Overblog Alle Blogs Top-Blogs Politik
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Lebenskunst für Laien

Sabeth schreibt Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus - non serviam.

Frauen, Militär, Waffen, Krieg, Soldatinnen

 
13. und 14. November 2025
 
Es ist kein Zeichen für, nicht Ausdruck von Stärke, Souveränität, Selbstbestimmung, Vernunft, Reife, wenn Frauen freiwillig im Militär dienen, Soldatinnen werden - es ist unerträgliche Dummheit. Gilt so auch für Männer. 
Kein Wehrdienst. Kein Kriegsdienst.
 
Fakt ist: Frauen sind keine Männer.
Frauen haben einen anderen Körper, Hormon-, Stoffwechselsystem, Muskulatur, Bindegewebe, sie haben einen Zyklus, oft schmerzhafte Menstruation über Jahrzehnte, egal, ob sie Kinder gebären oder nicht. 
Militär ist toxisch.
 
https://www.anarchismus.at/texte-antimilitarismus/330-andreas-speck-militarismus-und-maennlichkeit
 
Männer führen Kriege. Weltweit tätigen mehrheitlich Männer Gewalt, nicht nur, aber intensiv auch gegen Frauen.
Und kein vernünftiger Mensch wird freiwillig Soldat oder anderweitiger Diener. 
Keine Wehrpflicht.
 
Grundsätzlich haben Frauen mehrheitlich wohl weniger als Männer den Wunsch, das Interesse daran, einem Land, Staat als Soldat, Soldatin zu dienen, weniger Interesse an Militär, Waffen, Krieg als Männer - Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
 
Grundsätzlich ist absichtsvoll getätigte Gewalt - abseits von direkter Notwehr, um außerhalb von Krieg unmittelbar sein Leben zu retten - destruktiv, schädigend, moralisch zu verurteilen, nicht Ausdruck von Stärke, sondern von Schwäche, Unreife:
 
Wer andere absichtsvoll vernichtend beschädigt, insbesondere als Staat mit Gewalt, Waffen, Militär, ist kein Sieger und kein Gewinner, sondern eine autoritäre, machtgeile, destruktive, vor allem unreife, erbärmliche Wurst. Niemals je wurde Frieden durch Krieg, Gewalt geschaffen.
 
Grundsätzlich ist Nationalismus, Patriotismus, Militär, Rüstung, Krieg nichts Konstruktives, Vernünftiges, sondern vollumfänglich überflüssig, destruktiv, demonstrierte Schwäche, Unreife, Antisozialität, Narzissmus (Machtstreben, Herrschenwollen):
 
Wem es um geostrategische Interessen, um Vorherrschaft und/oder Land, Rohstoffe, Zugang zu Transportwegen etc. nur für sich, "sein Land", seine Nation, seinen Staat geht, ist antisozial, unmoralisch.
Wem es um Macht geht, ist eine erbärmliche Wurst.
 
Und ja, wenn man es nochmal auf Biologie und - Menschen angeborenes - biologisches Geschlecht bringen will, verhält es sich so:
Frauen geben, gebären, umsorgen (menschliches) Leben, Männer zerstören, vernichten, töten es. Siehe Männergewalt: global, seit Jahrtausenden.
 
Unter gar keinen Umständen will ich einem Land, Staat, einer Nation dienen, schon gar nicht im Militär. Non serviam. 
Staat. Macht. Gewalt. - Krieg. Von jeher so.
Selbstverständlich kämpft man als psychisch-emotional gesunder, reifer Mensch nicht für "ein Land", eine Nation, einen Staat, für Abstraktes, sondern für andere Menschen, für gelebte, lebbare prosoziale Werte, wohltuende Lebensverhältnisse ... .
 
Warum sollte ich auf ein Land, eine Nation stolz sein? 
Wie könnte irgendein Mensch auf ein Land stolz sein? 
Was hat ein Staat, eine nur repräsentative "Demokratie", mit Gemeinwohl und was ein Staat mit Heimat zu tun?
Nichts. Exakt. 
Staat. Macht. Gewalt. Krieg.
 
Werte, Demokratie, Freiheit, Frieden "verteidigt", erlangt und erhält man niemals mit Gewalt, Waffen, Militär. Niemals und nirgendwo je, insbesondere nicht langfristig. Das Gegenteil ist nachweislich der Fall.
 
Heimat ist grundsätzlich regional und persönlich, individuell, niemals national.
Nationalismus, Patriotismus, Staat, Volk hat nichts mit Heimat und nichts mit Identität zu tun.
Kultur ist nicht dasselbe wie Religion.
Ideologie ist nicht Identität.
 
Hier auch nochmal zum Unterschied zwischen Staat, Nation und Volk, Völkern, Kulturen, sich freiwillig, zwanglos gebildet habenden Gemeinschaften:
 
https://www.anarchismus.at/texte-anarchismus/nationalismuskritik/7197-klassiker-rudolf-rocker-nationale-staaten-sind-politische-kirchengebilde
 
Selbstverständlich: 
W e n n eine Frau schwanger, auch kurz vor der Geburt oder im Wochenbett ist, wenn sie gebärt, geboren und einen Säugling oder ein Kleinkind zu umsorgen hat, siehe nicht nur, aber auch Stillen (Nähe, Nähren, Bindung ...), ist Militär kein "Ort" für sie.
 
In einfachen Worten:
Nein, wir brauchen keine "Gleichstellung, Gleichberechtigung", wenn´s ums Töten, Zerstören, Vernichten, wenn es um Krieg geht. 
Keine Wehrpflicht, kein Wehrdienst, kein Militärdienst für Frauen!
Kein vernünftiger Mensch, Mann wird freiwillig Soldat.
 
Grundsätzlich zu Wehrdienst, Wehrpflicht, Militärdienst:
Kein Wehrdienst, keine Wehrpflicht, kein Kriegsdienst. Keine Objektifizierung von Menschen durch den Staat. Kein Dienst an der Waffe. Grundgesetz, Art. 4 Abs. 3 GG.
 
Nicht gleiche Bezahlung in dieser Sache: Wehrdienst, Sozialdienst, denn die unentbehrliche, konstruktive, sinnvolle, prosoziale Sorge-Arbeit, das Umsorgen von - insbes. kranken, alten, pflegebedürftigen, behinderten, sterbenden - Menschen, auch Kindern - ist weit wertvoller als Wehrdienst, Militärdienst, Kriegsdienst.
 
Nicht Frauen haben Staat, Militär, Wehrdienst eingeführt - es waren Männer. Und Männer sind es nachweislich, die weltweit Kriege "führen", die brutale, oft tödliche #Gewalt tätigen, auch gegen Frauen. Männergewalt. 
Toxische Männlichkeit: Unreife.
 
Was ist toxische Männlichkeit:
Stets kompensatorisches, narzisstisches Streben nach Macht, Herrschen, Sieg, Ruhm, Erfolg sowie Autoritarismus (inkl. Strafe, Härte, Strenge, Gewalt), Misogynie, emotionale Verpanzerung, Antisozialität. Selbstbetrug. Unreife. 
Mit Verweis auf Arno Gruen ("Verrat am Selbst", Selbstverrat, Mangel an Mitgefühl ...) und Erich Fromm (autoritärer Charakter ...). 
 
Wie Gerald Hüther das oft destruktive, selbst- und fremdschädigende Kompensationsverhalten, die Unreife leider nicht weniger Männer weltweit erklärt. 
Demnach ist Grund nicht "nur" das Gehirn, nicht Testosteron, sondern die Gene, genetisches Defizit:
 
https://www.deutschlandfunkkultur.de/mann-taeter-frau-opfer-wie-geschlechterrollen-unser-100.html
 
Nein, das ist kein "Männerhass". 
Männer, die ich schätze sind leider nach wie vor eine Minderheit, bspw.:
David Graeber, Erich Fromm, Arno Gruen, Emmanuel Lévinas, Émile Zola, Albert Camus, Jack Holland, Gabor Maté, Robert Jensen, Rutger Bregman, Thomas Galli, Julian Assange, Edward Snowden ... .
 
Männer, die ich wertschätze, sind keine Helden, keine Märtyrer, keine "Heiligen", keine Sadisten, keine Masochisten. 
Es sind integre, couragierte, empfindsame, mitfühlende, intelligente, erfahrene, (selbst-) reflektierte, reife, leidenschaftliche, zweifelnde, humorvolle Menschen.
 
Selbstverständlich sei zu Militär, Armee, "Verteidigung" ... auch nochmals auf Emma Goldman verwiesen:
 
https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/emma-goldman/76-emma-goldman-patriotismus-eine-bedrohung-der-freiheit
 
-
Werbung
Zur Äußerung von Mathias Brodkorb via X über Frauen und Wehrdienst, Wehrpflicht, Bundeswehr, Militär - siehe Argumentation oben.

Zur Äußerung von Mathias Brodkorb via X über Frauen und Wehrdienst, Wehrpflicht, Bundeswehr, Militär - siehe Argumentation oben.

Werbung
Gerald Hüther via Deutschlandfunk Kultur - "Mann Täter, Frau Opfer? Wie Geschlechterrollen unser Verhalten bestimmen"
Gerald Hüther via Deutschlandfunk Kultur - "Mann Täter, Frau Opfer? Wie Geschlechterrollen unser Verhalten bestimmen"
Gerald Hüther via Deutschlandfunk Kultur - "Mann Täter, Frau Opfer? Wie Geschlechterrollen unser Verhalten bestimmen"

Gerald Hüther via Deutschlandfunk Kultur - "Mann Täter, Frau Opfer? Wie Geschlechterrollen unser Verhalten bestimmen"

Werbung
14. März 2024
 
Frauen, Militär, Waffen, Krieg, Soldatinnen
 
Muss man, d.h. frau tatsächlich immer noch, immer wieder erst erklären, dass es kein Ausdruck von, nicht Zeichen für irgendeine Art von Stärke ist, physische Gewalt - mit oder ohne Waffen - absichtsvoll gegen andere schmerzfähige Lebewesen zu tätigen? Angriff, Militär, Krieg.
 
Nein, Frauen sind oder werden gerade nicht "stark, wehrhaft, mächtig, souverän, gefürchtet", wenn/weil sie "wie Männer" mit oder ohne Waffen, mittels absichtsvoll getätigter, destruktiver physischer Gewalt "kämpfen können".
Toxische Männlichkeit ist KEIN Leit-, Vorbild!
 
Nein: Es ist schon gar nicht Ausdruck von/Zeichen für Intelligenz, Intellekt, Vernunft, Erkenntnis, Reife, charakterliche Größe, Stärke, das Kämpfen mit/an Waffen, im Militär, im Krieg für richtig, geboten zu halten, es zu befürworten, zu proklamieren, zu propagieren.
 
Habt ihr von Pazifismus noch nie gehört? Habt ihr überhaupt je verstanden, was weshalb wie Pazifismus ist, worin sich Pazifismus ausdrückt, aktiv g e l e b t wird, was Urgrund von Pazifismus ist?

Wisst ihr, was Nationalismus, Patriotismus ist:
Staat. Macht. Gewalt. - Krieg!
 
Frauen an die Waffen, Frauen zu den Waffen, Frauen ins Militär, in den Krieg? : NIEMALS.
Frauen spielen nicht Krieg. Wie es Männer seit Jahrtausenden so tun. Patriarchat, Nationen, Staaten.
Frauen brauchen, wollen keine Waffen - wenn es keine Männergewalt gibt (gäbe).
 
Es ist n i c h t "feministisch", Feminismus, dass/wenn Frauen "wie Männer sein" oder werden wollen oder sollen, ihnen "nacheifern", toxisch männliches, destruktives, antisoziales, patriarchal-autoritäres, gewaltvolles Denken, Fühlen und Verhalten übernehmen, imitieren, kopieren.
 
N e i n: Es hat nichts mit "notwendiger Verteidigung" oder "Sicherheit" zu tun, wenn man in einer Armee, beim Militär d i e n t: einem Staat, einer Nation, der Regierung - sich als Soldat, Soldatin instrumentalisieren, verheizen, verstümmeln, töten lässt.
 
Sobald man einen Staat (!), nicht: Zivilpersonen in akuter lebensbedrohlicher Notwehrsituation, aus strategischen, politischen, ideologischen Gründen mit militärischen Mitteln, mit Rüstung, Waffen "verteidigt", tätigt man genau das: militärische Waffengewalt: Gegenschlag.
 
Nein: Es ist n i c h t "Gleichberechtigung", dass/wenn Frauen für das Militär, die Bundeswehr, als Soldatinnen d i e n e n: Staatsdienst. Es ist perfide, destruktive, tödliche, vernichtende militärische Gewalt, Krieg, Kampf so darzustellen, umzudeuten.
 
Krieg ist Folge von Staat, Nation, von: Patriarchat - ist Gewalt, Macht, Herrschen, Unterwerfen, Kontrolle, Rache, Vergeltung, Strafe - verheerende Zerstörung, Vernichtung von Menschen.
Staat. Macht. Gewalt.
 
Man "gewinnt" keine Kriege. Krieg ist kein sportlicher Wettbewerb. Es geht um Macht (siehe Narzissmus), Kontrolle, Einfluss, Deutungshoheit, geostrategische und wirtschaftliche Interessen, Vorteile, Privilegien - Unterwerfung, Ausbeutung. Destruktivität.
 
Sieg ist in diesem Zusammenhang nichts, das erstrebenswert ist, worauf man etwaig stolz sein könnte - ganz im Gegenteil: Wer andere besiegen will, drückt damit seine soziale, emotionale, intellektuelle Unreife aus.
Wer andere absichtsvoll vernichtend beschädigt, insbesondere als Staat mit Gewalt, Waffen, Militär, ist kein Sieger und kein Gewinner, sondern eine autoritäre, machtgeile, destruktive, vor allem unreife, erbärmliche Wurst. Niemals je wurde Frieden durch Krieg, Gewalt geschaffen.
 
Und damit solche patriarchal-autoritären, gewalttätigen, unreifen Männer, Männchen sich nicht so schlecht, schwach, schäbig, hässlich, erbärmlich fühlen müssen, zwingen sie nun - mittels Manipulation oder Gewalt - auch Frauen zum Dienst an/mit der Waffe.
Wer führt denn Kriege? Weltweit sind das von jeher Männer.  Warum Kriege nach wie vor "geführt", getätigt werden: weil es um Ideologie, inkl. Religion/Glaube, Macht, Vorteile, Geld geht. Patriarchat.
 
Pazifismus
Wenn man das vernunftbasierte, deeskalierende, zugewandte Nachgeben bzw. den Verzicht auf Rache, Vergeltung, Gewalt, Gegenschläge als, Zitat "Kapitulation" bezeichnet, muss man Menschen wie Gandhi und Feindesliebe (!) für Feigheit und Idiotie halten.
 
"Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten."
Gandhi
 
Niemals je, nirgendwo je wurde dauerhafter, stabiler Frieden, entsprechende politische, gesellschaftliche, soziale Verhältnisse, weder auf Ebene von Staaten, Nationen noch im Privaten - durch Gewalt, Waffen, Militär, Krieg erreicht.
Mit Waffen, Aufrüstung, Panzern, Militär, Gegenschlägen schafft, erlangt und erhält man keinen Frieden - man setzt Krieg damit wissentlich, absichtsvoll fort.
 
Was mich betrifft: Ich bin sicher, dass Waffenlieferungen, Aufrüstung, "Abschreckung" mittels (Atom-) Waffen, Militarisierung, Drohgebärden, Gegenschläge grundsätzlich nie je und nirgendwo je Kriege beenden, Frieden schaffen, erhalten.
Pazifismus, Vernunft statt Gewalt.
Deeskalation - nicht Rache, Vergeltung, "Gegenschlag": Gewaltspirale.
 
Krieg hat nichts mit Friedenschaffen, Verteidigung, Sicherheit, Gemeinwohl zu tun - es geht dabei von jeher! um Macht, Herrschen, Unterwerfen - "Sieger, Besiegte" - Ausbeutung, Rache, Vergeltung, Geld.
 
Jens Stoltenberg, NATO-Generalsekretär - Umdeutung von Tatsachen, widerwärtige Manipulation, Indoktrinierung, Propaganda - Kriegstreiberei:
"Weapons are the way to peace."
 
Ja selbstverständlich befürworte ich Antimilitarismus und kollektivistischen Anarchismus: Frieden, Gemeinwohl, Freiheit, Selbstbestimmung, Solidarität, Kooperation, Prosozialität, Konsentprinzip.
 
Art. 12a Abs. 4 Satz 2 GG - "Sie dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden."
Die Rede ist von Frauen. Biologischen, tatsächlichen Frauen, exakt. Warum:
Weil Frauen nicht Krieg tätigen - auch nicht wollen, sondern Krieg verhindern, vermeiden, ihm vorbeugen wollen. Weil Krieg von jeher Männergewalt, Patriarchat ist. Patriarchat: Staat, Nation, "Vaterland". Genau.
 
Aber hey, "trans, queer, Transgender", Transideologie macht möglich, dass es überhaupt keine Geschlechter bei Menschen mehr gibt: geben soll. Es sind alle nur noch geschlechtslose Leiber, "Menschen" (?), die ALLE im Militär, Krieg d i e n e n müssen.
 
Wie strunzendblöde! kann eine Frau demgemäß nur sein, wenn sie freiwillig?! zum Militär geht, in den Krieg zieht, Krieg mitvollzieht, tätigt und/oder sich via Transition, Transideologie zum "Mann" machen lässt. Kein Fragezeichen.
Ja, es gibt leider auch dumme Frauen.
 
Was, wenn es weltweit keine Soldaten mehr gäbe, wenn weltweit kein einziger Mann mehr Soldat werden will, wenn alle Männer überall den Kriegsdienst verweigern, Krieg boykottieren, wenn alle Soldaten streiken?
Warum geht Menschen, vor allem Männer immer noch freiwillig zum Militär?
 
Da schließt sich dann auch der Kreis zu Nation, Staat, "Wirtschaft", zu männlich, zu von Anfang an patriarchal-autoritär geprägter Ökonomie, inkl. Kapitalismus, Vermögen, Kapitalakkumulation, Ausbeutung, Armut, Krieg ... .
 
Mann könnte das - global - durchaus beenden, überwinden, emanzipatorisch. Vor allem ohne Glaube, Aberglaube, Gottes-Wahn, Religion/Ideologie, Selbstbetrug, ohne kompensatorisches Streben nach Macht, Herrschaft, Unterwerfung, Ausbeutung.
Augenfällig gibt es aber global noch immer zu viele dieser unreifen, intellektuell minderbemittelten, konservativen, patriarchal-autoritären Männer, Männchen, die "ihr Land mit der Waffe in der Hand verteidigen" wollen, das als wertebasiert framen.
Krieg, Vorstellungen von Männlichkeit, Stärke, Wehrhaftigkeit: toxische Männlichkeit, Männergewalt, Macht, Kontrolle, Herrschen, Unterwerfen, Ausbeuten, Patriarchat - Unreife.
 
Und es ist ja nun auch kein Geheimnis, dass wir diese patriarchal-autoritären, gewaltgeprägten Vorstellungen von Männlichkeit, "Krieger, Held", weltweit bei konservativen, rechtsextremistischen Männern finden. Rechtsextremismus, Konservatismus.
Siehe Neue Rechte, Götz Kubitschek, der eigentlich am liebsten, Zitat "Soldat" wäre.
Militär, Krieg, Autoritarismus, Gewalt - Illusion von und stets kompensatorisches Streben nach Macht, Herrschen, Unterwerfen - vermeintliche Stärke, faktisch: Schwäche, Unreife.
 
Man beendet Konflikte, auch und gerade Krieg, Kriege niemals durch Gewalt, Strafe, Rache, Vergeltung, Machtgebaren, "Gegenschläge", die man als "Verteidigung" framed - man verschärft und zementiert jeden Konflikt, jeden Krieg genau damit.
 
Wer Gewalt mit Gewalt beantwortet, wer mit Rache, Vergeltung, "Gegenschlägen", eigener Provokation, Drohgebärden reagiert, wird - grundsätzlich - nur weitere  Aggression, Gewalt, Vergeltung, Trotz, Abwehr, Verweigerung "ernten".
Und das gerade dann, gerade weil das Gegenüber entweder seinerseits unreif ist oder weil es sich nicht (mehr) anders zu helfen, zu erwehren weiß, aus Notwehr auf Bedrohung, ggf. auch Beschädigung reagiert: r e a k t i v e Aggression und Gewalt.
 
Konflikte, gleich ob auf "privater" oder politischer Ebene, inkl. Krieg, behebt man nicht effektiv, wenn die Konfliktbeteiligten oder einer derer keinerlei Einsicht, Entgegenkommen, Versöhnungsbereitschaft zeigt, nur auf seinem vermeintlichen "Recht", auf Macht beharrt.
Noch einmal: Es kann, es wird so lange keinen Frieden geben, als eine Seite ihren Anteil am Konflikt nicht einsehen, zugeben will, es ihr um Durchsetzung nur ihrer Interessen und um Macht geht.

Nein, Problem ist nicht "der Mensch, die Menschheit", sondern s o l c h e Menschen.
Es sind autoritäre, oft narzisstische, jedenfalls antisoziale, sich entsprechend verhaltende Menschen, selbstgerecht, ohne Fein- und Mitgefühl, herrisch, trotzig, unversöhnlich - unreif.
Nicht "der Mensch, die Menschen, die Menschheit" ist das Problem - es sind oben beschriebene, patriarchal-autoritäre Menschen, ja, es gibt auch solche Frauen, mehrheitlich sind es weltweit aber Männer. Eben dies zeigt die Geschichte in aller Deutlichkeit.
 
Und immer ging und geht es im global nach wie vor bestehenden Patriarchat um Rache, Vergeltung, Strafe, Konkurrenz, Übervorteilung, Macht, Unterwerfung, Ausbeutung, Gewalt, Krieg - statt um Kooperation, Solidarisieren, Gemeinwohl: für a l l e Menschen. Menschenwürde.
 
Frieden schaffen und erhalten bedeutet nicht, den anderen vor ein Ultimatum zu stellen, ihn zu unterwerfen, zu manipulieren, arglistig zu täuschen - also nach wie vor oder erneut: zu beschädigen.
Es ist kein "Friss oder stirb!".
Es geht nur mittels Dialog. Und Mitgefühl.
 
Mitgefühl, Verständnis, Entgegenkommen, Handreichung, Brückenbau: ist nicht dasselbe wie Unterwerfung, Masochismus, Märtyrertum.
Es ist Einsicht, Erkenntnis, Vernunft, Reife, Liebesfähigkeit.
 
-
"Frauen bei der Bundeswehr", bundeswehr.de, screenshot vom 26.03.2024

"Frauen bei der Bundeswehr", bundeswehr.de, screenshot vom 26.03.2024

Diesen Post teilen

Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post