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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus - non serviam.

Verhütung für den Mann? Ist Verhütung Frauensache? - Zunehmende Unfruchtbarkeit, Zeugungsunfähigkeit von Männern

 
Verhütung für den Mann? Ist Verhütung Frauensache?
Alternativen zu Pille und anderen chemisch-synthetischen Verhütungsmitteln
und:
Zunehmende Unfruchtbarkeit, Zeugungsunfähigkeit von Männern
12. April 2023
 
Ja, das habe ich vor Jahren auch mal gedacht: Verhütung für den Mann.
Nach vier Schwangerschaften, zwei geborenen Kindern, einer Fehlgeburt, einer Abtreibung und 30 Jahren gratis geleisteter Sorge-Arbeit als Frau, ledig, alleinerziehend, DESHALB mit Armut bestraft, sage ich:
 
So lange ich als - biologische, also tatsächliche - Frau die Hauptlast der Konsequenzen einer ungeplant, ggf. auch ungewollt entstandenen Schwangerschaft trage - Schwangersein, Geburt und Folgen, inkl. Alleinerziehendsein und Armut oder Abtreibung - präferiere ich nfp.
 
Und hätte ich schon als Jugendliche gewusst, was nfp ist, "wie das geht", wann genau die fruchtbaren Tage je Zyklus (bei einer gesunden Frau mit regelmäßigem Zyklus) sind und woran man sie erkennt, etc., wäre ich möglicherweise kein einziges Mal ungeplant schwanger geworden.
 
Chemisch-synthetische Verhütung, Verhügungsmittel, habe ich von jeher abgelehnt, verfüge aber über Erfahrung mit kurzzeitiger Einnahme der Pille sowie längere Anwendung der DMS (Drei-Monats-Spritze) und Folgen dessen. Ich empfehle nfp.
 
Kondome sind selbstverständlich eine gute, wichtige Erfindung. Sie werden halt nur aus diversen, durchaus nicht nebensächlichen Gründen oft nicht bzw. irgendwann in einer Beziehung nicht mehr genutzt.
19. August 2020
 
Wenn Frauen (schon Mädchen!) und Männer mehr Kenntnis vom weiblichen Zyklus hätten, bedürfte es mehrheitlich keiner chemisch-synthetischen Verhütungsmittel.
nfp und an wenigen Tagen Kondome reichte völlig aus.
 
Nein, ich werde von der Seite nicht bezahlt, bewerbe sie aber sehr gerne trotzdem, weil es hier m.E. die beste, seriöseste, fundierte Information zu nfp gibt.
Sowas müsste in jeder Schule vermittelt werden: Mädchen und Jungen.
 
Nein, das hat nichts mit Esoterik zu tun. Nein, es ist nicht "unsicher" und auch nicht "kompliziert". Im Gegenteil: Es ist sehr preisgünstig (nahezu kostenlos), nebenwirkungsfrei, dauert nur wenige Minuten und frau ist von Gynäkologen unabhängiger, selbstbestimmter.
 
04. April 2023
 
Die zunehmende Unfruchtbarkeit, Zeugungsunfähigkeit des Mannes und ihre Ursachen.
Siehe unten verlinkte arte-Doku - "Stecken wir in einer Spermakrise?"
 
Umwelteinflüsse, angeborene "Fehlbildungen" der Genitalien - Hodenhochstand, "anogenitaler Abstand": Damm, "ABC" ... .
 
Stress, Dauerstress als Ursache halte ich auch für zweifelhaft, denn bspw. in zahlreichen Kriegsgebieten dieser Welt und bei Flucht, Hunger ... dürften die dort Lebenden, Lebenmüssenden, einem Dauerstress ausgesetzt sein.
 
Weiterer Faktor: Männer masturbieren offenbar deutlich mehr, häufiger als früher - zu viel.
Auch wegen Pornos.
 
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06. November 2022
 
Frage zu Beziehung:
Wenn ein Beziehungspartner von sich weiß, dass er/sie unfruchtbar, nicht natürlich zeugungsfähig ist, wann sollte er/sie dies gegenüber der Partnerin/dem Partner ansprechen, unabhängig von aktuell (nicht) bestehendem oder bekanntem Kinderwunsch?
 
Nach Wochen, Monaten oder (wievielen) gemeinsam verbrachten Jahren? Oder nie?
 
Frage das vor dem Tatsachenhintergrund, dass noch immer es Frauen sind, die häufig hormonell verhüten, sich diese Verhütung inkl. Nebenwirkungen und Kosten aber sparen könnten, wüssten sie, dass ihr Partner - in (seriell) monogamer Paar-Beziehung - sicher, medizinisch gesichert zeugungsunfähig ist, bspw. seit Kindheit, infolge von Krankheit oder genetischer Anlage oder aufgrund durchgeführter Sterilisation.
 
Umgekehrt halte ich es auch für wichtig, diese Frage möglichst frühzeitig in einer Beziehung auch deshalb zu klären, falls auf einer Seite oder beiden Kinderwunsch besteht oder sich noch entwickeln könnte, gerade wenn der jeweilige "fruchtbare" Partner noch sehr jung ist, keinen aktuellen, aber ggf. späteren Kinderwunsch hat, entwickelt.
 
Ich halte es für wichtig, fair, ja geboten, über solche Dinge möglichst von Anfang an offen, wahrheitsgemäß zu sprechen. Auch darüber, ob einer der beiden oder beide bspw. bereits Kinder (aus anderer Beziehung ...) haben oder grundsätzlich sicher nie Kinder wollen.
 
Daran schließt sich meine weitere Frage an:
Wieviele Menschen gibt es, die von sich sicher wissen, nicht "fruchtbar" zu sein, es ihren Beziehungspartnern aber dennoch verschweigen - nicht nur in den ersten Wochen oder Monaten, sondern über Jahre? Warum verhalten sie sich so?
 
Was ist davon zu halten, wenn bspw. der Partner, Mann, gegenüber einer jungen, gesunden, "fruchtbaren" Frau, die ihm gegenüber einen vorhandenen Kiwu äußert, dieser seiner Partnerin seine Zeugungsunfähigkeit verschweigt oder sie leugnet?
Warum verhält er sich auf diese Weise?
 
Ich würde sagen: Weil er sich den Fickzugang nicht verbauen will. Um Beziehung, Liebe, Vertrauensbasis geht es solchen Menschen, Männern, offensichtlich nicht.
Wieviele Männer verhalten sich in dieser Weise? Wieviele Frauen haben damit Erfahrung gemacht?
 
Bereits vorhandene Kinder lassen sich allgemeinhin weniger "gut", leicht verbergen als bestehende Unfruchtbarkeit, Zeugungsunfähigkeit.
Wenn Menschen in so bedeutenden Angelegenheiten ihren Partner (durch Verschweigen, Leugnen) belügen, sagt das eine Menge über sie selbst aus.
 
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