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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Über die Entstehungsursachen von (Kultur-) Rassismus sowie Misogynie, Homophobie, Klassismus

 
Über die Entstehungsursachen von (Kultur-) Rassismus sowie häufig einhergehend Misogynie, Homophobie, Klassismus  - von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, hysterisierten Niedergangsphantasmen, einhergehendem Hass und Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen
 
Wenn wir mit oben bezeichneten, das Leben in Gemeinwesen mitunter erheblich störenden, auch schädigenden, bis hin zu Demokratie gefährdenden Phänomenen konfrontiert werden und es in Folge um die Suche bzw. das Aufzeigen von Möglichkeiten, Handhabe, diese Phänomene bewältigen, ihnen auch effektiv vorbeugen zu können, geht, stellt sich unausweichlich und grundsätzlich die Frage nach vor allem den Entstehungsursachen solcher Einstellungen, Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen von rassistischen Menschen.
 
Üblicherweise wird hierbei vorschnell die Ursache in vermeintlich mangelnder Bildung finden zu können geglaubt.
Mangelnde Bildung mag durchaus ein maßgeblicher Faktor sein, es stellt sich allerdings umgehend die Frage, wer was genau eigentlich unter Bildung versteht – welche "Bildungsinhalte" in welchem Umfang auf welche Weise durch wen vermittelt werden sollten bzw. worden sind, bspw. also auch, was alles Bestandteil des Bildungskanons ist oder sein sollte und aus wessen Sicht aus welchen Gründen dies jeweils usw..
 
Hilfreicher wäre, von unterkomplexem, provinziellen, anstrengungslosen, reduktionistischen, polarisierendem Denken zu sprechen, von schnellem Überfordertsein mit Komplexität und Veränderung, das nachweislich mehrheitlich bei konservativen Menschen anzutreffen ist, wie so auch eine gesteigerte Angst, Trotz u.a.m., siehe hierzu den entsprechenden gesonderten blog-Eintrag.
 
Zu Fragen ist endlich und grundsätzlich nach der konservativen Persönlichkeit sowie vorhandenen, bestimmten Persönlichkeitsstörungen, bspw. antisoziale, autoritäre und paranoide PKST, solcher Menschen und ihrem Kompensationsverhalten.
 
Dies ist der Grund für die erhöhte Anfälligkeit gerade solcher Menschen für Verschwörungstheorien, fake news, fake facts.
 
Nachweislich hängen Verschwörungstheorien mehrheitlich konservativ eingestellte, d.h. insbesondere so f ü h l e n d e, Menschen an, siehe hierzu den blog-Eintrag über Konservative und deren typische Gefühle, aus welchen ihr Menschen-, Weltbild und Ideologie erst resultiert.
 
Nachweislich tätigen Hassrede, Hasskriminalität mehrheitlich rechtskonservativ bis rechtsextrem eingestellte Menschen.
 
Nachweislich tätigen rechtsextremistische, aber auch islamistische Terroranschläge mehrheitlich bis ausnahmslos misogyne, patriarchal-autoritäre, pathologisch narzisstische Männer.
 
Das Internet fungiert bei eben bestimmten, dafür anfälligen Menschen als Katalysator all dessen, ist aber nicht die Ursache dafür.
 
Die Ideologie der Neuen Rechten - siehe deren gesamtes Netzwerk (Medien, Magazine, Zeitungen, Verlage, blogs, social media, thinktanks, Vereine, Musik ...) - und die rassistische Hetze, der gezielt, vorsätzlich gesäte Hass von/durch die AfD, Pegida, die Identitäre Bewegung u.a. sind hier zweifelsfrei erhebliche Brandbeschleuniger, zu fragen ist aber, wer, welche Menschen aus welchen Gründen hierfür anfällig sind, während andere dies eben nicht sind.
 
Das hat, wie ich bereits erwähnte, mit den Gefühlen dieser Menschen zu tun, mit insbesondere ihrer Prägung, Sozialisation, mit auch Indoktrinierung, (frühkindlicher) Beschädigung, Persönlichkeitsstörungen, "politischer Einstellung", dem konservativen Welt- und Menschenbild sowie ihrem Selbstbild.
 
Festzustellen ist außerdem, dass ein gravierendes Problem der viel zitierte Sicherheitsapparat darstellt, siehe institutionellen Rassismus, rechtsextreme Polizisten, Staatsanwälte, Richter, Bundeswehrsoldaten.
 
Dabei ist der Blick nicht nur auf die bekannten, bestätigten Fälle zu richten, sondern zu fragen bzw. sorgfältig durch unabhängige Institutionen zu untersuchen ist, wie weit das Dunkelfeld ist, wieviele Sympathisanten, ideologisch Überzeugte es hier gibt, die sich jedoch nur bedeckt, anonym äußern, nur in geschützten Räumen, die sich aber dennoch ebenfalls "radikalisieren" können - und die Zugang zu Waffen haben, im Umgang mit Waffen ausgebildet sind.
 
Auch hier ist nach der politischen Einstellung, dem Menschen- und Weltbild und der Persönlichkeit dieser Menschen - Polizisten, Staatsanwälte, Richter, Soldaten, Beamten in Sicherheitsbehörden - zu fragen.
Denn trotz des Neutralitätsgebotes sind sie sämtlich eben dies: Menschen, Individuen, Persönlichkeiten mit einer Prägung, Sozialisation, mit Überzeugungen, Einstellungen, subjektiven Erfahrungen, Gefühlen, begrenzten Informationen, Kenntnissen - keine neutralen, funktionalen, objektiven Roboter.
 
So lange gerade konservative, privilegierte, auch nachweislich rechtsextremistische, pathologisch narzisstische, misogyne Männer, Täter (auch von Vergewaltigung, die mehrheitlich im Rahmen von Beziehungen getätigt wird), durch Exekutive und Justiz aktiv geschützt, entkriminalisiert werden - siehe durch bspw. zahlreiche eingestellte Ermittlungsverfahren nach Strafanzeigen und ausbleibende Verurteilungen, auch dann, wenn Beweise vorliegen - kann sich nichts ändern.
 
Da kann die viel beschworene Zivilgesellschaft noch so solidarisch zusammenstehen: vor Polizei, Staatsanwälten und Richtern scheitert sie. Noch immer. Nachweislich. Rechtsstaat, Klassenjustiz, institutioneller Rassismus, jahrzehntelang rechtsblinder, seinerseits konservativer, autoritärer, repressiver, gewalttätiger (siehe Polizeigewalt) "Sicherheitsapparat" ... .
 
Meiner Ansicht nach sollte man sich der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit aus insbesondere psychoanalytischer Richtung nähern, siehe den ausgeprägten, augenfälligen Mangel an Persönlichkeitsreife solcher Menschen, ihre häufig zugrundeliegende - zumeist männliche - Identitäts- bzw. Selbstwertproblematik mit entsprechendem Kompensationsverhalten und ihre häufig bestehende Verbitterung.
 
Denn letztendlich verbirgt sich hinter (Kultur-) Rassismus, Misogynie, Homophobie, hinter "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" weniger Angst als viel mehr Wut bzw. tatsächlich Hass.
 
Wir sehen dies deutlich veranschaulicht am Beispiel der pathologisch narzisstischen, antisozialen Persönlichkeit (-sstörung) bis hin zu Psychopathie sowie auch an der autoritären Persönlichkeit, deren Folge und Ursache Schwarze Pädagogik (Paternalismus, Druck, Zwang, Kontrolle, Härte, Strenge, emotionale Kälte, Strafe),  d.h. ein erheblich unangemessener, beschädigender, nicht bedürfnisorientierter, nicht respekt- und liebevoller Umgang mit Kindern - durch nicht "nur" physische, sondern durch insbesondere psychische Gewalt, siehe unsichere Bindung, Autoritarismus und fehlende Empathie/Feinfühligkeit, emotionale Verpanzerung der Eltern etc. - war und ist: emotionale Deprivation in der Kindheit.
 
Es ist darüber hinaus auch die vorgebliche "Angst" solcher Menschen vor bzw. ihre Wut über den Verlust von Deutungshoheit, von eigenen Privilegien, Macht (-positionen, -strukturen), letztendlich die Wut darüber, freiwillig verzichten, teilen, geben, sich also ethisch angemessen, d.h. fair, prosozial, mitfühlend, bedürfnisorientiert-fürsorglich, rücksichtsvoll, respektvoll, kooperativ, solidarisch verhalten zu sollen.
 
Nicht von ungefähr kommt daher das Diskreditieren solcher, zumeist rechtskonservativ bis rechtsextrem eingestellter Leute, mehrheitlich Männern, von sogenannten "Gutmenschen", von "political correctness", von letztlich und schlicht prosozialem Eingestelltsein und entsprechendem Verhalten anderer Menschen, sogenannten "Gutmenschen".
 
Denn: Moralisch gebotenes, d.h. faires,  p r o s o z i a l e s Verhalten ist auch unbequem, anstrengend, mühevoll.
 
Mit Nietzsche:
"Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind."
 
Es erfordert (Selbst-) Disziplin, auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion, Selbstkritik, sich zurücknehmen zu können und ganz besonders Einfühlungsvermögen (Empathie) und Mitgefühl.
 
Die Fähigkeit, nicht nur sich einfühlen, sondern mitfühlen zu können, ist der basale, emotionale Urgrund jeglicher Moral, intrinsische Moral; erst im weiteren Schritt, auf rationaler, auf Vernunftebene folgt Ethik.
 
Nicht immer, nicht grundsätzlich ist dies unangenehm, aber doch häufig aus Sicht von und für eben jene Hassenden, Wütenden, für Menschen, die von Herzens- und Horizontsenge sowie starker Selbtbezogenheit (bis hin zu Selbstsucht, Egomanie), von emotionaler Verpanzerung, Verhärtung geprägt sind. Siehe wiederum Narzissmus, Psychopathie, autoritäre Persönlichkeit, Verbitterung.
 
Es ist letztendlich die Scham dieser Menschen, die sie angesichts ihres eigenen Bewusstseins ihrer eigenen, persönlichen Defizite, Schwächen, Unzulänglichkeiten und Minderwertigkeits-, Unterlegenheits-, Bedürftigkeitsgefühle empfinden, die sie nicht zu ertragen vermögen, da diese sie selbst – nach ihrem Verständnis und Empfinden - herabsetzen, herabwürdigen, "erniedrigt", im (Selbst-) Wert mindert.
Sie sehen Bedürftigkeit, Verletzlichkeit, Feinfühligkeit/Sensibilität, Verständnis, Mitgefühl, Verzeihen, Versöhnungsbereitschaft und Selbstkritik als Schwäche.
 
Um diese negativen Gefühle nicht empfinden zu müssen, werden die eigenen Defizite und Schwächen ins Außen verlagert, d.h. anderen, bestimmten, Menschen unterstellt, auf sie projiziert (Feindbild-, Sündenbockfunktion) – um sich selbst auf diese Weise vermeintlich aufwerten, abgrenzen, positiv abheben zu können und damit die eigene, häufig im Vergleich mit der Situation der Verachteten, Gehassten privilegierte Situation vermeintlich moralisch rechtfertigen und vor allem sie aufrechterhalten, durchsetzen und die selbst konstruierten Regeln zum eigenen Macht- und Privilegienerhalt anderen oktroyieren zu können.
 
Vereinfacht ausgedrückt:
Die sich intellektuell, kulturell, ethnisch, biologisch, moralisch überlegen meinende, sich jedenfalls in dieser Weise selbst darstellende, sich selbst überhöhende Person muss, um ihre eigenen Unzulänglichkeiten in Schach halten, verbergen, übertünchen, verdrängen oder auch gänzlich leugnen, vor allem aber vor sich selbst (langfristig) ertragen zu können, bestimmte andere Menschen abwerten, in Misskredit bringen, als unterlegen, defizitär, schlecht, nieder, böse kennzeichnen, diffamieren und: behandeln.
 
Eine solche Person sucht sich als Projektions- und Kompensationsobjekte solche Menschen aus, die für sie – aus verschiedenen (politischen, historischen, gesellschaftlichen, sozialen oder auch persönlichen) Gründen – leichte Beute ist, die für die eigenen Zwecke geeignet erscheinen und mehr oder weniger leicht instrumentalisiert, unterworfen, ausgebeutet, missbraucht, beschädigt werden können; dies wiederum von nicht einzelnen "versponnenen" Individuen, sondern indem man sich innerhalb einer eigenen Gruppe, einander jeweils Rückendeckung gebend, nach innen bestärkend, nach außen verstärkend, zusammenfindet. Siehe aktuell Pegida, AfD, Identitäre Bewegung, Neue Rechte und alle in ihrem Sinne sich schriftlich und/oder mündlich äußernden Polemiker, Hetzenden, Hassenden und Populisten, nicht selten sind diese übrigens auch Opportunisten.
 
Verhielte ein auf diese Weise geprägter, sozialisierter auch indoktrinierter, beschädigter Mensch – denn es geht dies tatsächlich letztlich immer und überall auf der Welt auf die Kindheit zurück – sich nicht wie er es aus Gründen des selbstschonenden Selbstbetruges tut, so müsste er sein Verhalten und zuvor seine Einstellungen, Gedanken, vor allem seine G e f ü h l e grundlegend ändern.
Das wiederum will er unter allen Umständen vermeiden, verhindern, denn es würde zur Folge haben, dass er sein bisheriges, ihn stabilisierendes Welt- und Menschenbild, gerade auch sein Selbstbild, seine Selbstgewissheit massiv überdenken, schließlich verändern müsste – was ihm vollständig den Boden seines Selbstverständnisses, sein Selbstwertgefühl, seine Selbstgewissheit, seine Identität entzöge.
 
Er will sich nicht als die kleine, komplexbeladene, fehlgehende, herzverengte, selbstsüchtige, kleingeistige, unterkomplex denkende, feige, rein lustprinziporientierte, disziplinlose, triebhafte, geizig-gierige, empathielose, infantil trotzige, unreife Kreatur sehen, erkennen (müssen), die er de facto ist, die zu sein er durch gerade seine Einstellungen, Überzeugungen, Aussagen und Verhaltensweisen, durch also seine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in aller demonstrativen Deutlichkeit offenbart. Selbsttätig.
 
Er muss folglich alles unternehmen, dies nicht erkennbar werden zu lassen, von sich abzulenken, die allgemeine Aufmerksamkeit stattdessen auf vermeintlich "schlechtere, minderwertige" Menschen, Menschengruppen zu lenken versuchen und diesen Menschen all jene Schwächen, niederen Absichten etc. anzuhängen, zu unterstellen, auf sie zu projizieren, die ursprünglich und tatsächlich seine ureigenen sind.
 
Indem er jene diskreditiert, abwertet, auch dämonisiert, zu gefährlichen Tätern und sich selbst zum Opfer stilisiert, siehe die typisch narzisstische Täter-Opfer-Umkehr, wertet er sich selbst vermeintlich auf, lenkt von sich ab, erhebt sich über sie und vor allem: behält er vordergründig die Deutungs- und Definitionshoheit, die Kontrolle, die Macht. Und folglich seine Privilegien, die er mit Zähnen und Klauen, oft gewaltvoll "verteidigt".
 
Behandeln, kurieren, heilen lässt sich derartiges kaum mehr, kaum je - es ist häufig zu lange schon zu sehr verfestigt. Oft sehen die Betroffenen gar keine Veranlassung, sich selbst zu hinterfragen, zu reflektieren, an sich zu arbeiten, ihr Verhalten zu ändern, sich gar in professionelle Psychotherapie zu begeben, sie sehen das Problem nicht bei sich, sondern stets, grundsätzlich bei anderen, siehe wiederum pathologischen, malignen Narzissmus.
 
Am ehesten lässt sich dem hingegen vorbeugen: bei Kindern. Grundsätzlich. Durch den bedürfnisorientierten, respekt- und liebevollen, empathischen, feinfühligen, reifen, erwachsenen, achtsamen, reflektierten Umgang mit ihnen. Dieser muss durch entsprechend nicht-paternalistisch förderliche, bedürfnisorientiert und respektvoll unterstützende gesellschaftliche, soziale, politische Verhältnisse ermöglicht und getragen werden.
 
-
 
Warum sind es gerade Menschen, dabei mehrheitlich heterosexuelle Männer, die rechtskonservativ oder auch rechtsextrem, rassistisch eingestellt sind, die n i c h t unter materieller Armut (Niedriglohn, Hartz 4 ...) leiden, die neoliberale Interessen vertreten bzw. unterstützen, die auch nicht selten porno-affin sind, auch mit dem Konsum von Prostituierten wenig Probleme haben, diesen tätigen, die sich selbst jedoch zum Opfer stilisieren, die solche Wut haben: hassende Männer, die sich über political correctness und Gutmenschentum, über die "Islamisierung des Abendlandes" und "Umvolkung" auslassen, die vor "Überfremdung" warnen, die überdies häufig selbst auch christlich-religiös (nich selten katholisch), jedenfalls patriarchal geprägt sind?
 
Was ist all den sich ausgegrenzt, abgehängt, übervorteilt, unterlegen fühlenden Männern - nicht nur jenen in ostdeutschen Bundesländern, sondern auch all jenen gut situierten rechtskonservativen bis rechtsextremen, heterosexuellen Männern in den westdeutschen Bundesländern - gemein?
 
Genau das:
 
Sie sind
 
1. mehrheitlich männlich, Männer
2. zumeist heterosexuell
3. rechtskonservativ bis rechtsextrem
4. sie fühlen sich übervorteilt, unterlegen, insbesondere Frauen gegenüber, daher auch verbreitete Homophobie, Misogynie, das Schimpfen über Feminismus und "Gender-Terror"
5. sie sind zumeist gerade nicht ökonomisch arm, nicht von materieller Armut betroffen (siehe bspw. Männer wie Thilo Sarrazin, Peter Sloterdijk, Rüdiger Safranzki, Götz Kubitschek, das AfD-Personal)
6. sie sind nicht selten selbst religiös ("christlich", häufig katholisch - so in der Kindheit geprägt, indoktriniert) und sie sind
7. auch häufig anfällig für Verschwörungstheorien sowie
8. massiv mit Komplexität und Veränderung überfordert - die sie auf unangemessene, unlautere Weise reduktionistisch, biologistisch, maskulistisch, patriarchal, rassistisch zu händeln versuchen, siehe Rechtspopulismus, aber auch etliche möchtegernintellektuelle Polemiker, die auf diversen Internetseiten schreiben, sich echauffieren, sich selbst bemitleiden und regelmäßig "linksgrünversiffte Gutmenschen" diskreditieren.
 
Was fällt uns auf:
Es sind mehrheitlich Männer, die Angst vor Verlust ihrer Privilegien, Macht, Deutungshoheit haben - und all das hat letztlich immer mit Geschlecht, mit Sex und Macht, Unterdrückung, Unterwerfung, Ausbeutung zu tun. Global. - Man nennt es Patriarchat, strukturelle, symbolische Gewalt.
 
Und es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob es blau-braun angestrichen ist (AfD) oder sich in islamistischer Verschleierungspflicht, Misogynie, Genitalverstümmelung sowie Porno-Gewalt, Sexismus, Prostitution, sogen.  "Sexkauf" oder auch dem Abwerten, Bagatellisieren von Sorge-Arbeit - und damit einhergehend dem Ausbeuten von Sorge-ArbeiterINNEN - ausdrückt sowie noch etlichem, "subitleren" anderen, ob es "christlich" oder "muslimisch" scheinbar begründet/gerechtfertigt wird - es war, ist und bleibt all das patriarchale Ideologie, häufig Misanthropie.
 
Es liegt all dem, ich wiederhole mich, immer und überall auf der Welt dasselbe Muster, dieselbe Ursache zugrunde: Herzensenge, Mangel an Empathie, Mitgefühl und Reflexionsfähigkeit, emotionale Verpanzerung, die Unfähigkeit, sich verletzlich und bedürftig zu zeigen, so selbst wahrzunehmen, eigene Bedürftigkeit zuzugeben - siehe bspw. die Abhängigkeit der Männer von Frauen: emotionale, auch aber sexuelle, soziale - überdies geistige Provinzialität, Horizontverengtheit, Selbstgerechtigkeit, nicht selten pathologischer Narzissmus (antisoziale PKST), inklusive Hedonimsus, Eskapismus, Neid, Gier, Geiz, Sucht und Scham.
 
Es sieht ein solcher Mensch nur noch (s)ein jeweiliges rotes Tuch: den Feind, siehe Antimuslimismus, Antisemitismus, Rassismus, Misogynie, Homophobie ... .
 
Er braucht diesen Sündenbock, dieses Feindbild notwendig für sein Selbstbild, um seinen Selbstbetrug aufrechterhalten, fortsetzen zu können, um von den je eigenen massiven Unzulänglichkeiten abgelenkt zu sein, um sich selbst aufwerten zu können, indem er die Mängel, den Makel, die vermeintliche Schuld ... bei anderen, dem jeweiligen Feind, vermeintlich findet.
 
Er selbst schafft es nicht, sich einfühlsam, mitfühlend, herzlich, zugewandt, achtsam, prosozial, sich selbst zurücknehmend, Verzicht (!) leistend, selbstreflexiv, selbstkritisch, ehrlich mit sich selbst auseinandersetzend, fürsorglich - mit einem Wort gebend zu verhalten.
 
Weil er das nicht erträgt - seine eigenen psychisch-emotionalen, sozialen, intellektuellen Defizite, Unzulänglichkeiten - werden sie ins Außen übertragen, auf andere projiziert, diesen unterstellt, angehängt.
 
Und schlimmer noch: All jene, die sich gegenteilig verhalten - sogenannte "Gutmenschen", linksprogressiv Eingestellte, Linksintellektuelle, Feministinnen ... - werden diskreditiert, müssen entwertet werden, damit die je eigenen Schwächen nicht als eben solche erkannt werden müssen.
 
Und wenn solchen Menschen dann nichts bleibt - niemand, den sie lieben können, denn: sie können nicht wahrhaft lieben - geben und niemand, der sie liebt, kein "Sinn" im Leben, für ihr Dasein, ihr Existieren - wenn/weil ihnen also nichts als Selbstbetrug und Hedonismus, Eskapismus, häufig auch Sucht "bleibt", hängen sie sich in ihrer Verzweiflung wiederum an ihren religiösen Glauben, an Aberglauben, Esoterik, Mystik, Metaphysik, an "Gott" - an ein Hirngespinst.
 
Mitgefühl, ja - für all jene, die sich nicht (so intensiv und destruktiv) selbst betrügen, die sich all diese, ihre ganz persönlichen Defizite, Schwächen eingestehen und sie offen zugeben können, die versuchen, an sich zu arbeiten, zu reifen.
 
Verurteilung all jener, die sich feige und schwach, dabei aber selbstgefällig, selbstgerecht, selbstbetrügend als mächtig, überlegen, "stark" inszenieren, die andere für ihre Zwecke manipulieren, missbrauchen, unterdrücken, erniedrigen, ausbeuten, sie wissentlich, auch sogar absichtsvoll im Stich lassen, betrügen, beschädigen.
 
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Ich sehe mich durch bspw. auch dieses Video - die enthaltenen wissenschaftlichen Erkenntnisse - bestätigt. - Siehe u.a. zu dem Verhältnis zwischen Macht und Mitgefühl ... .

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