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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus - non serviam.

Zu meiner aktuellen gesundheitlichen, physischen Situation, chronischen Erkrankungen ...

 
update 08. April 2023
 
Möglicherweise hatte ich gestern, Freitag, 07.04.2023, meinen ersten Gicht-Anfall, laut Notdienst-Ärztin (116 117), von ihr so am Telefon vermutet, aufgrund meiner Beschreibungen der Beschwerden. - Warum? Woher?
 
Wie kann man Gicht (?!) haben, wenn man seit etlichen Jahren all das nicht, nie isst: Fleisch, Wurst, Fisch, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte, Pilze, kaum Fruktose und nie! Alkohol trinkt. ?
Ich bin auch nicht übergewichtig, im Gegenteil.
Kann dann ja wohl nur noch an "beeinträchtigten" Nieren liegen, wenn nicht an der Ernährung. ?
 
Der "Anfall", die Schmerzen traten relativ kurz, ca. 10 bis 15 Minuten, nach einer subkutanen Injektion - in den linken Oberschenkel (Außenseite, oben) - von Vitamin B12 (Hydroxocobalamin) auf: im linken Fuß. Nur dort und gesamter Fuß. Ohne sonstig in Frage kommende Ursache (Stoß, Verletzung, Prellung etc.).
 
Ich habe mir schon mehrmals Vitamin B12 s.c. in den Oberschenkel injiziert - bisher nie Probleme damit gehabt. War es Zufall, dass die Schmerzen dann kurz danach im linken Fuß auftraten?
 
Hatte gestern auch erhöhte Temperatur: 38°, später höher, würde also zu Gichtanfall passen.
 
Es fühlt sich so an, als wäre einem etwas sehr Schweres auf den Fuß gefallen oder als hätte man sich diesen stark gestoßen. Du kannst ihn null bewegen, nicht auftreten, Schmerz ist auch in Ruhe, ohne jegliche Bewegung da, aufliegende Decke schmerzt, kühlen hilft kaum. Der Fuß ist geschwollen und rötlich verfärbt.
 
Keine Frage: Es gibt viel, v i e l Schlimmeres! Frage mich halt nur, warum, woher ich nun plötzlich Gicht haben sollten, da bei mir eigentlich keine der typischen Risikofaktoren, Ursachen in Frage kommen.
War´s doch die B12-Spritze?
 
Heute Morgen noch 37,30° Temperatur und den ganzen Tag leichte Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Schwächegefühl. Aber die körperliche Schwäche, Kraftlosigkeit, Erschöpfung kann auch von meiner langjährigen Eisenmangelanämie herrühren.
Die Schmerzen im Fuß haben deutlich nachgelassen, auftreten ist heute wieder möglich, aber noch etwas schmerzhaft, der Fuß ist unter dem Knöchel (außen) noch rot und auch noch leicht geschwollen, allerdings nicht (mehr) am Vorderfuß.
 
War es wirklich ein Gicht-Anfall?
 
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update 19. Oktober 2022
 
Neben dem seit 13 Jahren bereits bestehenden - seit 2009 schulmedizinisch wiederholt diagnostizierten - Eisenmangel, der Eisenmangelanämie/Blutarmut, sowie der erworbenen Blutgerinnungsstörung (nach wie vor unbekannter Ursache) mit erhöhter Blutungsneigung und der Hypermenorrhoe (die den Eisenmangel verursacht) sowie der Malabsorption, habe ich auch einen Eiweißmangel, diesen seit mindestens 2017 - infolge der langjährigen materiellen Armut in Hartz IV: durch Mangelernährung, infolgedessen Untergewicht, Muskelschwund und weiteren Symptomen, Beschwerden.
 
Denn viele pflanzliche Eiweißquellen vertrage ich aufgrund der Malabsorption nicht (reagiere dann jedes Mal mit entsprechenden heftigen Beschwerden des Magen-Darmtraktes, die mich dann den gesamten Tag ans Haus, an die Wohnung binden), so bspw. Hülsenfrüchte wie Soja, Linsen, Kichererbsen, Bohnen. Gleiches gilt für die darin oft auch in hoher Konzentration enthaltenen Ballaststoffe.
 
Und tierisches Eiweiß, insbesondere qualitativ gutes Fleisch von Tieren aus artgerechter Bio-Haltung, kann ich mir finanziell nicht leisten - in, mit Hartz IV: seit 17 Jahren.
 
Eier und Fisch kriege ich leider seit Jahren nicht mehr ´runter, woran das liegt, weiß ich nicht. Habe eine ausgeprägte Aversion, bei Fisch schon beim Geruch.
 
Versuche es daher mit Quark, Joghurt, Käse und Nüssen, dies aber deckt meinen Eiweißbedarf nachweislich nicht, konnte/kann den Eiweißmangel weder verhindern, ihm vorbeugen noch ihn ausgleichen, beheben.
 
Bereits im Jahr 2017, bei einer ambulanten Untersuchung im UKE Hamburg, fragte mich die untersuchende Ärztin unvermittelt, ob ich Fleisch esse, was ich verneinte. Sie sah auf den ersten Blick, dass ich schon damals unter Eiweißmangel, inklusive Muskelabbau und Zahnfleischschwund, Abmagerung ..., litt.
 
Aktuell hat es sich durch eine akute Erkrankung (seit) Anfang September 2022 nochmals erheblich verschlimmert, da ich infolge der Beschwerden, Krankheitssymptome, in einer Woche 6 kg verloren habe, auf 44 kg Körpergewicht bei einer Körpergröße von knapp 1,70m abmagerte, kaum noch stehen, weder Körperpflege noch Haushalt oder Lebensmitteleinkauf bewältigen konnte, zwei Wochen bettlägerig war und Ödeme (an den Beinen) bekam - die ich zuvor noch nie je hatte.
 
Mein mich aktuell untersucht habender Arzt bestätigte den Eiweißmangel, riet mir, mir in der Apotheke Trinknahrung zu kaufen, die leider auch sehr teuer ist, was er selbst erwähnte, sie mir aber nicht auf Rezept verschrieb, und regelmäßig, jedenfalls einmal wöchentlich, Fleisch oder Tofu zu essen.
Zu Tofu/Sojaprodukten und anderen Hülsenfrüchten siehe oben. Ich fragte ihn, ob ich stattdessen nicht auch viel Quark essen kann, er antwortete, das reiche nicht aus, ich soll Fleisch essen.
 
Informationen zum Eiweißmangel, dessen Symptomen, Ursachen und Folgen, insbesondere, wenn er, wie bei mir, über Jahre besteht, sind unten verlinkt.
 
Was unter zahlreichen anderen Menschen im reichen Deutschland auch mich seit jedenfalls 17 J a h r e n körperlich krankmacht, auf Raten vernichtet, ist die materielle Armut in/durch/wegen Hartz 4.
 
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update 01.05.2021
 
Nochmal Kurzinfo zu Eisentabletten
 
1. Eisentabletten aus der Apotheke (hochdosiert, mit 50 oder 100mg Eisen pro Kapsel) sind zumeist grundsätzlich nicht gut verträglich, haben sehr "unangenehme" Nebenwirkungen (bei mir: starke Übelkeit und Durchfälle über Stunden, ich falle dann den ganzen Tag aus - keine Option).
 
2. Bei einer bestehenden Malabsorption, wie bei mir der Fall, wirken sie gleich null, da Eisen oral substituiert nur schlecht resorbiert wird, bei bestehender Malabsorption noch weniger.
 
3. Bei einem so langjährig bestehenden, ausgeprägten Eisenmangel - wenn das Ferritin völlig im Keller ist, wie so ebenfalls bei mir der Fall (Laborwerte und weitere Dokumentation findet sich maximaltransparent unten in diesem blog-Eintrag offengelegt) - hilft orale Eisensubstitution nicht, eben deshalb wird in Facharztpraxen mittels Eiseninfusionen behandelt.
 
4. Mein Eisenmangel ist nicht ernährungsbedingt. Auch hierzu finden sich alle erforderlichen Informationen unten.
 
5. Drogeriepräparate, auch Eisensäfte aus dem Reformhaus (wie bspw. auch "Kräuterblut" und ähnliche) sind sehr niedrig dosiert (das darin enthaltene Eisen), gleichen somit einen starken, langjährig bestehenden Eisenmangel, eine Eisenmangelanämie, Blutarmut ebenfalls nicht aus; sie dienen eher der Vorbeugung eines Eisenmangels.
 
6. Ich benötige deshalb dringend und längst schon Eiseninfusionen.
 
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update 31. Juli 2022
 
Kennen wahrscheinlich viele: gesundheitliche Probleme, Beschwerden zu ignorieren (zu versuchen), Arztbesuche vermeiden, weil Untersuchungen und Behandlungen (schon die Fahrt zu entsprechenden Facharztpraxen) mit Kosten verbunden sind, die man sich in materieller Armut, bspw. im HartzIV-Bezug, nicht leisten kann.
 
Interessiert Regierungspolitik nicht. Es s o l l so: Armut macht krank, schneller alt und früher tot.
 
Hier fehlt es schon am Zugang zu Facharztpraxen für Untersuchung/Behandlung: ÖPNV zu teuer.
Und wenn du´s dann doch immer wieder versuchst, aber - aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen - den Termin nicht wahrnehmen kannst, kriegst du erst in drei bis sechs Monaten einen neuen. Offene Sprechstunden würden helfen!
 
Warum kriegt man bei so hoher Arztdichte in Deutschland als gesetzlich Versicherte eigentlich nur alle 3 bis 6 Monate einen Facharzttermin? Augenarzt, Hautarzt, Kardiologe, Neurologe, Rheumatologe? Hier: Hamburg.
 
Und warum muss ich beim Internisten eine Überweisung vorlegen, um dort behandelt zu werden bzw. einen Termin erhalten zu dürfen?
Was, wenn ich keinen Hausarzt habe, weil Hausärzte meine chronischen Erkrankungen nicht behandeln (wollen), ich deshalb zum Facharzt muss?
 
Soll ich mir also nur für auszustellende Überweisungen einen Hausarzt suchen? Was, wenn ich - unbemittelt, HartzIV - seit Jahren nicht mobil bin, mir den ÖPNV nicht, schon gar nicht regelmäßig leisten und deshalb Facharztpraxen nicht aufsuchen kann, da es im von mir bewohnten Stadtteil diese Fachärzte nicht gibt oder man dort auch ewig keinen Termin erhält?
 
Warum bieten so wenige Ärzte offene Sprechstunde an?
 
Denn wenn ich dann nach sechs Monaten endlich einen Termin habe, diesen aber aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen kann, daher wieder absagen und auf neuen Termin wieder ca. drei bis sechs Monate warten muss - wie soll da die längst erforderliche medizinische, fachärztliche Behandlung möglich, zugänglich sein?
 
Hätte ich Führerschein und Auto und/oder vertraute Personen, die mich fahren könnten oder gäbe es im von mir bewohnten Stadtteil fußläufig, somit körperlich mir möglich und kostenfrei erreichbare Facharztpraxen oder wohnte ich in einem zentraler gelegenen Stadtteil, mit dort vorhandenen, erreichbaren Fachärzten, wäre eine meiner chronischen Erkrnakungen, die Eisenmangelanämie (Blutarmut) längst behoben worden. Weil es dann längst möglich gewesen wäre.
 
Seit neun Jahren ist sie aus o.gen. Gründen unbehandelt, die Beschwerden, insbesondere Fatigue ..., verschlimmern sich. Die relativ simple Behandlung sind Eiseninfusionen.
 
Kein Hausarzt im hiesigen Stadtteil führt diese Eiseninfusionstherapie durch. Ich werde seit neun Jahren nur abgewimmelt oder an Hämatologen verwiesen - die es hier nicht gibt und die ich (in anderen Stadtteilen) nicht erreichen kann.
 
Was mir helfen würde, längst geholfen hätte:
 
- fußläufig erreichbare Facharztpraxis in meinem Stadtteil mit offener Sprechstunde
- Führerschein und Auto
- deutlich mehr Geld für regelmäßige ÖPNV-Nutzung, die ich vor ein paar Jahren immerhin noch physisch hätte bewältigen können
oder
- Umzug: in meine Heimat Heidelberg, wo ich fußläufig erreichbaren Arzt, ambulante medizinische Behandlung und fußläufig gut erreichbare Lebensmittelgeschäfte, außerdem eine mir vertraute, wohltuende Umgebung (Stadt, Landschaft ...) hatte.
 
Nur nicht mehr innerhalb Hamburgs, sondern ganz von hier weg und wieder nach Hause: Heidelberg - wo ich vor Jahren problemlos, ohne Betteln, die Eiseninfusionen erhalten und bestens vertragen habe.
Die Praxis war von meiner Wohnung ca. fünf Gehminuten entfernt. Und es war kein Hämatologe, sondern eine internistische und geriatrische Hausarztpraxis. Ich konnte einfach immer dann kommen, wenn/wann es mir physisch (und damals noch mit kleiner Tochter) möglich war. WARUM GIBT ES DAS IN HAMBURG NICHT?
Jedenfalls wohnt man nicht in einem so weit außerhalb gelegenen Stadtteil (wie ich hier), wenn man nicht mindestens ein Auto hat (inkl. Führerschein, klar). Habe mir diesen nicht ausgesucht, musste nehmen, was Jobcenter tauglich war.
 
Was machst du also als unbemittelter, chronisch kranker, nicht mobiler Kassenpatient ohne Führerschein/Auto, ohne familiäre Unterstützung, wenn du keinen Zugang zur längst erforderlichen medizinischen, fachärztlichen Behandlung hast? Weitervegetieren und auf Raten krepieren?
 
Fürs Jobcenter gelte ich übrigens als in Vollzeit erwerbsfähig. Ich habe ja keine "Krankmeldung". Wieviele Krankmeldungen würde mir welcher Arzt für neun Jahre und die nächsten Jahre ausstellen: wegen Anämie, Fatigue, die nicht behandelt wird?
 
Erwerbsminderungsrente würde ich nicht erhalten, würde nicht gewährt, da ich ja - theoretisch - problemlos ambulant fachärztlich behandelt werden könnte, meine Beschwerden damit sehr wahrscheinlich nach etwa einem halben Jahr weitgehend, wenn nicht vollständig behoben wären. Ich brauche keine Reha, sondern EISEN.
 
Und bevor mir jetzt wieder Leute schreiben, welche Tabletten oder Säfte ich nehmen soll und welche Nahrungsmittel eisenhaltig sind: Es ist eine seit 13 Jahren bestehende Eisenmangelanämie und Malabsorption ... . Deshalb helfen (mir) nur Eiseninfusionen.
 
Ich habe nicht Krebs, nicht MS oder sonst eine schwere chronische Krankheit. Meine Anämie wirkt sich aber erheblich auf den Gesamtorganismus aus, vor allem, weil sie schon so lange unbehandelt besteht. Ein paar Infusionen und gut wär´s. Längst. Eigentlich.
 
Wenn man dann irgendwann endgültig nicht mehr kann: physisch und psychisch, w e i l man so lange unbemittelt, krank, ohne medizinische Behandlung, ohne Entlastung, Mobilität, Vitalität war/ist, wird man dann vom Jobcenter und ÄD (Ärztlichen Dienst der jeweils zuständigen Agentur für Arbeit) psychisch pathologisiert.
 
Klartext:
Du wirst chronisch physisch krank, w e i l du arm bist, im Hartz-Vollzug, Hartz IV, w e i l du nicht mobil bist.
Du wirst dressiert, zermürbt, bestraft (Sanktionen), weil du keine "Hilfe zur Selbsthilfe" erlangst, sie dir nicht zugänglich ist, nicht ermöglicht wird und dann geben sie dir sogar dafür noch die Schuld.
 
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31. Juli 2022
 
Dokumentation
 
1. Habe meine Krankenkasse mehrmals angeschrieben, um Fahrtkostenübernahme gebeten.
 
2. Kasse sagt, sie kann mir keinen Arzt in meiner fußläufig (ohne teuren ÖPNV) erreichbaren Nähe nennen, der die Eiseninfusionsbehandlung durchführt, ich soll mich an die Terminvergabeservicestelle wenden.
 
Weil mir das auch so viel bringt: Wenn ich einen Termin bei einem Facharzt in einem anderen, womöglich weit entfernten Stadtteil erhalte, dessen Praxis ich aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen, Hartz IV, gar nicht erreichen kann.
Weswegen ich die Krankenkasse ja bat, mir entweder einen für mich fußläufig erreichbaren Facharzt, der die erforderliche medizinische Behandlung durchführt, zu nennen, weil ich seit neun Jahren selbständig keinen finden kann (da es keinen gibt: ohne ÖPNV erreichbar) oder die Fahrtkosten für mich zu übernehmen, damit ich zu Facharztpraxen in anderen Stadtteilen gelangen kann.
 
3. Krankenkasse verlangt darauf hin, siehe Fotos, dass ein Hausarzt bescheinigt, dass solche ambulante Behandlung und Fahrtkostenübernahme erforderlich ist.
 
4. Ich teilte dies - schon im Jahr 2019 - meinem damaligen "Hausarzt" mit (eigentlich habe ich keinen, weil ich in den vergangenen neun Jahren nie einen brauchte, sondern nur Fachärzte, da Hausärzte die Eiseninfusionsbehandlung nicht durchführen), der mir daraufhin ein Rezept ausgestellt hatte.
Siehe Kopie davon in den Fotos. Die Kopie habe ich mir für meine Unterlagen angefertigt, weiß ich ja durch langjährigen Behörden-, auch Jobcenterkontakt und Gerichtserfahrungen, dass alles kopiert, archiviert, dokumentiert, nachgewiesen werden muss.
 
5. Daraufhin teilt die Krankenkasse mit, sie benötige ein vom Arzt ausgefülltes Verordnungsformular - ohne mir ein solches je geschickt zu haben.
Mein damaliger "Hausarzt" wusste angeblich von keinem solchen Formular, gab mir deshalb nur das Rezept.
 
So läuft das.
Zu meiner aktuellen gesundheitlichen, physischen Situation, chronischen Erkrankungen ...
Zu meiner aktuellen gesundheitlichen, physischen Situation, chronischen Erkrankungen ...
Zu meiner aktuellen gesundheitlichen, physischen Situation, chronischen Erkrankungen ...
"Zeichen für Eisenmangel
  • Blasse Haut und Schleimhaut
  • Kurzatmigkeit
  • Ermüdbarkeit
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Leistungsabfall
  • Vergesslichkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Nervosität, innere Unruhe
  • Appetitlosigkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schwächeanfälle
  • Störungen der Wärmeregulation: Kältegefühl
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Hauttrockenheit
  • Brennende Zunge
  • Rissige Lippen
  • Schluckbeschwerden
  • Sodbrennen
  • Starker Haarausfall, stumpfes, gespaltenes Haar
  • Brüchige Nägel"
 
Bis auf "brennende Zunge, rissige Lippen, erhöhte Infektanfälligkeit" habe ich sämtliche der oben aufgeführten Symptome/Beschwerden, zusätzlich aber auch Muskelschwäche und Muskelschmerzen in den Beinen (Oberschenkelvorderseite und Waden), Armen (Oberarme und an Ellenbogeninnenseite entlang), Rücken und Rippenbogen, immer wieder auch nachts unruhige Beine (restlessleg-Syndrom) sowie sehr niedrigen Blutdruck, immer wieder auch Herzstolpern oder kurzzeitiges Herzrasen, ein Druck- und Engegefühl in der Brust (nur linksseitig), vor allem im Liegen auf der linken Seite und eine schlechte Wundheilung.
 
Was mich persönlich am stärksten beeinträchtigt, ist die körperliche Schwäche, Kraftlosigkeit, Erschöpfung, teilweise auch Schwindel, die Muskelschmerzen und Muskelschwäche (in Armen, Beinen, Beine/Knie knicken beim Gehen und Stehen ein, Arme, Beine und Hände zittern bei/nach geringster Anstrengung), die ausgeprägten Verdauungsstörungen (die mich auch sehr häufig ans Haus, die Wohnung binden), das ständige Frieren, Frösteln, Kältegefühl und die trockene Haut und trockenen Schleimhäute (vor allem Nase und trockene Augen, Sehstörungen). 
 
"[...] Der Körper versucht den Hämoglobinspiegel so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, um die Sauerstoffversorgung und die weiteren vielfältigen Funktionen des Häms zu gewährleisten.

Müdigkeit und eingeschränkte körperliche Leistung werden mit dem Mangel an zirkulierendem Hämoglobin in Verbindung gebracht. Aber diese Erschöpfungssymptome sind weit stärker ausgeprägt, als es der eigentlichen Blutarmut entsprechen dürfte. Daher wird angenommen, dass diese Beschwerden zusätzlich durch eine Verminderung der Aktivität der eisenabhängigen Proteine und Enzyme entstehen.

Es vermehren sich die Belege dafür, dass die verringerte Aktivität der so genannten Nicht-Hämoglobin-Eiweiße und Enzyme eine schädigende Wirkung auf die Körperfunktionen haben. Das umfasst Funktionsstörungen wie Muskelkrämpfe beim Treppensteigen und Muskelschwäche, Dysphagie (Schluckstörung),
schlechte Lernfähigkeit, erhöhte Infektanfälligkeit und Verhaltensstörungen.

Die Eisenmangelanämie verringert die Muskelleistung, weil diese stärker von einem anaeroben Stoffwechsel abhängig wird, einem Stoffwechsel also, der ohne Sauerstoff auskommen muss. Dieser anaerobe Stoffwechsel produziert viel weniger Energie als der aerobe mit Sauerstoff. Man geht davon aus, dass dies eher die Folge einer gestörten Funktion der eisenabhängigen Enzyme der Atmungskette in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, ist als ein Produkt der eigentlichen Blutarmut. Dazu kommt, dass Eisen für das Myoglobin, den roten Farbstoff der Muskeln, erforderlich ist. Myoglobin ist quasi eine Energiereserve für den Muskel. Ist es in zu geringem Maß vorhanden, führt dies auch zu einer schnelleren Erschöpfbarkeit.
 
Ein Eisenmangel kann die Symptome einer vorhandenen Herzmuskelschwäche oder Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße verstärken. Auch die Lungenfunktion kann sich bei einer vorhandenen chronischen Lungenerkrankung verschlechtern.

Ein Fünftel der Patienten mit Eisenmangel entwickelt eine Kälteunverträglichkeit. Diese äußert sich in vasomotorischen (vegetativen) Funktionsstörungen, z.B. kalten Händen oder Füßen, allgemeinem Frösteln sowie neurologischen Schmerzzuständen (Nervenschmerzen) und Taubheit, insbesondere der Hände und Füße. [...]"
 
Farbliche Hervorhebungen haben ich vorgenommen.
 
Alles auch hier Aufgeführte entspricht exakt meinen Beschwerden.
So erklären sich auch die Muskelschwäche und die Muskelschmerzen.
Meine Laborwerte aus 2009, Ferritinwert: 7,9

Meine Laborwerte aus 2009, Ferritinwert: 7,9

Meine Laborwerte aus 2014, Ferritinwert: 6,9, außerdem ausgeprägter VitaminD-Mangel

Meine Laborwerte aus 2014, Ferritinwert: 6,9, außerdem ausgeprägter VitaminD-Mangel

Meine Laborwerte des UKE aus 2017, Ferritinwert: 9

Meine Laborwerte des UKE aus 2017, Ferritinwert: 9

Meine Laborwerte aus Juli 2018: Ferritinwert 5

Meine Laborwerte aus Juli 2018: Ferritinwert 5

Meine Laborwerte aus Dezember 2019, Ferritinwert niedriger als 8 - das Speichereisen ist seit 10 Jahren vollständig entleert.

Meine Laborwerte aus Dezember 2019, Ferritinwert niedriger als 8 - das Speichereisen ist seit 10 Jahren vollständig entleert.

Meine Laborwerte aus Dezember 2019 - auch das Vitamin B12 ist im Keller, durch die jahrelange armutsbedingte Mangelernährung wohl auch noch weitere Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente

Meine Laborwerte aus Dezember 2019 - auch das Vitamin B12 ist im Keller, durch die jahrelange armutsbedingte Mangelernährung wohl auch noch weitere Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente

So lässt sich Blutarmut, (Eisenmangel-) Anämie m.E. recht anschaulich darstellen. Wie es hier aussieht, fühlt es sich (für mich) auch an, wenn der "Lebenssaft" fehlt. Ganz simpel im Grunde. Ohne Blut kein Leben. - Nein, witzig ist das nicht.

So lässt sich Blutarmut, (Eisenmangel-) Anämie m.E. recht anschaulich darstellen. Wie es hier aussieht, fühlt es sich (für mich) auch an, wenn der "Lebenssaft" fehlt. Ganz simpel im Grunde. Ohne Blut kein Leben. - Nein, witzig ist das nicht.

update 31. Januar 2021 und 16. Oktober 2023
 
Inzwischen leide ich aufgrund der langjährig bestehenden Eisenmangelanämie - erstmals im Jahr 2009 schulmedizinisch diagnostiziert, seit 2014 nicht mehr behandelt, da kein Zugang zur erforderlichen Eiseninfusionstherapie aufgrund von materieller Armut und nicht verfügbarer Mobilität: ich kann Facharztpraxen nicht aufsuchen, im von mir bewohnten Stadtteil gibt es keine solchen, die hiesigen Hausärzte verweigern seit sieben Jahren ausnahmslos a l l e die bei mir erforderliche Eiseninfusionstherapie - unter folgenden täglich vorhandenen, körperlichen Beschwerden:
 
- einer ausgeprägten Fatigue, erheblicher körperlicher Schwäche, Kraftlosigkeit, Erschöpfung und Zittrigkeit, inzwischen auch in Ruhe, ohne die geringste Anstrengung.
Schon allein der regelmäßig erforderliche Lebensmitteleinkauf ist für mich seit Jahren bereits eine immense "Herausforderung", körperliche Belastung, oft schaffe ich es nicht, immer muss ich mich danach zu Hause hinlegen und schlafe binnen weniger Minuten ein.
An Freizeitgestaltung, Unternehmungen ist nicht mehr zu denken, es ist alles körperlich extrem anstrengend für mich, ich bin nach kürzester Zeit, auch nach bloßem normalen Laufen/Gehen stark erschöpft, körperlich kraftlos, schwach, energielos.
 
- Muskelschwäche und Muskelschmerzen, vor allem in Oberschenkeln (Vorderseite), Oberarmen, gesamtem Rücken sowie an den Rippen, vor allem Druckmuskelschmerz, aber auch Brennen in der Muskulatur, Schraubstockgefühl, dies vor allem Oberkörper, und Gefühl, als würde die Muskulatur "abschmelzen" - Muskelabbau ist auch seit ca. 2017 sichtbar, ich habe deutlich sichtbar an Muskelmasse verloren.
 
- Muskelzuckungen an allen möglichen Körperstellen (von denen ich nicht ahnte, dass dort überhaupt Muskeln verlaufen)
 
- Schmerzen an den Ellbogeninnenseiten und Unterarmen (Sehnen?) und auch punktuelle Schmerzstellen an den Schulterblättern bzw. Schulterrückseiten
 
- regelmäßig wiederkehrend so starke Schmerzen im unteren Rücken, LWS-Schmerzen, dass ich mich kaum bewegen, nicht nach vorne bzw. hinten beugen, nicht nach hinten umdrehen ... kann. Am schlimmsten ist es morgens/vormittags, aber auch gelegentlich nachts wache ich davon auf, kann dann bspw. nicht schmerzfrei liegen.
 
- zitternde Hände, Zittrigkeit, Kraftlosigkeit in den Händen, Armen - zumeist morgens und nach körperlicher Anstrengung wie bspw. dem Lebensmitteleinkauf
 
- immer wieder auftretend: restless leg syndrom (nachts)
 
- sehr starkes Frieren, auch in warmen Räumen und an warmen Tagen, ich friere im Grunde ständig, habe stets eine Strickjacke an und zusätzlich den ganzen Tag in der Wohnung eine Wolldecke umgehängt; im Winter geht es mir daher grundsätzlich noch schlechter als im Sommer, die Kälte schwächt mich zusätzlich massiv, ich friere auch im warmen Bad unter der Dusche (wenn das Wasser kurz ausgeschaltet ist)
 
- sehr häufig Wortfindungsstörungen, mir fallen bspw. Bezeichnungen für Alltagsgegenstände immer wieder spontan nicht ein, ich muss die Dinge dann umschreiben, bspw. Gegenstände wie "Topf" oder "Sieb" etc..
 
- Herzrasen und Herzstolpern, regelmäßig wiederkehrend
 
- immer wieder auch Kopfschmerzen und Schwindel ohne ersichtlichen Grund, gerade auch zu Hause 
 
- Malabsorption, ausgeprägte, verschiedene Verdauungsstörungen, die mich bis auf wenige Tage im Monat täglich an die Wohnung binden. Ich kann seit vielen Jahren nur noch sehr wenige Nahrungsmittel ohne anschließende (nach einigen Stunden oder am nächsten Morgen auftretende) Beschwerden essen und auch nur noch vergleichsweise kleine Mengen.
Folge auch dessen sowie der langjährig armutsbedingt fehlenden, qualitativ guten und für mich verträglichen Nahrungsmittel, ist meine Mangelernährung, auch Eiweißmangel und das Untergewicht.
 
- Hypermenorrhoe, diese verursacht meine Eisenmangelanämie nicht direkt, sondern geht auf eine Koagulopathie  - in meinem Fall eine erworbene, nicht angeborene Blutgerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung - bisher medizinisch unbekannter Ursache zurück.
Mein Blut ist dünnflüssig wie Wasser, auch das Menstruationsblut, wenn ich mich auch nur geringfügig verletze (Schnitt bspw.), läuft das Blut ewig lange, gerinnt nicht bzw. nur sehr langsam.
 
- immer wieder auftretend: Schmerzen in der Nierengegend, zumeist linksseitig
 
- schlechte Wundheilung
 
- Veränderung der sehr trockenen Schleimhäute (Nase, Augen) und Fingernägel
 
- Schluckbeschwerden, oft fühlt es sich an, als bliebe ein Bissen (bspw. von einem Brötchen) im Hals stecken oder ich kann ihn erst gar nicht richtig herunterschlucken
 
- sehr trockene Augen, wohl dadurch verursacht: unscharfes Sehen, wie verpixelt
 
- sehr trockene Haut und Haare, wogegen auch regelmäßiges Eincremen bzw. Haarkuren und Pflanzenöle nicht helfen
 
- ausgeprägte Blässe der Haut und Schleimhäute, auch an Zahnfleisch und unterem, inneren Augenlid sichtbar: beides ist bei mir nicht rot oder hellrosa, sondern schon seit vielen Jahren fast weiß - dies eben durch die Blutarmut verursacht
 
- gynäkologische Beschwerden: Gebärmuttersenkung mit typischen, einhergehenden "Begleiterscheinungen", die mich zusätzlich erheblich einschränken und belasten
 
- Ödeme an den Beinen, vor allem geschwollene Knöchel/Unterschenkel, aber auch sichtbare Wassereinlagerungen über den Knien, die Beine fühlen sich dann auch schwer und schmerzend an - dies trat erstmals mit meiner Corona-Erkrankung im Sepbemter 2022 auf, zuvor nie je, seitdem jedoch regelmäßig wiederkehrend. Ich kann keinen wirklichen Zusammenhang mit meinem Zyklus feststellen, den ich zuerst vermutet hatte (Wechseljahresbeschwerden).
 
- seit ebenfalls jedenfalls Herbst 2022: sicht- und spürbare, mir unbekannte Hauterscheinungen, Hautveränderungen ausschließlich am Oberkörper: Ober- und Unterbauch und Unterbrustbereich.
Es sieht aus wie sehr viele, sehr kleine, hellbraune, fühlbar erhabene Leberflecke bzw. Knötchen und fühlt sich an wie ständige Gänsehaut. Durch Körperpflege ist dies nicht zu beheben. Es ist kein Ausschlag. Es besteht durchgängig seit jedenfalls Herbst 2022 und scheint sich kontinuierlich zu verschlimmern. 
Auch dies müsste eigentlich längst von einem Facharzt, Hautarzt? untersucht werden.
 
Außerdem habe ich auch immer wieder Herzstechen. Es ist ein Druckgefühl rund um die Herzregion, dabei vor allem ein starkes Stechen linksseitig beim Einatmen spürbar, das mehrere Minuten anhält, dann wieder abebbt.
Bisher habe ich es vor allem im Liegen und abends, auch da vor allem, wenn ich auf der linken Seite liege, und ohne vorherige Anstrengung.
Inzwischen auch tagsüber eine Art Druckgefühl in der Herzregion (Brustbereich linksseitig). 
 
Orale Eisensubstitution ist bei mir nicht möglich, ich habe es mit "Ferrosanol duodenal" und "Eryfer" versucht, jedes Mal, auch wenn ich es nicht auf nüchternen Magen nehme, hatte ich davon eine sehr starke Übelkeit, Bauchschmerzen und einige Stunden später Durchfall (keine Verstopfung).
 
Da bei mir überdies seit vielen Jahren ohnehin eine Malabsorption unbekannter Ursache besteht (schulmedizinisch so bestätigt, Darmspiegelungen bereits durchgeführt), wird orales Eisen bei mir kaum resorbiert, es wird ohnehin orales Eisen grundsätzlich nur schlecht/wenig resorbiert.
 
Die in Drogerien und Reformhäusern erhältlichen Säfte und Dragees enthalten so wenig Eisen, dass mein ausgeprägter Eisenmangel, d.h. die Blutarmut, Anämie damit nicht ausgeglichen werden kann, dies ebenfalls nicht durch eisenreiche Nahrungsmittel.
Im Übrigen kann ich mir qualitativ gutes, eisenreiches Rindfleisch nicht leisten, würde es, wenn, nur Bio kaufen - das ist im Hartz4-Bezug unbezahlbar.
Hülsenfrüchte vertrage ich nicht (siehe Malabsorption).
Inzwischen reagiere ich auch auf diese Eisensäfte (ca. eine Stunde später) mit starken Magen- und Bauchkrämpfen und mehrere Stunden später Durchfall.
 
Infolgedessen ist bei mir die paranterale Eisengabe - mittels Eiseninfusionen - erforderlich.
 
Vor Jahren - 2011 und 2012 - habe ich die Eiseninfusionen: Ferrlecit 62,5mg in 250ml NaCl, langsam über die Dauer von 20 bis 30 Minuten infundiert von meinem damaligen Hausarzt in Heidelberg problemlos erhalten und bestens vertragen, ich musste hierfür auch nichts privat bezahlen. Er hat mir diese Eiseninfusionen seinerseits angeboten, ich hatte nicht danach gefragt (kannte mich damals damit noch nicht aus), ich musste also auch nicht darum betteln.
Seit ich wieder in Hamburg bin, finde ich seit 2013 im hiesigen, weit außerhalb gelegenen Stadtteil keinen einzigen Arzt, der mir diese Eiseninfusionen verabreicht - erforderlich ist hierfür je eine bis zwei Infusionen pro Woche über die Dauer von ca. drei bis sechs Monaten, bis das Speichereisen (Ferritin) wieder aufgefüllt ist.
 
Hausärzte leisten diese ambulante Behandlung, Eiseninfusionsgabe im jedenfalls von mir bewohnten Stadtteil leider nicht, habe über die Jahre sämtliche hier niedergelassene Hausärzte mehrfach darum angefragt, ich werde stets abgewiesen bzw. an Fachärzte verwiesen - die ich jedoch nicht fußläufig, nicht ohne ÖPNV oder Auto erreichen kann, da es diese Fachärzte (Internisten, Hämatologen) im von mir bewohnten Stadtteil nicht gibt oder da Neupatienten nicht mehr aufgenommen werden.
 
Einen ersten Termin bei solchen Facharztpraxen erhält man üblicherweise jedoch erst in drei oder mehr Monaten. Wenn ich am Tag des Termins aus o.gen. Gründen, aufgrund meiner täglichen körperlichen Beschwerden die Wohnung nicht verlassen kann, muss ich den Termin wieder absagen, erhalte dann wiederum erst nach Monaten einen nächsten, wenn überhaupt.
 
Die Eiseninfusionen beheben zwar nicht die eigentliche Ursache - die erworbene, nicht angeborene Blutgerinnungsstörung unbekannter Ursache - sind aber eine für mich längst dringend erforderliche, wenigstens symptomatische Behandlung.
 
Hier in Hamburg, im hiesiegen Stadtteil, wollte ein Arzt die Infusionen trotz per Laborwerten bestätigter bestehender Eisenmangelanämie privat abrechnen (für mich unbezahlbar: über €100,- für zwei oder drei Infusionen), zwei andere wollten mir das Eisen (Ferrlecit) nur als Injektionen verabreichen - die sowohl für die Venen als auch insgesamt sehr viel schlechter verträglich ist als die Eiseninfusionen. Ich möchte nicht das Risiko einer Anaphylaxie eingehen, das bei paranteraler Eisengabe grundsätzlich immer besteht, bei Infusionen - auch je nach Eisenpräparat - aber geringer ist als bei Injektionen.
 
Ergebnis: Ich fühle mich seit etlichen Jahren uralt, krank, schwach, bin nach geringster körperlicher "Anstrengung" erschöpft, kann kaum mehr Lebensmitteleinkauf und Haushalt bewältigen, bin nicht mehr mobil, an Sport ist schon lange nicht mehr zu denken, den ich aber früher, seit meiner Kindheit regelmäßig und gerne machte.
Wenn ich mit meiner Tochter im Sommer im Park nebenan Federball spielen möchte, bin ich nach bereits wenigen Minuten völlig erschöpft, bekomme Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, fühle mich wie nach einem Marathonlauf: schwach, kraftlos.
 
Beim Treppensteigen fühlen sich die Beine und der ganze Körper an wie Blei, zugleich wie Pudding - als hätte man gar keine Muskeln mehr.
 
Selbst Essen ist wegen auch der Malabsorption schon lange kein Genuss mehr.
 
Es ist Krepieren auf Raten. Es gibt nicht einmal wenigstens die notwendige medizinisch erforderliche und eigentlich völlig unkomplizierte Behandlung (Eiseninfusionen): hier, in Hamburg, in diesem weit außerhalb des Zentrums gelegenen, dörflich-elitären Stadtteil, in dem überwiegend Leute mit Villen und zwei Autos leben und in dem es keine Secondhandläden etc. gibt.
 
Und aufgrund der Armut im langjährigen Hartz-Vollzug - 15 JAHRE Hartz IV, inklusive Ausgrenzung, nicht möglicher soziokultureller Teilhabe, entzogener Mobilität und infolgedessen sozialer Isolation - gibt es auch schon lange keine Mobilität mehr, da ÖPNV für mich, auch mit "Sozialticket", unbezahlbar: ich müsste je Monat ca. €80,- dafür ausgeben, dieses Geld habe ich nicht, es fehlt so schon jeden Monat an allem, ab Monatsmitte auch am Geld für gesunde Lebensmittel.

Die Anämie setzt mich physisch total außer Gefecht, die weiteren existenziellen, sozialen, emotionalen Belastungen, Beschwernisse zusätzlich, wie bspw. auch mehrere Gerichtsprozesse in den letzten Jahren:

- Sozialgericht: mehrere Klagen gegen Jobcenter, davor zahlreiche erhobene Widersprüche und weitere Schreiben ans Jobcenter, auch an sogen. "Arbeitsvermittlung" ...
 
- Finanzgericht: alte Kindergeldsache
 
- Amts- und Landgericht: Zivilrechtsstreit, den mein letzter Ex lostrat, der zum Glück nicht Vater meiner Kinder ist sowie im Zuge dessen, daraus resultierend auch Rechtsstreit mit meiner Bank (wegen rechtswidrig "umgestellten" Kontos mit nun extrem hohen Kontoführungsgebühren: €20,- bis €30,- je Monat)
 
und ich immer ohne anwaltliche Beratung und Vertretung, aufgrund von PKH-Verwehrung wegen vorgeblich "mangelnder Erfolgsaussicht", während die jeweilige Gegenseite immer anwaltlich vertreten war/ist, schon deshalb hast du dann keine Chance auf "rechtliches Obsiegen". Es besteht keine Rechtsschutzgleichheit.
 
Und es ist einfach so lange schon niemand da - keine Familie, keine Freunde, "Sozialkontakte", kein Partner, der/die irgendwie mal emotionalen, sozialen, tatkräftig-praktischen Rückhalt, Beistand, Unterstützung, Entlastung geben, die einfach mal Anerkennung, Wertschätzung äußern, zeigen, die dich einfach mal mit kleinen Freuden, gemeinsamen Aktivitäten und sei es bloß, zu Hause Brettspiele zu spielen!, aufheitern, die mal ein wenig den Druck herausnehmen, die dich einfach mal in den Arm nehmen, dir damit ganz basal, körperlich ein wenig Halt, Wärme, Kraft geben, dir eine gesunde, verträgliche, leicht verdauliche Suppe kochen, mal für dich einkaufen gehen oder dir mal bei behördlichen oder im Haushalt anfallenden handwerklichen Dingen helfen, denn auch in diesem Secondhandhaushalt gehen Hausrat und Möbel nach so vielen Jahren und zahlreichen Umzügen immer wieder kaputt und können in Armut, Hartz IV, jetzt in "Bürgergeld" umbenannt, nicht repariert oder gar ersetzt, neu gekauft werden.
 
Von Ausflügen, Freizeitaktivitäten, gar Urlaub: ganz zu schweigen.
 
Mein letzter Urlaub war in meiner Kindheit, im Alter von 12 Jahren, in Österreich, Tirol.
Mit meinen beiden Kindern konnte ich kein einziges Mal je verreisen, nicht einmal nach Österreich.
Sie haben beide, sowohl mein inzwischen (im Jahr 2023) 30-jähriger Sohn als auch meine 17-jährige Tochter, in ihrer gesamten Kindheit keinen einzigen Urlaub mit mir erlebt.
Auch keine Ausflüge in umliegende Natur, Gegenden, andere Städte in Deutschland ... .
 
Und wie, wo, wann sollst du "neue Leute", Sozialkontakte finden, kennenlernen - wenn du nicht einmal mobil sein kannst, dich seit Jahren nur noch fußläufig im eigenen kleinen, weit außerhalb gelegenen Stadtteil bewegen kannst/musst, wenn du für nichts Geld hast, wenn du dir nicht einmal ordentliche Kleidung, Schuhe und ein Mal im Jahr einen Friseurbesuch leisten kannst - weil du ein Kind hast, das Bedürfnisse, Wünsche hat und all das in Hartz IV nicht zu leisten, zu bezahlen, zu ermöglichen ist.
 
Nicht einmal die basalste, notwendigste Unterstützung: EISENINFUSIONEN gibt es.
 
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Aktualisierung am 04. März 2020
 
Es geht weiterhin kontinuierlich und unabwendbar bergab, siehe unten ausführlich dargelegt, was alles ich wie lange bereits versucht habe - vergeblich.
 
Meine letzten, aktuellen Laborwerte (aus Dezember 2019) zeigen, dass neben der seit mittlerweile zehn Jahren bestehenden Blutarmut, Eisenmangelanämie, inzwischen auch meine Nieren in Mitleidenschaft gezogen sind:
 
Mein eGFR CKD-EPI (Crea) - Wert liegt bei 82.4, damit in Stadium G2: "Die Niere hat eine milde Nierenfunktionseinschränkung."
 
Mit meinem aktuellen Albumin-Wert im Serum von 42.8 liegt mein Risiko im gelben Bereich A2: "Moderat erhöhtes Risiko"
 
"[...] Stadium G2 [eGFR 60–89 ml/min/1.73 m²]
  • Beschreibung:
    Die Niere hat eine milde Nierenfunktionseinschränkung.
  • Symptome:
    uncharakteristische Symptome, eventuell Blutarmut
  • Risiko: *1
    grün A1: bei Albumin < 30 mg/g
    gelb A2: bei Albumin 30 bis 300 mg/g
    ! orange A3 bei Albumin > 300 mg/g
[...]
  • Maßnahme:
    Es sollte frühzeitig damit begonnen werden, die chronische Nierenerkrankung in Ihrem Verlauf zu verzögern. Start einer Therapie.
[...]
*1 - Risikobeschreibung
Grün: Niedriges Risiko; wenn keine zusätzlichen krankheitsrelevanten Auffälligkeiten in Struktur oder Funktion der Nieren vorliegen, besteht kein Anhalt für eine chronische Nierenkrankheit.
Gelb: Moderat erhöhtes Risiko.
Orange: Hohes Risiko. Rot: Sehr hohes Risiko. [...]"
 
http://nierenrechner.de/index.php?page=stadien
 
Farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
Aber das ist ja nicht alles.
 
Was ich seit etlichen Jahren alltäglich am deutlichsten und zunehmend intensiver spüre, sind die Muskelschmerzen - vor allem in beiden Oberschenkeln (Vorderseite), Waden, in den Oberarmen, am gesamten Rücken, im Gesäß (gerade auch beim Laufen) und an den Rippen (hier sehr starker Druckmuskelschmerz - es ist wohl eigentlich die obere Bauchmuskulatur?: direkt am inneren Rippenansatz, beidseitig, dies vor allem seit 2017).
 
Ich wache sehr häufig nachts von diesen Schmerzen auf, insbesondere jenen in den Oberschenkeln. Es fühlt sich die Muskulatur hart wie Stein an, so als hätte man intensiven Dauermuskelkater, zugleich auch steif, kalt, unbeweglich, was wohl an den Myogelosen liegt bzw. an eben der jahrelangen, dauerhaften, choronischen Unterversorgung mit Sauerstoff durch die Anämie. Zusätzlich ist es wie ein Brennen in den Beinen, Muskeln, und phasenweise habe ich nachts immer wieder auch das restless leg syndrom (in den Waden). Und es fühlt sich an, als würde "alles absterben", was wohl an der mangelnden Durchblutung der Gewebe, Muskeln, Haut liegt.
 
An fast dem gesamten Körper besteht ausgeprägter Druckmuskelschmerz.
 
Weiterhin die ausgeprägte Muskelschwäche - Kraftlosigkeit in Armen und Beinen, die Beine knicken beim Laufen und Stehen immer häufiger ein, beim Halten einer Tasse zittert meine Hand, es fällt mir schwer, eine normale Bratpfanne zu heben, nach geringster körperlicher Anstrengung (wie Laufen, Lebensmitteleinkauf tätigen, Treppensteigen, Putzen, Staubsaugen ...) fühle ich mich jedes Mal total kraftlos, erschöpft, schwach, die Gliedmaßen fühlen sich zugleich schwer wie Blei an, dabei aber auch wie "Gummi", ohne jegliche Kraft.
 
Die körperliche Erschöpfung, Fatigue, ist so ausgeprägt, dass ich mich zu Hause umgehend hinlegen muss und innerhalb weniger Minuten dann jedes Mal sofort einschlafe. Es fühlt sich an, als hätte ich Hochleistungssport gemacht.
 
Alles ist körperlich enorm anstrengend, kostet eine immense Überwindung: Einkaufengehen, Putzen, auch sogar Duschen/Körperpflege ... . Jedes Mal bin ich danach physisch völlig fertig - kraftlos, schwach, erschöpft.
 
So lange ich einfach nur sitze und mich körperlich kaum bewege, habe ich "nur" die Muskelschmerzen und das Frieren ..., aber keine Erschöpfungssymptome.
Nach bzw. schon bei geringster Bewegung jedoch bekomme ich schnell Atemnot, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit. - An Sport ist seit Jahren nicht mehr zu denken, insbesondere nicht an Ausdauer-/Herz-Kreislauf-Training, wie ich es früher regelmäßig absolvierte. Aber auch die Dehnungsübungen, die ich früher jederzeit problemlos durchführen konnte, sind seit Jahren nur noch eingeschränkt, weniger intensiv möglich und schmerzhaft.
 
An vielen Tagen schaffe ich den Weg zu den Einkaufsläden (ca. 2 km einfache Strecke und so wieder zurück) nicht oder nur im Schneckentempo, vor allem auf dem Rückweg. Dabei habe ich seit Jahren bereits einen "Hackenporsche" (Einkaufstrolley), womit ich meine Einkäufe, auch Glasflaschen (ja, ich kaufe stilles Wasser im Glas), Waschmittel etc., nach Hause transportiere.
 
Führerschein und Auto hatte ich noch nie. Früher habe ich es all die vielen Jahre problemlos zu Fuß geschafft: Einkäufe für meine beiden Kinder und mich, seit 2010 nicht mehr. Seitdem besteht die Eisenmangelanämie, jedenfalls wurde sie damals erstmalig schulmedizinisch diagnostiziert, wahrscheinlich hatte ich sie schon einige Zeit davor, darauf zumindest lassen meine schon damaligen Beschwerden schließen.
 
Weitere Symptome, Beschwerden sind Schleimhautschädigungen (v.a. Nase, Darm - mit entsprechenden Folgen), schlechte Wundheilung, seit vielen Jahren habe ich sehr trockene Haut (an Körper und im Gesicht, regelmäßiges Eincremen hilft hier "kaum" bis gar nicht) und ebenso trockenes Haar (auch hier helfen weder Bürsten, Baby- und Bioshampoo, Haarspülung noch -kur, auch kein Olivenöl ...), starken Haarausfall, ausgeprägte Haut- und Schleimhautblässe (Zahnfleisch und unteres inneres Augenlid sind bei mir seit Jahren weiß - nicht hellrosa, schon gar nicht rot).
 
Hinzu kommt das ständige Frieren - auch in warmen Räumen und trotz Strickjacke, Wolldecke und zwei Paar Socken: zu Hause, in beheizten Räumen getragen.
 
Inzwischen habe ich auch bereits Schmerzen in Knie und Füßen.
 
Weiterhin habe ich seit Jahren Wortfindungsstörungen - bspw. wenn ich einen Topf meine, fällt mir spontan bei aller Mühe das Wort nicht ein, so immer wieder auch zahlreiche andere Begriffe für vor allem Alltagsgegenstände, Haushaltsdinge.
 
Immer wieder habe ich auch sogen. Herzstolpern und Atemnot im Liegen (vor allem beim Liegen auf der rechten Seite).
 
Im Übrigen kann ich essen, was und so viel ich will (so es etwas verfügbar gibt - zumeist am Monatsanfang bis Monatsmitte also), ich nehme nicht zu, sondern ab. Mein Gewicht schwankt seit einigen Jahren zwischen 48kg und 50kg bei einer Körpergröße von knapp 1,70m.
 
Der fortschreitende Muskelabbau ist längst auch sichtbar.
 
Ursache all dessen ist die langjährige, unbehandelte Eisenmangelanämie - die chronische Sauerstoffunterversorgung des gesamten Organismus´: aller Organe, Gewebe, Muskeln, der Haut, Schleimhäute, des Gehirns.
 
Der ganze Körper altert schneller. Bin keine Medizinierin oder Biochemikerin, aber es hat wohl auch entscheidend mit den Mitochondrien zu tun, die ebenfalls Eisen benötigen.
 
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Was soll ich denn machen - soll ich´s mir selber spritzen? Ich bin doch kein Junkie.

So einfach ist das mit dem Eisen i.v. nicht ... . Außerdem gibt es Eisen i.v. nur auf ärztliches Rezept.
Nun, Juli 2018, lege ich auch meine Krankenakte im Internet offen - aus Verzweiflung und zur Dokumentation.
 

Seit 2009 sind bei mir mehrere chronische physische Erkrankungen schulmedizinisch diagnostiziert, sowohl durch mehrere niedergelassene Ärzte als auch durch Kliniken:

 
eine erworbene, nicht angeborene Blutgerinnungsstörung (Koagulopathie) mit erhöhter Blutungsneigung, bis heute medizinisch ungeklärter Ursache , siehe hierzu zuletzt den Befund des UKE, Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf
 
eine Malabsorption ungeklärter Ursache, jedenfalls vor allem Fruktose- Und Lactoseunverträglichkeit - seit ca. zwei, eigentlich drei Jahrzehnten mit entsprechenden, teils gravierenden Beschwerden (fast) täglich
 
die massive Hypermenorrhoe in Folge der erworbenen, nicht angeborenen Koagulopathie (der Gerinnungsstörung), die wiederum
 
die Eisenmangelanämie zur Folge hat - welche mich seit geraumer Zeit mit am stärksten belastet und gravierend in meinem Alltag "einschränkt" ... .

Alles Weitere findet sich relativ knapp in nachfolgend verlinkter e-mail erläutert, die ich an den aktuell mich untersucht habenden Arzt gesandt habe.

Ich gebe es nun endgültig auf.
 
Ich kann einfach nicht mehr "kämpfen": immer und ewig alleine, schon physisch nicht mehr:
 
so viele Jahre um das Wohlergehen der Kinder, ihre schulischen Belange - diesbezüglich gab es insbesondere für meine Tochter in den vergangenen Jahren, eigentlich ihre gesamte Grundschulzeit hindurch, erhebliche Belastungen für sie (und damit auch mich) durch Mobbing ... auch von Seiten der Schulleitung zuletzt, bis wir einen Schulwechsel vornehmen konnten

so viele Jahre um das materielle, finanzielle Sichern unserer Existenz (die meines Sohnes und mir, dann meiner Tochter und meines Sohnes und mir, inzwischen "nur noch" die meiner Tochter und mir)
 
seit Jahren außerdem der "Kampf" mit den physischen Beschwerden, Erkankungen, den üblichen, damit einhergehenden Belastungen, der geminderten Lebensqualität ...

seit 13 Jahren gegen das Jobcenter - und die durch Hartz 4 nochmals erheblich verschärfte materielle Armut
 
und all das ohne jegliche realistische Perspektive auf je eine Verbesserung irgendeines dieser "Missstände" und ohne jeglichen sozialen, emotionalen und/oder finanziellen Rückhalt.

Ich habe versucht, mich zu informieren, habe mich jahrelang selbst kasteit (wegen der Erkrankungen, durch diverse Experimente, Verzichte etc.), habe Genuss und Lebensfreude entbehrt, habe mich für die Kinder zurückgenommen (seit 25 Jahren), habe ihre Bedürfnisse und Wünsche stets über meine gestellt (alltäglich und oft auch "nächtlich" ...).
 
Ich habe mir jeden Job, jeden Ausbildungs- und auch den Studienplatz selbst, eigentätig und eigeninitiativ beschafft sowie auch jede Wohnung.
 
Ich habe versucht, mich zur Wehr zu setzen gegen Behördenschikanen und habe versucht, für meine Tochter noch wenigstens so lange durchzuhalten, bis sie auf eigenen Beinen stehen kann, jedenfalls bis sie volljährig ist.

Ich kann nicht mehr.
 
Und ich will keine "sozialpädagogische Familienhilfe" oder ähnlichen Schwachsinn (den ich überdies bereits kenne), denn ich weiß, was uns sofort tatsächlich helfen würde: mehr Geld

für gesunde Nahrung, für Mobilität (ÖPNV, so gerne hätte ich auch Führerschein und Auto und das Geld für den Unterhalt des Autos, da es mich physisch deutlich entlasten und vieles überhaupt erst ermöglichen würde!), für soziokulturelle Teilhabe.

Und idealerweise dann auch vielleicht wieder ein paar Bezugspersonen, Sozialkontakte - die man nur dann knüpfen kann, wenn man mobil und einigermaßen gesund, vital ist, wenn man das Haus (regelmäßig) verlassen und unter Leute gelangen, wenn man aktiv sein kann.

Es ist nicht so, dass ich nicht wüsste, was meine Tochter braucht, ihr wohltut und was mir und wie man daran "gelangt" und mir ist auch nicht langweilig, es mangelt mir nicht an Interessen und Ideen ... - mir fehlen schlicht seit etlichen Jahren die Mittel und Möglichkeiten, vor allem das Geld, denn auch jede Freizeit- und kulturelle Veranstaltung kostet Geld und man muss wenigstens erst einmal mittels ÖPNV dorthin gelangen, mobil sein können (!) und jetzt, d.h. seit Jahren bereits, fehlt mir auch die rein physische Kraft hierfür.

Hätte ich Geld und physische Kraft, Gesundheit, käme ich - wieder, wie früher - alleine klar (siehe oben Aufgeführtes).

Aber ich kann nicht Jahrzehnte lang an sämtlichen Fronten vergeblich kämpfen und dabei permanent zusätzlich die ganze Verantwortung und Sorge für zwei Kinder a l l e i n e tragen/getragen habend, als alleinige Bezugsperson.
 
Ich kann physisch inzwischen einfach nicht mehr.

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26. Oktober 2018
 
Hier nochmal eine grobe Zusammenfassung, Übersicht meiner seit Jahren bestehenden Situation:

Ich brauche keine Reha, ich brauche einfach eine angemessene ambulante Behandlung wenigstens der Erkrankung (Eisenmangelanämie), bei der eine rein symptomatische Behandlung wenigstens meine Beschwerden lindern und mich wieder "leistungsfähiger" machen würde: Eiseninfusionen.
 
Diese hatte ich auch vor Jahren in anderem Bundesland (Baden-Württemberg, Heidelberg) von einem wunderbaren niedergelassenen Arzt erhalten.
 
Auf Dauer sind sie jedoch keine Lösung, da auch sie die eigentliche Ursache und den weiteren Blutverlust nicht verhindern/beheben.
Die eigentliche, ursächliche Erkrankung ist jedoch nicht heilbar, da die Ärzte deren Ursache seit 2009 nicht herausfinden - auch nicht das UKE (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf).

Die meisten Beschwerden im Alltag macht mir aber die Anämie und eine weitere körperliche Erkrankung.
Da hilft keine Reha, weil es ein "Dauerproblem" ist, eben weil die verursachende Grunderkrankung nicht behoben werden kann - erledigt sich allenfalls, wenn ich die Menopause durchhabe, weil ich dann nicht mehr allmonatlich einen so hohen Blutverlust habe, aus dem die Anämie resultiert.

Von Ärzten wird mir seit Jahren nur zu Pille oder Spirale geraten, um damit die Hypermenorrhoe gegebenenfalls zu beheben und infolgedessen die Eisenmangelanämie zu "stoppen", behoben wäre diese damit nicht - um die Infusionen zur Aufsättigung des Eisens käme man (Ärzte) auch dann nicht herum.

Ich möchte mich jedoch nicht durch chemisch-synthetischen Dreck (Pille, Spirale, Hormone) noch mehr beschädigen lassen, da diese rein symptomatische "Behandlung" nebenwirkungsintensiv ist und sie die eigentliche Ursache (die erworbene Blutgerinnungsstörung unbekannter Ursache) nicht behebt, ich diese "Behandlung" (Pille, Spirale) überdies selbst finanzieren müsste, was in/mit Hartz 4 nicht möglich, da zu teuer ist, insbesondere für also chemisch-synthetische Hormone, die ich nicht will, auch nicht brauche, denn ich habe keine organische oder hormonelle Erkrankung.
 
Dass die Ärzte die Ursache der Gerinnungsstörung nicht finden, ist nicht meine Schuld und dass ich eine erworbene (nicht angeborene) Blutgerinnungsstörung (Koagulopatie) mit erhöhter Blutungsneigung habe und infolgedessen eine Hypermenorrhoe, die die Anämie verursacht, dafür kann ich auch nichts, habe sie (die Gerinnungsstörung und all ihre Folgen) nicht verschuldet, verursacht.
 
Ich bin nun mal eine Frau und blute, menstruiere jeden Monat natürlicherweise und das eben aufgrund der Gerinnungsstörung intensiv (Hypermenorrhoe). Daraus resultiert die Eisenmangelanämie, die eben wenigstens symptomatisch (mit Eiseninfusionen) zu "behandeln" wäre, was aber aus Kostengründen (!) kein Arzt in meinem Stadtteil macht (weder Haus- noch Facharzt, ich hab´ sie inzwischen fast alle durch).
Und in die Innenstadt und/oder andere Stadtteile komme ich wie gesagt wegen Mangel an Geld für den ÖPNV und oft auch aus körperlichen Gründen (körperliche Schwäche, Kraftlosigkeit durch die Anämie ...) nicht.
Führerschein und Auto wären hier sehr hilfreich oder einfach ein für mich fußläufig erreichbarer Arzt, der mir hier im Stadtteil die notwendigen Eiseninfusionen regelmäßig verabreicht.

So lange ich also nicht mit den Wechseljahren durch bin, blute ich allmonatlich weiter, wird die Anämie von Monat zu Monat schlimmer (irgendwann helfen dann auch Eiseninfusionen nicht mehr, da braucht es dann Bluttransfusion, mal seh´n, wie lange es bis dahin noch dauert).

Durch die Anämie bin ich jedoch nach geringster körperlicher Anstrengung jetzt schon so geschwächt, dass ich den Alltag kaum mehr angemessen bewältigen kann bzw. dann immer total erschöpft bin (bspw. schon nach Lebensmitteleinkauf, Staubsaugen, Fensterputzen ...), mich dann hinlegen muss - fühlt sich an, als sei man einen Marathon gelaufen.
 
Es ist eine chronische Sauerstoffunterversorgung des gesamten Körpers, insbesondere der Muskeln und Organe (anämische Hypoxie) - mit entsprechenden Beschwerden.

Aber die Ärzte sagen nur: Pille oder Spirale, dann hört das Geblute auf und wenn ich das nicht will, "kann mir nicht geholfen werden". - Und dann gibt es auch keine Krankschreibung mehr und das Jobcenter steht schon wieder auf der Matte (Eingliederungsvereinbarung ...).
 
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Aktualisierung am 02. März 2019
 
In meiner Verzweiflung wandte ich mich nun - seit Januar 2019 - doch, wenngleich relativ illusionslos, an meine Krankenkasse, mit der Bitte, die Fahrtkosten zu einer Praxis in einem anderem Stadtteil oder der Innenstadt zu übernehmen, da ich dort möglicherweise die erforderliche, längst überfällige und dringend notwendige Eiseninfusionstherapie erhalten kann.
 
Denn hier, im weit außerhalb des Zentrums gelegenen Stadtteil, finde ich seit sechs J a h r e n keinen niedergelassenen Arzt, Schulmediziner (weder Hausarzt/Allgemeinmediziner noch Facharzt), der diese Eiseninfusionstherapie durchführt.
Sie äußern alle, es sei, Zitat "zu gefährlich", tatsächlich machen sie es aus Kostengründen nicht.

Dass und warum dies Unsinn ist, ist evident, denn ich habe diese Eiseninfusionen vor Jahren in Heidelberg bei einem wunderbaren Arzt (Schulmediziner) monatelang (und dabei je ein- bis zweimal wöchentlich) erhalten und sie bestens vertragen und er hat sie vollständig über die GKV abgerechnet.
 
Das Präparat "Ferrlecit" ist (im Gegensatz zu früheren, älteren Präparaten) nicht "gefährlich", insbesondere dann nicht, wenn es ordnungsgemäß verabreicht, d.h. langsam infundiert wird (mit 250ml NaCl über ca. 20 bis 30 Minuten). Eiseninfusionen haben grundsätzlich unter ärztlicher Überwachung zu erfolgen.

Die Krankenkasse teilte mir daraufhin mit, nur in spezifischen Fällen würden solche Fahrtkosten (zu ambulanter Therapie) übernommen, zählte im Zuge dessen diese Fälle, Konstellationen auf und teilte mit, auf meine Situation, meinen Fall träfe keine dieser Konstellationen zu.

Ich denke, es trifft jedoch durchaus einer der Fälle zu, dass nämlich einer stationären Behandlung durch ambulante Therapie vorgebeugt werden könne - in diesem Falle tragen die Krankenassen die Fahrtkosten zur ambulanten Therapie (so in etwa die Kurzfassung).

Erhielte ich die erforderliche - wenigstens symptomatische, wenn schon nicht ursächlich wirksame - Eiseninfusionsbehandlung, so ließe sich damit der anderenfalls in Bälde zwangsläufig erforderlichen, stationären (?) Bluttransfusionstherapie vorbeugen. Denn irgendwann reichen die Eiseninfusionen nicht mehr aus, wenn die Eisenmangelanämie weiter fortschreitet, sind dann Bluttransfusionen erforderlich und diese sind keineswegs harmlos, komplikationslos. Möglicherweise sind sie aber günstiger als die Eiseninfusionstherapie ... ?

Aus bereits wiederholt genannten, bekannten Gründen schreitet meine seit zehn Jahren bestehende (schulmedizinisch diagnostizierte) und seit sechs Jahren zwangsläufig gänzlich unbehandelte Eisenmangelanämie kontinuierlich weiter fort (aufgrund der ebenfalls bestehenden Hypermenorrhoe, die aus der Blutgerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung unbekannter Ursache resultiert, siehe u.a. den UKE-Befund) und verschlechtert sich mein Gesundheits- und somit unausweichlich auch mein Allgemeinzustand von Monat zu Monat.
 
Die Krankenkasse verwies mich lediglich an die Ärztekammer Hamburg, an die dortige Patientenberatung.
 
Die Ärztekammer nannte mir zwei Ärzte in jeweils für mich nicht fußläufig erreichbaren Stadtteilen, obgleich ich zuvor ausführlich erläutert hatte, dass und warum ich nicht mobil sein, mir aus finanziellen Gründen im langjährigen Hartz 4-Bezug den ÖPNV seit etlichen Jahren nicht mehr leisten kann und eben deshalb entweder die Fahrtkostenübernahme benötige oder einen Arzt in für mich fußläufig erreichbarer Nähe, also im von mir bewohnten Stadtteil, der die dringend erforderliche Eiseninfusionstherapie durchführt.

Daraufhin verwies die Ärztekammer mich wiederum an meine Krankenkasse - diese habe eine gesetzliche Auskunfts-, Informations- und Beratungspflicht (gemäß §14 SGB I i.V.m. §305 SGB V).

Fein, also wandte ich mich erneut an die Krankenkasse, die mir daraufhin nur lapidar mitteilte, sie könne mir weiterhin keinen Arzt - weder in meinem Stadtteil noch anderswo in der Stadt - nennen (?!?), weiterhin benötige sie jedoch eine ärztliche Bescheinigung zum medizinischen Nachweis, dass die Fahrtkostenübernahme nötig sei.
Sie nannte mir lediglich die Telefonnummer der "Terminservicestelle der kassenärztlichen Vereinigung Hamburg", ohne mir jedoch mitzuteilen, inwiefern diese Terminservicestelle mir nun dahingehend hilfreich sein könnte, endlich die erforderliche Eiseninfusionstherapie - bei welchem Arzt, wo?! - erhalten zu können.
 
Umgehend würde ich sowohl der Ärztekammer als auch der Krankenkasse meine ärztlichen, schulmedizinischen Befunde, Laborwerte und auch meine Hartz 4-Bescheide zum Nachweis übersenden, diese wollen sie aber nicht. Der Krankenkasse dürften meine ärztlichen Untersuchungen, Behandlungen und Befunde ohnehin vollständig bekannt sein, somit auch meine bestehende, stark ausgeprägte Eisenmangelanämie.

Es verweist also, wie üblich, nur eine Stelle wieder b ü r o k r a t i s c h an die andere und niemand hilft, unterstützt, macht die erforderliche medizinische Behandlung wenigstens endlich möglich, sondern es wird diese geradezu systematisch verhindert, verwehrt, verweigert. Immer wieder. Immer noch. Seit sechs Jahren bereits - seit ich wieder in Hamburg wohne.
 
Und dies ohne jegliches Verschulden meinerseits, denn ich kann nichts dafür, dass ich mir den ÖPNV nicht leisten kann und ich kann auch nicht mal eben in einen anderen Stadtteil umziehen, in dem es ggf. eine Arztpraxis gibt, die die erforderliche Infusionstherapie durchführt.
Auch die für die Eisenmangelanämie (durch die Hypermenorrhoe) ursächliche Blutgerinnungsstörung habe ich nicht (bpsw. durch Lebensstil) verursacht, nicht verschuldet und kann sie jedoch auch nicht selbsttätig "beheben" - das kann ja offenbar nicht einmal die Medizin, sie kennen/finden nach wie vor und seit zehn Jahren nicht einmal wenigstens die Ursache für meine - erworbene, nicht angeborene - Gerinnungsströung (Koagulopathie).

Auch auf diese Weise wird man durch Bürokratie, Gesetze, staatliche Institutionen und dort je persönlich Verantwortliche sukzessive existenziell, physisch vernichtet.
Offenbar s o l l das so, denn man ist ja eine - unbemittelte, materiell arme, kapitalistisch nicht verwertbare, somit wert- und rechtlose - Ballastexistenz. Anders erklärt sich mir all das nicht (mehr).
 
Das Jobcenter übernimmt solche Fahrtkosten übrigens auch nicht, da diese vorgeblich im Regelsatz enthalten sind - wie alles ja bekanntlich "im Regelsatz enthalten" ist. In also genau jenem Regelsatz, Regelbedarf, der von Regierung absichtsvoll kleingerechnet wurde, mit der Folge, dass eine permanente Bedarfsunterdeckung in Hartz 4 besteht. Und das soll dann das sogenannte Existenzminimum sein, das überdies durch - auch gerade rechtswidrige - Sanktionen immer wieder, immer noch gekürzt wird. Legalisiert. 
 
Ich vegetiere folglich täglich gezwungenermaßen arm, krank, isoliert und vielfach beschädigt weiter vor mich hin - bis es eben zu Ende ist.
 
ES GIBT KEINE HILFE - nicht einmal wenigstens medizinisch erforderliche und eigentlich tatsächlich problemlos mögliche und komplikationslose Behandlung. Nicht für Ballastexistenzen.
 
Ich bin mit meinem Latein definitiv am Ende.
 

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"[...] Als grundsätzlichen Transfusions-Trigger kann man jedoch auch hier entweder einen Hb-Wert um 6,0 g/dl entsprechend einem HK von ca. 15% oder das Auftreten klinischer Symptome (z.B. Tachykardie, Dyspnoe) werten.
 
Grundsätzlich gilt:

Bei allen Entscheidungen zur Transfusion ist die Beurteilung des klinischen Zustandes des Patienten mindestens genauso wichtig wie der Hb- oder HK-Wert. Es darf nie allein nach einem Laborwert entschieden werden, sondern es muß immer die Gesamtsituation des Patienten mit berücksichtigt werden."
 
Quelle: ukw.de - "Transfusionsmedizin, Indikationen", farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
 
Mein aktueller Hb-Wert liegt bei 9,7 g/d.
 
Aktualisierung im Mai 2019:
Ferritinwert: 8,3 ng/ml, in anderem Labor 5.
 

Ich werde die Eisenmangelanämie folglich nicht per Infusionen, wie so jedoch erforderlich, behandeln lassen können, da ich hier im Stadtteil einen Arzt bräuchte, den ich regelmäßig (einmal wöchentlich etwa) fußläufig (!) erreichen kann, es hier im Stadtteil jedoch seit Jahren keinen Arzt gibt, der diese - rein symptomatische - Behandlung vornimmt - aus Kostengründen; ich wurde lediglich von mehreren ortsansässigen Ärzten darüber informiert, dass es, Zitat "zu gefährlich" sei und man sagte mir in einer anderen Praxis, ich solle Präparat, Infusionsbesteck und -lösung (!) privat bezahlen und eine andere Ärztin wiederum empfahl mir, mir das Eisen alleine zu Hause zu infundieren, ich hatte das auch bei unserem Termin Ihnen gegenüber bereits berichtet. Ja, ich kann, falls erforderlich auch sämtliche Ärzte/Praxen namentlich benennen.

Ich habe keine Ahnung, wie (lange) man mit unbehandelter Eisenmangelanämie- wie ... -  überlebt?, ich versuche es schon seit Monaten bzw. Jahren (entsprechend ist mein Zustand und sind die Beschwerden inzwischen) - seit 2014 erhalte ich keine Eiseninfusionen mehr und die oral einzunehmenden Präparate vertrage ich nicht, außerdem werden sie nur in geringer Menge/schlecht resorbiert und sind für mich ebenfalls teuer, insbesondere die verträglicheren, geringer dosierten freiverkäuflichen/rezeptfreien Präparate (wie diverse einschlägig bekannte Säfte aus Reformhaus und Drogerie).

Ich habe es aufgegeben, mir Hilfe zu suchen. Es gibt keine ärztliche Hilfe, auch nicht hinsichtlich der vorliegenden Blutgerinnungsstörung, die bei mir definitiv nicht angeboren ist und sich erst im Alter von 36 Jahren bei mir bemerkbar machte (inklusive entsprechender Laborwerte). Jedenfalls nicht für "Ballastexistenzen" wie mich, die ich ja keine "Leistungsträgerin" (mehr) bin, da nicht erwerbstätig, jedoch deshalb keineswegs arbeitslos - auch das ist vielen Zeitgenossen kaum vermittelbar/einsichtig.

Nein, ich werde mich nicht in jetzt fortgeschrittenem Alter (erst oder überhaupt noch) einer nebenwirkungsreichen Hormontherapie (Pille, Spirale) unterziehen, nur um nicht mehr (so stark) zu menstruieren und ich werde mir auch kein kerngesundes Organ - die Gebärmutter - herausnehmen lassen (Hysterektomie), denn mit meiner Gebärmutter ist alles in Ordnung, sie ist nicht die Ursache für die Gerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung. Dass ich diese Gerinnungsstörung habe, habe ich mir nicht ausgesucht, warum ich sie "woher" habe, kann mir seit Jahren (seit 2009) kein Mediziner beantworten und eine ursächliche Behandlung gibt es offenbar nicht.

Ich bin in Folge all dessen selbstredend nicht "leistungsfähig" und meine Lebensqualität ist entsprechend erheblich "eingeschränkt". Ja, ich habe auch hinsichtlich der Darmbeschwerden schon die üblichen invasiven Untersuchungen über mich ergehen lassen. Ich bin es leid, denn all das hilft mir nicht, belastet nur zusätzlich.


Helfen würde mir kurzfristig, wenn ich hier im Stadtteil die Eiseninfusionen mit Ferrlecit ca. einmal wöchentlich für zunächst etwa drei bis sechs Monate infundiert bekäme, außerdem, wenn ich deutlich mehr Geld für gesunde Ernährung zur Verfügung hätte - also Hartz 4 durch eine menschenwürdige Existenzsicherung ersetzt würde - dann müsste ich auch nicht auf qualitativ gutes rotes, eisenhaltiges (Rind-) Fleisch und gesundes Gemüse (sowie etliches Weitere) verzichten - ebensowenig meine Tochter, bei der sich ebenfalls bereits ein Eisenmangel latent bemerkbar macht (ihren Blutwerten zu entnehmen).
 
http://www.aerztezeitung.de/includes/pdf/mwi2011-pdf/Eisentherapie-Faxumfrage.pdf
 
https://imedikament.de/ferinject-50-mg-eisen-ml-injektions-und-infusionsloesung
 
http://www.spitalpharmazie-basel.ch/pdf/anwendungsinfo_ferinject.pdf
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisencarboxymaltose
Sehr geehrte Frau ...,
 
Sie haben starken Eisenmangel.
Sie sind blutarm.
 
Ich habe Ihnen das modernste und am besten verträglichste und ja, auch teuerste
Präparat verschrieben, um Ihnen zu helfen!
Extra.
Ihre Informationen zur Verträglichkeit und Angaben zum „uralten“ und schlechter wirksamen und schlechter Sie mit Eisen versorgenden Ferlicit sind nicht korrekt.
 
Was dies mit meinem Praxisstandort, meinem Wohnort und Ihrem Sozialstatus zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
 
Ich wollte Ihnen bestmöglich helfen, was Sie bedauerlicherweise ablehnen.
 
Ich wünsche Ihnen von Herzen, daß Sie mit dem von Ihnen gewählten Weg zum Erfolg gelangen. Bitte vernichten Sie das Rezept, welches ich Ihnen gegeben habe. 
Ich schließe Ihren Fall dann damit ab.
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Dr. ...
 
Von meinem iPhone gesendet
 
Hervorhebungen ("fett" markiert) habe ich vorgenommen.
Anmerkung:

Warum verschreibt ein Arzt nur ein bestimmtes Eisenpräparat, das überdies deutlich teurer ist als andere, die gleichermaßen in Frage kommen und von anderen Ärzten eingesetzt, verordnet, angewandt werden?

In meinem Fall also: Warum will dieser Arzt mir ausschließlich (!) Ferinject verordnen, nicht aber das günstigere (und wirksame sowie gut verträgliche) Ferrlecit, obwohl ich mit dem - Letzteren - bereits vor Jahren (in Heidelberg, bei einem dort niedergelassenen, wunderbaren Arzt) wiederholt gute Erfahrungen gemacht habe und es wie gesagt außerdem günstiger ist?

Und warum soll es mir, wenn überhaupt, generell nur - schnell, Zeit sparend - injiziert, n i c h t jedoch - langwieriger, aber erheblich sicherer und verträglicher (bei parenteraler Eisengabe i.v.) infundiert werden?
 
Und w i e weist ein Patient seinem Arzt (oder anderer Stelle ...) nach, dass er bestechlich ist, dass er aus Gründen der Vorteilsnahme gegenüber Pharmaunternehmen und/oder Bequemlichkeit gegenüber der Krankenkasse nur bestimmte Medikamente, Arzneimittel, Präparate, siehe auch Re-Import, verschreibt bzw. andere Präparate aus diesen Kostengründen nicht und auch bestimmte nachweislich erforderliche Behandlungen (wie bspw. eben die Infusionsgabe von Eisenpräparaten, die regelmäßig längere Zeit sowie Raumbelegung und Arztanwesenheit in Anspruch nimmt, also kostenintensiver ist als schnelle Injektionen) deshalb nicht durchführt? Rhetorische Frage.

Und wie lässt sich dokumentieren, belegen, was alles ein Arzt gegenüber seinem Patienten im persönlichen Gespräch, im Rahmen eines Termins geäußert hat, wenn keine Zeugen zugegen waren und es eben ein nur mündliches Gespräch war, der Arzt somit alles einfach abstreiten kann, das ihm - als von ihm gegenüber dem Patienten geäußert worden seiend - zur Last gelegt wird?
 
Keine weiteren Fragen. 
 
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Wegen der erhöhten Nebenwirkungsrate bei Gaben von 0.5 g Eisencarboxymaltose sollte unserer Ansicht nach die Indikation für hohe Einzeldosen überdacht werden. Eine Behandlung von IDS-Patientinnen mit 0.2 g Eisensaccharose-Infusionen (2 x pro Woche) bis zum Erreichen der berechneten Gesamtmenge hat sich als optimal wirksam und gleichzeitig am besten verträglich erwiesen. Wahrscheinlich wäre es deshalb ratsam, höhere Einzeldosen für anämische Eisenmangelpatientinnen zu reservieren, für die Eisencarboxymaltose entwickelt wurde. Diese Zurückhaltung empfiehlt sich zumindest, solange keine wissenschaftlichen Vergleichsstudien vorliegen.

swissfer.ch

Das Leitsymptom Erschöp-fung wird bisher lediglich der Eisenmangelanämie zuge-ordnet. Zuverlässige Studien über den Zusammenhang zwischen Erschöpfungszuständen und einem Eisenman-gel ohne Anämie sind entsprechend selten. Das in der Schweiz 1998 durch Dr. med. Beat Schaub wiederentdeckte Eisenmangelsyndrom (ohne Anämie) mit dem Leitsymptom Erschöpfung wurde erstmals 1957 von der Universität Innsbruck beschrieben (2) und 1971 von der Charité der Humboldt-Universität Berlin bestätigt (3). 2003 hat auch die Universität Lausanne nachgewie-sen, dass Eisengaben auch bei Eisenmangelpatientinnen ohne Anämie die Symptome positiv beeinflussen (4)

swissfer.ch

25. Oktober 2018
 
Soviel nochmal zum Thema Berentung, Erwerbsminderungsrente:
 
1. Die Hürden, diese zu erhalten, werden bürokratisch so hoch gesetzt wie irgend möglich - zur Abschreckung und Abweisung. Die Beantragenden erhalten mehrheitlich Ablehnungen ihrer Anträge, auch wiederholt.
 
2. Zuvor muss in den meisten Fällen eine Reha absolviert werden, was wiederum auch erst beantragt und gewährt werden muss - schon hier scheitern viele Antragsteller, weil die Rentenversicherungsanstalt, Deutsche Rentenversicherung, schon die Reha nicht für erforderlich hält, noch weniger die teilweise, noch weniger die volle Berentung.
 
3. In den meisten Fällen werden die Beantragenden als psychisch krank begutachtet. So im Übrigen auch von den Ärztlichen Diensten der Agenturen für Arbeit.

Man darf sich fragen, welche Folgen das (irgendwann) hat ... . Ob ihnen dann eines Tages ihre Mündigkeit, Urteilsfähigkeit aberkannt wird, siehe vor allem bei vorgeblich bestehender "psychischer Behinderung", damit sie noch zusätzlich, noch intensiver fremdbestimmt "behandelt" ... werden können? Siehe "Psychisch-Kranken-Gesetz".
 
4. Dem Staat, der Regierungspolitik, ist augenfällig immens daran gelegen, die Indoktrinierung um jeden Preis aufrechtzuerhalten, heißt, den Menschen einzutrichtern, "Arbeit", d.h. lediglich kapitalistisch verwertbare Erwerbstätigkeit, sei wichtig, gut, richtig - eben damit die Menschen weiterhin instrumentalisiert, ausgebeutet werden können.

Denn was wäre der Kapitalismus ohne die Lohnarbeitssklaven, ohne Ausbeutung? Nicht mehr vorhanden, exakt.
 
5. Daher werden durch den Staat auch so hohe Hürden gesetzt, wenn es um Streikrechte geht, siehe insbesondere auch den Generalstreik.
 
6. Und nicht zuletzt gibt es aufgrund des Genannten (Ausbeutung) Hartz 4, die durch und durch neoliberale Agenda 2010, inklusive Sanktionen, Strafsystem.
 
7. Wer sich all dem nicht gehorsam unterordnen kann und/oder will (weil bspw. chronisch zu krank, zu alt oder anderweitig kapitalistisch nicht verfüg-, verwert-, funktionalisierbar zu machen), wird vom Staat bestraft: mit Ausgrenzung, gesellschaftlicher Ächtung, Verachtung, Diffamierung, Abwertung und mit materieller Armut.
 
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