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Sabeth schreibt

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie

Für ein Sexkaufverbot - für ein Ächten und Sanktionieren von Freiern, gegen sogenannte "Sexualassistenz" für alte, kranke, behinderte Menschen, denn das ist frauen-, menschenverachtend. - Es ist und bleibt: Prostitution und als solche zu benennen. Sex-"Arbeit" ist keine Dienstleistung und keine Care-Tätigkeit.

 
Bitte mal gegen Ende des dradiokultur-Beitrags anhören, was "Marie" erzählt, die mit 40 "freiwillig" (aus Geldnot) in die Prostitution einstieg ... .
Und noch nach ihrem Ausstieg ... - leidet. Offensichtlich.

HÖRT - DOCH - AUF: M Ä N N E R! Hört doch ENDLICH auf ! ! ! :
 
FREIWILLIG.
 
-
 
 
So lange Männer nicht selbst, freiwillig, eigeninitiativ und überzeugt (aus eigenem Bedürfnis heraus) aufhören, Frauen ("sexuell") zu benutzen, zu instrumentalisieren, zu misshandeln, erniedrigen, entwerten (und das gerade auch in Paarbeziehungen!), ist ein SEXKAUFVERBOT erforderlich. - Denn:
 
Wir verbieten (gesetzlich wie moralisch) auch Diebstahl, Mord und etliches andere - aus guten Gründen.
 
Es geht beim "Sex-" bzw. Frauenkauf-Verbot also nicht nur um dessen Symbolkraft, nicht nur darum, "ein Zeichen, ein Signal zu setzen", auch nicht nur um eine möglicherweise abschreckende Wirkung für Täter, sondern worum es entscheidend geht, ist:
 
damit unmissverständlich zu verdeutlichen, dass (und warum) "Sex-" bzw. Frauenkauf eine Gewalttat und somit eine Straftat ist, dass es sich dabei unzweifelhaft um sexuelle Gewalt, um also psychische und physische Gewalt, um Misshandlung, Missbrauch, Beschädigung handelt - die von (mehrheitlich bis ausnahmslos) Männern an mehrheitlich Frauen getätigt wird - und dies wissentlich, absichtsvoll, bewusst.
 
Und dass daran auch der Umstand nichts ändert, dass einige Frauen sich vorgeblich/vermeintlich "freiwillig", "einvernehmlich" prostituierten, d.h. beschädigen lassen.
 
Ebensowenig wird diese Gewalttat, dadurch "abgemildert", dass die Ge- und Beschädigten, die Prostituierten bzw. Prostituiert-Werdenden - mehrheitlich (weltweit) Frauen - eine (monetäre) Bezahlung erhalten, da dieses "Entgelt" in keinster Weise eine etwaige Entschädigungszahlung/-leistung darstellt; nicht nur, weil die üblicherweise getätigten Zahlungen - die gängigen "Preise" für Sex- bzw. Frauenkauf - dafür gravierend zu gering sind, sondern auch, weil sie nicht ansatzweise als Art von Entschädigung der Leiden, des Beschädigtwerdens der Frauen, gedacht sind/fungieren, sondern im Gegenteil die Frauen auf diese Weise noch zusätzlich unterdrückt, benutzt, ausgebeutet, in Abhängikgeiten gebracht, also instrumentalisiert werden - und an ihrem Leid andere (sogenannte Gewerbetreibende, Zuhälter, Drogendealer, Menschenhändler etc. und über die Steuern auch sogar der Staat) einträglich verdienen.

"Freier", d.h. Sex-/Frauen-Käufer, sind darüber hinaus und aus den genannten Gründen gesellschaftlich zu ächten.
 
Nein, es gibt k e i n "Recht" auf sexuelle (Trieb-) Befriedigung, auf sexuelle "Interaktion", schon gar keines auf Unterdrückung, Erniedrigung, Entwertung, Ausbeutung, Misshandlung.

Sex"arbeit" ist keine Dienstleistung "wie (jede) andere auch" und keine "Care-Tätigkeit". N E I N.
 
Dringend erforderlich und längst überfällig ist außerdem natürlich Prävention.

Diese ist zu Hause/in Elternhäusern genauso zu leisten, wie unabdingbar in Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, insbesondere also in Schulen, in denen mit Kindern und Jugendlichen angemessen - d.h. an ihrem jeweiligen geistigen, psychisch-emotionalen und körperlichen Entwicklungsstand, an ihren Interessen, Fragen, Bedürfnissen, auch Ängsten und Unsicherheiten orientiert - über Sexualität, auch also über Pornographie, Prostitution, Sexkauf, folglich über das Geschlechterverhältnis, über Gleichberechtigung und Gleichwürdigkeit, über Wertschätzung, Respekt, Mitgefühl, Verletzlichkeit ... - gesprochen, d.h. sich mit den Kindern und Jugendlichen hierüber angemessen ausgetauscht werden muss und sie entsprechend informiert und aufgeklärt werden müssen - gerade auch besonders die Jungen über "weibliche" Sexualität, d.h. über die Anatomie, die sexuellen Bedürfnisse, Wünsche, Eigenheiten, Besonderheiten, Vorlieben und Abneigungen von - je individuellen - Mädchen und Frauen.
 
Leider findet solches noch immer nicht statt. Mit bekannten Folgen ... .
 
Selbstverständlich ist außerdem als Grundlage, Basisvoraussetzung all dessen nach wie vor erforderlich, dass Mädchen und Frauen weltweit in ihren Rechten - den universellen Menschenrechten - und je individuellen/persönlichen Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten und -wünschen gestärkt werden und dass materielle Armut gerade von Frauen, Mädchen, Müttern global sowohl angemessen und zeitnah behoben als auch parallel und fortlaufend dem Entstehen materieller Armut angemessen, d.h. bedürfnisorientiert, vorgebeugt wird.
 
Keine einzige Frau und schon gar kein Mädchen - weltweit - sollte sich (je mehr oder wieder bzw. grundsätzlich) aus materiellen, finanziellen Gründen prostituieren (müssen bzw. vermeintlich "wollen") und selbstverständlich auch nicht anderweitig zwangsprostituiert werden. 
 
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Es ist unerträglich. Es ist unerträglich. ES - IST - UN-ER-TRÄGLICH.
 
Mann muss sich angesichts all dessen nicht wundern über Frauen, die Männern ablehnend begegnen.
 
All die Männer, die vordergründig so glatt, so weißbewestet tun und im mehr oder weniger Verborgenen FRAUEN MISSBRAUCHEN, AUSBEUTEN, ERNIEDRIGEN, E N T W E R T E N, an Leib und Seele verletzen, MISSHANDELN, TRAUMATISIEREN.
 
Es ist unerträglich. - Was seid ihr für Männer, was habt ihr für ein Frauenbild: IMMER NOCH!
Pfui Teufel, ist das widerwärtig. - Wie soll man als Frau vor all solchen Männern noch Respekt haben: können. - Kein Fragezeichen.
 
Warum kaufen Männer Frauen, um sie wie Gegenstände, um sie als WARE zu BENUTZEN?

Es gibt nicht einen einzigen Grund, das zu tun - nicht Schüchternheit, nicht Geilheit, nicht Hässlichkeit, nicht Alter, nicht Krankheit. NICHT EINEN.

Wieviele schüchterne, ältere, kranke, als allgemeinhin weniger attraktiv geltende und/oder anderweitig eingeschränkte Frauen kaufen Männer - um sie (sexuell) zu benutzen, um sie überdies zu demütigen, zu erniedrigen, auszubeuten und zu misshandeln, zu traumatisieren? - Eben.

Nein, für Triebbefriedigung braucht kein Mensch einen anderen. Niemals je.

Für SEX: braucht man (mindestens) eine andere Person, eine Persönlichkeit, ein Individuum - was nichts anderes bedeutet als: einen anderen Menschen: MIT EIGENEM WILLEN, EIGENEN BEDÜRFNISSEN, eigenen Wünschen, Gefühlen, Befindlichkeiten, Gedanken, Vorlieben, Abneigungen ... .

Wie kann es Männern möglich sein (!) ALL DAS TOTAL ZU ÜBERGEHEN?!? - Was ist daran menschlich?

Es ist: bestialisch. Es ist widerwärtig und erbärmlich.
 
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Ich wiederhole mich: Wie soll einem da der Respekt vor Männern n i c h t abhanden kommen, insbesondere, wenn man sich vergegenwärtigt, wieviele Männer täglich Frauen kaufen, benutzen, misshandeln, beschädigen - mit oder auch ganz ohne "Bezahlung" und wieviele Männer genau solche Pornographie täglich GANZ SELBSTVERSTÄNDLICH konsumieren?
 
Und: Wieviele Frauen, Freundinnen, Partnerinnen, Schwestern leugnen oder verdrängen, dass ihr eigener Partner, Bruder, Freund, Kumpel, Bekannter ... sich in eben solcher Weise verhält? Weil: Diese Frauen nichts davon wissen wollen - davon, dass ggf. auch sie selbst von ihnen nahestehenden Menschen benutzt, erniedrigt, misshandelt werden. Sie entschuldigen es, sie relativieren/verharmlosen es, sie verdrängen es, sie leugnen es. - DAS ist das Bitterste daran. Denn sie verraten und beschädigen damit nicht nur sich selbst, sondern auch all ihre Geschlechtsgenossinnen - und tragen auf diese Weise aktiv dazu bei, dass alles genau so bleibt, bleiben k a n n.
 
"[...] „Ich habe eine Zeit lang gedacht, es gäbe womöglich eine versteckte, intellektuelle Kaste, die genau auf diesem misanthropischen Stern lebt", sagt er. Das ändert sich, als er erstmals konkret damit konfrontiert wird, welche Art von Publikum er mit seinen Hardcore-Streifen wirklich bedient. „Dann habe ich aber gemerkt, dass das, was zu mir kommt, Bodensatz ist. Das sind Leute, die halt wirklich runter sind." Was Santeria wirklich zu überraschen scheint, ist es eigentlich nicht. Es gibt eben doch einen bedeutenden Unterschied zwischen nicht ganz ernst gemeinter verbaler Gewalt (wie in einem Raptext) und physischer Gewalt—sei sie nun für die Kamera „gespielt" oder nicht.
 
„Diese paradoxe Spaltung ist möglich, indem man eine künstliche Grenze zwischen Inszenierung und realer Gewalt zieht," erklärt Traumatherapeutin Tabea Freitag. Eine Grenze, „die es in der Realität der Sexindustrie für die realen Frauen, die real ausgepeitscht und von drei Männern gleichzeitig penetriert werden, nicht gibt." Sie hat bereits mit Frauen, die aus der Sexbranche ausgestiegen sind, gearbeitet und kennt die psychischen und physischen Auswirkungen, die Hardcore-Pornografie insbesondere auf Frauen haben kann. Tatsächlich verschwimmt die Grenze zwischen „gespieltem" und realem Missbrauch bei den Drehs von Santeria aber nicht nur für den Zuschauer, sondern nach und nach auch für die Beteiligten vor der Kamera.
„Es kam zu Situationen, in denen mir Begleiter von Darstellerinnen gesagt haben: ‚Es ist ganz gut, wenn die nicht über alles Bescheid weiß, die soll ja auch überfordert wirken.'", erklärt Santeria. [...]
 
„‚Überfordert' ist in diesem Zusammenhang natürlich eine euphemistische Umschreibung," sagt Traumatherapeutin Tabea Freitag, „und extreme Verharmlosung für das, was dahinter steht, nämlich sexuelle Handlungen an einer Frau, die oft extrem schmerzhaft, traumatisierend, angstauslösend und demütigend sind und vielfach nicht folgenlos bleiben, weder körperlich noch psychisch."
 
Insbesondere diese vermeintlich „freiwillige" Aufgabe der expliziten Zustimmung hält auch Gerard Schaefer, Psychologe am Institut für Sexualpsychologie in Berlin, für bedenklich: „Ein solches Szenario hat mit ‚gespielt' nichts zu tun, sondern dürfte—unabhängig von der juristischen Einschätzung—unschwer als Missbrauchssituation entlarvt werden. Immer dann, wenn davon ausgegangen werden kann, dass der andere der Interaktion wohl nicht zustimmen würde, liegt bewusstes grenzverletzendes Verhalten vor. Hier könnten die psychologischen Folgen im Einzelfall sogar dramatischer sein, wenn Scham und Schuldgefühle aufgrund der vermeintlich freiwilligen Mitwirkung schwerer aufzulösen sind."
 
Ebenfalls eine Rolle spielt—insbesondere für Frauen, die frisch in der Branche sind—sicherlich auch die Angst, sich bei einem Dreh offen etwas zu verweigern und dadurch zu riskieren, als „schwierig" zu gelten. Schon alleine deshalb stellt sich auch abseits der Hardcore-Branche die Frage, wie sich Einvernehmlichkeit an einem Pornoset wirklich sicherstellen lässt.
„In den USA, vereinzelt auch in Deutschland, gibt es inzwischen Frauen, die unter Pseudonym ihre Geschichten erzählen, auch hier ehemals ‚freiwillige' Darstellerinnen. Allerdings ist die Grenze zwischen freiwillig und unfreiwillig oft fließend", weiß die Traumatherapeutin Tabea Freitag, die dafür vor allem „verstrickte Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse, den Einsatz von Schmerz- und Betäubungsmitteln und vielfältige vorausgegangene Grenzverletzungen bzw. normalisierte sexuelle Gewalt" verantwortlich macht.
 
„Eine Grenze zu ziehen zwischen nicht ganz freiwilligem ‚gespieltem' Missbrauch und ‚tatsächlichem' Missbrauch würde jede Form des sexuellen Missbrauchs verharmlosen und jede Prävention von sexuellem Missbrauch ad absurdum führen. Diese aufzuweichen in die Beliebigkeit halb einvernehmlicher Grauzonen ist brandgefährlich und unterschätzt zudem die abhängigen und co-abhängigen Beziehungs- und Machtgefüge, die selbstbestimmtes sexuelles Handeln untergraben." [...]
 
Berechtigte Angst vor Konsequenzen eines Ausstiegs aus der Hardcore-Sexbranche haben nach Tabea Freitag jedoch eher die gewalterfahrenen Frauen: „Als Traumatherapeutinnen sind wir vielfach mit den Drohungen und Strafen, den Macht- und Abhängigkeitsstrukturen dieser Szene konfrontiert, in der es einem Hochverrat gleichkommt, das Schweigen zu brechen", erklärt sie. [...]
 
Bestehen bleibt derweil die Frage, ob „Hatefuck"-Pornos als recht spezielle Hardcore-Unterart überhaupt eine Daseinsberechtigung haben. Für Tabea Freitag ist die Antwort eindeutig: „Die Normalisierung und Beschönigung von sexueller Gewalt ist eine fatale Botschaft, die jede Missbrauchsprävention ad absurdum führt. Dies als Spiel medial zu normalisieren bedeutet, die Opfer lächerlich zu machen, die Folgen zu verharmlosen und ein schweres Verbrechen gegen die Menschenwürde, die Selbstbestimmung und die körperliche und seelische Unversehrtheit der Lächerlichkeit preiszugeben. Das ist so zynisch und pervers, wie wenn man andere schwere Verbrechen gegen die Menschenwürde als ‚Spiel' inszenieren würde." [...]"
 
Quelle des Zititerten: broadly.vice.com - " `Ich fand mich selbst eklig´: die Geschichte eines Hatefuck-Aussteigers"; farbliche Hervorhebung habe ich vorgenommen.
 
 
Frau muss sich einfach vergegenwärtigen, wieviele "ganz normale" Männer sich Prostituierte kaufen.

Du denkst, dein Partner/Freund/Ehemann/Vater/Bruder/Onkel/Kumpel hat das noch nie getan und würde/wird es niemals tun? - Träum´ weiter. Kleines.

Ernsthaft. Es ist ja nicht so, dass all diese Ehemänner, "monogamen" Partner grundsätzlich in einschlägig bekannte Einrichtungen gehen oder den Straßenstrich aufsuchen - auch das findet allerdings massenhaft statt - es sind auch "Eskort"-Damen Prostituierte, also: Frauen, DIE VON MÄNNERN GEKAUFT WERDEN - nicht: der "Sex", sondern die "Dienstleistung", die keine ist, die tatsächlich ERNIEDRIGUNG, ENTWERTUNG, ENTWÜRDIGUNG ist.

Und ja, bitte einfach mal anschauen, was die Damen heute so alles als Standardrepertoire anbieten müssen - nicht nur ganz selbstverständlich "Küssen", nicht nur oral ohne Kondom, sondern bspw. auch Zungenanal, fisting und diverse andere Praktiken, die unzweifelhaft physische GEWALT sind.

Denn: Wir erinnern uns mal eben kurz: Es sind dies nicht Frauen, die einfach "fremdgehen" oder mit denen ein Mann "fremdgeht", d.h. es sind nicht Frauen, die: Sex mit genau dem Mann haben, mit dem s i e ihn zu genau dieser Zeit auf genau diese Weise s e l b s t haben/erleben wollen.

Sondern: Die Frauen LIEFERN gegen Bezahlung das, das ein ihnen fremder Mann - den sie "möglicherweise" unattraktiv, hässlich, abstoßend (nicht nur physisch übrigens) finden - BESTELLT hat, von ihnen nun verlangen kann, weil er sie dafür bezahlt hat. Und es handelt sich überdies nicht um einen einzigen Mann je Tag oder Nacht ... .


Die Herren:
 
Stellt es euch einfach umgekehrt vor. Und fragt euch gerne auch, wie lange ihr das durchhalten würdet - von Frauen auf solche Weise missbraucht, misshandelt zu werden - Frauen, die ihr unappetitlich, unattraktiv, auch insgesamt als Mensch/Person einfach hässlich, abstoßend findet, mit denen ihr freiwillig - also ohne BEZAHLUNG - niemals Sex haben (wollen) würdet.

Stellt euch vor, von solchen/diesen Frauen begrapscht und - bspw. mittels Umschnalldildo - PENETRIERT zu werden. HART. Und LANGE. Oder gerne auch also fisting, Zungenanal, Zungenküsse ... . Und das alles: mehrmals am Tag/in der Nacht und: "mehrmals" in der Woche, im Monat, im Jahr ... JAHRE lang.

Fragt euch, ob ihr darunter psychisch und physisch "irgendwann" zusammenbrechen würdet - oder ob ihr das nur mit "Hilfe" von Drogen aushalten könntet.

Fragt euch, welches Bild ihr mit der Zeit von Frauen entwickeln würdet - von Frauen, die euch - als männliche Huren (als "callboys") - vertraulich erzählen, dass sie "zu Hause" Mann und Kinder haben oder einen Freund oder nebenher noch andere "Freunde" und die das aber ihren Partnern verschweigen - sie also wissentlich hintergehen, belügen, betrügen. Und darum geht es - bei der unsäglichen, heuchlerischen "Monogamie", aber das ist ein anderes Thema. Wir wollen das hier nicht durcheinanderbringen. Polyamorie ist deshalb eine feine Sache, weil sie tatsächlich freiwillig und einvernehmlich ist/gelebt wird - wenn.
Genau dies lässt sich von "SEX"- bzw. FRAUENKAUF eben n i c h t sagen.

Nur weil eine Frau sich also misshandeln und dafür bezahlen lässt (wobei bei den üblichen "Entgelten" nicht einmal auch nur ansatzweise von etwaiger Entschädigungszahlung die Rede sein kann) - und dafür Gründe hat (meist frühes Beschädigtwordensein in der Kindheit und Jugend - und nein, damit ist gerade nicht "nur" sexueller Missbrauch gemeint! - oder auch haben die Frauen finanzielle Probleme, Schulden, stehen also unter finanziellem Druck oder auch sind sie substanzabhängig und benötigen deshalb/dafür viel Geld in relativ kurzer Zeit: verfügbar ...) - heißt das eben nicht, dass sie wirklich gerne und überzeugt tut, was sie tut, dass sie also mit den Freiern wirklich gerne zugange ist, denn von "Sex" möchte ich hier gar nicht reden. Sex ist es nur dann, w e n n es wirklich beide genau so, genau dann miteinander wollen, tun - was immer sie dann tun - und es BEIDEN auf genau diese Weise GEFÄLLT, sie es GENIESSEN. - Dann: wird niemand dafür Geld nehmen - wollen.

Glaubt ihr wirklich, bei all den doch leider noch immer zahlreichen Männern, die von weiblicher Lust, Anatomie, Lusterfüllung doch noch wenig verstehen (wollen!), seien es ausgerechnet Freier, die die superbegnadeten Liebhaber sind? Und dass Prostituierte mit all diesen Männern, die immer häufiger gewaltvollen "Sex" wünschen/bestellen/bezahlen, orgastische Höhenflüge erleben?

NEIN. Das wisst ihr selbst am besten, dass es sich so nicht verhält. Aber das ist, was ihr Frauen erzählt, damit sie gefügig bleiben.
 
Die Frauen, die von Prostitution selbst keine Ahnung haben, damit nie in Berührung kamen, die sollen diese Lügen glauben, schlucken.

Denn Männer: wissen selbst am besten, dass es Lügen sind, denn sie kaufen sich MACHT, DOMINANZ - ein paar Minuten, Stunden, um Frauen GANZ LEGAL unterwerfen, erniedrigen, demütigen, benutzen, entwerten, misshandeln zu können - und es in Deutschland noch immer zu d ü r f e n.
Und ja, das tun einige Männer dann eben nicht "nur" mit Prostituierten, sondern auch "zu Hause": mit ihrer Partnerin. - Durch MANIPULATION.

Und all jene Frauen, denen solches bereits widerfahren ist und/oder die Einblick ... in Prostitution nehmen konnten ..., wissen, dass es sich exakt wie von mir dargestellt verhält.

Und Männer: Kommt mir nicht endlos mit den aktiven Prostituierten, die auf ihren "Job" ein Loblied trällern - denn ihr wisst selbst: dass man sich nicht den Ast absägen kann, auf dem man (noch) sitzt (sitzen muss, der einen noch tragen muss).

FRAGT STATTDESSEN ALL JENE, DIE AUSGESTIEGEN SIND - und ja, das ist keine "leichte Sache": aussteigen zu können.

Denn eben hierfür tut unser Staat: N I C H T S. Im Gegenteil ... .
 
Und ja: Was mich betrifft, so komme ich n i c h t darauf klar - dass ich mit Männern "zu tun hatte", auch mit einem "liiert" war (so man dies so nennen möchte ...), die Frauen kaufen. - Ich sage es ganz frei heraus:

IHR WIDERT MICH SO AN, DASS ICH ES NICHT IN WORTE FASSEN KANN.

Ja: Wut, Empörung und leider: auch VERACHTUNG.

Denn es ist SO UNERTRÄGLICH ERBÄRMLICH, sich auf solche Weise anderen Menschen, Persönlichkeiten gegenüber so zu verhalten:
 
Frauen als WARE, als GEBRAUCHSGEGENSTAND zu sehen, den mann sich zu seiner freien Verfügung kaufen, bestellen kann - wie eine Pizza, wie fast food, wie ein Spielgerät - auf dem mann dann noch absichtsvoll herumtrampelt, DESSEN LEIDEN MANN SOGAR GERADE GENIESST.

Es tut mir leid, aber ja: Da - hört mein Mitgefühl auf. Denn es gibt nicht einmal ein Einsehen, geschweigedenn ein Eingeständnis aufseiten solcher Männer, sondern im Gegenteil: Sie meinen noch, im Recht zu sein, ein solches Recht zu haben: auf Misshandlung von Frauen - psychische und/oder physische.
Sie winden sich heraus, STATT SICH ZU ENTSCHULDIGEN und IHR VERHALTEN UMGEHEND ZU ÄNDERN.

Solche Männer: können und wollen Frauen als Menschen, als Frauen nicht WERTSCHÄTZEN.

Und statt zuzugeben, dass das in ihren eigenen Unzulänglichkeiten und je persönlichen charakterlichen Niederungen begründet liegt (!), drehen sie den Spieß manipulativ um - und erklären die Frauen für minderwertig, schlecht, schmutzig - eben: zu HUREN oder Heiligen - Letztere in Form von "anständigen, fürsorglichen, einfühlsamen Müttern/WEIBCHEN", die sich hingebungsvoll um den Mann kümmern, ihn bemuttern, umsorgen ... .

ICH - HABE - ES - SO - S A T T.
 
... Ich meine: sorry, aber: Ich könnte das gar nicht: Mir online oder offline irgendwelche Männer aussuchen, sie aufsuchen oder zu mir nach Hause bestellen und sie dann nach nur meinen Vorstellungen und Wünschen ficken. - Ich müsste KOTZEN. Ich würde es als unerträglichen Übergriff empfinden, ich würde m i c h total gedemütigt fühlen, wenn ich einem Mann so begegnen, so mit ihm umgehen würde - m ü s s t e.

Warum sollte ich das tun?!? Warum sollte ich mit jemandem "Sex" haben (wollen), von dem ich weiß, dass er mich gar nicht will, dass er all das, das ich an ihm tue oder von ihm an mir tun lasse, gerade gar nicht selbst und schon gar nicht mit mir will!?

WENN DAS NICHT VERGEWALTIGUNG IST - WAS IST ES DANN?!?
 
UND DER STAAT VERDIENT AM ELEND DER FRAUEN !
 
Nein, wir haben kein PATRIARCHAT mehr. - Das ist alles nur "Emanzenterror" ... .
 
Fazit: Verachtung. Maximale Verachtung.
 
-
 
 
Na, einzelne Wenige begreifen es immerhin: Männer. (Siehe Artikel "Prostitution schadet auch den Männern", Hamburger Abendblatt). Das allein ist aber schon der Skandal - dass eine Mehrheit von Männern - global - keinerlei Probleme damit hat, Frauen zu kaufen, Pornographie regelmäßig zu konsumieren (die nichts anderes ist und demonstrativ zeigt, als GEWALT an Frauen, als Erniedrigung, Entwertung von Frauen - nicht "bloß" Objektifizierung).
 
Was für ein Frauen-, was für ein Menschenbild haben all diese Männer?
Warum haben sie das Bedürfnis, Macht über Frauen auszuüben - wenigstens also beim "Sex", wenn schon in manchen Gegenden der Welt ;) nicht mehr ganz so offensichtlich anderweitig (gesellschaftlich)?

Machtgebaren ist stets Kompensationshandlung.
 
Es ist zumeist die Angst der Männer vor Frauen - außerdem Frauenhass auf Basis von Unterlegenheits- und Abhängigkeitsgefühlen (siehe das sexuelle Begehren, dem Männer sich "ausgeliefert" fühlen, siehe, dass sie auf die Zustimmung der Frau "warten" müssen - sie sich nicht einfach "nehmen" und benutzen können - außer eben: Prostituierte, aber leider werden auch Beziehungspartnerinnen auf solche Weise misshandelt - siehe Porno-Sex und etliche Frauen prostituieren sich in der Ehe - beklagenswerterweise und Frauen sind dann überdies leider nicht einmal untereinander solidarisch, sie buhlen sogar um die "Gunst" der Männer - das ist alles Folge des Patriarchats, das global seit Jahrtausenden besteht und: nach wie vor).
 
Exakt: So lange Männer Frauen benutzen, kaufen, misshandeln, vergewaltigen, erniedrigen, entwerten - siehe auch all der Sexismus in Medien, TV, Film, Musik, Mode, Werbung ... - kann es keine Gleichberechtigung, keine Gleichwürdigkeit, Gleichwertigkeit geben. - Und genau das: ist ja genau so auch gewollt. Eben. Drum ... .
 
Nein: Prostitution ist n i c h t "das älteste Gewerbe der Welt" - das ist Propaganda, ein Märchen, eine Lüge - die sich aus Gründen halten soll.
Nein, Frauen prostituieren sich mehrheitlich n i c h t "freiwillig".
Nein, die Prostituierte verkauft nicht "Sex", sondern s i c h - und der Freier kauft auch nicht Sex, sondern Macht.
Nein, es gibt k e i n "Recht auf Sex" - für niemanden.
Nein: Frauen sind n i c h t "von Natur aus" "devot".
 
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