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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Einweglosigkeit

 
Einweglosigkeit
 
Irgendwann
ist für das Gute zu spät
 
Die Krankheit, der Verfall
ist bereits so weit fortgeschritten
dass Heilung, Revitalisierung, Wiederbelebung
nicht mehr möglich ist
 
Die Krankheit
hat sich letal eingraviert
sichtbar
spürbar
in die Haut
in das Gesicht
in den Leib
innen wie außen
verloren
der Kampf
vergeblich
das Warten, Hoffen, Bitten
 
kein Aufbruch
kein Anfang mehr
das Ende
des Schmerzes
nur
noch
erwarten
erflehen
ertragen
 
keine Wege
keine Weite
am Horizont -
Untergang
untergraben
unterlaufen
unterworfen
entleert
verwehrt
versehrt
zerstört
 
kein Weg
kein Wort
keine Hand
aus Vernichtung
 
Irgendwann -
vollendete Überleblosigkeit
unumkehrbar
verwegt
 
verewigt
 
-
 
 
 

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