14., 20. und 23. Januar 2026
"Du bist Deutschland" oder auch "Bist du Deutschland?"
Was für ein Nonsens, manipulativer Dreck, denn:
Ein Mensch ist ein Lebewesen, eine Person, Persönlichkeit, ein Subjekt - kein Staat, kein Land, keine Nation.
Ich kann mich, da ich ein Mensch, Lebewesen, Subjekt, Individuum, eine Persönlichkeit, eine Frau bin - nicht mit einem Land, Staat, einer Nation identifizieren: Ein Mensch ist kein Land und gehört einem Staat nur durch Zufall der Geburt an, nicht durch freie Entscheidung.
Wer ist dieses konstruierte "Wir", das Politiker, Regierende immer wieder beschwören, während sie die Bevölkerung zugleich spalten?
Wie CDU und SPD, Regierung, die Bevölkerung, Gesellschaft spalten - wissentlich, absichtsvoll, anderenfalls täten sie nicht, was sie tun, äußerten sie nicht, was und wie sie es tun:
Friedrich Merz, CDU, Bundesregierung, Bundeskanzler von Deutschland, Zitat: "Links ist vorbei!"
heißt im Klartext: Gemeinwohl, soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Solidarität, Prosozialität ist "vorbei", wird durch Regierung abgeschafft.
Siehe phoenix, youtube-Video vom 23.02.2025 - "Wahlkampfabschluss der CDU/CSU: Rede von Friedrich Merz, 22.02.2025", unten verlinkt.
Friedrich Merz, CDU, Bundeskanzler behauptet, Menschen würden sich zu leicht, zu häufig, krankschreiben lassen, Menschen müssten "mehr arbeiten" - WAS arbeiten?! Milliardäre, Vermögende, Regierende mit leistungslosen Einkommen! wo, wie für das Gemeinwohl: ?
Friedrich Merz, CDU, Union, will an das Arbeitszeitgesetz - faktisch wollen sie den hart erkämpften - siehe Arbeiterklasse, Arbeiterbewegung, Anarchismus, Arbeiterrechter - 8-Stunden-Tag abschaffen - Kapitalismus ist Konservatismus ist antisozial!
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/zu-viele-krankheitstage-telefonische-au-arbeitszeitgesetz-merz-kritik
Siehe so auch bereits die FDP, klar: Man will faktisch den 8-Stunden-Arbeitstag abschaffen. Mit der fadenscheinigen "Begründung" HomeOffice. Aber etliche Arbeiter, Lohnarbeiter, Werktätige arbeiten nicht im HomeOffice, leisten längst unbezhalte Überstunden!
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/arbeitszeit-acht-stunden-vorstoss-fdp-aufloesung-acht-stunden-tag
Und Menschen lassen sich spalten - weil sie manipulierbar, indoktrinierbar, instrumentalisierbar, weil sie kognitiv minderbemittelt, kenntnislos, unreif sind. Statt sich aktiv zu solidarisieren: real, nicht virtuell, im Alltag, im realen öffentlichen Raum.
Sind "Wir", die Zivilbevölkerung, also aktiv für "Gemeinsinn", für Gemeinwohl? Sind "wir" aktiv solidarisch? Wer, wo, wann, wieviele, wie, wodurch und: für nur jeweils welche Partikularinteressen und -themen?! Statt gesamtsolidarisch, prosozial, also: links.
Geht es der Mehrheit in Deutschland, der bürgerlichen Mitte - noch - zu gut? Solidarisieren sie sich deshalb nicht mit den vom Staat, von Regierungen Benachteiligten, Versehrten, Beschädigten?
Ist die Mehrheit feige, ignorant, egoman, naiv, dumm, gehorsam, masochistisch?
Was Parteien, Fraktionen, Politiker, Regierungen, Regierende so alles für das Gemeinwohl tun ;): Aufrüstung, Milliarden in Militär pumpen, Bankenrettung, Steuergeschenke an multinationale Großkonzerne und Milliardäre, Abbau von Sozialwohnungen, Sozialstaat ... .
Findet die Mehrheit das "normal", gut, richtig?: Kapitalismus, Konservatismus, Patriarchat, Narzissmus, Macht, Herrschaft, Selbstsucht, Gier, Bereicherung, Betrug, Ausbeutung, Antisozialität:
Was ist das für eine beschissene Welt, in der Menschen sichere Existenz haben, frei von Armut sind, Lebensqualität erlangen, nicht durch einen guten Charakter und gemeinwohlförderliche Arbeit, sondern indem sie andere übervorteilen, knechten, ausbeuten, lügen, betrügen, zerstören.
100 Milliarden Euro (geschätzt) entgehen dem Staat jährlich - wegen Steuerflucht, also Steuergeschenken für Reiche. Deshalb "können wir uns den Sozialstaat nicht mehr leisten", gell, Friedrich Merz, CDU, CSU ... ? Regierungen: Verantwortung.
https://www.surplusmagazin.de/finanzlobby-cumex-cumcum-steuerbetrug-kriminalitaet/
Ist das "Deutschland"? Ist das die Mehrheit? Ist das die Mitte der Gesellschaft? Ist das Demokratie? Ist das soziale Gerechtigkeit? Ist das Gemeinwohl, Prosozialität, Solidarität?
Ist das dieses ominöse "Wir"?
Versteht ihr das nicht? Ist es euch egal? Meint ihr, ihr könntet "ja doch nichts daran ändern"?
WER soll, kann, wird es dann ändern, wenn nicht WIR unten solidarisch: Arbeiter, Erwerbslose, working poor, Dienstleistungsprekariat, unbezahlt Sorge-Arbeit Leistende, Pflege?!
Was ist, wie geht - nach wie vor - ziviler Ungehorsam, Protest, gewaltfreier, solidarischer, aktiver! politischer Widerstand (Nachfolgendes habe ich ursprünglich verfasst am 20.10.2024):
bspw. durch Boykott, Generalstreik, Sabotage, bei Wahlen in sogen. "repräsentativer Demokratie": Wählerverweigerung/Nichtwähler, emanzipatorisches Grundeinkommen (BGE) gemeinsam einfordern, bullshitjobs verweigern, nicht ausführen, nicht "erlernen", Maloche verweigern (zumeist nur/erst mittels BGE möglich) ... .
Primat des Sozialen statt der Wirtschaft, Postwachstum, Postkapitalismus, Suffizienz, Gemeinwohlökonomie, Commons/Allmende, Commoning, Parecon, cohousing und andere alternative Wohnformen, statt Konsumismus, Überproduktion, Ausbeutung, Armut, Rohstoffraubbau, landgrabbing, outsourcing, Vermüllung des Planeten (inkl. geplanter Obsoleszenz um wiederum den Konsum anzuheizen, siehe wiederum Werbung/Marketing ...).
Ihr sollt nicht denken! Ihr sollt euch nicht sorgfältig informieren, Kenntnis erlangen! Ihr sollt euch nicht solidarisieren, organisieren! Ihr sollt nicht protestieren, nicht Widerstand leisten! Ihr sollt funktionieren: wie/als Objekte! Lasset euch regieren, Untertanen!
Selbstredend ist dieses aktive Solidarisieren, das Zusammenkommen, das Überwinden von Partikularinteressen, das Verstehen (-lernen) anderer, der Austausch, die Vernetzung nicht rein nur online wirksam, im Gegenteil.
Deshalb nochmal: Wir brauchen offene Begegnungsstätten!
Man muss sich natürlich dessen bewusst sein, dass solche "offenen Begegnungsstätten", offene Begegnungsräume nicht nur Einsamkeit beheben helfen können, sondern auch Orte, Möglichkeiten des auch politischen Austauschs, aktiven Solidarisierens, des Sich-Vernetzens und Organisierens sein können. ;)
Und ja: auch Verweigerung, siehe auch Boykott, Befehlsverweigerung, Dienstverweigerung ist eine Form des gewaltfreien, politischen Widerstands. Siehe Herman Melville - "Bartleby", der Totalverweigerer.
Wenn du chronisch körperlich krank bist, wenn du keine Kraft, Energie, Geld, Zugang zu soziokultureller Teilhabe hast, wenn du schon den notwendigen Lebensmitteleinkauf seit Jahren nur noch selten bewältigst, kannst du auch nicht auf der Straße demonstrieren, klar.
Es scheint vor allem, mehrheitlich Frauen schlecht zu gehen: physisch und psychisch. Chronisch krank, ohne ärztliche, medizinische Hilfe, ohne soziale Unterstützung: ohne bedürfnisorientierte Fürsorge, Beistand, Stärkung.
Nochmal zu Arbeit: sinnvoller, erforderlicher, unentbehrlicher, konstruktiver Arbeit für das Gemeinwohl vs. künstlich geschaffene, überbezahlte bullshitjobs und Maloche:
Bei dem Gelabere der CDU/CSU, SPD, FDP, AfD über Arbeit geht es nie um Gemeinwohl, nie um Arbeit, die Menschen nach je individuellen Interessen, Fähigkeiten, Stärken, Möglichkeiten und Einschränkungen (!) gut und dann auch freiwillig tun können, sondern um Abrichtung, Ausbeutung.
Es geht oben Genannten und auch den bürgerlichen Grünen nicht um Gemeinwohl, Solidarität, nicht um Postwachstum, Postkapitalismus, sondern um den Erhalt der Privilegien ihrer Schicht, Klasse, nur ihres Wohlstands - des Kapitalismus, Patriarchats.
Siehe als Beispiele für zahlreiche, längjährig bestehende Missstände folgende genannt:
Wohnungsnotstand, Pflegenotstand, Sanktionieren und Ausbeuten durch Maloche in die Armut und Obdachlosigkeit, Kriegstreiberei, Opportunismus, Kriechen gegenüber der CDU, um "mitzuregieren": Die SPD ist erbärmlich, keine Arbeiterpartei, keine "Volkspartei", nicht politisch links.
Wer sich nicht von Regierungen, Regierenden in sogenannt "repräsentativer Demokratie" als Menschenmaterial, als Objekt für Wirtschaftswachstum und Wohlstand nur der Vermögenden verheizen lassen will, wird als Totalverweigerer diffamiert und BESTRAFT: Sanktionen.
Dann labert die SPD von "Gerechtigkeit", Arbeit müsse sich lohnen, jene, die arbeiten, müssten mehr haben als Erwerbslose, das Lohnabstandsgebot und gerechte Löhne gibt es jedoch nur, wenn das Existenzminimum menschenwürdig hoch ist. Für weltweit von mehrheitlich Frauen geleisteter, unentbehrlicher "häuslicher" Sorge-Arbeit, "Reproduktionsarbeit", Care gibt es gar kein Einkommen - das ist systematische Ausbeutung von Frauen, die überdies neben der unentgeltlich geleisteten Sorge-Arbeit auch noch erwerbstätig sein sollen, oft müssen, gerade auch als Alleinerziehende: massive, zehrende, zermürbende Mehrfachbelastung.
Wäre das Bürgergeld, also Hartz IV, Alg 2, das sogen. Existenzminimum tatsächlich bzgl. Höhe und Art menschenwürdig gemäß Grundgesetz, Menschenwürdegrundsatz, somit auch sanktionsfrei, gäbe es kein Druckmittel, keine Möglichkeit zur Knechtung mehr. Lohnabstandsgebot, angemessene Löhne, Zumutbarkeit von Arbeit, Lohnarbeit, Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit, Anfahrtswege, Urlaub etc..
Welche sinnvolle, konstruktive, gemeinwohlförderliche! Arbeit leisten MdB, Bundestagsabgeordnete, Regierende: ? ? ?
Wie könnte ein vernünftiger, erkenntnisfähiger, erfahrener Mensch die SPD nicht als Verräter der Arbeiter, der Arbeiterklasse, der Mittellosen, der Ausgebeuteten, Geknechteten sehen und bezeichnen? Vor diesem Faktenhintergrund:
Die SPD hat Hartz IV vor 20 Jahren eingeführt: Agenda 2010, Niedriglohnsektor, Sanktionen und Armut als Druckmittel für Arbeiter und Erwerbslose: Zwang, Kontrolle, Strafe = Gewalt, Vernichtung.
Jetzt tragt ihr die CDU "Grundsicherung" inkl. Totalsanktionen mit.
Dieses ganze Gelabere über Arbeit ist einfach nur widerwärtig, denn es geht dabei weder um Gemeinwohl noch um Wohlstand aller noch um Wertschätzung und Konstruktives: Es ist Maloche in Armut oder künstlich geschaffene bullshitjobs für Kapitalismuserhalt.
Kein vernünftiger Mensch, der nicht Masochist ist, würde, wird sich so verhalten: wissentlich selbstschädigend, sich durch Staat, Regierung(en) vorsätzlich ausbeuten, verheizen, BESCHÄDIGEN lassend.
Ein Staat, eine Regierung, die so agiert, ist sadistisch, destruktiv.
Müssten nicht gerade all jene Jobs, "Drecksjobs", überdurchschnittlich gut bezahlt werden, die keiner so wirklich gerne, aus Überzeugung, gar mit Freude, erfüllt (jahrelang!) macht bzw. machen muss? Entschädigung, Schmerzensgeld.
Etliche Menschen im strafbewehrten Hartz-Vollzug - "Bürgergeld, Grundsicherung für Arbeitsuchende" sind chronisch krank: physisch und/oder psychisch. Sind versehrt, vielfach belastet, oft schon seit ihrer Kindheit, Jugend: Herkunft, Biographie ... . Sie sind mittellos, arm.
Etliche Menschen im strafbewehrten Bürgergeld, Hartz IV, Alg 2 sind alleinerziehende Mütter, Frauen: die unbezahlt unentbehrliche, sinnvolle, gemeinwohlförderliche Sorge-Arbeit leisten: ohne Einkommen. Armut ist weltweit Frauenarmut, Mütterarmut, Altersarmut.
Und die Gesellschaft, Mehrheit, vermögende Mittelschicht gibt Betroffenen - Menschen im Hartz-/Bürgergeld-Vollzug - den Rest: Betroffenen wird mit Argwohn, Vorurteilen, Missgunst, Unverständnis begegnet, sie gelten als "Assis", man will mit ihnen nichts zu tun haben. Keine Solidarität.
Erwerbslosen, Einkommenslosen, nicht-vermögenden, mittellosen Menschen im Bürgergeld, Hartz IV, "Grundsicherung" wird vorgeworfen, sie lebten von anderer Leute Arbeit, Steuergeld - diese Leute kritisieren nie, die tatsächlichen "Sozialschmarotzer": Vermögende, Superreiche, Milliardäre.
https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-deutsche-milliardenvermogen-superreiche-54381.htm
Für t o t a l Destruktives, Antisoziales, Schädigendes, Vernichtendes - Militär, Waffen, Rüstung - sowie für Banken, Bankenrettung, multinationale Großkonzerne, Pharmaindustrie hat der Staat immer jede Menge Geld verfügbar - Regierungen, Regierende.
Nochmal meine Frage: Was leisten all die Manager, Versicherungsmakler, Bürokraten, Beamte in Verwaltung, Mitarbeiter in Jobcentern, MdB, Regierende wo, wie für das Gemeinwohl - welche konstruktive, wohltuende, sinnvolle, prosoziale Arbeit?
Gemeinwohl ist keine Ideologie, ist nicht autoritär, nicht undemokratisch, sondern die Basis, das Fundament für jede friedliche, gerechte Gesellschaft, Gemeinschaft, Politik - und das Gegenteil von antisozialem Kapitalismus, Neoliberalismus.
Wer wählt CDU, SPD, Grüne, FDP, AfD: Das können nur Menschen sein, die vermögend sind, nicht mittellos, nicht durch Armut beschädigt.
Menschen, denen es noch (zu) gut geht, die nicht solidarisch sind mit Ausgebeuteten, nur auf den eigenen Wohlstand bedacht. Bürgerliche Mitte.
Wie lange wollen Politiker, Regierdende, CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne, AfD die Menschen, Zivilbevölkerung eigentlich noch so unfassbar billig, zugleich aggressiv indoktrinierend und instrumentalisierend verarschen?! Arbeit, Wirtschaft, Wachstum, "Wohlstand", Kapitalismus.
Die beiden Spiegel-Artikel sind mehr als 20 bzw. einer bereits 40 Jahre alt! Darin sind längst bekannte Fakten bzgl. Arbeit, Wirtschaft, Wachstum, Kapitalismus dargelegt, begründet - aber nichts hat sich geändert: Erwerbsarbeitsfetisch, Lohnarbeitsdogma, Leistungsideologie.
https://www.spiegel.de/panorama/kapitalismus-ohne-arbeit-a-3f9bbc5b-0002-0001-0000-000008923806?context=issue
https://www.spiegel.de/wirtschaft/wir-sind-alle-sklaven-der-arbeit-a-90290b08-0002-0001-0000-000014348362
Warum gibt es keine Arbeiterbewegung mehr, obwohl es nach wie vor eine Arbeiterklasse gibt: Ausgebeutete, Verheizte, Geknechtete, Ojketifizierte: Menschenmaterial.
Warum gibt es in Deutschland keinen Generalstreik?
Gewerkschaften dienen nur zur Beschwichtigung der Arbeiter.
Warum können die Franzosen, was die Deutschen - Stichwort "Mehrheit" - offenbar nicht können oder nicht wollen, augenfällig nicht tun?! Aktiver, solidarischer, hierarchiefreier, gewaltfreier politischer Protest, Widerstand:
Für mich nach wie vor ein Lichtblick und Vorbild: die Gilets Jaunes, Gelbwesten in Frankreich.
Gewaltfreier Protest, politischer Widerstand gegen
Regierungen, Regierende, repräsentative Demokratie, Kapitalismus.
Zitat aus unten verlinktem dlf-Feature "Ein Jahr unter Gelbwesten - Mehr Commercy, weniger Kommerz", zu den Gilets Jaunes:
"(...) eine radikal-demokratische und sozial-ökologische Perspektive gegen den französischen und internationalen Staatskapitalismus"
https://www.hoerspielundfeature.de/ein-jahr-unter-den-gelbwesten-mehr-commercy-weniger-kommerz-100.html
Warum gibt es keine breite, sichtbare Protestbewegung, kein aktives Solidarisieren zwischen Arbeitern, Erwerbslosen, Mittellosen, working poor, Dienstleistungsprekariat und depressiven bullshitjobbern?
Ziviler Ungehorsam, politischer Widerstand für Gemeinwohl.
Begreift ihr auch nicht, dass ihr als Wähler in "repräsentativer", indirekter, parlamentarischer "Demokratie" durch euer Wahlverhalten, Wählengehen die Legitimationsgrundlage für diese Missstände und Regierungen selbst liefert?!
Wenn der "Wählerwille" sich gerade auch im Nichtwählen des jeweils aktuell/bisher Wählbaren äußert (bspw., weil man repräsentative Demokratie per se ablehnt, nicht aber Demokratie!) und das endlich berücksichtigt würde, hat eine Regierung keine Legitimationsgrundlage.
Nein, die wohltuende, konstruktive, gerechte, prosoziale Alternative zu "repräsentativer" indirekter "Demokratie" war und ist nicht Diktatur, Monarchie, Oligarchie, Plutokratie, Totalitarismus, Autoritarismus, sondern Soziokratie - Konsentprinzip.
Menschen sind nicht "gegen das Wertefundament der Demokratie", sondern gegen indirekte, repräsentative, häufig exkludierende "Demokratie" - gegen Entscheidungen und Vorgehensweisen ihrer Regierungen.
Aber das - Sozioktratie, Konsentprinzip, soziale Gerechtigkeit, Gemeinwohl - wird euch nicht "von oben", von Regierenden, Herrschenden, Machthabenden gegeben, geschenkt - es wurde von jeher von unten erwirkt, erkämpft. Allerdings nicht von gehorsamen Untertanen.
Beispiele für von unten, von Betroffenen, Belasteten, Beschädigten, Geknechteten, Misshandelten, Verheizten erkämpfte Freiheiten, Grundrechte, Frauenrechte: Abolitionismus, Abschaffung der Sklaverei, universelle Menschenrechte, Feminismus, Arbeiterrechte ... .
Ja, ich beziehe mich selbstredend auf Henry David Thoreau - "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat", mehr noch aber auf David Graeber.
Anarchismus: Kein Staat, keine Regierung, keine Herrschaft, keine Knechtschaft, keine Kirche, keine Religion/Ideologie, kein Kapitalismus, keine Ehe, kein Patriarchat.
Würde, Vernunft, Mitgefühl, Reife.
Der Mensch ist kein Mittel zum Zweck (mit Verweis auf Immanuel Kant, Selbstzweckformel, Ethik), kein verfügbares, funktionales, instrumentalisierbares, nutzbares Objekt. Menschenwürde.
Der Mensch, das Leben ist kein "Werkstück", an dem zur scheinbaren "Optimierung", etwaig für wirtschaftliche, kapitalistische oder soziale Funktionalität, Effizienz, herumgefeilt, nach Plänen vom Reißbrett zurechtgebogen oder als Modelliermasse in die jeweils gewünschte Form gepresst werden kann.
Der Mensch - jeder geborene, existierende Mensch - ist kein Gebrauchsgegenstand, kein dressierbares Objekt, nicht als Diener, Knecht, Untertan geboren, sein Existenzrecht ist nicht an Nützlichkeit, Funktionalität, Gehorsam, Unterwerfung geknüpft. Menschenwürde, Ethik.
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phoenix, youtube-Video vom 23.02.2025 - "Wahlkampfabschluss der CDU/CSU: Rede von Friedrich Merz, 22.02.2025"
media.ccc.de - Helena Steinhaus, sanktionsfrei - "39C3 - Wer liegt hier wem auf der Tasche? Genug mit dem Bürgergeld-Fetisch. Stürmt die Paläste!"
Spiegel,12.05.1996 - "Kapitalismus ohne Arbeit"
Spiegel, 02.05.1982 - "Wir sind alle Sklaven der Arbeit"
Basic Income UK, 11.01.2016 - "David Graeber on basic income" - ""The thing that people in power fear the most is a population that has basic security and time." David Graeber
oxfam - "Im Schatten der Profite - Wie die systematische Abwertung von Hausarbeit, Pflege und Fürsorge Ungleichheit schafft und vertieft"
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SPALTUNG - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
26.12.2025 Religion, Ideologie(n), Indoktrinierung, Autoritarismus, Schwarze Pädagogik (Druck, Zwang, Härte, Kontrolle/Überwachung, Strafe, Dressur) Angst schüren, Spaltung, Konsumismus, Drogen...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2025/10/spaltung.html
verfasst am 16., 19., 20. und 21. Juni 2025
Wer ist "Deutschland"? Die Zivilbevölkerung? Die Mehrheit? Die Mitte?
Konformisten, Opportunisten, Duckmäuser, Mitläufer, arglos-naive Kenntnislose, Ignoranten? Beschädigte? Nur Vermögende? Auch Mittellose?
Ich zumindest bin kein Land, Staat, keine Nation.
"Deutsche", "Deutschland", "typisch deutsch" ... wer oder was ist das weshalb, wer identifiziert sich weshalb wie damit und wer weshalb nicht?
Staat, Nation, Regierungen vs. "Volk", Gesellschaft, Gemeinschaft.
Heimat ist immer regional, nie national.
Ich identifiziere mich nicht mit einem Land, Staat, einer Nation, schon gar nicht mit einer Regierung. Denn:
Staat. Macht. Gewalt.
Was ist weshalb "mein Land"? Ich identifiziere mich nicht mit einer Nation, einem Staat - die Mentalitäten, Gepflogenheiten u.a.m. könnten innerhalb eines solchen kaum unterschiedlicher sein, auch die Dialekte.
Gewaltloser Kampf: für Menschen, Selbstbestimmung, Verantwortung, Gemeinwohl ... .
Heimat ist immer nur regional, nicht national - dort, wo ich die meiste Zeit meiner Kindheit gut gelebt habe, Umgebung, Orte, Umstände, Personen, die mich (lebenslang) geprägt haben, außerdem Vertrautheit, Wohlgefühl.
Und nochmal: Ich habe keinen Bezug zu einem Land, einer Nation, einem Staat mit mehr oder weniger willkürlich, strategisch, durch Krieg, Kriege gezogenen und veränderten Grenzen!
Ich habe Bezüge, Beziehungen, Bindungen zu/an M e n s c h e n.
Diese Menschen, Persönlichkeiten, Individuen leben von jeher in Gemeinschaften.
Gemeinschaft ist gerade n i c h t dasselbe wie Staat, Nation.
Und was Menschen von der Gemeinschaft, der Zugehörigkeit, Teilhabe ausschließt, ist oft nicht selbstverschuldete materielle Armut.
Wie soll ich mich als Person, Individuum mit von anderen, ohne mein Mitentscheiden, willkürlich, politisch, strategisch gezogenen Staatsgrenzen indentifizieren können? Wie mit einem Staat, einer nur "repräsentativen Demokratie"?
Wer ist w i e "wir" - in einem Land, Staat, einer Staatsbevölkerung? Sind "wir" eine Gemeinschaft? Eine homogene Gruppe? Was stiftet weshalb wie, wodurch Zusammengehörigkeitsgefühl, Solidarität? Ganz sicher nicht Staatsgrenzen oder Regierungen:
Wer von "uns" - wer ist "uns", wer ist "wir" in diesem Kontext? - hat wann welche Regierung, welche Regierenden, Minister, Bundeskanzler, welche Koalitionen wie gewählt, wählen können, dürfen - in sogen. "repräsentativer Demokratie"?
Weder habe ich die amtierende Regierung, eine der ihr zugehörigen Parteien, Fraktionen noch die Koalition gewählt, noch die "repräsentative Demokratie" selbst, somit auch keine der durch Regierung vollzogenen "Akte".
Was hat das, siehe unten, mit Demokratie, mit "Wählerwille" zu tun und wie "repräsentativ" ist "Demokratie", sind Regierungen, Regierende, "Volksvertreter" gegenwärtig oder wann je gewesen? Wer wird da "repräsentiert, vertreten" und wer nicht? ;) :
Eben dies ist bekanntlich das Problem: "der Staat", das sind vorrangig Regierende, Regierungen, da Wähler nur alle vier Jahre ein Kreuzchen machen, dabei etliches nicht mitentscheiden können, bspw. Koalitionsbildung u.a.m..
Hier findet sich Antwort auf oben gestellte Fragen: wer von Regierenden "vertreten" wird, wessen Interessen ... und wessen nicht. Klassengesellschaft, Politik für Vermögende und Konzerne - nicht für das Gemeinwohl in "repräsentativer Demokratie":
Es fühlen sich Etliche durch die bestehenden, etablierten, regierungs- und koalitions"fähigen" Parteien - in repräsentativer Demokratie - nicht (mehr) auch nur ansatzweise gemeint, wahrgenommen, verstanden, geschweigedenn vertreten. Wen, was sollen sie wählen?
Klein-, Protest-, Splitter-, Ein-Themen-Parteien zu wählen: ist genauso unsinnig, wirkungslos wie Nichtwählen, denn die meisten Kleinparteien schaffen die Fünfprozenthürde nicht - es sind also verschenkte, verlorene Wählerstimmen - wie auch die der Nichtwählenden.
Schließlich stellt sich die Frage, wie legitim(iert) Wahlergebnisse und -folgen sowie repräsentative Demokratie grundsätzlich sind, sein können, dürfen, wenn immer wieder auch fast die Hälfte der Wahlberechtigten n i c h t wählt. ?
Dass Nichtwähler überhaupt nicht einbezogen, deren Wille, Wünsche bzw. Gründe völlig außenvorgelassen werden, zeigt, dass und warum wer an "indirekter Demokratie" festhalten will: aus Eigeninteresse. Regierungen. Staat. Macht. Gewalt.
https://www.wahlen.info/bundestagswahl/wahlberechtigte/
Und die vielzitierte Mehrheit lässt sich weiterhin gehorsam regieren.
Was also erwartet wer - von wem?
Wir sind hier: Deutschland. Zwei Diktaturen ... .
Hier laufen sogar "Proteste" bürokratisch genehmigt - oder gar nicht.
Die meisten wählen wahrscheinlich fürs eigene (trügerische) Wohlgefühl - sie haben "ihre Bürgerpflicht getan" - alle vier Jahre ihr Kreuzchen gesetzt. Der Rest ist Schweigen, Passivität, Bequemlichkeit, Ignoranz, Gleichgültigkeit, Unkenntnis, Angst und Egozentrik. - "Demokratie"
Nur alle vier Jahre ein Kreuzchen machen "dürfen" und auf Bundesebene (!) als Zivilperson, "Staatsbürger", "Wahlberechtigte" absolut nichts mitentscheiden zu können: ist für mich nicht Demokratie. Ich will nicht regiert werden.
Wer Wahlzettel absichtsvoll ungültig macht oder Kleinparteien wählt, die unter der 5%-Hürde bleiben, kann faktisch auch einfach nicht wählen - es läuft auf dasselbe hinaus: diese Stimmen bzw. diese Wähler, deren Wünsche, Gründe bleiben vollumfänglich unberücksichtigt, werden übergangen, missachtet.
Zum "Wertefundament der Demokratie" vs. Regierungen:
Menschen sind nicht "gegen das Wertefundament der Demokratie", sondern gegen indirekte, repräsentative, häufig exkludierende "Demokratie" - gegen Entscheidungen und Vorgehensweisen ihrer Regierungen.
Es kommt dann nicht selten zu reaktiver Aggression und Gewalt, weil einige oder viele Menschen sich mit ihren Sorgen, Nöten, Belastungen, Bedürfnissen, Wünschen, Gedanken, Vorstellungen, Werten, Lebensformen - oft seit geraumer Zeit bereits oder auch zunehmend - nicht oder nur sehr unzureichend wahrgenommen, ernstgenommen, einbezogen, respektiert erleben, weil sie von insbesondere Regierenden, von Exekutive, Legislative, Judikative, der (vorgeblichen oder tatsächlichen) "Mehrheit" und Medien (siehe Meinungsbildung) missachtet, übergangen, gegängelt instrumentalisiert, ausgebeutet, auch schikaniert, verachtet, ausgegrenzt, bestraft, beschädigt werden.
Abhilfe schüfe hier direkte "Demokratie" bzw. Soziokratie mit enthaltenem, auch auf nicht-staatlicher Ebene bereits angewandtem, sehr gut funktionierenden Konsentprinzip, siehe systemisches Konsensieren.
Ja, Demokratie, Soziokratie lässt sich nicht oktroyieren, "exportieren", kolonialisieren, überstülpen, sie kann sich nur in der jeweiligen Gemeinschaft, Gesellschaft, Kultur "von unten" herausbilden und verankern. Letztlich ist das an den je persönlichen und dann kollektiven Reifegrad (Persönlichkeitsreife) der jeweiligen Gemeinschaft, Gesellschaft, ihrer Mitglieder, Individuen, gebunden.
Die wohltuende, gerechte Alternative zu "repräsentativer Demokratie" - im Sinne des Gemeinwohls, der Gleichberechtigung, Gleichwertigkeit, Gleichwürdigkeit aller Menschen in einer Gemeinschaft - ist Soziokratie, Konsentprinzip, Basisdemokratie.
Ist das "Deutschland"? Deutsche, "die Deutschen", Zivilbevölkerung? Regierung/en?
Ist das "typisch deutsch": Willfährigkeit gegenüber usa, Komplizenschaft?
NATO, Kriege, Imperialismus, Israel, Zionismus ...
Staat. Macht. Gewalt.
arte Doku aus 2025 - Amerikas Kriege
"Amerika: Warum die usa fast immer im Krieg sind"
Krieg, Kriegspropaganda (Kino, Film Hollywood), Patriotismus, Imperialismus ...
https://youtu.be/gGuv5AcR25E?feature=shared
Ist es "typisch deutsch" - typisch für deutsche Regierungen, Regierende - diese Destruktivität, Vernichtung, Primitivität mitzutragen, mitzuvollziehen, zuzulassen, sich dem anzubiedern, zu unterwerfen, daran "teilzuhaben"? usa, Imperialismus ...
Das hat nichts mit "Antiamerikanismus" zu tun, das ist unentbehrliche, faktenbasierte, fundierte Kritik an Regierungen, insbes. us-amerikanischen.
usa - Imperialismus, Kapitalismus, Krieg, Destruktion
Ein Mal mehr Dank an Matt Kennard - hier via DDN:
https://youtu.be/rXzXc3XK4V8?feature=shared
Deutschland, usa - Atlantik-Brücke
Ist Deutschland ein souveräner Staat? ;)
https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke
Ist das "typisch deutsch": Freiwillige Knechtschaft?
Étienne de la Boétie schrieb darüber bereits im 16. Jahrhundert.
https://www.projekt-gutenberg.org/boetie/knechtsc/knechtsc.html
Ist das "typisch deutsch": Kapitalismus - Haben statt Sein?
Unermüdlich auf Erich Fromm und Arno Gruen verweisend, ja, sowie auch auf David Graeber.
Arm: wer seinen Selbstwert auf Nation, Privateigentum, vermeintliche "Leistung", auf eine "eigene" Ehefrau, auf "eigene" Kinder, auf Vermögen, Titel, Haus, Auto, Macht, "Ruhm", Religion, Ideologie, also Selbstbetrug gründet. Kapitalismus, Patriarchat, Androkratie.
Der Wert eines Menschenlebens bemisst sich nicht nach akademischen Titeln, Einkommenshöhe, Vermögensumfang, Narzissmusgrad (besetzten Machtpositionen), Ruhm, wirtschaftlicher Funktionalität und Verwertbarkeit.
Würde. Menschenwürde.
Der Mensch, das Leben ist kein "Werkstück", an dem zur scheinbaren "Optimierung", etwaig für wirtschaftliche, kapitalistische oder soziale Funktionalität, Effizienz, herumgefeilt, nach Plänen vom Reißbrett zurechtgebogen oder als Modelliermasse in die jeweils gewünschte Form gepresst werden kann.
Die Würde des Menschen, sein Existenzrecht sind nicht an wirtschaftlich, kapitalistisch, politisch, ideologisch ausbeutbare Lohnarbeit, Erwerbstätigkeit, nicht an Funktionalität, Nützlichkeit, Verwertbarkeit, Zweckmäßigkeit, Gehorsam eines Menschen gebunden - ein Mensch ist kein dressierbares, funktionalisierbares, instrumentalisierbares Objekt, kein Mittel zum Zweck, keine Maschine, sondern Subjekt, Individuum, Persönlichkeit.
Ein Mensch ist nicht nur oder erst dann existenzberechtigt oder "wertvoll", wenn er kapitalistisch, wirtschaftlich ausbeutbare Lohnarbeit tätigt, funktional, nützlich, benutzbar, knechtbar ist.
Menschenwürde. Grundgesetz. Menschenrechte. Ethik.
Ist das Deutschland? Ist das Demokratie?
Ist das Friedensarbeit, Frieden schaffen, erhalten? :
Wie kann es in einer Demokratie? sein, dass Regierungen, Regierende ohne Zustimmung, sogar ohne Vetorecht der Zivilbevölkerung, darüber entscheiden dürfen, ob/dass sie Krieg - also Gewalt, Vernichtung, Zerstörung -tätigen, vollziehen?
Staat. Macht. Gewalt. - Militär, Krieg, Regierungen
Primitivität, Destruktivität, Patriarchat, Androkratie, Unreife
Mir wird für immer unverständlich bleiben, warum Menschen, mehrheitlich Männer, meinen, durch sogen. "Abschreckung", Drohgebärden, Einschüchterung, Macht, Waffen, Militär, Gewalt - also Primitivität - Konstruktives, gar Frieden erwirken oder erhalten zu können.
Staat, Nation vs. Volk, Völker, Kulturen, Gemeinschaften ... :
"(...) Ein Volk ist stets eine ziemlich engumgrenzte Gemeinschaft; eine Nation aber umfaßt in der Regel eine ganze Anzahl verschiedener Völker und Völkerschaften, die durch mehr oder weniger gewaltsame Mittel in den Rahmen einer gemeinsamen Staatsform gepreßt wurden.
In der Tat gibt es in ganz Europa keinen Staat, der nicht aus einer ganzen Reihe der verschiedensten Völkerschaften besteht, die ursprünglich durch Abstammung und Sprache voneinander getrennt waren und lediglich aus dynastischen, wirtschaftlichen oder machtpolitischen Interessen gewaltsam zu einer Nation zusammengeschweißt wurden. (...)
Aber jene Völker, die im Namen der nationalen Befreiung das Joch einer verhaßten Fremdherrschaft von sich abschüttelten, haben dadurch auch nichts gewonnen; in den meisten Fällen haben sie nur ein neues Joch auf sich genommen, das häufig viel bedrückender ist als das alte. Polen, Ungarn, Jugoslawien und die Randstaaten zwischen Deutschland und Rußland sind klassische Beispiele dafür.
Die Verwandlung menschlicher Gruppierungen in Nationen, das heißt in Staatsvölker, hat der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung Europas keine neuen Ausblicke erschlossen; sie hat sich vielmehr zu einem der festesten Bollwerke der internationalen Reaktion ausgewachsen und ist heute eines der gefährlichsten Hindernisse für die soziale Befreiung. (...)"
https://www.anarchismus.at/texte-anarchismus/nationalismuskritik/7197-klassiker-rudolf-rocker-nationale-staaten-sind-politische-kirchengebilde
"(...) Die moderne Staatsstruktur im europäisch-amerikanischen Raum ist ein Produkt militärischer Auseinandersetzung, nahezu alle heutigen Nationalstaaten sind durch Krieg entstanden und beruhen auf einer ausgeprägten Institutionalisierung männlicher Macht.
Dies hatte wiederum Rückwirkungen auf das "Bild des Mannes", denn "die zentrale Stellung der Kriegsführungen in diesen Entwicklungen bewirkte, daß Armeen ein entscheidender Teil in der Entwicklung von Staatsapparaten wurden und militärische Leistung wurde ein unumgänglicher Gesichtspunkt in der Konstruktion von Männlichkeit." (...)
Die faschistische Männlichkeit grenzte sich von bürgerlicher Rationalität ab und verbannte die Republik in die Sphäre des "Weiblichen". Die so definierte Maskulinität des Faschismus definierte sich daher auch nicht über im Alltagsleben nutzbare Tugenden, sondern über Kampf und Opferbereitschaft, als Stahlgestalt, "die allein im Krieg und durch Gewalt seine ihm entsprechenden Existenzbedingungen findet." Die bürgerliche Gesellschaft wurde daher als das männliche Individuum zerfasernde "Massen und Fluten" (Theweleit) dargestellt, die den "Körperpanzer" des faschistischen Mannes auflösen und eine Bedrohung der männlichen Ordnung beinhalteten, der gegenüber sich nur die männliche Gemeinschaft als höchste "kulturelle Instanz" behaupten könnte.
Dennoch bleibt zu betonen, daß die faschistische Männlichkeit lediglich eine Überhöhung der normativen Männlichkeit darstellte und dieser einen aggressiveren und kompromißloseren Anstrich gab.
Sie trieb diese auf Dominanz beruhende Variante der Männlichkeit lediglich auf die Spitze der Irrationalität. (...)
Bei dieser Entwicklung sollte der Faktor »Männlichkeit« nicht unterschätzt werden. Die Angst vor dem Verlust der eigenen »Männlichkeit« kann trotz Ablehnung militärischer Umgangsformen und des Militärischen an sich "Wehrdienstbereitschaft" erzeugen. Das gilt vor allem für Formen proletarischer Männlichkeit mit ihrer starken Betonung physischer Leistung und körperlicher Kraft, die sich leicht militärisch nutzbar machen lassen.
Gerade durch die Waffenausbildung im Militär wird "die im zivilen Leben »fremde«, nur symbolisch vorhandene Waffe ... für den heranwachsenden Mann ... greifbar. Die Waffe ist Begleiter in der Entwicklung vom Kind zum Manne. (...) Waffen werden zu Attributen der Macht in Konflikten mit anderen Personen. ..." Das "Konstrukt der Männlichkeit", das durch den Militärdienst geschaffen werden soll, konzentriert sich auf die Organisation aggressiver Impulse und aggressiven Verhaltens und gipfelt schließlich im Ideal des Kriegers.
Kriegsdienstverweigerung stellt zunächst einmal dieses Ideal des Kriegers in Frage: "Kriegsdienstverweigerer und Wehrdienstwillige streiten sich u.U. unter dem Deckmantel »töten, nein – töten zur Verteidigung, ja«, gar nicht nur um militärische Gewalt, sondern – ohne daß sie es wissen – um Männlichkeitsideale." (...)"
https://www.anarchismus.at/texte-antimilitarismus/330-andreas-speck-militarismus-und-maennlichkeit
Ich bin halt deutsche Staatsbürgerin, in Deutschland geboren, aufgewachsen, hier lebend - mit deutscher Mutter und spanischem (katalanischen) Vater - aber ich identifiziere mich nicht mit einem Staat, einer Nation, siehe oben genannte Gründe.
Müsste ich meine Werte, Ideale, Persönlichkeit irgendwie regional (!) verorten, dann wäre das am ehesten im traditionell anarchistischen Spanien bzw. Katalonien - Herkunft meines mir unbekannten biologischen Vaters. Vielleicht sind´s doch die Gene.
https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchismus_in_Spanien
Wobei ich nicht weiß, ob mein biologischer Vater Anarchist war oder ist. Was ich aber weiß: Das wurde mir weder "vorgelebt" noch "anerzogen". Ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, Mitgefühl mit Ausgegrenzten und Rebellieren zeigten sich bereits in meiner Kindheit und Jugend.
Leider habe ich in meiner Kindheit und Jugend gar keine theoretischen Grundlagen, Informationen, Wissen zu Anarchismus vermittelt bekommen - ich gelangte durch persönliche Erfahrungen, Beobachtung, Reflexion, Erkenntnis "dorthin".
Schrieb dazu schon im Jahr 2023:
Ich kam nicht durch Theorie, bloße Lektüre zum Anarchismus, sondern durch zahlreiche, massiv beschädigende Erfahrungen mit staatlichen Institutionen: Polizei, Staatsanwaltschaft, Justiz (Klassenjustiz), Jugendamt (Sohn), Schule (Tochter), Jobcenter, Regierungspolitik.
Anarchismus - wieso, weshalb, warum ist das auch meine Philosophie:
In anarchistischen Texten, Lektüre, fand ich, ähnlich wie schon in Philosophie, schließlich nur das wieder, bestätigt - wenn auch fundierter, eloquenter formuliert, analysiert, eruiert - das ich zuvor bereits selbst erfahren, erkannt, auch: gefühlt und durchlitten habe.
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27.04.2023
Das ist l ä n g s t überfällig!
Es war, ist längst offensichtlich, dass und aus welchen Gründen nicht nur die AfD einen rechtsextremistischen "Flügel" hat, sondern auch das IfS und "Sezession" des Götz Kubitschek sowie "Ein Prozent" rechtsextremistisch sind. "Neue Rechte" ...
"(...) Mehr als vier Jahre lang hat der Verfassungsschutz die Jugendorganisation der AfD als Verdachtsfall beobachtet. Jetzt ist sich die Behörde sicher: Die Vereinigung verfolgt verfassungsfeindliche Ziele. Auch das sogenannte Institut für Staatspolitik (IfS) in Schnellroda, sowie die Organisation "Ein Prozent" werden künftig als "rechtsextremistisch" eingestuft. (...)"
Dazu nochmal meine Frage: Darf man demzufolge auch all jene Personen, die diesen "Organisationen", Vereinen anhängen, sie liken, wählen, deren Menschen-, Weltbild, politische Einstellungen (öffentlich sichtbar) teilen, als Rechtsextremisten bezeichnen?
"(...) Die Entscheidung dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass solche Einstellungen in der AfD weit verbreitet seien. (...)"
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"(...) Mehr als vier Jahre lang hat der Verfassungsschutz die Jugendorganisation der AfD als Verdachtsfall beobachtet. Jetzt ist sich die Behörde sicher: Die Vereinigung verfolgt verfassungsfeindliche Ziele. Auch das sogenannte Institut für Staatspolitik (IfS) in Schnellroda, sowie die Organisation "Ein Prozent" werden künftig als "rechtsextremistisch" eingestuft. (...)"
"(...) Wie das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) am Mittwoch mitteilte, werden neben der Jungen Alternative (JA) nunmehr auch zwei weitere Gruppierungen der sogenannten Neuen Rechten entsprechend eingestuft - das im Süden Sachsen-Anhalts ansässige Institut für Staatspolitik (IfS) und der Verein "Ein Prozent". Alle drei Vereinigungen waren bislang als rechtsextremistische Verdachtsfälle vom Inlandsnachrichtendienst bearbeitet worden. (...)"
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Rechtsextremismus, Rassismus, Autoritarismus, Konservatismus, Faschismus, Hass, Gewalt - Ursachen, Prävention - Sabeth schreibt - Lebenskunst für Laien
update 18. und 19. Februar 2024 Wer was weshalb wählt, welche politische Einstellung, welches Menschenbild, Weltbild, welche Werte und Überzeugungen (nicht) hat, ist eine Sache der Persönlichkei...
https://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2023/09/rechtsextremismus-rassismus-autoritarismus-konservatismus-faschismus-hass-gewalt-ursachen-pravention.html
"(...) Das IfS, „Ein Prozent e.V.“ und die JA werden vom BfV daher nunmehr jeweils als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft und weiterbearbeitet. (...)"
Bayern 2 radioWissen vom 18.12.2023 "Bayern zwischen den Kriegen - Von der Bohème zur Barbarei" - Geschichte wiederholt sich. Aus Gründen, die veränderbar wären: von Menschen. Nicht umgekehrt: nicht "der" Mensch ist das Problem. Rechtsextremismus, Extremismus der Mitte, Bürgertum, Konservatismus, Autoritarismus, Rassismus, Patriarchat - Unreife. AfD ...
"(...) „Das ganze Leben der Germanen besteht aus Jagden und aus den Bemühungen um das Kriegswesen; von klein auf bemühen sie sich um Arbeit und Abhärtung. Jenen, die am längsten ohne sexuellen Kontakt bleiben, bringen sie das größte Lob entgegen: Sie glauben, dass dadurch der Körperbau und die Kräfte gefördert und die Muskeln gestärkt werden.“ Cäsar, Vom Gallischen Krieg, ca. 50 vor Christus. (...)
„Wenn man überhaupt wüsste, wer genau die Germanen sind, würde es schon leichter fallen. Aber es handelt sich hier um eine Fremdzuschreibung, die sich dann sukzessive in der Neuzeit etabliert hat. Wir haben es hier mit ganz unterschiedlichen Völkerschaften und Völkergruppen zu tun, die in dem Raum leben, in dem wir uns befinden, also im deutschen Raum.“ Uwe Puschner, Professor für Neuere Geschichte an der FU Berlin, 2020 nach Christus. (...)
Cäsars Schilderungen war von politischen Interessen bestimmt. Ähnliches gilt auch für den Geschichtsschreiber Tacitus, der „Germania“ ein ganzes Buch widmete: „Tacitus brauchte die Germanen, um einen Spiegel für das, was er als römische Dekadenz und Verdorbenheit diagnostiziert hat, zu erschaffen und musste dementsprechend die Germanen als das nicht Römische konstruieren.“ (...)
Was wissen wir wirklich über die Germanen?
„Was wir wissen ist, dass es germanische Sprachen gegeben hat, dass sich bestimmte Leute, die ein Idiom gesprochen haben, das wir heute als germanisch beschreiben würden, vermutlich auch untereinander verstanden haben.“
Die Germanen siedelten in einem Gebiet, das im Westen durch den Rhein, im Süden durch die Donau und im Norden durch den Ozean begrenzt war. Nach Osten allerdings erstreckte sich der Siedlungsraum weit in die Steppe hinein und verlor sich, wie es Mischa Meier nennt, „in einer diffusen Märchenwelt“. Und trotz sprachlicher Gemeinsamkeiten, weiß der Althistoriker „dass es offensichtlich kein germanisches Zusammengehörigkeitsgefühl gegeben hat. Es gibt keine stichhaltigen Belege dafür, dass in der Antike jemand gesagt hat, wir müssen zusammenhalten, weil wir doch alle Germanen sind.“
Auch über gemeinsame Sitten, Religion oder Kultur ist wenig bekannt.
„In der älteren Forschung hat man gern Zeugnisse aus allen möglichen Regionen und Epochen herangezogen. Und man hat dann mit isländischer Saga-Literatur versucht, eine germanische Religion zu rekonstruieren. Das ist methodisch alles nicht haltbar. Und das gilt auch für die Archäologie. Wenn man etwa sagt, es gibt den Typus des Wohnstallhauses, in denen Menschen mit ihrem Nutzvieh zusammengelebt haben, dann bedeutet das eher, dass das für diese Region ein typischer Haustyp ist, der aber auch von ganz anderen Gruppen benutzt werden konnte. Also man kann das nicht ethnisch fassen.“ (...)
Angetrieben durch die Wiederentdeckung der „Germania“ des Tacitus begann man sich seit dem Humanismus verstärkt für die Vorfahren zu interessieren. Als dann im 18. Jahrhundert Ideen von nationaler Identität aufkamen, fragten sich die Deutschen mehr und mehr, ob es ein einendes Moment angesichts des Flickenteppichs unzähliger deutscher Kleinstaaten geben könnte. Uwe Puschner:
„Insbesondere im 18. Jahrhundert, als dann diese Gedanken von Nation und Nationalismus aufkommen und man danach fragte, woher kommen wir eigentlich, wie können wir uns beschreiben und dann die Germanen in den Vordergrund traten. Zunächst mal in der Sprache und Kultur wurde diese Verbindung hergestellt und man hatte sozusagen einen Ursprungsmythos.“
Als dann Napoleon zu Beginn des 19. Jahrhunderts große Teile Europas besetzt hatte, erwachte in den Deutschen ein neues, universales, vom Hass auf die Besatzer getriebenes Nationalbewusstsein. Erinnerungen wurden wach, an die Zeit als die Römer Germanien besetzt hatten.
„Europa ruft in diesem Augenblick: Ist kein Hermann da? – kein neuer Hermann, der die neuen Adler vor sich in die Flucht jagt? Auf, Deutsche! Euer Hermann muss sich finden.“ hieß es in einem „Aufruf an die Deutschen“ im Jahr 1813. So wie Arminius – auch bekannt als Hermann der Cherusker – 9 nach Christus die germanischen Stämme geeint und die Römer aus Germanien vertrieben hatte, so müssten auch jetzt die Franzosen in ihre Schranken gewiesen werden.
„Dann haben die Germanen natürlich eine gewisse Vorbildfunktion erfüllt, weil man in ihnen die Bezwinger Roms gesehen hat. Und wenn man sich selbst als die Nachkommen der Germanen sieht, dann sieht man die Franzosen als die Nachkommen der Römer und dann sind die Germanen eben auch die Bezwinger der Franzosen.“
Zwar war es eine europäische Koalition, die Napoleon 1813 schließlich besiegte. Aber die national gesinnten Deutschen verglichen die Leipziger Völkerschlacht mit einer zweiten Hermannsschlacht.
„Also eine neuerliche Befreiung von Fremdherrschaft, wie sie Arminius/Hermann 9 nach Christus bereits ins Werk gesetzt hat, das habe sich nun 1813 wiederholt. Und dann nimmt diese Dynamik der Germanenideologie des 19. Jahrhunderts, die dann bis ins 20. Jahrhundert reicht, ihre Anfänge.“
Germanenkult wird zunehmend mit völkischen Ideen durchsetzt
Das 19. Jahrhundert feierte die Germanen – oder was man darunter verstand. Siegfried, Wotan, aufrechte blonde Recken, oft – archäologisch nicht haltbar – in Rüstung und mit Flügelhelm – wurden in Gemälden, in Gedichten und Romanen, Bühnenstücken und Opern verewigt. Mit der Errichtung des Hermannsdenkmals im Teutoburger Wald wurde Arminius als deutscher Nationalheld gefeiert. Und zunehmend wurde der Mythos um die Germanen völkisch-rassisch ausgedeutet. Die Rede war von der Existenz einer germanischen, nordischen Rasse, die anderen Völkern und Kulturen überlegen sei. Uwe Puschner:
„Groß gewachsen, blond, blauäugig, dieser Längstschädel spielt eine zentrale Rolle und das Ganze ist auch verbunden im Zeitalter des Imperialismus mit einem Herrschaftsanspruch, der schon den Germanen zugeschrieben wurde und den man sich auch selbst als den Nachkommen von Germanen zuschreibt.“
„Der Reinhaltung der Rasse messen wir eine besonders hohe Bedeutung bei. Ungeeignete Blutmischung führt zum Verfall. Unserem Volk muss der germanische Charakter erhalten bleiben.“ hieß es in einer Broschüre des völkischen „Deutschbundes“ in den frühen 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. Rassenhygiene war denn auch für die Nationalsozialisten die zentrale Aufgabe aller Politik.
„Deutlich wird, dass es Anhänger dieser Germanenideologie und dieser Germanenmythos gab, hier sind Heinrich Himmler, Alfred Rosenberg zu nennen. Aber es gibt auch Skeptiker, zu denen Hitler und Goebbels zu zählen sind. Nichtsdestotrotz, wenn man sich dann das Schrifttum oder die Propaganda ansieht, da schwirrt es nur so von Germanen und Germanenideologie.“
Das Germanenbild heutiger Rechtsextremer
Auch heute noch gibt es diesen Kult ums Germanische in neonazistischen Gruppen, wie etwa bei der RechtsRock-Band „Die Lunikoff-Verschwörung“. „Wotan mit uns, niemand über uns, Heil dem Herr der Heere“ heißt es bei der NPD-nahen Band.
„Denn was uns bahnt zu Sieg und Schlacht / hat Gott ja selber angefacht, Wotan, allein dir Ehre.“
In den Nischen des Rechtsrock lebt die Verherrlichung von „Germanenblut“, von „Kampf“ und dem „Herrn der Heere“ weiter. Vielen Rechten gilt das allerdings heute als „Muff der NS-Nostalgie“, so der Rechtsextremismus-Experte und Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen, Karl Banghard. Und trotzdem sei für die extreme Rechte der Bezug aufs germanische Erbe auch heute unabdingbar:
„Als ein Verständnis von Deutsch aus der Urzeit heraus. Dort lassen die langen Zeiträume uns glauben, dass das Deutschsein quasi naturgesetzliche Gültigkeit hat. Und das ist eine extrem rechte Kernüberzeugung.“
Allerdings habe sich das Germanenbild der sogenannten „Neuen Rechten“ gewandelt: sie wenden sich ab von dem Klischee der martialischen Krieger und hin zu den Germanen als einem „fröhlichen Volk, freundlich und offen, mit einem hoch entwickelten Ehrbegriff, in Ehe einander verbunden und treu.“ Karl Banghard:
„In den 70er Jahren wollten sich einige Rechte lösen vom Muff der NS-Nostalgie. Dazu erfanden sie neue Erzählungen. Jetzt gings nicht mehr um arische Zuchtbullen, sondern um unterdrückte Ethnien, die eine organische Demokratie hatten und deren Frauen nicht unterdrückt waren. Bedrohte Völker eben, diese Erzählung war sehr zukunftsträchtig.“
Varusschlacht als Blaupause für aktuelle Konflikte
In der Erzählung der Neuen Rechten gilt es dann, das Erbe dieses „sympathischen Völkchens“ zu schützen. So schlägt es zum Beispiel die sogenannte „Identitäre Bewegung“ mit ihrem Konzept des „Ethnopluralismus“ vor. Den Identitären zufolge gibt es geschlossene, ethnisch homogene Kulturen, die von äußeren fremden Einflüssen reingehalten werden müssen.
„Ein wesentlicher Kern der Identitären ist die Geschichtsempathie. Es geht um ein Überzeitliches, mit langer Geschichte angereichertes Verständnis von Volk. Prinz Eugen ist dabei für die Österreicher da, Karl Martell für die Franzosen und unter anderem Arminius für die Deutschen.“
Wie Karl Banghard erläutert, kann zum Beispiel Arminius und die Varusschlacht in der aktuellen Netflix-Serie „Barbaren“ auch heute noch als Blaupause für aktuelle Konflikte dienen, indem man „die Erzählelemente der Varusschlacht notorisch auf das Hier und Jetzt bezieht. Wenn man sich z.B. die Kommentare zur Netflix-Serie Barbaren anschaut, da werden Römer mit Flüchtlingen identifiziert, Widersacher von Arminius mit Linken und so weiter.“
Nun gibt es in vielen Völkern Ursprungsmythen, die von der gemeinsamen Herkunft eines Volkes von legendären Vorfahren erzählen und damit zur nationalen Identität beitragen. Oft sind solche mythischen Erzählungen heroische Ausschmückungen der historischen Wirklichkeit. In Deutschland trug der Mythos von den ‚unvermischten‘, freiheitsliebenden, kämpferischen Germanen allerdings zu einem der finstersten Kapitel der deutschen Geschichte bei. Insofern, so Mischa Meier, ist es Aufgabe der Historiker, entmythisierende Arbeit zu leisten:
„Das ist die Gegenreaktion in der Forschung. In Fachkreisen ist das ja längst bekannt, dass man mit der ‚Germania‘ zu fragen, was die Deutschen sind, nichts anfangen kann. Das Problem ist nur, dass sich die Identifikation der Deutschen mit den Germanen in Deutschland sehr tief ins kulturelle Gedächtnis eingebrannt hat. Und deswegen gibt es auch heute noch verbreitet die Vorstellung, dass die Germanen die unmittelbaren Vorfahren der Deutschen seien. Ich würde sagen, dass man Vorfahren eines Volkes nicht bestimmen kann, weil dafür müssten sie ein Volk als eine feste Einheit definieren, das sie über Stammbäume bis in die Vorzeit zurückverfolgen können, das geht ja nicht. Völker sind ja viel fluidere Gebilde als man sich das im 19. Jahrhundert vorgestellt hat.“"
https://www.deutschlandfunk.de/wissenschaft-und-ideologie-wehrhaft-blond-und-blauaeugig-100.html
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"(...) "§ 3 StAG benennt die sechs Arten des Besitzerwerbes:
1. durch Geburt (§ 4 StAG),
2. durch Erklärung, deutscher Staatsangehöriger werden zu wollen, nach § 5 des StAG,
3. durch Annahme als Kind (§ 6 StAG),
4. durch Ausstellung der Bescheinigung gemäß § 15 Absatz 1 oder 2 des Bundesvertriebenengesetzes (§ 7 StAG), 4a. durch Überleitung als Deutscher ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes (§ 40a StAG), 5. für einen Ausländer durch Einbürgerung (§§ 8 bis 16, 40b und 40c StAG).
Die Staatsangehörigkeit erwirbt außerdem kraft Gesetzes, wer seit zwölf Jahren von deutschen Stellen als deutscher Staatsangehöriger behandelt worden ist und dies nicht zu vertreten hat (§ 3 Abs. 2 StAG). (...)
Das reguläre deutsche Staatsangehörigkeitsrecht beruht einerseits auf dem Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz (RuStAG) vom 22. Juli 1913[5], welches das Abstammungsprinzip festschrieb. Es war geprägt vom Konzept der Volksnation, das zum Ziel hatte, die Nation und das als ethnisch homogen vorgestellte deutsche Volk in Übereinstimmung zu bringen.[6] Mit Wirkung vom 1. Januar 2000 wurde es in Staatsangehörigkeitsgesetz umbenannt. (...)
Das Grundgesetz verbietet in Artikel 16 Abs. 1 Satz 1 den Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit, d. h. es gibt in der Bundesrepublik Deutschland keine Ausbürgerung. Unter Entzug werden hierbei nur solche Maßnahmen oder Regelungen verstanden, durch die jemand gegen oder ohne seinen Willen seine Staatsangehörigkeit verliert und diesen Verlust nicht vermeiden kann.[41] Das gilt auch für eine Staatsangehörigkeit, die durch Einbürgerung erworben wurde. (...)
Das Staatsangehörigkeitsrecht des „Dritten Reiches“ war als Instrument der nationalsozialistischen Rassenideologie von großer Bedeutung und zahlreichen Änderungen unterworfen.[65]Einerseits erkannte die NS-Verfolgungspolitik bestimmten Personen die Staatsbürgerschaft ab, insbesondere Juden und Zigeunern als Staatsangehörige nicht „deutschen oder artverwandten Blutes“ blieb das 1935 eingeführte Reichsbürgerrecht verwehrt. Andere Personengruppen wie Volksdeutsche und Deutschstämmige hingegen wurden im Zuge der so genannten Germanisierung und zur Gewinnung von „Lebensraum im Osten“, aber auch in Revision von deutschen Gebietsverlusten in Folge des Versailler Vertrags an Belgien und Frankreich als erwünschter Bevölkerungszuwachs in die deutsche Staatsangehörigkeit einbezogen. (...)
Seit 2007 wird bei Staatsangehörigkeiten von EU-Staaten und der Schweiz generell Mehrstaatigkeit akzeptiert. (...)"
Farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
"Die Blut-und-Boden-Ideologie ist eine agrarpolitische Ideologie, welche die Einheit eines rassisch definierten Volkskörpers mit seinem Siedlungsgebiet postuliert. (...) „Blut und Boden“ war ein zentrales Schlagwort der nationalsozialistischen Ideologie. Auf die völkische Ideologie der Artamanen und die Schriften Walther Darrés zurückgehend, wurden die Vorstellungen der Blut-und-Boden-Ideologie vor allem von Adolf Hitler, Heinrich Himmler und Baldur von Schirach aufgenommen und bestimmten die nationalsozialistische Agrarpolitik."
"[...] Ein Volk ist stets eine ziemlich engumgrenzte Gemeinschaft; eine Nation aber umfaßt in der Regel eine ganze Anzahl verschiedener Völker und Völkerschaften, die durch mehr oder weniger gewaltsame Mittel in den Rahmen einer gemeinsamen Staatsform gepreßt wurden. In der Tat gibt es in ganz Europa keinen Staat, der nicht aus einer ganzen Reihe der verschiedensten Völkerschaften besteht, die ursprünglich durch Abstammung und Sprache voneinander getrennt waren und lediglich aus dynastischen, wirtschaftlichen oder machtpolitischen Interessen gewaltsam zu einer Nation zusammengeschweißt wurden. [...]
Aber jene Völker, die im Namen der nationalen Befreiung das Joch einer verhaßten Fremdherrschaft von sich abschüttelten, haben dadurch auch nichts gewonnen; in den meisten Fällen haben sie nur ein neues Joch auf sich genommen, das häufig viel bedrückender ist als das alte. Polen, Ungarn, Jugoslawien und die Randstaaten zwischen Deutschland und Rußland sind klassische Beispiele dafür. Die Verwandlung menschlicher Gruppierungen in Nationen, das heißt in Staatsvölker, hat der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung Europas keine neuen Ausblicke erschlossen; sie hat sich vielmehr zu einem der festesten Bollwerke der internationalen Reaktion ausgewachsen und ist heute eines der gefährlichsten Hindernisse für die soziale Befreiung. [...]
Damit aber der Wille der wenigen der Wille aller werde – denn nur so kann er seine volle Wirksamkeit entfalten –, müssen alle Mittel des geistigen und seelischen Drills herhalten, um ihn im religiösen Bewußtsein der Massen zu verankern und ihn zu einer Sache des Glaubens zu gestalten. Die wahre Stärke jedes Glaubens aber liegt eben darin, daß seine Priester die Trennungslinien, welche den «Rechtgläubigen» von dem Bekennertum anderer Glaubensgemeinschaften scheiden, möglichst scharf herausarbeiten. Ohne die Ruchlosigkeit des Satans wäre es um die Größe Gottes schlecht bestellt. – Nationale Staaten sind politische Kirchengebilde. Das sogenannte Nationalbewußtsein, das dem Menschen nicht angeboren, sondern anerzogen wird, ist eine religiöse Vorstellung; man ist Deutscher, Franzose oder Italiener, wie man Katholik, Protestant oder Jude ist."
Hier ist hervorragend dargelegt, was die "neue Rechte" ist, worauf sie sich gründet, wie sie agiert, welche Ziele sie hat ... .
Die Parallelen, ideologischen Kontinuitäten von "damals" bis, zu heute. Neue Rechte, AfD, Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Hass, Kompensationsverhalten, antidemokratische Bestrebungen, Faschismus.
Die neue alte Rechte, ihre Verschwörungstheorien, Untergangsphantasien, ihr Aberglaube (siehe auch Metaphysik, Mystik, Esoterik) - ihr Hass, ihr Konservatismus (inkl. Angst), ihre Unreife: ihr Kompensationsverhalten, ihre Unfähigkeit, mit Komplexität und Veränderung angemessen umzugehen.
"[...] Man muss ihm fast dankbar sein für seine Offenheit. Mit zur Schau gestellter Harmlosigkeit, im Tarnanzug ziviler Werte, sollen die wankelmütigen Truppen im bürgerlichen Lager also auf die eigene Seite gezogen werden, um diesen Staat erst geistig (das Sagbare) und dann physisch (das Machbare) von innen heraus erodieren zu lassen. Die Kriegsrhetorik der rechten Vordenker entlarvt dabei ein hohes Maß an Gewaltpotenzial, das sie in öffentlicher Rede selbstverständlich und "selbstverharmlosend" immer bestreiten würden. [...]"
Neue Rechte - Kubitschek - Schwarze Pädagogik
"[...] Selbst wenn sich Patriotismus und Nationalismus als Begriffe eindeutig voneinander trennen ließen - die Geschichte zeigt, dass das offensichtlich nicht für die Gefühle gilt, die mit ihnen zusammenhängen. Emotionen aber sind ein heikles Terrain. Gustav Heinemann (erst CDU, dann SPD) sprach deshalb als Bundespräsident 1969 zwar von Deutschland als Vaterland. Aber seine Gefühle sortierte er unpatriotisch. Ob er Deutschland denn nicht liebe, wurde er vor seiner Wahl gefragt. Seine berühmte Antwort im Spiegel: "Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!" Wenn es darum geht, die Menschen für den Gemeinsinn und das Wohl der Mitmenschen zu begeistern, sollten die Frage nach Gruppenzugehörigkeiten außen vor bleiben. Die großen Errungenschaften der Menschheit sind keine Verdienste von Vaterländern. Es sind Verdienste von Menschen, die Gesellschaften organisiert haben, in denen die notwendigen Entwicklungen möglich waren. Sie beruhen auf der menschlichen Vernunft. Statt auf Herkunft, Religion oder gar auf "Rasse" stolz zu sein, sollte man sich für das Potenzial begeistern, das offensichtlich im Menschen steckt. [...]"
update: Das von mir verlinkte Video wurde zwischenzeitlich auf youtube gelöscht. Meine Stellungnahme lösche ich indessen nicht.
So verhält es sich: genau hierin, siehe, was Götz Kubitschek in oben verlinktem Video über "den Menschen" äußert, liegt das grundsätzliche Problem - der tiefe, unüberwindliche Graben zwischen "links" und "rechts", zwischen linksprogressiv-liberal und rechtskonservativ eingestellten bzw. entsprechend vor allem f ü h l e n d e n Menschen.
Ich kann mich diesbezüglich leider nur so permanent wie konsequent wiederholen.
Nein, es ist keineswegs "das Gegebene" - das rechte, das konservative Menschenbild vom Menschen als qua Natur (Biologie bzw. Biologismus) "schlechtem, bösen, dressurbedürftigen, unvollkommenen" Wesen, des Menschen als des Menschen Wolf, des mit der "Erbsünde" belegten, belasteten und von (einem) Gott in die Welt, "an seinen Platz gestellten" Menschen.
All das, all dieses Denken, Fühlen bringt kein einziger Mensch so mit auf die Welt - es ist all das F o l g e von Ideologie, von Indoktrinierung, von Schwarzer Pädagogik: Druck, Zwang, Kontrolle, Härte, Strenge, emotionale Kälte, Strafe, Dressur - Gewalt (physische und/oder psychisch-emotionale). Folge von nicht bedürfnisorientiertem, liebevollen, einfühlsamen, empathischen, feinfühligen, respektvollen Umgang mit insbesondere Kindern.
Und dass es sich so verhält, veranschaulicht uns die menschliche Geschichte - von Kriegen, Gewaltherrschaft, Folter, Unterwerfung, Ausbeutung, Vernichtung - seit Bestehen bzw. mit Beginn des Patriarchats in aller Deutlichkeit und Brutalität.
Wenn also aufseiten der Konservativen, der Rechten von "dem" Menschen die Rede ist, so ist grundsätzlich vor allem bis fast ausnahmslos der Mann gemeint, siehe Androzentrismus, und es wird sich ausschließlich (!) am nach wie vor und seit bereits ca. 10 000 Jahren bestehenden Patriarchat orientiert und auf selbiges bezogen, denn:
Was wir in sämtlichen - auch den wenigen noch heute bestehenden (Khasi, Mosuo, Minangkabau ...) - sogenannten Matriarchaten vorfinden, ist vor allem ein spezifisches Merkmal: Gewaltlosigkeit.
Und auch in "tierischen Matriarchaten" wie bspw. bei den Bonobos finden wir genau das vor.
Überdies ist längst wissenschaftlich bestätigt, was konservativ denkende bzw. fühlende Menschen kennzeichnet und was Linksprogressive, siehe hierzu die beiden unten verlinkten blog-Einträge über Konservative, inklusive darin eingebundene zahlreiche, seriöse Quellen.
Der Konservative kann sich all das, das für den Linksliberalen selbstverständlich ist, nicht einmal vorstellen und er, der Konservative, projiziert all seine ureigenen charakterlichen Defizite, Niederheiten, persönlichen Schwächen, sozialen und psychisch-emotionalen Unzulänglichkeiten auf alle anderen Menschen - daher die Annahme, alle Menschen seien zu dressierende "Wölfe", sie seien "von Natur aus schlecht, böse, dumm, sadistisch" ... .
Der Konservative kann sich nicht im Ansatz vorstellen, denken, noch weniger f ü h l e n - siehe Mitgefühl, Feinfühligkeit, Sensibilität, Empfindsamkeit, Reflektiertheit, Reflexions-, Differenzierungsvermögen - dass es Menschen gibt, die tatsächlich altruistisch, ohne Zwang, ohne religiös, ideologisch oktroyierte Moral mitfühlend denken, fühlen, handeln wollen und können - und das eben auf Basis i n t r i n s i s c h e r Moral - des basalsten Urgrunds jeglicher dauerhaft lebbarer Moral bzw. Ethik: des Mitgefühls, der Liebesfähigkeit.
Lieben heißt vor allem bedürfnisorientiert-fürsorglich (nicht paternalistisch!), respektvoll, zugewandt, mitfühlend g e b e n, geben können, geben wollen und darin, dadurch Verbundenheit, Freude, Sinn, Erfüllung zu erleben, zu erfahren.
Dass und warum der konservative Mensch das nicht kann, hat seine Gründe, siehe oben genannt - sie liegen vor allem in seiner Kindheit und das im Übrigen global zutreffend, in den in seiner jeweiligen Kindheit aufgrund von Ideologien, Indoktrination und nicht-bedürfnisorientiertem Umgang (!) erlittenen und lebenslang wirksamen Beschädigungen, den daraus resultierenden Folgen für sein Fühlen, Denken, seine Glaubenssätze, sein Welt-, Menschen- und Selbstbild.
D a s ist das eigentliche, tatsächliche globale Problem: der noch immer global weit verbreitete Konservatismus, das Patriarchat (siehe strukturelle Gewalt).
Doch gibt es nachweislich eben auch links eingestellte, so denkende und f ü h l e n d e Menschen - was der Konservative für nicht möglich, stattdessen für eine Täuschung hält, eben weil er selbst emotional so verpanzert ist, dass er es sich nicht einmal vorzustellen vermag, dass andere Menschen tatsächlich völlig anders fühlen und infolgedessen denken und sich verhalten können als er.
Was hier Abhilfe schüfe und das im Übrigen global und längst gebotenerweise, ist vor allem der bedürfnisorientierte Umgang mit Säuglingen, mit Kindern, sodann, infolgedessen globale Säkularisierung, globale praktizierte, gelebte Geschlechterparität (Gleichwertigkeit, Gleichwürdigkeit der Geschlechter), das Stärken und Unterstützen von Frauen, Müttern - da sie als biologische Mütter, siehe Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit, unersetzlich, unentbehrlich sind und somit schon vorgeburtlich intensiv mit dem Ungeborenen verbunden, idealerweise deshalb auch die erste Bezugsperson, also auch die soziale Mutter, siehe Bindung, Beziehung, Urvertrauen, Selbstvertrauen, Resilienz - von weiblichem Einfluss, von weiblicher, idealerweise nicht-paternalistischer, sondern mitfühlender, bedürfnisorientierter Fürsorglichkeit, Verantwortung, Liebesfähigkeit.
Für all das ist keine einzige Religion, kein religiöser Glaube erforderlich, sondern einzig die jedem Menschen angeborene Fähigkeit zu Mitgefühl.
Ethik folgt erst im weiteren Schritt, auf der rationalen, der Metaebene; keine Ethik könnte im Sinne des Menschen, seines Wohlergehens sein ohne das basale Fundament des Mitgefühls, ohne intrinsisch motivierte Moral, ohne dieses Mitgefühl würde, wäre Ethik missbräuchlich, gefährlich, schädlich, destruktiv.
Doch genau dieses jedem Menschen (und auch anderen Primaten) angeborene Mitgefühl wird gerade bei Kindern weltweit systematisch beschädigt, abgeschwächt oder auch gänzlich zunichtegemacht - durch den falschen Umgang mit ihnen, siehe wie oben dargelegt. Patriarchale, autoritäre Verhaltensweisen, Erziehungsvorstellungen, Ideologien machen es zunichte - sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen.
Ja, wenn "wir" - Rechtskonservative und Linksprogressive - uns hierüber nicht einigen können, wenn wir das nicht als die tatsächliche Faktengrundlage anerkennen, akzeptieren (können bzw. wollen), dann wird der Graben zwangsläufig unüberwindlich bleiben.
Fangen wir also bei den Kindern an - hören wir auf, sie zu beschädigen: in Familien, in (staatlichen) Schulen, in der Gesellschaft, gesellschaftlichen Institutionen - überall auf der Welt.
Dafür braucht es das Stärken vor allem der Mütter, die Abkehr von Kleinfamilie, patriarchaler Ehe, von Neoliberalismus, Kapitalismus, Faschismus, Rassismus, Nationalismus, dem Gleichsetzen von Arbeit und Erwerbstätigkeit, der sozialen Ungerechtigkeit, das Überwinden materieller Armut, das Überwinden, Einstellen, Unterlassen Schwarzer Pädagogik, Gewalt, pathologischen Narzissmus´ (inklusive typischen, stets kompensatorischen Macht-, Kontroll- und Unterwerfungsstrebens), Androzentrismus´, religiösen Glaubens. Spiritualität ist übrigens nicht gleichbedeutend mit religiösem Glauben oder Aberglauben, Esoterik, Mystik.
Erforderlich ist ein Bewusstseinswandel, Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Reife, statt selbstschonenden, behaglichen Selbstbetrugs, und in nicht wenigen Fällen eine gute Psychoanalyse - diesbezüglich sei abermals auf insbesondere Erich Fromm, Arno Gruen und Sandor Ferenczi verwiesen.
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Konservatives, patriarchales Menschenbild: Der Mensch als des Menschen Wolf. Hobbes. Ein Mal mehr wird deutlich, dass ausnahmslos der Mann gemeint ist, wenn vom "Menschen" die Rede war (und ist). Mit entsprechenden Folgen. Denn sämtliche sogenannte Matriarchate weltweit kennzeichnet spezifisch Gewaltlosigkeit, außerdem Solidarität, Kooperation, Fürsorglichkeit, Beziehung, Mitgefühl. Nicht Kampf, nicht Konkurrenz, nicht Gewalt, nicht Hass.
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Mensch ist nicht qua Natur, Biologie böse, schlecht, Mensch ist nicht "ein Wolf dem Menschen", es gibt keinen Todestrieb - Fakten, statt Mythen - Menschenbild - Sabeth schreibt
Mensch ist nicht qua Natur, Biologie "böse", schlecht, Mensch ist nicht "ein Wolf dem Menschen", es gibt keinen Todestrieb - Fakten, statt Mythen - Menschenbild Krieg ist so wenig der "menschlichen
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2020/06/der-mensch-ist-nicht-qua-natur-biologie-bose-schlecht-mensch-ist-nicht-ein-wolf-dem-menschen-es-gibt-keinen-todestrieb-fakten-statt
Rechtskonservativ und umso mehr rechtsextremistisch eingestellte, entsprechend f ü h l e n d e Menschen haben offensichtlich ausgeprägte Defizite hinsichtlich Ambiguitäts- und Ambivalenztoleranz.
Hier dürfte das Denken, Eingestelltsein, das voraus- und einhergehende Fühlen, die Persönlichkeit und das entsprechende Verhalten von Götz Kubitschek detailliert beschrieben sein.
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Autoritarismus, Faschismus, Rassismus, Macht, Konservatismus, Kindheit, Prägung, Erziehung, Männerphantasien - Sabeth schreibt
Ein autoritärer Charakter schlummere in jedem von uns, meint die Publizistin Sieglinde Geisel. Werde dieser erst durch populistische Parolen in großen Teilen der Bevölkerung geweckt, sehe es fü...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2021/08/autoritarismus-faschismus-rassismus-macht-konservatismus-kindheit-pragung-erziehung.html
Adorno - Faschismus - Rechtsextremismus - Narzissmus - Selbstwertproblematik - Kompensation
Die Sehnsucht (?) nach autoritären Systemen, weil konservative Menschen (siehe typische Gefühle Konservativer: übersteigerte Angst, Neophobie, Xenophobie, Glaube an ein "übergeordnetes Prinzip", Rückwärtsgewandtheit, erhöhtes Sicherheitsbedürfnis etc.) mit Komplexität und Veränderung heillos überfordert sind - daher die erhöhte Anfälligkeit für Reduktionismus, Biologismus, für fake news, Verschwörungsideologie und eben Autoritarismus - weil sie sich "überflüssig", "abgehängt", übergangen, nicht wertgeschätzt, nicht zugehörig f ü h l e n.
Nein, das liegt nicht an tatsächlichem Benachteiligtsein, denn dann müssten global sämtliche tatsächlich materiell armen, ausgegrenzten, erheblich benachteiligten, belasteten und beschädigten Menschen ausnahmslos eben dies sein: Rechtsextremisten, Rassisten, Faschisten - was sie de facto nicht sind.
Es ist, ich wiederhole mich, eine Sache des Charakters, der Persönlichkeit, der Prägung, Sozialisation, Identitätsbildung, Persönlichkeitsentwicklung, somit vor allem, wie stets, der Kindheit. Bitte daher immer auch Erich Fromm und Arno Gruen einbeziehen. Nach wie vor.
Und Arbeit nicht länger mit Erwerbstätigkeit gleichsetzen, Sinnfindung vollzieht sich nicht ausschließlich oder überwiegend via Arbeit bzw. kapitalistisch ausbeutbarer Erwerbstätigkeit. Entscheidend sind ein existenzsicherndes Einkommen, siehe BGE, Wertschätzung, Zugehörigkeit, Teilhabe, außerdem Mitgefühl und Reflexionsfähigkeit, letztlich: Persönlichkeitsreife - statt Unreife und Verbitterung, Hass, Scham und Kompensationsverhalten.
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04.05.2025
Götz Kubitschek, "Kanal Schnellroda", spricht hier, siehe oben verlinktes Video, von "Umerziehung, Propagandaschlacht, Gegner, Krieg" - denn das ist Kern seiner Persönlichkeit: Autoritarismus, Trotz, Rache, Gewalt.
Zitat G. Kubitschek: "Lasst uns Krieg führen."
Noch Fragen, Zweifel?
Hier der unerträgliche Schund nochmal in Textform, Götz Kubitschek, "Geistiger Bürgerkrieg in Deutschland", Sezession:
https://sezession.de/68161/begruessung-zur-sommerakademie-23
Kubitschek braucht, will offensichtlich Gewalt, Krieg, siehe auch hier - am liebsten wäre er, Zitat: "Soldat".
Kubitschek bei ca. Min. 31:00 der 3sat Doku "Die rechte Wende":
"Wenn der Staat ein anderer wäre, aus meiner Sicht normal, wär´ ich Soldat."
Militär, Krieg, Nation - Staat. Macht. Gewalt. Patriarchat, Autoritarismus
Und dann höre und sehe man sich nach dem hassdurchsetzten Gehetze des Akif Pirincci an, wie ab ca. Min. 55:30 Götz Kubitschek, zum wiederholten Mal in diesem Video, Militärjargon anwendet, "Schlachtfeld", zuvor "Kriegsschiffe" etc. und wie er sich gebärdet.
Götz Kubitschek ist nicht im Ansatz intellektuell, "rechtsintellektuell", siehe im Video, wie schnell die "zivilisierte" Fassade, Attitüde bröckelt, wie hauchdünn der Firnis ist und wie hässlich es dahinter aussieht - Primitivität, Gewalt, Trotz, Jähzorn, kompensatorischer Machtwunsch.
https://youtu.be/FMd6JrdxmQo?feature=shared
Einfach lesen, was Götz Kubitschek selbst äußert und es wird sein intensives Kompensationsbedürfnis, seine patriarchale Überzeugung und typisch patriarchal-konservative emotionale Verpanzerung unmittelbar offensichtlich, gleichermaßen sein nicht ansatzweise versteckter Rassismus: "[...] "Die angemessene Haltung des Wahlpreußen von heute [Kubitschek über sich; H.K.] dem Staat gegenüber ist die des Getreuen, der die Idee vor der Wirklichkeit retten möchte. Er muß den Tabubruch, den gezielten Regelverstoß, den zivilen Ungehorsam, die Respektlosigkeit als politische Waffe einüben und einsetzen. Er muß bekämpfen, was den Staat zerstört und die Nation kastriert. Er muß den Staat retten, und das bedeutet nichts anderes, als daß er den Staat von seinen abträglichen Institutionen befreit, ohne die Institution des Staats an sich in Frage zu stellen."[26] [...] "Der Kampf um die Vorherrschaft im eigenen Raum ist ein Kampf, keine Diskussion. Wenn eine Seite die Kraft für die Auseinandersetzung nicht aufbringt, verschwindet sie einfach. Oder mit anderen Worten: Wenn wir Deutsche zu zivilisiert für die Notwendigkeiten des Vorbürgerkriegs bleiben, ist die Auseinandersetzung bereits entschieden: 'Nur Barbaren können sich verteidigen', sagt Nietzsche." (Kubitschek 2007, S. 17) [...]"
Autoritarismus und pathologischer Narzissmus - siehe gaslighting und victim blaming, stets kompensatorisches Macht- und Unterwerfungsstreben, infolge zugrundeliegender Selbstwertproblematik - Adorno nennt es "manipulativen Charakter" - von Rechtspopulisten, Demagogen, Rechtsextremisten: AfD, Höcke, Kubitschek, IB, Pegida ...
Die Völkischen: Artamanen, Hitlerjugend, Wikingjugend, Sturmvogel ... Kubitschek, IB, AfD, Pegida, Blut-und-Boden-Ideologie - Konservatismus, Rassismus - "Kulturrassismus, Ethnopluralismus"
Faktisch zeugt Rechtsextremismus, Nationalismus, Rassismus von intellektueller, emotionaler und sozialer Unreife und ist Ausdruck persönlicher Minderwertigkeits-, Unterlegenheitsgefühle und Kompensationsbedürfnisse.
Volk, Flüchtlinge, Geflüchtete, Asyldebatte, Ostdeutschland, DDR - Ein hervorragender Beitrag und Buchtip von Deutschlandfunk Kultur. Ausdrücklichen Dank dafür. "[...] „Wer humanitäre Hilfeleistungen offen denunziert, die Menschenrechte suspendiert sehen will und somit die normativen Grundlagen der Demokratie angreift, der will einen vermeintlich völkisch-reinen Ursprungszustand nicht einfach nur wiederherstellen. […] Letztlich zielen ihre Forderungen auf einen Abbau des liberalen Rechtsstaates und auf das Ende der offenen Gesellschaft. Denn mehr noch als in den Flüchtlingen und Asylsuchenden selbst, sehen sie in der Pluralität eine Gefahr für ihr utopisches Gesellschaftsideal der reinen Abstammungsgemeinschaft, die sich ‚Volk‘ nennt. Dabei ist es besonders problematisch für die Stabilität der Bundesrepublik, dass die Vertreter dieser nationalkonservativen beziehungsweise völkisch-reaktionären Politik zu großer Zahl in den staatlichen Institutionen sitzen, und dass sie umstandslos bereit sind, mit autoritären und diktatorischen Regimen in Europa und darüber hinaus zu kooperieren.“ [...]"
Identität - Wer bin ich? - Über das (Selbst-/Ich-) Bewusstsein, u.a. auch über adoptierte u. Pflegekinder, Samenspende, Babyklappen, anonyme Geburt - und Identitätsfindung, Suche nach den (nicht nur "biologischen") Wurzeln ... - Sabeth schreibt
Über die Zusammenhänge zwischen Identität und: Individualität, Zugehörigkeit, Identifikation, Selbstbewusstsein, Selbstkonzept, Selbstwertgefühl, Biographie, Biologie (Genetik), Selbstreflexi...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2015/07/identitat-wer-bin-ich-uber-das-selbst-ich-bewusstsein-u-a-auch-uber-adoptierte-u-pflegekinder-samenspende-babyklappen-anonyme-geburt
Über Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung
Identität, Rassismus, Moral ... - brillante Analyse von James Baldwin: "Fremder im Dorf"
"[...] Die Rechten sind nicht stark, weil sie das Wort Heimat im Munde führen. Die AfD wird nicht wegen dem Begriff gewählt, sondern wegen dem, was damit transportiert wird: Nämlich Chauvinismus, Ausgrenzung und Rückwärtsgewandtheit. Wenn AfD-Wähler sagen, dass sie das Gefühl haben, dass ihnen ihre Heimat verloren geht, meinen sie damit: Ausländer kommen, Schwule heiraten, Frauen tragen Hosen. Und auch, wenn sie es nicht allzu oft sagen, wissen sie genau wer daran schuld ist. Ein wie auch immer positiv besetzter und progressiv umgedeuteter Heimatbegriff kann diese Leute gar nicht erreichen. Sie wollen keine Umdeutung. Sie wollen Höcke. [...] Die Kritik am Begriff der Heimat wird nicht plötzlich falsch, weil die Rechten stark werden. Andersrum wird ein Schuh draus: Links ist noch immer da, wo keine Heimat ist. Linke müssen sich für die Armen und Ausgebeuteten einsetzen, und nicht für den Standort, der im Überbau Heimat genannt wird. Es geht um den Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital, nicht um die Scholle und ihre Konkurrenzfähigkeit. Was das linke Lager den Rechten tatsächlich nicht überlassen darf, ist der Internationalismus. Die linken Parteien Europas driften immer weiter auseinander, grenzübergreifende Solidarität gerät in Bedrängnis. Nicht zuletzt, weil viele von ihnen auf Linksnationalismus (deutsch: progressive Heimat) setzen. Währenddessen basteln die Rechten freudig an einer völkischen Internationalen. Die AfD ist bestens mit FPÖ, Front National, Gert Wilders und Co. vernetzt. Sie bejubeln Trump, während Putin rechten Bewegungen in ganz Europa den bereitwilligen Paten gibt. Unter dem Banner des Ethnopluralismus kämpfen sie für abgeriegelte Nationalstaaten, zu deutsch: Heimat."
Fritz Bauer im Frankfurter Kellerclub 1964, Hessischer Rundfunk - Fritz Bauer äußert sich hier u.a. auch zu Nationalismus, Patriotismus und Stolz ... .
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Grundsätzliches zu Rechtskonservatismus, Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Agitation - in Medien, im Internet - Hintergründe, Ursachen, Absichten, Folgen - Sabeth schreibt
Nochmal Grundsätzliches: Es ist ja nun längst kein Geheimnis mehr, dass all die Rechts"populisten", Rechts"konservativen" - wie bspw. Thilo Sarrazin, Roland Tichy (siehe bspw. "Tichys Einblick") ...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2017/08/grundsatzliches-zu-rechtskonservatismus-rechtspopulismus-rechtsextremismus-agitation-in-medien-im-internet-hintergrunde-ursachen-abs
Warum man mit Rechtsextremisten, Rassisten, Sexisten, Freiern, Prostitutionsbefürwortern, Narzissten, Selbstbetrügern nicht diskutieren kann und auch nicht sollte - gaslighting, victimblaming, Missbrauch, Macht und Kontrolle, Kompensation - Sabeth schreibt
Aktualisierung am 11. Januar 2019 Nochmal zum Umgang mit Rechten, Rechtsextremisten , Nazis , Faschisten: Man verhält sich durch gleiches Verhalten (Ignoranz und/oder Blockieren) letztlich genauso -
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2018/01/warum-man-mit-rechtsextremisten-rassisten-freiern-prostitutionsbefurwortern-narzissten-selbstbetrugern-nicht-diskutieren-kann-und-au
Die typisch rechte Selbstzersetzung mittels narzisstischen Throngerangels ist also bereits im Gange. Fein, unbedingt fortsetzen, ihr schafft das: ganz alleine! :)
"[...] Und dennoch, ich gestehe es freimütig, übt derselbe auf mein Gemüt einen Zauber, dessen ich mich nicht erwehren kann. In meiner Brust sprechen zwei Stimmen zu seinen Gunsten, die sich nicht zum Schweigen bringen lassen. (…) Denn die erste dieser Stimmen ist die der Logik. (…) Und kann ich der Prämisse nicht widersprechen: „Dass alle Menschen das Recht haben zu essen“, so muss ich mich auch allen Folgerungen fügen. (…). Die zweite der beiden zwingenden Stimmen, von welchen ich rede, ist noch gewaltiger als die erste; denn sie ist die des Hasses, des Hasses, den ich jenem gemeinsamen Feinde widme, der den bestimmtesten Gegensatz zu dem Kommunismus bildet und der sich dem zürnenden Riesen schon bei seinem ersten Auftreten entgegenstellen wird – ich rede von der Partei der sogenannten Vertreter der Nationalität in Deutschland, von jenen falschen Patrioten, deren Vaterlandsliebe nur in einem blödsinnigen Widerwillen gegen das Ausland und die Nachbarvölker besteht und die namentlich gegen Frankreich täglich ihre Galle ausgießen. [...]"
Zu den Äußerungen Volker Kronenbergs im Deutschlandfunk Kultur, siehe oben verlinkten Beitrag:
Ist das Geschichtsrevisionismus? Framing? Manipulation?
Was hat Patriotismus mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung zu tun?
Was hat die "Werteordnung", gar Demokratie mit nationalstaatlichen Grenzen zu tun?
Warum übergeht Kronenberg den Zusammenhang zwischen Patriotismus und Patriarchat?
Muss man wirklich nachhelfen oder gar bei Null anfangen? Geade in Bezug auf Linke und Patriotismus, siehe bspw. Emma Goldman und was sie über Patriotismus schrieb (siehe unten verlinkt).
Dann auch noch im Zusammenhang mit Patriotismus und Nationalismus ausgerechnet das historisch anarchistische Katalonien zu nennen, ist tatsächlich mit nichts zu entschuldigen.
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Emma Goldman über Patriotismus
Dank an Ulrich Wagner, dessen Ausführungen ich mich anschließe.
Die Philosophen des deutschen "Idealismus´" und ihr Rassismus, Antisemitismus. Hegel, Fichte, aber auch Kant ...
pathologischer Narzissmus und das stets kompensatorische Streben nach Macht, Kontrolle, Unterwerfung ...
Über die Entstehung des Patriarchats, den Wechsel vom Matriarchat zum Patriarchat sowie über die Ursachen für (die ersten) Flucht-, Migrationsbewegungen, über Regionalisierung, Fürsorge, Liebe, Bildung, Wirtschaften ... - Sabeth schreibt
Was wir uns grundsätzlich bewusst machen, es eingestehen und benennen müssen, ist, dass physische Gewalt weltweit von mehrheitlich Männern getätigt wird - und dieser Tatsache noch immer nicht ...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2015/11/uber-die-entstehung-des-patriarchats-den-wechsel-vom-matriarchat-zum-patriarchat-sowie-uber-die-ursachen-fur-die-ersten-flucht-migra
Warum und "wo", wann Toleranz Grenzen hat, haben muss.
Das Ich, der Andere und die Verantwortung, die Liebe - das LiebeN.
Über Erkenntnis, Reife, Weisheit, Liebe(n), die conditio humana, das Überwinden von Abgetrenntsein, Einsamkeit, Absurdität (durch Vergänglichkeit, Vergeblichkeit), über Angst, Schmerz, Gewalt, Heilung, Beziehung, Sinnfindung - Sabeth schreibt
Über Erkenntnis, Reife, Weisheit, Liebe(n), die conditio humana, das Überwinden von Abgetrenntsein, Einsamkeit, Absurdität (durch Vergänglichkeit, Vergeblichkeit), über Angst, Schmerz, Gewalt ...
http://kallisti-dichtet-belichtet.over-blog.com/2018/04/uber-erkenntnis-reife-weisheit-liebe-n-die-conditio-humana-das-uberwinden-von-abgetrenntsein-einsamkeit-absurditat-durch-verganglich