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Sabeth schreibt

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus

Jobcenter-Korrespondenz - meine Schreiben an das Jobcenter ... zu Informations- und Dokumentationszwecken öffentlich gemacht

 
18. Mai 2017
 
Nachfolgend eingefügt mein letztes Schreiben, datiert vom 09.05.2017, an meine "Arbeitsvermittlerin" (oder Fallmanagerin? - Ich weiß es leider nicht, sie beantwortete mir meine entsprechende Frage wiederholt nicht).
 
Aktuell geht es - immer noch, immer wieder ;) - um Ärztliche Gutachten des Ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit, um die vorgebliche Unabhängigkeit der für den ÄD tätigen Ärzte, außerdem darum, was ein "wichtiger Grund" ist, wegen welchem man einen Termin nicht wahrnehmen muss, o h n e sanktioniert zu werden, warum diese "wichtigen Gründe" an keiner Stelle erläutert sind (bitte belehrt mich gerne eines Besseren, falls ich hinsichtlich dessen irren sollte) und es geht um das (Nicht-) Gewähren von Bildungsgutscheinen zum Zwecke eines dringend erforderlichen, berufsqualifizierenden Abschlusses.
 
Kleine, randläufige Anmerkung:
Ja, es sind zwei grammatikalische Fehler enthalten, ich denke, sie stören nicht allzu intensiv. ;)
Ja, das Schreiben enthält einige Wiederholungen - ich möchte ganz sicher gehen, dass die Empfängerin wirklich erfassen (und nicht etwa "überlesen"/ignorieren) kann, worum es geht. ;)
Absender und Namen der Jobcentermitarbeiter gebe ich aus erforderlichen Gründen nicht oder nur anonymisiert an.
Ort und Datum sind im Schreiben natürlich oben rechts angegeben.
 
 
Jobcenter team.arbeit.hamburg
Frau A.

...

 
Ihr Schreiben vom 04. Mai 2017
Ihr Zeichen: ...
Kundennr.: ...
 
Sehr geehrte Frau A.,
 
Ihr vom 04.05.2017 datiertes Schreiben – die Einladung zum Termin - ging am 06.05.2017 postalisch bei mir ein.

Sie teilen darin mit, mit mir meine aktuelle berufliche Situation besprechen zu wollen. Zugrunde liegen soll bzw. wird dem Gespräch das neue/aktuelle ärztliche Gutachten des Ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit Hamburg, d.h. des dieses Gutachten erstellt habenden, mit dem ÄD kooperierenden Arztes, Dr. P. K..

Sie hatten mir eine Kopie des Teils B des Gutachtens in der Anlage Ihres o.gen. Schreibens übersandt. Natürlich kann ich mit diesem Teil B nichts anfangen, da er nicht wiedergibt, was genau Inhalt des Gutachtens ist.
Übersandt hatten Sie mir diese Kopie überdies nur deshalb, weil ich Sie darum mit Schreiben vom 31.03.2017 ausdrücklich gebeten hatte – zuvor hatten Sie mir bereits eine Einladung (datiert vom 28.03.2017) zu einem anderen Termin gesandt, der ich aus gesundheitlichen Gründen nicht folgen konnte (siehe die Ihnen übersandte Krankschreibung/AU).

Vor diesem Hintergrund habe ich folgende Fragen:

Weshalb haben Sie mir die Kopie des Teils B des ärztlichen Gutachtens erst jetzt, mit Schreiben vom 04.05.2017 übersandt – somit erst nach unserem ursprünglichen Termin, den Sie für den 20.04.2017 angesetzt hatten?
 
In meinem vom 31.03.2017 datierten Schreiben hatte ich Ihnen erläutert, dass und weshalb ich das ärztliche Gutachten vor einem Termin mit Ihnen zunächst selbst erhalten bzw. von dessen Inhalt Kenntnis haben muss: Ich kann nicht über meine berufliche Situation auf Basis dieses aktuellen Gutachtens mit Ihnen sprechen, ohne zunächst selbst Kenntnis vom Inhalt eben dieses Gutachtens zu haben – ich meine, das ist eigentlich unmittelbar einleuchtend.
Daher ist mir auch nicht nachvollziehbar, weshalb mir das Gutachten, d.h. zumindest der Teil B desselben, nicht zuvor bereits von Ihnen – ohne also meine Aufforderung hierzu – übersandt wurde (mit bspw. Ihrem vom 28.03.2017 datierten Schreiben).
Weshalb also musste ich um Übersenden des Gutachtens erst selbst bitten?

Leider hatten Sie mir überdies auf mein Schreiben vom 31.03.2017 auch nicht vor unserem ursprünglichen für den 20.04.2017 angesetzten Termin geantwortet. Warum nicht?
 
Ich hatte Sie in diesem Schreiben ausdrücklich darum gebeten, mir mitzuteilen, ob der Termin am 20.04.2017 vor dem Hintergrund des soeben nochmals Genannten dennoch beibehalten wird, d.h. beibehalten werden kann, ob mir bis dahin das Ärztliche Gutachten vorliegen, d.h. von Ihnen übersandt worden sein wird oder ob Sie einen alternativen Termin vergeben werden.
 
Sie haben mir jedoch erst jetzt, am 04.05.2017, also erst lange nach unserem eigentlichen Termin, geantwortet und auch erst jetzt das Gutachten übersandt.

Was wäre passiert, Frau A., wenn ich für den Tag des Termins (den 20.04.2017 – sowie die Tage davor und danach, da ich chronisch krank bin und infolgedessen häufig ans Haus gebunden, wie Ihnen seit Jahren bekannt) keine Krankmeldung gehabt hätte – wäre ich dann sanktioniert worden?
Hätten Sie die Sanktionierung dann damit begründet, dass ich "ohne wichtigen Grund" dem Termin ferngeblieben sei?

War mein Einwand, den ich mit Schreiben vom 31.03.2017 vorgebracht hatte (siehe, wie oben auch in diesem Schreiben nochmals kurz dargelegt), also kein wichtiger Grund, den Termin nicht wahrnehmen zu können?
Und falls es sich so verhält: Warum haben Sie mir dies nicht rechtzeitig vor unserem eigentlichen Termin mitgeteilt?
 
Warum haben Sie auf mein Schreiben vom 31.03.2017 also nicht vor unserem ursprünglichen Termin geantwortet, sondern erst jetzt: nach dem Termin?

War Ihre Absicht, mich zu sanktionieren, falls ich ohne Krankmeldung nicht zum Termin erschienen wäre? – Es sieht sehr danach aus. Denn verhielte es sich anders, so hätten Sie mir zeitnah geantwortet: vor unserem Termin.
Sie hätten mir dann schriftlich mitgeteilt, dass bzw. ob ich auch ohne Kenntnis des ärztlichen Gutachtens zum Termin trotzdem erscheinen muss. Sie hätten mir also auf meine Ihnen in meinem Schreiben vom 31.03.2017 gestellten Fragen geantwortet – vor unserem Termin und das aus dem folgenden Grund: damit eine Sanktion vermieden werden kann, damit ich rechtzeitig darüber in Kenntnis gesetzt worden wäre, was Sie unter einem "wichtigen Grund" verstehen und was nicht. – Genau dies jedoch ist nicht erfolgt/haben Sie gerade nicht vorgenommen – Sie haben stattdessen geschwiegen, mir nicht geantwortet, insbesondere nicht vor unserem Termin. Mit anderen Worten: Sie haben mich absichtlich ins Messer laufen lassen (wollen) – um: mich möglicherweise (bei nicht vorhandener AU etwa) sanktionieren zu können.

Anders erklärt es sich nicht, dass ich bereits wiederholt auf meine Bitte um Terminverschiebung keine Antwort erhalten habe – so auch im vergangenen Jahr bereits nicht, als ich damals Herrn E. (vom ÄD) geschrieben hatte.
Auch damals wurde mein Schreiben vollständig sowohl vom ÄD als auch von der damals für mich zuständigen Frau Sch. ignoriert/übergangen und blieb unbeantwortet – was dann folgte, war eine Sanktion.
Es scheint, man (Arbeitsvermittler, Fallmanager) legt es also geradezu darauf an, so häufig als möglich sanktionieren zu können.

Die Frage nach dem "wichtigen Grund" aber ist – wie Sie selbst natürlich genau wissen - das grundsätzliche Problem:
 
Was erachtet welcher Jobcenter-Mitarbeiter aus welchen Gründen als "wichtigen Grund", wegen dem ein "Eingeladener" nicht erscheint bzw. nicht zum Termin erscheinen muss?

Es ist an keiner Stelle der Rechtsfolgenbelehrung aufgeführt, was genau als "wichtiger Grund" gilt/anerkannt wird und was nicht – und auf welcher rechtlichen Basis dies jeweils.

In der Rechtsfolgenbelehrung auf der Rückseite Ihrer Einladung ist noch nicht einmal angegeben, dass man m i t einem "wichtigen Grund" den Termin nicht wahrnehmen muss.

In Ihrem Schreiben vom 04.05.2017 ist lediglich auf Seite 1 zu lesen, Zitat:

"Wenn Sie ohne wichtigen Grund dieser Einladung nicht Folge leisten, wird Ihr Arbeitslosengeld II bzw. Ihr Sozialgeld um 10 Prozent des für Sie nach §20 SGB II maßgebenden Regelbedarfs für die Dauer von drei Monaten gemindert."
 
An keiner Stelle steht also und auch sonst erfolgt nirgendwo die Information, dass man nur im Falle von Krankheit und auch dann nur mit einer Krankmeldung/AU dem Termin fernbleiben darf – dass also nur Krankheit ein "wichtiger Grund" ist.
 
Warum steht dies nirgendwo nachlesbar? Warum wird diese so wichtige Basis-Information den Eingeladenen vorenthalten – offenbar: absichtsvoll?

Und: Verhält es sich denn überhaupt tatsächlich so – wird nur Krankheit bzw. nur eine durch Krankmeldung ausgewiesene Krankheit/Kranksein als wichtiger Grund anerkannt?
Falls nicht: Was alles sind sonst noch "wichtige Gründe", die das Fernbleiben vom Termin rechtfertigen, in der Weise, dass dieses Fernbleiben keine Sanktionierung nach sich zieht?
Und auf welche Weise sollen und können diese wichtigen Gründe vom Eingeladenen nachgewiesen werden?

Dieses sind generelle, eigentlich grundsätzlich vorab zu klärende Fragen, die mir nun endlich zu beantworten ich dringend erbitte; eigentlich hätte ich längst gerne Antworten auf diese Fragen erhalten – und gewiss nicht nur ich.

Warum finden sich hierzu keinerlei Informationen oder wo genau finden sie sich? Warum wird den Eingeladenen an keiner Stelle mitgeteilt, was solche "wichtigen Gründe" sind? Wer legt auf welcher rechtlichen Basis fest, wer entscheidet jeweils wann und wie darüber, was "ein wichtiger Grund" ist und was nicht – wer ist hierzu auf welcher rechtlichen Basis befugt?

Wenn dies nicht generell geklärt und darüber transparent, verständlich sowie unübersehbar informiert wird, so handelt es sich um reine Willkür.
 
Man teilt den Eingeladenen jedoch absichtlich generell gerade nicht mit, was "wichtige Gründe" für das Fernbleiben(dürfen) von Terminen sind, damit man die "Eingeladenen" sanktionieren kann.
Anders: erklärt sich diese Vorgehensweise schlicht nicht.

Wie verhält es sich hier aber mit der Informationspflicht, der Jobcenter-Mitarbeiter unterliegen und gegen die Sie verstoßen, wenn sie nicht erläutern, was solche "wichtigen Gründe" sind?
Eigentlich müssten diese wichtigen Gründe daher in jeder Rechtsfolgenbelehrung aufgeführt werden, damit Eingeladene stets vorab genau wissen können, in welchen Fällen sie weshalb sanktioniert werden (können) und in welchen Fällen nicht.
Genau diese Transparenz will man (Jobcenter) aber augenfällig nicht herstellen.

Was mich betrifft: Ich möchte endlich genannt bekommen, was solche wichtigen Gründe sind: ?

Und ich bitte darum, mir ab sofort zeitnah auf meine Schreiben zu antworten – insbesondere dann, wenn ich direkt anfrage, ob ein Termin verschoben werden kann oder nicht bzw. ob schon allein meine Bitte um Terminverschiebung – aus wichtigen Gründen – nicht möglich, nicht erlaubt ist, sondern diese bereits zur Sanktion führt: ?

Denn genau dieser Sachverhalt lag auch im vergangenen Jahr bereits zugrunde. Man hat mir auch damals nicht geantwortet, sondern mein Schreiben ignoriert und meine Tochter und mich in Folge sanktioniert.
 
Diese Sanktion (wegen eines "Meldeversäumnisses") hatte Frau S. Sch. im vergangenen Jahr verhängt und vollzogen, hiergegen habe ich Klage beim Sozialgericht erhoben; eine weitere Sanktion in 2016, die ebenfalls Frau Sch. verhängt hatte, stellte sich schnell als rechtswidrig heraus und konnte mit Hilfe eines Anwalts erfolgreich abgewehrt werden.

Dass Jobcenter bekannterweise in vielen Fällen wissentlich, absichtsvoll, vorsätzlich rechtswidrige Vorgehensweisen tätigen und rechtswidrige Sanktionen verhängen, ist eine Tatsache, die fassungslos macht: Eine staatliche Institution, eine Behörde, verhält sich Staatsbürgern gegenüber absichtsvoll/vorsätzlich kriminell – mit bekannten, verheerenden Folgen für die Betroffenen, die auf solche Weise zumeist gravierend und langandauernd Beschädigten.
 
Natürlich sind überdies Kinder im Haushalt von Sanktionierten von jeder Sanktion zwangsläufig immer mitbetroffen und –geschädigt. Auch das ist Ihnen selbstverständlich hinreichend bekannt.
Es wird auf diese Weise durch das Jobcenter, d.h. durch den die jeweilige Sanktion verhängenden und vollziehenden Jobcentermitarbeiter persönlich, eine Kindeswohlbeschädigung (nicht nur –gefährdung) getätigt: mit jeder einzelnen Sanktion, denn die Hartz 4-Regelbedarfe sind grundsätzlich ohnehin schon erheblich zu gering und werden durch Sanktionen trotzdem noch zusätzlich gekürzt – das sogenannte Existenzminimum wird also noch zusätzlich unterschritten.
Man lebt auch ohne solche Kürzungen durch/in/mit Hartz 4 bereits in materieller Armut, diese beschädigt alle davon betroffenen, darunter leidenden Menschen (global), insbesondere die Kinder.
 
Teilen Sie mir also bitte mit, was alles und was genau "wichtige Gründe" sind. d.h. als solche auf welcher gesetzlichen Basis/Regelung gelten, die das Fernbleiben von Terminen erlauben und keine Sanktionierung zur Folge haben.
 
Denn:
Auch aktuell frage ich Sie, ob der neue Termin, den Sie für den 16. Mai 2017 (um 10.45 Uhr) anberaumt haben, von mir in jedem Falle wahrgenommen werden muss oder ob er vor dem im Folgenden Dargelegten verschoben werden sollte bzw. muss: ?

Und das aus folgendem Grund:

Ich hatte inzwischen auch den Teil A des ärztlichen Gutachtens beim ÄD eigeninitiativ angefordert, denn leider erhält man  – als selbst begutachtetwordenseiende Person – diesen ausführlichen Teil (A) des ärztlichen Gutachtens nicht automatisch ausgehändigt oder übersandt, wie man so jedoch annehmen und erwarten dürfen sollte; schon diese Praxis ist mir absolut nicht nachvollziehbar: Warum erfahre ich, die Person, die es betrifft, die "Gegenstand" des Gutachtens ist, nicht, was über mich dokumentiert wurde – wer was auf welcher Basis dokumentierte bzw. "diagnostizierte", was also Inhalt des Gutachtens ist? Warum muss man diese Informationen erst erbitten?
Und warum wird man von den Jobcentern nicht einmal darüber informiert, dass es einen Teil A des Gutachtens gibt und dass man diesen eigeninitiativ erst anfordern muss?
Diese wichtige Information erhielt ich erst im vergangenen Jahr (im Juli 2016) durch den behördlichen Datenschutzbeauftragten der Stadt Hamburg.
 
Es scheint vor diesem Hintergrund: Man soll absichtlich in Unkenntnis gehalten werden – man soll also möglichst gerade nicht erfahren, was in den ärztlichen Gutachten (im ausführlichen Teil A) steht.
Warum soll man das als Betroffener, als Begutachtetwordenseiender nicht erfahren – weil man dann "möglicherweise" sehr häufig feststellen könnte/würde, dass das, das dort dokumentiert wurde, zumeist falsch ist, dass es nicht den bestehenden Tatsachen entspricht, sondern nur den Interessen der Jobcenter folgt und dass folglich die mit den Jobcentern kooperierenden (niedergelassenen) Ärzte sowie die in den Ärztlichen Diensten tätigen Ärzte gerade nicht unabhängig sind? Soll dies also verborgen bleiben? – Offensichtlich. Anderenfalls würde man den Begutachtetwordenseienden den ausführlichen Teil A der Gutachten grundsätzlich einfach zusenden, ohne eine/ihre vorausgehen müssende Bitte.
 
Denn so verhält es sich mit meinen bisher vorliegenden ärztlichen Gutachten des ÄD der Agentur für Arbeit Hamburg – sie sind alle fehlerhaft:

Das erste Gutachten aus 2014 enthält zahlreiche, erhebliche Fehler/Falschangaben und Auslassungen; ich hatte daher im vergangenen Jahr den ÄD um Richtigstellung gebeten, denn auch hierzu bin ich gesetzlich berechtigt, auch das jedoch erfuhr ich nicht vom Jobcenter oder dem Ärztlichen Dienst, sondern vom Datenschutzbeauftragten.

Und auch das aktuelle Gutachten, datiert vom 02.03.2017, verfasst/angefertigt von Dr. med. P. K., ist nachweislich fehlerhaft, weshalb ich abermals beim Ärztlichen Dienst nun um Richtigstellung des Gutachtens bitten muss.
Dies werde ich in Kürze vornehmen. Erfahrungsgemäß nimmt dieser gesamte Vorgang einige Zeit in Anspruch – im vergangenen Jahr zumindest hatte es mehrere Monate gedauert, bis ich Antwort vom ÄD erhalten habe.
 
Das ärztliche Gutachten von Dr. K. ist deshalb nachweislich falsch, d.h. es werden darin falsche, nicht den Tatsachen entsprechende Angaben zu meinem Gesundheitszustand und meinen Erkrankungen gemacht, weil es einen ebenfalls aktuellen (vom 01.03.2017 datierten) UKE-Befund mit Arztbericht gibt, der inhaltlich im deutlichen Gegensatz zum ärztlichen Gutachten Teil A des Dr. P. K. steht.

Erschwerend kommt hinzu, dass Dr. K. keinerlei körperliche bzw. überhaupt keine Untersuchung an mir durchgeführt hat (nicht einmal eine Blutdruckmessung oder Ähnliches, kein Abtasten, auch keine Laboruntersuchung – des Blutes bspw.), sondern lediglich und ausschließlich ein Gespräch mit mir führte, und dass Dr. K. als Neurologe für meine nachweislich seit Jahren bestehenden, chronischen physischen Erkrankungen (des gastro-enterologischen, des hämatologischen und des gynäkologischen Bereichs/Fachgebietes) nicht qualifiziert ist.

Dass und welche unstrittig physischen chronischen Erkrankungen ich seit Jahren habe, habe ich mittels zahlreicher ärztlicher Befunde (durch das wiederholte Übersenden derselben an sowohl Sie als auch an Frau S. Sch. als auch an den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit Hamburg) in den vergangenen Jahren (seit 2014) nachgewiesen.
Dass diese Erkrankungen sämtlich auch nach wie vor/aktuell bestehen, mein gesundheitlicher, d.h. mein körperlicher Zustand sich überdies noch verschlechtert hat, lässt sich dem aktuellen UKE-Befund zweifelsfrei entnehmen.
 
Aus diesem Grund muss ich das ärztliche Gutachten des Dr. K. folglich zunächst richtigstellen lassen.
 
Bleibt unser von Ihnen für den 16. Mai 2017 angesetzter Termin vor diesem Hintergrund dennoch bestehen, möchten Sie also auf Basis eines erheblich fehlerhaften Gutachtens dennoch mit mir über selbiges sprechen? Falls ja, worüber genau und mit welchen Auswirkungen?
Anders gefragt: Wie können wir auf Basis eines erheblich fehlerhaften Gutachtens über meine berufliche Situation mit welchem Ergebnis und welchen Folgen für mich - sprechen? Wie könnten wir auf dieser Basis bspw. zu einer einvernehmlichen Eingliederungsvereinbarung kommen? Denn ich gehe davon aus, dass Sie das Abschließen einer EGV anstreben.
Oder geht es gar nicht darum, zu einer einvernehmlichen EGV zu kommen, sondern wiederum nur darum, mich so schnell, häufig und intensiv als möglich sanktionieren zu können? Dann natürlich werden Sie auf dem anberaumten Termin zweifelsohne bestehen.

Ich bitte dennoch abermals ausdrücklich darum, mir rechtzeitig, d.h. mindestens einige Tage vor unserem Termin (am 16.05.2017) schriftlich auf meine Ihnen in diesem Schreiben gestellten Fragen zu antworten, insbesondere auf die Frage, ob ich vor dem genannten Hintergrund trotzdem zum Termin am 16.05.2017 erscheinen muss: ?

Damit Ihnen ersichtlich ist, dass es mir keineswegs darum geht, mich etwa vor Erwerbstätigkeit "drücken" zu wollen (denn mit genau solchen horizontverengten Vorurteilen und üblen Unterstellungen vonseiten der Jobcentermitarbeiter muss man bekannterweise rechnen), mache ich Ihnen eigeninitiativ einen Vorschlag, wie sich meine Situation tatsächlich und trotz meiner bestehenden, chronischen physischen Erkrankungen zeitnah verbessern lässt bzw. ließe – mit erforderlicher und gebotener Unterstützung des Jobcenters durch einen Bildungsgutschein (siehe "Fördern"):

Es geht in Hartz 4 ja – vorgeblich zumindest – um "Fördern und Fordern", bisher wurde nur gefordert und wurde ich schikaniert und drangsaliert (siehe das Vorgehen von Frau Sch., aber auch das von Frau S. in der Leistungsabteilung, siehe rechtswidrig verhängte Sanktionen und fehlerhafte Leistungsbescheide …), gefördert wurde ich bisher vom Jobcenter Hamburg kein einziges Mal.

Zunächst ist abermals festzustellen, dass mit mir nie ein sogenanntes, unumgängliches Profiling (eine "Potentialanalyse") durchgeführt wurde. Weshalb ist dies nicht geschehen?

Was sich mittlerweile wohl auch Ihnen und Frau Sch. durch unseren Schriftverkehr gezeigt hat, ist, dass ich mit Texten bzw. (deutscher) Sprache versiert umgehen kann; bekannt ist Ihnen auch, dass ich sechs Semester Philosophie an der Universität Hamburg studiert habe.
Nichts liegt daher näher, als beruflich mit Sprache bzw. Texten zu arbeiten, jedoch gerade nicht im Rahmen kaufmännischer oder administrativer Tätigkeiten – innerhalb derer Texte nach engen Vorgaben nur wiedergegeben, abgetippt und/oder allenfalls nach relativ starren, der jeweiligen Tätigkeit entsprechenden Vorgaben angefertigt werden müssen und Eloquenz sowie Kreativität und Originalität weder erforderlich noch gewünscht/gefragt sind, stattdessen kaufmännische Fähigkeiten und Stärken, über die ich nicht verfüge - sondern auf kreativer Basis: als Texterin/Konzeptioniererin bzw. Online-Redakteurin.
 
In diesem Bereich werden sowohl aktuell als auch zukünftig Mitarbeiter gesucht, wie Sie den (einigen) Ihnen im Anhang übersandten, ausgedruckten Stellenangeboten – gerade auch solcher der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit – entnehmen können.

Über die für diese Tätigkeit erforderlichen kognitiven Fähigkeiten sowie Neigungen und Interessen verfüge ich, nicht jedoch über die entsprechende, unabdingbare Qualifizierung, um eine solche Stelle tatsächlich erhalten zu können, um also bei Bewerbungen realistische bzw. reale Chancen haben zu können.

Bekannt ist Ihnen desweiteren, dass ich noch immer über keinerlei berufliche Qualifikation verfüge, keinen berufsqualifizierenden Abschluss habe, da ich meine bisherigen Ausbildungen (zumeist schulische – siehe die Fremdsprachenschule in Heidelberg sowie die Tanzpädagogik-Ausbildung und das Philosophiestudium in Hamburg) aus finanziellen (ausbleibender Unterhalt des Vaters meines Sohnes, Jobverlust nach Sterbefall) und/oder persönlichen Gründen (Schwangerschaft) nicht beenden konnte, dabei seit meinem 19. Lebensjahr alleinerziehende Mutter ohne jeglichen familiären Rückhalt war bzw. dies kontinuierlich  seit nunmehr 24 Jahren bin (mein Sohn ist 24, meine Tochter 11 Jahre alt, mit beiden Kindern war bzw. bin ich alleinerziehend und war mit meinem Sohn über Jahre in Ausbildungen befindlich und/oder jobbend, damals noch nicht so krank wie inzwischen und überdies noch jünger und vitaler).
 
Ich leiste folglich seit 24 Jahren nonstop und ohne jedwede soziale oder anderweitige Unterstützung Sorge-Arbeit – eine für weltweit jede Gesellschaft absolut unentbehrliche Arbeit.

Ich bin nicht, wie zahlreiche andere Frauen, erst im Alter von Ende 20 oder Anfang/Mitte 30 zum ersten Mal Mutter geworden, musste stattdessen ohne jegliche Unterstützung alleine mit Kind/ern, Haushalt, Ausbildungen, Jobs und zahlreichen, erforderlichen Umzügen zurandekommen und das überdies von jeher in materieller Armut (denn in Ausbildung, jobbend und studierend mit Kind/ern verfügt man ebenfalls über nur sehr wenig Geld, wenn man nicht familiär unterstützt wird).

Sämtliche Jobs und Ausbildungen habe ich mir stets eigeninitiativ beschafft. Auch alle Umzüge, Behördenangelegenheiten und Belange der Kinder hatte und habe ich all die Jahre über vollumfänglich alleine zu bewältigen. Trotz der materiellen Armut, der fehlenden Familie im Hintergrund und meiner chronischen Erkrankungen.

Es ist sicher leicht nachvollziehbar, dass ein solches Leben nicht nur mit ungezählten Entbehrungen einhergeht, sondern auch physisch Kraft kostet … . Insbesondere auch deshalb, weil es in all den Jahren niemalsnicht ein einziges Mal - die Möglichkeit (das Geld) für so notwendige Regeneration – für Urlaube, Verreisen etc. – gab und gibt.
 
Es gab auch nie und gibt nach wie vor nicht einmal so wenigstens kleine Erleichterungen (des Alltags) wie Führerschein und Auto – ich erledige seit meiner Jugend (seit meinem 17. Lebensjahr lebe ich in eigenem Haushalt, seit meinem 19. mit Kind/ern) alles grundsätzlich zu Fuß – alle Einkäufe und sonstigen Erledigungen, zu jeder Jahresezeit und oft über weitere Strecken, die täglich zu gehen waren oder (früher, als ich es noch finanzieren konnte) mittels ÖPNV. 
 
Es gibt hier aufgrund von durch Hartz 4 verursachte, materielle Armut keine Mobilität (mehr), keine sozio-kulturelle Teilhabe und etliches andere ebenfalls nicht.
Trotz all dieser massiven, Jahre währenden Belastungen und Entbehrungen und der großen, von mir alleinig zu tragenden Verantwortung für zwei Kinder, bin ich nicht substanzabhängig (auch nicht alkoholsüchtig) oder kriminell geworden – aber chronisch physisch krank.
 
Nehmen Sie all das freundlicherweise einfach noch einmal zur Kenntnis, Frau A.
Es ist nicht der Fall, dass ich in meinem bisherigen Leben "nichts geleistet", nichts bewältigt, nichts erlitten hätte – genau dies aber wird mir infamerweise durch das Jobcenter und auch die ärztlichen Gutachten unterstellt. Man soll ja beschämt und entwertet werden – man soll noch zusätzlich geschwächt, zermürbt werden – das ist die übliche Praxis in Hartz 4; von Fördern kann die Rede demzufolge nicht auch nur annähernd sein – das Gegenteil findet statt: Man wird beschädigt - absichtsvoll. Und selbstredend betrifft das nicht ausschließlich mich, sondern so viele andere Menschen im Hartz 4-Bezug gleichermaßen.
Fördern und Unterstützen: sähe ganz anders aus.
 
Man wird all diese Menschen nicht mittels Schwarzer Pädagogik (Druck, Zwang, Kontrolle, Härte, Strafe – Gewalt) "fördern" können – man vernichtet sie auf diese Weise: psychisch und physisch – auf Raten und im Verborgenen. Legalisiert. Bekanntermaßen.
 
Schon die gesamte Hartz 4-Bürokratie kann nur als grenzenloser Wahnwitz bezeichnet werden. Niemandem wird damit auch nur ansatzweise "geholfen". Es ermöglicht nur den für das Jobcenter Tätigen eine/ihre Erwerbstätigkeit – zu Lasten, zum Schaden der Hartz 4-Beziehenden – gerade der Kinder, die lebenslang und irreversibel durch diese Erfahrungen und Entbehrungen geprägt werden.

Es ist vor diesem Hintergrund – ohne vorhandene Berufsqualifikation und langzeiterwerbslos sowie alleinerziehend - vonseiten des Jobcenters dringend erforderlich, mich – endlich – angemessen, d.h. tatsächlich zu "fördern", mich hierfür also finanziell zu unterstützen bzw. mir durch entsprechende Finanzierung zu ermöglichen, eine berufliche Qualifikation zu erwerben, die mir ermöglicht, in meiner Situation (chronisch physisch krank und alleinerziehend – infolgedessen mehrfach eingeschränkt) erwerbstätig sein zu können.

Als freie Texterin bzw. Online-Redakteurin habe ich die Möglichkeit – wie sonst in keinem Beruf von zu Hause aus zu arbeiten und das genau dann, wann und wie es mir – gesundheitlich und mit Kind – möglich ist.
Ich muss nicht (in der Stadt) mobil/unterwegs sein, was ich auch aufgrund meiner Erkrankungen kaum mehr sein kann. Ich kann mir die Zeit selbst einteilen – wenn ich tagsüber aufgrund meiner Erkrankungen nicht kontinuierlich aktiv sein kann, so kann ich die Arbeit auch unterbrechen, ohne jemanden zu stören oder Abläufe zu behindern, die Arbeit überdies in die Nachmittags- oder Abendstunden verlegen oder auf die Zeit, in der mein Kind (nachts) schläft. Ich wäre trotzdem für meine Tochter jederzeit erreich-/ansprech- und verfügbar. Ich würde keine Zeit durch Mobilseinmüssen/Fahrten zum Arbeitsplatz und nach Hause verlieren und überdies das Geld hierfür einsparen.

Erforderlich ist für diese Berufstätigkeit jedoch eine entsprechende Qualifizierung als Texterin/Konzeptioniererin oder Online-Redakteurin. Nur dann hat man eine realistische Chance auf dem Markt, denn meine kognitiven, intellektuellen Fähigkeiten/Anlagen reichen hierfür alleine nicht aus – ich benötige zusätzlich noch spezifische Fertigkeiten, die ich nur in der Ausbildung zur Texterin bzw. Online-Redakteurin erwerben kann.

Erfreulicherweise ist es möglich, diese Qualifikation – zur Texterin/Konzeptioniererin und/oder zur Online-Redakteurin – mittels Fernstudiums/Fernlehrgangs zu erwerben.
Der große Vorteil besteht auch hierbei darin, dass ich das Haus hierfür nicht verlassen, dass ich also nicht physisch mobil sein muss.

Ich kann diese für mich nahezu maßgeschneiderte Qualifikation somit trotz meiner gesundheitlichen Einschränkungen erwerben und die spätere Berufstätigkeit auf diesem Gebiet ebenfalls trotz dieser Einschränkungen ausüben.
 
Sowohl die Ausbildung zur Texterin/Konzeptioniererin/Copywriterin als auch die zur Online-Redakteurin sind AZAV-zertifiziert, können also mittels Bildungsgutschein absolviert werden.
 
Die Lehrgangsdauer beträgt 18 bzw. 14 Monate.
Die Lehrgangs- und persönlichen Voraussetzungen erfülle ich für beide Lehrgänge/Qualifikationen vollständig.
 
Es gibt im Grunde tatsächlich keine geeignetere Qualifizierungsmaßnahme für mich und auch keine für mich und meine Situation geeignetere, sich an die Qualifizierung anschließende, berufliche Tätigkeit.
 
Teilen Sie mir daher bitte mit, ob es grundsätzlich möglich ist, eine solche Qualifizierung mittels Bildungsgutschein des Jobcenters erwerben zu können und falls ja, ab wann bzw. unter welchen etwaigen Voraussetzungen, zu welchen Bedingungen ich einen entsprechenden Bildungsgutschein wie, wann und wo erhalten kann.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Anlagen
 
-
 
Als Anlagen hatte ich ihr die Unterlagen der Weiterbildungsträger sowie einige aktuelle Stellenangebote für Online-Redakteure/Texter übersandt.
 
Es folgte am 16.05.2017 der Gesprächstermin, natürlich hatte sie mich vor selbigem nicht in Kenntnis darüber gesetzt, ob/dass ich trotz genannter Umstände kommen müsse bzw. aus welchen "wichtigen Gründen" ich ohne Sanktionierung fernbleiben könne.
 
Beim Termin hatte sie mich zunächst nach meinem beruflichen Werdegang gefragt, woraufhin ich ihr einigermaßen überrascht antwortete, dieser müsse ihr doch eigentlich und längst bekannt sein, da in meiner Akte enthalten; allerdings ist er - wie es die Ärztlichen Gutachten des ÄD der Agentur für Arbeit deutlich ausweisen - unvollständig. Auch hier darf man sich fragen: Warum ist er das? ... Denn ich hatte dem Jobcenter vor Jahren bereits meine sämtlichen Zeugnisse und sonstigen "Nachweise" zu meinen bisherigen (nicht abgeschlossenen) Ausbildungen und Jobs sowie meinem Philosophiestudium vorgelegt.

Ich hatte ihr im weiteren Gesprächsverlauf all das, das ich in meinem Schreiben (siehe oben) bereits angeführt hatte, nochmals mündlich mitgeteilt, u.a. ging es um meine physischen Erkrankungen.
Sie fragte mich nach einigem Zögern, ob ich mir nicht vorstellen könne, mich von einem Heilpraktiker behandeln zu lassen, dies verneinte ich umgehend und unmissverständlich.

Letztlich hinderte sie all das nicht daran, mich - diese Umstände vollständig ignorierend - zu fragen, innerhalb welcher Zeit(en) ich täglich außerhäusig arbeitsfähig sein könne (ab wann, bis wann, für wie lange täglich) - dies allerdings ausschließlich mit Hinblick auf meine Tochter, wann diese wie lange jeweils betreut sei.
Auf die Einschränkungen durch meine physischen Erkrankungen ging sie nicht ein, ließ diese unberücksichtigt - wie stets bisher genau so.
Das aktuelle ärztliche Gutachten des ÄD führt diese ja auch nicht auf - eben ... .

Mehrmals wiederholte sie, sie wolle mir "helfen". Ich wies sie in diesem Zusammenhang nochmals auf die zweite im vergangenen Jahr erfolgte, sich jedoch im Vorfeld bereits mit anwaltlicher Hilfe als rechtswidrig herausgestellt habende, trotzdem zunächst verhängt worden seiende Sanktion hin, außerdem nochmals darauf, dass es nach wie vor bisher kein Profiling mit mir gegeben hat, woraufhin sie antwortete, ich hätte hierüber zu Anfang ja nicht sprechen wollen - man bekommt also immer wieder die Worte im Munde herumgedreht, denn ich hatte sie bezüglich meines beruflichen Werdegangs gefragt, warum dieser unvollständig sei und ob sie ihn nicht eigentlich längst kennen müsse, da in meiner Akte seit Jahren (unvollständig offenbar, aber dennoch) befindlich.
Darauf hatte sie wiederum nicht bzw. ausweichend/ausscherend geantwortet.
Vor allem ist mein bisheriger beruflicher Werdegang nicht gleichbedeutend mit einem Profiling/einer Potentialanalyse, aber mit solcherlei " haarspalterischen Spitzfindigkeiten" ;) hält man sich beim Jobcenter selbstredend nicht auf - geht es doch auch gar nicht um die "Kunden", um also ihre Fähigkeiten, Stärken, Interessen, Möglichkeiten, Einschränkungen, Vorstellungen, Bedürfnisse und Wünsche, sondern einzig darum, sie aus der Arbeitslosenstatistik zu kriegen und sie irgendwie sinnlos zu "beschäftigen", zu zermürben, zu schwächen - damit sie nicht aufbegehren ... .

Abschließend hatte ich ihr meinen aktuellen UKE-Befund vorgelegt - obgleich ich dies nicht hätte tun müssen, da es sich dabei um hochsensible, persönliche Daten (siehe Datenschutz, genau) handelt.
 
Auch das stört das Jobcenter allerdings seit Jahren nicht minimalst, denn bereits in den vergangenen Jahren hatte ich der Arbeitsvermittlerin wiederholt meine ärztlichen Befunde offen einsehbar postalisch (in Kopie) übersandt - und war nie darauf hingewiesen worden, dass ich dies nicht tun muss, dass das alles unter den Datenschutz fällt und die Arbeitsvermittler nichts angeht - das erfuhr ich erst im vergangenen Sommer (wie noch einiges andere mehr - durch eine Arbeitslosenberatungsstelle und den behördlichen Datenschutzbeauftragten der Stadt Hamburg).
Denn die "Informationsblätter" sind keineswegs immer den Jobcenterschreiben beigefügt. Und selbst wenn, so hätte man mich direkt darauf hinweisen/ansprechen müssen, dass ich solche sensiblen Daten nur im gesonderten, geschlossenen Umschlag übersenden muss/kann - die ärztlichen Befunde gehen an den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit und haben in den Händen der Arbeitsvermittler nichts verloren.
Im Übrigen lässt ich jedoch für die "Kunden" ohnehin nicht nachvollziehen, ob intern diese Befunde dann tatsächlich auch geschlossen an den ÄD weitergeleitet werden - wie soll ich nachvollziehen können, ob der gesonderte Umschlag im Jobcenter nicht doch einfach geöffnet wird? Eben.

Wir haben nun vorläufig noch keine weitere/neue Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen, da ich zunächst die schulische Unterbringung meiner Tochter (anstehender, erforderlicher Schulwechsel) klären soll und im Anschluss ein neuer Termin stattfinden soll/muss/wird.

Zu meiner Bitte um einen Bildungsgutschein zwecks dringend und längst erforderlicher sowie gebotener beruflicher Qualifizierung äußerte sie, es sei hierfür zunächst eine Einstellungszusage eines Arbeitgebers erforderlich - wenn sie eine solche habe, könne man dann im nächsten Schritt sehen, was sich in Bezug auf einen Bildungsgutschein möglicherweise machen ließe. - Also die alte Leier wie seit Jahren: Ich soll mir irgendeinen Job - mit Niedriglohn, exakt - suchen, mittels dessen ich meine Existenz nicht sichern kann, sondern der mich nur zusätzlich vor allem physisch belastet, wodurch ich dann für meine Tochter nur noch weniger Energie/Kraft und dann auch weniger Zeit als bisher habe - und dann "schaumer mal". Natürlich ist das nur Hinhaltetaktik bzw. nichts anderes als Verschaukelei.

Ich bat sie daraufhin, mir schriftlich mitzuteilen, inwiefern ein "Einstellungsnachweis" für den Erhalt/das Gewährtbekommen eines Bildungsgutscheins erforderlich sei - mit genauer Angabe der entsprechenden, gesetzlichen Grundlage (die es meines Wissens gar nicht gibt ;) ).
Mal seh´n, wie sie sich diesmal nun wieder herauswinden wird ... .

Mit einem Satz: Der Termin war wie alle vorherigen: sinnlos.
 
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Bildungsgutschein

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Merkblatt 6 - Förderung der beruflichen Weiterbildung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Dienste und Leistungen der Agentur für Arbeit

Agentur für Arbeit

Die Rechtsfolgenbelehrung.

Die Rechtsfolgenbelehrung.

 
22. Mai 2017
 
Mein vom 19.05.2017 datiertes Schreiben (Dokumentation unseres letzten Gesprächstermins/Gesprächsinhalts) an meine "Arbeitsvermittlerin":
 
Jobcenter team.arbeit.hamburg
Frau A.

... (Adresse)

 
Kundennr.: ..., Ihr Zeichen: ...
Unser Gesprächstermin am 16.05.2017 (um 10.45 Uhr)
 
Sehr geehrte Frau A.,
 
da ich mehrfach die Erfahrung gemacht habe, dass leider immer wieder sehr vieles, das ohne Zeugen mündlich mit Jobcentermitarbeitern besprochen wird, später von selbigen ignoriert und/oder erheblich "verändert" wiedergegeben wird (dies nun auch bei unserem letzten Gespräch wieder der Fall war) bat ich Sie bei unserem o.gen. Termin um Übersendung eines Protokolls unseres am 16.05.2017 stattgefunden habenden, persönlichen Gesprächs.
Hiermit möchte ich Sie daran nochmals erinnern, mir ein solches Gesprächsprotokoll zuzusenden.

Auch möchte ich Sie nochmals – und nun sicherheitshalber schriftlich – darum bitten, mir zukünftig nicht mehr die Worte im Mund herumzudrehen, wie so bei unserem letzten Gespräch (und zuvor mehrfach in Gesprächen mit Ihrer Kollegin Frau Sch., die zuvor zuständig war) geschehen:

Sie hatten mir zu Gesprächsbeginn gesagt, mit mir über meinen beruflichen Werdegang sprechen zu wollen, woraufhin ich Ihnen antwortete, dass mich dies überrasche, da ich davon ausgegangen war, alle Daten und Unterlagen (Zeugnisse und andere Dokumente), die meinen beruflichen Werdegang dokumentieren, seien Ihnen seit vielen Jahren bekannt – da alle entsprechenden Dokumente in meiner Akte befindlich sein müssten, weil von mir vor Jahren bereits vollständig/lückenlos vorgelegt worden seiend.

Erst durch das erste ärztliche Gutachten des Ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit Hamburg (das ich im Sommer/Herbst 2016 dort anforderte, d.h. den ausführlichen Teil A des Gutachtens, in welchem der berufliche Werdegang aufgeführt ist – nachdem ich erst im Sommer 2016 erfahren habe, dass es einen solchen Teil A gibt und ich ihn anfordern kann bzw. muss, wenn ich Kenntnis seines Inhaltes erhalten möchte; ich habe folglich erst zweieinhalb Jahre nach Erstelltwordensein dieses Gutachtens über all das durch den behördlichen Datenschutzbeauftragten der Stadt Hamburg Information erhalten – wurde die gesamte Zeit zuvor also nicht vom Jobcenter oder dem ÄD darüber informiert) konnte ich feststellen, dass der in meiner Jobcenterakte enthaltene berufliche Werdegang offenbar unvollständig ist – ich frage mich: Warum ist er das?
 
Ich hatte mit Ihnen daher nicht über meinen beruflichen Werdegang sprechen wollen, sondern, wie in meinem Schreiben vom 09.05.2017 bereits erwähnt, ein sogenanntes Profiling/eine "Potentialanalyse" durchführen wollen – welche im Grunde längst überfällig ist, jedoch in all den Jahren zuvor nie (mit Ihnen oder Kollegen von Ihnen) stattgefunden hat. – Warum nicht?
 
Am Ende unseres Gesprächs sprach ich dies nochmals an, worauf Sie mir antworteten, ich hätte dies zu Beginn des Gesprächs verweigert/nicht zugelassen.
Genau das verdeutlicht anschaulich, wie einem die Dinge gegenteilig und negativ unterstellt und angehängt werden, denn:
 
Eine Potentialanalyse ist gerade nicht gleichbedeutend mit dem beruflichen Werdegang – was man beruflich gemacht hat, hat man häufig gemacht, weil man es musste, weil es zu den jeweiligen, zurückliegenden Zeiten keine andere Möglichkeit gab, man aber erwerbstätig sein, seine Existenz sichern musste und/oder einen berufsqualifizierenden Abschluss anzustreben gezwungen war – und das unter den damals jeweils nur bestanden habenden Möglichkeiten und Umständen.
Daraus geht jedoch nicht, schon gar nicht zwangsläufig, hervor, d.h. diesem beruflichen Werdegang lässt sich somit keineswegs entnehmen, in welchen Bereichen man seine Stärken, Fähigkeiten, Interessen, Begabungen hat; es lässt sich daraus lediglich entnehmen, was man bisher beruflich getan hat – weil: man musste, nicht unbedingt, weil man es – so – wollte.

Sie hätten folglich mit mir über meine Fähigkeiten, Stärken, Interessen, Bedürfnisse, Wünsche, Möglichkeiten und Einschränkungen sprechen müssen – nicht: ausschließlich über meinen beruflichen Werdegang, der überdies, wie oben angemerkt, unvollständig ist.
 
Was meine Einschränkungen anbelangt, so hatte ich Ihnen mitgeteilt, dass meine Tochter – als sehr empfindsames, feinfühliges, empathisches/mitfühlendes Kind – seit Jahren in der Schule gemobbt wird und wir aktuell intensiv darum bemüht sind, sie in einer "passenden", d.h. sie nicht schädigenden Schule unterbringen zu können – was bekannterweise schwierig ist, zumal dann, wenn man nicht vermögend ist, sondern in materieller Armut befindlich, sich also keine Privatschule leisten kann.
 
Überdies hatten wir über meine gesundheitliche Situation gesprochen – ich hatte Ihnen nochmals ausführlich dargelegt, welche Erkrankungen ich chronisch seit Jahren habe, dass es sich dabei ausnahmslos um physische Erkrankungen (aus dem gastro-enterologischen, hämatologischen und gynäkologischen Bereich) handelt; ich teilte Ihnen desweiteren mit, welche Beschwerden und Einschränkunden mit diesen Erkrankungen im Alltag einhergehen und welche massiven Einbußen der Lebensqualitätdie durch die materielle Armut noch erheblich verstärkt werden.
 
Auch teilte ich Ihnen nochmals mit, dass ich vor allem morgens und vormittags dadurch sehr beeinträchtigt, d.h. häufig und unvorhersehbar ans Haus gebunden bin, dass ich außerdem auch "Freizeitaktivitäten" (Spaziergänge) mit meiner Tochter und sogar Lebensmittelkeinkäufe häufig nicht tätigen kann, auf halber Strecke sehr oft sehr schnell wieder umkehren muss … .
 
Ich erläuterte Ihnen damit zusammenhängend auch nochmals – wie bereits in meinem Schreiben vom 09.05.2017 – dass es für mich infolgedessen wichtig wäre/ist, von zu Hause aus arbeiten zu können, was durch eine Qualifizierung zur Freien Texterin bzw. Online-Redakteurin per zertifiziertem Fernlehrgang erst ermöglicht würde und für mich vor dem bestehenden Hintergrund meiner Einschränkungen (der Mobilität …) nicht nur die ideale, sondern die erforderliche Weise sowohl zunächst der unabdingbaren Qualifizierung als auch der sich an selbige anschließenden Berufs-/Erwerbstätigkeit wäre bzw. ist.
 
Ungeachtet dessen hatten Sie mich jedoch lediglich wiederholt gefragt, ab wann meine Tochter für welche Zeiten täglich betreut werden könne (Schule, Nachmittagsbetreuung) und ab wann und bis wann ich täglich also außerhäusig erwerbstätig sein könne.
Ich nannte Ihnen die entsprechenden Zeiten – jedoch dies nur vor dem Hintergrund, dass/wenn ich keine gesundheitlichen, physischen, Einschränkungen (mehr) hätte – die ich de facto jedoch seit Jahren und nach wie vor habe – wie es auch der aktuelle UKE-Befund (datiert vom 01.03.2017) nochmals unmissverständlich ausweist/dokumentiert.

Diesen Umstand ignorierten Sie vollumfänglich. Sie bezogen sich lediglich und ausschließlich auf meine Tochter – deren Betreuungszeiten – und ließen meine gesundheitlichen Einschränkungen vollständig unberücksichtigt.
 
Ich hatte Ihnen im Gespräch (an dessen Ende) sogar, obwohl ich dies nicht hätte tun müssen, meinen aktuellen UKE-Befund vorgelegt – somit hochsensible, schützenswerte Daten, die Ihnen eigentlich überhaupt nicht zugänglich gemacht werden müssen/dürf(t)en – damit Sie sich persönlich davon überzeugen können, dass ich wahrheitsgemäße Angaben und Aussagen mache.
 
Und troztdem ist auch das aktuelle ärztliche Gutachten des ÄD der Agentur für Arbeit (des mit dieser kooperierenden, niedergelassenen Arztes, der das aktuelle Gutachten erstellt hat) wieder fehlerhaft – da all diese nachweislich bestehenden physischen Erkrankungen in selbigem nicht aufgeführt werden, unberücksichtigt bleiben. – Wie kann das sein, Frau A.? Und: Was kann daraus folglich nur abgeleitet/geschlussfolgert werden … ?
 
Sie sprachen einige Male davon, mir helfen zu wollen. Es erschließt sich mir jedoch nicht, was Sie unter "helfen wollen" eigentlich und genau verstehen bzw. wie diese Ihre Hilfe konkret aussehen soll, wenn:

Bestehende Tatsache ist, dass ich im vergangenen Jahr zweimal rechtswidrig sanktioniert wurde, wovon sich eine der beiden Sanktionen bereits im Vorfeld als rechtswidrig erwies und sich (nur) mit/wegen anwaltlicher Hilfe erfolgreich abwehren ließ.

Bestehende Tatsache überdies ist, dass mir seit Jahren eine Berufsqualifizierung durch das Jobcenter – mittels Bildungsgutschein – verweigert wird, obwohl ich als alleinerziehende Langzeiterwerbslose ohne bisherigen, berufsqualifizierenden Abschluss sämtliche Fördervoraussetzungen für den Erhalt eines entsprechenden Bildungsgutscheins  - für eine berufsqualifizierende Maßnahme/Weiterbildung/Umschulung - vollständig und zweifelsfrei erfülle.
 
Bestehende Tatsache weiterhin ist, dass ich mittels Ein-Euro-Jobs, Hilfstätigkeiten im Niedriglohnsektor und/oder Minijobs die Existenz meiner Tochter und mir nicht sichern kann, eine solche Erwerbstätigkeit mich weiterhin im Hartz 4-Bezug hielte, ich dann nur noch zusätzlich erheblich belastet wäre – insbesondere physisch – und noch weniger Kraft und Zeit für meine Tochter hätte, die mich noch immer sehr braucht und beansprucht (siehe, wie oben und in unserem Gespräch erläutert: aufgrund ihrer Sensibilität und der damit einhergehenden alltäglichen Abläufe).
 
Aber genau das ist bekanntermaßen seit Jahren Ihr Ziel und war bereits das Ziel Ihrer Kollegen (Frau Sch.s und auch das des Teamleiters, Herrn W.) – nach vermutlich entsprechenden, internen Vorgaben, denen Sie folgen.
 
Wie kann vor diesem Hintergrund von "Hilfe" gesprochen werden?
An welcher Stelle hilft mir und meiner Tochter was davon genau? – Ich würde sagen, man kann eher von zusätzlicher Beschädigung sprechen, wenn man:
 
wiederholt und rechtswidrig (!) sanktioniert, unter Druck gesetzt, durch Schreiben und Auflagen sowie wiederholt (!) verspätete und zu geringe Zahlungen (!) schikaniert, in Ein-Euro-Jobs und Niedriglohntätigkeit gezwungen wird, mittels der man seine Existenz nicht sichern kann, durch die man weiterhin abhängig vom Jobcenter ist und offenbar bleiben sollmit allen einhergehenden Repressalien, Entbehrungen, Belastungen, wenn man überdies durch eine solche Erwerbstätigkeit physisch, gesundheitlich noch zusätzlich geschwächt wird, so dass man sich dann seinem Kind, das man vollumfänglich seit dessen Geburt absolut alleine "großzieht" …, nicht mehr angemessen widmen kann – dass außerdem also die Sorge-ARBEIT, die man – d.h. ichseit mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten (denn ich habe bereits meinen heute 24-jährigen Sohn alleine großgezogen, damals dabei in Ausbildungen und Jobs befindlich und schließlich studierend) unentgeltlich und ohne adäquate Anerkennung a l l e i n e leistet, vollständig ignoriert, bagatellisiert, im Grunde abgewertet wird.
 
Halten Sie all das also für eine erstrebenswerte Perspektive und für angemessene "Hilfe"/Unterstützung, Förderung?
 
Dann haben wir einen sehr divergierenden Begriff/Vorstellung von "Hilfe", Frau A.. Und ich denke, wenn man dem gesunden Menschenverstand und der Lebensrealität folgt, ist Ihre Vorstellung von "Hilfe" eine mindestens sehr fragwürdige, um nicht zu sagen infame, menschenverachtende, denn:
Ihnen geht es unzweifelhaft nicht darum, mir tatsächlich zu "helfen", in dem Sinne verstanden, dass es meiner Tochter und mir tatsächlich besser geht/gehen kann/könnte/würde, sondern Sie sind einzig daran interessiert, Ihren Job zu tunsei er auch noch so augenfällig schädigend für die "Kunden", es geht Ihnen – wie auch Ihren Kollegen – folglich nur um sich selbst.
 
Da wir das wissen, kann alles, das an Jobcentervorgängen in Bezug auf und mit "Kunden" stattfindet, folglich nur als Farce, als Blenden, als im Grunde vorsätzlicher Betrug und ebensolche Beschädigung bezeichnet werden – wie anders könnte/sollte man all diese Vorgänge (siehe bspw. insbesondere rechtswidrig immer wieder verhängte und vollzogene Sanktionen, siehe aber auch die gezielt nicht gegeben werdenden, für die Kunden jedoch unentbehrlichen Informationen – zu bspw. den ärztlichen Gutachten, zu "wichtigen Hinderungsgründen" bei "Meldeversäumnissen", siehe dazu mein Schreiben vom 09.05.2017, siehe außerdem auch die zahlreichen, erfolgreichen Klagen vor Sozialgerichten gegen Jobcenterentscheidungen, siehe, dass ärztliche Befunde vom Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit ignoriert/übergangen werden und infolgedessen fehlerhafte ärztliche Gutachten erstellt werden – mit entsprechenden Folgen für die "Kunden" …) interpretieren können?
 
Im Gespräch hatten Sie mir gesagt, Sie bräuchten erst einen Einstellungsnachweis eines Arbeitgebers von mir, dann/danach könnten wir uns möglicherweise über einen etwaig gewährtwerden könnenden Bildungsgutschein unterhalten.

Das bedeutet unverklausuliert nichts anderes als Hinhaltetaktik, als Verschaukelung, als dass Sie mich in eine Niedriglohntätigkeit, d.h. in irgendeine Erwerbstätigkeit bringen, also zwingen wollen – und da ich dann ja bereits erwerbstätig sein würde und somit aus der Arbeitslosenstatistik genommen werden könnte, hätten Sie Ihr Soll erfüllt – mir wäre damit, wie Sie natürlich selbst wissen, nicht ansatzweise geholfen und ich würde dann auch erst recht keinen Bildungsgutschein mehr bekommen – man, d.h. Sie/das Jobcenter würde dann nämlich argumentieren, ich sei ja nun gut untergebracht, es sei ein Bildungsgutschein/eine Berufsqualifizierung deshalb "offensichtlich" nicht mehr erforderlich. – Man kann so etwas nur als unerträglich perfide bezeichnen. Wie gesagt: menschenverachtend.
 
Und man darf sich berechtigt ein weiteres Mal fragen:
 
Für wie dumm, beschädigbar, wertlos (!) werden die "Kunden" eigentlich gehalten. Kein Fragezeichen.
 
Wie bereits bei unserem Gesprächstermin mündlich, so nun nochmals schriftlich meinerseits erbeten:
 
Übersenden Sie mir zum Zwecke der Transparenz und Nachvollziehbarkeit sowie zum Ausschließenkönnen etwaig ausgeübter Willkür die gesetzliche Grundlage, die nachweist, dass/ob ein solcher "Einstellungsnachweis" eines Arbeitgebers Voraussetzung/Bedingung für den Erhalt eines Bildungsgutscheins ist.
 
Und übersenden Sie mir das/Ihr Protokoll unseres letzten Gesprächs.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
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05. Juni 2017

Mein Schreiben vom 28.05.2017 an die für mich zuständige Sachbearbeiterin der Leistungsabteilung:
 
Jobcenter team.arbeit.hamburg
Frau S.
...
 
Ihr Schreiben vom 24.05.2017 – Aufforderung zur Mitwirkung
Ihr Zeichen: ...

Sehr geehrte Frau S.,
 
Ihr vom 24.05.2017 datiertes Schreiben (siehe Betreff) ging am 27.05.2017 postalisch bei mir ein.

Über Ihre Aufforderung zur "Konkretisierung des ärztlichen Attests vom 14.02.2017, seit wann meine Erkrankung, Zitat "akkut" (gemeint ist wohl: akut) besteht, kann ich nur noch staunen.

Frau S., Sie wissen seit 2014, dass
 
meine physischen Erkrankungen – die Darmerkrankung (Malabsorption ungeklärter Ursache), die Blutgerinnungsstörung (Koagolupathie, ebenfalls nach wie vor ungeklärter Ursache, siehe dazu auch den aktuellen UKE-Befund, datiert vom 01.03.2017), die daraus folgende Hypermenorrhoe sowie die daraus wiederum resultierende Eisenmangelanämie – sämtlich chronische und gerade nicht akute Erkrankungen sind.
 
Überdies ist Ihnen seit 2014 bereits bekannt, dass diese chronischen, physischen Erkrankungen bei mir bestehen, denn:

Ich habe dies sowohl Ihnen gegenüber wiederholt mündlich und schriftlich mitgeteit, als auch dies gleichermaßen gegenüber Frau S. Sch. und Frau A. (meiner Fallmanagerin und Arbeitsvermittlerin) sowie gegenüber dem Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit Hamburg.
 
Es darf erwartet werden, dass Sie (die Sachbearbeiterinnen der Leistungsabteilung und der Arbeitsvermittlungsabteilung) untereinander entsprechend kommunizieren, also erforderliche Informationen, die die Berechnung der Leistungen betreffen, regelmäßig, zeitnah und sorgfältig austauschen.

Nachgewiesen ist die Richtigkeit dieser meiner Aussagen durch folgende Schreiben und e-mails von mir an das Jobcenter aus den vergangenen Jahren:

- Gesundheitsfragebogen, der mir vom Jobcenter team.arbeit.hamburg mit Schreiben vom 17. September 2014 übersandt wurde und welchen ich am 22.09.2014 ausgefüllt und unterschrieben hatte sowie um eine handschriftliche Angabe ergänzt: dass ich die meine Erkrankungen nachweisenden ärztlichen Befunde bereits vorgelegt hatte, dies jedoch vom Jobcenter ignoriert wurde.
Diesen ausgefüllten Gesundheitsfragebogen hatte ich damals für meine Unterlagen kopiert – umsichtiger- und erforderlicherweise, wie ich nun feststellen muss.
 
- Schreiben von mir an das Jobcenter (Frau Sch.) vom 02.10.2014, aus welchem hervorgeht, dass ich diese ärztlichen, schulmedizinischen Befunde überdies bereits beim Termin beim Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit Hamburg am 12.03.2014 (dort: Frau W., mit der ich den Termin hatte) persönlich vorgelegt hatte – Frau W. hatte diese Befunde jedoch ignoriert, so folglich auch im von ihr erstellten ärztlichen Gutachten (datiert vom 20.03.2014).
 
Aus diesem Grunde bat ich zwei Jahre später, nachdem ich durch den behördlichen Datenschutzbeauftragten der Stadt Hamburg erstmals darüber informiert worden war (und also nicht zuvor vom ÄD oder dem Jobcenter), um Übersendung des ausführlichen Teils A des ärztlichen Gutachtens, das sich als massiv fehlerhaft herausstellte, weshalb ich den ÄD um Richtigstellung bat.
Der ÄD verweigert die Richtigstellung des ärztlichen Gutachtens bis heute – trotz der ihm vorliegenden, ärztlichen Befunde. Meine chronischen physischen Erkrankungen bleiben in diesem Gutachten unerwähnt – trotz der ärztlichen Befunde, die diese Erkrankungen zweifelsfrei nachweisen und es auch der aktuelle UKE-Befund nochmals nachweist: dass und seit wann welche chronischen physischen Erkrankungen bestehen.
 
Kurze Frage nochmals:

Warum wurde ich nicht vom Jobcenter (von Ihnen und/oder Frau Sch. und/oder Frau A.) und/oder vom Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit Hamburg darüber informiert, dass es einen Teil A des ärztlichen Gutachtens gibt, dass ich diesen einzusehen das Recht habe und dass ich ihn hierfür gesondert schriftlich anfordern muss?

Warum wurde ich über dieses Recht erst zwei Jahre später (!) vom behördlichen Datenschutzbeauftragten informiert?
Wie verhält es sich hier mit der Informationspflicht des Jobcenters gegenüber den "Kunden" – dieser ist man augenfällig nicht nachgekommenwarum nicht?

Ist es nicht auch befremdlich, dass das ärztlichen Gutachten des ÄD ausgerechnet die beiden chronischen phyischen Erkrankungen vollständig unerwähnt lässt, d.h. sie unterschlägt, die meinen erhöhten Wasserverbrauch und damit meine erhöhten Wasserkosten zur Folge haben – nämlich die Darmerkrankung und die Hypermenorrhoe?
Und das trotz der dem ÄD vorliegenden, ärztlichen Befunde, die diese Erkrankungen als zweifelsfrei bestehend bestätigen und auch: seit wann diese Erkrankungen bestehen.
 
Ist es überdies nicht befremdlich, dass der ÄD sich trotz all dieser Nachweise und Tatsachen weigert, das ärztliche Gutachten bzw. die bisherigen ärztlichen Gutachten, insbesondere aber das vom 20.03.2014 datierte (über dessen ausführlichen Teil A ich verfüge), richtigzustellen?
 
Wie lassen sich solche Vorgehensweisen erklären/juristisch rechtfertigen?

Dass ich diese ärztlichen Befunde wiederholt auch in den Folgejahren (2015 und 2016) an das Jobcenter übersandt hatte, weisen überdies folgende Dokumente nach:
 
- meine e-mail vom 26.09.2015 an Frau A., in welcher ich nochmals mitgeteilt hatte, dass ich mit Schreiben vom 24.09.2016 den Gesundheitsfragebogen abermals, Zitat "mit zahlreichen Anlagen/ärztlichen Befunden" direkt und offen einsehbar (!) an das Jobcenter, Frau A., übersandt hatte – nicht also an den ÄD, sondern an das Jobcenter, an Frau A..
 
Dies hätte ich gar nicht tun müssen, da es sich bei diesen ärztlichen Befunden um hochsensible Daten handelt, die dem Datenschutz unterliegen und die die Arbeitsvermittler, Fallmanager, d.h. die Jobcentermitarbeiter deshalb gar nicht einsehen dürfen – sondern nur der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit.
Auch das: war mir damals nicht bekannt, auch hierüber war ich durch das Jobcenter – auch nachträglich übrigens – nicht informiert worden. – Warum nicht?
 
- mein Schreiben vom 20.11.2015 an das Jobcenter, aus welchem sich abermals entnehmen lässt, dass ich meine ärztlichen Befunde kürzlich nochmals direkt und offen einsehbar an das Jobcenter/an Frau A. (!) übersandt hatte (siehe auf Seite 1 des Schreibens).
 
Nochmals übersandte ich dann am 02.12.2015 eine e-mail an Frau A. und einen weiteren, mir erneut zugesandten Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und unterschrieben am 03.02.2016, welchem sich entnehmen lässt (siehe auf dessen Seiten 1 und 3), dass ich diverse Anlagen/ärztliche Befunde bereits wiederholt übersandt hatte, diese daher in meiner Akte längst und in mehrfacher Ausfertigung enthalten sein müssen.

Somit ist Ihnen und/oder Frau Sch. und/oder Frau A. bereits seit dem 12.03.2014 bekannt, dass ich mehrere chronische physische Erkrankungen habe, welche dies sind und seit wann sie bestehen sowie auch, dass sie zweifelsfrei einen erhöhten Wasserverbrauch mit sich bringen – insbesondere die Darmerkrankung und die Hypermenorrhoe, da durch den immens hohen, allmonatlichen Blutverlust (der deshalb die Eisenmangelanämie zur Folge hat) Wäsche, Bettwäsche, Kleidung immer wieder stark verschmutzt (durch das Blut) und häufiges Händewaschen sowie erforderliche Körperreinigung unvermeidlich sind.
 
Ähnlich verhält es sich als Folge der Darmerkrankung:
Durch häufige Toilettengänge und Händewaschen, Körperreinigung wird zwangsläufig vermehrt Wasser verbraucht – und dies lässt sich nicht vermeiden, es sei denn, ich dürfte die Toilettenspülung nach Toilettengang nicht mehr betätigen, mir die Hände nach Toilettengang nicht mehr waschen, mich selbst insgesamt nicht mehr waschen/duschen (insbesondere als Notwendigkeit, die durch die allmonatlichen, sehr starken Menstruationsblutungen/die Hypermenorrhoe verursacht wird) und meine durch große und viele Blutflecken allmonatlich stark verschmutzte Wäsche ebenfalls nicht mehr waschen.

Nein, es lassen sich diese Flecken leider nicht durch entsprechende Hygieneeinlagen und Ähnliches verhindern und auch nicht durch Betteinlagen (all das verwende ich seit Jahren selbstverständlich) – bitte informieren Sie sich gerne über die Hypermenorrhoe, falls Sie meinen Angaben keinen Glauben schenken können oder wollen.

All solch Intimes auf diese Weise gegenüber fremden Menschen, gegenüber einer Behörde ausbreiten, offenlegen zu müssen, ist überdies demütigend, erniedrigend – wie Sie selbst natürlich wissen. Aber man wird hierzu vom Jobcenter bzw. von Ihnen persönlich, Frau S., nun abermals genötigt.

Bereits im Jahr 2014 hatten Sie mich dazu genötigt und hatte ich infolgedessen sehr ähnlich intime Angaben zu meinem Gesundheitszustand und meinen körperlichen Beschwerden gemacht – siehe unser "Kostensenkungsgespräch" vom 06.05.2014 sowie meine e-mail vom 28.05.2014, aus denen dies hervorgeht.
 
Erneut weise ich darauf hin, dass Sie und/oder Frau A. und/oder Frau Sch. damals bereits von dem spezifischen Vordruck wussten, der mir nun erst im Februar 2017drei Jahre später also – von Frau Sch. übersandt wurde und mittels dessen sich die erhöhten Wasserkosten nun ganz leicht ärztlich attestieren ließen – denn mittels eben dieses speziellen Vordrucks war dies überhaupt erst möglich.

Sie hatten mich im Mai 2014 bereits aufgefordert, meinen erhöhten Wasserverbrauch bzw. die erhöhten Wasserkosten ärztlich attestieren zu lassen, ich hatte Ihnen mitgeteilt (siehe meine e-mail vom 28.05.2014), dass und warum mir dies nicht möglich war – auch im Jahr 2015 hatte ich versucht, mir dies von meinem damaligen Hausarzt attestieren zu lassen, in der Arztpraxis wurde mir damals mitgeteilt, es könne nur eine Erkrankung attestiert werden, nicht ein erhöhter Wasserverbrauch und/oder erhöhte Wasserkosten – dafür sei mein Vermieter bzw. die Wasserwerke zuständig.

Sie wussten jedoch, dass es den speziell hierfür vorgesehenen Vordruck gab, mittels dessen ich dem Arzt gegenüber eine ganz andere Position gehabt hätte – auch übrigens hinsichtlich der Kosten für ein solches Attest, denn ich sollte zwischen €20,- und €40,- dafür zahlen, der Vordruck weist jedoch lediglich einen vom Arzt abrechenbaren Betrag in Höhe von €5,36 aus.

Sie hatten mir damals jedoch weder diesen Vordruck ausgehändigt, noch ihn mir postalisch übersandt noch ihn auch nur mir gegenüber als vorhanden seiend erwähnt noch hatten Sie mich davon in den Folgejahren (2015, 2016) in Kenntnis gesetzt noch hatten Sie mir mitgeteilt, dass das Jobcenter die Kosten für dieses ärztliche Attest übernehmen muss.

Warum sind Sie (und Ihre Kolleginnen A. und Sch.) so vorgegangen, Frau S. und das überdies drei Jahre langwomit lässt sich dieses Ihr Vorgehen moralisch, besonders aber juristisch rechtfertigen?
 
Warum wurde mir dieser spezielle Vordruck dann aber doch – und erst jetzt: im Februar 2017 übersandt: nachdem ich das Jobcenter (Frau Sch.) darauf hingewiesen hatte, dass die Kosten für das Attest vom Jobcenter zu tragen sind, dass ich außerdem anwaltliche Unterstützung habe und das Jobcenter sich davon überzeugen konnte, da wenige Monate zuvor eine Sanktion mit Hilfe dieser anwaltlichen Unterstützung abgewehrt werden konnte, da sich diese Sanktion im Vorfeld bereits als rechtswidrig herausstellte?
 
Warum werden überhaupt rechtswidrige Sanktionen verhängt?

Wurde mir der Vordruck also absichtlich nicht bereits 2014 – oder wenigstens 2015 oder immerhin 2016 – ausgehändigt/übersandt bzw. ich über sein Vorhandensein zumindest informiert – damit: das Jobcenter das Geld für meine krankheitsbedingt (!) erhöhten Wasserkosten einsparen kann und ich dieses Geld nun auch nicht mehr rückwirkend – durch einen Überprüfungsantrag – für die Jahre 2014 und 2015 geltend machen kann?
 
Und es überdies in all den Jahren meiner Tochter und mir schmerzhaft fehlte! Wie Sie und Ihre Kolleginnen selbstredend auch genau wissen.
 
Wie anders lässt sich dieser gesamte Vorgang sonst erklären – als durch Vorsatz?
 
War all das drei Jahre lang von drei verschiedenen, mit der Sache befasst (gewesen) seienden Personen, ein "Versehen"?

Insbesondere, da ich im Jahr 2015 bereits einen Überprüfungsantrag – datiert vom 21.12.2015 - in Bezug auf die Kosten der Unterkunft gestellt hatte, auf welchen Sie mir sechs Monate später geantwortet hatten, dass diesem, Zitat "in vollem Umfange entsprochen" werde – was nachweislich nicht der Fall war, da meine erhöhten Wasserkosten nicht berücksichtigt, nicht anerkannt wurden – trotz all der wiederholt von mir übersandten und dem Jobcenter seit 2014 in mehrfacher Ausfertigung vorliegenden ärztlichen Befunde. Und Ihnen diese Hintergründe, Umstände, diese Fakten also damals bereits bekannt waren.
 
Und auch bereits am 16.04.2014 hatte ich einen Überprüfungsantrag bezüglich der Wasserkosten gestellt.
 
Frau S., teilen Sie mir vor diesem Faktenhintergrund bitte mit, inwiefern/auf welche Weise noch ich meine chronischen physischen Erkrankungen, die meinen erhöhten Wasserverbrauch und damit die erhöhten Wasserkosten zwangsläufig zur Folge haben – nämlich die Darmerkrankung und die Hypermenorrhoe – nun noch zusätzlich "konkretisiert" als bestehend und als seit wann bestehend nachweisen soll/kann: wie, womit n o c h?
 
Denn:
Ich habe dies in erheblichem Umfange wiederholt seit März 2014 getan: sowohl gegenüber dem ÄD als auch direkt und offen einsehbar gegenüber dem Jobcenter: Ihnen, Frau A. und Frau Sch..
 
Es findet sich folglich längst jede Information hierzu – siehe insbesondere auch, seit wann meine sämtlichen chronischen Erkrankungen bestehen bzw. wann sie erstmals ärztlich diagnostiziert wurden – nämlich im Jahr 2009 bzw. 2010in meiner Akte.
 
Und ich wiederhole daher nochmals:
Ich kann nur noch darüber staunen, dass Sie mich trotz all dieser bestehenden Tatsachen nun, 2017, dazu auffordern, anzugeben bzw. nachzuweisen, seit wann meine genannten Erkrankungen bestehen. Und dass Sie überdies von "akuten" Erkrankungen sprechen, obwohl Ihnen seit drei Jahren bekannt ist, dass es sich um chronische physische Erkrankungen handelt und auch um welche und auch, seit wann diese bestehen bzw. wann sie diagnostiziert wurden – siehe alle in diesem Schreiben nochmals aufgeführten Dokumente (Schreiben und e-mails), die dies unstrittig belegen.

Ich kann mir vor diesem Hintergrund Ihr Vorgehen nur folgendermaßen erklären: Meine Akte ist entweder auf dubiose Weise "verlorengegangen" oder verbrannt oder wurde auf andere Weise vollständig vernichtet. – Zynismus ist das Einzige, das einem angesichts all dessen noch bleibt, ja.
Es wäre sonst zum Verzweifeln.
 
Und was ich auch bis heute nicht verstehe:
 
Was muss nun eigentlich tatsächlich und auf welcher rechtlichen Basis nachgewiesen, d.h. ärztlich attestiert werden: der erhöhte Wasserverbrauch, die erhöhten Wasserkosten (diese sind meinen jährlichen, Ihnen ebenfalls längst vorliegenden Jahresabrechnungen der Hamburger Wasserwerke entnehmbar und durch diese Jahresabrechnungen folglich nachgewiesen) oder die zugrundeliegenden, d.h. die den erhöhten Wasserverbrauch mit erhöhten Wasserkosten verursachenden Erkrankungen?
 
Bitte nennen Sie mir die entsprechende Rechtsgrundlage, aus der sich entnehmen lässt, dass: es – für entsprechende Berücksichtigung/Anerkennung/Bewilligung der Kosten - nicht ausreicht, die Erkrankungen ärztlich bescheinigen zu lassen – durch entsprechende ärztliche Befunde – sondern dass darüberhinaus (!) erforderlich ist, den erhöhten Wasserverbrauch ärztlich attestieren zu lassen.
 
Denn es sollte eigentlich und tatsächlich davon augegangen werden dürfen, dass jedem einigermaßen verständigen Menschen unmittelbar einleuchtend ist, dass eine Darmerkrankung und eine Hypermenorrhoe – somit gleich zwei chronische physischen Erkrankungen – unweigerlich und unvermeidbar einen erhöhten Wasserverbrauch mit sich bringen.
 
Mir war und ist daher nicht nachvollziehbar, weshalb zusätzlich noch ein erhöhter Wasserverbrauch – überdies von einem Arzt/Mediziner – attestiert werden muss.
Bitte nennen Sie mir hierfür die entsprechende Rechtsgrundlage, die Sie legitimiert, solche Atteste anzufordern.

Im Übrigen habe ich Ihnen das entsprechende Attest – mittels des ausgefüllten, spezifischen Vordrucks – vor Monaten (im Februar 2017) ohnehin bereits übersandt.

In einem Satz:
Alle ärztlichen Unterlagen/Befunde, aus denen unzweifelhaft und unmissverständlich hervorgeht, seit wann welche - chronischen physischen - Erkrankungen bei mir bestehen – auch die Darmerkrankung und die Hypermenorrhoe also: sind seit Jahren in meiner Akte enthalten.
 
Was soll ich nun n o c h tun, Frau S.?
 
Ich bin vollumfänglich ratlos und kann nur ein weiteres Mal konstatieren: Was hier passiert, kann nur noch als Schikane und als unbegreifliche Absurdität bezeichnet werden – oder aber: als kriminell – denn offenbar geht es um nichts anderes, als Menschen um die ihnen zustehenden Leistungen zu bringen, sie darum zu betrügen – und das mit allen Mitteln:
 
Dies bestätigen eindrücklich unter anderem die vielen erfolgreichen Klagen vor Sozialgerichten gegen Jobcenterentscheidungen sowie auch die Tatsache, dass Sanktionen vorsätzlich nachweislich rechtswidrig verhängt und vollzogen werden – so auch in meinem Falle im vergangenen Jahr geschehen.

Und auch das Vorgehen des Ärztlichen Dienstes bestätigt das – definitiv zumindest in meinem Fall, da mittels ärztlicher Befunde nachgewiesene, chronische physische Erkrankungen in ärztlichen Gutachten des ÄD der Agentur für Arbeit gar nicht aufgeführt sind, sondern absichtsvoll unterschlagen werden – und das wiederholt (siehe auch das aktuelle ärztliche Gutachten) und selbst der Bitte um Richtigstellung nicht nachgekommen wird.
 
Mir ist überdies nicht nachvollziehbar, wie man für eine solche Behörde – eine staatliche Institution, die auf solche Weise mit solchen – mit rechtswidrigen - Mitteln gegen Staatsbürger, gegen ohnehin bereits zumeist auf vielfache Weise geschwächte, beschädigte, benachteiligte, ausgegrenzte Menschen vorgeht – tätig sein kann.
 
Und das überdies sogar dann, wenn es sich bei diesen Menschen um Kinder handelt, denn Kinder sind von jeder Sanktion, jeder Schikane, die an einer Familie/Bedarfsgemeinschaft getätigt wird, zwangsläufig, unvermeidbar mitbetroffen, d.h. mitgeschädigt. Das ist: KINDESWOHLSCHÄDIGUNG. Staatlich absichtsvoll vollzogene, getätigte.
 
Und außerdem keinerlei "Fördern" stattfindet, sondern sogar einer langzeiterwerbslosen, alleinerziehenden, chronisch kranken Mutter ohne bisherigen berufsqualifizierenden Abschluss, die damit sämtliche Voraussetzungen für einen Bildungsgutschein für berufliche, angemessene, individuell passende Qualifizierung (Umschulung, Weiterbildung) erfüllt, ein solcher Bildungsgutschein, d.h. eine angemessene, passende Berufsqualifizierung – mittels entsprechenden Lehrgangs/Qualifizierung – sogar seit Jahren aktiv verweigert wird.
 
Wie kann man all das selbst tätigend und/oder darum wissend mit seinem Gewissen vereinbaren, Frau S.? – Was hat all das mit "Fördern" zu tun?
Wie lässt sich all das mit dem Grundgesetz vereinbaren? Wie lässt sich all das moralisch rechtfertigen?
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
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