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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Wenn Narzissten und Psychopathen die Welt regieren - kompensatorisches Machtstreben, autoritärer Charakter, Identifikation mit dem Aggressor, freiwillige Knechtschaft, Schwarze Pädagogik, Sadismus ...

 
Wenn Narzissten und Psychopathen die Welt regieren - kompensatorisches Machtstreben, autoritärer Charakter, Identifikation mit dem Aggressor, freiwillige Knechtschaft, Schwarze Pädagogik, Sadismus ...
 
Es gibt so viele Menschen, die sich unsozial, antisozial bis sadistisch verhalten und entscheiden - gerade Menschen in "Führungs-, Entscheidungs-, Machtpositionen" in Politik und Wirtschaft - dass ich davon ausgehe, sie halten all das Negative, Schädigende, das sie tun, das sie anderen antun, selbst für richtig, anderenfalls könnten sie es nicht lange mit sich selbst aushalten; stattdessen unterwerfen diese Menschen sich dem Selbstbetrug, eben um sich selbst, ihre Entscheidungen, ihr Verhalten vor sich und anderen irgendwie moralisch vermeintlich rechtfertigen zu können.

Deshalb halte ich den Selbstbetrug für letztlich und tatsächlich die schwerwiegendste menschliche Schwäche, da sie, d.h. der Selbstbetrug, alle anderen erst "ermöglicht", verdeckt, "rechtfertigt" bzw. Verdrängung dieser anderen Defizite und Unzulänglichkeiten ermöglicht.

Der Selbstbetrug dient einzig der kompensatorischen Selbstschonung - zumeist zu Lasten anderer.


Es müsste in dieser Welt - in Schulen, in "Erziehung", im zwischenmenschlichen Miteinander - viel mehr um Verantwortung, Solidarität und vor allem je persönliche Integrität sowie um Mitgefühl gehen. Persönlichkeitsentwicklung, prosoziales Verhalten. Würde all dies gefördert (statt zerstört) und nicht - wie bisher, wie im globalen patriarchalen Kapitalismus - Konkurrenz, Leistung, Kampf, Hierarchie, Macht, Gewalt, so kämen wir allmählich zu weltweit lebenswerteren Verhältnissen.

Das Gegenteil passiert jedoch nach wie vor und wird von der Mehrheit (?) der Menschen offenbar für richtig gehalten, jedenfalls für "normal", zumeist auch für "alternativlos", sonst riefen sie nicht nach "mehr Sicherheit", nach Strafe und strebten nicht Reichtum, Besitz, Titel oder "Ruhm" an, sondern hätten völlig andere Ziele, Ideale, Werte: tatsächliche, gelebte Parität, Säkularismus, transnationale sowie je regionale Kooperation, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Gemeinwohl, Gewaltlosigkeit, Herrschaftslosigkeit, bedürfnisorientierte Unterstützung und Fürsorge, Selbstbestimmung, Verantwortung, Mitgefühl, Liebe, Frieden.

Dass Menschen all das zuletzt Genannte zu leben durchaus möglich ist, dass sie dazu sehr wohl fähig sind, dass "der" Mensch eben n i c h t "des Menschen Wolf", dass er nicht "von Natur aus schlecht, böse, schwach" ist, beweisen all jene Menschen, die sich aus freien Stücken anderen Menschen, anderen Lebewesen gegenüber mitfühlend, prosozial, fair, gewissenhaft, nicht-paternalistisch fürsorglich, altruistisch verhalten wollen und können - dies auf Basis intrinsischer (nicht religiös, ideologisch oktroyierter) Motivation/Moral, auf Basis also von Mitgefühl und Verantwortungsbereitschaft - die sich für das Wohl anderer, auch ihnen völlig fremder Menschen, auch Tiere und Pflanzen engagieren, die nicht kompensatorisch-narzisstisch, unreif nach Macht und Unterwerfung oder egoman, selbstsüchtig, ignorant, unreflektiert nach Reichtum, Ruhm streben, sondern nach tasächlichem Gemeinwohl: aller Menschen weltweit.

Solche Menschen werden von Hassenden, von pathologischen Narzissten, selbstsüchtigen Machtgeilen, Spaltern und Selbstbetrügern bekanntlich abwertend als "Gutmenschen" bezeichnet. Denn sie selbst sind aus diversen Gründen nicht (mehr) in der Lage, sich in angemessener, gebotener, prosozialer Weise miftühlend, reflektiert, sozial, emotional und intellektuell reif zu verhalten, drum ertragen sie die "Güte" anderer nicht, diskreditieren diese deshalb.
 
Mit Nietzsche:
"Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind."
(aus "Menschliches, Allzumenschliches")
 
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update 07. Oktober 2022
 
Kriege, gewaltvolle Konflikte gab und gibt es weltweit von jeher und so lange, als es autoritäre, patriarchale, pathologisch narzisstische - und deshalb kompensatorisch! machtgeile - Männer und Ideologien gibt.
 
Sämtliche sogenannte Matriarchate (matrilinear und/oder matrifokal lebende Gemeinschaften, Kulturen) weltweit - auch die heute noch bestehenden - kennzeichnet Gewaltfreiheit.
 
Das hat nichts mit Biologie zu tun, ist auch nicht Biologismus: das "Mutterrecht" (J. J. Bachofen), das "mütterliche Prinzip" (E. Fromm), sondern gründet sich auf Empathie, mehr noch auf Mitgefühl und auf Fürsorge, Verantwortung, Liebesfähigkeit.
 
Entscheidend ist dabei: Das Mitgefühl auch mit dem Gegner, "Feind".
Nur auf dieser Basis ist Verzeihen - nach erfolgter, angemessener Wiedergutmachung, Ausgleich - und Versöhnen möglich.
Mit Autoritarismus, "Härte", Strafe, Rache, Vergeltung ist Frieden nicht zu erlangen.
 
Das Streben nach Macht - somit immer auch nach Kontrolle, Unterwerfen, "Beherrschen", also: Objektifizierung von Subjekten, Menschen - ist ein stets narzisstisch-kompensatorisches.
Es ist Ausdruck von Schwäche, Unreife, nicht Stärke, nicht Souveränität.
 
Es gibt btw durchaus auch autoritär eingestellte, sich entsprechend verhaltende Frauen, wie u.a. das Beispiel der Marie-Agnes Strack-Zimmermann veranschaulicht.
 
Dass solche autoritären Menschen nicht selten religiös geprägt, häufig auch so "erzogen" sind, stellt dabei im Übrigen keinen Widerspruch dar, ganz im Gegenteil. Sämtliche monotheistischen, abrahamitischen Religionen/Ideolgien sind bekanntlich genau das: patriarchal-autoritär.
 
29.12.2021
Wer einen "Gott", eine "übergeordnete Instanz", ein "metaphysisches Prinzip", Konstrukt braucht, will, proklamiert, um sich moralisch, d.h. fair, prosozial zu verhalten, offenbart damit seinen je persönlichen Mangel, Defizit an Mitgefühl und intellektueller, emotionaler Reife.
 
"Das moralische Gesetz in mir", wie Kant es formuliert, ist nichts anderes als intrinsische - nicht: ideologisch, religiös oktroyierte - Moral, als die Urbasis jeglicher (rationalen) Ethik: das jedem Menschen wie auch anderen Primaten angeborene (!) Mitgefühl.
 
21.11.2021
Moralisch zu rechtfertigen hat ein jeder Mensch sein Verhalten nicht vor einem "Gott", einem "metaphysischen Prinzip", Konstrukt, Phantasma, auch nicht vor einem Gericht, einer wandelbaren Justiz, sondern vor sich selbst und mehr noch: vor dem Anderen - mit, neben, durch den er lebt, dem er begegnet, der ihm widerfährt, mit dem er konfrontiert, von dem er herausgefordert, berührt, getragen, gehalten, verletzt, in Staunen versetzt und auf sich selbst zurückgeworfen ist - der ihm auf dem Weg seiner Selbsterkenntnis und sozialen, emotionalen, intellektuellen Reifung unverzichtbar nur sein kann. Auch dann, wenn dies (immer wieder auch) schmerzhaft ist.
 
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update 04.11.2020
 
Das, siehe oben verlinkten EMMA-Artikel, überrascht jetzt aber niemanden oder? Es sollte inzwischen hinlänglich bekannt sein, dass Donald Trump pathologischer Narzisst ist und wie, womit er das permanent, unablässig selbst demonstriert.
 
Es ist btw typisch für malignen Narzissmus, die antisoziale PKST: das stets kompensatorische (!) Streben nach Macht, Kontrolle, Unterwerfung. Ursache ist das mickrige Selbstwertgfühl dieser Menschen, das sie durch ein aufgeblasenes Ego zu kompensieren versuchen, nur das: Macht, Kontrolle, Unterwerfung, Bewundertwerden gibt ihnen das Gefühl von Stärke, Sicherheit.
 
Typisch ist außerdem das intensive Lügen, Täuschen, Manipulieren (bis hin zum gaslighting), die Schuld-, Täter-Opfer-Umkehr (victim blaming), das völlige Fehlen von Schuldeinsicht und Reue, da es pathologischen Narzissten (wie auch Psychopathen, siehe anti-, dissoziale PKST) massiv an Mitgefühl mangelt. Nicht zu verwechseln mit Empathie. Diese Menschen verfügen über sogen. Objektempathie, nur deshalb können sie andere so "gut" manipulieren, sie haben haber keine "Subjektempathie", also kein Mitgefühl.
 
Weiterhin typisch ist für solche Menschen, dass sie andere kopieren, spiegeln, dass sie skrupellos sind, oft auch substanzabhängig und Hypochonder. Sie bemitleiden sich selbst, sehen sich selbst als Opfer, Benachteiligte, Übervorteilte, sind zumeist neidisch, missgünstig, oft auch gierig und geizig, nicht selten auch paranoid und autoritär.
Es sind sehr unreife Menschen, es mangelt ihnen erheblich an Persönlichkeitsreife.
 
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"[...] Wie immer man das Phänomen nennen will, für das die Namen Trump, Le Pen oder AfD stehen – es ist nicht bloß eine Denkweise, sondern eine Gefühlswelt. Wird sie beschrieben, dann fallen Vokabeln wie Hass, Wut, Frust, Sorgen und Nöte. Und so viel steht fest: "Man kann diese Gefühle nicht einfach als zufällig oder den Menschen eingeredet abtun; sie gehören zum Grundbestand der modernen Gesellschaft. Misstrauen, Abhängigkeit, Sich-ausgeschlossen-fühlen, Angst und Desillusionierung fließen in eins zusammen und ergeben einen grundlegenden Zustand des Menschen im heutigen Dasein: das große Unbehagen." Kluge Worte, sie wurden vor 70 Jahren geschrieben.
So lange ist es schon her, dass die beiden Emigranten Leo Löwenthal, ein Deutscher, und Norbert Gutermann, ein Pole, ihre Untersuchung über die Reden rechtsextremer Führer in den USA veröffentlichten (Agitation und Ohnmacht). Ein Jahr später wurde auch ein zweites Buch fertig, das Theodor W. Adorno berühmt machen sollte: die sozialpsychologischen Studien zum autoritären Charakter. Die beiden Werke ergeben ein Bild protofaschistischer Verhetzung, das beklemmend aktuell wirkt. Und das eine Erklärung dafür anbietet, warum Menschen für Hetze so empfänglich sind. [...]

Adorno und seine Mitautoren wenden sich gegen die vulgärmarxistische Vorstellung, rechtsradikale Stimmungen seien einfach der Ausdruck sozialer Missstände. Sie vermuten stattdessen, dass "lange bestehende Sehnsüchte und Erwartungen, Ängste und Unruhen die Menschen für bestimmte Überzeugungen empfänglich und anderen gegenüber resistent machen". Zu diesen Sehnsüchten zählte schon damals, dass der permanente Veränderungsstress endlich aufhören möge. Das ist verständlich, aber doch regressiv: die Verweigerung eines erwachsenen Umgangs mit der Welt. [...]
 
Sie zeigen, dass sich Vorurteile gegen Minderheiten durchaus unabhängig von sozialen Lagen herausbilden. Ein weiterer Befund ist der "Bruch zwischen angeblichem und wirklichem Denken". Etliche Befragte hatten ihre Fragebögen so ausgefüllt, wie sie es für erwünscht hielten ("politisch korrekt", würde man heute sagen) – erst im Gespräch zeigten sie ihre wahren Ansichten, oft in Form neurotischer Fixierungen. Das waren beispielsweise pathologische Überlegenheitsfantasien ("Ich kenne alle Hintergründe") oder auch sexuelle Triebe, die man sich nicht gern eingesteht, sie vielmehr anderen – namentlich den Fremden – zuschreibt, um diese sodann zu verurteilen.
 
Um Verborgenes geht es also. Theodor W. Adorno schreibt in seiner Analyse der Rundfunkreden von Martin Luther Thomas, einem faschistischen Prediger der dreißiger Jahre: "Unter der Maske christlicher Ekstase versteckt sich die Ermutigung zu Heidentum, orgiastischer Entfesselung der eigenen emotionalen Triebe, zur Regression auf die unartikulierte Natur." Der Autor sieht darin einen "Gefühls-Befreiungs-Trick".
 
Namentlich der Faschismus lebe "von dem Mangel an emotionaler Befriedigung in der Industriegesellschaft" und davon, "dass er den Menschen jene irrationale Genugtuung verschafft, die ihnen durch die heutigen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse vorenthalten wird". Der faschistische Führer gebe "ein Modell für das Verhalten, das seine Zuhörer nachahmen und annehmen sollen. Sie sollen sich nicht zivilisiert benehmen, sie sollen schreien, gestikulieren, ihren Gefühlen freien Lauf lassen." So erklärt sich, warum die Anhänger Trumps oder ihre hiesigen Pendants dann besonders jubeln, wenn ihre Idole ein Tabu brechen: Das löst die Spannung zwischen dem, was man sagen darf, und dem, was man sagen will. Entzivilisierung macht glücklich.
 
"Bezeichnend für den Faschistenführer ist ein Hang zu geschwätzigen Erklärungen über die eigene Person", erklärt Adorno weiter. Das sei nicht bloß Narzissmus, "es ist ein Teil des Geheimnisses totalitärer Führung, der Gefolgschaft das Bild eines autonomen Charakters vor Augen zu stellen, der zu sein ihr in Wahrheit verwehrt wird". [...]
 
"Der Agitator", so nennen Löwenthal und Gutermann diesen Typus des Volksverhetzers, "ist sehr besorgt, weil alle Informationsmittel in die Hände der Feinde des Vaterlandes gefallen sind" – Mainstream-Medien, Lügenpresse, man kennt das. Er "spielt mit dem Misstrauen, das seine Zuhörer grundsätzlich gegen alle sozialen Erscheinungen hegen, die in ihr Leben eingreifen, ohne dass sie verstünden, wie das eigentlich geschieht". Zu diesen Erscheinungen rechnen die Autoren ausdrücklich die Immigration.
 
"Der Agitator", fahren sie fort, "kann offenbar voraussetzen, es mit Menschen zu tun zu haben, die unter dem Gefühl ihrer Hilflosigkeit und Passivität leiden. Er kann sich der Zwiespältigkeit dieses Komplexes bedienen, der einerseits einen Protest gegen jede Bevormundung enthält, auf der anderen Seite den Wunsch, beschützt zu werden (...), von einem starken Mann geführt zu werden."
 
Fazit: Das Phänomen, für das die Namen Trump, Le Pen oder AfD stehen, lässt sich nicht allein auf heutige Umstände zurückführen. Nicht nur auf demografische Umbrüche, die Globalisierung oder das Internet. Vor dem "großen Unbehagen" in Überlegenheitsfantasien zu flüchten ist eine dauerhafte Option. Manchmal genügt eine Unwucht im Parteiensystem oder die offenkundige Abnutzung einer Führungsschicht, und es beginnt eine Dynamik, die sich ihren Brennstoff sucht – sei dieser auch "postfaktisch", also herbeifantasiert und zusammengelogen. Er zündet dennoch.
 
Fragt sich nur, was aus alledem zu lernen ist.
Die Studien beschreiben Leute, die längst gegen Erfahrungen immun sind, welche ihre Vorurteile infrage stellen könnten. So stellt sich nach der Lektüre ein Gefühl der Hilflosigkeit ein; zu den Kennzeichen der Frankfurter Schule, der die Autoren angehörten, zählte es, analytisch stark zu sein, aber politisch resignativ. Rückzug ins bessere Wissen.
Politisch lernen lässt sich daraus dennoch einiges:
Überzeugte sind für Argumente unerreichbar, auch wer sich auf ihre Emotionen einlässt, belohnt diese nur. Die Leute leben jedoch inmitten einer Mehrheit, die anders denkt als sie. Daher hängt alles davon ab, wohin diese Mehrheit insgesamt tendiert. Gewinnt der rechte Rand ideologische und emotionale Energie aus seinem Nahfeld, oder verliert er sie daran? Als politische Aufgabe formuliert: Die Radikalen sollen sich nicht wie der Fisch im Wasser fühlen, sondern wie der Fisch an Land. [...]

Nicht die Verhetzten muss die Politik gewinnen, sondern jene, die das "große Unbehagen" empfinden, ohne deswegen schon den Anstand verloren zu haben."
 
Quelle: zeit.de - "Theodor W. Adorno: Der Trick mit der Gefühlsbefreiung", farbliche Hervorhebungen (dunkelblau) habe ich vorgenommen.
23. Februar 2018
 
Und wenn ein Donald Trump nun Lehrer bewaffnen, statt seine Nation endlich entwaffnen will, dann ist auch das nur weiterer Ausdruck seiner umfassenden psychischen Störung/Krankheit - es dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass etliche Menschen (insbesondere und nach wie vor mehrheitlich Männer), die rings um den Globus in Führungs-, Machtpositionen befindlich sind, pathologische Narzissten sind (nennt sich im Fachjargon anti-/dissoziale Persönlichkeitsstörung) - mit allen typischen Symptomen und Folgen:
 
stets kompensatorisches Machtstreben, Unterwerfenwollen, Gier (immer einhergehend: Geiz und meist einhergehend Sucht), Hedonismus, Eskapismus, intensiver Selbstbetrug (eben w e i l Narzissten kein Selbstwertgefühl haben, ihr Selbst nicht lieben, eben deshalb plustern sie kompensatorisch ihr Ego auf, brauchen sie Applaus, Bewunderung, Fans, Untertanen).
 
Dabei führen solche Menschen sich permanent unfreiwilligerweise nur selbst (enttarnend) vor: als peinlich, lächerlich, schwach, defizitär - sie demonstrieren mit ihrem Verhalten also das genaue Gegenteil dessen, das sie verkörpern wollen: Souveränität, Stärke.
 
Sie verwechseln charakterliche Stärke, Größe mit Härte, Strenge, Kälte, Macht und Gewalt.
 
Grund: Sie ertragen die Scham über ihre eigenen Minderwertigkeitskomplexe, Unterlegenheits- und Abhängigkeitsgefühle, ihre ureigenen Defizite nicht. Mit allen Mitteln versuchen sie diese ihre ureigenen Schwächen, Unzulänglichkeiten und insbesondere ihre Scham in Schach, unter Kontrolle zu halten, sie zu verbergen, zu übertünchen.
 
D a s ist die unzweifelhaft wahre Armut: charakterliche, soziale, emotionale, intellektuelle Unreife.
 
Wir müssen hoffentlich, eigentlich, nicht darüber diskutieren, wie absurd es ist, Waffengewalt mit mehr Waffengewalt "bekämpfen" (!) zu wollen, beheben können zu meinen. - Wir wissen: Hier geht es, wie stets, ums Geld, um die Waffenlobby und um die narzisstische Persönlichkeitsstörung und die narzisstische Kränkung all jener, die aus genau diesem Grunde auf Waffen setzen, eine Cowboy-Mentalität an den Tag legen, nach Härte, Strafe, Kontrolle, law and order-Politik, Schwarzer Pädagogik also (Druck, Zwang, Kontrolle, Schikane, Härte, Strenge, emotionale Kälte, Dressur, Strafe - absichtsvolles Schmerzzufügen, Sadismus, Gewalt ) verlangen.
 
Es sind d i e s e Menschen die eigentlichen Täter, die durch ihre Politik, Porpaganda, durch ihre urgeigenen Persönlichkeitsstörungen dafür sorgen, dass es Opfer gibt, die irgendwann selbst zu Tätern werden. Es sei an dieser Stelle daher nochmals auf Joachim Bauers herausragendes Buch "Schmerzgrenze - Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt" hingewiesen.
 
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20. Juni 2018
 
Man muss dazu eigentlich nichts mehr sagen - dass es barbarisch ist, dass es nicht "Abschreckung", sondern menschenverachtend, dass es Sadismus ist, dass es nichts mit "politischer Stärke" zu tun hat, sondern dass es rohe, inhumane, antihumanistische Gewalt ist, die Menschenrechte und Menschenwürde mit Füßen tritt.
 
Man muss sich nur fragen: Was sind das für tatsächlich kranke Menschen - Typen wie Trump, Putin, Erdogan, Assad ... : Es sind sämtlich Konservative und es sind sämtlich pathologische Narzissten (antisoziale PKST). Und für diese Menschen ist es bekanntlich symptomatisch, spezifisches Merkmal, dass es ihnen erheblich an Mitgefühl mangelt und sie stets kompensatorisch nach Macht, Kontrolle (Unterwerfung, Ausbeutung ...) streben - nach Ruhm.

Es müsste ihnen schlicht dieser Nährboden entzogen werden: vollumfänglich. Statt dass ihnen zugejubelt wird, sie überhaupt ernstgenommen und in Führungs-, Entscheidungs-, Verantwortungspositionen eingelassen werden.
 
Niemals je wurden faire, gerechte, soziale, langfristig friedliche Verhältnisse mittels Gewalt geschaffen, nie je werden sie auf diese Weise erwirkt oder gar erhalten werden können.

Gewalt hat immer Leid, Schmerz, Not, Elend und Aggression (Schmerzgrenze ...) und infolgedessen zumeist weitere Gewalt zur Folge.
 
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25. Juni 2018
 
Kein des Mitgefühls fähiger Mensch auf dieser Erde braucht eigentlich eine psychologische Erklärung dafür, dass und warum das - überdies gewaltsame - Trennen von Kindern von ihren Eltern für diese Kinder (aber auch ihre Eltern) eine intensiv traumatische, traumatisierende Erfahrung ist, die sehr wahrscheinlich lebenslang "negativ" wirksam bleibt.
 
Wer zu solchen Entscheidungen fähig ist, solches tätigt, legt damit seinen Sadismus demonstrativ offen.
 
Wer sadistische Tendenzen, Motivationen, Gelüste, Störungen hat, darf aus offensichtlichen Gründen nicht in einer Führungs-, Verantwortungs-, Machtposition befindlich sein - nirgendwo.
 
"[...] SPIEGEL ONLINE: Trumps Dekret hat jedoch einen Haken: Bisher müssen Kinder nach 20 Tagen wieder freigelassen werden. Die US-Regierung überlegt nun, die Frist abzuschaffen. Eine andere Alternative wäre, die Kinder nach den 20 Tagen doch von ihren Eltern zu trennen. Welche Option wäre weniger schlimm für die Kinder?
 
Zindler: Die erste würde bedeuten, Kinder unbefristet einzusperren. Sie gehören jedoch weder in ein Gefängnis noch in einen Käfig. Die zweite würde bedeuten, Familien erst gemeinsam einzusperren, um sie dann doch zu trennen. Das wäre sowohl für die Kinder als auch die Eltern eine unerträgliche Situation. Die Kinder spüren genau, wenn ihre Eltern verzweifelt sind. Wenn sie ihre Familie in so einer Situation auch noch verlassen müssen, leiden sie noch mehr. Das Dekret verbessert die Situation der Flüchtlingskinder deshalb nicht, sondern verschlimmert sie eher. [...]"
 
Quelle des zitierten Textes: spiegel.de - "Psychologin über Trennung von Familien `Die Langzeitfolgen sind verheerend´"

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