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Lebenskunst für Laien

Sabeth schreibt Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus - non serviam.

Warum ich mich immer wieder frage, ob ich der Alien bin oder ob es so leider zahlreiche meiner "Mitmenschen" sind

 
15.10.2024
 
Warum ich mich immer wieder frage, ob ich der Alien bin oder ob es so leider zahlreiche meiner "Mitmenschen" sind
 
Alien(s)?
Es gibt so vieles, das ich nicht nachvollziehen kann, das aber die Mehrheit? mag, konsumiert, hyped.

Beispiele:

Wer oder was ist Taylor Swift?
Warum gucken so viele Leute primitive Comedy und Netflix-Serien?
Habe/will weder Netflix noch whatsapp, noch Instagram.
 
Ebenfalls nicht nachvollziehbar ist mir die Begeisterung erwachsener (?) Menschen für Harry Potter, Herr der Ringe, Starwars - nicht nur die Filme, auch die zugrundeliegenden Bücher/Romane.
Der ewig ätzende, primitive, unterkomplexe Gut-Böse-Dualismus, Manichäismus ... .
 
Wofür ich mich begeistern kann, sind gute, unterhaltsame, kommunikative, interaktive, kooperative Brettspiele. :)
Auch französische Literaturklassiker - Marcel Proust, Honoré de Balzac, Guy de Maupassant, Émile Zola bspw., aber auch Charles Dickens.
Und Mozart. ;) Sogen. klassische Musik, vor allem eben Mozart, Haydn, Bach, Beethoven, Händel u.a.m..
 
Ein Graus sind mir Volksfeste, Oktoberfest, Ballermann, Hamburger Dom und Ähnliches - Massenveranstaltungen jeglicher Art, Aktionen wie "all you can eat", Fast Food, die gesamte "to go"-Unkultur, Frischkornbrei, Transideologie, Tätowierungen, Krawatten, Ehe, Kleinfamilie u.v.a.m..
 
Ja, für mich fallen diese ganzen Fress- und Serienorgien unter Brot und Spiele. Ablenkung, Betäubung, Ruhigstellung. Massenbespaßung, Massenindoktrinierung.
Konsumismus, Oberfläche, Kompensationsverhalten, "Spaß", nicht: Freude, Genuss, Erfüllung. - Haben, statt Sein. Mit Verweis auf Erich Fromm.
 
Selbstredend gehören in diese Kategorie auch Massensportveranstaltungen, siehe Fußballstadien, Fußball-EM, Fußball-WM, "Olympische Spiele" und sogen. Freizeitparks.
Von außen betrachtet: die Fratze des Horrors, jedenfalls für mich.
 
Daher nochmals der Verweis auf Erich Fromm.
"Der passive Mensch" und sein Kompensationsverhalten: Konsumismus, Sucht, Macht, Ruhm, Narzissmus, Kapitalismus, Unreife vs. "menschliches Wachstum", Reife, Liebesfähigkeit, schöpferisches Tun, Erfülltsein, Verbundensein.
 
Erich Fromm:
"Der passive Mensch ist der ewige Säugling. Ob er nun konsumiert: Zigaretten, Bier, Wein, Alkohol, Frauen oder Männer, Bücher, Zeitungen, Television - alles, es kommt gar nicht darauf an (...). Die Haltung des offenen Mundes, des Säuglings, der auf die Flasche wartet und dann wird er langsam befriedigt. Er hat nichts zu tun. Keine seiner seelischen Kräfte wird davon berührt, er wird in keiner Weise aktiviert. Aber er wird zum Schluss schläfrig. (...)"
 
Was Erich Fromm über den passiven Menschen sagt, der alles passiv konsumiert, danach giert, maßlos in sich hineinschlingt, ohne dabei je satt zu werden, erfüllt sein zu können, trifft besonders auf Narzissten zu. Maligner Narzissmus, Gier, Geiz, Liebesunfähigkeit, kompensatorisches Streben nach Macht, Mangel an Mitgefühl, antisoziales Verhalten.
 
Was täten all diese Menschen, Massen, Mehrheit?, gäbe es diese Massenveranstaltungen, -einrichtungen, Spaßveranstaltungen etc. nicht?
 
Gingen sie mehr oder überhaupt ins Theater, Konzert, Museum - auch als Mittellose?
Läsen sie mehr qualitativ gute Literatur, Romane, Sachbücher?
Hielten sie sich mehr in der Natur auf, inkl. Bewegung, trieben sie mehr Sport?
Kämen sie mehr, öfter spontan zusammen: gäbe es dafür entsprechende Möglichkeiten, Räume: offene Begegnungsstätten für Austausch, Gespräch, gemeinsames wohltuendes, konstruktives Aktivsein?
 
Übrigens: Nein, das, siehe oben, ist kein Aufruf zu "mehr Religion/Ideologie" und/oder Glaube, Aberglaube, Esoterik. Nichts davon hat mit "Spiritualität" oder gar Reife zu tun.
 
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04.11.2024
 
Was mir auch völlig fremd ist, ist sogenannte "Angstlust". Horror-, Zombie- und ähnliche Filme haben mich noch nie interessiert, gereizt, mir nie gefallen, auch nicht in jugendlichem Alter.
 
Ich gehe auch nicht mit den Wikipedia-Definitionen zu "Angstlust" konform, bspw. dieser:
"Angstlust wird nachweislich überall auf der Welt von gesunden Kindern und Jugendlichen, etwa in Form von heimlichen und offenen Mutproben, gesucht."
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Angstlust
 
Vor allem führt, selbst wenn es sich so verhalten sollte, diese kindliche, infantile "Angstlust" nicht zwangsläufig zur späteren Lust an Horrorfilmen oder zu Schaulust an Unfallorten oder zu früheren Zeiten der Schaulust an grausamen, gewaltvollen öffentlichen Hinrichtungen, Enthauptungen, Verbrennungen von/bei erwachsenen Menschen.
Es sei denn, die Menschen sind konservativ bzw. emotional, sozial und intellektuell unreif, siehe dazu nachfolgend Ausgeführtes.
 
Ich kann mich bspw. nicht erinnern, als Kind je Interesse an "Mutproben" gehabt zu haben.
Auch "Feuerschlucker", grausame Märchen, die gewaltgeprägten, frauenfeindlichen Geschichten von E.T.A. Hoffmann haben mich nie angesprochen, sondern schon als Kind und Jugendliche stark abgestoßen.
Gleiches gilt für die abstoßenden, von Gewaltdarstellungen, Sadismus, Greueltaten, Schmerz, Leid, Zerstörung nur so triefenden Bilder von Francisco de Goya.
 
Bei mir führt der Anblick dessen nicht zu "Lust" oder einer Art "Zwang", hinzusehen, sondern ich wende mich abgestoßen oder entsetzt ab, denn das Wahrnehmen des Leids anderer schmerzfähiger Lebewesen triggert unmittelbar mein Mitgefühl - verursacht mir also selbst psychisch-emotionalen oder auch physischen Schmerz, mindestens starkes Unwohlsein.
Da ich keine Masochistin bin, tue ich mir das nicht freiwillig, nicht absichtsvoll an, sehe mir also gerade nicht oben Genanntes - Horrorfilme, gewaltgeprägte, auch sadistische Darstellungen etc. - an, denn ich empfinde dabei keine "Lust", kein Wohlgefühl, sondern das Gegenteil dessen.
 
Ich denke, die "Angstlust" erklärt sich vielmehr durch die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen, durch vor allem auch seine Anlage, sein Wesen/Naturell: ob er konservativ veranlagt und geprägt ist und wie infolgedessen seine Gefühlsdisposition konfiguriert ist, d.h. welche Art von Gefühlen - vor allem Angst und Ekel - bei solchen Menschen stärker ausgeprägt ist, häufiger als Gefühlszustand erlebt wird als bei nicht-konservativen, also bei progressiven, liberalen Menschen.
Siehe dazu nochmals den herausragenden Artikel (vom 29.05.2017, in der nzz) von Philipp Hübl "Was Progressive und Konservative unterscheidet, sind ihre Gefühle".
 
https://www.nzz.ch/feuilleton/politik-und-psychologie-mitgefuehl-oder-ekel-progressiv-oder-konservativ-ld.1297970
 
Siehe auch die beiden Artikel in der Welt: "Konservative haben größeres Angstzentrum im Hirn" und "Liberale sehen Schönes, Konservative das Bedrohliche".
 
https://www.welt.de/wissenschaft/article13137138/Konservative-haben-groesseres-Angstzentrum-im-Hirn.html
 
https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13828915/Liberale-sehen-Schoenes-Konservative-das-Bedrohliche.html
 
Konservatismus ist nach meiner Beobachtung und Erfahrung im Umgang mit konservativen Menschen (die sich selbst übrigens nicht für konservativ halten müssen, sondern einge sogar meinen, sie seien politisch links eingestellt) vor allem Ausdruck intellektueller, emotionaler und sozialer Unreife.
Deshalb finden sich auch religiöse, gläubige und abergläubische sowie esoterische Menschen deutlich häufiger, wenn nicht ausschließlich, unter Konservativen.
 
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10. April 2024
 
Was habt ihr - als Erwachsene fortgeschrittenen Alters - so alles noch nie gemacht, erlebt ..., das wohl zahlreiche andere Menschen (mehr oder weniger häufig) tun, erleben, unternehmen, nutzen, konsumieren ... ?
 
Ich, 50-jährig, habe noch nie:

- in einem Flugzeug gesessen, bin noch nie damit geflogen
- eine Schiffsreise unternommen
- andere Kontinente bereist (habe bisher auch nur zwei andere europäische Länder gesehen)
- eine Sauna "besucht", genutzt
- Sushi gegessen
- einen Rausch gehabt, war nie betrunken
- whatsapp gehabt, genutzt
- Netflix gehabt, genutzt
- einen Führerschein und/oder ein Auto besessen
- geheiratet
- eine Silvesterrakete oder Böller, Feuerwerk gezündet
- Urlaub mit meinen Kindern gemacht
- ein Haus, eine Wohnung, Immobilie(n) besessen
 
Zugegeben, das meiste des oben Genannten habe ich vor allem deshalb noch nie gemacht, genutzt, besessen, weil ich es nie tun, nutzen, besitzen wollte/will, manches war und ist aber auch aus finanziellen Gründen, armutsbedingt nicht, nie möglich.
 
Ich habe außerdem noch nie:

- meinen leiblichen, biologischen Vater gesehen, kennengelernt, gilt so auch für meinen Halbbruder
- Großeltern gehabt, weder väterlicher- noch mütterlicherseits
 
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ursprünglich verfasst am 19. Mai 2024
 
Ich wollte nie ein Haus, habe kein Interesse an Statusobjekten, teuren elektronischen Geräten, Fernreisen, Reichtum, "Luxus".
 
Was ich gerne gehabt hätte:
verantwortungsvolle, fürsorgliche Eltern, meinen biologischen Vater zu kennen, echte Gefährten, Freunde, unbeschwert/beschwerdefrei essen zu können, mit meinen beiden Kindern Familie zu sein, Mobilität, Ausflüge, soziokulturelle Teilhabe und ab und zu mal ein Urlaub, drei Wochen am Stück, kürzer ist es zu stressig, mit meinen Kindern (in deren Kindheit) an den Orten meiner Kindheit, an denen ich die beste Zeit meines Lebens hatte: Berge, Alpen: Schweiz (Wallis), Österreich (Tirol) - dortige Natur, Landschaft, Licht, Gerüche, Atmosphäre, verbundene Erinnerungen ... .
 
Es ist zu spät. Es hat all das nicht gegeben. Es wird all das zu meinen Lebzeiten, in meinem Leben nicht (mehr oder überhaupt je) geben, erlebbar sein. Ich kann es selbstwirksam nicht "verwirklichen".
50 Jahre sind - längst - genug. Zu viel. Zu lange.
 
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19. Juli 2024
 
Ich wollte nie Ehe, einen Ehemann - ich wollte einen Gefährten. Liebe Verbundensein: Erkenntnis, Achtung (Wertschätzung), Freiheit, Verantwortung, Fürsorge, Mitgefühl. Siehe Erich Fromm, "Die Kunst des Liebens". Ist auch mein Verständnis von Lieben.
Es ist Ausdruck von charakterlicher, d.h. intellektueller, sozialer und emotionaler Unreife, seinen Wert als Mensch, Person, Persönlichkeit, seinen Selbstwert, sein Selbstverständnis auf Besitz, Vermögen, Reichtum, Macht zu gründen.
Patriarchat.
 
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22. Dezember 2023
 
Wie geistig arm und seelisch verarmt kann ein Mensch nur sein, der reich werden will - der nach monetärem Reichtum, Vermögen strebt.
Denn niemand, der geistig und seelisch gesund ist, kann nur eigenen Reichtum, Wohlstand im  Wissen um Armut, Not, Leid, Elend anderer genießen.
 
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18. November 2023
 
Arm: wer seinen Selbstwert und/oder seine Identität auf Nation, Privateigentum, vermeintliche "Leistung", auf eine "eigene" Ehefrau, auf "eigene" Kinder, auf Vermögen, Titel, Haus, Auto, Macht, "Ruhm", Religion, Ideologie, also Selbstbetrug gründet.
Charakterarmut, Schwäche, Unreife.
 
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20. Mai 2022
 
Der Wert eines Menschenlebens bemisst sich nicht nach akademischen Titeln, Einkommenshöhe, Vermögensumfang, Narzissmusgrad (besetzten Machtpositionen), Ruhm, wirtschaftlicher Funktionalität und Verwertbarkeit.
Menschenwürde.
 
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16. und 17. November 2024
 
Arbeit, Leistung ist nicht nur kapitalistisch, wirtschaftlich direkt, via Lohnarbeit, Erwerbstätigkeit ausbeutbare Maloche, Drecksarbeit und bullshitjobs, sondern auch "häusliche" Sorge-Arbeit, für das Gemeinwohl von Frauen unbezahlt geleistet.
Menschen sind keine funktionalisierbaren, instrumentalisierbaren, dressierbaren Objekte, kein via "Arbeit", Lohnarbeit für Wirtschaft, Kapitalismus, den Wohlstand nur Vermögender knechtbares, ausschlachtbares, verheizbares Menschenmaterial vs. Menschenwürde.
 
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01. März 2022
 
Wann überwinden wir den Erwerbsarbeitsfetisch, wonach nur jene Menschen als "wertvoll und zufrieden" gelten, die möglichst lange möglichst viel malochen, lebenslang in Drecksjobs ausgebeutet, verheizt werden oder bullshitjobs machen, die nicht zum Gemeinwohl beitragen?
 
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06. Januar 2024
 
Es geht nicht um den "Wert der Arbeit", sondern um den Wert und die Würde des Menschen. Um sein Wohlergehen, um das je individuelle und dabei zugleich auch das Gemeinwohl.
Moral, Ethik, Verantwortung, Mitgefühl.
Ohne Mensch keine Arbeit, keine Notwendigkeit, Arbeit zu tun, zu arbeiten.
Arbeit hier nicht nur als kapitalistisch ausbeutbare Lohnarbeit, Maloche, Drecksjobs und bullshitjobs verstanden.
 
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21. Juli 2024
 
Im Kapitalismus, Neoliberalismus, Wirtschaftsliberalismus - also: Konservatismus, Androkratie, Patriarchat - geht es nicht und ging es noch nie je um Gemeinwohl - das war nie das Ziel, sondern Kapitalakkumulation, Wohlstand, Reichtum nur bestimmter, weltweit vergleichsweise weniger Menschen: zu Lasten zahlreicher anderer.
 
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06. November 2024
 
Es geht in dieser Gesellschaft, Ideologie: Kapitalismus, Autoritarismus, Konservatismus, Patriarchat, nicht darum, ob ein Mensch sich prosozial verhält, mitfühlend, fürsorglich, integer ist, sondern um - stets kompensatorisches Streben nach - Macht, "Erfolg", "Sieg", Geld, Vermögen: haben meistens Arschlöcher, Narzissten. Siehe toxische Männlichkeit, Patriarchat.
 
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01. September 2023
 
Was ist das für eine beschissene Welt, in der Menschen sichere Existenz haben, frei von Armut sind, Lebensqualität erlangen, nicht: durch einen guten Charakter und gemeinwohlförderliche Arbeit, sondern indem sie andere übervorteilen, knechten, ausbeuten, lügen, betrügen, zerstören.
 
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17. November 2024
 
Duckmäuser, Mitläufer, angepasste, dressierte, abgerichtete, gehorsame Untertanen, Knechte, Konformisten, Opportunisten, Egomanen, Feiglinge: die Mehrheit?!
 
Was machst du, wenn die Mehrheit? weltweit dumm, unwissend, ignorant, egoman/selbstsüchtig, bequem, feige ist: konformistisch, opportunistisch, gehorsam. Untertanen. Statt solidarisch, couragiert, integer. Reife. Würde.
Eine Frage des Charakters, der Persönlichkeit, der Anlage - nicht: der "Erziehung".
So meine Beobachtung, Erfahrung, Erkenntnis, Einsicht. Im Alter von 51 Jahren. Besser spät als nie.
 
Wie gehst du mit Menschen um, die sagen: "das kann man nicht ändern, da kann man nichts machen, mit Stärkeren sollte man sich nicht anlegen, man muss sich anpassen, so war es immer schon, so wird es immer bleiben, man muss das Beste daraus machen"?
Duckmäuser, Mitläufer.
 
Leider betrifft oben Genanntes auch meine beiden Kinder: 31-jährigen Sohn und 18-jährige Tochter. Sie haben verschiedene Väter. Leider hat keines meiner beiden Kinder meinen "Widerstandsgeist" und Gerechtigkeitssinn geerbt.
 
Was mich betrifft - meine "Kampfzonen" sind seit etlichen Jahren die in diesem blog genannten.
Denn: Staat. Macht. Gewalt. Regierungen, Regierende, Kapitalismus, Konservatismus, Androkratie, Patriarchat - Selbstbetrug, Schwäche, Unreife, Destruktivität.
 
Leider musste ich einsehen, dass eben n i c h t "alles Erziehung, Prägung" ist, dass es n i c h t ausschlaggebend ist, was man als Eltern, Mutter Kindern "vorlebt", dass in Teilen Arno Gruen und Erich Fromm irrten, bspw. bzgl. Gehorsam, Anpassung.
Leider lehrten mich gerade auch meine beiden Kinder, Tochter und Sohn und deren biologische Väter sowie auch mein eigenes Wesen, Naturell, Anlage, dass sehr vieles erblich, genetische Veranlagung ist - offenbar weit wirksamer als die Sozialisation. Siehe ausführlicher dazu in diesem blog-Eintrag:
 
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2024/10/elternrechte-mutterrechte-mutterrechte-haben-eltern-mutter-alleinerziehende-gegenuber-ihren-jugendlichen-und-volljahrigen-kindern-rechte.html
 
Es ist ja nicht so, dass einige von uns - Menschen - nicht wüssten, wie es besser, friedlicher, wohltuend, konstruktiv, gemeinwohlförderlich, gerecht, prosozial geht - ginge, so die Mehrheit (auch) die erforderliche Reife dafür hätte.
Mit Verweis auf bspw. David Graeber und sein gemeinsam mit David Wengrow verfasstes (letztes) Buch "Anfänge Eine neue Geschichte der Menschheit".
 
Auch das scheint die hart indoktrinierte, dressierte, abgerichtete Mehrheit nicht erfassen zu können oder es ist ihnen egal, interessiert sie nicht, in ihrer Ego-Blase, Selbstbezogenheit, Ignoranz, Bequemlichkeit, Tumbheit:
Jede Regierung, der Staat und alle Vermögenden brauchen die Staatsgewalt: Polizei, Justiz - das ist liegt im System begründet. Siehe, wie nahe die CDU und AfD der Polizei stehen. Autoritarismus, Strafe, Gehorsam erzwingen, dressieren, gefügig machen, ausbeuten, misshandeln - vernichten.
Staat. Macht. Gewalt.
 
Nachfolgendes habe ich ursprünglich verfasst am 16. April 2023:
 
Auch ich versuche, politisch Widerstand dort, dann und so lange zu leisten, wie und wo es mir möglich ist - nach wie vor zwangsläufig "auch" dann, wenn ich infolgedessen mit weiterer, zusätzlicher staatlicher Beschädigung rechnen muss und sie getätigt, vollzogen wird.
 
Diese "Bereiche" sind, mich betreffend seit Jahrzehnten - immer wieder, immer noch:

- Jobcenter und (andere) Behörden
- Gerichte, Justiz
- staatliche Schule(n)
- Jugendamt
- Bank (hier: Haspa)
- und leider auch Ärzte, Medizin, Krankenkasse, Gesundheitssystem
 
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17. November 2024
 
Zum geleisteten Widerstand gehört selbstverständlich auch, sich als Frau und Mutter, als Sorge-Arbeit-Leistende, Pflegende nicht in Ehe, als Ehemagd verknechten, unterwerfen, benutzen zu lassen, sich nicht von einem Mann wirtschaftlich, finanziell und zumeist auch sozial abhängig zu machen.
Im Alter von 51 Jahren, nach fast 32 Jahren unbezahlt für zwei Kinder als mittellose, ledige, allein alleinerziehende Frau und Mutter geleisteter Sorge-Arbeit und etlichem anderen Durchlittenen, Bewältigten (!) muss ich sagen: Ehefrauen tragen eine Mitschuld an bestehenden Missständen, siehe Konservatismus, Patriarchat.
 
Die Ehe hat nichts mit Liebe, Fürsorglichkeit, Verantwortung, Wertschätzung, Freiheit, Verbundensein, Gefährtensein zu tun - sie ist eine von jeher patriarchale Institution.
Weder für Liebe, Beziehung, "Partnerschaft", Gefährtensein, Freundschaft, noch die gemeinsame Fürsorge und Verantwortung für Kinder ist eine Ehe, eine (zumeist nur scheinbar, pseudo-) monogame Paarbeziehung der biologischen Eltern, ist Kleinfamilie erforderlich oder wohltuend.
 
Stattdessen: Mehrere vertraute Bezugspersonen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, auf Basis emotionaler Bindung, Beziehung, siehe bspw. durch cohousing, Wahlverwandtschaften. - nicht wechselndes Betreuungspersonal, Fremdbetreuung: Auslagerung bedürftiger, wirtschaftlich nicht funktionaler Menschen (Kinder, alte, kranke, behinderte, sterbende Menschen) in Einrichtungen.
 
Mädels, wann begreift ihr das endlich: mehrheitlich und global?!
Die Ehe ist patriarchal, misogyn, frauenfeindlich, toxisch männlich! NICHT: Liebe, Romantik, Sicherheit, Treue. Oder wollt ihr euch freiwillig verknechten, unterwerfen - Mägde sein?
 
Statt eine Ehe einzugehen, sich als Frau, Ehefrau damit zum Besitz, Eigentum, Objekt eines (Ehe-) Mannes verknechten, zur Dienerin, Ehemagd, von ihm finanziell, wirtschaftlich, sozial abhängig zu machen: versucht es mit Solidarität, Kampf für ein existenzsicherndes Sorge-Gehalt! Keine "Herdprämie".
 
Arbeit, Leistung: ohne Einkommen, ohne Wohlstand: unbezahlt von weltweit mehrheitlich Frauen geleistete, für das Gemeinwohl unentbehrliche Sorge-Arbeit - systematische Ausbeutung und zementierte Armut.
Diese Armut trifft vor allem ledige, alleinerziehende Mütter, die keiner vermögenden Familie entstammen. Patriarchat, Androkratie.
Armut ist weltweit vor allem Frauenarmut, Mütterarmut, infolgedessen auch Kinderarmut und Altersarmut.
 
Aufgrund der nach wie vor katastrophalen, global bestehenden, menschengemachten, zumeist männergemachten Missstände, destruktiven Verhältnisse, siehe Patriarchat, kann ich mich leider nur endlos wiederholen.
Siehe das Menschenbild, die Ideologie der CDU, CSU, FDP, AfD - "Arbeit", was diesen nur als Arbeit, Leistung gilt, inkl. bullshitjobs, Kapitalismus, Wirtschaftsliberalismus, Arbeitszwang via "Bürgergeld", Sanktionen, Strafe, Dressur, Knechtung, Ausbeutung - Gewalt.
 
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28. Oktober 2024
 
Auf social media (twitter/X) wurde von einer Frau gefragt:
"Welche weiblichen Vorbilder gab es in eurem Leben?"
 
Meine Antwort:
Keine(s). Es gab und gibt keine Frau oder andere Person, der ich nacheifere oder der ich ähnlich sein oder werden will.
Ich bin die Person, Persönlichkeit, die ich (geworden) bin.
Es gibt aber beeindruckende Biographien und/oder mir sympathische Menschen, auch Männer.
 
Vielleicht noch etwas anders formuliert:
Es gab und gibt für mich keine weibliche oder männliche Identifikationsfigur bzgl. meiner Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung. Es fehlte mir viel mehr eine dafür sehr wichtige Person: mein biologischer Vater.
 
Prophylaktisch ;) nochmal: Ich hatte einen sehr gutmütigen, friedlichen, nie gewalttätigen, nicht autoritären sozialen Vater: meinen Pflegevater (bei Pflegeeltern aufgewachsen).
Aber es reicht gerade nicht, gute soziale Eltern (gehabt) zu haben.
 
Dazu, siehe oben, warum gute soziale Eltern "nicht ausreichen" für Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung, Selbstfindung, siehe im anderen blog-Eintrag über u.a. Gene, Vererbung, Veranlagung, Zwillingsforschung ... :
 
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2024/10/elternrechte-mutterrechte-mutterrechte-haben-eltern-mutter-alleinerziehende-gegenuber-ihren-jugendlichen-und-volljahrigen-kindern-rechte.html
 
Ein leider weit verbreitetes Verhalten ist, dass Menschen einem etwas unterstellen oder auf einen projizieren, das man selbst so oder ähnlich nie geäußert und/oder gemeint hat.
Denn an keiner Stelle habe ich mich dahingehend geäußert, "den Charakter einer Person einzig an den Genen festzumachen".
Bitte einfach lesen, was ich schrieb und hören/lesen, was ich zum Thema verlinkte.
 
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David Graeber, David Wengwow - "Anfänge eine neue Geschichte der Menschheit" David Graeber, David Wengwow - "Anfänge eine neue Geschichte der Menschheit"

David Graeber, David Wengwow - "Anfänge eine neue Geschichte der Menschheit"

19. Oktober 2024
 
Jugendwort des Jahres

Offenbar bin ich für solches zu alt, d.h. zu lebenserfahren, reflektiert, reif - nicht mehr pubertär, denn mir erscheint das alles, insbes. auch TikTok, unerträglich primitiv. Vergeudete Zeit.
 
https://www.ndr.de/kultur/buch/Aura-ist-Jugendwort-des-Jahres-2024,jugendwort242.html
 
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