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Sabeth schreibt

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Polyvagaltheorie - Autonomes Nervensystem und Angst, Gefahr, Wut, Aggression, Gewalt, Armut, Depression, Stress, Schmerz, Rückzug, Trauma, Bindung, Beziehung, Heilung, Sicherheit

 
Polyvagaltheorie - Autonomes Nervensystem und Angst, Gefahr, Wut, Aggression, Gewalt, Armut, Depression, Stress, Schmerz, Rückzug, Trauma, Bindung, Beziehung, Heilung, Sicherheit
 
Anhand der Polyvagaltheorie wird der Zusammenhang von Bindung, Beziehung, Selbstregulation durch (!) Co-Regulation und Angst, Aggression, Flucht, Kampf, (dauerhaftem) Stress, Sucht, Rückzug, Erstarrung, Immobilität, Ohnmacht, Trauma - also Leiblichkeit (ANS und gesamter Organismus) - und Heilung, Wohlbefinden, Gesundheit, Selbstwirksamkeit, Resilienz, Sicherheit (Geborgenheit) nochmals deutlich, anschaulich.
 
Siehe zum Genannten auch die unten verlinkten blog-Einträge.
Mit besonderem Verweis auf Emmanuel Lévinas und Maurice Merleau-Ponty sowie Sandor Ferenczi, Gabor Maté, Johann Hari, Joachim Bauer, Arno Gruen und Erich Fromm.
 
Unabdingbar für Gesundheit, Wohlbefinden, Ausgeglichenheit, "inneren Frieden", Selbstwirksamkeit, Resilienz, Heilung ist - immer wieder, nicht nur in der (frühen) Kindheit - Unterstützung, Beistand, Halt von außen, auf Basis von Empathie, Mitgefühl, Vertrauen: Bindung, Beziehung, damit ein beschädigter, versehrter, intensiv belasteter, hilf- und haltloser, ggf. auch traumatisierter Mensch sich wieder - mit unentbehrlicher, erforderlicher Hilfe von anderen, vertrauten, zugewandten, empathischen, wohltuenden Menschen, durch Co-Regulation - selbst regulieren kann. Durch Verbundensein.
 
Auch hier wird nochmals verdeutlicht, dass und warum Strafe, Haft, soziale Isolation, Einsamkeit, Ausgrenzung, das Erschweren, Verunmöglichen von Beziehung, Bindung, Berührung nur massiv schädigend sein können - für Individuum und Gesellschaft.
update 21. Februar 2021
 
Du wirst deine (Substanz-) Sucht nicht bewältigen, indem du immer wieder mal das Suchtmittel (dessen Konsum) reduzierst oder auch ganz weglässt.
 
Du wirst deine Beziehungsunfähigkeit, ggf. auch bestehenden pathologischen Narzissmus, nicht bewältigen, indem du dauerhafter, stabiler, langfristiger, tiefer Bindung, Beziehung ausweichst, davor fliehst (in oberflächliche, unverbindliche, kurzzeitige und/oder nur über Distanz funktionierende Kontakte).
 
Du wirst deine Urbeschädigung, dein Versehrtsein, Verletzt-, Beschädigtwordensein, dein Trauma - aus deiner Kindheit - nicht bewältigen, indem du es verdrängst, leugnest oder es dir gar nicht erst bewusst machst.
 
Heilung wird nur - allmählich und langfristig - gelingen auf Basis von Selbsterkenntnis (statt Selbstbetrugs, Selbstflucht, Abwehr, Verweigerung, Verpanzerung, Verdrängung), Bewusstwerdung, Schmerzzulassen, Persönlichkeitsreifung und durch Anregung, empathische, mitfühlende, aufmerksame Unterstützung, Begleitung, Halt, Zutrauen "von außen": durch andere Menschen - via Beziehung. Auch dann, wenn es sich bei dieser untertützenden Person um Therapeut_in handelt.
 
Mensch ist lebenslang verletzlich und bedürftig. Leiblich. (Leib ist nicht gleichbedeutend mit Körper.)
 
Ohne Urvertrauen kein Selbstvertrauen, kein Selbstwertgefühl.
 
Bei etlichen Menschen (rings um den Globus) ist kein Urvertrauen vorhanden, konnte es in der (frühen) Kindheit nicht entstehen, sich ausbilden. Mit bekannten, wahrnehmbaren Folgen.
 
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update 26. Mai 2021
 
Und da wir so lange schon wissen, wie lebenslang prägend Kindheit, der bedürfnisorientierte Umgang der Bezugspersonen (bspw. Eltern) mit Kindern ist, sollten wir alles dafür tun, diesen Bezugspersonen solchen Umgang tatsächlich zu ermöglichen. Wir sind jedoch nach wie vor weit entfernt von effektiver Prävention.
 
Möglich, realisierbar wäre indessen so vieles: fängt beim Beheben von Armut an, weiterhin sollte keine Bezugsperson alleine für Kind/er sorgen müssen: allein alleinerziehend, dies wäre abwendbar durch cohousing, und brauchen Bezugspersonen ausreichend Zeit, Muße, Stichwort Erwerbsarbeit.
 
Immaterielle, psychisch-emotionale Grundbedürfnisse, insbesondere von Kindern nach Bindung. Dazu nicht nur Bowlby, Gabor Maté, Erich Fromm lesen, sondern auch Frans de Waal. Siehe auch die Harlow-Versuche: soziale Deprivation, Mangel an Bindung und Folgen dessen.
 
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