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Sabeth schreibt

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie

Integration misslingt aufgrund von (lebenslang wirksamer) Prägung und Sozialisation in der Kindheit sowie aufgrund von wiederholt gemachten, negativen Erfahrungen

Hierzu (Spiegel-Artikel "Warum Leipziger Linke ein Integrationsprojekt stoppen") ist zu sagen: Es sind stets Männer.
Wenn wir also von "Flüchtlingen", von Migranten, sprechen und es um Schwierigkeiten und Konflikte, insbesondere um Sexismus und Gewalt geht, sollten wir benennen dürfen, dass es sich bei den "übergriffig Werdenden" um mehrheitlich bis ausnahmslos Männer handelt.
Dann könnte man schlussfolgern: Klar, das liegt an deren "Religion und Kultur" – ja, "der" Islam ist, wie auch das Christentum (insbesondere der Katholizismus), wie auch das (vor allem orthodoxe) Judentum, eine patriarchalische Religion.
 
Und genau hierin liegt das eigentliche Problem. Denn: Wir sehen Gewalt, auch sogenannte sexuelle/sexualisierte Gewalt auch in nicht-muslimischen, nicht-christlichen, nicht-jüdischen Ländern wie bspw. Indien: massive Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Siehe jedoch auch die massive (häusliche) Gewalt gegen Frauen in südamerikanischen (katholisch "geprägten" …) Ländern wie aktuell bspw. Argentinien.
 
Es ist diese mehrheitlich männliche (physische) Gewalt gegen Frauen und Mädchen/Kinder augenfällig und nachweislich ein globales Problem.
Hier müsste – längst btw – angesetzt werden: präventiv. Und das bedeutet: stets in der Kindheit – überall auf dem Globus. Durch entsprechenden, empathischen, bedürfnisorientierten Umgang mit Säuglingen, Klein- und Schulkindern. In der frühen Kindheit wird der "Grundstein" gelegt für je eigenes, empathisches bzw. mitfühlendes Verhalten, Sich-verhalten-Können und –Wollen (!). – Eigenes, umfangreiches Thema, daher hier nur angeschnitten.
 
Bis dahin ;) hilft tatsächlich nur, gerade Männern also zu vermitteln, was aus welchen Gründen toleriert wird und was – mit welchen Folgen – nicht.
Ja, es sind etliche der Geflüchteten sicher traumatisiert – aber das sind die geflüchteten Frauen nicht minder – wenn nicht sogar noch mehr (da sie auch bereits auf der Flucht mit männlichen "Übergriffen" … zu kämpfen, darunter zu leiden hatten, davon beschädigt wurden und da sie es auch sind, die sich überwiegend zusätzlich um Säuglinge und Kleinkinder kümmern, daher mehrfach belastet sind). Es werden aber diese Frauen mehrheitlich nicht gewalttätig.
 
Und anmerken muss man in diesem Zusammenhang auch noch – und leider: immer wieder, ja – dass auch Prostitution und Pornographie Formen von Gewalt gegen und Erniedrigung, Entwertung von Frauen sind. Wiederum ein eigenes, umfassendes Thema. – Und es sind auch und gerade "christlich-abendländische", "westliche", weiße – auch deutsche ;) – Männer, die Frauen auf diese Weise – mehr oder weniger regelmäßig – benutzen, ausbeuten, erniedrigen, beschädigen.
Daher widert es mich einfach nur an, dass genau diese Männer auch und besonders öffentlich ihre Doppel-, ihre Scheinmoral so schamlos zur Schau tragen.
 
Zur Toleranz siehe gerne unten nochmals verlinkten, hervorragenden Artikel von Michael Schmidt-Salomon.
 
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omg. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll ... :
 
Es ist dies ein unerträglich selbstgerechtes, überhebliches Geseiere seitens Bassam Tibis. Fangen wir an: Er kritisiert Deutsche für ihre Angst, als Rassisten bezeichnet zu werden, im selben Atemzug nennt er Hitler als "keinen Unfall" ... und gesteht immerhin zu, dass er selbst mal Antisemit war. Bei sich selbst entschuldigt er das damit, dass er "so sozialisiert worden" sei (wie es - seiner Äußerung nach - überdies viele Syrer bzw. viele "Araber" seien). Dass aber Deutsche aufgrund ihrer Geschichte eben ein vorsichtigeres, umsichtigeres Verhalten an den Tag legen, das erkennt er nicht als Entwicklungsschritt, als Differenziertheitsbeweis, als Umsicht ..., sondern kritisiert das - extrem platt - als "Angst", als Schwäche also. Damit bestätigt er nur sämtliche Vorurteile diverser (Kultur-) Rassisten.

Dann der unglaublich flache Spruch, Gutmenschen und Nazis seien "zwei Seiten derselben Medaille" - deutlicher kann man sich nicht selbst vorführen bzw. enttarnen. - Was ist "ein Gutmensch"? Das gälte es zuvorderst zu klären - von: ihm. Da er eine solch verkürzte, schlicht provozieren wollende Aussage tätigte. - Ein "Gutmensch" ist nach meiner Definition und Beobachtung (!) jemand, der sich moralisch verhält, zugewandt, mitfühlend - ja, wir können da gerne Jesus in einem Atemzug nennen, wenn wir schon bei/in religiösem Rahmen verhaftet bleiben wollen.

Dann: Er sagt wörtlich, er habe "mehr Macht über diese Leute", damit meint er Syrer ..., die sich unangemessen verhalten und denen er letztlich "Verse aus dem Koran zitiert". Was ist hiermit wiederum in aller Deutlichkeit ausgesagt/offenbart: Es braucht - nach seiner (Fehl-) Annahme - also MACHT, um andere Menschen "zu überzeugen" - nicht: tatsächlich dies: die besseren Argumente und die Voraussetzung, solche aufnehmen zu können (man nennt das auch Urteilskraft, Reflexionsfähigkeit ... ;) , exakt - Kant lässt wieder mal grüßen). Und es braucht also offensichtlich sogar Religion (siehe die erwähnten Koranverse). - Ok, dann: können wir das mit der Integration tatsächlich und definitiv vollständig knicken: in einem säkularen Staat!
 
- Ich meine: geht es eigentlich noch deutlicher?!:
Dieser Mann drückt mehr oder weniger in jedem (zweiten) Satz aus, dass er selbst - nach wie vor! - durch und durch in seiner Kindheitsprägung verhaftet geblieben ist - trotz allen intellektuellen Überbaus - dass er nach wie vor durch und durch patriarchalisch denkt, eingestellt ist und sich sogar in aller Deutlichkeit so ausdrückt. - Er kritisiert das rückständige Wertesystem von "Flüchtlingen", Syrern ... - und bleibt doch selbst in diesem Denken verhaftet. - Im unteren Drittel des Textes "erläutert" er, dass das Fehlverhalten von "Flüchtlingen" keine negativen Folgen für diese - durch deutsche Polizisten - hätte - dabei fängt Integration ganz woanders an und hat ganz anders abzulaufen!:
 
Nämlich nicht auf überheblich-paternalistische Weise und/oder gewaltsam: Wenn du dich nicht an die Regeln hätltst: kriegst du auf die Flossen!
 
Will man das wirklich so handhaben - dauerhaft? Die Leute also wegsperren etc.? Wir wissen längst, dass das niemals positive Folgen zeitigt (siehe usa und die dortige Gefängnisindustrie, siehe Fotler etc.): Gewalt erzeugt nur noch mehr Gegengewalt ("Rache"/Vergeltung ... : für: erlittenen Schmerz - dazu gehört auch Demütigung, exakt).
 
Und eben: Es sind Männer, die sich mehrheitlich bis fast ausnahmslos fehlverhalten. Ansetzen muss man daher genau dort: in der Kindheit, in Sozialisation, Prägung. Und es wäre dies Aufgabe tatsächlich der Menschen, die die gleiche ethnische sowie kulturelle (und häufig also auch religiöse) Herkunft wie die hier ankommenden Flüchtlinge haben und die sich bereits integriert haben - diese gibt es.
Es kann dieser "Bildungsauftrag" nicht in Koranschulen erfüllt werden! Denn: Es ist absolut notwendig, den religiösen Glauben gerade nicht als Mittel zum Zweck einzusetzen, sondern sich davon zu lösen, damit: Säkularisierung möglich ist bzw. wird.
 
Und, Freunde, im Vertrauen ;) : ohne Säkularisierung läuft es nicht.
 
Unten sagt er dann selbst: "Die Deutschen wurden umerzogen zu Demokraten." - Nein, wir wurden nicht "umerzogen", sondern "erzogen", sozialisiert. Auf bestimmte Weise. Exakt. Und genau das ist erforderlich. Nicht: irgendeine oktroyierte "Umerziehung" - die, wenn sie eben nur oktroyiert ist, stets nur Ablehnung, Abwehr ... nach sich ziehen kann und: wird.
 
Meine Güte ... Wie doof kann mann eigentlich sein. =/ Und dieser Mensch war "Adorno-Schüler". Tja - da sieht man am lebenden Beispiel ein Mal mehr, wie mächtig eben doch stets die Kindheitsprägung ist und: lebenslang bleibt. - Eben ... !

Er erkennt immerhin richtig, dass "Integration Zugehörigkeit bedeutet" und dass Wertevermittlung in der Gesellschaft stattfindet - ja, entscheidend und zuerst immer allerdings: im Elternhaus und in der Schule!

Schließlich verurteilt er Deutsche, weil sie ihn in den 1970er (!) Jahren "gemobbt" etc. haben - er kann nicht sehen, aufnehmen, dass sich seitdem einiges durchaus verändert hat. So sagt er dann auch, die Menschen, die in München Flüchtlinge am Bahnhof willkommen geheißen haben, hätten dies nur (!) deshalb getan, um sich von ihrer "Schuld" (hinsichtlich der ermordeten Juden) "reinzuwaschen" etc.. - Das, Herr Tibi, drückt nur eines demonstrativ aus: wie Sie selbst eingestellt sind - Ihr eigenes Denken, Fühlen, Urteilen. Und ja: das lässt tief blicken und gibt kein gutes Zeugnis ab. - Dieser Mann selbst ist es, der seine Bitterkeit `raushaut und über seine ganz persönlichen Erfahrungen nicht hinweg, nicht "ausgesöhnt" damit ist. That´s it.
 
Ja: Letztlich lässt sich daraus nur eines schlussfolgern: Wirklich integriert sein/werden, können nur jene, die in zweiter oder dritter Generation in einem anderen Land/in einer anderen Kultur leben (aufwachsen!) - eben deshalb, w e i l nur sie auf die "landestypische" Weise sozialisiert werden: können. - Und das funktioniert selbstredend auch nur dann, wenn im Elternhaus nicht massiv gegengesteuert wird (siehe: Prägung, auch: Indoktrinierung - durch: Religion).
 
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Zitat: "Die meisten arabischen Männer übten Gewalt gegenüber Frauen nicht nur wegen der sexuellen Attraktion aus, sondern auch um die Ehre der europäischen Männer zu beschmutzen."
 
An dieser Stelle gilt es, ein kleines Schrittchen weiterzudenken: Es sind nicht nur "arabische Männer" (es sind wohl Muslime gemeint?), denen es um "Ehre" geht (wofür Frauen als Projektionsfläche, als Werkzeug/Instrument/Terrain herhalten müssen, auf welchem diese "Ehre" "verteidigt" werden muss...), sondern es sind gerade auch all die weißen Männer (siehe "Untergang u. Islamisierung des Abendlandes", d.h. des dort nach wie vor bestehenden Patriarchats), unter anderem auch und gerade in Deutschland, denen es um IHRE "BLONDEN, DEUTSCHEN FRAUEN", um also ihren vermeintlichen Besitz geht, um das Territorium, das sie "verteidigen" zu müssen meinen, d.h.: ihre eigene "weiße Ehre" ... ! Das hiesiege Patriarchat. (Siehe symbolische und strukturelle Gewalt - Pierre Bourdieu ... .)
 
Die weißen Männer, die Angst haben, dass "die arabischen Männer" ihnen ihre "blonden, deutschen Frauen" klauen ... . (Siehe Georg Seeßlen, Erich Fromm: autoritäre Persönlichkeit(sstörung) ... .) Und genau d a s sehen wir bei der Neuen Rechten, insbesondere auch im Parteiprogramm der AfD dargelegt: in aller Deutlichkeit. Siehe bspw. den Maskulinistendreck der Identitären Bewegung - diese ist, wie auch die AfD, fester Bestandteil der "Neuen Rechten".
 
Wir sehen das "weiße" Patriarchat überdies insbesondere in all dem verbreiteten, schon als selbstverständlich/"normal" hingenommenen Sexismus (in Werbung, TV, Film, Musik ...) und insbesondere in gewalttätiger, Frauen entwertender Pornographie und Prostitution. - Ja: Es geht auch hier, im "Abendland" nicht um die Rechte von Frauen, sondern um die Macht ("Vormachtstellung") der Männer.
Und gerade deshalb sind es überwiegend Männer, die diese Texte vom Stapel lassen - siehe bspw. oben verlinkten. Und es sind mehrheitlich Männer rechtsextrem, wie wir wissen. - Und nichts anderes als das: will die AfD: die Rückkehr der Macht des Mannes - nicht nur auf sexuellem Terrain (Porno, revenge porn ...), sondern wieder gesellschaftlich breit angelegt/sich auswirkend.
 
Es sind also auch "hier, im Abendland" nicht wenige Männer, die sich - nach wie vor - dringend emanzipieren müss(t)en, die nach wie vor die Frau als Heilige/Mutter oder Hure/Magd sehen bzw. sie gerne wieder ganz offiziell und öffentlich in diese "Position" drücken würden, sie dort/so ... wieder haben möchten. - Warum? Weil es zahlreichen Männern offenbar erhebliche Probleme bereitet: die sogenannte Gleichberechtigung von Frau und Mann. Und auch das, ja, hat Hintergründe ... .
 
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