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Lebenskunst für Laien

Sabeth schreibt Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus - non serviam.

Über Misogynie, pick up artists und Loverboys ...

 
Spezifische, kennzeichnende Verhaltensweisen und Einstellungen von pick up artists, sogen. "Loverboys":

- grooming, Ködern, gutes Zureden, vorsätzliche, gezielte Manipulation, Täuschung, bis hin zum gaslighting
 
- victim blaming, Täter-Opfer-Umkehr
 
- Ausbeutung, emotionaler, häufig auch sexueller "Missbrauch", Misshandlung
 
- Frauenhass (Misogynie), üblicherwiese als Folge von bestehenden männlichen, je persönlichen Unterlegenheits-, Abhängigkeits-, Bedürftigkeitsgefühlen und Minderwertigkeitskomplexen, inbesondere gegenüber Mädchen und Frauen, "infolgedessen": unangemessenes Kompensationsverhalten in Form von psychisch-emotionaler, nicht selten auch physischer, sexualisierter Gewalt
 
All das findet sich bekanntlich und typischerweise bei antisozial persönlichkeitsgestörten Menschen, insbesondere solchen Männern - bei pathologischen Narzissten und Psychopathen, siehe hierzu auch Freier/Frauenkäufer, Pornographie und BDSM. Info-, Quellenmaterial hierzu ist unten verlinkt.
 
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14. November 2025
 
Was ist toxische Männlichkeit:
Stets kompensatorisches, narzisstisches Streben nach Macht, Herrschen, Sieg, Reichtum, Ruhm, Erfolg - siehe auch Heroismus, Märtyrertum, Heiligenkult (Heiligenverehrung, -anbetung) sowie Autoritarismus (inkl. Strafe, Härte, Strenge, Gewalt), Misogynie, emotionale Verpanzerung, Antisozialität.
Destruktives, selbst- und fremdschädigendes Kompensationsverhalten. Selbstbetrug. 
Intellektuelle, soziale und emotionale Unreife.
 
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29.09.2025
 
Nachfolgend einkopiert mein Kommentar, Stellungnahme zum youtube-Video von "Mario, upDate dein Leben" - "Brutale Realität: Darum sind so viele ältere Frauen Single & verbittert (8 Gründe)"
 
Das gesamte Video strotzt nur so vor Misogynie, patriarchal-konservativem Frauenbild, primitiven Pauschalisierungen, offensichtlichem Frustriertsein bestimmter Männer, die selbst single, wahrscheinlich Incels, die verbittert sind und ihre Gedanken, Gefühle, charakterlichen Defizite auf Frauen projizieren, Frauen etliches unterstellen, das faktisch auf diese Frauen nicht zutrifft. 
 
1. Nein, Frauen wollen keine, Zitat "Männer die über ihnen stehen", weder hinsichtlich Status, Intellekt noch irgendetwas anderem.
Nein, das ist nicht, Zitat "Biologie", sondern Biologismus und patriarchales Menschen-, Frauenbild.
 
Jedenfalls ich, 52-jährig, wünsch(t)e mir Gefährten, keine "Beschützer, Versorger", keinen Ehemann, keine Ausbeuter, keine Vergewaltigung in Beziehung, keine antisozialen Narzissten, keine intellektuell minderbemittelten, tumben, plumpen Proleten, keine patriarchal-autoritären, misogynen, maskulinistischen, toxischen, psychisch und/oder physisch gewalttätigen, also in jeder Hinsicht unreifen, abstoßenden Männer.
 
Und es muss und sollte überdies auch nicht nur ein einziger Gefährte sein, schon gar nicht lebenslang. Siehe religiös/ideologisch indoktrinierte "Monogamie", die faktisch zumeist serielle "Monogamie" bzw. Selbstbetrug, Lüge ist.
Man bestitzt einen Beziehungspartner nicht - auch nicht seine Sexualität, seinen Körper, seine Gedanken, Gefühle. Der Partner, Gefährte ist nicht des anderen Objekt, Eigentum, auch nicht in der Ehe.
 
Liebe ist kein kapitalistisches Tauschgeschäft, nicht zweckbasiert, auch kein sadomasochistisches Verhältnis. 
Liebe ist keine vermeintlich romantische, monogame Paar-Beziehung, auch nicht Verliebtsein und gründet sich auch nicht auf bloße sexuelle Anziehung, Leidenschaft oder Ausbeutung. 
 
Mich hat noch nie ein Mann angezogen oder interessiert, wenn oder gar weil er einen bestimmten Status und/oder Vermögen oder Titel, Posten, Macht, Ruhm hatte - oder was Männer dafür halten und wonach sie kompensatorisch (!), aufgrund von Selbstbetrug und Unreife, streben. Schlimmstenfalls verachte, bestensfalls bemitleide ich solche Männer, armen Kreaturen. 
Wer, gleich ob Frau oder Mann, mit einer pro-contra-Strichliste losgeht und sich einen Beziehungspartner nach finanzieller, wirtschaftlicher, statusbasierter "Tauglichkeit" aussucht, betrachtet und behandelt Menschen nicht als je individuelle Subjekte, Persönlichkeiten, sondern als Konsumobjekte
 
Leider nennst und verlinkst du nicht die Quellen zu den von dir im Video eingeblendeten vermeintlichen oder tatsächlichen Äußerungen von Frauen und es sind ihre Äußerungen auch jeweils aus jeglichem Zusammenhang gerissen, man erfährt nicht, welche Frau was wozu in welchem Kontext geäußert hat.
Das hast du selbstredend absichtsvoll genau so vollzogen: manipulativ und primitiv, wie dein gesamtes Video ist. 
 
2. Nein, Frauen haben nicht all die "armen Männer, freundlichen Kollegen, Nachbarn" usw. aus Eitelkeit oder what so ever abgewiesen, sondern weil es aus gravierenden Gründen mit den von Frauen abgewiesenen oder verlassenen Männern nicht geklappt hat: Beziehung. Weil bspw. gerade keine Liebe zugrundelag oder man einfach nicht zueinander "passte", hinsichtlich Werten, Überzeugungen, Menschen-, Weltbild, Interessen, Intelligenz, Sozialverhalten, Vorstellungen von Beziehung u.a.m..
 
3. Ja, Frauen haben kein Interesse daran, die ergebene, devote, benutz-, ausbeutbare Ehemagd, inkl. fürsorgliche Mutter und/oder jederzeit verfügbare Privathure eines Mannes, ihres Ehemannes oder Beziehungspartners zu sein - erfreulicherweise müssen sie es auch nicht mehr.
 
Nein, für Liebe (mit Verweis auf Erich Fromm, aktives Lieben) - gegenseitige Wertschätzung, Fürsorge, Verantwortung, Erkenntnis, Freiheit, Verbundensein - bedarf es keiner von jeher und weltweit patriarchalen Institution Ehe. 

Es gibt auch keine Garantie für die Dauer, den Bestand einer Beziehung, auch nicht für Liebe. 
Ebensowenig gibt es ein irgendwie einforderbares "Recht auf Geliebtwerden", auch kein "Recht auf Sex". 
 
4. Ja, leider gibt es aber - wie du durch dein Video selbst demonstrativ beweist - noch immer viel zu viele Männer, die sich von Männern abhängige, Männern zu Diensten, zu Willen sein müssende Frauen - gerade auch als Partnerinnen - wünschen, Männer, die wütend darüber sind, dass Frauen von Männern wirtschaftlich, finanziell, sozial und/oder auch emotional unabhängig sind, dass Frauen Männern in vielem offenbar auch überlegen sind - sei das intellektuell und/oder sozial, moralisch, emotional u.a.m.. 
 
5. Was sind denn das für, Zitat "weniger komplizierte Optionen", die vermögende Männer haben - du meinst Prostitutierte oder noch leicht beeinflussbare, manipulierbare junge Frauen, gar minderjährige Mädchen - siehe Jeffrey Epstein ... ?
 
6. Und warum wollen vermeintlich oder tatsächlich so viele Männer jüngere Frauen, die einen Mann, dich zitierend "sich als Mann fühlen lassen?" - Exakt: Weil die jungen, naiven, noch lebens- und beziehungsunerfahrenen Frauen noch leicht(er) manipulierbar, benutztbar sind, weil sie noch weniger Lebenserfahrung, Menschen- und Männerkenntnis, zumeist auch noch weniger Selbstwertgefühl haben als ältere, reife Frauen und weil offenbar zahlreiche Männer sich diesen erwachsenen, selbstbewussten, starken, unabhängigen, reifen gleichaltrigen oder älteren Frauen aus bereits genannten Gründen massiv unterlegen fühlen. Also nicht nur deshalb bevorzugen solche unreifen Männer junge Frauen, weil sie noch "prall und drall" sind, nicht aus nur oder vorrangig körperlichen Gründen, sondern weil die jungen Frauen sich noch leichter blenden, manipulieren, benutzen lassen. 
Mit Liebe, inkl. Wertschätzung der jeweiligen Frau hat all das nicht das Mindeste zu tun. 
 
7. Genau, unter deinem "Punkt 4" sagst du es selbst: Männer haben, Zitat "Schutz, Führung angeboten" - aber Frauen wollen und brauchen keinen "Schutz", schon gar keine "Führung", insbes. nicht durch einen Mann, Beziehungspartner, sondern einen Gefährten auf Augenhöhe, einen Gleichgesinnten, Wesensverwandten.
Und das hat nichts mit Status, Geld, Macht, Ruhm, vermeintlichem "Erfolg", nichts mit Herrschen und Unterwerfen, nichts mit Abhängigkeit - welcher Art auch immer - zu tun, sondern ist das exakte Gegenteil all dessen. - Nicht einmal das zu begreifen bist du jedoch in der Lage, wie/was du mit deinem Video selbst zu Markte trägst. 
Und dann wundern bzw. ärgern sich Typen, unreife Männer wie du darüber, dass s i e offenbar "keine Frau mehr abkriegen", dass Frauen sie - zurecht und begründet, siehe oben - abweisen, zurückweisen, ablehnen, kritisieren. 
 
Auch deine unfassbar billigen Vergleiche im Video legen offen, wie du selbst "denkst", eingestellt bist, wie intellektuell, sozial und emotional defizitär du bist - siehe u.a. auch deinen Vergleich mit "Geld leihen". Nein, Beziehung, Wertschätzung, Fürsorge, Verantwortung, Gefährtensein, aktives Lieben hat nichts mit "Geld leihen", auch nichts mit "Autokauf", nichts mit "Markt" zu tun, ist dem nicht ansatzweise vergleichbar, sondern das Gegenteil dessen:
Liebe ist wesentlich g e b e n, nicht nehmen, es ist schenken, nicht kaufen, besitzen, benutzen: kein kapitalistisches Tauschgeschäft, nicht auf Kalkül und Vorteilsberechnungen basierend. Genau so aber stellst du Liebesbeziehung, Beziehungspartnerschaft dar, siehe deine etlichen entsprechenden Vergleiche, deine Äußerungen. - Das ist zweifelsohne zum Davonlaufen! "Mario" - du bist weit entfernt davon, Zitat "weise" zu sein. Und ebenso weit davon, l i e b e s f ä h i g zu sein. 
 
8. Ihr seid "hier eine Gemeinschaft von Männern", die augenfällig hart frustriert sind. 
 
9. Nein, Frauen wollen von Männern auch nicht, Zitat "gejagt" werden - es wird immer unfasslicher, siehe auch hier:
 
10. Zitat: "Männer wollen eine Frau, die ihre Stärke mit ihrer Sanftheit ausgleicht." und: "dass Frauen ihre Weiblichkeit unterdrücken"

W a s um Gottes Willen ;) hast du für ein reaktionäres, toxisches, patriarchal-autoritäres Frauenbild. Kein Fragezeichen. 
Frauen wollen keine solchen patriarchal-autoritären, toxischen, misogynen, intellektuell, sozial und emotional unreifen Männer.
Und damit kommen Typen wie du nicht klar. Das ist die, dich zitierend: "harte Wahrheit". 
 
11. Und es wird noch gruseliger, denn dann kommt auch noch der Spruch bei ca. Min. 10 im Video, Zitat: "Frauen haben ihre mächtigste Waffe weggeworfen und jetzt wundern sie sich, warum sie den Krieg verlieren" - Alter, geht´s noch? Du schwafelst von Liebe, rückst dann aber mit Begriffen wie "Macht", "Waffe" und "Krieg" an - ja, das sagt a l l e s über dich, deinen Charakter aus. 
 
12. Zu, Zitat "Männer verlieben sich in Weiblichkeit, nicht in Stärke." siehe meine Ausführungen oben, unter Punkt 3, 4, 6 und 7. 
 
Reife, intelligente, selbstbewusste, reflektierte Frauen verlieben sich in Männer, die - wie sie, diese Frauen selbst - intelligent, erkenntnis- und urteilsfähig, prosozial (!), verantwortungsvoll, fürsorglich, couragiert (Zivilcourage), mitfühlend, reflektiert, humorvoll, liebevoll, solidarisch, loyal, versöhnungsfähig, selbstkritisch, ehrlich, gewissenhaft, liebesfähig sind. 
Nicht in Machos, Chauvis, Paschas, Narzissten, Psychopathen, Incels, misogyne Maskulinisten, die Geld, Reichtum, Titel, Posten, Karriere, Macht, Ruhm, "Erhabenheit", Heroismus, Erfolg, Sieg für (männliche) Stärke halten, obgleich all das demonstrativer Ausdruck von Kompensationsverhalten, Selbstbetrug, Schwäche und Unreife ist. 
 
Und wenn Männer, Zitat "keine Konkurrenz", keinen Kampf, keine "Härte" wollen: dann hört einfach selbst endlich damit auf, so destruktiv, unreif, so schwach (!) zu sein.
Emannzipation: müssen Männer selbst je persönlich und gemeinsam leisten, das ist nicht Aufgabe von Frauen, die sich bereits emanzipiert haben - und dafür von Männern massiv beschädigt, misshandelt, sogar getötet wurden und weltweit nach wie vor täglich werden: Vergewaltigung, Femizid, Prostitution/Freiertum, Porno, FGM (weibliche Genitalverstümmelung), "häusliche" Gewalt: psychische und physische Gewalt gegen Frauen: Männergewalt. Toxische Männlichkeit. 
 
Exakt: Frauen wollen keine solchen kranken, kaputten, destruktiven, unreifen, patriarchal-autoritären, misogynen, liebesunfähigen Männer - sie wollen nicht die Therapeutin ihres Partners sein. 
Was du hier in typisch narzisstischer Manier tätigst, ist DARVO, Täter-Opfer-Umkehr, Manipulation, Selbstbetrug. 
 
Kleiner, lies Erich Fromm, Arno Gruen, Pierre Bourdieu, David Graeber, Gabor Maté - in deinem ureigenen Interesse, für deine persönliche Horizontweitung und augenfällig dringend erforderliche Persönlichkeitsreifung. Du hast es zweifelsohne bitter nötig. 
 
Und Einsamkeit behebt man durch die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen, mit ihnen gemeinsam etwas zu tun, zu unternehmen, zu erleben, sich auszutauschen: real, nicht online. Indem man also Freunde findet, indem Freundschaften überhaupt entstehen, dann wachsen können - dafür brauchen Menschen die Zeit, oft leider auch das Geld (schon, um mobil sein, soziokulturelle Teilhabe in Anspruch nehmen zu können) und die erforderliche körperliche Konstitution, Gesundheit, Wohlbefinden - wer mittellos (materiell arm) und/oder chronisch krank oder altersbedingt anderweitig stark eingeschränkt ist, hat diese Möglichkeiten erst gar nicht. 
 
Mensch braucht lebenslang mehrere (!) Bezugspersonen unterschiedlichen Alters und Geschlechts - nicht einen einzigen Mann, Partner, Ehe. Deshalb sind Ehe und Kleinfamilie schlecht, falsch, enttäuschend, oft beschädigend, auch isolierend. 
Die meiste Zeit haben Menschen n i c h t in Ehe und Kleinfamilie gelebt, sondern in Clans und matrilinearen Lineages - heute ist etwas Ähnliches das Cohousing, siehe alternative Wohnprojekte, Lebensgemeinschaften - leider zumeist wiederum nur vermögenden Menschen zugänglich. 
 
Im Übrigen ist das Video typisch toxisch-männliches, perfides mansplaining - Männer wie "Mario" maßen sich an, Frauen zu belehren, vermeintlich "aufzuklären", ihnen vorgeblich "helfen" zu wollen, Frauen, wie bspw. hier im Video, zu erklären, warum sie, die Frauen, vermeintliche Probleme haben, die, so vorhanden, faktisch von Männern verursacht sind - es ist billigster Manipulations-, Indoktrinierungsversuch und Verdrehung der Tatsachen, gaslighting. 
 
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Aktualisierung am 11. Januar 2019
 
Zur Frage, was "Frauen" an "Männern" attraktiv oder auch sexuell anziehend finden - ich hatte bei twitter gestern eine Art Diskussion hierzu. Mit ausgerechnet einem pick up "artist" (auf meine Nachfrage gab er selbst unumwunden zu, ein pick up zu sein). Im Grunde ist damit bereits alles gesagt.
 
Der Mann reduziert restlos alles auf Biologismus, auf "traditionelle", d.h. patriarchal-autoritäre Rollen-, Geschlechterbilder, rückt mit Pfauen und Schimpansen an und behauptet kontinuierlich pauschalisierend, Frauen bevorzugten große, sportliche Männer, Zitat "mit Ressourcen" - sie würden eher den Arzt oder Architekt als den Bauarbeiter nehmen usw..
 
Die pick up-Methoden bezeichnet er absichtsvoll verharmlosend, irreführend als "flirten". Dass es sich um aggressive Manipulation narzisstisch persönlichkeitsgestörter Männer handelt, die diese Manipulation zum Zwecke des Verfügbarmachens und Unterwerfens von Frauen tätigen und dies wiederum aus kompensatorischen Gründen, da diese Männer massiv verunsichert, mit Komplexität heillos überfordert und von Selbstwertproblematik gezeichnet sind - das erwähnt dieser Mann selbstredend nicht oder aber es wird dies (von anderen) geleugnet.
 
Eben deshalb versuchen sie, die Dinge, die gesellschaftlichen Phänomene und zwischenmenschlichen Verhältnisse, Beziehungen, reduktionistisch zu behandeln, wobei ihnen Pauschalisierung, Schablonen, Etikettierung, Schubladendenken helfen (sollen).
 
Schon der Begriff "gender" (soziales Geschlecht und wie, wodurch es geprägt, geformt wird ...) triggert solche Männer unmittelbar - ausnahmslos jedes Mal. Sie kehren dann sofort die biologischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern heraus, Androgynität bspw. und je persönliche, individuelle Hintergründe gibt es für sie nicht.
 
Männer wie dieser pick up artist gehen davon aus, behaupten jedenfalls, der "Geschmack" von Frauen, ihre Partnerwahl sei rein genetisch bzw. evolutionär bestimmt - sowas wie frühkindliche Prägung und Sozialisation, Kultur, gesellschaftliche Strömungen oder auch religiöse Einflüsse etc. gibt es für solche Männer in Bezug auf Partnerwahl und/oder Sexualität nicht. Es ist vorgeblich alles Biologie und da wird nicht unterschieden zwischen Tieren und Menschen (dem Primaten homo sapiens).
 
Psychologie, Soziologie, gender (soziales Geschlecht) gibt es für solche Männer nicht, auch nicht die Tatsache, dass menschliches Bewusstsein und kognitive Fähigkeiten (wie bspw. komplexes Denken, Analysieren, Differenzieren, Reflektieren inklusive Selbstreflexion, aber auch Phantasie ...) von Menschen sich nach bisheriger Kenntnis von jenen von Tieren deutlich unterscheiden; siehe, dass Menschen daher Erotik kennen und eben nicht nur sexuelle, geschlechtliche Fortpflanzung und Mechanik, inkl. Porno.
 
Klar, so sind die Dinge vermeintlich einfacher, übersichtlicher, leichter fassbar, dabei allerdings weit entfernt von menschlicher, individueller Realität, von je persönlichem Erleben, Wahrnehmen, Reflektieren.
 
Wenn diverse Dinge, Verhältnisse im Umbruch, in Wandel begriffen sind (wie eigentlich, mehr oder weniger offensichtlich, permanent), klammern konservative Menschen sich ängstlich und Halt, Orientierung suchend an Altbewährtes, sie sind aus bekannten Gründen rückwärtsgewandt.
 
Hinzu kommt die narzisstische Kränkung und Persönlichkeitsstörung, die zur Folge hat, dass solche Männer ein patriarchal-autoritäres Menschen-, Welt- und Frauen- sowie Männerbild haben und stark dem selbstschonenden Selbstbetrug unterliegen.
 
Solche Männer sind üblicherweise emotional und sozial unreif - zumeist auch intellektuell - und daher nicht beziehungsfähig, häufig auch nicht liebesfähig, denn Lieben setzt Erkenntnis, Selbstreflexion, Mitgefühl, Verantwortungs- und Fürsorgebereitschaft voraus.
 
Da man(n) die Ursache der zwischenmenschlichen Probleme aber nur ungern bei sich selbst verortet, da man sich dann nämlich mit ureigenen Defiziten, Unzulänglichkeiten auseinandersetzen und diese angemessen bewältigen müsste (was anstrengend, mitunter auch schmerzhaft ist), muss es folglich einen Sündenbock geben - bspw. Frauen bzw. "die" Frau, die mann dann kompensatorisch unterwirft, siehe narzisstisches Streben nach Macht, Kontrolle, Unterwerfung.

Dahinter steht eine Angst vor, ggf. auch Hass auf Frauen, auch das Gefühl, ihnen gegenüber unterlegen und/oder von ihnen (emotional, sozial, sexuell) abhängig zu sein, sich ihnen gegenüber bedürftig zu fühlen. Solche Gefühle erleben und interpretieren pathologische Narzissten als Schwäche - die ihnen unerträglich ist.
 
Was solche Männer im Übrigen auch völlig übergehen, was ihnen nicht einmal in den Sinn kommt oder sie nicht wahrhaben wollen, ist, dass ein Mensch sich nicht von völlig Fremdem angezogen fühlt, sondern dass es eigene Persönlichkeitsaspekte sind, die wir (nicht alle, aber einige) in anderen "wiederfinden", gespiegelt sehen.
Das heißt nicht, dass man damit wiederum nur narzisstisch selbstverliebt, auf sich selbst fixiert ist, sondern dass es wohl ziemlich nachvollziehbar sein dürfte, dass jeder Mensch unterschiedliche Persönlichkeitsaspekte in sich trägt und diese von anderen Menschen unterschiedlich (häufig, intensiv und "zahlreich") angesprochen werden.
Keineswegs ist uns das immer bewusst.
 
Natürlich hat auch das Fremde seinen Reiz und es kann überdies zu Bekantem, Vertrautem werden.
Aber wenn es um Sekundenbruchteile geht, in denen wir unbewusst "entscheiden", wen wir attraktiv oder auch sexuell anziehend finden, so triggert uns meiner Überzeugung nach eher das - und das btw auch optisch, in Bezug auf das Aussehen eines Menschen, das - teilweise, in Facetten - in uns selbst vorhanden ist, in unserem eigenen Äußeren, in unserem Wesen, "Charakter", in unserer eigenen Persönlichkeit; nur dass dies eben nicht je (anderer) Person die gesamte Persönlichkeit des jeweils anderen ist, die unserer gleicht oder ähnelt, sondern zumeist nur einzelne und je verschiedene Aspekte.
 
Und aus eben u.a. diesem Grund kann man sich zu mehreren Menschen gleichzeitig emotional und/oder sexuell hingezogen, von ihnen angesprochen fühlen.
Und unter anderem deshalb unterscheiden sich auch die Beziehungen, die man zu verschiedenen Menschen hat - weil die jeweiligen Menschen unterschiedliche unserer eigenen Persönlichkeitsaspekte ansprechen, zum Tragen, zum Ausdruck bringen.
 
Nach der oben genannten pick up-Theorie dürften Frauen bspw. grundsätzlich nicht von Androgynität angezogen sein, insbesondere nicht sexuell, außerdem auch nicht von "underdogs" - denn die haben ja keine "Ressourcen".
 
Wie gesagt, die konservativ-reduktionistisch, narzisstisch-kompensatorische Sicht ist eine biologistische, androzentrische, maskulistische und patriarchale.
Bloß hilft sie solchen Männern keineswegs bei ihren Problemen mit sich selbst, ihrer Selbstwertproblematik, ihren eigenen Unzulänglichkeiten, Schwächen und mit Beziehungen zu anderen Menschen wie bspw. Frauen - es wird nur ein illusionärer Schleier über all das gelegt, um sich selbst zu schonen und weiterhin selbst betrügen zu können - statt zu reifen. Stattdessen weichen sie aus - sich selbst.
 
Was die Biologie anbelangt, so bin ich nach wie vor überzeugt, dass alle Menschen im Grunde bisexuell veranlagt sind. Dann aber legt sich eben etliches darüber, siehe Prägung, frühkindliche Erfahrungen, Sozialisation, weitere persönliche sexuelle Erlebnisse, Erfahrungen etc..
 
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update 27.10.2020
 
Frauenhass (Misogynie), geschlechterbezogene hatespeech Hasskriminalität, Volksverhetzung und Rechtsextremismus - diese Zusammenhänge kommen in der Justiz, Rechtsprechung erst sehr verzögert an ... . Die Täterpersönlichkeit wird dabei nach wie vor "kaum" berücksichtigt.
 
Gibt es eigentlich (k)einen (straf-) rechtlichen Grundsatz, wonach die Täterpersönlichkeit einzubeziehen ist, in die Entscheidung über Verurteilung? Es dürfte bei Taten gegen Frauen mehrheitlich eine anti-, dissoziale, narzisstische, ggf. auch paranoide PKST zugrundeliegen. 
 
Im Zusammenhang damit steht auch psychische Gewalt, die physischer Gewalt stets voraus- und mit Letzterer auch stets einhergeht, aber leider in Deutschland noch immer nicht als eigener Straftatbestand gilt. grooming, gaslighting, victim blaming ... und Folgen: für Opfer.
 
Es sind Einzelstraftatbestände wie bspw. Nötigung, Beleidigung, Körperverletzung, Vergewaltigung im Zusammenhang mit psychischer Gewalt und ihren bekannten Folgen gerade nicht ausreichend.
 
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"[...] Misogynie ist nicht der Hass gegen alle Frauen. Wenn Frauen sich im Patriarchat angepasst verhalten, gibt es gar keinen Grund für Männer sie zu hassen. Sie sind nützlich und machen den Männern das Leben angenehm, ihre Leistung ermöglicht überhaupt erst das Zusammenleben in einer neoliberalen und kapitalistischen Gesellschaft. In ihrer Nutzbarkeit liegt aber auch die Wurzel des Frauenhasses. Dieser richtet sich explizit gegen jene Frauen, die gegen die patriarchale Werteordnung und die eigene Ausbeutung aufbegehren. Im Patriarchat sind nur Männer Menschen, wenn Frauen als Menschen wahrgenommen werden wollen, fühlen sich Männer angegriffen, das hat schon Simone de Beauvoir festgestellt. Das erklärt auch, warum sich zum Beispiel Trolle im Internet an Frauen abarbeiten, die sie gar nicht kennen, sie haben das Gefühl, dass das widerständige Verhalten der Frauen ein Angriff auf sie selbst ist.
 
Kate Manne zeigt auf, dass Sexismus und Misogynie nicht das Gleiche sind. Sexismus sind die Wert- und Normvorstellungen der patriarchalen Unterdrückung, Misogynie aber ist dessen Exekutive. Der Frauenhass bestraft Frauen für ihr abweichendes Verhalten und Aufbegehren von der verbalen bis zur tatsächlichen Gewalt. Er ist keine Sache Einzelner, sondern diese Einzelnen treten als Agenten eines kollektiven Frauenhasses auf, vom hasserfüllten Kommentator bis zu Hassverbrechen wie den Isla Vista Morden. Die Gesellschaft wird derweil nicht müde werden, entschuldigende Erklärungen für dieses Hass zu finden, die vor Hohn gegenüber seinen Opfern nur so triefen. “Der arme, zurückgewiesene Mann” ist indes nur eine euphemistische Umschreibung dafür, dass Männer mit einer selbstverständlichen Erwartung an Frauen herumlaufen. [...]"
 
Quelle: diestoerenfriedas.de - "`Down girl´ – die Logik der Misogynie", farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
28. September 2019
 
Psychopathie, Narzissmus, Misogynie, Patriarchat, Gewalt, Kompensation
 
Was der patriarchale Mann - von insbesondere "der" Frau - will und was aus welchen Gründen nicht:
 
Der patriarchale, zumeist auch pathologisch narzisstische, antisozial persönlichkeitsgestörte, Mann will keine Frau auf Augenhöhe, keine Gefährtin (als Partnerin), keine Ebenbürtige (auch im Job btw nicht).
 
Er will nicht Herausforderung, Anregung zur eigenen und gegenseitigen Horizontweitung und Persönlichkeitsreifung.

Er will nicht bedürfnisorientiert-fürsorglich g e b e n, sich zurücknehmen, freiwilligen (!) Verzicht leisten: zum Wohlergehen anderer.
 
Er will nicht hinterfragt, kritisiert werden - Kritik erträgt er auch in homöopathischen Dosen nicht; er braucht Bewunderung, Hofierung, gehorsame Gefolgschaft, Untertanen, Mägde, Knechte: für sein ramponiertes, mickriges Selbstwertgefühl, zu seiner (oberflächlichen, vordergründigen) Selbstbestätigung. Um damit seine persönlichen sozialen, emotionalen, intellektuellen, moralischen Defizite, Unzulänglichkeiten - vermeintlich - zu kompensieren.
 
Er will, braucht aus Kompensationsgründen Macht, Kontrolle, Unterwerfung, Ausbeutung - um sich auf diese Weise vermeintlich "stark" fühlen zu können, um seine Privilegien erhalten, seine Egomanie, Selbstsucht ausagieren zu können, ohne sich dafür moralisch, ethisch rechtfertigen, ohne sein Verhalten zu angemessenem Sozialverhalten hin verändern zu müssen: fair, prosozial, mitfühlend, bedürfnisorientiert, fürsorglich, teilend, gebend, kooperativ, solidarisch, loyal, couragiert, feinfühlig, integer, gewissenhaft, verantwortungsvoll, altruistisch zu sein, zu werden, sich zu verhalten.
 
Er will den für ihn leichtesten, bequemsten, lukrativsten Weg gehen - und geht dabei auch skrupellos vor, wenn es sein muss: über Leichen, bspw. als Regierender, politisch Verantwortlicher, Staats"chef".
 
Er will seinem grenzenlosen Hedonismus, seiner Selbstsucht vollständig die Zügel lassen: dürfen, können. Und er hat deswegen keinerlei Gewissenskonflikte, eben da es ihm am hierfür erforderlichen Mitgefühl erheblich mangelt.
 
Der patriarchale Mann will eine Frau als "Partnerin", die sich ihm devot, ergeben unterwirft, die das überdies für "normal", für selbstverständlich hält oder die zu blöde ist, zu erkennen, was geschieht, was er an ihr tätigt und warum.

Er muss sich ihr überlegen fühlen (können). Sie soll ihn bemuttern, umsorgen, ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Belastungen, Sorgen, Nöte ... vollständig unter, hinter seine stellen, sich selbst für ihn aufgeben - das nennt er "natürliche weibliche Hingabe", so auch beim "Sex".
 
Der patriarchale Mann will nicht reifen, sondern trotzig, stur, ignorant, kalt, gewaltsam seinen Willen t o t a l durchsetzen.
 
Wer dies nicht zulässt, mitvollzieht, wird von ihm aussortiert oder, wenn die betreffende Person nicht einfach geht/gegangen werden will, sondern ihn mit seinem antisozialen, missbräuchlichen, beschädigenden Verhalten konfrontiert: vernichtet. Skrupellos.
 
Der patriarchale Mann ist eine unreife, arme Wurst. Und: Er weiß es. Drum ... .
 
Else, manchmal bist du aber auch unerbittlich. - Ist das nicht auch patriarchal? Nein, das ist Geburtshilfe.
 
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Jack Holland - "Misogynie" Jack Holland - "Misogynie" Jack Holland - "Misogynie"

Jack Holland - "Misogynie"

14. September 2024
 
Jack Holland - "Misogynie Die Geschichte des Frauenhasses"
 
Die Geschichte der Misogynie ist die Geschichte des Patriarchats.

Einige der übelsten, fanatischsten Frauenhasser, Männer, waren Platon, Aristoteles, Tertullian und Christen wie Paulus und Augustinus.
Christentum, Bibel, Religion/Ideologie, Patriarchat, Gewalt gegen Frauen: Männergewalt. Toxische Männlichkeit.

Patriarchat ist desktruktiver, selbst- und fremdschädigender, tödlicher Kompensationsversuch von Männern - Selbstbetrug, Schwäche, Unreife.

Die Frau wurde schon bei den Griechen und Römern kategorisiert in entweder "anständige", untertänige, dem Ehemann gehörende Ehefrau - die Frau als Besitz, Eigentum des Mannes - oder "schlechte" Prostituierte - in beiden Fällen galt sie als Magd, Dienerin des Mannes.
Als Opfer von Vergewaltigung wurde die Frau! bestraft.
 
Religion: patriarchale, androzentrische Ideologie, Christentum, AT, Bibel

Paulus muss extreme Minderwertigkeitskomplexe und ausgeprägten Selbsthass gehabt haben, wie etliche Männer noch heute, versuchte er, das durch Frauenhass zu "kompensieren". Sex-, L
ust-, Leibfeindlichkeit.
 
Für Tertullian - Religion, Christentum, Kirche, Patriarchat - sind Frauen der leibhaftige Teufel, die Ursache allen Übels, das Böse schlechthin.
Pathologische Misogynie: weil der Mann der Frau als sexuellem Wesen nicht widerstehen kann: verteufelt er sie. Hass, Gewalt, Femizid.
 
Patriarchale Religion/Ideologie Christentum: Sex-, Leib-, Lustfeindlichkeit.
 
"Erlösung" durch sexuelle Enthaltsamkeit, Selbstkasteiung: Gewalt gegen sich selbst und andere, vor allem: Frauen. Weil der Mann der Frau nicht widerstehen kann, sich von ihr abhängig fühlt.
Religion, Ideologie, Christentum, Patriarchat, Frauenhass: Die Sehnsucht, Begierde der Männer nach der Frau, die sie, die Männer, nicht ertragen, die Frauen dafür - für der Männer Begierde, Verlangen, Abhängigkeit von der Frau - büßen lassen, bestrafen: Frauenhass, Männergewalt.
Siehe "Wüstenväter, Züchtigung": KRANK!
 
Augustinus - Jack Holland: "(...) die furchtbare Verzweiflung seines Ringens mit dem eigenen körperlichen Verlangen (...)".
Der patriarchal-autoritäre, toxische, religiös/ideologisch gläubige Mann bestraft die Frau dafür, dass er sie begehrt, BRAUCHT.
 
Siehe auch den Marienkult, Jungfrauenkult: die "keusche, jungfräuliche Mutter" - abartig kranke Männerphantasien: sex-, leib-, frauenfeindlich. Weil die Frau als Mutter Leben gibt, gebiert: auch das eines jeden existierenden Mannes. Nachweislich wahre Tatsache, Realität, Biologie, empirische Evidenz. Ertragen toxische Männer nicht.
 
Nach wie vor drückt sich die "Angst" des patriarchalen, autoritären, konservativen, religiös/ideologisch gläubigen, unreifen Mannes vor der starken, selbstbestimmten Frau in Hass und brutaler Gewalt gegen Frauen aus: täglich, weltweit: Vergewaltigung, FGM (brutale, sadistische, massiv lebenslang beschädigende Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen), Prostitution, Freiertum, Porno, "häusliche" Gewalt, Unterdrückung, Benachteiligung, Ausbeutung, Entwertung, Misshandlung, Femizid.
 
Ich bin nicht und war nie Ehemagd, "Ehefrau". Die Ehe ist eine patriarchale, gewaltgeprägte, frauenfeindliche Institution - von Anfang an und nach wie vor so. Siehe auch Prostitution und Porno.
Ich wollte nie Ehe, einen Ehemann - ich wollte einen Gefährten.
Liebe, Verbundensein: Erkenntnis, Achtung (Wertschätzung), Freiheit, Verantwortung, Fürsorge, Mitgefühl.
Gerne bei Erich Fromm - "Die Kunst des Liebens" nachlesen. Das ist auch mein Verständnis von Liebe, aktivem Lieben.
 
Weltweit jede Frau sollte das Buch von Jack Holland - "Misogynie Die Geschichte des Frauenhasses" - lesen, dessen Inhalt kennen. Und mehr noch: jeder Mann.
Religion, Ideologie, Patriarchat, Frauenhass, Gewalt, Männergewalt, toxische Männlichkeit.
 
Es gab und gibt übrigens auch schöne Männer: reife, reflektierte, selbstkritische, couragierte, integre, mitfühlende, empfindsame, prosoziale, liebesfähige, liebenswerte Männer.
David Graeber war ganz gewiss ein solcher Mann. Vermisse ihn sehr.
 
Weitere von mir geschätzte Männer waren/sind bspw. Erich Fromm, Arno Gruen, Albert Camus, Pierre Bourdieu, Robert Jensen.
 
Ihr heuchlerischen Christen und Juden, vor allem gläubige Männer, die ihr den Islam anprangert, seid selbst die ärgsten Frauenfeinde!
Kein Mann, der Frauen wertschätzt, kann einer patriarchalen Religion/Ideologie anhängen: Judentum, Christentum, Islam. "Gott", Bibel, AT: Misogynie.
 
Christentum, Christen, "Gott", Bibel, Religion/Ideologie, katholische Kirche, "Missbrauch": von christlichen, gottgläubigen Männern, Priestern, Klerikern getätigte Vergewaltigung.
"Zölibat" ist krank!: sex-, leib-, lust-, frauenfeindlich und damit lebensfeindlich.
 
Friendly reminder: Ablasshandel, Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Frauenhass, Femizid, "Ketzerei", Folter, Mord, Inquisition, Kirche, Gewalt, christliche Sekten, Evangelikale, sexueller Missbrauch, Kindesmisshandlung - Gewalt, Destruktivität.
 
"Gott", Monotheismus, Religion/Ideologie, Christentum, Judentum, Islam, Bibel, AT - Patriarchat: Gewalt, Rache, Vergeltung, Strafe, Hass, Sadismus, Folter, Mord - toxische Männlichkeit.
Totale Destruktivität. Selbst- und Fremdschädigend. Krank!
 
Noch ein Mal:
Patriarchat ist toxische Männlichkeit, ist destruktiver, selbst- und fremdschädigender, gewaltgeprägter Kompensationsversuch. Selbstbetrug. Schwäche. Unreife. Männergewalt.

"Eine Krankheit namens Mann", Spiegel-Artikel:
"Zunehmend setzt sich unter den Genforschern die Einsicht durch, dass das  vermeintlich starke Geschlecht in Wirklichkeit ein Mangelwesen ist."
 
 
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Jack Holland - "Misogynie Die Geschichte des Frauenhasses" Jack Holland - "Misogynie Die Geschichte des Frauenhasses" Jack Holland - "Misogynie Die Geschichte des Frauenhasses"
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Jack Holland - "Misogynie Die Geschichte des Frauenhasses"

 
... und dann stolperst du über sowas: "Sex Gott Methode, wie bekomme ich eine Frau ins Bett" - über solchen abstrusen, unterirdischen Schund - und du fragst dich, wieviele verzweifelte Männer sich an so etwas halten - statt von und mit den Frauen, mit denen sie Sex haben, zu lernen, zu erfahren, sich zu entwickeln.

Zitate aus dem Schund: "Techniken", "verzauberte Häschen", "Dominanz", "Sex-Gott-Methode", "dass sie dich um Sex anbettelt" und allen Ernstes: "Frauen möchten unterworfen werden" ... .
 
pick up artists, Maskulisten
 
Wie verzweifelt, ahnungs-, kenntnis- und erfahrungslos oder auch ignorant, empathielos, geistig minderbemittelt und vor allem misogyn muss mann sein, solchen Dreck zu kaufen, zu glauben oder gar "anzuwenden" zu versuchen. Rhetorische Frage.
 
Nochmal: Frauen sind keine Gebrauchsgegenstände, keine Objekte, keine willenlose Puppen, die es zu manipulieren, zu unterwerfen, zu entwerten, zu besitzen gilt.

Wie k r a n k muss ein Mann sein, der das denkt, glaubt, will. Wieviel Angst muss er vor Frauen, vor deren Lusterzeugung, -erfüllung, -intensität, vor seinem eigenen Versagen, vor Zurückweisung, Ablehnung haben.
 
Es ist doch erbärmlich. Ehrlich. Ja, da kommt mir jeglicher Respekt abhanden - vollständig.
 
Ich fasse es einfach mal wieder nicht. Aber mich wundert auch nichts mehr ... .
 
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