... Und auch das noch einmal:
 
jede Prostituierte (aber: nicht die "Sex-" bzw. Frauen-Käufer, also: die Täter!), jeder Alkoholiker und/oder anderweitig Substanzabhängige, jede einen Schwangerschaftsabbruch vorgenommen habende Frau und jeder den Abbruch vorgenommen habende Arzt (!), jeder heute (Langzeit-) Erwerbslose, jeder Obdachlose, jeder Spielsüchtige (also auch Internetjunkies), im Grunde sogar jeder Leiharbeiter (siehe "Wanderarbeiter"), sowieso jede/r Nicht-Bio-Deutsche (Ariernachweis!):
würde demnach - nach NS-Ideologie und -Anwendungspraxis (also: Menschenvernichtung) in einem KZ "landen" - und eben dort: vernichtet werden - psychisch wie physisch.
 
Und nichts anderes als FASCHISMUS sind die Hartz 4-Gesetze - ist das SGB II und dessen "praktische Anwendung": MENSCHENVERNICHTUNG - nur eben heute auch diese weit perfider als "damals" (im Dritten Reich) - nämlich im Verborgenen - durch Sanktionen, Schikanen, durch das Kürzen des bereits viel zu niedrigen Existenzminimums, durch Bedrohen, Zermürben, In-Verzweiflung-Stürzen - indem Menschen in Obdachlosigkeit gebracht und in Schulden gestürzt werden, indem ihnen jegliche Möglichkeit zu "sozio-kultureller Teilhabe" und jedes Recht (!) auf Würde genommen wird - und das: legal(isiert). Trotz, nein: d u r c h sogar RECHTSWIDRIG verhängte Sanktionen und zu gering gewährte (bewilligte und gezahlte) Alg 2-"Leistungen" sowie durch das Erniedrigen von Menschen, indem man sie mehrfach zu sinnlosen Maßnahmen zwingt und zu Zwangsarbeit (durch bspw. Ein-Euro-Jobs ...) und in Niedriglohn sowie (daraus folgend) Altersarmut. DAS - IST - FASCHISMUS. Das ist "saubere"/WEISSE Menschenvernichtung: DAS AUSROTTEN DER lästigen, "asozialen" UNTERSCHICHT.
 
Ich frage mal direkt: Wer von uns?, von euch? würde auf Basis dieser Auslegungs- und Anwendungspraxis heute bzw. wäre damals (hätte er oder sie zu jener Zeit im entsprechenden Alter auf seine heute übliche Weise gelebt/sich verhalten ...) KZ-Häftling (gewesen) sein ... ? - Keine Resozialisierung von "Asozialen, Ballastexistenzen" (siehe, was alles hierunter subsumiert wurde bzw.: warum ...) - und das "genetisch bedingt" ... Und die "Überzeugung", den ("diesen") Menschen nur mit unmenschlicher STRAFE ("law and order"), tatsächlich: Folter und VERNICHTUNG - durch A R B E I T - begegnen zu können - kommt euch das nicht von aktuell öffentlichen (nationalen wie internationalen) Personen und "Bewegungen" (Parteien ...) und Instanzen/Behörden (Jobcenter) bekannt vor? Nochmal zur Erinnerung:
 
"[...] Um sie zu stigmatisieren und im Lageralltag gegeneinander auszuspielen, wurden die Häftlinge in den Konzentrationslagern von der SS mit einem farbigen Stoffdreieck auf der linken Brustseite der Häftlingskleidung gekennzeichnet. Die Politischen bekamen den roten Winkel, die Homosexuellen einen rosa, die „Bibelforscher“ (Zeugen Jehovas) einen lila, später die Sinti und Roma einen braunen und schließlich – weniger bekannt – die „Asozialen“ einen schwarzen und die „Berufsverbrecher“ einen grünen Winkel aufgenäht.
 
Als „asozial“ bezeichneten die Nazis hauptsächlich bei Razzien in den Obdachlosenhäusern aufgespürte Bettler, Wanderarbeiter, Alkoholiker oder „Landstreicher“, Menschen, die in ihren Augen für die arische Gesellschaft reine „Ballastexistenzen“ waren und deshalb weggesperrt und möglichst „durch Arbeit vernichtet“ werden sollten. Das „Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher“ vom 24. November 1933 richtete sich gegen Menschen, die dreimal oder öfter wegen einer aus „Gewinnsucht“ begangenen Straftat zu Haftstrafen von mindestens sechs Monaten verurteilt worden waren. Die Taten, derentwegen diese Menschen ihre Haftstrafen abgesessen hatten, waren in der Regel mehrfacher Diebstahl, Einbruch oder Zuhälterei, bei Frauen auch Prostitution oder Beihilfe zur Abtreibung. Diese Menschen wurden von der Kriminalpolizei (!) nach Verbüßung ihrer Haft erneut festgenommen, ohne weiteres Verfahren der SS überstellt und in die Konzentrationslager überführt. Für die Nazis galten solche Menschen als nicht resozialisierbar; ihnen wurde eine genetische Veranlagung zur Kriminalität unterstellt, so dass Verbrechen zu begehen quasi zu ihrem „Beruf“ wurde. In der Ansehenshierarchie der Häftlingsgesellschaft waren die „Asozialen“ und die „Berufsverbrecher“ am untersten Rand angesiedelt, und zwar nicht nur bei der SS, sondern häufig auch unter den Häftlingen selbst. [...]"
 
Quelle: der Freitag - "Winkelzüge der NS"