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Sabeth schreibt

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie

Zweiter offener Brief (e-mail) an meinen Täter, meinen Ex-"Partner" - einen Narzissten; schwierige Loslösung, Trennung Teil 2

 
10. September 2017
 
Nachdem es nun kürzlich zu einem (weiteren) grenzüberschreitenden Vorfall (mit "abschließendem" Polizei-Einsatz - wie in einem grottenschlechten Krimi, leider aber kein solcher, sondern real gewesen seiend - leider kein "Scherz") gekommen ist, möchte ich, nachdem ich mich mittlerweile wieder einigermaßen sortiert habe, meine Reaktion hierauf auch diesmal offenlegen, da es, wie ich inzwischen weiß, nicht wenige Menschen gibt, die mit solchem in ähnlicher Weise belastet sind.
 
Mir ist durchaus bewusst, dass ich selbst nach wie vor nicht "genesen" bin. Zwar hatte ich den Absprung, d.h. die innerliche, so wichtige emotionale Loslösung vor wenigen Wochen erst "endgültig und sicher" geschafft zu haben geglaubt, gerade deshalb aber (weil auch er das spürte, selbst erkannte) hat er mich doch wieder eingefangen/gekriegt - mit den üblichen, bewährten Methoden, der typisch narzisstischen Taktik: erst ködern, dann verweigern, um die (seine) Kontrolle, das Machtverhältnis wiederherzustellen.

Nun ist es - nach vier Jahren - noch ein Mal erheblich eskaliert.
 
Dies wäre durchaus zu vermeiden gewesen. Eigentlich - mit Menschen, die nicht narzisstisch, psychopathisch persönlichkeitsgestört sind. Und wenn man auch den jeweils eigenen Selbstbetrug als solchen erkennt und: einstellt, Illusionen aufgibt.
 
Wir alle wissen aus je persönlicher Erfahrung, dass und warum genau dies so einfach jedoch zumeist nicht ist. Es ist stattdessen eher ein lebenslanger, lebenslang "begleitender" Prozess (des Erkennens, Heilens, Reifens - wenn´s gut/ideal läuft ;), was sehr häufig gerade nicht der Fall ist).

Hier nun mein heutiger, offener Brief (einkopierter e-mail-Text) an meinen "Ex".
Vielleicht findet dieses tragikomische Lustspiel ja doch in Bälde ein - idealerweise für beide Betroffenen - erträgliches Ende. Es bleibt dies zu hoffen - und aktiv darauf hinzuwirken.
 
 
F.,

ich hätte gerne mit dir darüber gesprochen - so, wie ich immer mit dir sprechen wollte: klärend, empathisch, ehrlich, offen, ohne Verstellen, ohne Show - ohne Verletzlichkeit verbergen und Verletztwerden krampfhaft zu vermeiden zu suchen ... .

Gerne auch - wie ich es so gleichfalls früher schon vorgeschlagen hatte - mit einem Mediator, einer wirklich neutralen, kompetenten (hierfür qualifizierten/geschulten, erfahrenen) dritten Person.

Aber natürlich willst du das nicht, verweigerst es - wie früher schon so.

Natürlich muss ich für dich/in deinen Augen "die Irre" sein. Und genau damit beweist du, dass du es bist, der psychisch krank ist (narzisstische Persönlichkeitsstörung), der nicht nur immer wieder die so wichtige Kommunikation total verweigert(e), sondern die Einsicht in seinen Selbstbetrug, das Zugeben eigener Schwächen, Defizite, Mängel, deines eigenen Fehlverhaltens ... .

Du musst es immer alles umdrehen, auf den Kopf stellen - Hauptsache, du bist nach außen hin der Unbescholtene, der Weißbewestete - es sind für dich immer und nur die Anderen, die falsch, dumm, "krank", gemein, schlecht, böse, niederträchtig, schwach ... sind. Ganz gleich, ob es sich dabei um A., M., "H.", all deine Ex-Partnerinnen, deine Mutter oder eben auch mich handelt.

Es ist dein Narzissmus, F..

Und mit diesem, mit deinem Verhalten, deiner Verweigerung, deinem Selbstbetrug, all der Show und all dem Egozentrismus sowie der Empathielosigkeit machst du Beziehung(en) kaputt bzw. grundsätzlich unmöglich und: treibst Menschen in die Verzweiflung, insbesondere solche, denen es ohnehin schon miserabel geht (gegenwärtige Lebensumstände, Vergangenheit ...) - und genau solche Menschen "suchst" du dir als Opfer, eben w e i l es mit ihnen so gut geht, das narzisstische "Spiel", das Konsumieren, Ausbeuten, Manipulieren, Funktionalisieren, Benutzen. Mit all den Menschen, die sensibel, feinfühlig, empfindsam, mitfühlend, zugewandt, gebend, fürsorglich, selbstkritisch, zweifelnd sind.

Ich hätte trotzdem - nochmal, noch immer/wie immer, wie bisher - mit dir sprechen wollen.

Ich weiß ja, dass jeder (!) Täter selbst zunächst mal Opfer war bzw. es nach wie vor ist. Dass das die eigentliche Ursache ist - für das (Fehl-) Verhalten, für all den Selbstbetrug, für all die psychisch-emotionale und auch physische Gewalt - dafür, dass Menschen zu Tätern werden, wenn die Umstände entsprechend "zusammenkommen" und vor allem: wenn ihre SCHMERZGRENZE wiederholt oder langfristig und intensiv überschritten wird - durch Lebensumstände bzw. das Verhalten, Tun, Entscheiden Anderer.

Ja, ich denke einfach, jeder hat seine Schwächen und Fehler und man müsste nur einen Weg finden (ihn ernsthaft/wirklich gemeinsam finden/suchen wollen), miteinander zuträglich, wohltuend, respekt- und liebevoll umzugehen, selbstkritisch jeweils die eigenen Schwächen zuzugestehen und dem Anderen seine, soweit möglich/lebbar, auch zu lassen. - Für diese "Erkenntnis" braucht man kein "Experte" zu sein, muss man nicht Psychologie studiert haben - man braucht nur Mitgefühl dafür und Selbstreflexion (-sbereitschaft).

Aber du kannst deine Schwächen, Defizite, dein Fehlverhalten nicht einmal ansatzweise wenigstens zunächst einmal zugeben - noch weniger: darum bitten, dass man sie dir nachsieht - aufrichtig und von Herzen um Verzeihung bitten und: um Unterstützung - und dabei um auch Verhaltensveränderung und "Wiedergutmachung"/Ausgleich wenigstens aktiv, eigeninitiativ bemüht sein. - Genau all das können Narzissten ja eben nicht. Lange Zeit wusste ich all das nicht - ich habe mich mit Narzissmus erst im Sommer/Herbst 2016 erstmals intensiv auseinandergesetzt.

Und genau das aber habe ich dir gegenüber ungezählte Male getan: Mich entschuldigt, dich um Verzeihung gebeten, geradezu angebettelt, mich dir im Grunde (leider) total unterworfen (denn das ist immer der falsche "Weg", das kann aus auf der Hand liegenden Gründen nur eine Sackgasse sein) - ich habe versucht, mit dem mir Möglichen, in meinem bescheidenen (finanziellen und "mobilen") Rahmen, auszugleichen, wiedergutzumachen: wenn/weil/wann immer ich dich vorausgehend verletzt hatte - ich habe mich dir gegeben - emotional, sozial, physisch; ich habe meine letzten Kröten immer wieder für dich ausgegeben (all die sms in den ersten Jahren, die mich viel zu viel Geld gekostet hatten, das dann anderswo jedes Mal immens fehlte, Kleinigkeiten, die ich dir nur schenken konnte, weil für "Großes" immer das Geld fehlte - es fehlt ja auch seit so vielen Jahren für meine Tochter und zwangsläufig auch für mich; ich ging fürsorglich mit dir um, ich gab, tröstete, hielt, war zärtlich, zugewandt, mitfühlend, gebend, leidenschaftlich, habe dir zugesprochen (siehe, wenn es um A. oder deine Mutter oder sogar auch An. ging ...), mir deine Schmerzen angehört, sie ernstgenommen, sie mitgefühlt, habe dir bei Alltäglichem (Zahnarztbesuch/deiner Wurzelbehandlung ...) meinen Beistand angeboten - habe mich in deiner Nähe jedes einzelne Mal total zurückgenommen, deine Bedürfnisse über meine und (unverzeihlicherweise) sogar über die meiner Tochter gestellt ... .

Du kannst das nicht erkennen, du weißt all das nicht zu würdigen, wertzuschätzen bzw. hältst es für völlig selbstverständlich - eben: deine Pascha-Allüren und dein "Rollenbild" - die Frau als Mutter, Hure, Magd, devotes Weibchen, das dem Mann stets zu Willen zu sein und zur Verfügung zu stehen hat - siehe, warum du "rechtskonservativ" bist, siehe dein gesamtes Welt-, Menschen-, Selbstbild. Siehe, dass und warum du ein Narzisst bist.

Ja, ich weiß ja, dass das mit deiner Kindheit, Prägung, Sozialisation zu tun hat, mit deinem Beschädigtwordensein ... eben drum ... . Eben deshalb hätte ich - wie so viele Frauen - "helfen wollen", Halt sein wollen, Katalysator für deine Reifung sein wollen/zu sein versuchen - und umgekehrt: das ist, das ich mit "Gefährten(tum)" meine - sich gegenseitig zu unterstützen, sich gegenseitig Herausforderung, aber auch Halt zu sein - loyal, verbindlich, verlässlich - treu.
Aber das ist mit dir leider nicht möglich. Nicht einmal Therapeuten dringen zu Narzissten durch.

Es ist mit einem Narzissten Beziehung absolut und für immer unmöglich - für jeden Menschen.
Und genau das weißt du - aus Erfahrung, deiner Lebenserfahrung - natürlich schon viel, viel länger und besser sowie schmerzlicher als ich.

Ja, ich muss mich vor dir schützen. Eigentlich. Endlich. - Ich werde mir dafür jetzt wohl tatsächlich Hilfe holen.
Es wäre schön gewesen, wenn wir gemeinsam einen "Heilungsprozess" hätten anstreben, diesen Weg hätten gehen können - beide mit professioneller, therapeutischer Unterstützung (Einzel- und eben auch Paartherapie). Aber das wirst du niemals tun, diesen Weg willst du gar nicht gehen - es kämen all deine eigenen Schwächen und Defizite dabei an die Oberfläche und genau das versuchst du schon seit frühester Jugend mit allen Mitteln zu vermeiden, zu unterdrücken, zu verdrängen.

So bleibt also nichts, als der hässliche, anstrengende, belastende Weg - der meist nur noch mehr Verletzung, Beschädigung, Schmerz mit sich bringt.

Ich habe es so lange, so oft versucht, F.. Ich habe mir von dir so heftig einschenken lassen - durch dein Verhalten. Und habe es mit entsprechenden Worten "quittiert", ja. Ich habe auch Schmerzen und eine Schmerzgrenze - aber meine Bedürfnisse, Wünsche, Nöte, Sorgen, Belastungen haben dich nie interessiert - du hast mich als Gebrauchsgegenstand und Vergnügungsobjekt missbraucht, mich dafür manipuliert, dass ich dies zulasse und mir Schuld eingeredet, um mich kleinzuhalten, um Macht und Kontrolle ausüben zu können - du saugst die Menschen leer und wirfst sie dann weg, wenn sie am Ende sind und für dich nicht mehr als Bedürfnisbefriediger und Spaßmittel taugen. - Du machst es mit allen Menschen so. Du hältst nur die und sie auch nur so lange, als sie in deiner Spur laufen, als du die Kontrolle über sie hast - siehe Ch., Al., "Ä" - über H., A., mich, deine Ex-Freundinnen und deine Mutter: hast du sie nicht (mehr). Eben - drum ... .

Du müsstest all das ehrlich eingestehen: dir selbst und dann anderen gegenüber zugeben. Aber das erträgst du einfach nicht, das packst du einfach nicht - denn du müsstest im Anschluss dein egomanes, unempathisches, gewissenloses Verhalten ändern - das: willst du nicht, denn es ist anstrengend, unbequem: sich moralisch korrekt (d.h. fair, prosozial, kooperativ, mitfühlend, fürsorglich, gebend ...) zu verhalten und sich selbst - für andere - zurückzunehmen.

Trotz all dessen habe ich immer wieder auch das "Gute" in dir gesehen, gesucht. Wahrscheinlich habe ich es nur in dich hineininterpretiert, auf dich projiziert - das war mein Selbstbetrug also, ja.

Leider. Schade.

Mach´s gut, F.. Vielleicht sehen wir uns also vor Gericht.

Sabeth

 
12. September 2017 - eine weitere e-mail:
 
F.,

deine Selbstinszenierung als Opfer ist so absurd, wie/weil sie Ausdruck deiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung ist.

Ich wiederhole es daher zum x-ten Mal und was ich dir auch letzten Freitag nochmals sagte:

Du bist es, der seit über 30 Jahren drogensüchtig ist.
 
Du bist es, der rechtsextrem, der Rassist ist - nachweislich.

Du bist es, der trotz guten, sicheren, ausreichenden Einkommens, Ungebundenseins (keine Kinder, Du hast nur für dich selbst Verantwortung zu tragen, du hast jede Menge Freizeit/Zeit für dich, Möglichkeiten zu "sozio-kultureller Teilhabe", du verreist regelmäßig mehrmals jährlich, du kommst regelmäßig unter Leute, hast also auch die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen ...) und physisch bester Gesundheit keine längerfristig andauernde Beziehung hat und je hatte, führen konnte/kann - jede deiner Beziehungen dauerte nach deiner eigenen, wiederholten Aussage mir gegenüber nur maximal drei Jahre und sämtliche dieser deiner Ex-Partnerinnen wollen heute nichts mehr mit dir zu tun haben.

All das: steht sämtlich im Gegensatz zu mir, zu meinen Verhältnissen, meinen Lebensumständen, meinen Verhaltensweisen - ich:

- bin nicht drogensüchtig, trinke nicht einmal Alkohol, rauche seit über zehn Jahren nicht mehr, habe nie irgendwelche (anderen) Drogen (als Zigaretten) konsumiert

- bin nicht rechtsextrem und rassistisch eingestellt, sondern das Gegenteil dessen

- habe zwei Kinder, bin seit 24 Jahren nonstop alleinerziehend - ohne jeglichen sozialen, familiären und/oder finanziellen Rückhalt und habe dabei trotzdem mehrere Ausbildungen gemacht, studiert und bin etliche Male (zumeist unfreiwillig - wegen zu hoher Mieten ...) umgezogen

- habe keine Möglichkeit, mobil sein zu können, verreisen, unter Leute kommen, Freizeitgestaltungen wahrnehmen zu können - wegen der Kinder (insbesondere, als sie noch klein waren und ich keine Babysitter hatte/diese nicht finanzieren konnte und keine "Großeltern" im Hintergrund hatte ...), außerdem aufgrund meiner seit mehr als 24 Jahren (!) währenden, materiellen Armut (verschärft allerdings nochmals durch Hartz 4) und aufgrund meiner - schulmedizinisch diagnostizierten - ebenfalls seit vielen Jahren bestehenden, chronischen physischen Erkrankungen (Darmerkrankung, Blutgerinnungsstörung, Anämie und all die einhergehenden, negativen, einschränkenden Auswirkungen ...).

Im Übrigen bin ich - im Gegensatz zu dir - auch nicht übergewichtig, gebe mich nicht der Völlerei hin, bin nicht bigott, abergläubisch, nicht egoman, sondern fürsorglich - anders als fürsorglich, gebend, sich selbst zurücknehmend: kann man mit Kindern auch gar nicht leben - genau das ist der Grund, weshalb du nie Kinder wolltest und natürlich ist ein weiterer, dass du beruhigenderweise zeugungsunfähig bist - jedes Kind wäre mit dir als Vater lebenslang gestraft.

Deinen Narzissmus legst du durch dein Verhalten so demonstrativ selbst offen, dass es schon tragisch ist. Dennoch - und das ist typisches Merkmal/Symptom dessen - schaffst du es immer noch und immer wieder, Menschen einzuwickeln, zu manipulieren - so auch mich.

Aber du machst Menschen damit gleichermaßen kaputt - denn s i e geben: dir, sie investieren in die Freundschaft, Beziehung, sie warten, hoffen, bitten, kämpfen um eine stabile gemeinsame, tragfähige Basis mit dir - immer: vergeblich.

Und wenn diese Menschen eigene Sorgen, Nöte, Belastungen überdies zu (er-) tragen haben (wie nicht nur ich, sondern bspw. auch deine langjährige "Freundin" A., dein alter Freund "H.", im Grunde alle Menschen die du kennst, denn sie sind ja auch alle drogensüchtig wie du: "Rü.", A., Mi., Ch., Al., "Ä."), sind sie mit dir zusätzlich immens belastet/gestraft - denn du bist ja nie ein echter Freund, nie ein Gefährte - eben aufgrund deiner Selbstsucht, deines Egozentrismus´, deiner Empathielosigkeit/deines fehlenden Mitgefühls und: Gewissens.
Du: spielst den Menschen nur etwas vor - immer. Alles. Sogar Trauer und Verzweiflung ... .

All das - victim blaming (Täter-Opfer-Umkehr), gaslighting, grooming, Kommunikationsverweigerung, all das Verhalten, um Macht, Kontrolle über andere ausüben zu können, ist typisch für Narzissten und auch Psychopathen - gleichermaßen, dass sie keine Reue empfinden, häufig drogensüchtig sind und in Folge all dessen: beziehungsunfähig.

Was ich dir so häufig schon sagte und schrieb: Du kannst nicht lieben. Du hast nie geliebt. Niemanden je.

Du bist es, der psychisch krank ist, F..

Und ich lasse mich von dir nicht länger zerstören und zur "Irren" diffamieren.

Ich hätte dir gerne beigestanden, ich wäre gerne mit dir "da durch" gegangen - wenn: du wenigstens zugeben könntest, dass du all diese Defizite hast, dass du selbst psychisch krank bist, dass du dich so häufig so massiv fehlverhältst - und dass bzw. wenn du um wenigstens Veränderung, Reifung und Wiedergutmachung/Ausgleich bemüht wärst: aktiv, eigeninitiativ.

Aber du kannst all das nicht - eben weil du Narzisst, psychisch gestört bist.

F. - die Show ist zu Ende. DU brauchst dringend professionelle "Hilfe"/Therapie. Aber Narzissten gelten bekanntermaßen als sogar therapieresistent.

Und ich hole mir nun Hilfe, um mich und meine Tochter endlich vor dir zu schützen.

Sabeth

 

Gewalt in Beziehungen - Warum Trennung oft so schwierig ist, warum Betroffene nicht einfach gehen (können)

re-empowerment.de

Wichtiger Text zur Frage, warum Opfer von häuslicher, von auch sexueller, von "Beziehungs"gewalt nicht gehen - unten habe ich die Gründe herausgehoben, die auf mich persönlich zutrafen bzw. noch zutreffen (ich kann mir diesbezüglich leider nichts mehr vormachen - eine "Beziehung" bzw. ein Verhältnis mit einem Narzissten ist mit so ziemlich das Übelste, das einem passieren kann):
 
"[...] Opfer häuslicher Gewalt sind – innerlich wie äußerlich – oft mit der gleichen Fragestellung konfrontiert: Warum tust Du Dir das an? Warum verlässt Du ihn nicht? Warum hälst Du das aus? Für Außenstehende ist es schwer zu verstehen, warum die Betroffene sich nicht von ihrem Misshandler trennt. Schlimmer noch: Angehörigen und Freund*innen von Gewaltopfern fällt es im Zeitverlauf immer schwerer auszuhalten, dass die Betroffene den Täter nicht „einfach“ verlässt. Dies führt leider auch dazu, dass Freundschaften und Familienband brechen.
 
Auf die Frage gibt es viele Antworten, einige sind sehr spezifisch, andere beinahe universell. Dieser Text ist eine Sammlung von Antworten. Sie stammen von Frauen, die sich ebenfalls nicht trennen konnten, einige über mehrere Jahrzente. Bis sie es dennoch taten.
 
Dieser – lange – Text richtet sich an Frauen, die sich als in einer Misshandlungsbeziehung gefangen erleben. Auch wenn der Gewalttäter niemals zugeschlagen hat: im übertragenen Sinn wurden längst zu viele Knochen gebrochen; niemand kann mit zwei gebrochenen Beinen „einfach gehen“. [...]
 
Gründe, die eine Frau davon abhalten können, ihren Misshandler zu verlassen – Übersicht
 
- Fehlendes Wissen über psychische Gewalt / Gewalt wird nicht erkannt
- Das Jekyll & Hyde Syndrom
- Fehlendes Wissen über psychische Gewalt -> der Misshandler wird nicht   erkannt
- Ihr Umfeld kennt nur Dr. Jekyll, den Traumpartner [...]
- „Er schlägt mich nicht, also ist es keine Gewalt/ nicht so schlimm“[...]
- Drohungen des Misshandlers [...]
- Emotionale Abhängigkeit vom Misshandler[...]
- Angst, ihn zu verlieren (den Traummann zu verlieren, Dr. Jekyll zu verlieren [...]
- “my word is my bond“ – Ich stehe zu meinen Entscheidungen und gebe
niemals kampflos auf.
- Egoismus ist schändlich [...]
- Hoffnung, irgendwie mit ihm und gleichzeitig ohne ihn leben zu können [...]"
 
Quelle: re-empowerment.de - "Verstehen lernen: Trennung scheint oft unmöglich"
 
"[...] Frauen, die diesen Zyklus erstmalig durchlaufen, hoffen, dass die Gewalt aufhört.
Frauen, die diesen Zyklus mehrfach durchlaufen haben, wissen laut dieser Theorie, dass sie ihre Sicherheit und ihr Wohlbefinden für diesen idealisierten Zustand aufgeben, was zu ihrer Selbstabwertung und Beschämung beiträgt.
 
Von Bedeutung sind zudem gesellschaftliche Einflussfaktoren und Sozialisationsbedingungen: Mädchen und Frauen wird systematisch vermittelt, dass ihr persönlicher Wert nicht in erster Linie auf ihren eigenen Fähigkeiten, sondern auf ihrem Reiz gegenüber Männern und ihrer Beziehung zu Männern beruht. Mädchen und Frauen werden zur Passivität und Nachgiebigkeit und nicht zur Aktivität erzogen. Gewalt wird zudem gesellschaftlich immer noch bagatellisiert; das Thema Partnergewalt ist von vielen Vorurteilen geprägt (z.B. „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“).
 
Die sozialpsychologischen Theorien versuchen allgemeingültige Erklärungen für die Stabilisierung von Gewaltdynamiken zu finden. Unberücksichtigt bleibt dabei, dass häusliche Gewalt komplexe und verschiedenartige Erlebens- und Verhaltensweisen beschreibt, die in ihrer Dynamik sehr unterschiedlich sein können. Die Motivationen der betroffenen Frauen, z.B. keine Trennung herbeizuführen, können ebenfalls sehr unterschiedlich sein und beruhen keinesfalls allein auf psychischen Faktoren wie Hilflosigkeit, Ambivalenz oder Abhängigkeit. [...]
 
Bei einem wirklich lückenlosen Schutz- und Interventionssystem würde es möglicherweise zu mehr Trennungen kommen. [...]"
 
Quelle: frauen-gegen-gewalt.de / bff - "Phasen und Dynamik häuslicher Gewalt", farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
 
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