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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Pronomen, Geschlecht, Biologie, Identität, Politik, Gesellschaft

 
update 28. August 2022
 
"Menschen mit Uterus", LGBTQIA, Pronomen, trans, Transgender, Meschen mit fronthole, backhole, tophole, Männer mit "weiblichem Penis", Geschlecht, Biologie, Biologismus, Frauen, Entwertung, Frauenrechte, Transition, Identität, "Selbstbestimmungsgesetz", Bundesregierung, Regenbogenideologie
 
Das alles hat nichts, nicht das Geringste mit "Toleranz, Vielfalt, Minderheitenschutz, Solidarität" zu tun, auch nur wenig mit Sex. Aber ja: Es geht um Identität und Biologie. Menschliche. Und es geht darum, Geschlecht auszumerzen.
 
Denn mit biologischem Geschlecht geht Fortpflanzung einher - bei Frauen also mehrheitlich Menstruation, Zyklus, Sex, Schwangerschaft, Geburt, Gebärmutter, Eierstöcke, Brüste, Abtreibung und schließlich Wechseljahre. Seit Jahrtausenden von Männern annektiert.
 
Darum geht es. Geschlecht Frau, Biologie, Geschlechtlichkeit bei Menschen, Identität, Patriarchat, Transhumanismus.
Seltsam nur, dass Transen sich Langhaarperücken aufsetzen, schminken, Röcke, Kleider tragen ... Antiquiertes Frauenbild: von Männern.
Gibt´s schon Transen als Leihmütter? Und sind Transen auch von FGM betroffen: "weiblicher" Genitalverstümmelung?
 
Biologie und Biologismus sind nicht dasselbe. Nur nochmal randläufig.
 
Wieviele Transen werden vergewaltigt, weil Männer sie für - biologische ;) - Frauen halten?
Wenn "Transfrauen" vorgeblich Frauen "sind" - wieviele heterosexuelle Männer wählen eine Transe als Prostituierte, um "sie" als Prostituierte zu benutzen? Stichwort "sexwork, sexworker".
Wiederhole auch diese Frage nochmal: Wieviele "Transfrauen" haben abgetrieben? Wieviele waren/sind schwanger, wieviele haben Kinder spontan (vaginal) geboren? Wieviele Transfrauen menstruieren?
 
Frauen sind keine "Menschen mit Uterus". Dies ist eine Frauen entwertende, entwürdigende, objektifizierende Bezeichnung, die biologisches Geschlecht und alles bekannte Einhergehende leugnet, unsichtbar machen, offenbar ausmerzen will.
 
Seit Millionen Jahren gibt es bei Menschen zwei biologische Geschlechter. Das ändert sich auch nicht durch ein perfide sogenanntes "Selbstbestimmungsgesetz", durch vermeintlich "gefühltes Geschlecht" oder Frauen, die keinen Uterus oder keine Eierstöcke oder Brüste m e h r haben.
 
Sind Männer demgemäß, siehe "Frauen ohne Uterus", auch Menschen "ohne Uterus, Eierstöcke, Brüste"? Sagen wir zukünftig also "Menschen mit/ohne Unterus"? Oder sind Menschen, die man bisher als Männer bezeichnete, "Menschen mit Hoden und Penis"?
 
Frauen sind dies aufgrund ihres angeborenen Geschlechts. Und eben nicht objektartige Träger einzelner biologischer, funktionaler ud/oder sexuell benutzbarer Organe, Körperteile, Körperattribute.
 
Es geht um Biologie, Sex, Identität und Frauenrechte.
Und um Ideologie. Regenbogenideologie.
 
Siehe das Beispiel Regenbogenfahne, Regenbogenflagge - und wofür sie einst stand: Friedensbewegung, PACE, NATO-Gegner. Von Regenbogenideologen annektiert.
Siehe das Beispiel Gendern.
Siehe "LGBTQIA".
 
Bundesregierung
 
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29. August 2022
 
Nochmal: LGBTQIA oder auch LGBT, LGBTQ so zusammenzufassen, ist sowohl widersinnig als auch perfide, denn LGBA ist sexuelle Neigung, Präferenz, QTI bezeichnet geschlechtliche Identität.
Die sexuelle Neigung bezieht sich auf zwei unterschiedliche biologische Geschlechter.
 
Wer bspw. lesbisch ist, präferiert Sex und/oder auch Beziehungen mit biologischen Frauen, wer schwul ist, mit biologischen Männern. Asexuell ist einigermaßen selbsterklärend.
 
Trans, Transgender, queer, inter hingegen leugnet das Gegebensein biologischen Geschlechts.
 
Wenn du als biologische Frau bspw. lesbisch bist, willst du gerade nicht Sex mit einer Transe, einer "Transfrau", also einem "Mann mit weiblichem Penis", der sich als Frau fühlt und/oder als das verkleidet, das er unter "Frausein, Weiblichkeit, weiblichen Attributen" versteht, damit assoziiert.
 
Trans meint, es sei möglich, das angeborene biologische Geschlecht durch Verhalten, Kleidung etc. und/oder medizinische Eingriffe, Hormonbehandlung, Operationen nicht nur ändern, abwandeln, sondern in sein Gegenteil verkehren zu können. Das: ist faktisch unmöglich. Nachweislich.
 
"Transfrauen" sind keine Frauen und werden es niemals sein (können). Transmänner sind keine Männer und werden es niemals sein (können).
Inter, Intergeschlechtlichkeit, Zweigeschlechtlichkeit, siehe auch "Hermaphroditismus, Zwitter", ist etwas völlig anderes und sehr selten.
 
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Nachfolgender Text wurde ursprünglich bereits am 21. Januar 2022 auf twitter von mir geschrieben. Da das Thema sich bisher noch nicht "erledigt" hat, füge ich ihn nun auch in den blog ein.
 
Ich definiere mein Geschlecht über Biologie - Menstruation, Schwangerschaften, Geburten, Stillzeiten ... und wahrnehmbaren sowie spürbaren Folgen: an meinem Körper - die es gibt, die nicht dasselbe ist wie Biologismus, und über meine Erfahrungen als Frau in dieser Gesellschaft seit Kindheit bis heute.
 
Mein biologisches (siehe auch Sexualität) und soziales Geschlecht - in beiden Fällen: Frau - ist nicht einziger, aber durchaus erheblich relevanter Teil meiner Persönlichkeit.
 
Wer als biologisches Mädchen geboren wird, leidet de facto weltweit nach wie vor unter patriarchalen Strukturen, Verhältnissen, Traditionen, Umgangsweisen, Zuschreibungen, Benachteiligungen, Unterdrückung, massiver Gewalt bis hin zum Femizid.
 
So lange es Femizide, Prostitution, d.h. Frauenkauf - euphemisiert "sexwork" genannt, Porno, FGM (weibliche Genitalverstümmelung) und in BDSM mehrheitlich männliche Doms und weibliche Subs gibt, spielt euer pubertäres cis-he-she-them-it-dasPronomenmussmit-Spiel alleine.
 
Nein, ich definiere mich als Frau nicht (nur) über Vulva, Vagina, Gebärmutter, Brüste, aber Leiblichkeit i s t nun einmal auch Biologie und wir alle kommen nicht ohne Geschlechtsorgane zur Welt.

Nein, es ist n i c h t alles nur Sache von Erziehung, Kultur, Bezeichnung.
 
Und ja, das biologische und soziale Geschlecht gibt es - jeweils: in Verbindung - und es hat mit Identität (-sbildung) und Persönlichkeitsentwicklung zu tun - wie unsere Leiblichkeit grundsätzlich.

Es ist nicht alles Ideologie oder Verhandlungssache.
 
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30.12.2022
 
Definiere begründet, fakten-, evidenzbasiert, nicht-biologistisch, was weshalb grundsätzlich, basal Männlichkeit und was Weiblichkeit ist, kennzeichnet, ausmacht: unabhängig von Zeit, Gesellschaft, sozialer Schicht, Kultur, Religion, Ideologie.
Bin gespannt. ;)
update 24./25.Juni 2022
 
Das eine ist Biologie, biologisches Geschlecht: seit Millionen von Jahren Realität, das andere - Menschen auf körperliche Merkmale und/oder Funktionen reduzieren - ist Biologismus, Sexismus, Diskriminierung, Objektifizierung, Entmenschlichung. Menschen, Frauen verachtende Ideologie.
 
Und deshalb wird sexuelle Orientierung/Präferenz und sexuelle Identität gleichgesetzt: weil das seit Jahrtausenden verfolgten, diskriminierten, misshandelten, beschädigten, ermordeten Frauen so gut hilft? Femizid, Vergewaltigung, FGM (weibliche Genitalverstümmelung) ... .
 
LGBTQIA
Wie oft muss man noch wiederholen, dass und warum das Unsinn, einfach falsch und gefährlich ist? Das eine ist sexuelle Präferenz, Neigung (LGBA: homo-, bi-, asexuell - hetero kommt da ja gar nicht erst vor). Das andere ist sexuelle, geschlechtliche Identität (TIQ).
 
Und nein: sexuelle Orientierung, Präferenzen, Neigungen, Interessen sind gerade n i c h t dasselbe wie sexuelle, geschlechtliche, persönliche Identität.
Und Identität ist weit mehr als nur sexuelle, geschlechtliche.
 
update 18. August 2022
 
Was ich grundsätzlich (noch) nicht verstehe: Wer kann ernstlich freiwillig eine SelfID, siehe auch eID (Personalausweis), digital wallet, ID2020, digitale Identität für sich selbst und andere wollen? Begreifen diese Menschen tatsächlich das Ausmaß und die Folgen dessen nicht?
 
Vielleicht mal andenken, was dieses gegenwärtig verschärfte Agenda Setting bzgl. Trans, "Selbstbestimmungsgesetz", Gender, Flinta, Pronomen, Geschlecht, Identität ;) mit dem WEF, "Great Reset", Transhumanismus, Totalitarismus zu tun haben könnte.
update 13. Februar 2022
 
In der Schule meiner Tochter wechseln die 13-Jährigen aktuell ihre "Pronomen" täglich, inkl. Vornamen, mit denen sie angesprochen werden wollen. Es i s t pubertär und derzeit inflationärer "Trend". Wie Corona. Geht beides vorbei. :)
 
Es ist völlig okay, deine Lebensform im Laufe deines Lebens öfter zu ändern und entsprechend zu labeln. Heute Katze, morgen Hund, übermorgen Schwein-Nashorn-Fledermaus-Wal in einem. Stündlich wechselnd mit Baum, Blume oder auch Element: Ich bin LuftFeuerErdeWasser.
 
Ja: Sowas lassen sich Menschen einfallen, zelebrieren es, die keine tatsächlichen Sorgen, Nöte, Probleme zu bewältigen haben oder in der Pubertät stehengeblieben sind oder jeden Mist konformistisch, unhinterfragt mitmachen, weil er gerade als opportun, als "moralisch" gut gilt.
 
Es geht keineswegs nur, vorrangig oder grundsätzlich darum, wer wie, mit welchem Pronomen, angesprochen werden will, sondern darum, wer wen aus welchen Gründen wie benachteiligt, konsumiert, ausbeutet, unterwirft, beschädigt und was das mit biologischem Geschlecht und Patriarchat seit Jahrtausenden zu tun hat.
 
Wir wissen aus der Medizin, dass biologische Frauen aufgrund von bspw. Hormonen, Stoffwechsel eine andere Medikation brauchen als Männer.

Wir wissen, dass biologische Frauen üblicherweise Brüste und/oder Vulva, Vagina haben, so geboren werden, menstruieren, gebären, stillen können. Biologie. Seit Jahrmillionen so bestehend. Ob sie es auch tun, ist nicht entscheidend, es geht darum, dass und warum es biologischen Frauen üblicherweise, natürlicherweise, mehrheitlich seit Jahrmillionen so angelegt ist. Biologie.
 
Die Jahrtausende währende, weltweit durch biologische ;) Männer getätigte Unterdrückung, Benachteiligung, Ausbeutung, Misshandlung, Beschädigung, Entwertung der - biologischen und sozialen - Frau basiert gerade auf dieser Biologie.
 
Nochmal: Nein, das Patriarchat entstand nicht, weil es Biologie, zwei biologische Geschlechter gibt, sondern weil biologische Männer sich biologischen Frauen unterlegen und von ihnen abhängig fühlten und das nicht ertrugen.
 
Patriarchat ist Kompensationsversuch.
 
Frauen wurde immer wieder einzureden versucht, sie litten unter einem "Penisneid" - womöglich gibt es gar nicht wenige Transfrauen, die unter einem Gebärneid leiden - so schließt sich der Kreis zum Beginn des Patriarchats.
 
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update 16. März 2022
 
Frage mich auch immer wieder, was es Frauen bringt, alles Mögliche - Äußerliches - zu "fälschen" - oder zeigen sie sich einem Sexual-, Beziehungspartner nie nackt: ungeschminkt, ohne shaping-Unterwäsche (Bauch-, Postraffer, Pushup-BHs), ohne künstliche Wimpern, Fingernägel, Haarteile ... ?
 
Und warum tun Frauen, die nicht durch bspw. Unfälle oder Erkrankungen "entstellt" sind, sich das an: Brust-OPs, Scheidenverengung, Schamlippenverkleinerung, analbleaching, "Schönheits-OPs" an Nasen, Lippen, Augen, Silikon in den Brüsten ... ? Was soll der Dreck?!
 
Ja, sicher ist es immer eine persönliche, individuelle Entscheidung, aber die grundsätzliche Frage ist doch: Was gilt für wen weshalb, zu welcher Zeit, aus welchen Gründen, als schön, attraktiv und wer findet was an sich selbst (deshalb!) "unattraktiv", defizitär, hässlich?
 
Und warum tun all das so viel mehr Frauen als Männer?
Eben: Das fragwürdige gängige "Schönheitsideal" und das Bezogensein auf äußerliche Attraktivität bei mehrheitlich nach wie vor Frauen - mehr als bei Männern, die auch einfach klug, witzig oder sogar "toxisch" sein dürfen. ;)
 
Ich habe mich selbst (relativ früh) als androgyn gesehen, "eingeordnet". Nicht, weil ich ein Problem mit Frausein hatte/habe, sondern weil ich "das" sowohl an mir als auch anderen - Frauen und Männern - persönlich am attraktivsten fand/finde.
Und das betrifft (bei mir) nicht nur Äußerlichkeiten - ich mag persönlich weder "sehr weibliche Formen" (große Brüste, breite Hüften ...) noch "sehr männliche" (Muskelpakete, "Gorrillamännchen") - sondern auch das Verhalten, siehe bspw. Machismo und/oder Devotsein, jeweils wiederum auf sowohl Frauen als auch Männer bezogen.
 
Warum sich wer wie mit welchem bzw. dem ihr/ihm angeborenen biologischen und/oder sozialen Geschlecht identifiziert oder dies gerade nicht (kann, will):
 
Es hat sicher mit bisherig gemachten Erfahrungen zu tun, so meine Vermutung - mit sowohl sozialen, gesellschaftlichen als auch biologischen sowie auch sexuellen und natürlich mit Prägung und Erziehung.
 
Vielleicht hinterfragen viele es auch einfach nach wie vor nicht, vor allem dann nicht, wenn sie entweder grundsätzlich nicht darüber nachdenken (wollen/können) oder wenn sie tatsächlich mit sich einfach zufrieden sind - körperlich, leiblich und bzgl. ihres sozialen Geschlechts. Siehe bisher und vor allem in Kindheit und Jugend gemachte Erfahrungen.
 
Üblicherweise kommt es zu inneren und ggf. auch "äußeren" Konflikten, Diskrepanzen ... ja auch erst dann, wenn man selbst und/oder andere von diversen Normen abweichen und das als belastend, falsch ... betrachtet, behandelt wird.
Und das betrifft ja nicht "nur" das soziale und/oder biologische Geschlecht (Geschlechthaben, Geschlechtsein), sondern auch anderweitig Leiblichkeit (siehe Erkrankungen, Behinderungen ...) und auch das Sozialverhalten ... .
 
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update 21. August 2022
 
Wenn man das, siehe oben verlinkten EMMA-Artikel, liest, kann man eigentlich nur weinen.
Trans, Gender, "Transition", "Selbstbestimmungsgesetz" ... .
Gehirnwäsche, Gewalt, Misshandlung, Leid. Vieles irreversibel. An jungen Menschen vollzogen, getätigt, verbrochen.
 
Hormonbehandlung, Mastektomie!, Hysterektomie! vorgenommen von Erwachsenen, Ärzten, "Gutachtern": bei jungen, organisch gesunden Frauen - weil sie entweder nicht ins Rollenklischee pass(t)en und/oder lesbisch waren/sind und/oder durch Sexismus belastet ... .
 
"Sam Weil man damit aussagt, dass man auf biologische Frauen steht – und daher in der Regel nicht auf Penisse. Aber Transfrauen sind eben oft Frauen, die Penisse haben. Und da man als Lesbe folglich nicht auf Transfrauen steht, gilt das als transphob."
 
"Sam Es geht einfach superschnell, dass man diese Trans-Identität aufgedrückt kriegt – und sie sich auch selbst aufdrückt. Man bekommt von der Trans-Community vermittelt, dass es transphob sei, wenn jemand dein Trans-Sein in Frage stellt.
Deshalb gibt es viele Eltern, die sich überhaupt nicht mehr trauen, irgendwas zu sagen."
 
"Ich nehme jetzt Östrogentabletten. Die greifen aber auf Dauer meine Leber an."
 
"Ellie Ich hatte starke Schmerzen in der Gebärmutter. Als ich damit zu dem Gynäkologen gegangen bin, der mir das Testosteron verschrieben hatte, sagte der: „Die Gebärmutter ist halt ein schmerzhaftes Organ.“ Und es stimmt ja auch nicht, was viele Ärzte behaupten:
 
Dass ein weiblicher Körper, dem man Testosteron verabreicht, dadurch ein komplett männliches System wird."
 
Was habt ihr diesen jungen Frauen angetan ! ! ! ES IST EIN VERBRECHEN. So scheinbar harmlso als Transition und p e r f i d e als ausgerechnet Selbstbestimmungsgesetz bezeichnet.
 
"Ellie Ich habe meinen Gynäkologen gefragt, ob Testosteron das Krebsrisiko erhöht. Er hat gesagt, da gäbe es wohl eine Studie, die zu diesem Ergebnis gekommen ist, aber die sei nicht ernst zu nehmen. Ein anderer Arzt hat mir schon erklärt, dass meine Lebenserwartung sinkt, aber das war mir egal. Ich war 16. Gedanken über meine Gesundheit habe ich mir da gar nicht gemacht. Das kam erst später."
 
Sie war 16! Ich wiederhole: Ihr Täter seid Verbrecher! Wieviel Kohle habt ihr damit bereits gescheffelt?
 
"Es war für mich: Transition oder Suizid. Und das ist eben auch ein Problem: Dass Therapeuten und Ärzte diese Hormongabe durchgewunken haben, obwohl da ein Mensch mit Essstörungen vor ihnen saß, der seinen Körper total abgelehnt und selbstverletzendes Verhalten gezeigt hat. Die hätten erkennen müssen, dass ich in diesem Moment keine gesunde Entscheidung für mich treffen konnte."
 
Was sind das für Ärzte, Therapeuten, Gutachter?!? Die nicht ansatzweise in Betracht ziehen, was eigentliche Ursachen solcher Symptome, Beschwerden sind:
 
Rollenklischees, Stereotype, Sexismus schon in/ab Kindheit, Konformitätsdruck, Unkenntnis, Vorurteile, Ausgrenzung, Mobbing, soziale Isolation, Pubertät und typische Selbstfindungs-, Entwicklungsbegleiterscheinungen: Hormonsystem, "Gehirn im Umbau", Unsicherheit, Selbstwert ...
Vielleicht auch familiäre und/oder anderweitig gesundheitliche und/oder soziale, finanzielle Probleme, Zukunftsängste, Existenzsorgen, Druck, der von Gesellschaft, Schule, Eltern, Regierung auferlegt wird, erste sexuelle und Beziehungserfahrungen, die schmerzhaft sind ... .
Aber deshalb ist man nicht "in/mit falschem Geschlecht geboren", muss man nicht das biologische Geschlecht - und damit auch das soziale ? ;) - ändern lassen, damit lösen sich etliche Probleme augenfällig gerade n i c h t. Im Gegenteil. Sie werden nur noch sichtbarer.
Faktisch wird durch Transition der gesamte Biologismus und Sexismus nur noch zusätzlich erhärtet, zementiert, verschärft:
 
"Ellie Man muss auch schauen, um wessen Interessen es eigentlich geht. Oft heißt es ja, es sei besser für ein Kind, so früh wie möglich zu transitionieren.
Es müsse dann nicht zweimal durch eine Pubertät gehen. Aber die Frage ist doch: Geht es wirklich um das Kind? Oder geht es darum, dass das Kind unser Bild von einem „richtigen“ Jungen oder einem „richtigen“ Mädchen nicht stört. Und dann muss man abwägen. Und das braucht Zeit.
Es geht aber oft alles so schnell, das habe ich ja selbst erlebt."
 
"Nele Ich habe schon oft von Detransitionierern wie uns gehört, die Schwierigkeiten haben, Therapeuten zu finden. Weil die Therapeuten ausschließlich nach dem transaffirmativen Ansatz arbeiten und sich schwer tun, jemanden auf dem umgekehrten Weg zu begleiten und zu unterstützen."
 
"Sam Ich habe vergeblich versucht, die Kosten für die zweite Namensänderung von meinem Therapeuten erstattet zu bekommen, weil er eine Fehldiagnose gestellt und mit mir auch gar nicht die vorgeschriebenen 30 Therapiestunden absolviert hat. Er hat aber die Termine einfach eingetragen und ich kann nicht beweisen, dass es de facto nur drei Stunden waren. Ich habe auch darüber nachgedacht, das Krankhaus wegen Körperverletzung zu verklagen, weil ich dort nicht richtig aufgeklärt wurde. Aber Prozesse gegen Krankenhäuser sind sehr schwer zu führen, und ich habe Angst, so einen Prozess zu verlieren und dann auf noch mehr Kosten zu sitzen.
 
Nele Ich habe darüber auch nachgedacht. Meiner Ansicht nach haben die Gutachter eine Fehldia­gnose gestellt und sollten mir zumindest das Geld für meine Kosten zurückerstatten.
Aber ich habe für eine Klage kein Geld und selbst wenn ich es hätte, hätte ich im Moment nicht die Kraft für so ein Verfahren."
 
"Deshalb musste ich Östrogen nehmen, und ich fand es absurd, meinem eigentlich gesunden Körper noch mehr Hormone zuzuführen. Und ich begriff dann auch, dass ich nie die Chance gehabt hatte, meinen natürlichen Körper kennenzulernen."
 
"Das Testosteron kurbelt den Stoffwechsel an und macht mich dünner, es lässt meine Hüften und meine Brüste verschwinden. Und ich habe verstanden, dass die Übersexualisierung meiner Brüste der Grund dafür war, dass ich meine Brüste so stark abgelehnt habe. Und ich habe meine Rollenbilder hinterfragt: Frauen waren für mich liebe, nette, folgende Personen, immer freundlich, hilfsbereit und konfliktscheu. Das wollte ich einfach nicht mehr sein. Aber so wie ich es vorher gehasst habe, als Frau gesehen zu werden, habe ich mich dann zusehends unwohl damit gefühlt, als Mann gesehen zu werden, weil ich damit wieder in einer neuen Schublade war. Es ist also auch meine politische Überzeugung: Ich habe verstanden, dass ich nicht als Frau in dieser Gesellschaft leben konnte, weil diese Gesellschaft nicht gut mit Frauen umgeht."
 
"Mir wurden auch Freundschaften aufgekündigt, ich wurde als TERF bezeichnet (= Trans Exclusionary Radical Feminist, also: radikale Feministin, die Transmenschen ausschließt, Anm. d. Red.) und in den sozialen Netzwerken blockiert."
 
Hier: bekennende "TERF" - radikalfeministisch. 
 
"Denn unser wichtigstes Ziel ist Sichtbarkeit. Wir wollen, dass die Erfahrungen von Detransitionierern gehört werden. Sam Es ist sehr wichtig, dass wir aufklären, damit andere Mädchen und junge Frauen nicht in dieselbe Situation kommen wie wir."
 
So wichtig, dass es diese couragierten, offenen, reflektierten jungen FRAUEN gibt, die andere informieren, sich austauschen, sich solidarisieren!
 
21.08.2022
 
Was mich persönlich betrifft:
 
Ja, ich habe auch seit meinem 10. Lebensjahr vorzugsweise kurze Haare getragen. Ja, ich wurde in diesem Alter auch immer wieder mal für einen Jungen gehalten, fand das damals schon amüsant. Nein, ich wollte nie ein Junge, Mann sein oder werden.
 
Und da ich auch heute noch/wieder relativ "schlank" bin, habe ich mich seit vielen Jahren schon selbst als "androgyn" gesehen - und hatte nie ein Problem damit. Im Gegenteil: mir gefällt es. Grundsätzlich, nicht nur an mir.
 
Ich hatte auch nie ein Problem mit der Größe meiner Brüste. Als ich vorübergehend, in Pubertät, mal etwas mehr Fleisch auf den Knochen hatte, infolgedessen auch größere Brüste, haben sie mich nur genervt, ich musste sogar BH/Bustier tragen - total unangenehm.
 
Was mich allerdings seit meinem 19. Lebensjahr (SWS u. Geburt von Sohn) und dann nochmal durch/nach zweiter Schwangerschaft und Geburt (Tochter), im Alter von 33 Jahren, belastet, sind die durch Geburt und Dammschnitte verletzten, versehrten Genitalien und die durch Stillen und Milchabpumpen zerstörten Brüste - da es das Brustgewebe beschädigt, vor allem die katastrophale Milchpumpe (die ich hatte).
Es hat mir von all dem leider vorher niemand etwas gesagt, mich darauf vorbereitet - keine Hebamme, kein Gynäkologe. Mutter: gab es ja nicht.
 
Weitere seit Jahren vielfach belastende, einschränkende Folge der beiden Schwangerschaften und Geburten ist (m)eine Gebärmuttersenkung. All diese körperlichen Beschädigungen, auch schmerzhafte Menstruation: weil du eine Frau und Mutter (geworden) bist.
 
Dennoch und prophylaktisch schon mal sorry an die (biologischen) Männer: Nein, ich hatte nie "Penisneid", ganz im Gegenteil ... . Ich möchte mit euch wahrlich nicht tauschen. Ich finde es eigentlich auch schön, Leben, Kinder, Menschen gebären zu können. Mich stören die Umstände:
Der Sexismus, die Misogynie, die ganze medizinische Überwachung, Bevormundung auch rund um Schwangerschaft, Geburt, Menstruation, Wechseljahre, Abtreibung, dass du auch als mehrfache Mutter noch über "fuckability" verfügen sollst, dass du als frühe Mutter lebenslang versehrt bist.
 
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Zur "Dokumentation", Nachvollziehbarkeit, nochmal ein wenig Bildmaterial. Da war ich 9 Jahre "alt". Und ich mag meinen "leicht athletischen, zugleich feingliedrigen Körperbau" auch heute noch. Nur dürfte ich heute, mit 49, gerne etwas gesünder sein ... . Zur "Dokumentation", Nachvollziehbarkeit, nochmal ein wenig Bildmaterial. Da war ich 9 Jahre "alt". Und ich mag meinen "leicht athletischen, zugleich feingliedrigen Körperbau" auch heute noch. Nur dürfte ich heute, mit 49, gerne etwas gesünder sein ... .

Zur "Dokumentation", Nachvollziehbarkeit, nochmal ein wenig Bildmaterial. Da war ich 9 Jahre "alt". Und ich mag meinen "leicht athletischen, zugleich feingliedrigen Körperbau" auch heute noch. Nur dürfte ich heute, mit 49, gerne etwas gesünder sein ... .

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