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Sabeth schreibt

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Poesie Melancholie Philosophie

Was Mütter sich wünschen, was Frauen, Mütter, Kinder brauchen und warum genau dies tatsächlich im Vordergrund gesellschaftlichen und politischen Interesses eigentlich dringend/längst stehen müsste

Was Mütter sich wünschen, was Frauen, Mütter, Kinder brauchen und warum genau dies tatsächlich im Vordergrund gesellschaftlichen und politischen Interesses eigentlich dringend/längst stehen müsste
 
Wie lange (endlos?) werde ich mich noch wiederholen müssen? =/
 
Erforderlich ist das gesellschaftliche Anerkennen von (häuslicher) Sorge-Arbeit als eben dies: eine für global jede (!) Gesellschaft unentbehrliche Arbeit, Leistung, sodann das angemessene (!) monetäre Honorieren selbiger - in Form eines Mütter-/Sorge-/Familiengehalts (für eben Sorgende), das ist durchaus finanzierbar - siehe unten verlinkt.
 
Überdies geht es darum, Mutterschaft nicht länger abzuwerten und Sorge-Arbeit nicht immer mehr auszulagern und vermeintlich/vorgeblich zu professionalisieren.
 
Nein, es geht nicht um einen neuen "Mütterkult", es geht darum, zu erkennen, dass und warum Mütter unersetzlich sind und warum es zwischen Müttern und Vätern Unterschiede gibt, welche Rolle u.a. tatsächlich durchaus Biologie spielt (die jedoch nicht gleichbedeutend ist mit Biologismus) und weshalb wir vor allem andere Arbeitsstrukturen, damit einhergehend "alternative" Wohnformen (generationenübergreifend, in einer Art familiärer Gemeinschaften/Wahlverwandtschaften ..., siehe auch also Städteplanung, Infrastruktur ...) brauchen - und eine Wirtschaft der Fürsorge/Gemeinwohlökonomie.
Die Kleinfamilie ist nicht der Weisheit letzter Schluss - im Gegenteil.
 
Nein, das ist keine "naive" Idee, es gibt längst einiges dessen "im kleinen Bereich" verwirklicht, dies jedoch meist nur Privilegierten zugänglich. Und es gibt überdies längst auch entsprechende, teilweise auch bereits realisierte Konzepte (siehe bspw. zur Gemeinwohlökonomie).
 
Es geht darum, zu erkennen, warum es niemandem hilft, niemanden "fördert" und niemandem "Gleichberechtigung" und "Freiheit" bringt, sich ausschließlich der (kapitalistischen, neoliberalen) Leistungsideologie und dem Primat der Wirtschaft zu unterwerfen - genau das aber ist, was stattfindet, auch wenn es anders verkauft/beworben wird - und das leider nach wie vor erfolgreich.
 
Ausführlicher ist all dies an anderer Stelle ausgeführt - bei Interesse, siehe nachfolgend verlinkt.
 
Ja, es ist darin auch Bezug genommen zu früher Fremdbetreuung, zu den Verhältnissen und Auswirkungen in Frankreich (das so gerne als Vorbild herangezogen wird) und der ehemaligen DDR.
 
Ja, es geht u.a. auch um materielle Armut, um Dreifachbelastung, Mütter-Burnout und regretting motherhood. Ja, es geht auch um Alleinerziehende und um Väter.
 
Und ja, tatsächlich hat all das eine Menge mit Feminismus und mit Gleichberechtigung, Gleichwürdigkeit, Gleichwertigkeit zu tun, folglich auch mit symbolischer und struktureller Gewalt (siehe bei Pierre Bourdieu genauer nachlesbar).
 
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Nachfolgend einige an anderer Stelle (facebook) von mir gepostete Antworten auf Kommentare/Einwände anderer Kommentierthabender (zumeist: Frauen).

Eine Replik meinerseits auf einen Kommentar (von Ines Hegenbart):

Nun, man besehe sich bspw. den gerade in ostdeutschen Bundesländern doch auffällig verbreiteten Rechtsextremismus (siehe Pegida, NSU, "Sachsensumpf" ...), der eben nicht mehr "nur" Xenophobie ist.

Ja, wir sehen inwischen auch bei westdeutschen Kindern der Generation, die erstmals so umfassend wirtschaftskompatibel gemacht werden/wurden (siehe frühe Fremdbetreuung) "Auffälligkeiten" im Verhalten - man denke bspw. an die Zunahme der Diagnosen von AD(H)S (für die es sicher auch noch andere Ursachen gibt - Pharmaindustrie, "medizinische" Definitionsgrundlage für die Diagnose usw.), wir sehen aber eben Kinder, die durchaus aggressiver werden/sind: diese Kinder sehen wir jetzt schon in Grundschulen und der Sekundarstufe - Zunahme von mobbing, Gewalt an Schulen.
Ja, das gab es auch "früher" schon, nur m.E. nicht in diesem Ausmaß und nein, ich denke nicht, dass sich das nur darauf zurückführen lässt, dass die Dinge heute anders bezeichnet oder verstärkt "untersucht" werden, sondern es ist meiner Beobachtung und Erfahrung nach grundsätzlich und zu jeder Zeit Folge des Umgangs mit Säuglingen und Kleinkindern.

Wer von klein auf wie ein Gegenstand, nicht wie ein empfindsames, verletzliches, bedürftiges Lebewesen - mit in diesem Alter gerade noch ganz besonderer (vorhandener) Bedürftigkeit und Verletzlichkeit - angemessen "behandelt" wird, der kann im Grunde nur "Schwierigkeiten" mit "sich und der Welt" im weiteren Lebensverlauf bekommen.

Und natürlich läuft auch in vielen Familien - auch heute noch und auch in westdeutschen Bundesländern - sehr vieles leider grundlegend falsch, und eben dies zeigt sich dann als aggressives oder anderweitig "unerwünschtes" Verhalten im Kindergarten, der Schule, im weiteren Erwachsenenleben - in Form von diversen sogenannten psychischen Störungen/Erkrankungen. Exakt.

Daher kann und müsste im Grunde alles auf PRÄVENTION (statt Therapie ) gesetzt werden. Aus Gründen passiert dies nicht. Und aus Gründen wird den Menschen alles Mögliche als "wahr, richtig, gut, förderlich, alternativlos" ... verkauft - man darf das durchaus als Indoktrination bezeichnen.

Ich empfehle zum Thema, sich mit dem Entstehen bzw. Stärken von Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl (siehe auch Resilienz) und ganz besonders Mitgefühl zu befassen - siehe hierzu vor allem Arno Gruen und Erich Fromm ("autoritärer Charakter", siehe auch "Identifikation mit dem Aggressor", "freiwillige Knechtschaft", Narzissmus ...).

Es liegt der Ursprung für physische und psychisch-emotionale "Gesundheit" immer in der Kindheit - bei jedem Menschen, unabhängig von seiner ethnischen Herkunft, Kultur, Gesellschaft.

Es sind aber diverse Ideologien, Kulturen, Traditionen, insbesondere auch Religionen, die dazu führen, dass Eltern/Bezugspersonen mit Kindern nicht angemessen, d.h. tatsächlich bedürfnisorientiert, umgehen. D a s ist das Problem. Und das natürlich nicht erst heute und nicht nur in Deutschland.

Denn erforderlich ist eigentlich und tatsächlich nur ein basales, theoretisches Grundwissen kindlicher Entwicklung (-sphasen), keine Erziehungsratgeber, keine Ideologie, sondern ganz grundsätzlich und essentiell: das je eigene Ein- und Mitfühlenkönnen der Eltern/Bezugspersonen, e i g e n e Sensibilität/Feinfühligkeit. Das Orientieren am je individuellen Kind - an seinen Bedürfnissen, Verhaltensweisen, Reaktionen.
Man nennt das heute "attachment parenting".

Und dann das Vertrauen in das Kind, dass es zeigt und ausdrückt, was es selbst wie braucht, was ihm guttut. Genau dies müsste sich dann auch in der Schule entsprechend fortsetzen (siehe "Reformpädagogik", Montessori, Summerhill, Sudbury ...).

Aus Gründen ist es aber nicht gewollt, dass Menschen sich so gesund, gut zu bewussten, kritischen, reflektierten, mitfühlenden, kooperierenden (statt kämpfenden, neidenden, gierigen, beschädigten, hassenden ...) Menschen entwickeln. - Es stehen gerade keineswegs die tatsächlichen Bedürfnisse von Menschen (insbesondere Kindern und Müttern/Frauen) im Mittelpunkt politischen "Interesses" ... . Natürlich muss aber genau dies suggeriert werden.
 
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Noch eine Replik - auf Kirstin Hein:

Ja, grundsätzlich stimme ich da zu. Nur ist es zu Beginn des Lebens (eines Menschen) zumeist eben - und idealerweise - tatsächlich die Mutter, die die erste Bezugs- und Bindungsperson ist, eben aufgrund der genannten biologischen Faktoren und weil eine Mutter mit dem Kind und umgekehrt schon vorgeburtlich "verbunden ist" - ganz physisch, und weil vorgeburtliche Erfahrungen sich auf das Kind (seine Entwicklung) auswirken, wie wir heute wissen - auch noch weiter "davor" ja bereits: siehe Epigenetik.

Es ist daher keineswegs so, dass es keine Rolle spielt, welche Gene das Kind mitbekommt, wie es von wem ausgetragen und geboren wird (siehe das Problem mit Leihmutterschaft, mit auch Samenspenden, Eizellspenden etc.), eine Frau ist nicht einfach eine "leere, nicht beeinflussende Hülle", die ein Kind neun Monate trägt, ohne dass sich dies (gravierend sogar) auf sowohl ihren Körper und Psyche auswirkt als auch eben auf den/die des Ungeborenen.

Und daher hat das Neugeborene, der Säugling im gesamten ersten, meist auch zweiten Lebensjahr diese tatsächlich biologisch natürliche Bindung zu eben der (leiblichen) Mutter. Und es stellt dann schlicht ein Kontinuum dieser "Urbindung" dar, dass diese erste Bezugsperson möglichst und "idealerweise" dem Kind auch in den folgenden Jahren erhalten bleibt und angemessen (!) mit dem Kind umgeht, d.h. dies kann - wofür unabdingbar die entsprechenden Lebensverhältnisse, gesellschaftlichen Bedingungen ... sind, die also gegeben/vorhanden sein müssen, damit die Mutter nicht schädigend und selbst unbeschadet Mutter sein k a n n.

Und ja, es kommen dann mit zunehmendem Alter und individueller (!) Entwicklung des Kindes weitere Bezugspersonen hinzu - die aber die Mutter nicht ersetzen, sondern sie ergänzen und entlasten - das berühmte "Dorf", das ein Kind zur guten Entwicklung braucht - siehe hierzu bspw. die wenigen noch heute bestehenden Matriarchate, die aufzeigen, wie - nämlich in Gemeinschaft - ein solch gutes Aufwachsen im Kreise mehrerer BEZUGSpersonen (nicht: Betreuungspersonals) möglich ist.

Und eben deshalb kann unsere heutige Art zu leben, zu arbeiten, zu wirtschaften, zu wohnen (siehe also auch die Kleinfamilie) nur "abträglich", nur hinderlich bis hin zu schädlich sein - denn ja: zumeist sind es die Kinder, die darunter leiden und ganz besonders auch deren Mütter/die Frauen - die alles je individuell meistern, organisieren, bewältigen: sollen/müssen.
Je nach persönlichen Verhältnissen "gelingt" das der einen Frau "besser", der anderen "schlechter".
 
Grundsätzlich aber: ist es eben falsch/müsste und könnte es ganz anders vonstattengehen. Siehe eben durch andere Arbeitsstrukturen, Wohnformen, anderes Wirtschaften (Gemeinwohlökonomie, Wirtschaft der Fürsorge) - vor allem das Aufwerten und Wertschätzen von Sorge-Arbeit und all dem, das Mütter tatsächlich leisten - nicht nur das, das sich "in bare Münze" umrechnen lässt, sondern all das, das sie Kindern mitgeben, auch all die Verzichte und Entbehrungen, die sie für die Kinder leisten, alles, das sie auf sowohl materieller/physischer als auch gerade ideeller, emotionaler, "sozialer" Ebene tun, weitergeben, "investieren" ... . Und auch alles, das damit unweigerlich zu tun hat/einhergeht (siehe Haushalt führen etc.), ist eben Sorge-Arbeit - ist: ARBEIT.
 
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Und noch eine (Replik - auf Christine Frels):

Voraussetzung hierfür ist, dass diese Tagesmutter das absolut unverbrüchliche Vertrauen der Eltern genießt, dass sie zur Familie "passt", dass idealerweise ein freundschaftliches Verhältnis besteht und überdies spielt eine wichtige Rolle, wieviele weitere Kinder welchen Alters die Tagesmutter noch betreut bzw. umsorgt und auf welche Weise.

Denn ein Kind im Alter von unter 3 Jahren kann sich verbal noch nicht gut verständlich machen und wenn etwas vorgefallen ist (was auch immer), kann es dies nicht (mehrere Stunden später überdies) seinen Eltern erzählen.

Auch hier halte ich es generell jedoch nicht für geboten, sondern sollte ein Kind im Alter unter drei bzw. unter vier Jahren idealerweise in seinem ihm vertrauten Umfeld "betreut" werden - von Bezugspersonen, die mit ihm freiwillig gerne Kontakt haben, es umsorgen, zu denen eine möglichst langjährige emotionale Beziehung besteht - und also nicht eine Tagesmutter, die es eigentlich vor allem, jedenfalls zu einem entscheidenden Teil auch des Geldes wegen macht, die also nicht in einer (langjährigen) emotionalen Verbindung mit dem Kind steht. D a s ist das generelle Problem bei/von/mit Fremdbetreuung.
 
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In der Kindheit, d.h. im Umgang mit Kindern liegt die Urbasis für Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Resilienz, Mitfühlenkönnen (Mitgefühl) - daraus resultierend: Kooperationsfähigkeit, Kooperierenwollen), kritsch denken und tatsächlich selbständig/selbsttätig urteilen zu können (reflektiert und vor allem auch selbstreflexiv), bewusst sein und lieben ( = geben) zu können.

In der Kindheit wird für all das der Grundstein gelegt (siehe Bindung, Prägung - leider eben auch Indoktrination durch Ideologien ...) - dieser ist und bleibt lebenslang "unverrückbar".
 
Und weil das seit Urzeiten ;) bekannt ist, setzt jegliche Indoktrination (siehe bspw. auch durch Religion/en) gerade hier an: bei den Kindern.
 
Und deshalb bedient man sich immer früherer immer längerer Fremdbetreuung und deshalb läuft staatliche Schule, wie sie läuft (was dort wie "vermittelt" wird) und in Folge gibt es "Krankheiten, Störungen" (insbesondere psychisch-emotionale), die dann lukrativ "therapiert" werden können oder die durch diverse Abhängigkeiten (Substanzsucht ...) und Konsum (Gier, Geiz, Hedonismus, Eskapismus) zu "kompensiert" versucht werden. Und eben hierfür bietet der Kapitalismus ja ein nie versiegendes, buntes Allerlei an - für jeden Geschmack ist was dabei. ;)
 
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Jede liebende, von materieller Armut "betroffene", beschädigte Frau führt jeden einzelnen Tag über Jahre und Jahrzente einen unaufhörlichen, aussichtslosen, tatsächlich fast ausnahmslos vergeblichen Kampf: im Verborgenen.
 
Diese Frauen haben keine Plattform, keine Bühne, sie werden nicht mit Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, ihre Leistungen - all ihre Fürsorge, ihre Verzichte, Entbehrungen, eigenen Schmerzen, Sorgen, Ängste, Nöte, die sie ertragen - bspw. auch mit kranken, auch behinderten, mit traurigen, leidenden, vielfach verletzten, versehrten Kindern - ohne jegliche Perspektive, ohne realistische Aussicht auf zeitnahe oder generelle Verbesserung ihrer Situation oder eine bessere Zukunft für ihre Kinder - werden nicht öffentlich gewürdigt, als Leistungen anerkannt, wertgeschätzt und entsprechend honoriert - das Gegenteil dessen findet statt:
 
Frausein, Mutterschaft wird zunehmend abgewertet, ausgelagert, fremdbestimmt, von Staaten, Institutionen, Politik und Wirtschaft - somit von mehrheitlich mächtigen, Einfluss nehmen könnenden, in Entscheidungspositionen befindlichen Männern (in Führungspositionen, aber je nach Land/Religion/persönlichen Verhältnissen: auch sogar im eigenen Heim) - annektiert, instrumentalisiert, ausgebeutet. Immer wieder. Immer noch. Rings um den Globus. Jeden Tag. (... Und jede Nacht ... - irgendwo auf der Welt - also: überall.)
 
Diese Frauen - jede einzelne von ihnen - sind die wahren Heldinnen, sind die Säulen, die Grundfesten jeder Gemeinschaft, jeder Gesellschaft - unabhägig von Epoche, Ethnie, Kultur, Religion.

Was wäre, was passierte, würden all diese Frauen all diese Arbeit nicht mehr tun, nicht mehr leisten, nicht mehr bewältigen, ertragen ... ?
 
Mit welchem (moralischen) Recht (?) wird ihnen die ihnen gebührende Anerkennung, werden ihnen Rechte, angemessene Unterstützung, entsprechende gesellschaftliche und politische Verhältnisse immer noch, immer wieder verweigert, verwehrt oder auch sogar aktiv entzogen?
 
Und warum lassen sie sich dies gefallen? - Auf Basis von gewaltiger Indoktrination - weil sie über ihre Wichtigkeit, ihre Unersetzlichkeit absichtsvoll im Unklaren gelassen werden, weil ihnen gezielt Gegenteiliges eingeredet wird - von klein auf (siehe, was in Schulbüchern zu lesen steht, was in Schulen "gelehrt" wird, welches nach wie vor androzentristische Welt-/Menschenbild).

Und das nicht nur hinsichtlich der von ihnen geleisteten, unentbehrlichen Sorge-Arbeit, sondern auch in Bezug auf ihr Frausein als solches - auf die Abhängigkeit, Bedürftigkeit von Männern gegenüber Frauen: Frauen als Müttern, als sexuell von Männern begehrte Wesen, denen Männer sich eben deshalb unterlegen und von ihnen abhängig fühlen - und genau dies seit Jahrtausenden zu verbergen, zu leugnen versuchen, nicht ertragen können - und deshalb Frauen unterdrücken, unterwerfen, misshandeln, abwerten, erniedrigen, demütigen, verletzen, verachten, hassen.
 
Man nennt das: das Patriarchat.
Und dieses besteht auch heute noch, auch in sogenannt "aufgeklärten, demokratischen westlichen Ländern" - siehe durch symbolische und strukturelle Gewalt.
 
Perfiderweise wird einiges darin Enthaltene/damit Einhergehende Frauen sogar als "Gleichberechtigung" verkauft, das letztlich doch nur eine andere, eine weitere Form von Ausbeutung darstellt.
 
Sei es bspw. in Bezug auf Erwerbstätigkeit von Frauen bzw. Müttern und Fremdbetreuung der Kinder (Dreifach-Belastung von Frauen als nicht seltene Folge dessen, auch Mütter-Burnout und regretting motherood ...). Sei es in Bezug auf Pornographie und Prostitution - die nichts mit "Sex" zu tun haben bzw. nicht "Sex" und/oder Erotik sind, sondern von Männern getätigte,  sexuelle Gewalt gegen Frauen - Unterwerfung, Machtdemonstration, Ausdruck von Hass.
 
Verhielte es sich anders, wären es Männer selbst, die aus eigenem Antrieb, eigenem Bedürfnis heraus die Verhältnise ändern wollten und tatsächliche Gleichberechtigung, Gleichwürdigkeit, Gleichwertigkeit anstrebten, sich darum engagiert aktiv selbst bemühten - und das: längst.
 
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