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Lebenskunst für Laien

Sabeth schreibt Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus - non serviam.

Belastende Lebensumstände, chronische Krankheit, Sucht, Armut, Herkunft, Biographie, Alter, Arbeit und Regierung, Kapitalismus, Gewalt

 
Belastende Lebensumstände, chronische Krankheit, Sucht, Armut, Herkunft, Biographie, Alter, Arbeit und Regierung, Kapitalismus, Gewalt - Menschenmaterial
 
Nachfolgendes habe ich ursprünglich verfasst am 19.12.2025
 
Ich würde gerne wissen, wieviele Menschen physisch (körperlich) und/oder psychisch chronisch krank und/oder süchtig, bspw. substanzabhängig (Alkohol, Cannabis u.a.m.) werden, sind und früher schon waren: weil sie ihre belastenden Lebensumstände nicht (mehr) ertragen. ?
 
Inzwischen bin ich mir sehr sicher, dass nicht "nur" Depression, Angststörung(en), Essstörungen, sondern auch Fibromyalgie und ME/CFS, mecfs sehr viel mit belastenden bis beschädigenden Erlebnissen, Erfahrungen, Lebensumständen, chronischem Stress, Überlastung zu tun haben.
 
Siehe dazu entsprechende, unten verlinkte blog-Einträge, inkl. darin verlinkter Informationen, Quellen und Argumentation zu Depression, zu Medizin, Gesundheitssystem u.a.m..
 
Es gibt bekanntlich etliches, das Menschen fertigmacht:  schwere Erkrankungen oder Unfälle, belastende, prägende Kindheit, Jugend, langjährig (oft lebenslang) bestehende materielle Armut, Ausgrenzung, Einsamkeit, soziale Isolation, Todesfälle, Verluste, Gewalt, Trauma, Obachlosigkeit, Gefängnis ... .
Dabei geht es nicht um vorübergehende "Herausforderungen", Belastungen, Krisen, sondern was Menschen meistens erheblich schwächt, zermürbt, psychisch, aber auch physisch schädigt, sind langanhaltende Überlastungen - in Familie, Beziehungen, Arbeit, Job, in Armut ... und: keine Perspektive.
 
Herausforderungen gehören zum Leben, ja, und wenn etwas mal ein, zwei oder drei Jahre belastet, es aber realistische Aussicht, Perspektive auf Besserung, also Zuversicht und ggf. auch Unterstützung, Beistand, Rückhalt von anderen Menschen gibt, kann man sie bewältigen. 
Nicht so die dauerhaften, langandauernden Überlastungen.
 
Die Phrase
"Wenn du dir selbst nicht mehr helfen kannst, hilf einem anderen."
greift dann nicht, wenn du selbst physisch und/oder psychisch, gar existenziell so gravierend geschwächt oder auch versehrt bist, dass du selbst kaum noch stehen, gehen kannst, sondern deinerseits effektive, bedürfnisorientierte, empathische Hilfe, Unterstützung, Beistand, Halt benötigst.
Wenn du selbst kaum mehr stehen kannst, kannst du nicht auch noch einen anderen Menschen tragen.
 
Lebenskunst? 
Wenn mir nur mal jemand sagen könnte, wie andere mit der Lebenslast "fertig werden": o h n e Drogen, ohne "Gott", Glaube, Ideologie, Religion, Selbstbetrug, o h n e "Psychotherapie", "Coaching", Psychiatrie, Psychopharmaka: 
? ? ? 

Ja, die schreiben Bücher. Oder so. 
 
Lebenskunst ist sicher nicht: alles nur widerstandslos, "demütig" hinzunehmen, alles klaglos irgendwie zu "ertragen", alles in ständigem Kampf zu "bewältigen" - und dabei sukzessive vor die Hunde zu gehen. Psychisch und physisch.
 
Niemand bringt dir bei, Verlust zu ertragen.
Niemand bringt dir bei, zu altern, zu sterben.
Lieben kann man vielleicht lernen - leben muss man ertragen - sterben und Verlust kann man nicht ertragen lernen.
 
Ist bewusst zu leben (bei vollem Bewusstsein zu leben) eine Kunst? Oder doch meistens Zumutung.
Ja, es kommt darauf an, für wen, wo, unter welchen Umständen ... . Und eben nicht nur auf das mindset, die "positive Lebenseinstellung", Zweckoptimismus: Selbstbetrug.
 
Bei Autismus, ADHS, Neurodivergenz haben die Betroffenen ja auch "vor allem" deshalb diverse Komorbiditäten, bspw. Depression, Angststörung, Substanzabhängigkeit ..., weil der gesellschaftliche und politische Druck zu groß ist, unerträglich wird. Bis zum Suizid. 
 
In der Medizin, Schulmedizin wird das als "chronischer Stress" bezeichnet.
Das klingt vergleichsweise harmlos - für Betroffene fühlt es sich eher wie eine immense Last, ein Bleigewicht oder wie ein unerträglicher, unbezwingbarer Sturm, wie ein Dauerangriff an.
Siehe auch nitrosativer Stress, Nitrostress. 
 
Ja: natürliches Heilen, Heilung als Prozess - durch gesunde, stärkende, wohltuende Ernährung, Bewegung, Beziehung, Berührung, Entspannung, Schlaf, Aufenthalte in Sonne, angenehmer Natur, Regeneration.
Aber nicht durch "Coaching", Psychotherapie, diverse "Behandlungen, Therapien"! 
Siehe auch dazu einen eigenen, unten verlinkten blog-Eintrag - "Selbstoptimierung", Coaching etc..
 
Vielen Menschen mangelt es heute doch gerade an wohltuender, stärkender Beziehung und ebensolcher, nicht-sexueller Berührung. 
Aber Heilung vollzieht sich wesentlich durch wohltuende Beziehung.
 
Lebensumstände, dauerhafte Überlastung über Jahre, oft Jahrzehnte, nicht selten: lebenslang. 
So bspw. als Frau, Mutter: überzeugt ledig, unfreiwillig allein alleinerziehend, deshalb mittellos - mit Armut bestraft. 
Staat. Macht. Gewalt. Regierungen, Konservatismus, Kapitalismus.
 
Und dann muss bzgl. Arbeit endlich auch über je individuelle sozioökonomische Lebensumstände, "Startbedingungen" - siehe Biographie, Herkunft, Familie, vielfaches Belastetsein schon seit Kindheit, Jugend - öffentlich, gesellschaftlich, politisch gesprochen werden.
 
Menschen sind keine von Staat, Regierungen, Wirtschaft benutzbaren, objektifizierbaren, instrumentalisierbaren, funktionalen Roboter, Maschinen - es sind schmerz-, leidfähige, verletzliche, bedürftige, sterbliche Lebewesen. Keine Verfügungsmasse, kein Menschenmaterial. 
Würde, Menschenwürde. 
 
Nein, es ist nicht "jeder für seinen Lebensentwurf verantwortlich", es hat nichts mit "Eigenverantwortung" zu tun, wenn Staat, Regierungen Armut zementieren, die weltweit aus bekannten/genannten Gründen Frauenarmut, Mütterarmut, infolgedessen auch Kinderarmut, Altersarmut ist.
 
Wer Depression und auch chronische physische Erkrankungen tatsächlich heilen und ihnen auch angemessen, effektiv vorbeugen (Prävention) will, muss Menschen global ein wohltuendes, menschenwürdiges Leben, entsprechende Lebensverhältnisse ermöglichen bzw. sind diese gemeinschaftlich zu schaffen und Schädigendes, Schwächendes, Destruktives zu beenden.
Siehe bspw. die Art und Weise des  Arbeitens, Wohnens, der "Erziehung", Schule, Politik, Gesellschaft,  Gemeinschaft, Kultur, der Werte, Überzeugungen, Glaubenssätze, Religionen/Ideologien usw..
 
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11. März 2026
 
Hört endlich auf, euch patriarchal, kompensatorisch, unreif über eure Erwerbstätigkeit, inkl. bullshitjobs, über "Karriere, Titel, Posten, Ruhm, Macht, Erfolg, Vermögen" zu definieren. 
Gründet euren Selbstwert auf eure Persönlichkeit, auf Courage, Integrität, Mitgefühl, Prosozialität, Erkenntnis.
Gründet euer Selbstwertgefühl auf Würde und Reife.
 
Aber klar: Eben weil es offenbar leider zahlreichen Menschen  an intellektueller, sozialer und emotionaler Reife und an Würde erheblich mangelt, streben sie kompensatorisch, selbst- und fremdschädigend nach "Erfolg, Sieg, Macht, Ruhm, Vermögen". Selbsbetrug. Patriarchat.
 
Die "Grundlage" von Kapitalismus ist Konservatismus, Patriarchat, Autoritarismus, Narzissmus, Antisozialität.
Solche Menschen, mehrheitlich Männer, haben ihre Fehler, Defizite, Schwächen in "Stärken" umgedeutet und indoktrinieren dies so.
 
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ursprünglich verfass am 15.08.2024
 
Kapitalismus, Reichtum, Konsumismus, Kompensationsverhalten, Unreife 

Ein psychisch-emotional gesunder, vernünftiger, reflektierter, reifer Mensch strebt grundsätzlich nicht nach Macht, (finanziellem, materiellen) Reichtum, Karriere, Posten, sondern hat ganz andere Werte, Ideale, Ziele, Verhaltensweisen:
 
Psychisch gesunde Menschen erfahren Freude, Lebenszufriedenheit, Erfüllung, Sinn, Halt, Verbundensein nicht durch passiven Konsum von (übermäßigem) Essen, Alkohol, Cannabis, Drogen, Produkten, Prestigeobjekten, sondern durch Beziehung zu mehreren! Menschen, idealerweise unterschiedlichen Alters und Geschlechts (Frauen und Männer). 

Solche stabilen Beziehungen, Freundschaft, Liebe, Bindung, Verbundensein, Zugehörigkeit, Gemeinschaft kann auch kein Selbstgespräch mit "Gott", einem Hirngespinst, ersetzen.
 
Erich Fromm - aus "Die Kunst des Liebens" zitiert:
"Liebe ist die tätige Sorge für das Leben und das Wachstum dessen, was wir lieben. Wo diese tätige Sorge fehlt, ist auch keine Liebe vorhanden."
"Impotenz ist die Unfähigkeit, Liebe zu erzeugen."
 
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11. Juni 2026
 
Medizin: "Psychosoziale Belastungen - Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen, Depression, Angststörung, Soziale Phobie"
 
Wenn du auf sozioökonomisch, sozial, physisch und/oder psychisch-emotional nicht selbstverschuldete, erheblich belastende Lebensumstände, Ereignisse, Widerfahrnisse, regierungspolitisch verursache Missstände (bspw. materielle Armut u.v.a.m.) als Mensch natürlicherweise mit körperlicher und/oder psychischer Überlastung, zahlreichen Symptomen, Beschwerden r e a g i e r s t, nennt man das in Medizin, Gesundheitssystem: "Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen" oder auch Depression, Angststörung, soziale Phobie u.a.m..
 
Das Problem bist demnach also, wie üblich, DU: deine mangelnde, unzureichende, fehlgehende "Anpassungs-, Bewältigungsleistung", deine "kranke Psyche", dein "Fehlverhalten".
Das Problem wird bei, in dir als Person, Individuum, in deinem Körper, deiner Psyche, deiner Wahrnehmung, deinen Gefühlen, deinem Verhalten, deiner Persönlichkeit verortet, "diagnostiziert" und deshalb auch nur dort - nur an, in dir, der jeweilig betroffenen Einzelperson - "behandelt, therapiert". 
 
Deshalb wird auch an den nicht nur, aber auch deine Überlastung, physische und psychische Erschöpfung, Verzweiflung, Haltlosigkeit ... faktisch verursacht habenden bekannten, bestehenden, zahlreichen sozialen, sozioökonomischen, politischen, gesellschaftlichen Missständen nichts zum Wohltuenden hin - für dich und andere Menschen - geändert, sondern werden die einzelnen betroffenen Menschen, Individuen "behandelt, therapiert".
Nur damit halt nicht: geheilt.
Und angemessene, effektive Prävention sind diese zahlreichen schulmedizinischen, oft invasiven, meistens nebenwirkungsintensiven, allenfalls oberflächlich Symptome vorübergehend mildernden "Therapien" auch nicht.
 
Es geht nicht um Prävention und Heilung, nicht um tatsächliches Wohlergehen, Wohlbefinden von Menschen - es geht einzig darum, dass möglichst alle Menschen für Wirtschaft, Kapitalismus via Lohnarbeit, Erwerbstätigkeit (inkl. Maloche und künstlich geschaffener, nicht gemeinwohlförderlicher bullshitjobs) sowie unbezahlter Sorge-Arbeit - f u n k t i o n i e r e n, funktional (wieder) gemacht werden: wie/als Objekte, Benutzungsgegenstände. Menschenmaterial.
 
Warum und von wem, Thomas Brock, Psychiater am UKE Hamburg, aus der Sendung "Störungswahn" des Deutschlandfunk zitierend: "all das zur Aufgabe von Medizin erklärt" wird, versteht man, wenn man die Programmatik des Kapitalismus´, Neoliberalismus´ erfasst und u.a. Michel Foucault - bspw. "Überwachen und Strafen" - gelesen hat:
 
Wer Menschen, Subjekte - nicht nur also die von ihnen, ihrer Persönlichkeit, Leiblichkeit scheinbar "abgelöst", maschinenartig erbrachte Arbeit - als Produktionsfaktor, Produktionsmittel sieht, sie entsprechend behandelt, wer Menschen somit im Sinne der kapitalistisch-neoliberalen Ideologie und ihrer Dogmen zu funktionalen Nutzungsgegenständen objektifiziert - sie auf diese Weise entmenschlicht, also: entwürdigt - muss alles, das vonsetien des Menschen den reibungslosen Ablauf des Räderwerks "(Ausbeutung durch) Lohnarbeit/Erwerbstätigkeit (inkl. Maloche, bullshitjobs), (Produktion), Konsum, Konsumismus, Profit" stört oder stören könnte, systematisch pathologisieren oder anderweitig stigmatisieren, um es auf dieser vermeintlichen Legitimationsgrundlage überwachen, kontrollieren, manipulieren - indoktrinieren, erziehen, dressieren, abrichten, unterwerfen, gefügig machen - sowie vermeintlich reparieren, instandsetzen, also Menschen als Objekte, als Menschenmaterial für das System, dessen jeweilige Zwecke, Absichten, Ziele wieder verfügbar, funktional, benutzbar machen zu können. 
 
Die Ursachen oder Auslöser der vor allem chronischen psychischen und/oder physischen Erkrankungen, "Störungen" - oder was als solche aus genannten Gründen von wem erklärt wird - die vielfältigen, vielfachen Belastungen, Symptome, Beschwerden von Menschen - ihre Schmerzen, ihr Leid - können, dürfen im Sinne dieser kapitalistisch-neoliberalen Ideologie keinesfalls in den von Menschen, insbes. Arbeitern, Mittellosen, "Randständigen", Marginaliserten nicht selbst verschuldeten, jedenfalls mehrheitlich nicht freiwillig, nicht konsensual, nicht teilhabe-, entscheidungs- gestaltungsberechtigt geschaffenen äußeren gesellschaftlichen, regierungspolitisch verursachten, gewollten, zementierten Umständen, Verhältissen, Missständen verortet, festgestellt werden, sondern müssen aus genannten Gründen - Überwachung, Kontrolle, Strafe, Macht, Objektifizierung, Benutzung, Ausbeutung - in den Menschen, Subjekten, Individuen "gefunden" werden: an, in deren Körper, Psyche, Gehirn, Leib und ihrem vermeintlichen, je persönlichen Fehlverhalten, ihrer unzureichenden oder fehlerhaften (bewussten oder unbewussten) Anpassungs-, Bewältigungsleistung.
 
Zu analysieren und angemessen, human, wohltuend zu verändern sind demgemäß nicht diese krankmachenden, Menschen intensiv, oft lebenslang belastenden, beschädigenden äußeren, gesellschaftlichen, politischen Umstände, Verhältnisse, Missstände, sondern zu erziehen, dressieren, bestrafen, behandeln sind die vorgeblich kranken, gestörten, irren, behinderten, dysfunktionalen, unangepassten, ungehorsamen, widerspenstigen, widerständigen sowie auch die armen (mittellosen), alten und noch jungen (Kinder, Jugendliche, Adoleszente) Menschen - eben deshalb werden sie sämtlich in den jeweilig für sie konzipierten Einrichtungen (Krippe, Kita, Schule, diverse Kliniken, Psychiatrie, Gefängnis, Altenheim, Pflegeheim, Kinderheim, "Flüchtlingsunterkunft, Asylantenheim", Obdachlosenheim) fremdbetreut, dorthin ausgelagert, darin überwacht, beobachtet, kontrolliert, beurteilt, steril, empathielos, übergriffig, gewaltsam behandelt: "therapiert, repariert", misshandelt, ab- und zugerichtet und sogar als Säuglinge, (Klein-) Kinder, Alte, Kranke, Sterbende lukrativ, profitabel genutzt, ausgebeutet.  
Ja, d a s ist abartig, pervers, diskriminierend, unmenschlich, unethisch.
Es ist destruktive, Menschen systematisch, sukzessive zermürbende, vernichtende Gewalt. 
 
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Deutschlandfunk, 03.02.2013 - "Störungswahn" - psychische Erkrankungen, Störungen und Diagnose, Diagnostik, Diagnosekriterien, sozioökonomische und "psychosoziale", biographische Ursachen, Lebensumstände und deren Ursachen und: Medikamente, Psychopharmaka, Pharmaindustrie, Ärzte, Profit ... Deutschlandfunk, 03.02.2013 - "Störungswahn" - psychische Erkrankungen, Störungen und Diagnose, Diagnostik, Diagnosekriterien, sozioökonomische und "psychosoziale", biographische Ursachen, Lebensumstände und deren Ursachen und: Medikamente, Psychopharmaka, Pharmaindustrie, Ärzte, Profit ...
Deutschlandfunk, 03.02.2013 - "Störungswahn" - psychische Erkrankungen, Störungen und Diagnose, Diagnostik, Diagnosekriterien, sozioökonomische und "psychosoziale", biographische Ursachen, Lebensumstände und deren Ursachen und: Medikamente, Psychopharmaka, Pharmaindustrie, Ärzte, Profit ... Deutschlandfunk, 03.02.2013 - "Störungswahn" - psychische Erkrankungen, Störungen und Diagnose, Diagnostik, Diagnosekriterien, sozioökonomische und "psychosoziale", biographische Ursachen, Lebensumstände und deren Ursachen und: Medikamente, Psychopharmaka, Pharmaindustrie, Ärzte, Profit ...
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Belastende Lebensumstände, chronische Krankheit, Sucht, Armut, Herkunft, Biographie, Alter, Arbeit und Regierung, Kapitalismus, GewaltBelastende Lebensumstände, chronische Krankheit, Sucht, Armut, Herkunft, Biographie, Alter, Arbeit und Regierung, Kapitalismus, Gewalt
"(...) Das soziale Netz ist löcherig geworden, also braucht es Psychotherapeuten. Viel der heilsamen Wirkung einer Psychotherapie entsteht aus der therapeutischen Begegnung, also dadurch, dass man auf offene Ohren trifft, auf jemanden, mit dem man die Gründe für das Leid benennt und gemeinsam um Verbesserung ringt.
 
Psychotherapeuten sollten dabei immer auch auf die sozialen Umstände hinweisen, die das Leid für den Einzelnen erst manifest gemacht haben: Einsamkeit, untragbare Arbeitsverhältnisse und Diskriminierung.  Das sind gesellschaftliche Entwicklungen, die Psychotherapeuten nicht aufhalten können – und deren Folgen sie oft nur bedingt lindern können. Sie sind kein Ersatz für ein verloren gegangenes Gemeinwesen. (...)"
 
https://www.deutschlandfunkkultur.de/psychotherapie-im-alltag-willkommen-im-therapieland-100.html
10. Juni 2026
 
Medizin, Ärzte, Hausarzt, Facharzt, Gesundheitssystem, Psychiater, Psychotherapeuten, Kliniken: Niemand dort benennt langandauernd belastende Lebensumstände, bspw. Armut, Alleinerziehendsein, Wurzellosigkeit (keine Familie) als Ursache zahlreicher chronischer Erkrankungen.
 
Es ist aber sowohl für Prävention als auch Heilung notwendig, unentbehrlich, diese "sozioökonomischen" Ursachen, die belastenden Lebensumstände, die die Betroffenen mehrheitlich nicht selbst verursacht oder verschuldet haben, als Arzt, Therapeut unmissverständlich als Krankheitsursache zu nennen.
 
Was vielen Betroffenen - aufgrund längjährig nicht selbst verursachter, erheblich belastender Lebensumstände chronisch kranken Menschen - n i c h t hilft, sind bloß oberflächliche, lukrative Symptombehandlung (bspw. Antidepressiva, Methylphenidat ...), diverse "Therapien, Behandlungen", sondern in den meisten Fällen hilft den Betroffenen:
mehr, ausreichend Geld: das Beheben materieller Armut, Mittellosigkeit, außerdem mehrere (!) wohltuende, vertraute Bezugspersonen - nicht: fremdes Betreuungspersonal, Therapeuten, Fremdbetreuung, vollstationärer Psychiatrieaufenthalt - und ein wohltuendes, sicheres, tragendes Wohnumfeld, Wohnung, Mobilität, Zugang zu gesellschaftlicher, soziokultureller Teilhabe, zu Natur (nicht nur künstliche Parkanlagen), ausreichend gesunde Nahrung, Schlaf und freiwillige, selbstbestimmte Bewegung (Sport) sowie: weniger äußerer, gesellschaftlicher, regierungspolitischer Druck, Leistungsdogma, Leistungsideologie durch/in staatlicher Schule, Ausbildung, Studium, Job (Lohnarbeit, Erwerbstätigkeit, systematische Ausbeutung: Niedriglohn, working poor, Dienstleistungsprekariat, Jobcenter, Sanktionen, Dressur)!
 
Und hört auf mit dem Mütterbashing! Vor allem bei ledigen oder geschiedenen alleinerziehenden Frauen, Müttern - diese sind weder zu dumm, selbstsüchtig, unfähig, ungebildet, faul, undiszipliniert, psychisch krank, süchtig ..., um sich angemessen, wohltuend, bedürfnisorientiert fürsorglich, verantwortungsvoll, liebevoll, aufmerksam, empathisch, zugewandt, aktiv, eigeninitiativ um ihre Kinder über Jahre und Jahrzehnte! zu kümmnern, sondern es fehlt ihnen meistens an ausreichend GELD, an weiteren BEZUGSPERSONEN für sich und ihre Kinder, an Mobilität, an Zugang zu soziokultrueller Teilhabe (diese nicht nur für ihre Kinder, sondern auch für die Mütter, Frauen selbst!) und an regelmäßiger REGENERATIONsmöglichkeit, bspw. durch Ausflüge und Urlaube in stärkender Natur - nicht Reha, nicht Kur! Es mangelt ihnen an Rückhalt, Beistand, Wertschätzung.
 
Wenn es den Müttern längerfristig, intensiv und/oder wiederholt physisch, sozial, existenziell und/oder (infolgedessen) psychisch-emotional schlechtgeht, wird es früher oder später auch ihren Kindern - bspw. psychisch - schlechtgehen. 
Stärkt, wertschätzt die Mütter, Frauen, Sorge-ArbeiterInnen!
 
Deshalb nochmals der Verweis auf Art. 6 Abs. 4 Grundgesetz und meine abermalige Frage hierzu:
Wer, welche "Gemeinschaft" schützt und sorgt bedürfnisorientiert (!) fürsorglich für Mütter, insbes. für ledige, alleinerziehende Frauen, Mütter: ? Regierung jedenfalls nicht.
Gilt Art. 6 Absatz 4 GG demnach faktisch, nachweislich nur für verheiratete Mütter - offensichtlich nicht für überzeugt ledige?!

"(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft."
https://dejure.org/gesetze/GG/6.html
 
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10.06.2026
 
So geht der Staat, gehen Regierungen, Regierende und ihre Staatsbediensteten, Ausführungsorgane mit Frauen, Müttern, Sorge-Arbeiterinnen um: Diese Frau hat 6 Kinder umsorgt, mehrere chronische Erkrankungen und war zusätzlich erwerbstätig!
Keine EM-Rente bewilligt bekommen:
 
https://www.sozialrechtsiegen.de/rente-wegen-verminderter-erwerbsfaehigkeit-medizinische-voraussetzungen/
 
"Leitsatz
1. Das Bestehen einer Gesundheitsstörung (hier: Morbus Crohn) ist für sich gesehen nicht hinreichend, um eine rentenrechtliche Erwerbsminderung zu begründen. (Rn.29)
2. Nämliches gilt im Hinblick auf einen etwaigen ausgebliebenen Behandlungserfolg, mangelnde deutsche Sprachkenntnisse, psychosoziale bzw lebensgeschichtliche Belastungen (...)"

L 10 R 1950/24, LSG Baden-Württemberg
https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001597836
 
Belastende Lebensumstände werden vollumfänglich ignoriert.
 
Allein die Sorge-Arbeit, die sie für sechs Kinder unbezahlt jahrelang geleistet hat, ist eine unentbehrliche, gemeinwohlförderliche, sinnvolle, konstruktive, anstrengende Arbeit, Leistung
Allein dafür hätte auch diese Frau, Mutter ein existenzsicherndes Einkommen: ein Sorge-Gehalt erhalten müssen!
 
Es ist eine Zumutung, absolut unverhältnismäßig, von einer Frau, Mutter, die für 6 Kinder Sorge-Arbeit geleistet hat, zu verlangen, sie solle zusätzlich zu dieser Arbeit noch erwerbstätig sein, Lohnarbeit leisten. 
WELCHER MANN würde das leisten, bewältigen: wie lange, ohne Bezahlung, Einkommen!?
 
Wieviele Männer in Deutschland, Europa, weltweit leisten wieviele Jahre für wieviele (je "eigene") Kinder täglich (auch nachts ;) ) bedürfnisorientiert fürsorglich und verantwortungsvoll UNBEZAHLT Sorge-Arbeit, Care und sind zusätzlich erwerbstätig: wie, wie lange ... ?
 
Frauen, Mütter, die weltweit mehrheitlich unentbehrliche Sorge-Arbeit, Care, sogen. Reproduktionsarbeit - kein bullshitjob - unbezahlt leisten, werden nach wie vor systematisch ausgebeutet und beschädigt.
Kapitalismus ist Konservatismus ist Androkratie. Gewalt gegen Frauen.
 
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07. Juni 2026
 
Wenn ich von (langanhaltend, dauerhaft, intensiv oder wiederholt) belastenden Lebensumständen von Menschen spreche, beziehe ich mich damit nicht nur auf ein Zuviel (von bspw. Stress, psychischer, emotionaler Überlastung, Druck, Angst, Gewalt), sondern auch auf ein Zuwenig:
 
insbesondere ein Zuwenig, ein Defizit, einen ausgeprägten Mangel an wohltuenden Sozialkontakten bzw. an Beziehungen, Bezugspersonen (!) - Familie, Freunde, Partner, tragende Gemeinschaft, der man zugehörig ist - sowie an wohltuender, nicht-sexueller Berührung (!) und an Wertschätzung.
 
Nochmal zu den Ursachen und Auswirkungen, gesundheitlichen Folgen von/Schäden durch Einsamkeit, soziale Isolation, insbes. den Mangel an praktischer Hilfe im Alltag sowie vor allem an emotionalem, sozialen Beistand, Rückhalt, leiblicher (!) Nähe, Vertrautheit, Verbundensein, Getragen-, Gehaltensein, Liebe.
 
Siehe zu oben Genanntem bspw. den SZ-Artikel vom 30.06.2025 - "880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit".

Siehe insbes. die von mir schon häufig stark kritisierte Fremdbetreuung, Auslagerung besonders vulnerabler, ausgerechnet besonders bedürftiger, verletzlicher Menschen: Säuglinge, Kleinkinder, Kinder, alte, chronisch kranke, pflegebedürftige, behinderte, wohnungslose, fremde, sterbende Menschen in diverse Einrichtungen, bspw. Altenheim, Pflegeheim, Krippe, Kita, "Behindertenwerkstätten", diverse Kliniken, Heime etc. - siehe den entsprechenden, unten verlinkten blog-Eintrag hierzu. 
 
Siehe im SZ-Artikel auch genannt, dass und warum mehrheitlich alte, chronisch kranke, behinderte und mittellose Menschen (materielle Armut) von Einsamkeit, sozialer Isolation betroffen, damit belastet, davon beschädigt, ausgegrenzt (!) sind/werden:
Mangel an Mobilität, Geld, Zugangs-, Teilhabemöglichkeiten, körperlichen und psychischen Kräften, Energie und gewährter bzw. durch insbes. materielle Armuteinhergehende Ausgrenzung und Entbehrungen systematisch entzogene (!) Möglichkeiten, Ressourcen für Selbstwirksamkeit, Selbstbestimmung, Resilienz. 
 
Siehe im unten verlinkten blog-Eintrag zu Einsamkeit, dass und warum bisherige (kulturelle) Einrichtungen, Vereine, Sportstätten, öffentliche Plätze, Cafés, Bibliotheken, Haltestellen (Bus, Bahn), Treppenhäuser etc. nicht ausreichen, nicht effektiv Einsamkeit, soziale Isolation, Ausgrenzung beheben helfen.
 
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/einsamkeit-alleinsein-who-bericht-risiken-todesfaelle-li.3275124
 
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SZ-Artikel vom 30.06.2025 - "880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit", screenshots vom 07.06.2026
SZ-Artikel vom 30.06.2025 - "880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit", screenshots vom 07.06.2026 SZ-Artikel vom 30.06.2025 - "880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit", screenshots vom 07.06.2026 SZ-Artikel vom 30.06.2025 - "880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit", screenshots vom 07.06.2026
SZ-Artikel vom 30.06.2025 - "880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit", screenshots vom 07.06.2026 SZ-Artikel vom 30.06.2025 - "880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit", screenshots vom 07.06.2026 SZ-Artikel vom 30.06.2025 - "880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit", screenshots vom 07.06.2026

SZ-Artikel vom 30.06.2025 - "880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit", screenshots vom 07.06.2026

12. April 2026
 
Man kann mittellose, materiell arme Menschen auf vielerlei Arten systematisch, sukzessive vernichten, bspw. durch:

- steigende Lebensmittelpreise (Mangelernährung)
- unbezahlbare Mieten (schlechte Wohnverhältnisse, Wohnungslosigkeit, Obdachlosigkeit)
- Entzug der Existenzgrundlage, Sanktionen
- erschwerten, fehlenden, unmöglich gemachten Zugang zu medizinischer, (fach-) ärztlicher ambulanter oder stationärer Untersuchung und Behandlung
- eingeschränkte, nicht bezahlbare, nicht zugängliche Mobilität (ÖPNV zu teuer, krankheitsbedingt nicht zu bewältigen)
- Hetze, Ausgrenzung, Einsamkeit
 
Arbeit, Ausbeutung, Arbeitszwang, Sanktionen, Bürgergeld, Grundsicherung, Hartz IV, Armut, Hetze, Spaltung  
Staat. Macht. Gewalt. Regierungen.
 
Die Zuschreibung, Diffamierung "Totalverweigerer", diese vorsätzlich getätigte Hetze und einhergehende Ächtung, Ausgrenzung, Herabsetzung, Entwertung, Beschämung mittelloser Menschen ist systematische Gewalt. 
 
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nitrosativer Stress, Nitrostress - Quelle: nitrostress.de, ganzimmun nitrosativer Stress, Nitrostress - Quelle: nitrostress.de, ganzimmun
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nitrosativer Stress, Nitrostress - Quelle: nitrostress.de, ganzimmun

05. Juni 2026
 
Zum verlinkten Artikel vom 20.02.2026 "Metabolische Psychiatrie – Ein Paradigmenwechsel in der Behandlung psychischer Erkrankungen" des mojo-Instituts
 
Medizin, Psychiatrie Profit
Depression, ADHS, "chemisches Ungleichgewicht" im Gehirn (Neurotransmitter ...), "Antidepressiva", "Medikamente", Psychopharmaka als "Therapie, Behandlung"?
 
NEIN! Lest das über Mitochondrien - und was weshalb hilft ... . Siehe auch mecfs u.v.a.m..
 
Warum mich dieser metabolische "Ansatz", s.o., überzeugt:
Weil es zutrifft, Tatsachen entspricht, evidenzbasiert ist, dass, wie und warum zahlreiche chronische Erkrankungen auf "mitochondrialer Dysfunktion" basieren, inkl. Stress, und dass, wie, warum Bewegung, Sport, Schlaf, Ernährung, Natur heilen.
 
Übrigens: materielle Armut ist Dauerstress (Angst, Existenzangst, ständige Sorgen, erlebte Ausgrenzung, Verachtung, zahlreiche Entbehrungen, soziale Isolation, Einsamkeit, keine Perspektive, Selbstwirksamkeit, Zuversicht ...), macht KRANK: physisch und psychisch. 
 
HÖRT AUF, PILLEN ZU SCHLUCKEN - Psychopharmaka, "Antidepressiva" ... : gravierende langfristige Nebenwirkungen ... . Gilt auch für die "Medikation" bei ADHS: Metylphenidat, Amphetamine!
 
https://mojo-institut.de/wissen/diagnosen/depression/fachbeitrag/metabolische-psychiatrie#2-die-historische-entwicklung-der-psychiatrie--vom-geist-zur-biochemie
 
Klar ist es einfacher, bequemer, geht es schneller, Pillen einzuwerfen ("Antidepressiva", Methylphenidat, Amphetamine, Schmerzmittel, Psychopharmaka) oder andere Drogen zu nehmen (Alkohol, Nikotin, Cannabis, Kokain, Heroin, Opium, Ketamin), um zu funktionieren - statt die Gesellschaft, Politik und seinen "Lebensstil", sein Verhalten zum Wohltuenden, Vernünftigen, Heilsamen, Prosozialen hin zu ändern - der Preis, den ihr dafür zahlt, ist halt leider nicht nur eure (eigene) Gesundheit, euer Wohlbefinden, Lebensqualität.
Den Preis zahlen auch andere, eben wenn, weil und so lange die Mehrheit so unreif ist, sich verhält, all das zulässt, mitvollzieht oder sogar gut, richtig findet und/oder davon persönlich profitiert. 
 
Nicht nur neurodivergente Menschen (ADHS, Autismus, ASS, FASD), sondern alle anderen Menschen brauchen: gesunde, wohltuende, artgerechte, menschengerechte Lebensumstände: Gesellschaft, Politik ... .
Nicht sogenannte Therapie, Behandlungen, nicht "Medikation": die insbes. bei chronischen Erkrankungen grundsätzlich nicht heilen, sondern Menschen nur funktional, erwerbsfähig machen sollen. Menschenmaterial.
Es geht dabei nicht um Heilung, Wohlergehen, psychisches und physisches Wohlbefinden, Lebensqualität der Menschen. 
Siehe Schulmedizin, oft invasive Apparatemedizin, profitorientiertes, profitbasiertes "Gesundheitssystem", Psychiatrie, Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Ergotherapie, Gesundheitspolitik, Arbeits-, Sozial-, Wirtschaftspolitik - Regierungen, Kapitalismus.  
 
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06. Juni 2026
 
Medizin, profitorientiertes "Gesundheitssystem", Gesundheitspolitik - Was Menschen physisch und psychisch chronisch krank macht, sind (dauerhaft) belastende Lebensumstände: Art der Arbeit, des Wohnens, vielfältige und oft vielfache, langjährige Überlastung, Konsumismus, Einsamkeit, Armut - Gesellschaft, Regierungspolitik, Kapitalismus: keine Regierungskritik von Ärzten. Profit, Feigheit, Opportunismus, Konformismus. 
 
Kein Arzt, Hausarzt, Facharzt, Schulmediziner, Therpeut, Psychiater, Psychotherapeut nennt als Ursache zahlreicher chronischer physischer und psychischer Erkrankungen dauerhaft belastende Lebensumstände - denn das hätte, hat mit Kritik an Regierungspolitik zu tun. 
 
Siehe Schulmedizin: oft invasive Apparate-, Reparaturmedizin, die insbes. chronische Erkrankungen grundsätzlich nicht heilt - siehe mechanistisches Menschenbild auch in der Medizin, der Mensch ist aber keine Maschine, kein Gerät, Gebrauchsgegenstand, sondern ein Lebewesen, Subjekt, Individuum - siehe profitorientiertes, profitbasiertes "Gesundheitssystem", Psychiatrie, Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Ergotherapie, "Antidepressiva", Psychopharmaka ... - Gesundheitspolitik, Arbeits-, Sozial-, Wirtschaftspolitik.
 
Staat. Macht. Gewalt. - Krank.
 
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05. Mai 2026
 
Kommentar zum youtube-Video vom 10.04.2026 von Dr Myriam Francois - "Ex-Zionist Trauma Expert: The Epstein Files & The Myth of Normal - Dr. Gabor Maté"
 
Gabor Maté sagt hier genau das, das auch ich äußere: Ursache für Depression, Sucht, kompensatorisches Essen, Autoimmunerkrankungen sind belastende Lebensumstände, fehlendes Verbundensein mit sich selbst und anderen, unterdrückte Emotionen, toxische Kultur, Gesellschaft ... .
Und als "Therapie" werden Menschen mit bspw. Depression üblicherweise sogen. Antidepressiva, Psychopillen mit intensiven Nebenwirkungen verordnet und das Problem stets nur bei ihnen, ihrem mindset, ihrer Einstellung zum Leben usw. gesucht und "gefunden". Ja, das ist perfide, toxisch, destruktiv.
 
Es freut mich auch, dass Gabor Maté den Nonsens mit dem "Schreienlassen" kritisiert: wenn kleine Kinder "trotzen", "Trotzanfälle haben", wütend bzw. haltlos sind, ist es absolut falsch, sie sich selbst zu überlassen, sie abzusondern, bis sie "wieder ´runterkommen, normal sind" ! ! ! Meine Rede.

Siehe auch diverse andere toxische, Kinder belastende, schädigende sogenannte Elternratgeber, "Ratgeberliteratur" wie "Jedes Kind kann schlafen, essen ... lernen". Das ist Dressur, Abrichtung, Gewalt - nicht empathischer, bedürfnisorientierter, verantwortungsvoller Umgang mit Kindern.
Und du kannst draußen, im öffentlichen Raum, auf der Straße, auf Spielplätzen, im Supermarkt, im ÖPNV ... immer und immer wieder dieses falsche, schädigende Verhalten von Eltern gegenüber insbes. ihren Kleinkindern beobachten. Ja, es macht mich jedes Mal wütend und traurig.
Immer wieder frage ich mich, warum so zahlreiche auch vermeintlich gebildete Eltern aus der Mittelschicht sich so dermaßen unempathisch verhalten: sind sie selbst emotional abgestumpft, verpanzert? Können sie sich nicht in ein kleines Kind einfühlen? Ideologisch vernagelt? "Erziehung"
 
Ebenso freue ich mich über die Kritik von Gabor Maté an jenen Menschen, die sich an vermeintliche "Experten, Autoritäten", "Kenner, Erleuchtete", an ihre Gurus klammern wie unreife kleine Kinder - siehe seine Kritik im Video an Jordan Peterson, Deepak Chopra, Ben Shapiro.
 
Ganz besonders wichtig auch dies: Gabor Maté über "Therapie" durch KI, AI, was selbstredend Unsinn, nicht wohltuend, heilsam ist, denn, wie auch er sagt: Therapie bzw. Heilung vollzieht sich über zwischenmenschliche Beziehung und wohltuende, nicht-sexuelle Berührung - frei von Esoterik und Ideologie. Seit mehr als 10 Jahren sage, schreibe ich das. 
 
So oft schrieb ich auf social media und im blog, dass das Fundament einer "gelingenden", heilsamen Therapie, Behandlung die Beziehung zwischen Therapeut und Patient, "Klient" ist, wie wichtig die Persönlichkeit des Therapeuten ist, weniger die Therapieform, Methode.
Arzt  bzw. Therapeut und Patient müssen sich auf der menschlichen, persönlichen, subjektiven, also auch emotionalen Ebene begegnen (können  und dürfen), nicht als distanzierte, rationalisierte, objektifizierte  "Behandlungsvertragspartner".
Weder der Arzt, Therapeut noch der Patient sind leblose, gefühllose, leiblose, bedürfnislose Maschinen, Roboter - sondern Menschen, Individuen.

Es geht bei dieser Beziehung nicht nur um die schwerwiegende Verantwortung des Therapeuten, das Vertrauen (-können) des Patienten oder das häufig nur vorgespielte Verständnis des  Behandelnden, sondern darum, ob "die Chemie" insgesamt zwischen Therapeut, Arzt und Patient "stimmt", ob die jeweiligen Personen als Persönlichkeiten, Charaktere - mit jeweiligem Menschen- und Weltbild, Werten, Einstellungen, Überzeugungen, Idealen, Absichten, Prägungen etc. - auf einer ähnlichen Ebene sind.
Unentbehrlich sind außerdem ausgeprägte Empathie und intaktes Mitgefühl aufseiten des Therapeuten.
 
So simpel wie offensichtlich:
An der psychischen Pathologisierung, Apparatemedizin (invasive Untersuchungen und Eingriffe), nebenwirkungsintensiven Symptombehandlung (Pharmakotherapie, Medikamente, Psychopharmaka) hängt eine profitorientierte Industrie - "Gesundheitssystem".

All die Ärzte, Mediziner in Arztpraxen, Kliniken, "Therapiezentren", all die Therapeuten, Psychotherapeuten, Psychiater sowie auch die Krankenkassen können, werden niemals miserable Lebensumstände - wie bspw. Armut - als Ursachen, Gründe der massiven Belastungen nennen, denn dann wäre klar, würde endlich wahrheitsgemäß genannt, dass solche langjährig belastenden Lebensmustände früher oder später zwangsläufig zu zahlreichen Beschwerden, psychischen Belastungs-, Erschöpfungszuständen und körperlichen Erkrankungen führen und diese tatsächlichen Ursachen n i c h t durch nebenwirkungsstarke "Medikamente", Apparatemedizin, etliche und oft wiederholte invasive Untersuchungen, bloße Symptombehandlung und "Psychotherapie" angemessen, effektiv, wohltuend zu beheben sind, sondern durch erforderliche, entsprechende Regierungspolitik!
Aber ganz besonders bei psychischen Erkrankungen werden Patienten zu compliance "animiert", bewegt - wer das "Empfohlene, Angeratene" nicht mitvollzieht, bspw. Anti-Depressiva und/oder vollstationäre Behandlung, Klinikeinweisung - wird vom Arzt abserviert: nicht mehr behandelt.
 
Kann mich deshalb auch an dieser Stelle nur wiederholen:
Ja, das kapitalistische, profitorientierte Gesundheitssystem, Medizin ist sehr oft zusätzlich belastend, beschädigend für ohnehin schon geschwächte, erkrankte, versehrte Menschen - nicht wohltuend, heilsam.
Compliance wird überall von Menschen gefordert, ihnen abverlangt, indoktriniert: in Medizin, von Ärzten, in Kliniken, Arztpraxen, von Regierenden, in Jobcentern ... .
 
Und was Zionismus anbetrifft: Wozu? Denn was ist mit all den ungezählten Frauen - angeborenes biologisches Geschlecht Frau - die seit Jahrtausenden weltweit täglich (!) gewaltsam, brutal unterdrückt, verfolgt, misshandelt, gefoltert, gequält, verstümmelt, vergewaltigt, ermordet werden - siehe Misogynie, Gewalt gegen Frauen, Männergewalt: Vergewaltigung (der Täter ist dem Opfer mehrheitlich bekannt, nicht fremd, oft ist es der (Ex-)Partner ...), "häusliche" Gewalt, FGM (Genitalverstümmelung von Frauen und Mädchen), Ermordung weiblicher Säuglinge, Abtreibung weiblicher Feten, Verbrennungen, Hinrichtungen von Frauen (Inquisition ...), diverse frauenverachtende Praktiken, Gesetze, Femizid. - Soll es deshalb auch einen "Frauenstaat" geben? Nein. Es muss allen Menschen möglich sein, überall auf der Welt ohne Verfolgung, Bedrohung, Unterdrückung, Ausgrenzung, Misshandlung leben zu können.
Im Übrigen plädiere ich für Philosophie, Ethik, Säkularisierung, Vernunft, Reife, Prosozialität statt Religion, die immer Ideologie ist und damit üblicherweise autoritär, dogmatisch, patriarchal, androzentrisch, misogyn, gewaltgeprägt.
Religion, Ideologie ist von jeher vor allem ein Herrschaftsinstrument, ein Mittel zum Erhalt von Macht, Kontrolle, Unterdrückung, Ausbeutung. 
 
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05. und 06. Mai 2026
 
Zum youtube-Video vom 22.10.2024 von "We need to talk", Paul C. Brunson - "Gabor Mate: Your Partner Choice Reveals Everything! The Hidden Cost of Ignoring Trauma"
 
Ganz wunderbarer, erfahrener, (selbst-) erkenntnisreicher, reflektierter, reifer Mensch, Mann, Persönlichkeit: Gabor Maté.
Kann in einem Satz unmöglich dieses sehr gehaltvolle Gespräch, seine Äußerungen zusammenfassen - gerne selbst hören.
 
Einschränkend muss man zu Gabor Maté allerdings anmerken, dass es einen durchaus erheblichen Einfluss auch der Gene gibt, siehe Zwillings- und Adoptionsstudien, die das belegen.
Es ist nicht alles, nicht alleinig eine Sache der "Erziehung" in der Kindheit.
Siehe dazu die auch im blog-Eintrag zu Identität verlinkten Quellen und Argumentation. 

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05. und 06.05.2026
 
Meine "Partner" waren fast alle die "schwarzen Schafe" der jeweiligen Familie - schon auf den ersten Blick Rebellen, Versehrte, "Unangepasste", "Andersartige" ... und doch alle jeweils sehr verschieden voneinander.
 
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Nachfolgendes habe ich ursprünglich verfasst am 27.09.2025:
 
Weiß nicht, wie es sich damit bei der Mehrheit ;) verhält, zumindest ich habe mir keinen einzigen meiner Beziehungspartner, Männer nach pro-contra-Strichliste, nach "Tauglichkeit", Status, Vermögen ... ausgesucht.
Schon gar nicht Ehe. 
 
Für mich geht es nicht darum, ob der Mann, mit dem ich zusammensein möchte, reich oder arm ist, welchen Status usw. er hat, wollte nie und will keinen "Versorger, Beschützer", sondern einen Gefährten, der mich körperlich und aufgrund seiner Persönlichkeit anzieht.
Der Mann, den ich mir als Gefährten wünsch(t)e muss außerdem selbstverständlich liebesfähig sein - was vorhandenes, intaktes Mitgefühl unabdingbar voraussetzt. 
 
Wenn man also "unter sich, seinesgleichen" bleibt, dann, weil man bestimmte Interessen, Erfahrungen, Werte, Ideale, charakterliche Gemeinsamkeiten, ähnliche Intelligenz, Vorstellung von Beziehung u.a.m. hat - nicht aufgrund von Distinktionsbedürfnis, Dünkelhaftigkeit.
 
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Nachfolgendes habe ich ursprünglich verfasst am 26.08.2025:
 
Der andere Mensch ist nicht das, das ich auf ihn möglicherweise projiziert habe und er existiert nicht, um mir zu Willen zu sein. Möglicherweise ist er aber eben auch nicht, was er zu sein vorgab, vortäuschte.
 
Als emotional gesunder, empathischer, mitfühlender, liebesfähiger Mensch geht man doch nicht mit einer Strichliste los und sucht sich danach seinen neuen, nächsten Partner aus.
 
Gefühle der Zuneigung, auch Mitgefühl gründen sich nicht auf Kalkül, Berechnung, was bzw. wer dem eigenen Vorteil, der jeweiligen  Lebenssituation usw. gerade gut oder am besten entspricht -Menschen sind doch keine konsumierbaren Objekte, die man wie Gegenstände erwirbt und zum eigenen Gebrauch benutzt.
 
Gefühle sind irrational, vieles läuft unbewusst ab, wir haben keinen direkten "Zugriff" darauf, es liegen überdies eigene unterschiedliche Persönlichkeitsaspekte, Wünsche, Bedürfnisse, Interessen, Vorlieben, Abneigungen, Befindlichkeiten, Gedanken, Erfahrungen, Menschenkenntnis zugrunde sowie auch eigene  Zweifel, Widersprüchlichkeiten, Ambivalenzen.
 
Man kann seine Gefühle für andere Menschen nicht willkürlich an- und abstellen, programmieren und man sollte sich dahingehend auch nicht etwa selbst "trainieren", dressieren, abrichten, vermeintlich "optimieren", denn dann wäre man kein - emotional gesunder, intakter, integrer - Mensch mehr, sondern ein programmierter Roboter.
Menschen sind lebenslang leiblich, bedürftig, verletzlich, sterblich und "unvollkommen" - keine Maschinen, keine "Helden", keine "Götter".
 
Und eine zwischenmenschliche Beziehung - Freundschaft, Liebe - ist kein am Reißbrett planbares  Projekt, das etwaig einem "Erfolg" zuzustreben hat, anderenfalls aufgegeben, abgesägt wird.
Beziehung ist kein kapitalistisches Tauschgeschäft, keine Vertragsangelegenheit, kein bestmöglich abzuschließender deal, auch keine Versicherung für was auch immer.
 
Ein (anderer) Mensch, Subjekt, Individuum, eine Persönlichkeit ist keine Maschine, kein Gerät, das nach eigenen, persönlichen, subjektiven Vorstellungen, Erwartungen, Zuschreibungen,  Wünschen, Plänen wie ein bestelltes oder aufgezogenes Ding, Spielzeug funktioniert und wenn es all dem nicht mehr entspricht oder die eigenen Maßstäbe, "Voraussetzungen, Bedingungen" nicht mehr erfüllt, dann wie ein untaugliches oder defektes Gerät auf den Müll geworfen wird.
 
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