Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Anmerkungen zum Coronavirus, Covid-19, SarsCoV2 und Umgang damit Teil 2 - Kollateralschäden

 
Ich finde so einen globalen lockdown und weitere Coronamaßnahmen ja auch sehr praktisch, lassen sich damit politisch doch gleich zwei fette Fliegen mit einer Klappe schlagen:
 
- die CO2-Emissionen sind weltweit (zumindest vorübergehend) deutlich gesunken
 
- vor allem aber ließen und lassen sich damit global all die nicht-funktionalen, unnützen, kapitalistsich nicht maximal gewinnbringend verwert- und ausbeutbaren Ballastexistenzen drastisch dezimieren.
 
Denn diese waren und sind es, die von den wirtschaftlichen, gesundheitlichen, sozialen und psychischen Folgen, den sogenannten "Kollateralschäden" der globalen politischen Coronamaßnahmen wissentlich (!) am härtesten, insbesondere auch existenziell vernichtend, tödlich getroffen wurden und werden.
So bekanntlich vor allem materiell arme sowie alte und chronisch kranke Menschen, gering und nicht-qualifizierte Tagelöhner, Geflüchtete, Kinder, Frauen, (alleinerziehende) Mütter und weitere vulnerable, benachteiligte, zumeist vielfach belastete, bereits versehrte, beschädigte, ausgegrenzte Menschen(gruppen).
 
Und die Vernichtung all dieser Menschen, Ballastexistenzen, ließ sich dabei weitgehend sauber, blutfrei, bürokratisch, nicht-militärisch, kostengünstig und dennoch weltweit effektiv erzielen. - Ein rundum gelungener Coup also. Überdies unter vehement verlautbarten Solidaritätsbekundungen eben jener, die diese Maßnahmen vollzogen sowie auch jener, die sie lautstark befürworteten und ihnen - in ihrem nur je persönlichen Interesse, zu ihrem nur eigenen Wohlergehen und aufgrund ihrer Angst um vorrangig sich selbst, denn mit den Ballastexistenzen solidarisiert man sich ja gerade nicht (weder jetzt noch zuvor) - allzu bereitwillig folg(t)en.
 
Wozu so ein Virus doch brauchbar ist ... .
 
-
 
Wieviele, nicht nur, aber gerade auch ältere, alte, chronisch kranke, pflegebedürftige und sterbende Menschen litten - nicht nur, aber auch in Deutschland - mit welchen Folgen verstärkt unter Einsamkeit, unter sozialer Isolation: wegen, in Folge der Coronamaßnahmen?
 
Jeder einzelne (!) Mensch, der wegen der Maßnahmen einsam sterben musste, ist einer zu viel, gleich, wie jung oder alt er war.
 
H i e r endet definitiv die Verhältnismäßigkeit, Vernunft und Verantwortung und jedenfalls meine Toleranz für die regierungspolitischen Coronamaßnahmen bzw. deren nicht wiedergutmachbare, schädigende bis sogar tödliche Folgen - gleich, wo, in welchem Land: wenn es um basalste ethische Fragen, Themen, Bereiche geht: Geburt, Krankheit, Sterben.
 
Gerade hier hätte weltweit regierungspolitisch jeweils alles (!) möglich gemacht - statt verboten und unterlassen - werden müssen (durch bspw. Schutzanzüge, medizinischen MNS, Hygienemaßnahmen), um Solidarität tatsächlich zu leben, zuzulassen, regierungspolitisch zu fördern - und Mitmenschlichkeit, Mitgefühl, unentbehrliche, lebensnotwendige emotionale, soziale, existenzielle Unterstützung für nicht nur, aber insbesondere Bedürftige: Kinder, Kranke, Alte, Sterbende sowie weitere versehrte, benachteiligte, vielfach oft schon langjährig belastete Menschen.
 
Und das gerade durch direkten, realen, nicht-virtuellen sozialen Kontakt, regelmäßige, häufige Besuche, Belgleitung, praktische, unbürokratische, bedürfnisorientierte Unterstützung sowie insbesondere auch wohltuende, heilsame, nicht-sexuelle Berührung.
 
Die Würde des Menschen ist unantastbar?
 
Und wie intakt ist das (jedem Menschen angeborene) M i t g e f ü h l, die basale, intrinsische Moral also, und wie ausgereift das je persönliche Differenzierungsvermögen, die Reflexionsfähigkeit und Persönlichkeitsreife zahlreicher Zeitgenossen eigentlich - bzw. warum nicht? Mit bekannten, wahrnehmbaren Folgen.
 
-
 

Corona-Krise trifft arme und benachteiligte Kinder weltweit besonders hart und gefährdet ihre Zukunft

www.tdh.de

 
update 14. September 2020
 
Infektionszahlen WHO
 
Wer - Medien - berichtet eigentlich wann, wo und wie oft seriös und informativ darüber:
 
- welche Menschen (Alter, chronische Vorerkrankungen, beruflich erhöhtes Risiko, Geschlecht, genetische Disposition ...) in welchen Ländern (!) aus welchen Gründen ein erhöhtes Infektionsrisiko und/oder ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf und erhöhte Sterblichkeit haben - damit genau hier ursächlich (!)
angemessen angesetzt, vorgegangen werden kann/könnte
 
- welche Faktoren für ein erhöhtes Infektionsrisiko bzw. für schweren Verlauf und ggf. auch erhöhte Sterblichkeit ursächlich oder erheblich mitbeeinflussend sind, wie bspw. schlechte Hygieneverhältnisse, marodes Gesundheitssystem/schlechte medizinische Versorgung vor Ort (wo und warum jeweils), belastende Lebensverhältnisse (Armut, Enge ...)
 
- wo welche und wieviele Menschen wieder genesen sind
 
- wo welche und wieviele Menschen einen nur leichten oder auch symptomlosen, beschwerdefreien Verlauf während und nach der Infektion hatten/haben
 
- warum wird nicht auch parallel getestet und intensiv beforscht, wer aus welchen Gründen wie lange wie hohe Immunität hat und welche Faktoren hierfür maßgeblich sind?
 
- warum werden medial, in Nachrichten, stattdessen immer wieder, immer noch n u r augenfällig tendenziös, manipulativ die Infektionszahlen und Sterbezahlen genannt, nicht aber in verschiedenen Medien ausführlich, in Dokumentationen ..., über oben Aufgezähltes berichtet?
 
-
 
 
Grippe-Impfung Spahn CDU
 
Was ein Unsinn: Mehr Kinder bzw. Kinder generell gegen Grippe impfen lassen. Wo längst klar ist, dass Kinder n i c h t intensiver SarsCoV2 übertragen und die Impfung nicht gegen jede Influenza schützt, außerdem Nebenwirkungen hat.
 
Ausgerechnet Kinder sollen jetzt dafür herhalten, dass Risikogruppen vorgeblich durch Grippeimpfung von Kindern "geschützt" werden. Und das, obwohl klar ist, dass die Grippewelle milder verlaufen ist und verlaufen wird: aufgrund der Hygieneregeln, Abstand halten und MNS.
 
Angemessen zu schützen sind die Risikogruppen. Es hat nichts mit Solidarität zu tun, andere zu derem nur vermeintlichen, nicht tatsächlich effektiven Schutz leiden zu lassen oder gar zu beschädigen, siehe jedoch die massiven Kollateralschäden der Coronamaßnahmen: weltweit.
 
Reicht die Masernimpfpflicht noch nicht? Wieviel Autoritarismus und Repression noch - von Spahn, Seehofer, CDU, Union? Und bei der "Sonntagsfrage" liegt die CDU vorn. - W i e blöde sind die Befragten eigentlich. #niewiedercdu #btw21
 
Kommt als nächstes also die Grippeimpfpflicht und sobald es für Pharmaindustrie - huhu, CDU: Lobbyismus, Nebeneinkünfte, Interessenkonflikte ... - lukrativ ist, auch die Coronaimpfpflicht?
 
Nochmal: für wie blöde haltet ihr die Bevölkerung? Genau.
 
Und nochmal, was ich am 18.03.2020 bereits fragte:
Und dass Virologe Alexander Kekulé für McKinsey tätig war und einen Preis des Verbandes der Chemischen Industrie VCI erhalten hat sowie auch den Publizistikpreis der GlaxoSmithKline-Beecham-Stiftung und dass auch Virologe Christian Drosten den GlaxoSmithKline-Förderpreis erhalten hat, könnte nicht auf Interessenkonflikte hindeuten?
Drosten ist unzweifelhaft der Hofvirologe.
Ob hierzu mal jemand professionell, seriös journalistisch-investigativ recherchiert?
 
-
 

Daraus ein höheres Übertragungsrisiko von Kindern auf andere Personen (v.a. auf Erwachsene) abzuleiten (JONES et al., 2020a), widerspricht der Beobachtung, dass bei den meisten gesicherten SARS-CoV-2 Nachweisen bei Kindern eine erwachsene Kontaktperson (z.B. ein Elternteil) die Ansteckungsquelle war. Relevanter ist, dass Kinder im Vergleich zu Erwachsenen offensichtlich keine erhöhten Viruskonzentrationen in den oberen Atemwegen aufweisen (JONES et al., 2020a; L’HUILLIER et al., 2020). [...]
Zahlreiche Erkenntnisse sprechen gegen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch Kinder.

krankenhausghygiene.de

"[...] Tatsächlich kommt die WHO im Anhang ihres Berichtes zu dem Ergebnis, dass die Qualität der Belege für die Wirksamkeit fast aller damals untersuchten Maßnahmen als niedrig oder sehr niedrig einzuschätzen ist. Einzig mit Blick auf die möglichen Effekte von Handhygiene und Maskennutzung (S. 13), und dies vornehmlich in klinischen Kontexten (S. 11), benotet die WHO die Qualität der Fakten als moderat oder hoch.
 
Demnach gibt die WHO in ihrem Bericht vom Oktober 2019 zu, dass es kaum bis keine verlässlichen Hinweise für die Wirksamkeit der verbleibenden Interventionen wie Social Distancing, Reisebeschränkungen oder Ausgangssperren gibt.
 
Interessanterweise handelt es sich bei diesem WHO-Dokument nicht um das einzige Dokument, das zu diesem Ergebnis kommt. Bereits 2009 hatte das European Centre for Disease Prevention and Control's (ECDC) seinen "Guide to Public Health Measures to Reduce the Impact of Influenza Pandemics in Europe" veröffentlicht, welcher ganz ähnliche Tabellen zu einem sehr ähnlichen Set von Maßnahmen enthält (S. 3ff) und ebenfalls von geringfügigen bzw. unbewiesenen Effekten von insbesondere Social-Distancing-Maßnahmen und Reisebeschränkungen berichtet.
Ähnlich wie im Fall der WHO hat die äußerst dürftige Faktenlage das ECDC nicht davon abgehalten, eben jene Maßnahmen zu empfehlen, für deren Wirksamkeit zuvor keine wissenschaftlichen Belege gefunden werden konnten.
 
Bemerkenswert ist der ECDC-Bericht zudem, weil er auf Seite 1 eine frühe Version einer mittlerweile weltbekannten Flattening-the-curve-Abbildung einschließlich der dazugehörigen Argumentationskette enthält: [...]
 
Vergangenen Oktober fand die WHO wissenschaftlich robuste Belege für die Wirksamkeit von gerade einmal zwei der aktuell implementierten oder diskutierten Maßnahmen: Handhygiene und Maskentragen (in Institutionen des Gesundheitssystems). Die Qualität der wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit aller anderen Maßnahmen wie Social Distancing, Contact Tracing, Reisebeschränkungen und Hausarrest bezeichnete sie hingegen als niedrig oder sehr niedrig.
Wenige Monate später empfiehlt die WHO dann genau jene Maßnahmen, für deren Wirksamkeit sie kurz zuvor keine zuverlässigen Beweise finden konnte.
 
Der Widerspruch zwischen diesen beiden Ereignissen kann nun nicht einfach mit dem Hinweis aufgelöst werden, dass sich das WHO-Dokument von 2019 auf pandemische Influenza bezieht, während die COVID-19-Krise durch einen anderen und möglicherweise viel gefährlicheren Virus ausgelöst wurde. Denn zum einen bezieht sich die WHO auf Seite 3 des besagten Dokuments ausdrücklich auf ein neuartiges Virus, für das noch keine Grundimmunität in der menschlichen Bevölkerung besteht. Und zum anderen würden die aktuellen WHO-Empfehlungen dann noch fragwürdiger erscheinen: Wenn man das Coronavirus für den gefährlicheren Erreger hält, warum sollte man dann auf eine Liste von Maßnahmen setzen, deren Wirksamkeit sich nicht einmal gegen Grippe belegen lässt?
 
Eine naheliegende Lösung für den Umgang mit dem Selbstwiderspruch der WHO wäre es, sich bei den Maßnahmen auf jene zu beschränken, für deren Wirksamkeit die WHO wissenschaftliche Belege von zumindest moderater Qualität finden konnte. Dies wären Handhygiene und der Einsatz von Masken (in klinischen Kontexten) - möglicherweise ergänzt um Maßnahmen, die die WHO nicht untersucht hat, die sich aber im Kontext aktueller empirischer Studien als plausibel herausstellen.
 
Eine weniger naheliegende Lösung läge dahingegen in der Hoffnung auf die kombinierte Wirksamkeit einzeln wirkungsloser Maßnahmen und in dem Versuch, diese Hypothese im Rahmen eines Ereignisses zu überprüfen, das dann als das größte, teuerste und verheerendste Sozialexperiment in die Geschichte der Menschheit eingehen könnte."
 
 
"[...] Diese Einigkeit kann auch nicht dadurch gewonnen werden, dass aus kritischen Stimmen pauschal als Verschwörungstheoretiker oder in Anlehnung an die Klima-Skeptiker zu "Corona-Leugnern" gelabelt werden. Vielmehr ist es die Akzeptanz eines fruchtbaren Dissens und der beständige respektvolle Diskurs, das Abwägen, das Streiten und das beständige Prüfen, was langfristig eine echte gemeinsame Orientierung in der Krise schafft.
 
Gegenwärtig stehen wir diesbezüglich noch am Anfang. Durch die Vielzahl kritischer und honoriger Stimmen ist aber ein erster Schritt in die richtige Richtung getan. Diesen gesellschaftlichen Diskurs zu führen und auszuhalten muss das Ziel sein. Wenig hilfreich hingegen scheint ein regierungsseitige vorgenommenes und seiner Rhetorik nach paternalistisches Einstimmen der Bevölkerung auf eine "neue Normalität" für lange Zeit.
 
Begrüßenswert hingegen ist, wenn eine buntgemischte Gruppe mit unterschiedlichen Berufsbiographien den Weg in die Öffentlichkeit und somit in den Diskurs sucht. So meldeten sich Juli Zeh (Autorin und Juristin), Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen), Julian Nida-Rümelin (Philosoph und Ex-Kulturstaatsminister), Christoph M. Schmid (Ökonom), Thomas Straubhaar (Ökonom) sowie Alexander Kekulé mit einem Debattenbeitrag im Spiegel zu Wort und plädierten für einen Weg aus dem Lockdown, der die Güter Gesundheit und Freiheit gegeneinander aussöhnt. Ein Vorschlag zur Güte, der gesamtgesellschaftlich diskutiert werden sollte, um mit Maß und Ziel erfolgreich durch diese außerordentliche Zeit zu schreiten. [...]"
 
 
"[...] Warum aber wurde die Verbreitung eines neuen Influenzavirus zur gefährlichen Pandemie erklärt, das nicht einmal ein Zehntel jener tödlichen Erkrankungen verursacht hat, wie es bei der normalen Wintergrippe der Fall ist? Wieso wurde gerade jetzt eine so große Impfkampagne gestartet? Kritiker werfen der UN-Organisation vor, nur darauf gewartet zu haben, eine über Jahre aufgebaute Maschinerie in Gang zu setzen.

Ende Januar dieses Jahres befragt der Gesundheitsausschuss des Europarates in Straßburg die WHO und Pharmaindustrie zur Schweinegrippe. Bereits vor Ausrufung der Pandemie habe es Verträge mit einzelnen Regierungen für den Ankauf von Impfstoffen gegeben, betont der Arzt Wolfgang Wodarg, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter, bei der Anhörung:

„Eine ganze normale, eine stinknormale Grippe zu einer Pandemie hoch zu stilisieren: Was dazu geführt hat, dass die Geschäfte dann plötzlich anfingen, zu laufen. Und dass das, was die pharmazeutische Industrie die ganze Zeit vorbereitet hatte, dann endlich auch in bare Münze umgesetzt werden konnte.“

Bis Anfang Mai 2009 war auf der WHO-Internetseite zu lesen: Eine Pandemie sei die Ausbreitung eines neuen Influenzavirus, das – so wörtlich – „zu weltweiten Epidemien mit enormen Zahlen von Toten und Kranken führt“. Diese Definition wurde abgeändert. Nun kommt es nicht mehr so sehr darauf an, ob ein Virus tödlich sein kann, sondern ob es sich rasend schnell verbreitet. Die Ausrufung der weltweiten Ausbreitung der Schweinegrippe sei zurecht erfolgt, heißt es in einer schriftlichen Erklärung der WHO.

Dennoch bleibt der Vorwurf bestehen, dass die Pharmalobby eine wichtige Rolle gespielt haben könnte. Viele Grippeforscher, die als Experten in maßgeblichen Kommissionen mitbestimmen, seien eng mit der Pharmaindustrie verbunden, beschreibt die Organisation Transparency International den Zusammenhang:

„Was wir immer kritisch überprüfen, ist die Unabhängigkeit von medizinischen Sachverständigen. Und da stellt sich heraus, auch in Deutschland, bei der Arzneimittel-Kommission der deutschen Ärzteschaft beispielsweise, dass man eben kaum Sachverständige findet, die nicht auch als Sachverständige von der entsprechenden Herstellerindustrie in Anspruch genommen werden",“

sagt Anke Martiny, Vorstandsmitglied der Anti-Korruptionsorganisation. Sie fordert die Offenlegung von Interessenkonflikten:

Tatsache ist: Die Pharmaindustrie verdient bestens am Pandemiealarm der WHO. Allein die Bundesländer bestellten 50 Millionen Impfstoff-Ampullen. Die Kosten: rund eine Milliarde Euro. Vor allem drei große internationale Pharmaunternehmen haben sich den lukrativen Markt gesichert: der britische Konzern GlaxoSmithKline, die Schweizer Novartis und die französische Sanofi.

Größter Gewinner ist GlaxoSmithKline, der weltweit zweitgrößte Pharmakonzern.
Anfang Februar gab er ein kräftiges Umsatzplus bekannt. 2009 steigerte das Unternehmen seinen Gewinn um 20 Prozent auf 5,5 Milliarden Pfund – auch dank der Schweinegrippe. [...]
 
Die Unsicherheit bleibt. Und die Frage, ob die Menschen einem erneuten Aufruf zur Impfung folgen würden. Anke Martiny, Vorstandsmitglied von Transparency International, ist eher skeptisch:

„Impfung ist ja im Grunde etwas Vernünftiges, und man muss alles daran setzen, dass die Bevölkerung die entsprechenden Stellen, die so etwas dann durchsetzen müssen, nicht in Zweifel zieht. Sondern, dass man Vertrauen hat in Entscheidungen der Regierung. Und dieses Vertrauen ist jetzt gründlich in den Eimer gegangen durch die Machenschaften um die Schweinegrippe.“

Während sich die Aufregung in Deutschland um die Schweinegrippe längst gelegt hat, gilt nach wie vor weltweit die Pandemiestufe 6. Das Robert-Koch-Institut gibt noch keine Entwarnung. Schließlich zirkuliere das Virus noch in verschiedensten Regionen Europas und der Welt. Doch allen Beteiligten ist klar: Dieses Mal war der Verlauf der Neuen Grippe eher milde. Dieser Umstand müsse genutzt werden, fordert Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit in Berlin:

„Was wir natürlich im Ergebnis der Neuen Grippe auswerten müssen: Haben sich die Strukturen, in denen die Entscheidungen getroffen werden, bewährt? Hat sich die Entscheidung in der Sache als richtig erwiesen? Was lernt man sozusagen aus dieser Situation?“

Im Klartext: Beim nächsten Ernstfall müsste das Krisenmanagement deutlich besser sein. "
 
 
Farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
 

Diesen Post teilen

Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post