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Sabeth schreibt

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus

Jenseits von Substanz - Auflösung

 
Jenseits jeglicher Substanz: ist – nichts mehr: von dir, bist du nicht mehr
oder:
In Auflösung befindlich
 
 
Es ist absolut unzweifelhaft eine intensiv schmerzhafte, erschütternde "Sache, Erfahrung", eine Liebe zu "verlieren" … .
 
Aber … eine Liebe zu verlieren – die nie (eine) Liebe war
 
… das entzieht einem einen jeglichen, etwaig noch vorhanden gewesen seienden Boden: an (Selbst-) Gewissheit.
 
Was kannst du noch, was konntest du je erkennen?
Was darfst du noch glauben? Wem?
Was bleibt dann noch bestehen (?), wenn nichts Bestand hat?
Wohin – mit den Wünschen, den Sehnsüchten, den Hoffnungen, Träumen, Idealen?
 
Wohin: mit dir selbst – wenn: du all das ent-sorgen musst?
 
Wie (dann noch) weiterexistieren – können?
 
 
Es g i b t: nichts - woran ein Mensch sich halten könnte, kann.
 
Nicht das Sein anderer/einer Außenwelt, nicht an das eigene Sein/seine Innenwelt(en), nicht an das/sein Ich, nicht an die Schnittstellen, Berührungspunkte beider Welten, nicht an Physis, nicht an Denken, Fühlen, Empfinden, nicht an Materie, nicht an Idee, Vorstellung, Phantasie, nicht an selbstbetrügerischen Glauben.
 
Illusion. Trugbilder. Eigenkreation. – Selbst-Betrug.
 
Nichts. Ist. Alles.
 
-
 
 
 
 
 

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