UnVerwandtes
unverzeihlich
20. August 2015
Geschrieben von Sabeth und von
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unverzeihlich
Mutter
Es kommt dies Wort
mir kaum mehr über die Lippen
Mutter
Worum hätt´ jetzt
ich Dich noch zu bitten?
Du bist
nach vierzig´ Jahr
mir fremder noch
als ein Leben lang
es mein ferner Vater war
Gewollt
hast Du mich nie
Ich war Dir stets nur
ein bleiern´ Gewicht
ob ich auch weinte
ob ich schrie ...
Dich
kümmerte es nicht
Um Deine Katze
hast Du Dich mehr gesorgt
mich –
hast Du Dir nur
gelegentlich ausgeborgt
Was ich auch liebte
was ich litt
an Freuden und Nöten
in Kindertagen
Du
wirst es nie erfahren
Du kriegtest es nicht mit
Du bliebst stets fern
ganz gleich, was geschah …
Andere Kinder mochtest Du gern
für mich
warst Du nie da
In meinen schwersten Stunden
hast selig Du geträumt
Hast Deine Tür vor mir verschlossen
Verachtung über mir ausgegossen
Mir beizusteh´n
hast Du bewusst versäumt
…
Mutter –
alles, das war …
alles, das ist –
nichts
kann uns je mehr vereinen
Wenn Du dereinst
nicht mehr bist
werd´ keine Träne ich nach Dir weinen.
-
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