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Sabeth schreibt

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Poesie Melancholie Philosophie

Geburt der Finsternis

 
Geburt der Finsternis
 
Die Nebel fallen
Der schwarze Hain steht stumm
Die Zweige baumeln tief hernieder
von reifer Schneelast krumm
 
Der Wind schleppt sein Gefieder
graugepflügt vom Nachtband her
Ein Bersten geht durch Haupt und Glieder
Der Stamm entzweit
Die Krone leer
 
Das weiße Meer in Eis verwellt
Erstarrt liegt jede Kreatur
Des Lebens Klang ward kaltgestellt
Es dröhnt des Todes Atem nur
 
Der Morgen dämmert schon
blass verstaubt vom Tal herauf …
 
Im Nebelweiß
am Fuß des Stillen Steins
hört jäh ein Licht
 
zu brennen auf.
 
-
 

 

 

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