auch einfach m a l ein Urlaub: dort, wo wir gerne hinmöchten - z.B. in die Alpen: Schweiz, Österreich - also gerade keine Kur, in welcher der gesamte Tag inklusive Ernährung reglementiert, verplant, fremdbestimmt ist ... .
Meine zwölfjährige Tochter ist noch nie je verreist, auch mit meinem Sohn konnte ich es aus finanziellen Gründen, aufgrund materieller Armut, kein einziges Mal (er ist inzwischen 25 Jahre alt), ich selbst war zuletzt im Alter von 12 Jahren "in Urlaub", in Österreich, seither: nicht mehr "verreist, Urlaub gemacht" - nirgendwo.
Ich werde also weiterhin jeden Monat massiv Blut verlieren (Hypermenorrhoe infolge der Gerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung), die Anämie wird weiterhin fortschreiten, ich werde physisch zwangsläufig, unvermeidlich noch schwächer werden.
Mal seh´n, wie lange es so noch geht ... .
Mehr als "irgendwie aus- und durchhalten" und versuchen, die basalsten Alltagsdinge noch zu verrichten, zu bewältigen, kann ich nicht mehr: leisten. - Ich kann es wie gesagt rein körperlich schon nicht mehr.
Ich habe mich um wenigstens symptomatische Behandlung (der Eisenmangelanämie) bemüht - vergeblich.
Ich habe mich um berufliche Qualifizierung via erforderlichem Bildungsgutschein des Jobcenters bemüht - vergeblich.
Ich habe fast lebenslang regelmäßig Sport gemacht, mich einigermaßen gesund ernährt, keinen Alkohol getrunken, tatsächlich: n i e, auch nicht "zu besonderen Anlässen", ich rauche seit mehr als zehn Jahren nicht mehr und davor auch nur relativ kurze Zeit.
Ich bin für die Gerinnungsstörung nicht verantwortlich, habe sie nicht verursacht. Niemand weiß, woher sie kommt, medizinisch lässt sie sich daher auch nicht ursächlich behandeln/beseitigen.
Symptomatisch würden mir wenigstens Eiseninfusionen helfen, um wenigstens meinen Alltag einigermaßen bewältigen zu können - diese Infusionen werden mir seit Jahren (hier in Hamburg, insbesondere im Stadtteil) von Ärzten verweigert; ich habe nicht das Geld für den ÖPNV (um damit in die Innenstadt, zu anderen Facharztpraxen regelmäßig fahren, diese aufsuchen zu können: für Behandlung, für die Infusionen, die ein- bis zweimal wöchentlich gegeben werden müssen).
Ich gebe auf. Lasse es jetzt einfach buchstäblich laufen. Bis ich vollständig (blut-) leer bin. Allzu lange kann es ja nun hoffentlich nicht mehr dauern.
Es gibt keine Hilfe.
Es gibt hier staatlich verordnete materielle Armut: Vernichtung auf Raten.
Es gibt keine Familie, es gibt keinen Partner - keinen sozialen, emotionalen Rückhalt, Beistand.
Ich habe meine beiden Kinder alleine großgezogen, umsorgt - ist alles nichts wert.
Ich habe 13 Jahre lang gegen das Jobcenter gekämpft - gegen fehlerhafte Bescheide, falsch berechnete Leistungen, zu spät oder zu wenig gezahltes Geld und gegen deren sogenannte "ärztliche Gutachten": der Agentur für Arbeit, gegen Schikanen, gegen Sanktionen ... - vergeblich.
In wenigen Tagen werde ich 45 Jahre alt. Vielleicht. Ein L e b e n habe ich schon seit mindestens 13 Jahren - seit ich im Hartz-Vollzug befindlich bin - nicht mehr.
Es gibt keinerlei Perspektive auf je nochmal eine Verbesserung unserer Lebenssituation. Nicht einmal wenigstens das: eine Perspektive.
Strafe: gibt es.
Dafür, dass ich eine Frau, eine alleinerziehende, ledige Mutter bin, mich nie je von einem Mann wirtschaftlich, finanziell, materiell abhängig gemacht habe und es nie machen/sein wollte, dafür, dass ich gejobbt, studiert, Ausbildungen gemacht, wenn auch nicht beendet habe, dafür, dass ich 25 Jahre alleine zwei Kinder umsorgt, selbst verzichtet, vieles entbehrt habe.
Nein, ich bin keine Ausnahme, kein Einzelfall. Viele Beschädigte schweigen aus verschiedenen Gründen - über ihr Elend, ihre Not, ihr Leid.
Materielle Armut - zumeist nicht selbstverschuldete, überdies in einem reichen Land, angesichts des Reichtums anderer, der sich zumeist gerade nicht auf deren Leistung gründet, das ist nicht immer oder "nur" Verhungern, das ist Ausgegrenzt-, Abgewertet-, Entwertetwerden, das ist: Schmerzerfahrung, jahre-, inzwischen jahrzehntelange.
Vernichtung. Physische - durch sukzessiven Entzug der matierellen Existenzgrundlage: ausreichend gesunde Nahrung, Wohnung ... und psychisch-emotionale durch Ausgrenzung, Ausschluss, Abwertung, Herabwürdigung, Verweigerung, durch Entzug von Grundrechten.
Der Menschenwürdegrundsatz des GG gilt nicht für Ballastexistenzen. Und das, diese systematische, vorsätzliche Vernichtung, schließt selbstverständlich g e r a d e die Kinder dieser Ballastexistenzen mit ein.
Randläufiger Hinweis an dieser Stelle auf Thilo Sarrazin und weitere einschlägig bekannte Rechts"populisten", Agitatoren.
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workfare, Bürgerarbeit, Kombilohn, aktivierende Sozialhilfe, solidarisches Grundeinkommen, öffentlich geförderte Beschäftigung - Absolutismus des Kapitalismus, Neoliberalismus - Ausbeutung, Vernichtung der BALLASTEXISTENZEN, der Armen - global wie je national - Sabeth schreibt
workfare, Bürgerarbeit, Kombilohn, aktivierende Sozialhilfe, solidarisches Grundeinkommen, öffentlich geförderte Beschäftigung - Absolutismus des Kapitalismus, Neoliberalismus - Ausbeutung ...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2018/08/workfare-burgerarbeit-kombilohn-aktivierende-sozialhilfe-solidarisches-grundeinkommen-offentlich-geforderte-beschaftigung-absolutism
"[...] Viele Kosten sind zu niedrig angesetzt und decken nicht den tatsächlichen Bedarf der betroffenen Menschen. Deshalb fordert der Sozialverband VdK: Die Regelsätze müssen um mindestens 20 Prozent angehoben werden, damit sie das Existenzminimum abdecken. Auch größere notwendige Anschaffungen, wie zum Beispiel Waschmaschinen oder Brillen müssen wieder Einmalleistungen sein. Zudem sollten die Stromkosten in tatsächlicher Höhe übernommen und die Mietobergrenzen an den aktuellen Wohnungsmarkt angepasst werden. [...] Durch das systematische Kleinrechnen der Regelsätze spart der Staat auf Kosten der Ärmsten etwa zehn Milliarden Euro im Jahr. Doch nicht nur bei ihnen. Dass man den Regelsatz für Hartz IV und Grundsicherung so klein rechnet, trifft alle Einkommensteuerzahler. Denn jeder hat einen Freibetrag, auf den er keine Steuern zahlen muss. Er liegt derzeit bei 9000 Euro im Jahr und errechnet sich überwiegend aus dem Regelsatz für Grundsicherung. Je höher dieser ist, desto höher fällt auch der Freibetrag aus. Auf fast 11.000 Euro würde er ansteigen, wenn man den Grundsicherungssatz auf das eigentliche Niveau anheben würde."
Übrigens:
Eine alleinerziehende Mutter, die geringqualifiziert und/oder aus anderen Gründen im Niedriglohnsektor tätig ist (sein muss), kann ihre und ihrer Kinder Existenz häufig ebenfalls - trotz Erwerbstätigkeit - n i c h t sichern, eben w e i l sie nur einen Niedriglohn und zumeist keine Qualifizierungsmöglichkeit, -förderung erhält.
Sie entkommt der materiellen Armut trotz Erwerbstätigkeit nicht.
Und das s o l l sie offenbar auch gar nicht, anderenfalls gäbe es tatsächlich weit mehr bzw. grundsätzlich bedürfnisorientierte Qualifizierungsmöglichkeiten und entsprechend finanzielle staatliche Förderung für Alleinerziehende sowie für Frauen die schon früh Mutter geworden sind und/oder nach vielen Jahren geleisteter Sorge-Arbeit in Berufstätigkeit zurückkehren, sich ggf. auch neu orientieren und entsprechend weiter- oder erstmalig beruflich qualifizieren möchten. All das: gibt es n i c h t.
Allenfalls auf dem Wege der Privatfinanzierung, die materiell arme Frauen, Mütter sich selbstredend nicht leisten können. Oder es steht ihnen ausschließlich der Weg in kaufmännische oder soziale Berufe (Altenpflegerin bspw.) offen.
Wie verhält es sich da mit dem Recht auf freie Ausbildungs- und Berufswahl, Art. 12 GG? Das scheint es für Nicht-Privilegierte augenfällig nicht zu geben.
Wie verhält es sich mit der viel zitierten vorgeblich geleisteten "Förderung" von Menschen im Hartz 4-Bezug? Warum gibt es gerade für diese materiell armen Menschen kein gesetzlich verbrieftes Recht auf angemessene, bedürfnisorientierte, tatsächliche Qualifizierung - und das auch dann, wenn sie älter als 30 sind?
Stattdessen werden sie üblicherweise in sinnlose bis schädigende Weiterbildungsmaßnahmen, in Ein-Euro-Jobs und Niedriglohnjobs gezwungen, sanktioniert.
Der Subtext, d.h. die klare Aussage auch dieses Interviews der NDS, siehe unten verlinkt, ist ein Mal mehr:
Frauen, macht euch gefälligst weiterhin brav und demütig wirtschaftlich, finanziell abhängig von Männern (Partnern), solltet ihr es wagen, euch als Nicht-Vermögende fürs Alleinerziehendsein zu entscheiden, werdet ihr samt eurer Kinder dafür b e s t r a f t - mit materieller Armut.
Als sei das irgendwie neu, als ginge es nicht um den Erhalt des Patriarchats sowie eines seiner Symptome, Manifestationen: den Kapitalismus.
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Über Strafe, das Strafen, Straftäter, das Täter-Opfer-Verhältnis, Reue, Wiedergutmachung ... - Sabeth schreibt
Über Strafe, das Strafen, Straftäter, das Täter-Opfer-Verhältnis, Reue, Wiedergutmachung ... Das Strafen hat wesentlich drei Aspekte, d.h. es soll aus Sicht des Strafenden alle drei oder jedenf...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2017/11/uber-strafe-das-strafen-straftater-das-tater-opfer-verhaltnis-reue-wiedergutmachung.html
Zu Strafe(n) grundsätzlich, folglich auch zu den SANKTIONEN in Hartz 4.
01. Juni 2018
Hier gibt es Eis: fürs Kind. Unter anderem auch dafür wird auf etliches andere verzichtet - sowas wie ÖPNV/Mobilität, Ausflüge, Unternehmungen, soziokulturelle Teilhabe, Kleidung (für mich), Schuhe (für mich), Friseurbesuch (für uns beide ein Mal je Jahr - maximal), Möbel (Tische, Stühle, Kleiderschrank, Kommode) und Haushaltsgegenstände (Töpfe, Pfannen, Bettwäsche, Handtücher, Staubsauger, Drucker, PC ...), die nicht secondhand angeschafft wurden und nicht, nach vielen Jahren und Umzügen, kaputt sind.
Es ist kein würdevolles L e b e n im Hartz-Vollzug möglich.
Man wird zum "Asozialen" gemacht, weil man Kaputtes (Kleidung, Möbel etc.) nicht ersetzen oder reparieren lassen kann, weil man physisch krank ist oder wird, dann nicht einmal Facharztpraxen in anderen Stadtteilen aufsuchen kann, bspw. für Untersuchungen und erforderliche Behandlungen, weil man ausgegrenzt, sozial isoliert w i r d, weil man sich nur noch schämt, immer schwächer, kranker, wütender, depressiver, resignierter wird.
Aber wenn meine Tochter ein Eis möchte, wird sie darauf nicht verzichten müssen. Bisher zumindest - wer weiß, was die Zukunft/Bundesregierung noch so aus dem Hut zaubert - war ja schon im Gespräch, allen unter 50-Jährigen kein Hartz 4 mehr zu zahlen oder Alleinerziehenden nur maximal fünf Jahre, sie danach, Zitat "aushungern" zu lassen. ... NS-Ideologie: Ballastexistenzen, Asoziale, Schwarzer Winkel.
Dafür brauchte es keine AfD, das haben SPD und Grüne zusammen mit der Bertelsmannstiftung und nach wie vor heute auch der CDU und CSU alleine hingekriegt. Regierungspolitik.
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April 2018
Aktuell habe ich nun wieder eine Retourkutschenaktion des Jobcenters am Hals - weil ich gegen den letzten Bescheid Widerspruch eingelegt habe, da er w i e d e r fehlerhaft war/ist. Vielleicht auch einfach nur, weil sie Bock hatten, weil ich mal wieder dran war.
Nun hat das Jobcenter eine dreimonatige Überzahlung (wegen Unterhalt) selbst verschuldet, die es jedoch jetzt, im Nachhinein, mir anzulasten versucht, obwohl ich die Unterstellungen mit/im Anhörungsschreiben zweifelsfrei widerlegen konnte.
Und sofort wurde mit Aufhebungs- und Erstattungsbescheid die Sache an den hauseigenen Inkasso-Service (in Recklinghausen) abgegeben, der bis zum 07. Mai nun €219,- einziehen will - was natürlich unmöglich ist, für uns eine Katastrophe wäre, käme einer Sanktion gleich.
Genau das war offenbar beabsichtigt: mir schmerzhaft ein Mal mehr eine reinzuwürgen.
Auf mein Anhörungsschreiben zuvor wurde übrigens, wie üblich, mit keiner Silbe reagiert. Einfach wieder gleich Strafe, Rache. Und das mit einem für uns immens hohen Betrag, so dass du also gleich wieder um deine Existenz fürchten musst - wie soll ich nächsten Monat mit €219,- weniger überleben?!
Zum x-ten Mal inzwischen läuft das so bzw. ähnlich zuvor bereits, in den vergangenen Jahren. Immer und immer wieder: vorsätzliche Beschädigung.
Wenn das n i c h t Vorsatz, willentliche Vernichtung ist - was ist es dann?
Zu meinem Fall:
Am 06.12.2017 teilte mir das Jobcenter mit, es gebe ab Januar 2018 eine Unterhaltsänderung aufgrund der geänderten Düsseldorfer Tabelle. Ich solle das "prüfen" und das Jobcenter über das Ergebnis bis 23.12.2018 "unterrichten".
Am 15.12.2017 antwortete ich dem Jobcenter, schriftlich, wie stets, dass ich von dieser Unterhaltserhöhung selbst noch nichts wisse, das Jobcenter sich daher an das Jugendamt/Beistandschaft (die zuständige Sachbearbeiterin nannte ich namentlich) wenden solle, da es zuvor zwischen beiden Behörden schon telefonischen Kontakt gegeben hat.
Ich erhalte den Unterhalt im Rahmen einer Beistandschaft durch das Jugendamt allmonatlich überwiesen, weil ich es so für "sicherer" erachtete, eigene Geschichte, denn gerade durch das Jugendamt erhielt ich den Unterhalt bereits dreimal verspätet überwiesen.
Ich wollte damit etwaige Probleme vermeiden, diesen vorbeugen, deshalb verwies ich das Jobcenter an das Jugendamt, damit es von dort direkt die erforderlichen Informationen erhalten solle/würde, wie ich annahm.
Am 20.12.2017 erhielt ich schließlich erst selbst ein Schreiben des Jugendamtes, in dem ich über den voraussichtlich erhöhten Unterhalt ab Januar informiert wurde. Das Schreiben war vom 10.12.2017 (!) datiert, traf bei mir postalisch jedoch erst zehn Tage später (!) ein - inzwischen kann ich mir sogar vorstellen, dass auch das Absicht war, denn bisher kam noch kein einziges Schreiben mit so erheblicher Verspätung bei mir an.
Das war kurz vor Weihnachten. Ich wollte dann den Januar, d.h. die Unterhaltszahlung für Januar 2018 erst abwarten, da ich nicht sicher sein konnte, dass tatsächlich der erhöhte und nicht der geringere bisherige Unterhalt an mich überwiesen wurde oder auch gar kein Unterhalt mehr - das hängt ja vom Unterhaltspflichtigen/-zahlenden ab: ob er zahlt, in welcher Höhe und wie pünktlich, verlässlich er zahlt oder auch nicht.
Überdies hielt ich die Sache ohnehin für erledigt, eben da ich das Jobcenter an das Jugendamt verwiesen hatte, ich war meiner Mitwirkungspflicht also umgehend nachgekommen, mit Schreiben vom 15.12.2017, und habe nichts "grob fahrlässig" verborgen gehalten oder unterschlagen - hätte ich das gewollt, hätte ich das Jobcenter sicher nicht direkt an das Jugendamt verwiesen.
Ich war außerdem davon ausgegangen, dass das Jobcenter ohnehin längst vor mir genau über die Unterhaltsänderung informiert war, eben da es von der geänderten Düsseldorfer Tabelle schon lange vor mir wusste, außerdem - durch die Akte - auch das Alter meiner Tochter kannte/kennt und da auch Kindergelderhöhungen von mir (und sämtlichen Leistungbeziehenden, die Kindergeld erhalten) ebenfalls nicht gesondert angegeben/mitgeteilt werden müssen, sondern das Jobcenter diese selbsttätig berücksichtigt und entsprechend anrechnet, Bescheide entsprechend erstellt.
Im Rahmen eines erforderlichen Weiterbewilligungsantrages sandte ich dann im Februar 2018 aber zusätzlich einen aktuellen Kontoauszug (in Kopie), aus dem die Höhe des geänderten Unterhalts unzweifelhaft zu entnehmen war.
Mit Schreiben vom 05.03.2018 schrieb mir das Jobcenter, ich solle, Zitat "in geeigneter Form nachweisen", seit wann ich den erhöhten Unterhalt für meine Tochter erhalte, diesen Nachweis solle ich bis 22.03.2018 erbringen.
Mit Schreiben vom 14.03.2018 teilte ich dem Jobcenter mit, dass meine Tochter und ich akut erkrankt waren, ich daher nicht früher/schneller antworten konnte, dass ich nicht wisse, was ein "geeigneter Nachweis" für den Unterhalt sei und mir das bitte mitgeteilt werden solle, zusätzlich sandte ich dem Jobcenter eine Kopie des Schreibens des Jugendamtes vom 10.12.2017.
Ich war meiner Mitwirkungspflicht somit mehrfach seit dem 15.12.2017 nachgekommen, habe umgehend auf jedes Schreiben des Jobcenters geantwortet, habe das Jobcenter zur Sicherheit an das Jugendamt verwiesen, mit der Bitte, sich dort über die Unterhaltsänderung ab Januar 2018 zu informieren, habe im Februar 2018 zusätzlich einen Kontoauszug mit Unterhaltszahlung gesandt und überdies am 14.03.2018 das Schreiben des Jugendamtes in Kopie und in meiner Ratlosigkeit die Frage gestellt, was denn nun ein "geeigneter Nachweis" sei.
Daraufhin erhielt ich mit Schreiben vom 05.04.2018 des Jobcenters die "Antwort" - eine "Anhörung wegen Überzahlung", in welcher mir in unverständlichem Bürokraten-, Juristenkauderwelsch vorgeworfen wird, ich hätte "grob fahrlässig" gehandelt, ich hätte meine Mitwirkungspflicht verletzt, Einkommen erzielt, der, Zitat "Pflichtverstoß" müsse auch meinem Kind angerechnet werden, die Erstattung könne "in einer Summe oder durch Aufrechnung" erfolgen, worüber ich zu einem späteren Zeitpunkt gesonderten Bescheid erhielte.
Frist zur Reaktion auf dieses Schreiben war der 22.04.2018.
Ich antwortete mit Anhörungsschreiben vom 14.04.2018 fristwahrend ausführlich, indem ich all das oben Aufgeführte im Anhörungsschreiben darlegte.
Daraufhin erhielt ich den vom 19.04.2018 datierten "Bescheid zur Aufhebung, Erstattung und Zahlungsaufforderung", in welchem mir mitgeteilt wird, dass der Gesamtbetrag in Höhe von €219,- bis zum 07.05.2018 zu überweisen sei, dass für die Zahlungsabwicklung und den Forderungseinzug der Inkasso-Service beauftragt worden sei, an den ich mich wenden könne, wenn ich die Zahlung nicht bis zum genannten Datum leisten könne, etwa Ratenzahlung wünsche.
Wenn ich meiner Zahlungspflicht nicht nachkäme, würde ich kostenpflichtig gemahnt.
Das Jobcenter wusste also im Dezember, Anfang Dezember 2017 schon von der Unterhaltsänderung, als ich selbst davon noch keinerlei Kenntnis hatte.
Nachdem ich dem Jobcenter mehrfach und stets umgehend nach Aufforderung die Angaben gemacht hatte, die ich jeweils hatte/kannte, an keiner Stelle etwas verborgen hielt oder gar absichtsvoll Geld unterschlagen habe/wollte (sonst hätte ich nicht auf das Jugendamt verwiesen und auch keinen Kontoauszug gesandt), ließ das Jobcenter es zu einer dreimonatigen Überzahlung kommen, die es nun von mir zurückfordert.
Ich habe keine Ahnung, w i e ich dem hätte vorbeugen sollen/können: ?
Aber darum geht es offenbar ja gerade auch gar nicht.
Es geht darum, die Leute fertigzumachen. Und das keineswegs mit einer einmaligen "Aktion" - denn es gab bereits zwei rechtswidrige Sanktionen, zwei verspätete Zahlungen der laufenden/bewilligten Leistung in den vergangenen Jahren, mehrere falsche "Informationen", die Verweigerung einer Vorschusszahlung, als ich (ebenfalls wiederholt) den Unterhalt durch das Jugendamt verspätet überwiesen bekam und es gab/gibt falsche Bescheide mit vom Jobcenter unterschlagener Leistung - in meinem Falle Wasserkosten und noch ein anderer Posten der KdU, Letzteres wurde erst gezahlt, nachdem ich einen Überprüfungsantrag gestellt hatte.
Und daneben gab es dann natürlich auch noch die Schikanen der "Arbeitsvermittlerin", "Fallmanagerin" und des Ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit mit erheblich fehlerhaften "ärztlichen Gutachten" - gegen die man rechtlich nicht vorgehen kann.
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27. April 2018
So, die nächste Schote:
Wenn´s dumm läuft, habe ich im Mai €269,- weniger. Warum:
Hat wieder mit dem Unterhalt zu tun. Ich erhalte den Unterhalt im Rahmen einer Beistandschaft vom Jugendamt an mich weitergeleitet, weil ich mal dachte, so würde er sicher, verlässlich an mich gezahlt werden, da das Jugendamt quasi als "Wächterinstanz" mittels Beistandschaft fungiert - Kindchen, was bist du bloß so naiv.
Bereits drei Mal hatte mir das Jugendamt in den letzten Jahren jedoch den Unterhalt erheblich verspätet weitergeleitet - uns, Tochter und mir, fehlt dabei logischerweise jeder Euro existenziell jeden einzelnen Tag, denn du wartest ja auf diese Zahlungen: Hartz 4, Unterhalt, Kindergeld - du lebst ja davon und bist daher auf verlässlichen, pünktlichen Zahlungseingang angewiesen, da vom Konto auch laufende Kosten abgehen, bspw. für Wasserkosten, Strom, Telefon, wenn das Konto nicht ausreichend gedeckt ist, werden Gebühren für Rücklastschriften fällig, die d u "natürlich" zusätzlich dann zu zahlen hast, obgleich du sie nicht selbst verschuldet hast, sondern die Behörden, wenn sie zu spät zahlen.
Außerdem ist das Hartz-Geld bekanntlich ohnehin viel zu wenig, so dass du auch nicht mal ein paar Tage, geschweigedenn Wochen irgendwie überbrücken kannst, denn du verfügst auch über keinerlei Ersparnisse, Rücklagen, Vermögen, ich kann mir außerdem auch privat nichts leihen.
Jedes Mal hieß es dann vonseiten des Jugendamtes, es sei ein technischer Fehler bzw. habe an der software gelegen. Denn am Unterhaltspflichtigen lag es nicht, also nicht an verspäteter Zahlung durch diesen.
Angeblich waren daher auch andere Mütter mit ihren Kindern schon mal betroffen.
Ok, kann passieren - ein Mal. Vielleicht auch zwei Mal. Aber wenn sowas öfter vorkommt, muss es dann wenigstens eine Art Notfallplan geben, unbürokratische Auszahlung zur Überbrückung für die Betroffenen. Gibt es aber nicht.
Ich sollte im letzten Jahr einen Vorschuss beim Jobcenter beantragen, der mir verweigert wurde - es hieß, ich könne vorbeikommen und mir Lebensmittelgutscheine abholen. Leider habe ich hierüber keinen Nachweis, da es ein Telefonat war, es war ja dringlich, ich hatte keinerlei Geld zum Einkaufen mehr. Seitdem mache ich alles nur noch schriftlich. Zu Dokumentationszwecken.
Denn dieses Vorgehen des Jobcenters war offenbar rechtswidrig.
Übrigens: Wenn du kein Geld mehr hast, um was zu Essen zu kaufen, hast du erst recht kein Geld für eine Fahrkarte zum Jobcenter. W i e soll ich mir also Lebensmittelgutscheine abholen, wenn ich erst gar nicht hinkommen kann? Das für mich zuständige Jobcenter ist nicht fußläufig erreichbar, Fahrrad habe ich keins (Führerschein und Auto sowieso nicht).
Aktuell nun hieß es Anfang des Monats, ich würde ab 01.05.2018 voraussichtlich keinen Unterhalt mehr erhalten, weil der Unterhaltspflichtige eine Herabsetzung beantragt hatte. Dieser teilte mir Mitte des Monats jedoch mit, die Herabsetzung sei abgelehnt worden. Hierüber hatte das Jugendamt, die Sachbearbeiterin der Beistandschaft mich jedoch nicht in Kenntnis gesetzt.
Ich hatte dennoch umgehend das Jobcenter informiert, man muss ja alles mitteilen und die Leistungen müssen neu berechnet werden, da mir sonst €370,- je Monat fehlen würden - wie gesagt: wir leben von diesem Geld, wir können es nicht entbehren, nicht einmal für einen einzigen Monat, nicht einmal für eine Woche.
Das Jobcenter teilte mir daraufhin mit, ich müsse einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss stellen. Ich bin aber gar nicht anspruchsberechtigt, was sowohl Jobcenter als auch Jugendamt (die zuständigen Sachbearbeiterinnen) wissen, denn: meine Tochter ist 12 Jahre alt, ich erziele kein Einkommen von mindestens €600,- (brutto) monatlich und ich bin nach wie vor im Hartz-Vollzug. Somit nicht anspruchsberechtigt, da ich die Voraussetzungen nicht erfülle.
Trotzdem soll ich den Antrag stellen. Muss dann also den Ablehnungsbescheid der Unterhaltsvorschusskasse abwarten und dem Jobcenter vorlegen - erst dann offenbar erhalte ich vom Jobcenter mehr Geld (den fehlenden Unterhalt). Bearbeitungszeit bei der Unterhaltsvorschusskasse nach deren eigenen Angaben im Internet, auf der homepage: 6 Monate.
Heute nun erhielt ich eine e-mail der Jugendamt-Sachbearbeiterin: Der Unterhalt wird nun also doch bereits ab Mai herabgesetzt, auf €101,- mtl., mir fehlen somit €269,-.
Jede Wette: Es wird sich das alles nun so lange hinziehen - Neuberechnung der Leistung, Änderungsbescheid des Jobcenters, geänderte Zahlung, dann noch das Problem mit dem Unterhaltsvorschuss - dass ich den Ablehnungsbescheid darüber vorlegen muss - dass meine Tochter und ich diesen Differenzbetrag in Höhe von €269,- im Mai entweder erst wieder verspätet oder auch gar nicht erhalten werden, sondern erst im Juni und jede Wette: ich werde auch diesmal vom Jobcenter wieder keinen Vorschuss gezahlt bekommen.
Und keiner war dann schuld, verantwortlich. Weil: is´ halt die Technik, die software, die Banklaufzeit, die Bearbeitungszeit, der behördliche Ablauf, die gesetzliche Grundlage, Regelung usw.. Klar.
Nochmal: Wenn sowas m a l passiert - ok, kann vorkommen. Aber nicht wiederholt - neben all dem anderen Mist: rechtswidrige Sanktionierungen, Unterschlagung von laufender Leistung (KdU, in meinem Fall seit Jahren), verspätete Zahlung/Überweisung, vorsätzliche Überzahlung (wie aktuell auch gerade ja geschehen), die dann nach Monaten zurückgefordert wird, die ständige Inkasso-Service-Schikane, verweigerte Vorschusszahlung ... .
Wenn du nicht alleine bist, sozialen Rückhalt hast oder dir privat was leihen kannst oder es nur eine kurze Zeit der "Krise" ist, die absehbar vorübergeht, wenn du Regenerationsmöglichkeiten hast durch Urlaub, sozio-kulturelle Teilhabe, Freude, soziale Kontakte ..., wenn du Wertschätzung erhältst und nicht auch physisch angeschlagen bist, dann: ist das sicher alles zu bewältigen.
Aber ich pfeife allmählich auf dem letzten Loch. Weil mich all das so massiv auch psychisch `runterzieht. Denn es hat ja System, ich bin ja nicht als Einzige betroffen, schikaniert, beschädigt. Es ist ja doch alles Vorsatz.
Anderenfalls ginge man völlig anders vor. Es gäbe bspw. eine Notauszahlungsmöglichkeit - niedrigschwellig, unbürokratisch. Man würde außerdem nicht Unterhaltsvorschuss auch dann umständlich und völlig sinnlos beantragen müssen, wenn von vornherein allen Beteiligten klar ist, dass man gar nicht anspruchsberechtigt ist. Man würde auch nicht wiederholt um zustehende Leistungen und gegen rechtswidrige Sanktionen kämpfen müssen, es gäbe außerdem keine Bedarfsunterdeckung und statt Schikane-Maßnahmen gäbe es tatsächliche, individuell passende, angemessene Förderung, Qualifizierung.
Ich weiß: Viele kennen all das und noch ganz anderes aus eigener Erfahrung. Es ist ja sogar möglich, Leute bis in die Obdachlosigkeit zu sanktionieren und dabei insbesondere junge Menschen u25 sogar bei nur einmaligem "Pflichtverstoß" mit 100%, also Vollsanktion zu bestrafen, zu beschädigen.
Ich komme bloß einfach psychisch immer weniger drauf klar - auf diesen systematischen Vernichtungsfeldzug.
Sorry nochmal, fürs wieder Belästigthaben. Aber ich möchte es einfach alles dokumentieren. Und es sollen andere Betroffene bloß nicht denken, sie seien selbst irgendwie schuld oder zu doof - ich kenne diese Gedanken und schon dafür sind die Täter zu verabscheuen, denn auch und genau das ist ihr Ziel: nicht "nur" die physische Vernichtung durch Entzug der materiellen Existenzgrundlage (Wohnung, Nahrung ...), sondern auch die psychische Vernichtung durch den Entzug des Selbstwertgefühls, der Würde.
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28. April 2018
Hier dann nochmal die Anspruchsvoraussetzungen für den Unterhaltsvorschuss - weil es offenbar Zweifel an meiner Glaubwürdigkeit, meinen hier gemachten Angaben gab; man möge sich daher bitte direkt aus erster Hand selbst informieren und das mit den von mir gemachten Angaben/Aussagen abgleichen - und so zu einem eigenen Urteil gelangen:
"[...] Seit dem 1. Juli 2017 haben auch Kinder von 12 bis 17 Jahren Anspruch auf Unterhaltsvorschuss. Für diese Altersgruppe ist weitere Voraussetzung, dass das Kind nicht auf SGB II-Leistungen angewiesen ist oder durch den Unterhaltsvorschuss die Hilfebedürftigkeit nach dem SGB II vermieden werden kann oder der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug ein eigenes Einkommen von mindestens 600 Euro brutto erzielt.
Leistet der unterhaltspflichtige Elternteil Unterhalt, so wird dieser auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet. Dieses gilt auch für Waisenbezüge, die das Kind erhält. Bei Kindern, die keine allgemeinbildende Schule mehr besuchen, wird ein Einkommen aus Vermögen sowie zumutbarer Arbeit auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet. [...]"
http://www.hamburg.de/familienwegweiser/116706/unterhaltsvorschuss/
28. April 2018
Die nachfolgend eingefügte e-mail habe ich an die Unterhaltsvorschusskasse gesandt.
"Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin seit Jahren mit meiner zwölfjährigen Tochter (alleinerziehend, chronisch krank, habe alleiniges Sorgerecht, das Kind ist das gesamte Jahr über an allen Wochentagen von mir betreut, lebt ausschließlich in meinem Haushalt) im Alg 2-Bezug, erziele keinerlei eigenes Einkommen, erfülle somit nicht die Anspruchsvoraussetzungen für Unterhaltsvorschuss.
Aufgrund einer aktuellen Unterhaltsherabsetzung (im Rahmen einer Beistandschaft) müsste nun der fehlende Differenzbetrag durch das Jobcenter gezahlt werden, da meine Tochter infolgedessen einen höheren Bedarf durch geringeres Einkommen/Unterhalt hat.
Das Jobcenter wies mich jedoch explizit an, trotz dieser ihm bekannten Umstände einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss bei der Unterhaltsvorschusskasse zu stellen.
Muss ich also trotz fehlender Anspruchsvoraussetzungen einen solchen Antrag stellen? Erhalte ich dann einen Ablehnungsbescheid der Unterhaltsvorschusskasse und muss diesen beim Jobcenter erst vorlegen, um dann, erst im Anschluss hieran, vom Jobcenter höhere Leistungen (Alg 2) für meine Tochter gewährt/bewilligt zu bekommen?
Ich habe auf der Seite "hamburg.de" gelesen, dass die Anträge einer Bearbeitungszeit von 6 Monaten unterliegen - ich kann jedoch aus nachvollziehbaren Gründen unmöglich sechs Monate auf die erhöhte Zahlung (Alg 2) warten - nicht einmal einen Monat.
Was kann ich aber tun, wenn das Jobcenter sich weigert, in Vorleistung zu gehen, bis ich den Ablehnungsbescheid der Unterhaltsvorschusskasse erhalten habe?
Und ist das Jobcenter überhaupt berechtigt, einen solchen Antrag (auf Unterhaltsvorschuss) bzw. Ablehnungsbescheid von mir zu fordern, wenn doch im Vorhinein bereits unstrittig ist, dass ich gar nicht anspruchsberechtigt bin, mein Antrag unzweifelhaft abgelehnt und somit nur einen unnötigen Verwaltungsaufwand bedeuten würde?
Für Ihre Antwort danke ich Ihnen schon jetzt.
Freundliche Grüße
Name"
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29. April 2018
Wenn ich übrigens beim Jobcenter einen Vorschuss - zur Überbrückung der Zeit, in der ich "herabgesetzten" Unterhalt erhalte und mir also €269,- je Monat fehlen (was meine Tochter und ich nicht lange überleben würden/könnten) - beantrage, hat das Jobcenter einen Monat (!) Zeit, bis es den Vorschuss auszahlen muss, jedoch ist auch das Ermessenssache, ob überhaupt dann Geld gezahlt wird oder ob man mit Lebensmittelgutscheinen abgefertigt wird und auch, in welcher Höhe der Vorschuss, wenn, gezahlt wird, ist reine, d.h. willkürliche "Ermessenssache" des Jobcenters.
"[...] Die Höhe des Vorschusses bestimmt nicht der Leistungsempfänger, sondern das Jobcenter. Dabei berücksichtigt es normalerweise unter anderem folgende Aspekte:
Höhe des Hartz-4-Satzes, der voraussichtlich gezahlt wird
Lebensverhältnisse des Betroffenen
In der Regel ist der bewilligte Vorschuss nicht so hoch wie der komplette Hartz-4-Satz für einen Monat.
Erhält der Antragsteller den Hartz-4-Vorschuss sofort? Gemäß § 42 Absatz 1 SGB I muss der Vorschuss spätestens einen Monat nach dem Erhalt des Antrags gezahlt werden.
Welche Form hat der Hartz-4-Vorschuss? Der ALG-2-Vorschuss muss übrigens nicht unbedingt in Form von Geld gewährt werden. Auch die Ausgabe von Gutscheinen, z. B. für Lebensmittel, ist möglich. [...]
Anrechnung des Vorschusses: Der bewilligte Hartz-4-Vorschuss wird auf die Leistung angerechnet, welche dem Empfänger zusteht. Das bedeutet, dass der Betrag des Vorschusses vom Hartz-4-Satz abgezogen wird. [...]"
https://www.hartz4hilfthartz4.de/vorschuss/
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02. Mai 2018
Juhuu Juhuu Juhuu!
Nachdem ich schon wieder fast am Abdrehen war, gibt es nun einen winzigen Silberstreif am Horizont:
In Sachen Unterhalt (siehe meine Mitteilungen hierzu aus den letzten Tagen) - nochmal die Zusammenschau:
Jugendamt/Beistandschaft setzt Unterhalt kurzfristig herab, also quasi Fünf vor Zwölf: Mitteilung an mich am Monatsende, dass ab dem 01.05. nur noch herabgesetzter Unterhalt gezahlt wird, meiner Tochter und mir somit ab Mai €269,- Unterhalt fehlen.
Jobcenter wird die Anpassung des infolgedessen nun erhöhten Bedarfs nicht zeitnah vornehmen (wollen), fordert von mir, zuvor einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss bei der Unterhaltsvorschusskasse zu stellen, o b w o h l das Jobcenter weiß, dass und warum ich nicht anspruchsberechtigt bin (Kind ist 12, wir sind im Alg 2-Bezug, ich habe keinerlei eigenes Einkommen).
Unterhaltsvorschusskasse teilt mit, die Bearbeitung der Anträge dauert durchschnittlich 6 Monate. Yippie! Komm-lass-uns-Verrecken-spielen! Was sind schon 6 Monate im Hartz-Vollzug mit monatlich knapp €270,- weniger - ohne jegliche finanzielle Rücklagen, familiäre Unterstützung ..., das macht man doch mal eben mit Links! Wird einfach gar nichts mehr gegessen. 6 Monate lang. Ach komm, das wird ja wohl drin sein!
Und wenn ihrs nicht überlebt, du und dein Hartz-Balg - ist nicht schade drum. Zwei Ballastexistenzen weniger. Yippie!
Okay, Contenance, Elsbeth.
Aber bisschen Unterhaltungswert soll der Dreck wenigstens für andere noch haben.
Jugendamt/Beistandschaft teilt mit: Stellen Sie beim Jobcenter einen Antrag auf Vorschuss. - Ja, den Text kenn´ ich von den letzten drei Malen schon, als das Jugendamt (!), nicht der Unterhaltspflichtige also, sondern die Behörde, die ja gerade im Rahmen der Beistandschaft eigentlich Unterstützung sein soll, den Unterhalt drei Mal bereits erheblich verspätet an mich weitergeleitet hatte und ich deshalb ganz tief in der Bredouille saß. Grund war übrigens jedes Mal vorgeblich ein technischer Fehler bzw. ein Problem mit der software bzw. eine lange Banklaufzeit.
Vorgesetzter der zuständigen Sachbearbeiterin beim JA war zwar wiederholt am Telefon verständnisvoll, sagte mir aber klar und deutlich: "Ich kann Ihnen leider nicht helfen. Es gab früher mal die Möglichkeit einer unbürokratischen, kurzfristigen Auszahlung in solchen Notfällen, die gibt es jetzt nicht mehr."
Also: Jugendamt hat keinen Notfallplan, keine Notfallkasse. Ferddisch. Mussu halt verhungern tun, Elsielein mit Kindelein. Da kann dir jez auch gaar niemand dabei helfen. Is´ jez halt bissi dumm gelaufen.
Wie gesagt: drei Mal hatten wir das jetzt schon so. Inzwischen nun also das vierte Mal, wenn ich mich nicht verzählt hab´.
Jugendamt zahlt also nix. Sie hätten ja den Bescheid so erlassen können, dass ich einen Monat Zeit gehabt hätte, dass die Unterhaltszahlung also für Mai noch in bisheriger Höhe hätte geleistet werden müssen und erst ab Juni in verminderter - eben deshalb, um diese Notsituation für meine Tochter und mich zu vermeiden, ihr vorzubeugen.
Oder man muss halt dann wenigstens in Notfällen kurzfristig zur Überbrückung Geld auszahlen (können/wollen). - Nee, is´ nich. Beides nich. Ende der Durchsage.
Unterhaltsvorschusskasse sagte nun, nachdem ich dort eine e-mail hingesandt hatte, ich soll mit Unterlagen persönlich vorsprechen kommen, dann wird man sehen.
Fein, ich kann mir halt nur die Fahrkarte in die Innenstadt nicht leisten, weil ich ja Hartz 4 und jetzt auch noch nicht mal das Unterhaltsgeld habe. Tut mir leid, dass ich von dem Bisschen, das ich grade noch hatte, Nahrungsmittel gekauft habe - statt einer Fahrkarte.
Schwarzfahren geht nicht - ich wurde schon zweimal erwischt, beim dritten Mal wandere ich in den Knast - "Ersatzfreiheitsstrafe".
Warum fährst du auch schwarz, du garstige Else! Verzichte gefälligst auf Nahrung und kauf´ dir stattdessen `ne Monatskarte! Echt jetzt, wie kann man so unmoralisch drauf sein und sich "Leistungen erschleichen", nur weil man materiell arm ist. Schäm´ dich!
Bliebe zur Existenzsicherung also nur noch der Vorschuss des Jobcenters. Haken an der Sache: Jobcenter hat laut Gesetz einen Monat Zeit, den Antrag auf Vorschuss zu bearbeiten und einen Vorschuss dann auszuzahlen, überdies muss das Jobcenter dann kein Geld zahlen, sondern kann auch mittels Lebensmittelgutscheinen erniedrigen und w e n n es Geld zahlt, dann auch nur nach eigenem (des Jobcenters) Ermessen.
Else - Du hältst jetzt also mal den vorlauten Rand und kommst gefälligst ganz klein und demütig bettelnd angewinselt! Nur, dass das schon mal unmissverständlich geklärt ist.
Du bist hier nämlich der letzte Dreck und musst dankbar sein, dass du in Doitschland vegetierst, wo du noch ein paar verfaulte Gnadenbrösel vom Staat zugeworfen kriegst.
Herrgott nochmal, hast du das denn immer noch nicht gefressen?! - FRISS ODER STIRB! Deine Entscheidung, Else.
Okay, wo war ich gleich stehengeblieben? Achja:
Du kriegst also kein Geld vom Jugendamt, keins von der Unterhaltsvorschusskasse und auch keinen "Vorschuss" vom Jobcenter - oder den allenfalls erst im Juni. Heißt: Wie du den Mai mit €269,- weniger überlebst: ist dein verdammtes Pech.
Bleibe nur noch, beim Sozialgericht ggf. einen Antrag auf Einstweilige Anordnung (nach §86 b SGG) zu stellen, auch dafür aber müsste ich irgendwie erstmal in die Stadt kommen/fahren können - zum SG.
Und ich weiß nicht, ob die E.A. möglich ist, wenn es sich um Vorschuss handelt?
Warum ich nun dennoch in Jubel ausgebrochen bin: Weil ich nach längerem Hin und Her (warum eigentlich nicht gleich so?) von der Frau bei der Unterhaltsvorschusskasse nun wenigstens eine Bestätigung per e-mail-Anhang übersandt bekam, aus welcher hervorgeht, d a s s und warum ich nicht anspruchsberechtigt bin. Ich hoffe, das reicht dem Jobcenter jetzt als Nachweis.
Im Grunde hätten sich sämtliche Behörden auch einfach unbürokratisch und zeitsparend untereinander, miteinander austauschen können. Wer jetzt "Datenschutz!" ruft - nee: ich habe alle drei Behörden genau hierzu wiederholt schriftlich autorisiert: sich bitte direkt miteinander über die aktuelle Situation austauschen zu sollen. Machen die aber nicht. Basta.
Jetzt hängt es also - wieder mal - nur noch am Jobcenter: ob bzw. wie "zeitnah" sie die Leistungen anpassen (Änderungsbescheid erlassen und Zahlung an mich veranlassen) - und ob meine Tochter und ich also über den Mai kommen oder eben nicht.
Anmerken möchte ich abschließend:
Es gehen laufende Zahlungen natürlich trotzdem von meinem Konto ab (Strom, Wasser, Telefon bspw.), ist dieses nicht ausreichend gedeckt, kommt es folglich zu kostenintensiven Rücklastschriften. Und keine der verursachenden B e h ö r d e n zahlt, erstattet mir diese.
Nur nochmal kurz zur Verdeutlichung:
An all dem trifft mich und/oder meine Tochter keinerlei Verschulden - aber wir haben den Schaden - den staatliche Behörden wiederholt verursachen, nicht nur uns btw und nicht nur ein Mal.
Yippie.
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07. Mai 2018
Ich weiß nicht, woran es lag, vielleicht daran, dass ich diesmal eine Riesenwelle gemacht habe?
Ich hatte sowohl der Dame bei der Unterhaltsvorschusskasse, als auch meiner Sachbearbeiterin beim Jugendamt/Beistandschaft als auch den beiden Sachbearbeiterinnen beim Jobcenter (ich hab´ da jetzt nämlich gleich zwei in der Leistungsabteilung, die beide auf dem Briefkopf stehen) ausführlich mitgeteilt, dass und warum die Vorgehensweise Hamburgischer Behörden, d.h. deren Umgang mit den wirtschaftlich Schwächsten unzumutbar ist und dass ich mich erneut an die Sozialsenatorin, diesmal aber auch an Medien wenden werde.
Heute ist das Geld auf mein Konto eingegangen, jedenfalls das des Jobcenters, in bereits angepasster Höhe (!), das des Jugendamtes (Unterhalts"rest") noch nicht. - Es k a n n also durchaus sehr schnell gehen (mit Änderungsbescheid, den ich auch bereits erhalten habe, und Überweisung) ... .
Dass das bisher nicht der Fall war - und das wiederholt - muss folglich andere als "technische" Gründe gehabt haben.
Jedenfalls: Wir müssen jetzt (Mai) also nicht mehr hungern.
Warten wir auf den nächsten Einlauf, denn dieser kommt so gewiss wie das Amen in der Kirche - nein, das lehrt nicht der Pessimismus, sondern die Behördenerfahrung.
Trotzdem wollte ich diesen heute mal positiven Umstand nicht unerwähnt lassen.
Übrigens: Es wird einem ja immer wieder gesagt, wenn man sich wehre, sei das häufig von Erfolg gekrönt, man müsse sich quasi nur trauen bzw. "aufraffen, zusammennehmen", es versuchen.
Ja, ich weiß, dass viele sich das Gefühl von Selbstwirksamkeit erhalten möchten.
Meine Erfahrung und Beobachtung zeigt jedoch, dass es oft nicht möglich ist, sich "zu wehren", sondern dass der Erfolg von diversen Faktoren abhängt, die nicht sämtlich oder überhaupt selbsttätig beeinflussbar sind - etwa, ob und welche Druckmittel man hat, dass man überhaupt gegen eine staatliche Behörde, die eigentlich unterstützen soll (Sozialstaatsprinzip, "Fördern" ...), Druckmittel, Rechtsmittel regelmäßig (nicht nur in seltenen Ausnahmefällen) anwenden, einlegen muss.
Vor allem hängt der Wehrerfolg davon ab, ob man seine Rechte kennt und sie mittels Rechtsbeistand (Anwalt) durchsetzen kann - ohne Anwalt hat man im Grunde kaum je eine Chance, werden Widersprüche bspw. regelmäßig abgewiesen usw..
Auch hängt es davon ab, wo man wohnt - Bundesland, Stadt, Größe der Stadt - und an welche Sachbearbeiter man gerät, selten kann man hier G l ü c k haben und an menschliche Jobcentermitarbeiter geraten, häufig ist dies jedoch leider nicht der Fall und Glück/Zufall ist nichts, worauf man zählen, sich verlassen, das man einplanen oder auf das man direkten Einfluss haben kann.
Man fühlt sich sehr häufig, sehr lange Zeit also ausgeliefert - den Jobcenterschikanen, der Behördenwillkür.
Im Grunde braucht daher jeder Betroffene, im Hartz-Vollzug Befindliche, eigentlich permanent einen guten, engagierten, versierten Fachanwalt für Sozialrecht zur Seite.
Man wird ja über seine tatsächlichen Rechte von den Jobcentern vollständig absichtsvoll im Unklaren gelassen, hierüber nicht (angemessen, verständlich) aufgeklärt, sondern wichtige Informationen werden stattdessen ständig absichtsvoll vorenthalten.
Und dieser Umstand alleine ist ja völlig unhaltbar - dass staatliche Behörden, insbesondere Jobcenter, systematisch gerade die wirtschaftlich Schwächsten betrügen, schikanieren, drangsalieren, sie beschädigen und das in unzähligen Fällen: wissentlich rechtswidrig.
Und dass sich daran nichts ändert, liegt insbesondere daran, dass dieses rechtswidrige Vorgehen, dieses Fehlverhalten von Jobcentermitarbeitern keine (rechtlichen, negativen) Konsequenzen hat, sondern die Mitarbeiter stattdessen viel mehr zu solchem Verhalten angehalten werden (Zielvorgaben, Prämien der Teamleiter ...).
Das ist schlicht ein Skandal, den aber niemand in verantwortlicher (Regierungs-) Politik interessiert, tangiert. Man will es ja genau so, siehe Sinn und Zweck der Agenda 2010.
Was genau nun in meiner jetzigen Situation "geholfen" hat, weiß ich nicht, vielleicht Abläufe im Hintergrund, von denen ich keine Kenntnis habe, sie möglicherweise auch nicht haben soll.
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16. Februar 2018
Inzwischen weiß ich, dass die Klage gegen die Kindergeldrückforderung nicht vorm Sozial-, sondern beim Finanzgericht zu erheben ist - und dort mit Kosten (Gerichtskosten) verbunden.
Das Problem:
In wenigen Tagen läuft die Klagefrist aus, es gibt zwar die Möglichkeit auf PKH, aber ich weiß nicht, ob meinem PKH-Antrag stattgegeben würde oder nicht. Das hängt davon ab, ob bei Gericht meiner Klage Erfolgsaussichten beschieden werden oder nicht - und ob das der Fall sein wird/würde, kann ich nicht in Erfahrung bringen - wie auch?
Aus finanziellen Gründen kann ich mich natürlich auch nicht anwaltlich beraten lassen - in Hamburg gibt es ja nur die ÖRA (keinen Beratungshilfeschein für anwaltliche Erstberatung), mit der ÖRA habe nicht nur, aber eben auch ich wiederholt negative Erfahrungen gemacht (keine Beratung, man wird nur abgewimmelt, wartet davor stundenlang, muss zur Beratungsstelle auch erst mal hingelangen - Stichwort ÖPNV ...).
Würde PKH nicht gewährt, hätte ich mit Kosten knapp um die €400,- zu rechnen, das teilte man (Finanzgericht) mir telefonisch mit.
Wenn ich die Klage dann zurücknähme (wenn PKH nicht bewilligt werden würde), bliebe ich immer noch auf knapp €200,- sitzen. - Zusätzlich zum ursprünglichen Betrag, der von mir gefordert wird.
Die Kindergeldrückforderung hängt mit dem Verhalten meines damals pubertierenden, sechzehnjährigen, heute vierundzwanzigjährigen Sohnes zusammen.
Ich habe das Kindergeld zu keiner Zeit absichtsvoll "unterschlagen", ich war schlicht davon ausgegangen, dass es mir selbstverständlich zustand - als die Situation sich damals geändert hatte, habe ich die Familienkasse umgehend schriftlich darüber unterrichtet - alle entsprechenden Schreiben liegen auch jetzt noch zu Dokumentations-, Nachweiszwecken vor.
Die Familienkasse sieht das jedoch anders und fordert seit Jahren das vorbeglich überzahlte Kindergeld zurück - inklusive Säumniszuschlägen, die den Betrag permanent erhöhen - diese Säumniszuschläge laufen übrigens auch dann weiter, wenn ich den Forderungsbetrag in Raten abzuzahlen versuche (was ich augenblicklich nicht kann) - da ich jedoch grundsätzlich nur Kleinstraten zahlen könnte, würde ich den Betrag niemals je abzahlen können - eben aufgrund der Zinsen.
Und jetzt? - Klagen oder nicht? Frist läuft übermorgen ab.
Wie gesagt: Es ist immer irgendein Stress.
Ich sehe das alles ein: wenn ich etwas tatsächlich selbst verschuldet habe - aber nicht, wenn mich keinerlei eigenes Verschulden trifft!
Es ist ganz einfach Fakt:
Wenn du materiell arm bist und dir keinen Rechtsbeistand, Rechtsvertretung (Anwalt) leisten kannst: gibt es für dich kein Recht - keinen Rechtsstaat. Von Gerechtigkeit spreche ich da im Übrigen noch nicht mal.
Übrigens: Ich habe nicht "nur" diese Schulden, sondern auch noch andere - allein €10.000,- BAföG-Schulden aus dem Studium. Das nur randläufig.
Kein Land in Sicht.
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Und das hier ist nicht gerade ermutigend:
"[...] Erfolgsquote bei streitigen Entscheidungen
In 28,56 % der Verfahren vor den Verwaltungsgerichten werden streitige Entscheidungen gefällt, ergehen also in der Regel Urteile. Davon wiederum hat die Klägerseite, also regelmäßig der eine Behörde verklagende Bürger oder das eine Behörde verklagende Unternehmen
voll obsiegt in 15,6 %,
teilweise in 6,71 %,
voll verloren in 81,04 %
der durch streitige Entscheidung erledigten Verfahren. Geht man davon aus, dass das Gewinn-Verlust-Verhältnis beim teilweisen Unterliegen 50 % beträgt, dann beträgt die Obsiegensquote der Kläger 18,96% und die Unterliegensquote 81,04 % der durch streitige Entscheidung erledigten Verfahren. Was sagt uns das? Nicht einmal jeder Fünfte, der sein Verfahren gegen eine Behörde in der ersten Instanz bis zur streitigen Entscheidung durchzieht, gewinnt! [...]"
Quelle: justiz-und-recht.de - "Erfolgsaussichten einer Klage vor den Verwaltungsgerichten: Die Behörde hat fast immer Recht"
10. März 2017
Nur mal wieder kurz zwischendurch in eigenen Angelegenheiten:
Aktuell habe ich auf ein Schreiben des Sozialgerichts im Rahmen meiner dort noch bearbeitet (?) werdenden Klage (gegen eine Jobcenter-Entscheidung) umgehend fristwahrend zu reagieren, außerdem eine Antwort auf die x-te Mahnung des Inkasso-Services der Agentur für Arbeit zu reagieren.
Es handelt sich um eine nach wie vor falsche Forderung, Forderungsaufstellung, falscher geforderter Betrag, in diesem Zusammenhang wie zusätzlich in einer anderen Sache - zum ebenfalls wiederholten Male - hatte ich auch ein Schreiben an die für mich zuständige Jobcentermitarbeiterin zu verfassen, so heute geschehen.
Desweiteren muss ich fristgerecht eine neue Klage beim Sozialgericht einreichen, d.h. sie erst mal verfassen, wofür ich mehrere Stunden "am Stück" Ruhe, Konzentration brauche - was schwierig ist, da mein Kind gerade Ferien hat und wir, wie immer, n i ch t s unternehmen können ... (aber viele ihrer Mitschüler, auch: wie immer, verreist sind ...).
Und schließlich ist auch noch ein weiteres Schreiben an den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit ausstehend, von mir anzufertigen, da nach wie vor man sich dort weigert, die Fehler im bisherigen Ärztlichen Gutachten richtigzustellen.
Es handelt sich dabei um nicht nur grobe Rechtschreib- und grammatikalische Fehler, sondern eben gerade um auch inhaltliche - meine Ärzte wurden namentlich falsch bezeichnet, ärztlich bereits diagnostizierte Erkrankungen im Gutachten gar nicht aufgeführt, mein Lebenslauf, beruflicher Werdegang unvollständig aufgelistet, falsche Angaben zu meiner Tochter gemacht ... .
Aktuell warte ich überdies nun auf das nächste Gutachten des ÄD der Agentur für Arbeit, nachdem ich kürzlich nochmals bei einem mit der Arbeitsagentur kooperierenden Arzt war - zu diesem Termin, wie stets, genötigt, gezwungen wurde. Zu alleine dieser "Untersuchung" könnte ich wiederum eine Abhandlung schreiben - vielleicht an anderer Stelle mit mehr Zeit, ich werde darauf ohnehin ja in Kürze gegenüber dem Jobcenter reagieren müssen ... .
Zusätzlich läuft noch eine andere, mich massiv belastende Sache im Zusammenhang mit mir gegenüber getätigter sexueller Gewalt ... .
Und als sei all dies noch nicht genug, habe ich auch noch Auseinandersetzungen mit der Schule, die meine Tochter (gezwungenermaßen) besuchen muss und an welcher unhaltbare Zustände leider herrschen, weshalb einige Eltern nun versuchen, ihre Kinder in anderen Schulen unterzubringen, leider haben wir diese Möglichkeit nicht.
Außerdem "die üblichen" Belastungen durch nach wie vor bestehende gesundheitliche Probleme (aktuelles Körpergewicht wie gesagt 48,5kg bei 1,67m Körpergröße) - der UKE-Befund ist inzwischen auch da und bestätigt alle bestehenden physischen Erkrankungen nur noch ein weiteres Mal, mit noch immer ungeklärter Ursache.
Und auch mein Kind ist von Zeit zu Zeit eben mal krank (übliche, verbreitete Viruserkrankungen).
Ja: Urlaub, Regeneration wäre nicht nur schön, sondern eigentlich längst und dringend erforderlich - nach 33 Jahren ohne Urlaub wäre das doch eigentlich mal ganz nett.
Nein, kein "Selbstmitleid" - schlicht Faktennennung. Und nein, ich bin wie gesagt keine "bedauernswerte Randerscheinung".
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16. März 2017
Zweite Klage gegen das Jobcenter ging heute ans Sozialgericht.
Auf die erste habe ich noch keine abschließende Antwort erhalten - es ist noch kein Urteil ergangen.
Allerdings war ich vom Sozialgericht bezüglich der ersten Klage ja bereits aufgefordert worden, diese - vorgeblich mangels Erfolgsaussicht - selbst zurückzunehmen, man (Gericht, Justizfachangestellte) hatte mir einen entsprechenden Antrag/Vordruck übersandt. Nein, ich habe die Klage nicht zurückgenommen.
Nun kürzlich sollte ich auf ein Schreiben des Jobcenters ans Gericht nochmals schriftlich (gegenüber dem Gericht) Stellung nehmen. Dies tat ich - dabei auch abermals auf meine Klagschrift, d.h. meine ausführliche Klagebegründung hinweisend, in welcher ich zu all dem bereits umfassend Stellung genommen und den Hergang mittels entsprechender Anlagen auch dokumentiert, nachgewiesen hatte.
Nun war in einer anderen Sache eine weitere Klage erforderlich geworden. Auch diese habe ich mit umfangreichen Dokumenten (Anlagen) zwecks Beweisführung versandt.
Ich wehre mich - so gut und so lange ich es eben nur und noch kann.
Körperlich geht es immer schlechter.
Gestern und heute wieder kaum den Weg, die 2km hin und wieder zurück zu den Einkaufsläden und zur Post, geschafft. Schwäche, Muskelschmerzen, Kreuzschmerzen werden immer schlimmer (wache nachts davon auf, kann mich dann kaum von einer Seite auf die andere drehen) - gerade auch beim Laufen.
Selbst die Ärztin im UKE (Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf) sagte, es müsse abgeklärt werden, angeblich käme das alles nicht von der Annemie (Anämie) alleine - ich dürfte nicht noch weiter Muskeln abbauen. Witzig. Aufbauen werde ich sicher auch keine - wie denn?
Ob ich Fleisch esse, fragte sie. Nein, ich esse kein Tierindustriefleisch. Schon ewig nicht mehr. Bio-Fleisch kann ich mir nicht leisten.
Wahrscheinlich also Eiweißmangel - neben den anderen "Vitalstoffmängeln". Ich habe kein Geld für eine gesunde, ausgewogene Ernährung.
Für die Anlagen (Kopien) fürs Gericht heute mehr als €9,- ausgegeben. Erstattet auch keiner. Und ist ja nicht das erste Mal, dass ich so viel kopieren musste. Dann auch jedes Mal die Schreiben per Einwurfeinschreiben ans Gericht, manche auch ans Jobcenter, Widersprüche bspw., verschicken. Ja, das kostet - in Hartz 4: zu viel!
Kind braucht nun neue Halbschuhe, die von letztem Herbst sind schon wieder zu klein, neue Inliner, die alten sind mittlerweile ebenfalls zu klein, immer noch ein neues, größeres Secondhand-Fahrrad, das funktionsfähig, verkehrstauglich ist.
Sie hätte auch lange schon gerne ein Skateboard. Wie die anderen Mädchen.
Wäscheständer ist jetzt total im A.... . Wie so vieles andere auch im hiesigen Haushalt.
Ferien sind fast um. Ihre Mitschülerinnen waren verreist - wie auch jede Ferien. Ja, wir wohnen hier in einem sehr elitären Stadtteil, da ist die Ausgrenzungs-, damit Schmerzerfahrung nun mal Alltag.
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26. März 2017
Weil es ja alles noch immer nicht zu "reichen" scheint:
das Beschädigtwerden durch den Staat (!) mittels Jobcenterchikanen, die materielle Armut mit all ihren einhergehenden Entbehrungen - gerade: für das Kind (denn eben hierunter leiden deren Mütter bekannterweise am meisten, deshalb wird so vorgegangen), die je persönlichen familiären, belastenden Hintergründe, die physischen, chronischen Erkrankungen (mit auch allen einhergehenden Einschränkungen, Belastungen, Entbehrungen), das Geschädigtsein durch sexuelle, physische und psychisch-emotionale Gewalt
... weil all das noch immer nicht dazu geführt hat, dass sie ihre Klappe hält:
hat sie jetzt von der Schule (Schulleitung) ihres Kindes ein Absentismusverfahren reingewürgt bekommen - und das jeder Grundlage entbehrend und völlig unverhältnismäßig. Mit so maximal aufgebauter Drohkulisse als irgend möglich: dem Hinweis auf nicht nur Bußgeld durch vorgeblich bestehende Ordnungswidrigkeit, sondern dem Androhen strafrechtlicher Konsequenzen und der "Information" von Jugendamt und Schulaufsicht.
Ja, das kommt nicht aus heiterem Himmel:
Ich habe mir erlaubt, schulische Vorfälle offen zu kritisieren, Eltern zu informieren, die Schule um entsprechende Änderungen zu bitten.
Wie bereits erwähnt, wurden zwei Jungen als "Störenfriede" aus der Klasse genommen - schon das war ein fataler Fehler, mehrere Eltern überlegten, ihre Kinder in anderen Schulen unterzubringen, eine Mutter hatte ihre Tochter bereits abgemeldet und hatte bereits an einer anderen Schule einen Platz für sie. Ich bin also nicht "überempfindlich" oder "hysterisch".
Nur: Man kriecht eben vor jenen, die sich wehren können - weil vermögend, weil Kontakte, Beziehungen, Einfluss, Ansehen habend - und tritt die, die sich nicht im Mindesten wehren können, weil materiell arm, schon dadurch massiv geschwächt, außerdem gesellschaftlich abgewertet, überdies vor allem nicht wehrhaft, da sie sich finanziell keinen Rechtsbeistand leisten können und somit die idealen Fußabtreter sind.
Und wenn solche Untermenschen dann auch noch ledige, alleinerziehende Frauen, überdies mittellos, im Hartz-Vollzug, nach deren Vorstellung also asozial sind und sich dann trotzdem Kritik anmaßen - nach deren Definition somit Querulanten sind, also maximal lästig - wird diesen Menschen mittels noch mehr Druck, Schikane, S t r a f e, Gewalt ganz schnell verdeutlicht, wer aus welchen Gründen die Macht hat - und was das konkret bedeutet ... .
So läuft das - im "demokratischen Rechtsstaat Deutschland": heute noch.
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Nachtrag: Ich habe heute schon mal mit der Rechtsabteilung der Schulbehörde telefoniert und unseren Fall geschilder, der dort tätige Herr, mein Telefongesprächspartner, vermittelte mir, dass ich, sollte es also zu einer Anhörung kommen, alles nochmals schriftlich so darlegen solle, wie ich es nun heute mündlich bereits tat - es würde das Verfahren dann sehr wahrscheinlich eingestellt.
Überdies hatte ich mich gestern bereits per e-mail an den Elternrat der Schule wie auch an den Landeselternrat gewandt. Hier warte ich nun auf Rückmeldungen.
Letztlich ist es so, dass vor diesem Hintergrund - des unverhältnismäßigen, unangemessenen, lediglich Macht demonstrieren, einschüchtern wollenden Vorgehens seitens der Schulleitung (!) - das für den weiteren Besuch dieser Schule erforderliche Vertrauensverhältnis auf meiner Seite irreversibel zerstört ist.
Leider können wir, d.h. meine Tochter, jedoch nicht "einfach" auf unsere, ihre Wunschschule wechseln.
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Hier (eingebundene Links/Quellen) findet sich belegt, dass u.a. auch die für die Ärztlichen Dienste der Agenturen für Arbeit tätigen Gutachter gerade n i c h t unabhängig sind - siehe Interessenkonflikt.
§35 BDSG - zum Recht auf Richtigstellung falsch erhobener Daten ...
14. April 2017
Was für ein Zufall:
Erst habe ich diesen Monat das Hartz-Gnadenbrotgeld mehrere Tage verspätet überwiesen bekommen - weil meine Sachbearbeiterin (der "Leistungs"abteilung), Zitat "zwei Wochen nicht im Haus" war und ihre Vertretung (die namentlich mir zu nennen sie mir verweigerte) ihr, der Sachbearbeiterin, meinen Weiterbewilligungsantrag "wieder auf den Tisch gelegt hat" (unbearbeitet) - wofür mich jedoch folglich weder ein Verschulden noch eine Verantwortung trifft, worunter mein Kind und ich aber zu leiden hatten, da wir jeden Monat dringend auf die verlässlich und pünktlich erfolgende, eingehende Zahlung angewiesen sind, da das Geld ohnehin hinten und vorne nicht über den Monat reicht (Regelbedarfe viel zu gering).
Und nun - was ein Zufall, wie gesagt - erhalte ich nun im selben Monat die ebenso dringend notwendige und längst erwartete Unterhaltszahlung nicht, die in unserem Falle das Jugendamt (Abteilung Beistandschaften) an uns auszahlt, eigentlich genau dafür: damit ich das Geld in jedem Falle verlässlich erhalte.
Nun gab es aktuell aber, wie so ähnlich bereits im Jahr 2015, Zitat "eine technische Panne". - Wieder trifft mich dabei kein Verschulden, liegt dem kein Fehlverhalten meinerseits zugrunde, habe ich dies nicht verursacht und/oder zu verantworten, aber meinem Kind und mir fehlt das Geld!
Und abgespeist wurde ich gestern lediglich mit einer e-mail: "Gehen Sie am Dienstag, 18.04.2017, zum Jobcenter und bitten Sie um Auszahlung des Unterhaltsbetrages für diesen Monat."
Macht ja nix, dass wir über Ostern nun also wieder auf dem Trockenen sitzen - ohne Erspartes, ohne irgendwelche Rücklagen, das Konto bis zum Anschlag im Soll, ohne Familie im Hintergrund, die dann mal "was zusteckt, aushilft".
Und seltsam auch, dass ich gerade letztes Jahr über die Zeit von Weihnachten und dem Geburtstag meiner Tochter sanktioniert werden sollte - was sich nur mittels anwaltlicher Hilfe gerade noch abwehren ließ.
Und seltsam auch, dass bereits im Jahr zuvor (2015) mir im Dezember, ebenfalls vor Weihnachten also, "versehentlich" weniger Geld überwiesen wurde - und es erst Wochen später nachgezahlt wurde.
Das hat selbstverständlich alles nichts miteinander zu tun, vor allem nichts mit meinen erfolgten Widersprüchen, laufenden Klagen vorm Sozialgericht und dem Abgewehrthaben der letzten Sanktion ... .
Nein, das ist alles keine Schikane. Nie im Leben würde der Staat so vorgehen: absichtlich, vorsätzlich rechtswidrige Sanktionen verhängen und Geld nicht auszahlen - wissend, dass damit den Betroffenen die Beine weggeschossen werden, dass man ihnen die Existenzgrundlage entzieht - dass man sie hungern lässt.
Nein, so etwas findet in Deutschland keinesfalls statt.
Deutschland ist ein demokratischer Rechts- und Sozialstaat.
In diesem Sinne:
Fröhliche Ostern allerseits!
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18. April 2017
Nochmal zur aktuellen Situation des vom Jugendamt/Beistandschaft nicht gezahlten Unterhalts für diesen Monat:
Wie erwartet: Das Jobcenter zahlt mir den Unterhalt natürlich nicht in bar aus - weder heute noch morgen oder sonst irgendwann.
Ich dürfte heute zum Jobcenter fahren - schwarz natürlich, denn wer schon für Lebensmittel kein Geld mehr hat, hat auch keines für eine Fahrkarte für den ÖPNV, nein ich habe kein Auto und auch keinen Führerschein, dann würde mir dort, nachdem ich im Wartebereich eine Nummer gezogen und schätzungsweise zwei Stunden (wie sonst üblich) gewartet haben würde, ein Lebensmittelgutschein überreicht, mit welchem ich dann "einkaufen gehen" kann - man würde mir kulanterweise €30,- auf dem Gutschein ausstellen, das sei aber schon deutlich mehr als erforderlich und überdies würde natürlich jedes Geschäft diesen Gutschein akzeptieren.
Im folgenden Monat, Mai 2017, würden mir diese €30,- dann aber wieder abgezogen, was wiederum auch einen Änderungsbescheid nach sich zieht - also: maximaler Bürokratieaufwand, da der Unterhalt ja noch an mich gezahlt würde - vom Jugendamt, noch diesen Monat, das Geld sei schon angewiesen, es müsste, Zitat der Jobcenter Sachbearbeiterin "morgen oder übermorgen" auf meinem Konto eingegangen sein.
Der Abteilungsleiter des Jugendamtes hatte mir am Donnerstag vergangener Woche jedoch noch gesagt, selbst wenn es bereits angewiesen wäre, würde es fünf bis sieben Tage dauern, bis es auf mein Konto einginge - und natürlich zählen die Feiertage (Ostern) hier nicht mit.
Nochmal im Klartext:
Ich habe es nicht verschuldet, dass es im Jugendamt zu einer "technischen Panne" kam, die vorgeblich durch die software "JUS-IT" verursacht wurde und mit welcher es seit Jahren offenbar immer wieder diverse Probleme gibt, aber meine Tochter und ich sind die Leidtragenden - sitzen seit Tagen und über Ostern auf dem Trockenen, wie schon zu Monatsanfang, als auch das Jobcenter mir die "Leistung" für April verspätet überwies.
Und nun muss ich beim Jobcenter kriechen und betteln - darum, dass man uns gnädigerweise etwas Geld zum Kauf von Nahrung gibt. Statt dass dies die Behörden untereinander, miteinander klären.
Und dafür soll ich überdies schwarz zum Jobcenter und zurück fahren und erhalte dann jedoch nicht einmal Geld, sondern lediglich einen Lebensmittelgutschein, der dann im nächsten Monat also wieder "verrechnet" wird.
Und von dem ich nicht weiß, ob er im hiesigen, elitären Stadtteil überhaupt angenommen wird. Mit dem ich mich außerdem als Untermensch "oute", mich damit ein weiteres Mal erniedrigen lassen muss: Im Laden stehend, als "Asoziale", die schon irgendwas verbockt haben wird, sonst müsste sie ja nicht mit einem Lebensmittelgutschein einkaufen gehen. Denn in Deutschland geht alles gerecht zu, hier wird nur sanktioniert, bestraft, wer etwas verbrochen hat. Klar. Das nennt man erfolgreiche Indoktrinierung und ebensolchen selbstschonenden Selbstbetrug.
Und dass ich physisch dazu gar nicht in der Lage bin, aus gesundheitlichen Gründen, interessiert niemanden - weder beim Jugendamt noch beim Jobcenter.
Anzumerken ist vor allem:
Das kann durchaus genau so immer wieder passieren! Denn die "technische Panne" ist nicht behoben, sondern kann immer wieder auftreten, wie so auch bei uns ja zuvor schon mal im Jahr 2015 und damals auch bei vielen anderen betroffenen Alleinerziehenden.
Denn: Es gibt für diese Situationen, die immer wieder auftreten (!), k e i n e n "Notfallplan".
Das heißt im Klartext: Die betroffenen Frauen und Kinder (es sind de facto mehrheitlich Mütter, die alleinerziehend und mit ihren Kindern dann betroffen/beschädigt sind) werden wissentlich in diese Notsituationen gebracht und darin überdies sich selbst überlassen - es wird kein Geld an sie ausgezahlt und dem Lebensmittelgutschein vom Jobcenter müssen die Mütter noch selbst hinterherlaufen und darum betteln - unter Vorlage aktueller Kontoauszüge natürlich, mittels derer sie nachweisen müssen, dass sie tatsächlich absolut blank sind.
Nein, da könne man leider gar nichts machen, keine Abhilfe schaffen - weder die Jobcentermitarbeiter noch die Jugendamtsangestellten, auch nicht der/die Abteilungsleiter.
"Schreiben Sie eine Beschwerde an die Senatorin." So wurde mir heute abermals am Telefon gesagt.
Nachdem ich heute also herumtelefoniert hatte, erhielt ich jetzt, um 11 Uhr den dringend erwarteten Anruf einer Dame vom Jugendamt, da ich meine eigentliche Sachbearbeiterin dort heute nicht erreichen konnte - und jetzt: schaffe ich es nicht mehr zum Jobcenter. Aus zeitlichen wie auch aus physischen, gesundheitlichen Gründen.
Die Behörden machen also Fehler, die dazu führen, dass arme, mittellose Menschen - die der Unterschicht angehören - darunter existenziell leiden und statt dass diese Behörden dann wenigstens eigeninitiativ und engagiert darum bemüht sind, das Problem akut zu lösen und auf lange Sicht vollständig zu beheben, müssen die Betroffenen betteln gehen, sich erniedrigen lassen und darauf gefasst sein, dass diese Situation sich immer wieder wiederholen wird - weil am "technischen Hintergrund" (der software) nichts verändert wird und in Notfällen kein Plan B vorhanden ist.
Ich sag´s nur nochmal kurz: Das passiert in Deutschland. Nicht irgendwo in einem unterentwickelten und armen Land.
Erzähle mir also bitte niemand, das sei alles "unbeabsichtigt".
Erzähle mir niemand, es ließe sich nicht bewerkstelligen, einen Notfallplan bereitzuhalten.
Erzähle mir niemand, es würde das "technische Problem" der eigentliche Grund sein - und nicht etwas ganz anderes, und die Technik: wird nur vorgeschoben.
Bei solchen Pannen müssten es die Behörden untereinander regeln und dürf(t)en die Betroffenen, die keinerlei Fehlverhalten oder Verschulden trifft, nicht die Leidtragenden sein, schon gar nicht ihre Kinder.
Und das auch noch wiederholt - immer wieder.
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Ich habe zu "JUS-IT" mal ein bisschen recherchiert und Interessantes gefunden ... .
26. Januar 2017
Gestern war ich bei der Internistin, die ich vergangenen Monat (Dezember 2016) bereits aufgesucht hatte. Im Dezember war man sehr freundlich (Sprechstundenhilfe) zu mir gewesen und ich hatte einen regulären Termin erhalten - keine Rede davon, dass man keine neuen Patienten mehr aufnähme, ich hatte extra danach gefragt, weil mir genau dies kurz zuvor in einer anderen internistischen Praxis entgegnet wurde.
Nun hatte ich gestern dort meine Laborwerte (Ausdruck) abgeholt und nach einer weiteren Vitamin B12-Spritze gefragt, welche ich im Dezember bereits problemlos und spontan in dieser Praxis erhalten hatte (das Präparat habe ich selbst mitgebracht, privat bezahlt), außerdem um ein Attest anfragen wollen. - Die Sprechstundenhilfe war diesmal sofort sehr abweisend, versuchte mehrfach, mich abzuwimmeln. Zuerst sagte sie, sie habe mir noch nie eine Vitamin B12-Spritze gegeben, nachdem ich sie auf den Dezember-Termin hinwies, räumte sie ein, dass es dann wohl so gewesen sein muss, aber eigentlich müsse ich das grundsätzlich bei meiner Hausärztin vornehmen lassen. Komisch, im Dezember noch hatte sie davon nichts gesagt.
Sie wiederholte dann noch mehrmals, dass sie es "jetzt so verstanden" habe - da mir nicht klar war, was sie wie verstanden hatte, fragte ich ebenfalls wiederholt nach. Letztlich äußerte sie, dass "Frau Doktor" mich nicht weiterbehandeln möchte/wird. Als ich fragte, warum und warum nun plötzlich, hieß es, sie habe das "jetzt so verstanden". Aha.
Ich bat schließlich darum, dass "Frau Doktor" mir bitte einen plausiblen Grund nennen möge, woraufhin ich abgespeist wurde mit dem Satz, "Frau Doktor" werde mich dann eventuell heute Abend noch anrufen oder mir etwas schreiben. Bisher zumindest geschah dies (noch?) nicht.
Wie gesagt: Ich war bisher nur ein Mal in dieser Praxis, bei jenem Termin war man überaus freundlich. Dann hatte ich mir die Ergebnisse der Blutwerte telefonisch durchgeben lassen und da hieß es von "Frau Doktor", es läge kein Eisenmangel vor, obwohl der Ausdruck des Befundes (Blutwerte) genau das aussagt - es steht sogar wörtlich in einem Satz darunter, dass ein Eisenmangel Grund für den erniedrigten Ferritinwert ist.
Sie hatte mir ja im Dezember noch geraten, ich solle viel grünes Gemüse essen, das sei eisenhaltig. - Ich muss nun nicht noch mal erwähnen, dass bei einem ausgeprägten, jahrelang bestehenden Eisenmangel mittels "grünen Gemüses" (oral mit der Nahrung aufgenommenes Eisen, überdies in so geringen Mengen) dieser Mangel nachweislich nicht zu beheben ist.
Nun versuchte man also, mich loszuwerden, kenne ich ja bereits ... .
Es ist überall hier im Stadtteil das Gleiche:
Man sieht, dass ein Eisenmangel besteht und eine Malabsorption vorliegt, man weiß, dass man diesen Eisenmangel eben deshalb (Malabsorption) mittels Infusionstherapie behandeln müsste; genau das will man, Ärzte, jedoch aus Kostengründen absolut nicht.
Also behauptet man entweder, es liege gar kein Eisenmangel (mehr) vor - trotz starker allmonatlicher Blutungen (Gerinnungsstörung), also ständigen Eisenverlustes und keinerlei Eisenzufuhr seit mehr als einem Jahr - oder es seien Eiseninfusionen "zu gefährlich" (was Unsinn ist, siehe oben ...) oder man führe die Infusionen durch, ich müsse sie dann aber privat bezahlen: zuletzt war bei einem anderen Arzt, Schulmediziner die Rede von ca. €140,- für nur 6 Infusionen - die mir bei Weitem nicht reichen - ich brauche jede Woche eine und das ca. drei bis sechs Monate lang - um die Eisenspeicher aufzufüllen, was durch die allmonatliche, starke Blutung eigentlich jedoch ohnehin nicht möglich ist und bisher eben auch nicht funktioniert hat, aber immerhin fühlte ich mich dann - mit den Eiseninfusionen - nicht so extrem schwach, kraftlos usw., es wäre also eine vorläufig wenigstens symptomatische Behandlung.
Tja, Pech gehabt. Ein Mal mehr. Wieviele Ärzte soll ich also noch abklappern - auf gut Glück?
Heute war ich nun immerhin endlich im UKE (Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf) - beim Termin in der Gerinnungsambulanz, auf welchen ich (zum zweiten Mal) ein halbes Jahr hatte warten müssen.
Es wurden 16 Röhrchen Blut abgenommen. Auf das Ergebnis bin ich gespannt ... .
Die Aussage der UKE-Ambulanz-Ärztin war, dass meine Erschöpfungszustände, mein aktueller Gewichtsverlust und mein körperliches Abbauen, sie bezeichnete es wörtlich selbst so, der Verlust von auch Muskelmasse sowie die Muskelschmerzen ... auf den Eisenmangel nicht zurückzuführen sein könnten, wenn der aktuelle Ferritin- und HB-Wert (aus der Praxis der oben genannten Internistin bzw. deren Labor) korrekt und aktuell sei.
Auch erkläre sich meine starke Menstruationsblutung nicht durch die Gerinnungsstörung - auf Basis der bisher vorliegenden Werte. Man werde das nun jedoch noch mal genauer untersuchen, allerdings müsse man abklären, ob nicht doch andere Ursachen - wie bspw. eine schwerwiegende Erkrankung (O-Ton) - vorlägen, weshalb ich diverse andere - invasive - Untersuchungen im UKE vornehmen lassen solle.
Tja, seltsam nur, dass gynäkologisch alles in bester Ordnung ist, dass auch die Hormone im Lot sind und auch mit meiner Schilddrüse alles zum Besten steht - das lässt sich bspw. den aktuellen Blutwerten entnehmen und die Schilddrüse wurde auch vor einigen Jahren bereits untersucht.
Wie gesagt: Ich bin gespannt auf die Blutergebnisse ... .
Es geht wie gesagt nicht um die Patienten, um die Menschen. Es geht nur ums Geld. Überall.
Und es ist ein Glücks-, also ZUFALL, an einen Arzt zu geraten, der noch nach ethischen Grundsätzen untersucht, behandelt, tätig ist.
Ich hatte in HD immerhin mit zwei Ärzten dieses Glück, hier in Hamburg nun leider seit 4 Jahren nicht - aber: das kann es ja wohl nicht sein.
Vor allem: Dass gerade auch Menschen mit schweren Erkrankungen um alles kämpfen müssen: um angemessene Untersuchungen, um angemessene Therapie, um bestimmte Medikamente usw..
Und dass Menschen sterben, weil ihnen all dies verwehrt wird. Das ist ein Skandal.
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"[...] Die meisten derartigen Eisenbestimmungen sind nach der Meinung von Experten überflüssig, allein das Ferritin erlaubt eine verlässliche Aussage über einen Eisenmangel. [...]"