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Sabeth schreibt

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie

In aktueller, nicht nur privater Angelegenheit - Erkenntnis

 
Wenn man einer menschenverachtenden, rechtsextremen Ideologie und Partei überzeugt (!) anhängt, dabei genau sieht, erlebt, dass die Person(en), die man regelmäßig fickt und/oder emotional und sozial (als Ersatzmütter, Bewunderer ...) ausbeutet, Opfer dieser Ideologie bereits sind und darunter - mitsamt Kindern - leiden, davon e x i s t e n z i e l l schwerstbeschädigt werden, man hiergegen nichts unternimmt, man sich nicht solidarisiert, nicht minimalst unterstützt (gerade auf politischem Wege, aber auch privat/"sozial" - was keineswegs nur oder überhaupt finanziell bedeutet) und man überdies trotzdem weiterhin dieser menschenverachtenden Ideologie überzeugt (!) anhängt, davon nicht einen Milimeter abrückt, der benutzten Person sogar noch maximal manipulativ sagt "Ich habe dir nichts getan. Ich will dir nichts Böses." und die eigenen Defizite nicht zugeben kann, sondern sie gerade mittels dieser Ideologie krampfhaft zu KOMPENSIEREN versucht, dann: ist man nicht (nur) ein Narzisst, ein "Teufel", ein Verräter, ein Charakterschwein, sondern: eine erbärmliche Wurst.
 
Was tust du, wenn der Mensch, den du lieben (dürfen) möchtest, um all das weiß - viel länger schon und weit besser/genauer als du - und er all das aber relativiert, verharmlost, sogar behauptet, der Nationalsozialismus sei "sozial" und "eigentlich links" gewesen - und wenn er genau weiß, dass du unzweifelhaft auf der Abschussliste stündest, käme eine Partei wie die AfD in "Regierungsverantwortung" - was tust du, wenn der Mensch, den du lieb(te)st, dich also ans Messer liefert, indem er eine solche Partei aus Überzeugung (!) wählt und der auf die Frage, auf welcher Seite er im Ernstfall stünde, antwortet: "Auf der Seite meiner Überzeugung." - wie gehst du damit um? - Wie erträgst du das? - Kann man so überhaupt je "zusammenkommen"? W i e? - Durch also Selbstverrat?
 
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Am Bittersten ist, wenn du einem dir sehr nahestehenden Menschen genau all das wiederholt gesagt, vorgeworfen hast, er all das jedoch immer wieder leugnet(e), es außerdem zu relativieren, verharmlosen versuchte, dich dahingehend manipulierte, sich selbst stets sogar als Demokrat darstellte, dich für so dumm hielt, nicht zu erkennen, wie er tatsächlich eingestellt ist - um dich schlicht ausbeuten zu können - und das: gerade w e i l du, nach seiner menschenverachtenden Ideologie, als "minderwertig" giltst (siehe "Asoziale"/Schwarzwinklige im Dritten Reich), weil du eine "nicht-arische"/nicht biodeutsche Frau bist, alleinerziehend (nicht verheiratet, somit eine "nicht ehrbare Frau") und durch Langzeiterwerbslosigkeit und materielle Armut der Unterschicht zugehörig - weil du für einen solchen Menschen also gefundenes Fressen in all deiner geschwächten Lebenssituation bist und weil er nach seiner perversen Ideologie meint, ein Recht darauf, sogar die Pflicht dazu zu haben, dich abwerten, geringschätzen, ausbeuten, erniedrigen, misshandeln zu können, zu dürfen, zu müssen.
 
Wenn ein solcher Mensch, dem du g i b s t, den du liebtest - gerade mit all seinen Defiziten, Unzulänglichkeiten, Schwächen (die jeder Mensch hat) - dich derart infam behandelt, dich mit seinem Verhalten aktiv, wissentlich, bewusst beschädigt (und zwangsläufig damit einhergehend auch: dein Kind) ist das: nicht zu ertragen.
 
Es ist nicht zu ertragen.
 
Und während du mit Kindern (alleinerziehend, als - neben Jobs, Ausbildungen und Studium - unbezahlte, unentbehrliche Sorge-Arbeit Leistende) seit Jahrzehnten (!) in materieller Armut lebst (mit allen einhergehenden Entbehrungen, Belastungen, Sorgen, Nöten), durch das Hartz 4-System seit Jahren noch zusätzlich massiv beschädigt wirst (auch: gesundheitlich) und zwangsläufig somit auch dein(e) Kind(er), hat dieser rechtsextreme, rassistische, hassende, narzisstisch-egomane Mensch nicht einmal Skrupel, zu äußern, er sei in seiner Existenz gefährdet, er dürfe ja seine "Meinung" nicht (mehr) laut äußern.

In typisch rechter wie narzisstischer Manier stilisiert ein Mensch mit sicherem, einträglichen, anspruchslosen/einfachen Job, der sich finanziell/materiell, sozial und gesundheitlich bestem Wohlergehen erfreut, seit drei Jahrzehnten seinem Hedonismus - zu Lasten anderer Menschen - frönt, selbstsüchtig stets nur an seinen Interessen, Belangen, Wünschen ausgerichtet agiert (sich verhält), keinerlei Existenzsorgen, keine gesundheitlichen Einschränkungen hat und nur für sich allein verantwortlich ist, s i c h selbst zum O p f e r.
 
Und er tut nichts aktiv, eigeninitiativ für all jene Menschen um ihn herum, die ihm vorgeblich nahestehen und deren Elend er seit Jahren und Jahrzehnten aus der Ferne bequem, amüsiert, ignorant beobachtet: untätig und maximal selbstgerecht.
 
Es ist nicht zu ertragen.
Es ist abstoßend.
 
Und nie zuvor habe ich einen zweiten solchen Menschen gekannt. Zum Glück.
 
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Von einem toten Pferd muss man absteigen.
 

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