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Sabeth schreibt

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie

Über mansplaining manspreading ... männliches Überlegenheits-/Dominanzgebaren und dessen inhärente Lächerlichkeit

 
Ja, solches Verhalten lässt sich btw auch in Paarbeziehungen beobachten.
 
1. Es ist typisch, dass immer dann, wenn es um negatives/kritisiertes männerspezifisches Verhalten geht, es Männer sind, die, statt vlt. zunächst einmal in sich zu gehen und vlt. auch mal zuzugeben, dass an der Kritik etwas dran sein könnte ;), mehr oder weniger intensiv oder deutlich mit Abwehr reagieren - sie weisen die Kritik also zunächst mehrheitlich von sich (es lässt sich dieses Verhalten auch bei anderen Themen immer wieder beobachten, ja).
 
2. Es ist ebenso typisch, dass dieses Abwehrverhalten sich ausdrückt in Leugnen (der Tatsachen) oder im Relativieren derselben - eben: es sind dann also schlicht "doofe Menschen", es ist keinesfalls ein "mehrheitlich männliches" Verhalten usw..
 
3. Wenn dann auch solche Reaktionen wiederum kritisiert werden, reagieren nicht wenige Männer (so sie dann überhaupt noch an der Diskussion teilnehmen) auf eben diese Weise: mit Beleidigtsein. Oder aber mit unsachlichen/persönlich werdenden Angriffen oder mit Ablenkungsmanövern, indem dann auf andere Themen umgeschwenkt wird etc.. 
 
Schade. Schade, dass es scheinbar (?) so wenig kritikfähige, selbstreflexive, selbstkritische Männer gibt, die auch bereit sind, aus berechtigter Kritik Konsequenzen für ihr Verhalten zu ziehen - dahingehend, dass sie das kritisierte Verhalten abschwächen oder "sogar" zur Gänze einstellen.
 
Und manspreading zeugt btw lediglich von prollig-vulgärem Hintergrund, fehlender Kinderstube, von Unhöflichkeit, Ignoranz und einem mickrigen Selbstwertgefühl.
 
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