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Lebenskunst für Laien

Sabeth schreibt Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus - non serviam.

Irland, Tuam, katholische Mutter-Kind-Heime, in denen Nonnen die unehelichen Kinder lediger Mütter Jahrzehnte lang misshandelten und töteten

 
16.09.2025 und 06.12.2025
 
Irland, Katholiken, "Christen", Nonnen, katholische Mutter-Kind-Heime, in denen Kinder lediger Mütter misshandelt und ermordet, dann geheim verschachert wurden. Jahrzehnte lang.
 
Christentum: patriarchale, misogyne Religion/Ideologie, Katholizismus, Ehe - von wegen Mitgefühl, Güte, Nächstenliebe, Moral.
 
Uneheliche Kinder und ledige Mütter gelten in der katholischen Kirche, im Katholizismus als "Sünder".
Sie wurden wie Dreck behandelt, misshandelt, vorsätzlich benachteiligt, beschädigt, gequält: physisch und psychisch - bis in den Tod. 
 
Die Frau als "das sündige Weib" im Katholizismus, insbes. als uneheliche Mutter und als Prostituierte
Der Frauenhass gründet sich weltweit, von Anfang an bis heute auf die Angst des patriarchalen Mannes vor der starken, selbstbestimmten Frau. Statt sie wertzuschätzen, schändet und ermordet er sie.
 
Die verlogene, scheinheilige, perverse, sadomasochistische, patriarchal-autoritäre katholische Kirche. 
Katholizismus, Christentum - Religion ist Ideologie. Gewalt. Unreife.
Nicht Philosophie.
 
Dieser unerträgliche, destruktive Hang zum Irrationalen, "Mystischen, Geheimnisvollen, Dunklen", Autoritären, diese Schwülstigkeit, gemischt mit Pathos, dieser abstoßende Sadomasochismus all dieser unerträglich unreifen Menschen weltweit. Religion. Ideologie. Immer noch. 
 
Je unreifer ein Mensch ist - siehe insbes. Konservative - umso eher, mehr wünscht, will, braucht er "Führung", Anleitung - dass andere ihm Struktur vorgeben, ihm sagen, was er wie tun soll - ihm Verantwortung abnehmen. 
Vermeintliche, trügerische "Sicherheit". Bequemlichkeit. Feigheit. Unreife.
 
Deshalb zum x-ten Mal:
Kein Mensch mit intaktem Mitgefühl braucht oder will einen "Gott", Religion, Ideologie, Metaphysik, um sich moralisch: fair, prosozial zu verhalten - ganz im Gegenteil. 
Ethik: ist Teilgebiet von Philosophie. 
 
Wer einen "Gott", eine "übergeordnete Instanz", ein "metaphysisches Prinzip", Konstrukt braucht, will, proklamiert, um sich moralisch, d.h. fair, prosozial zu verhalten, offenbart damit seinen je persönlichen Mangel, Defizit an Mitgefühl und intellektueller, emotionaler Reife.
 
Das sogenannte "Böse" zeigt sich generell darin, dass und dann, wenn:
das einem jeden Menschen angeborene, genetisch angelegte Mitgefühl mit dem anderen, mit anderen Lebewesen (nicht nur Menschen) taub, blind, stumm geworden ist.
 
Mitgefühl hat man mit einem Menschen nicht, weil er sich wohlverhält, sondern weil/wenn er leidet.
 
Mitgefühl ist, wie Liebe, nicht passiv, sondern trägt den Impuls, das Bedürfnis in sich, das Leid des anderen nach eigenen Kräften und Möglichkeiten zu beheben oder es mindestens abzumildern und hat entsprechend prosoziales, fürsorgliches, wohltuendes Verhalten zur Folge.
 
Bei dieser Gelegenheit möchte ich nochmal mitteilen, dass ich selbst Tochter einer ledigen, alleinerziehenden, mittellosen Frau, Mutter bin, dass ich selbst überzeugt ledig bin und meine beiden Kinder uneheliche :) Kinder sind: von zwei verschiedenen Vätern. 
Keine Ehe. Keine Ehemagd. Non serviam.
 
Und ja, auch meine ledige, mittellose, selbst adoptierte Mutter gab mich als Säugling und Kleinkind in Pflege - zu verschiedenen Pflegeeltern. 
Auch ich war in zwei Internaten und bin seit meinem 17. Lebensjahr auf mich selbst gestellt. 
 
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Irland, katholische Mutter-Kind-Heime, in denen die Kinder lediger Mütter von Nonnen misshandelt und getötet wurden - jahrzehntelang. St. Mary’s Mother and Baby Home, Tuam - screenshot vom 07.12.2025

Irland, katholische Mutter-Kind-Heime, in denen die Kinder lediger Mütter von Nonnen misshandelt und getötet wurden - jahrzehntelang. St. Mary’s Mother and Baby Home, Tuam - screenshot vom 07.12.2025

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07.12.2025
 
Siehe auch "Magdalenenheim" - "Besserungsanstalt" für "gefallene Mädchen": "Dirnen", Prostituierte, "Reuerinnen, Büßerinnen" - gemäß der "bekehrten Sünderin" Maria Magdalena. 

Siehe insbes. die Wäschereien in Irland, in denen ledige Mütter und Vergewaltigungsopfer, Zwangsarbeit verrichten mussten ... . 
 
"(...) Die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren sehr hart: Die Insassen wurden meist gezwungen, ohne Lohn harte körperliche Arbeit zu verrichten, oft sieben Tage in der Woche. Sie mussten Gehorsam leisten, für jede kleine Übertretung Buße tun und wurden teilweise extremen Züchtigungen unterworfen.
 
Dennoch waren die Magdalen laundries allgemein anerkannte soziale Einrichtungen, da sie den in Irland bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts herrschenden extrem konservativen Moralvorstellungen durchaus entsprachen. Die Vorgänge in den Heimen kamen nicht an die Öffentlichkeit und die Rolle der katholischen Kirche als Betreiber eines Systems weiblicher Zwangsarbeit wurde selbstverständlich nicht in Frage gestellt. (...)"
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Magdalenenheim
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