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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Werden "Zuwanderer", Migranten, Geflüchtete häufiger straffällig als sogenannte Biodeutsche?

 
Was man sich grundsätzlich vergegenwärtigen muss:

Wenn bio-deutsche Straftäter - siehe insbesondere sexuelle Gewalt, häusliche Gewalt, Beziehungsgewalt, Körperverletzung - durch staatliche Institutionen, die Exekutivorgane also, d.h. die für sie tätigen Personen (Polizisten, Staatwanwälte, Richter) - auf Basis von institutionellem Rassismus geschont und geschützt werden, bedeutet das, dass diese bio-deutschen Straftäter "weniger häufig" bzw. nicht für (solche) Straftaten verurteilt werden und somit: in der Statistik nicht auftauchen.
 
Im Gegensatz zu Straftätern "mit Migrationshintergrund", die vorgeblich viel häufiger Straftaten begehen als Bio-Deutsche und die (Erstere) jedenfalls häufiger verurteilt werden, was entsprechende Statistiken zur Folge hat.
 
Clever, nicht wahr?
 
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Was lehrt uns diese Analyse:
 
1. Zunahme der sogen. Kleinkriminalität (Taschendiebstahl bspw.), um sich möglichst schnell Geld zu verschaffen. - Lösung: materielle Armut, deren Ursachen und Folgen beseitigen, statt Menschen mit noch mehr Zwang, Druck, Schikane, Ausbeutung (in welchem Land auch immer!) zu beschädigen, zur Flucht, in Verzweiflung und also sogar Kriminalität zu treiben. Diese Lösung kann nur auf politischem Wege und überdies transnational erfolgen.
 
2. Körperverletzungen und sexuelle Gewalt geht mehrheitlich bis fast ausnahmslos von Männern aus und richtet sich gegen andere Männer, vor allem aber gegen Frauen - auch das: weltweit. - Lösung: Männer entsprechend als Kinder bereits angemessen behandeln, sensibilisieren - siehe Einfühlsamkeit, Feinfühligkeit, Mitgefühl stärken, Frauen besser schützen und unterstützen, auch gerade durch die Exekutive - siehe, wie falsch es jedoch läuft, wenn es um Anzeigen gegen sexuelle und Beziehungsgewalt geht, wie selten Täter hier verurteilt werden und: aus welchen Gründen es sich so verhält; siehe, dass die meiste sexuelle Gewalt gerade nicht von Männern mit Migrationshintergrund getätigt wird, sondern von Männern, die den Frauen zumeist schon lange und gut bekannt sind, Täter sind mehrheitlich also Beziehungspartner, Freunde, Bekannte, Trainer, Familienangehörige oder anderweitige Vertraute oder Vorgesetzte ... .
 
3. Körperliche Gewalt ist häufig auch Folge der katastrophalen Bedingungen in Flüchtlingsunterkünften. - Lösung: Hier für Abhilfe sorgen, ja, auch das kostet Geld - das man u.a. also auch hierfür und nicht für Aufrüstung und Prestigeobjekte, Bankenrettung und Steuerflucht verschleudern sollte. Es sind also ein Mal mehr politische Entscheidungen, die hier erforderlich sind und die Missstände beheben könnten - so dies denn gewollt wäre/würde.
 
4. Körperliche Gewaltdelikte sind auch Folge von "Unstimmigkeiten" zwischen Männern mit verschiedenem religiösen Hintergrund. - Abhilfe: Die nach wie vor katastrophale Indoktrination (weltweit gerade von Kindern) durch Religionen, d.h. durch also Ideologie, Dogmatismus, Zwänge, Unterdrückung (u.a. auch sexuelle) und massive, inhärente Frauenfeindlichkeit (!) b e h e b e n. Säkularisierung und Philosophie (siehe Ethik, Reflexion, Analyse, Weitsicht, Besonnenheit, Aufklärung, adäquate, faktenbasierte Information, Aufklärung ...), statt Religion, Ideologie, Indoktrination, oktroyierte "Moral".
 
5. Wenn es vor allem weltweit (!) junge Männer sind, die gewalttätig sind, sollte man sich dieses Problems vielleicht endlich einmal generell angemessen annehmen. Das hat wiederum eine Menge mit dem Umgang mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen zu tun, mit jeweiligen Lebensverhältnissen, Belastungen durch materielle Armut und Unterdrückung durch diverse "Traditionen", religiöse Dogmen, Schwarze Pädagogik, dem Fehlen von Feinfühligkeit, Empathie und Mitgefühl.

Eltern können nur dann nicht schädigend Eltern sein, wenn sie selbst unbeschadet sind - hierfür erforderlich sind vor allem entsprechende gesellschaftliche, (sozial-) politische Voraussetzungen, Gegebenheiten (siehe auch, was wie in Schulen "gelehrt" wird, welche Auswirkungen frühe Fremdbetreuung hat, aber eben auch rückständige, gewaltvolle "Traditionen" - siehe hierbei insbesondere wiederum das Frauenbild, das so viele Männer rings um den Globus haben - welche Folgen, welches Verhalten dies nach sich zieht.
Abhilfe: Frauen, vor allem Mädchen und auch Mütter weltweit stärken, unterstützen, schützen, Pornographie und Prostitution sind ebenfalls Gewalt gegen Frauen - und Jungen und Männer sensibilisieren, Gleichberechtigung, Gleichwürdigkeit und -wertigkeit tatsächlich realisieren - hierfür, ja, müssen Männer auf Privilegien und Vormachtstellung verzichten bzw. sich freiwillig überzeugt davon eigeninitiativ abwenden wollen und es praktisch umsetzen.
 
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Ich denke, dass sich durchaus eine Art gemeinsamer Nenner bei Straftätern finden lässt.

Bspw. sind Täter, die gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen wohl häufig selbst substanzabhängig - gibt es hierzu valide Daten?
 
Grundsätzlich ist es doch eine Frage der Moral, der Wertvorstellungen, des Selbstbildes, der Integrität, somit des Charakters, der Persönlichkeit - ob und warum ein Mensch also nicht "nur" wissentlich, absichtsvoll gegen Gesetze verstößt bzw. straffällig wird (denn es gibt auch unsinnige Gesetze, wie wir wissen, je nach Zeit und Ort wurde und wird einiges legalisiert, das unter ethischen Aspekten nicht nachvollziehbar ist - man denke an Sklaverei, Drittes Reich, NS-Ideologie oder aktuell auch bspw., "Schwarzfahrer" zu kriminalisieren), sondern sich wissentlich, vorsätzlich in einer Weise verhält, von der er weiß, dass sie anderen voraussichtlich oder auch gewiss Schaden, Schmerz, Leid zufügen wird, er sich selbst davon aber zugleich einen Vorteil verspricht - also aus letztlich niederen Beweggründen handelt.
 
Was Gewaltdelikte anbetrifft: Hier ist sehr häufig Alkohol mitverursachend - wenn man an dieser Stelle irgendwie endlich mal präventiv ansetzte, wäre wohl schon einiges abwendbar.
 
Zu beachten ist dann auch, dass durchaus Gewalt häufig Folge von angestauter Aggression und/oder Ohnmachtsgefühlen ist, vom Überschrittenwordensein der Schmerzgrenze eines Individuums.

Falls nicht ohnehin längst bekannt, empfehle ich zum Thema/zur Lektüre Joachim Bauers Buch "Schmerzgrenze - Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt".
 
Anders verhält es sich bspw. dann, wenn ich gegen aktuell geltendes Recht aus ethischer (!) Überzeugung verstoße - man denke wiederum bspw. an den politischen Widerstand in totalitären Systemen, Staaten, Strukturen.
 
Daher kann ich nur wiederholen: Aus welchen Gründen Menschen gegen welche Gesetze absichtsvoll verstoßen (denn es gibt ja auch den Fall der Unwissenheit), hat erheblich mit ihrem Charakter, ihrer Persönlichkeit zu tun, mit also Kindheit, Jugend, gemachten Erfahrungen und Persönlichkeitsentwicklung (somit auch Gewissensbildung).
 
Was ich in diesem Zusammenhang (institutioneller Rassismus) außerdem ansprechen möchte, ist die durch die Exekutive offenbar nicht selten getätigte, aktive Entkriminalisierung "weißer, biodeutscher" Täter - siehe bspw. in Bezug auf Sexualstraftaten. Täterschutz.

Wenn solche Täter aufgrund entsprechender, polizeilicher Ermittlungstätigkeiten erst gar nicht verurteilt werden (weil Ermittlungsverfahren von Staatsanwaltschaften regelmäßig eingestellt werden), somit in den Statistiken und auch den "Haftanstalten" nicht auftauchen, verzerrt auch dies das Bild.

 
Im Übrigen kommen wir nicht an der Tatsache vorbei, dass weltweit nach wie vor mit deutlichem Abstand mehr Männer als Frauen physische (und damit immer! einhergehend auch psychisch-emotionale) Gewalt tätigen - unabhängig von Kultur, Religion, ethnischem Hintergrund, überdies in bestimmtem Alter (ab etwa 14 Jahren bis ca. Ende 20) gehäuft.

Das ist u.a. Folge des "männlichen Selbstverständnisses", von Rollenklischees und Frauenbild, davon, was aus welchen Gründen als weiblich und was als männlich, was als bspw. "stark" oder auch "cool" und was als "schwach" ... verstanden wird - und das geht wiederum durchaus auf patriarchale Verhältnisse und Ideologien sowie Religionen zurück, insbesondere natürlich innerhalb der drei monotheistischen, patriarchalischen Religionen Judentum, Christentum, Islam, die sämtlich das erheblich patriarchalische, gewaltvolle (stellenweise schon sadistische) Alte Testament zum Fundament haben.

In Kulturen und Gesellschaften, in denen diese Vorstellungen von Männlichkeit - einhergehend mit Macht, Kontrolle, Unterwerfung, Erniedrigung, Ausbeutung - verbreitet sind, muss man sich über entsprechende psychisch-emotionale, physische und eben auch sexuelle Gewalt nicht wundern, an dieser Stelle sei explizit auch nochmals auf metoo, Sexismus, Pornographie (gefilmte sexuelle Gewalt) und Freiertum, Frauenkauf (Prostitution) verwiesen.


Man könnte hier überall präventiv durchaus und längst ansetzen - kommt spätestens an dieser Stelle dann aber doch an gerade patriarchale Ideologien, somit auch Religion, nicht vorbei.

Nicht ohne Grund sind viele von Paschatum, Machismo gezeichnete Männer in der Kindheit entsprechend religiös geprägt, ich möchte fast sagen indoktriniert worden - das betrifft das orthodoxe Judentum gleichermaßen wie den Katholizismus und den Islam.

Vor allem geht damit eigentlich immer eine mehr oder minder intensiv angewandte, vollzogene Schwarze Pädagogik (Druck, Zwang, Kontrolle, Dressur, Strafe, Härte, Strenge, emotionale Kälte, Demütigen, Beschämen - absichtsvolles Schmerzzufügen, Sadismus, physische und/oder psychische Gewalt) einher, inklusive der bekannten sexuellen Unterdrückung.

Worum es also entscheidend und deutlich intensiver gehen müsste - und das eigentlich selbstredend transnational - ist Prävention. Gerade hiervon, scheint mir, sind wir leider noch sehr weit entfernt.
Insbesondere in Anbetracht des seit geraumer Zeit allerorten zu beobachtenden rollbacks, Rechtsrucks, der "Maskulistenbewegung", des backlashs mit entsprechenden Rollenbildern (Menschen-, Welt-, Selbstbild), Überzeugungen, "Konservatismus", Rassismus, Sexismus, Misogynie, Homophobie - gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie den nach wie vor autoritären, zumeist pathologisch narzisstischen Machthabern in nicht wenigen Ländern.
 
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