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Sabeth schreibt

Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie

Ich weiß ...

 
Ich weiß …
 
Ich will nicht mehr
neben Dir liegen
die halbe Nacht
kein Auge zukriegen
 
Will nicht mehr
verzweifelt verhungern
mit Dir in der Kammer rumlungern
 
Ich will nicht mehr
sinnlos
bloß
Zeit vergeuden
im Warten
auf vage Zukunftsfreuden
 
in Illusion
mich einzementieren
um jedes Mal
wieder nur abzuschmieren
 
Ich kann nicht mehr
glauben
dass noch was passiert
dass es noch zum Guten sich wendet
 
Ist bloß meine Sehnsucht
die krampft und erfriert
Ist stets Deine Gier
die mich schändet
 
Ich hab´ ihn verloren
den Willen zur Mühe
Ich blieb auf der Strecke
zurück
In dieser trüben Lügenbrühe
schwimmt alles
nur nicht das Glück
 
Ich will nicht mehr
Mutter-Magd-Hure
sein müssen
damit Du noch kommst
und mich
nimmst
 
Von meinem Elend
willst Du nichts wissen
so lange Du
oben schwimmst
 
benutzt und verbraucht
gebrochen
kaputt
Ich fühl´ mich
wie schmutziger Schutt
 
Neben Dir
bleibt mir
nur das Siechen
das Schwinden
 
Du kannst
nicht
geben
 
Du willst
mich nicht finden …
 
Du raubst und brandschatzt
und schlingst nur hinein
Doch satt
wirst Du davon nicht
Du reichst nicht heran
ans Spüren
ans Sein
Ich weiß längst:
 
Du bist es nicht.
 
-
 
 

 

 

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