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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Mein König im gold´nen Gewand

 
Mein König im gold´nen Gewand
 
… bist zum Monster nun geworden.
 
Ein Heuchler, ein Lügner, ein schmieriger Wurm
ein Taktiker – feiger
Opportunist
Warum wollt´ ich so lang´ nicht glauben
dass Du bist, das in Dir verwurzelt ist?
 
Mein schöner König
im Elfenbeinturm
In mir tobt
ein vernichtender Sturm.
 
Es schnürt mir das Herz
Es raubt den Boden
darauf zu stehen
versuch´ ich vom Schmerz
mich wegzudrehen
nicht wahrzuhaben, das längst mir gewiss
zuzugraben, den hässlichen Riss
 
Mein König
aus goldenem Glanz
Mich verbrennt Dein Hassfeuer
ganz.
 
Ich sehn´ mich zurück
in den wärmenden Schein
Ich bleibe
geschändet
Illusion allein
sollt´ Dich mir schönen
Ich wollt´ Dich doch krönen
 
Mein König:
zu ewigem Sein.
 
Begraben liegt nun
im kalten Schrein
Dein Gold
in Scherben
zerborsten, zertrümmert
Es hat uns hold
nicht wollen sein
das Glück, es zieht weiter
unbekümmert
verlier´ ich mich
in Blutfontänen
 
Mein König
der tausend Kindertränen.
 
Du
stirbst
und ich sterbe mit Dir.
 
Von uns
bleibt
nichts
als verfaulte Gier
als verweste Glut
 
Mein König -
Du warst mir nicht gut.
 
So liegst Du in Asche
verweht ist die Pein
 
Was bleibt
ist die Sehnsucht
nach sonnigem Schein
nach innigem Verbundensein
 
Mein König
geh´ nicht!
in die Nacht
allein
 
Schlag´ mir Deine Wunden
ins morsche Gebein
 
Lass´ mich
mein goldener Fürst
der Quell Deiner ewigen Liebe sein.
 
-
 
 
 
 

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