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Sabeth schreibt

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie

Was ist allen AfD-Anhängern/-Sympathisanten/-Wählenden gemein und warum dies - mit welchen Zielen, Absichten, Folgen, zu welchen Zwecken, zu wessen Nutzen/Vorteil?

 
Na endlich. Wird es mal benannt. Medial. - Habt ihr so lange gebraucht (das zu erkennen) oder welche Gründe hatte es, dass es jetzt erst "veröffentlicht" wird?
 
Was insbesondere den "Heiratsmarkt" anbelangt: Die Wut auf vor allem Muslime (besonders jene, die noch sehr patriarchal eingestellt sind/sein dürfen: in ihren Herkunftsländern - daher auch der Neid auf sie!) haben überwiegend Männer, wie wir wissen, die vorgeblich "Angst um UNSERE blonden, DEUTSCHEN Frauen haben" - deutlicher: kann mann sich gar nicht selbst enttarnen. Sorry. Es geht immer um Macht, Deutungshoheit und es hat letztlich immer mit dem Geschlecht zu tun: Der Mann, der sich die Welt Untertan macht - also auch "die" Frau - global. Noch immer. Und es ist daher das Konkurrieren nicht nur der "Welt"religionen untereinander/miteinander (die alle drei maximal patriarchal sind), sondern das der Männer miteinander. Wenn man so will: Schwanzvergleich. Wie gehabt. Die Frauen: werden hierbei nur ein Mal mehr instrumentalisiert (von wegen "Sorge" um die Gleichberechtigung, Frauenrechte blabla - genau, aber "zu Hause" dann über "Gender-Terror" und Feminismus heulen und auf Maskulinist machen etc. - siehe die "Neue Rechte", AfD ...).

Ihr seid so blöde und primitiv - und jeder merkt es, nur ihr selbst nicht. lol Und warum? Aufgrund von je eigenen, je persönlichen Defiziten, MINDERWERTIGKEITSGEFÜHLEN, Unterlegenheitsgefühlen. - Es ist arm. Weiter nichts. Und wir kennen das doch aus der Geschichte zur Genüge - siehe all die bekannten Diktatoren, Despoten, Tyrannen (siehe der Narzisst, der Psychopath).
 
"[...] Unter den Kritikern rechtspopulistischer Bestrebungen, Organisationen und Parteien ist höchst umstritten, ob die Alternative für Deutschland (AfD) ihre jüngsten (Wahl-)Erfolge den sozial Benachteiligten, Ausgegrenzten und Abgehängten verdankt. Oder hauptsächlich wohlhabenderen Bevölkerungsgruppen, die ihre materiellen Privilegien nicht zuletzt durch Diskriminierung von Migranten, Flüchtlingen oder Muslimen behaupten möchten. [...]
 
Es fragt sich jedoch, ob die rassistischen Einstellungen nicht unabhängig vom sozialen Status der AfD-Klientel bestehen. Möglicherweise finden die rechtspopulistischen Kräfte gerade deshalb so viel Zuspruch, weil sie insgeheim bestehende Vorurteile gegenüber Erwerbslosen öffentlichkeitswirksam bestätigen und gleichzeitig Sozialneid nach unten schüren. [...]
 
Was die soziodemografische Struktur der Anhänger, Parteimitglieder und Wählerschaft von AfD, Pegida und ähnlichen Gruppierungen betrifft, widersprechen sich die wenigen bisher dazu publizierten Forschungsergebnisse teils diametral. Weder die Bezeichnung der AfD als „moderne Arbeiter-“ oder „Arbeitslosenpartei“ noch die Charakterisierung als „Partei des gehobenen Mittelstands“, der sich teilweise vom sozialen Abstieg bedroht fühlt, kann überzeugen. Plausibel erscheint vielmehr die These, dass der Rechtspopulismus mit seinen Stammtischparolen gewissermaßen schichtübergreifend anschlussfähig ist, also privilegierten Bevölkerungsschichten ebenso attraktiv erscheint wie sozial Benachteiligten, die Transferleistungen beziehen oder zu den Geringverdienern zählen.
Wohlhabende, Besserverdienende und Hyperreiche fühlen sich von der AfD offenbar genauso angezogen wie die vom sozialen Abstieg bedrohten Mittelschichtangehörigen und die von Erwerbslosigkeit betroffenen Modernisierungsverlierer. Für beide Zielgruppen bieten Rechtspopulisten unterschiedliche ideologische Zugänge: Während sich deutsche Angestellte, Selbstständige und Freiberufler gegen soziale Aufsteiger, unangepasste Mitbewerber und ehrgeizige Migranten wehren, die angeblich nicht so fleißig sind wie sie, fürchten einheimische Unterschichtangehörige die Konkurrenz der Zuwanderer auf dem Arbeits-, Wohnungs- und Heiratsmarkt. [...]

Heute sind die Aufstiegskanäle der Gesellschaft für Kleinbürger so verstopft, dass deren sozialer Absturz viel wahrscheinlicher ist. Umso energischer wenden sich Teile der Mittelschicht gegen „Faulenzer“, „Drückeberger“ und „Sozialschmarotzer“, seien es nun einheimische oder zugewanderte.

Der frühere SPD-Politiker und Bundesbanker Thilo Sarrazin war einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste geistige Wegbereiter des Rechtspopulismus à la AfD. Wer erfahren möchte, wie deren Funktionäre über Armut in Deutschland und die am meisten darunter Leidenden denken, sollte Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ lesen. Dieses Pamphlet handelt nicht, wie fälschlicherweise meist angenommen, primär vom Thema Migration und Integration, sondern war als Diskussionsbeitrag zum deutschen Sozialstaat gedacht.

Schon als Berliner Finanzsenator hatte sich Sarrazin wiederholt abfällig über Hartz-IV-Empfänger geäußert und ihnen etwa geraten, sich – statt die Wohnung zu heizen – einen Pullover anzuziehen und kalt zu duschen. [...]
 
Zweifellos verhindern Bildungsdefizite vielfach, dass junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt sofort Fuß fassen. Auch führt die Armut von Familien häufig dazu, dass deren Kinder keine weiterführende Schule besuchen oder sie ohne Abschlusszeugnis wieder verlassen. Der umgekehrte Effekt ist hingegen kaum signifikant: Ein schlechter oder fehlender Schulabschluss verringert zwar die Erwerbschancen, wirkt sich aber kaum nachteilig auf den Wohlstand einer Person aus, wenn diese vermögend ist oder Kapital besitzt. Sarrazin vertauscht hier augenscheinlich Ursache und Wirkung miteinander: Armut macht zwar auf die Dauer eher dumm, Dummheit aber keineswegs arm. [...]"
 
Quelle: taz.de - "Selbst schuld"

Ich kann mich nur wiederholen: Nehmt all den Sarrazins, Sloterdijks und wie sie alle heißen all ihren Besitz, ihr Vermögen und auch all ihre Beziehungen (vor allem diese!) und lasst sie mindestens 3 bis 5 Jahre mit/in Hartz 4 "leben" - und dann schaumer mal, wer da wie intelligent herauskommt. Wie gesagt: ohne jegliche Beziehungen (zum Establishment, zur Wirtschaft, zur Politik ...). Ohne Vermögen - also auch das Geld für Anwälte ... . ;) - Los geht´s! - Wer meldet sich von den Herren freiwillig für diese kleine Sozialstudie?
... Ich schreib´ dann auch ein Buch über euch. :)

 
 
 
Kleine Frage zum gemütlichen Sonntagabend:
 
Was muss man in diesem Land eigentlich tun, damit das von allen längst entlarvte Hartz 4-System, die perfide, infame "Agenda 2010" abgeschafft und das Grundgesetz wieder angewandt wird: auf von ökonomischer, finanzieller Armut (!) Betroffene:
 
SICH BEI LEBENDIGEM LEIBE ÖFFENTLICH VERBRENNEN?
 
Nein, das würde dann nicht mal in irgendeinem Schmierblatt erwähnt, denn: über Suizide wird nicht berichtet. Schon gar nicht über die von ARMEN Menschen.
 
Wer solches tut, kann nur eines gewesen sein: psychisch krank. Und damit kommen wir zum Wetter ...
 
Gute Nacht. Deutschland.
 
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