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Sabeth schreibt

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Poesie Melancholie Philosophie

Warum bin ich materiell arm, chronisch krank und sozial isoliert?

 
14.12.2016
 
Warum bin ich materiell arm, chronisch krank und sozial isoliert?
 
Weil: Ich alleinerziehend, chronisch krank, materiell arm und sozial isoliert bin.
 
Das ist die Kurzversion.
Für die ausführlichere Version der Antwort ist ein weiteres Ausholen unvermeidlich.
 
Sehen wir uns die einzelnen "Risikofaktoren" also etwas genauer an, die im Übrigen keineswegs mich alleine, als eine Art seltene Randerscheinung, treffen, sondern auf solche bzw. mehr oder weniger ähnliche Weise auch etliche andere Menschen - darunter gerade viele Frauen und Mütter (Armut ist global "weiblich" – betrifft, beschädigt deutlich mehr Frauen als Männer).
 
Der erste Armutsrisikofaktor besteht also bereits tatsächlich darin, dass ich weiblich bin. Ein weiterer darin, dass ich keiner wohlhabenden Familie entstamme.
Ich wurde folglich in Bezug auf schulische Bildung, Ausbildung, beruflichen Werdegang, individuelle (finanzielle wie "soziale", musische …) Förderung und Unterstützung in der Kindheit, Jugend, Adoleszenz nicht durch das soeben Aufgezählte auf eine "erfolgversprechende" Bahn, in entsprechende Position – mit üblicherweise einhergehendem Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen – gebracht. - Man bezeichnet das allgemeinhin als "schlechte Startbedingungen".
 
Schlimmer geht allerdings bekanntlich immer – so wurde ich als Kind jedenfalls nicht sexuell missbraucht, war auch nicht von Hunger und/oder Obdachlosigkeit betroffen, musste nicht in einer Dikatur oder in Zeiten/an Orten "kriegerischer Konflikte" meine Kindheit fristen.
 
In meinem Fall war es lediglich das bereits im Säuglingsalter mehrfach Herumgereichtwordensein, dann das Aufwachsen in zwei Pflegefamilien – unterbrochen und abgelöst von außerdem dem Besuch zweier Internate, da meine leibliche Mutter "alleinerziehend" war bzw. eben hierauf keine rechte Lust hatte (inklusive all der Opfer, Verzichte, Entbehrungen, die das damals wie heute mit sich brachte und bringt), sondern stattdessen ein kindfreies Leben als (späte) Musikstudentin für sich präferierte und ihre Tochter aus diesem Grunde wiederholt/kontinuierlich weggab.  Zunächst wie gesagt zu Pflegeeltern.
Aus mir unerfindlichen Gründen hatte sie sich zur Adoptionsfreigabe ihrer Tochter nicht entschließen können, hatte sie zu dieser doch so gar keine emotionale Bindung/Beziehung.
 
Der im fernen Spanien lebende, leibliche Vater hatte ebensowenig Interesse an seiner Tochter, so dass von dieser Seite erst recht keine Unterstützung, Förderung, Zuwendung in irgendeiner Form zu erwarten bzw. je zu erhalten war. (Rechtlich hatte und hat man hier übrigens hinsichtlich eines etwaig einklagbaren Unterhalts oder des Geltendmachens des Umgangsrechts des Kindes (!) – länderübergreifend, im Rahmen europäischer Gesetzgebung – noch weniger Chancen und Möglichkeiten als auf nationaler Ebene bereits.)
 
Bei den Pflegeeltern handelte es sich (im Gegensatz zur akademisch gebildeten, "intellektuellen" Mutter und dem als Unternehmer tätigen, sicher nicht am Hungertuch nagenden Vater) um recht einfache Leute – Er Arbeiter, Sie Hausfrau - die keine eigenen Kinder hatten, dem Alter nach aber bereits meine Großeltern hätten sein können, wofür sie dann auch stets gehalten wurden.
Von ihnen gab es immerhin Fürsorglichkeit, "geordnete Verhältnisse", jedoch auch viel Einschränkung, Bevormundung, Überbehütung (da es ja "nicht das eigene Kind" war und man nicht allzu viel reflektierte, pädagogisch weder gebildet noch geschult war), außerdem Kontrolle und eine gewisse Strenge – keine Wegbereitung also für musische, naturwissenschaftliche, politische Bildung, kein Bewusstsein hierfür, kein Interesse (der Pflegeeltern) daran. – Sie hatten auch kein einfaches Leben gehabt, schon gar keine solche Kindheit … . Sie machten es, so gut sie es konnten, wussten, verstanden und gaben jedenfalls eine gewisse Stabilität, Beständigkeit, Verlässlichkeit und Sicherheit.
 
Nun möchte ich mit derartigen Details aus meiner Biographie nicht länger langweilen. Es soll mittels des bisher Offengelegten lediglich ansatzweise aufgezeigt werden, dass – wie wir alle wissen – das (mehr oder weniger bewusst gelegte) Fundament, auf das wir als Kinder jeweils kaum bis keinen Einfluss haben (können), bereits eine tragende oder eben gerade nicht tragende Rolle lebenslang spielt. Bei uns allen.
 
Auf u.a. Basis eben dieses Fundaments kam es dazu, dass ich im Alter von 18 Jahren erstmalig ungeplant schwanger wurde.
Der zwei Jahre ältere "Vater" meines Sohnes hatte allerdings so gar keine Lust auf Säuglingsalltag, durchwachte Nächte, Vaterpflichten, Verantwortung – im Klartext: auf Verzichte, Einschränkungen, Belastungen, Verlässlichkeit, Fürsorglichkeit – siehe, wie so bereits meine leiblichen Eltern.
Infolgedessen war ich seit meinem 19. Lebensjahr so alleinerziehend wie alleinstehend – und hatte aus finanziellen wie organisatorischen Gründen meine damalige Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin (Schulgeld …) abbrechen müssen.

Da auch gleichaltrige Freundinnen sich nicht allzu intensiv mit Säuglingspflege und Kleinkindbelangen zu befassen gewillt waren (was durchaus nachvollziehbar ist), war ich recht schnell nicht nur ökonomisch arm, sondern auch sozial isoliert.
Herkunftsfamilie gab es keine; die Pflegeeltern hegten Groll gegen mich, seit ich mit 13 Jahren beschlossen hatte, fortan bei meiner leiblichen Mutter leben zu wollen, die darüber alles andere als erfreut war, sich nun aber schlecht weiterhin ihrer Sorgepflicht entziehen / ihrer Tochter verweigern konnte – hätte sie doch damals bloß eine Adoption vornehmen lassen …, nun war es zu spät.
 
Es waren zwischenzeitlich mehrere Umzüge mit der Mutter erfolgt, auch in verschiedene Bundesländer, dann die Aufenthalte in den bereits erwähnten Internaten, unterbrochen von einer kürzeren Phase bei einer zweiten Pflegefamilie.
 
Im Alter von 17 Jahren hatte ich im Rahmen eines Sozialen Jahres meinen ersten eigenen "Haushalt" (eine möblierte Ein-Zimmer-Wohnung). – Damals hatte sich kurz zuvor meine gleichaltrige, beste Kindheitsfreundin das Leben genommen. …
Im Alter von 19 Jahren war ich alleinerziehende, materiell arme, sozial isolierte Mutter. Eigene Kindheit und Jugend, das Jung-und-unbeschwert-sein-Können, waren somit endgültig und definitiv vorbei – noch ehe es überhaupt so recht begonnen hatte.
 
Dieser Aufgabe, dem Muttersein, widmete ich mich nichtsdestotrotz gewissenhaft, wollte ich doch nicht die Fehler meiner leiblichen "Eltern" wiederholen.
 
Es folgte der Ausbildungsbeginn zur Rechtsanwaltsfachangestellten, als mein Sohn im Alter von drei Jahren (damals in der Provinz) einen Kindergartenplatz bekam und dort (städtischer/staatlicher Kindergarten) ab dem ersten Tag ohne Eingewöhnung (damals, in der Provinz) täglich acht Stunden bleiben musste. – Was das mit ihm, mir und unserer Beziehung gemacht hat, habe ich an anderen Stellen meines blogs bereits andeutungsweise ausgeführt, daher hier nun nicht erneut.
Ich wurde damals von der Kindergartenleitung recht scharf darauf hingewiesen, mir einen anderen Platz für meinen Sohn suchen zu müssen, sollte ich es nicht schaffen, ihn täglich pünktlich um 17 Uhr abholen zu kommen – schwierig, wenn man selbst bis exakt 17 Uhr arbeiten, in der Ausbildungskanzlei tätig, also anwesend sein muss. Glücklicherweise hatte ich einen sehr verständnisvollen, tatsächlich herzensguten Chef (selbst mehrfacher Vater), der mich täglich fünf Minuten früher entließ.
 
Aus Provinzmüdigkeit, noch jugendlichem "Sturm und Drang", der Lust auf Neues, auf Abwechslung, Horizontweitung und auf Basis noch vorhandener Vitalität sowie "der Liebe wegen" kam es – nach abermals mehreren Umzügen zuvor, die aufgrund finanzieller Zwänge und (des Kindes wegen) zusätzlichen Raumbedarfs erforderlich waren (ich hatte mit meinem neugeborenen Sohn zunächst einige Monate in einer Mansarde aus Umzugskartons "gelebt", dann bei Freunden von Bekannten vorübergehend zur Untermiete, schließlich in einer Einliegerwohnung mit Ölofen in der Pampa, wo es nahezu keinen ÖPNV gab, was meine soziale Isolation noch verschärfte, und zuletzt in einer Kleinstadt, in einer viel zu teuren Zwei-Zimmer-Wohnung) – zum Umzug in die norddeutsche Großstadt.
 
Dort hielt ich mich zunächst mit diversen Jobs über Wasser (auch hierzu finden sich im blog an anderen Stellen nähere Angaben), wurde zuvor innerhalb der Probezeit in der neuen Ausbildungskanzlei leider entlassen, versuchte mich sodann am Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg (Kolleg für Erwachsene), scheiterte erneut, u.a. deshalb, da ich mit Kind, d.h. alleinerziehend Muttersein, Haushalt, Lernen, eigenen "Unfertigseins" der Persönlichkeit im Alter von Mitte 20, gescheiterter Paarbeziehung, fehlenden sozialen (bspw. familiären) Rückhalts und permanenten finanziellen Sorgen und Nöten (auch durch regelmäßig ausbleibende Unterhaltszahlungen des "Vaters" meines Sohnes) tatsächlich ziemlich überfordert war – in einer mir nach wie vor fremden Großstadt, in der ich eigentlich niemanden kannte.
 
Wann immer ich jedoch etwas in den Sand gesetzt hatte, tat ich mich realtiv zeitnah nach Neuem um.
So kam es zur Ausbildung zur Tanzpädagogin, die allerdings wiederum eine schulische war, somit die Zahlung von Schulgeld erforderte. Mit Schüler-BAföG alleine ließen sich jedoch nicht sämtliche laufenden Kosten (Miete, Strom, Lebensunterhalt für Sohn und mich) bewältigen, so dass abermals Jobben – neben Ausbildung, Kind, Haushalt – unerlässlich war.
Nach dem Verlust eines solchen "Nebenjobs" - in Folge meiner angeschlagenen psychischen Verfassung aufgrund des Suizids eines weiteren, mir nahegestanden habenden Menschen - kam es erneut zur auch finanziellen Bredouille.
 
Mit Männern/Paar-Beziehung hatte ich im Übrigen wenig Glück; meist ging es um Sex, um Jungsein(wollen), um "Freiseinwollen" (den Männern) – da passte ich mit meinem Sohn,  mit also einem völlig anderen Leben, Alltag mit bzw. durch das Kind, nicht hinein, nicht dazu – darauf hatte mann zumeist keine Lust, jedenfalls nicht langfristig oder nur gelegentlich, wann es jeweils selbst beliebte.
Es hätte vielleicht die Möglichkeit gegeben (?), sich von diesem oder jenem Mann finanziell abhängig zu machen, sich mehr oder weniger "versorgen zu lassen", das aber wollte ich: nie. Wie ich meine: aus nachvollziehbaren, aus eigentlich auf der Hand liegenden Gründen.
 
Nach Zeiten von Erwerbslosigkeit und geringem Einkommen durch Hilfs-/Nebenjobs sowie einigen privaten Turbulenzen, begann ich schlussendlich das ersehnte Philosophie-Studium an der Uni (mittels "Besonderem Hochschulzugang für Berufstätige" mit Aufnahmeprüfung, bei welchem erfreulicherweise auch Erziehungszeiten berücksichtigt wurden).
 
Das war das erste Mal, dass ich mich am richtigen Platz fühlte.
Ich genoss die ersten Semester sehr: unter jungen Leuten, mehr oder weniger "Gleichgesinnten", mit all dem neuen, interessanten, sehr anregenden Input, in einer mir bis dahin völlig unbekannten, bisher unzugänglichen Welt.
Dennoch war ich auch hier (zu meiner Studienzeit und im Fachbereich) nicht wirklich zugehörig – älter als die meisten meiner Kommilitonen, außerdem, anders als sie, bereits in "Erziehungsverantwortung" und überdies alleinerziehend. Ohne jegliche Kindesväterunterstützung, ohne jegliche Unterstützung durch Großeltern oder andere Familie, immer alleine verantwortlich für alle Belange (Wünsche, Bedürfnisse, Gesundheit, Wohlergehen, schulische Angelegenheiten, Hobbies, Kindergeburtstage …) meines Kindes, unserer Wohnsituation (Umzüge, Kostenbewältigung, Wohnungseinrichtungsbeschaffung …), für auch alle nervenaurfreibenden Behördenangelegenheiten (zu stellende Anträge, anzufertigende Schreiben etc.) und alle mehr oder weniger permanent bestehenden finanziellen Belastungen/Existenzsorgen. Damit einhergehend bzw. daraus resultierend damals schon: diverse Verzichte, Entbehrungen für sowohl meinen Sohn als auch mich.
 
Nein, ich "feierte" nicht – wie andere in meinem damaligen Alter. Ich nahm nie irgendwelche Substanzen (Drogen), ich war nie je auch nur ein einziges Mal betrunken, ich kiffte nicht; ich konnte auch nie mit bspw. Kommilitonen oder (oberflächlichen) Bekannten übers Wochenende spontan wegfahren. Meine Freizeitgestaltung war durch Kind und Geldmangel stets sehr eingeschränkt/überschaubar, um nicht zu sagen spärlich.
Unsere Alltagsgegenstände (Möbel, Spielzeug, Kleidung …) konnte ich grundsätzlich nur gebraucht anschaffen – und auch das: stets ohne Führerschein und Auto, mit also öffentlichen Verkehrsmitteln, was auf diese Weise – schleppend - nur und soweit eben möglich war.
 
Im Studium wurde ich dann nach sechs Semstern erneut ungeplant schwanger, brach das Studium ab bzw. ließ mich zunächst, wie mir so geraten, "beurlauben", da ich alleine mit nun zwei Kindern, wovon eines ein Säugling war, unsere finanzielle Situation und ein Studium nicht bewältigen konnte, ich hätte auch weiterhin noch zusätzlich jobben müssen. - Es ging einfach nicht.
Unerwarteterweise lag ich überdies das erste halbe Jahr der Schwangerschaft mit meiner Tochter flach – es ging mir physisch in dieser Schwangerschaft ziemlich schlecht und zu Anfang sah es nach einer Fehlgeburt aus, so dass ein spontaner Klinikaufenthalt erforderlich war.
 
Der Vater meiner Tochter konnte mich nie je wirklich unterstützen – er hatte stets mit eigenen, mehrfachen, intensiven Beschädigungen genug zu tun. Er war und ist schlicht nicht in der Lage, so Vater zu sein, wie es erforderlich gewesen wäre (für unsere Tochter, aber auch für mich – zur Entlastung, Unterstützung), wie es in anderen Familien üblich ist. Er kann seinen Teil der Verantwortung nicht tragen; der Vater meines Sohnes wollte es (für seinen Sohn) nie.
 
Aus persönlichen Gründen war es mir schließlich (schon mehrere Jahre lang) ein Herzensbedürfnis, die Großstadt, in der ich nie heimisch geworden war, zu verlassen und zum Ort meiner Kindheit zurückzukehren, den ich so viele Jahre nicht mehr gesehen, nicht mehr erlebt … hatte - um genau zu sein: 23 Jahre.
 
Mein Pflegevater war unterdessen bereits einige Jahre zuvor verstorben. Ich hatte nicht die 600 Kilometer (einfache Strecke) zu seiner Beerdigung fahren und vor Ort unterkommen können – mit meinem damals siebenjährigen Sohn, der weder meine Heimat, noch meine Pflegeeltern noch meine "Geschichte/Vergangenheit" kannte oder verstand, den dies auch nicht interessiert hatte (damals nicht und bis heute nicht).
Ich war außerdem zur Trauerfeier gar nicht "eingeladen" worden.
 
Dennoch wollte ich nach all den vielen Jahren der völligen Kontaktstille meine inzwischen betagte Pflegemutter "aufsuchen" - versuchen, einen Kontakt doch vielleicht wieder herzustellen … . Dies sollte sich recht bald als vollständig vergeblich erweisen. Sie verweigerte jeglichen Kontakt, nachdem ich mit viel Glück in meine Kindheitsheimat zurückgekehrt war – mit widerspenstigem, pubertierenden Sohn und kleiner, knapp dreijähriger Tochter. Damals bereits im Hartz 4-Bezug, der einen solchen Umzug eigentlich unmöglich macht/nicht zulässt, nicht gewährt – ihn sogar gesetzlich verbietet.  Wie gesagt: Ich hatte einfach Glück. … Und den intensiven Wunsch und Willen, endlich wieder "nach Hause" zu gelangen.
 
Mit meiner leiblichen Mutter (die an anderem, entfernten Ort lebte und dort nach wie vor lebt) hatte ich bereits ein Jahr zuvor gebrochen – aus vielerlei (persönlichen, intimen) Gründen, die hier ebenfalls den Rahmen sprengten.
 
Ich hatte/habe meine leibliche Mutter im Alter von 23 Jahren das letzte Mal gesehen, vor nunmehr 20 Jahren also.
Meine Pflegeeltern hatte ich für wenige Stunden im Alter von 16 Jahren zuletzt gesehen.
Meinen leiblichen Vater sah ich lebenslang kein einziges Mal (habe ihn nie kennengelernt).
 
Der Sohn schließlich verließ uns (meine Tochter und mich, seine Familie also) im Alter von 16 Jahren auf sehr gewaltvolle, brachiale, auch sehr egoistische Weise – ohne Weitblick, mit tragischerweise jedoch der Unterstützung anderer, ebenso kurzsichtiger Erwachsener, die eigene Blessuren, eigene zerrüttete Familienverhältnisse auf diese Weise zu kompensieren versuchten – indem sie es über meinen Sohn und mich ausagierten. Dies zum großen, vielseitigen Schaden meines Sohnes, meiner Tochter und mir selbst.
 
Dieses Vorkommnis ist ebenfalls ein so umfassendes, einschneidendes wie weitreichendes, bis heute für uns alle Drei erheblich negativ "nachwirkendes", dass ich hierüber eine eigene Abhandlung verfassen müsste, es kann an dieser Stelle daher nur erwähnt, nicht in angemessener Weise weiter ausgeführt werden.
Jegliche Unterstützung seitens des Jugendamtes (zuletzt auch einer Rechtsanwältin), die ich in jener Zeit erbeten, aktiv, eigeninitiativ gesucht hatte, wurde mir damals verweigert bzw. vereitelt.
 
… Letztlich wurde ich physisch krank. Und bin es nach wie vor.
 
Auch für meine physischen, chronischen Erkrankungen erhalte ich aus finanziellen wie gesundheitspolitsichen (Hinter-) Gründen – keinerlei (dringend erforderliche!) medizinische Behandlung (mehr bzw. überhaupt je).
Auch hierzu habe ich mich an anderer Stelle im blog bereits ausführlicher geäußert; siehe bei Interesse dort.
 
Ich kann aus gesundheitlichen Gründen seit vielen Jahren fast nichts mehr essen. Was den Verlust von nicht nur Körpergewicht, sondern auch Vitalstoffen, was also Mangelernährung, weitere physische Schwächung, Erschöpfung, den Verlust von Vitalität und Lebensqualität zur Folge hat.
 
Ich kann aufgrund der materiellen Armut nichts (mehr) unternehmen, nicht einmal gelegentlich, schon gar nicht regelmäßig: wenigstens Freunde besuchen – ich bin nicht mobil: ohne Führerschein, Auto und/oder das Geld für den ÖPNV.
Aus diesen Gründen kann ich auch mit meiner Tochter nichts unternehmen (außer im Stadtteil spazierengehen) – es fehlt an Geld, Mobilität und meiner physischen Kraft/erforderlichen stabilen Konstitution hierfür.
Es gibt keinerlei Bezugsperson(en), emotional nahestehende, vertraute Menschen, die dies in irgendeiner Weise auffangen, abfedern, "ausgleichen" könnten. Niemanden.
Ich verfüge über keinerlei Erspartes oder gar Vermögen – ich habe stattdessen nicht geringfügige Schulden.
 
Deshalb sind wir – meine inzwischen zehnjährige Tochter und ich: materiell arm, sozial isoliert. Physisch wie vor allem psychisch massiv belastet, überlastet, um nicht zu sagen: beschädigt.
 
Gerade für meine Tochter hat das gravierende negative Folgen, sie wird davon lebenslang geprägt … .
Und wie sie: ungezählte andere Kinder, die in ähnlichen Verhältnissen aufwachsen: müssen.
 
Weshalb also sind unter anderen auch wir materiell arm und – infolgedessen – sozial isoliert?
 
Weil ich meine Tochter nicht im Alter von einem oder zwei Jahren ganztags fremdbetreuen ließ, da ihr dies geschadet hätte bzw. hat (als wir es kurzfristig versuchten: als sie allerdings bereits drei Jahre alt war; sie ging erst mit vier Jahren regelmäßig für wenige Stunden täglich in den Kindergarten – dann aber vom ersten Tag an: freiwillig, gerne, ohne Tränen, Verlustängste, Trennungsschmerz … . - So, wie es – eigentlich/grundsätzlich - sein soll, richtig, d.h. kindgemäß, wäre).
 
Weil ich mich nicht langfristig/dauerhaft in irgendeiner (Vollzeit-) Berufstätigkeit/Erwerbstätigkeit verbrauchen lassen wollte, die mich physisch wie psychisch massiv geschwächt, mir die erforderliche Kraft für den wichtigen, sinnvollen, sinnstiftenden "Umgang" mit meiner Tochter geraubt hätte und von der (solcher Erwerbstätigkeit) ich dennoch unsere Existenz finanziell nicht einmal hätte sichern können – aufgrund deutlich zu geringen Lohns, geschweigedenn "gut davon leben", etwas ansparen oder gar eine Altersrente aufbessern bzw. erzielen.
 
Weil es außerdem in unserer Gesellschaft kein (adäquates, obgleich dringend erforderliches) Wertschätzen von - für jede Gesellschaft absolut unentbehrliche - Sorge-Arbeit gibt, geschweigedenn ein angemessenes monetäres Honorieren derselben.
 
Stattdessen werden Frauen, wird ihre Erwerbstätigkeit, vollständig dem Primat der Wirtschaft unterworfen. - Keineswegs geht es dabei um die Unabhängigkeit, Selbstbestimmtheit, "berufliche Selbstverwirklichungsermöglichung" von/für Frauen. Keineswegs geht es um Entlastung oder Gleichberechtigung von Frauen, die durch ihre nicht selten finanziell erforderliche Erwerbstätigkeit viel mehr häufig einer sie überbeanspruchenden, auslaugenden Dreifachbelastung – Familie/Kinder, Beruf, Haushalt, Partnerschaft und ggf. noch "eigene Interessen, Wünsche, Bedürfnisse" – unterliegen, was u.a. zu Mütter-Burnout und regretting motherhood führt sowie auch dazu, dass Frauen immer später immer weniger oder auch keine Kinder mehr bekommen: wollen bzw. können.
Denn nach wie vor spielt die Biologie eine für Frauen entscheidende Rolle und nach wie vor leisten die meiste "Reproduktions-/Haus-/Sorge-/Familienarbeit" mehrheitlich Frauen, Mütter.
Und nach wie vor müssen sich Menschen, so auch Frauen, Mütter den Bedürfnissen, den Zwängen, den Bedingungen der Wirtschaft unterordnen – statt umgekehrt.
 
Und auch geht es bei sogenannter, viel beworbener "Frühförderung" nicht um die tatsächlichen Bedürfnisse von Kindern (insbesondere jener von Säuglingen und Kleinkindern), es geht stattdessen um Verwertbarkeit, Funktionalität, Kontrollierbarkeit, Verfügbarmachen – um: Ausbeutung – mittels massiver Manipulation.
 
Und materiell arm und isoliert sind wir nicht zuletzt deshalb, weil es de facto eben keine echte, angemessene Förderung, Unterstützung von – auch im Alter bereits fortgeschritteneren! – Menschen, Frauen, Müttern, von gerade den viel zitierten (erwerbslosen, nicht oder geringqualifizierten) Alleinerziehenden und/oder Berufsrückkehrerinnen gibt – in Form von: mit Kindern, mit Familie wirklich vereinbaren Arbeits-/Ausbildungszeiten, -orten, –bedingungen und –verhältnissen.
 
Stattdessen mangelt es nahezu vollständig an mit Kindern wirklich, d.h. nicht beschädigend, vereinbarer, individuell passender (!) Qualifikation.
Ich beziehe mich hierbei selbstredend nicht auf die unsinnigen Maßnahmen diverser Träger, in die Jobcenter so gerne zur Schönung/Fälschung der Arbeitslosenstatistik vermitteln bzw. welche die Jobcenter den "Kunden" mittels Druck, Schikane, Desinformation, Eingliederungsvereinbarungen und angedrohten sowie verhängten Sanktionen aufzwingen.
Und nein, es ist auch nicht für jede Frau eine kaufmännische Aus-, Weiterbildung oder Umschulung "passend". Über die Absurdität, Heuchelei und Schädlichkeit von Ein-Euro-Jobs dürfte man btw erst gar keine Worte mehr verlieren müssen.
 
Materiell arm und sozial isoliert sind u.a. auch wir (meine Tochter und ich), weil es k e i n e menschenwürdige, existenzsichernde, sanktionsfreie Grundsicherung gibt, die, gäbe es eine solche, nicht nur uns eine Menge Sorgen, Nöte, Last, Druck, Entbehrungen, Ausgrenzungserfahrung und infolgedessen: Verzweiflung ersparte und für viele bereits verlorene Jahre Leben hätte ersparen können.
 
Materiell arm und isoliert sind wir auch deshalb, weil es uns an Beziehungen fehlt, an tragenden, entlastenden, erfreuenden, stärkenden, hilfreichen "Sozialkontakten" – Bindungen, Bezugspersonen.
Beziehungen also zu/mit nahestehenden, vertrauten, freundschaftlich/persönlich verbundenen Menschen – die man nur dann finden und solche Beziehungen aufbauen kann, wenn man regelmäßig "unter Leute überhaupt kommen" k a n n, die möglichst ähnliche Interessen haben/teilen.
 
Solche Beziehungen lassen sich nicht planen, nicht bürokratisch vermitteln – sie entstehen zumeist zufällig, sie ergeben sich und wachsen dann oder auch nicht. Sie brauchen dafür jedoch den unabdingbaren Rahmen, Raum, die Möglichkeit, wachsen, sich entwickeln und verfestigen zu können. Dies wiederum erfordert, dass man mobil ist, sich sehen, treffen, etwas gemeinsam – mehr oder weniger regelmäßig – unternehmen, erleben, erfahren, auch ausprobieren … kann.
Und das wiederum erfordert letztlich doch fast immer: auch Geld. Und sei es nur, um Freunde überhaupt besuchen, sie auch einladen und ein wenig "bewirten" zu können oder auch, um sich gegenseitig hilfreich zur Hand gehen zu können (wofür immer wieder auch bestimmtes Material vonnöten ist, bestimmte Gegenstände, nicht nur Fertigkeiten).
 
Es muss die Möglichkeit geben, sich wenigstens in der eigenen Stadt/der "Wohngegend" einigermaßen frei/mobil bewegen zu können, gerade für Kinder: um Neues kennenlernen zu können, neue Eindrücke zu gewinnen, etwas "erleben", erfahren zu können (Ausflüge, Freizeitgestaltung, Hobbies, eigentlich auch Urlaube, Reisen …). 
 
Materiell arm und sozial isoliert sind wir nicht zuletzt auch deshalb, weil ich für meine chronische Erkrankung – u.a. aufgrund meiner ökonomischen Armut, meines Status´ als Hartz 4-Erhaltende (!) – keine (adäquate) medizinische Behandlung bzw. zunächst für einiges eine Diagnose erhalte, obwohl ich darum schon lange nach Kräften bemüht bin – mit tatsächlich dramatischen Folgen für vor allem meine Tochter, die schon längere Zeit fürchtet, ich könne bald sterben, da sie meine physischen Erschöpfungszustände (nach geringster Anstrengung wie bspw. Einkaufen) zwangsläufig mitbekommt.
 
Mit Lebensqualität, gar Lebensfreude hat dieses seit so vielen Jahren in sozialer Isolation und materieller Armut Vegetierenmüssen, Ausgegrenztsein – ohne jegliche Perspektive auf Verbesserung (!) - längst nichts mehr zu tun.
 
Mit wie gesagt verheerenden Folgen für alle Kinder, die in solchen Verhältnissen aufwachsen müssen, die davon geprägt werdenweil: es politisch so gewollt ist (siehe Agenda 2010, Niedriglöhne, Hartz 4, Sanktionen mit allen Folgen dessen …) und permanent verschärft, statt behoben wird.
 
Es bedarf gerade nicht noch längerer, intensiverer, noch früherer Fremdbetreuung, vorgeblicher "Frühförderung" von Kleinkindern – sondern des Gegenteils dessen!
Gerade die Kleinsten brauchen Nestwärme, familiäre Geborgenheit, einen liebevollen, fürsorglichen, bedürfnisorientierten Umgang, eine enge, stabile Bindung zu zunächst wenigen, nicht wechselnden Hauptbezugspersonen, um ein Urvertrauen ausbilden zu können, aus dem später Selbstvertrauen und Empathie, Mitgefühl (!) hervorgeht.
 
Es überfordert die Kinder die frühe Fremdbetreuung (im Alter von unter drei bzw. vier Jahren) auf vielfältige, langfristig wirkende Weise – siehe, wie häufig von der Rolle, hyperaktiv, überlastet, unempathisch, aggressiv … viele heutige Schulkinder und Jugendliche sind, die als Kleinkinder fremdbetreut wurden – und es gibt zum Thema valide wissenschaftliche Daten, Studien: wirtschaftsunabhängige ;).
 
Es bedarf grundsätzlich nicht des Zwangs, Drucks, der Kontrolle und Schikane, sondern der Menschlichkeit, Empathie, des Mitfühlens, Vertrauens und wirklicher, je individuell passender, niedrigschwelliger, vielgestaltiger Unterstützung für Menschen von: Menschen – statt Bürokratie, Verwaltungsapparat, bevormundendem, übergehenden, ignoranten, überheblichen, heuchlerischen Paternalismus´ - mittels dessen die Menschen schlicht leichter manipulierbar, kontrollierbar und instrumentalisierbar, also ausbeutbar, verheizbar sind. – Das hat mit "Humanismus" nichts zu tun, dieser ist nachweislich, augenfällig gerade nicht der Grundgedanke, nicht das Ansinnen, nicht das Ziel, das Bestreben aktueller, neoliberalistischer, menschenvernichtender Politik – weder auf nationaler noch globaler "Ebene".
 
Es bedarf vor allem eines anderen, menschenfreundlichen, d.h. menschengemäßen Arbeitens (siehe jedoch den nach wie vor gängigen Arbeitsbegriff, Definition dessen, das nur als Arbeit, als Leistung anerkannt ist (Erwerbsarbeit) und entsprechend honoriert wird bzw. was eben deshalb alles nicht "honoriert", nicht angemessen oder überhaupt wertgeschätzt und entlohnt wird), zusammen Wohnens – in familiären, generationenübergreifenden Strukturen, Wahlverwandschaften, Freundschaften, statt in isolierender Kleinfamilie und Single-Haushalten  – und Wirtschaftens.
 
Hierfür gibt es ebenfalls längst Ideen, Konzepte, praktisch bereits Umgesetztes, Angewandtes; es ist all dies jedoch bisher zumeist nur Privilegierten zugänglich und es wird nach wie vor nicht "in größerem Stil" politisch gefördert – das Gegenteil dessen passiert.
 
Wir sind also materiell arm und sozial isoliert, weil es sowohl persönliche wie politische Gründe, Ursachen gibt, die dazu führten, die dies "beförderten", forcierten, letztlich unausweichlich und scheinbar unabwendbar machten und machen.
 
Wäre ich nicht eine Frau, sondern ein Mann, so hätte mein Leben wahrscheinlich anders ausgesehen, wäre es anders verlaufen.
 
Ich bin materiell arm, vor allem also auch deshalb, weil ich eine Frau, eine Mutter bin – eine allein alleinerziehende.
 
Weil Mutterschaft, Sorge-Arbeit, in unserer Gesellschaft nichts (mehr) gilt, stattdessen abgewertet, entwertet, diskreditiert wird. Aus Gründen … - nicht "aus Zufall".
 
Weil ich dies außerdem nicht – wie so aber viele andere Frauen -  erstmalig im Alter von Anfang/Mitte 30 wurde (Mutter, noch dazu alleinerziehende), sondern es seit mittlerweile 23 Jahren kontinuierlich bin.
 
Ich bin auch deshalb materiell arm, alleinerziehend und sozial isoliert, weil die (biologischen) Väter meiner/"unserer" Kinder ihren Teil der Verantwortung nicht tragen konnten/können oder wollten. Und weil solche Männer sich einfach ihrer Verantwortung, ihren Pflichten als Väter (gegenüber vor allem ihren Kindern, nicht den Müttern) entziehen dürfen – zumeist, ohne Sanktionen fürchten oder erleiden zu müssen.
 
Und das gerade auch dann, wenn sie eine Frau schwängerten, die gar nicht schwanger werden wollte – was auch in Zeiten des sexuellen Aufgeklärtseins und verfügbarer Verhütungsmittel/-methoden durchaus möglich ist.
Die Frau hat letztlich immer "den Schwarzen Peter" in der Hand. Auch dann, wenn sie abtreibt (einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lässt).
 
… Inzwischen bin ich 43. Und ich bin müde, erschöpft. Vor allem physisch.
 
Ohne jegliche Aussicht auf (absehbare) "Besserung(smöglichkeit)" unserer Situation – vor allem: der meiner Tochter – an die ich die materielle Armut de facto unfreiwillig/zwangsläufig "vererbe" … . Mit allen mehr oder weniger bekannten, vorhersehbaren Folgen.
 
Ohne also Perspektive, Zuversicht, Lebensfreude.
 
Mit stattdessen permanentem Kämpfen seit Jahrzehnten an diversen Fronten – um das Basalste. Weitestgehend: alleine. Nach wie vor.
 
Das zermürbt. Ja. Es macht nicht nur "traurig" und wütend – es lässt einen verbittern, verhärten, verzweifeln. Schließlich: resignieren.
 
Du willst nicht sehen, erkennen, hinnehmen (müssen), dass du nichts dafür tun kannst – selbstwirksam – dass es deinen Kindern "später einmal" besser geht.
Du willst, du kannst sie nicht leiden "sehen" … . Irgendwann hast du dafür nicht mehr die Kraft. So theatralisch es klingen mag – es verhält sich genau so.
 
Irgendwann brauchst auch du so etwas wie Pause, Auszeit, Erholung, Regenerationsmöglichkeit – Leichtigkeit, Aufatmenkönnen. Aber: aussichtslos. Total. Immer noch. Immer noch. Immer noch …
 
Ich wiederhole es nochmals: Meine Tochter und ich stellen keinen "bedauernswerten" Einzelfall dar.
 
… … …
 
Und das: ist ein Skandal.
 
 
Verschweigen möchte ich abschließend jedoch nicht, dass es immer wieder auch kleinere bis größere Unterstützung, Handreichungen, offene Ohren, praktische, tatkräftige, engagierte Hilfe gab – fast ausnahmslos: von Frauen.
 
Für ihre Hilfe, ihre Anteilnahme, ihr Mitgefühl, ihre Tatkraft, ihre Güte und "Treue"/Beständigkeit bin ich von Herzen dankbar.
 
Hätte es sie nicht gegeben, hätte ich längst den Glauben an "das Gute im Menschen" und an das kleine, große Gute in auch unserer persönlichen kleinen Welt aufgegeben.
 
Es sind diese menschlichen Gesten, diese Strohhalme von Wärme, Licht, Anteilnahme, Zuneigung, Zuwendung, an die man sich klammert … um nicht unterzugehen, um nicht aufzuhören … .
 
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