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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Er mag mich

 
Er mag mich
 
Ich bin dumm, denke ich.
Weil ich mich das erste Mal seit zehn Jahren wieder verliebt habe. In einen Mann, der diese Gefühle nicht erwidert. Sagt er.
Er mag mich. Sagt er.
 
Wenn wir uns sehen, dann bei ihm oder mir zu Hause. Hinter verschlossenen Türen. Meistens erst, wenn es schon dunkel ist. Seit einem Jahr.
Wir reden ein bisschen, wobei wir feststellen, dass wir uns nicht verstehen, gegensätzliche politische Ansichten, Weltanschauungen, einen sehr verschiedenen Musik-, Kunstgeschmack haben. Aber wir teilen einen ähnlichen Humor und ein ähnliches Temperament. Meine ich.
Ich hatte Texte von ihm gelesen, bevor wir uns trafen – Blog-Einträge und zahllose, sehr persönliche e-mails … in denen ich mir sehr Vertrautes fand. Ich erkenne auch in seinem Fühlen, Zweifeln, Wünschen viel Vertrautes, mir von mir selbst Bekanntes.
 
Wir treffen uns. Meistens an einem Abend am Wochenende. Dann reden wir ein bisschen. Dann vögeln wir.
Am Morgen danach muss er immer ganz schnell nach Hause. Nachdem er bei mir noch geduscht und Kaffee getrunken hat.
Er hat dann jedes Mal wichtige Verabredungen mit (anderen) "platonischen" Freundinnen, wovon er mehrere hat. Oder er erwartet die Zustellung eines wichtigen (Platten-) Pakets zu Hause oder er braucht seine Ruhe – zum Lesen, zum Regenerieren … .
Bis zum nächsten Wochenende.
Bis zum nächsten Fick.
 
Er mag mich. Sagt er. Wir vögeln.
 
Zu Festivals, Konzerten, Parties, ins Kino: geht er. - Mit seinen platonischen Freundinnen. Mit einer von ihnen fährt er auch seit Jahren gemeinsam in Urlaub. Mehrmals im Jahr. Jedes Jahr. Vorgestellt … hat er uns einander nicht, daran hat er "ja gar kein Interesse!", sagt er – mit Nachdruck.
Er mag mich. Wir vögeln. Bei ihm oder bei mir.
 
Obwohl ich keine Fahrkarte habe (kann ich mir nicht leisten), erwartet er immer wieder, dass ich zu ihm komme. Am Wochenende. Abends. Zum … Vögeln, genau.
Denn bei mir: stört ihn mein Kind. Beim Vögeln. Vor allem. Aber auch so.
 
Ich hatte ihn immer wieder mal gefragt, gebeten, dass wir mal etwas anderes zusammen machen als nur zu "pimpern", wie er es nennt.
Auch daran hat er kein Interesse. Er sagt, das läge nur daran, dass ich ihn schon so oft aufs Übelste beschimpft hätte. Es gebe deshalb keine "Planungssicherheit".
Ja, es stimmt, ich habe ihn regelmäßig massiv und aggressiv "beschimpft": immer ein paar Tage nach dem Ficken.
 
Es verletzt, enttäuscht, demütigt mich – ebenso regelmäßig – dass er mich so offensichtlich und so ohne Skrupel nur im stillen Kämmerlein hält. Zum "Pimpern". Für lau. Seit unserem ersten "offline"-Treffen.
Wann immer ich ihm dies vorwarf und so oft ich – von Beginn an – sagte, genau das wolle ich nicht, wollte ich nie: eine reine Fickgeschichte, antwortete er, es läge an mir, ich würde ihn ja geradezu zum Sex nötigen, ihn immer wieder angraben, immer wieder bei ihm ankommen; und an meinem "Terror". Ich solle doch einfach mal ein bisschen nett zu ihm sein – wer weiß, was dann vielleicht mal noch werden könne … .
Aber er sei nun mal nicht in mich verliebt, daraus habe er nie ein Geheimnis gemacht und dafür könne er schließlich nichts. Er mag mich. Sagt er. Anderenfalls würde er "diesen Wahnsinn" wohl kaum so lange mitmachen.
 
Meinem Kind und mir fehlt es an Geld – für alles. Inzwischen sogar fürs Essen. Allmonatlich. Aus Gründen, die ich an dieser Stelle nicht näher benennen möchte. Denn dies ist eine andere Geschichte und soll ein ander Mal erzählt werden.
Das macht mich sehr oft sehr verzweifelt. "Unausgeglichen". Aggressiv und niedergeschlagen.
Ich möchte mich jedoch nicht von ihm einladen lassen. Er kann ja nichts für unsere Situation, hat sie nicht verursacht, ist nicht dafür verantwortlich. Er wollte überdies auch nie Kinder. Er ist "kein Kindermann", sagt er.
 
Am Morgen danach, denkt er oft laut vor sich hin … und eigentlich immer ans Essen.
Er sagt, er habe noch so viele Brötchen zu Hause, die wird er wohl nachher essen. Eigentlich hätte er aber auch Lust, sich Sushi zu bestellen, das isst er besonders gern, mindestens einmal wöchentlich.
Dann trinkt er Kaffee – den ich für ihn gekauft habe. Bio. Fair gehandelt. Teuer. Zu teuer, eigentlich, für meine Verhältnisse … .
Ich trinke Tee, wie immer. Und überlege, ob ich nun tatsächlich das Geld aus dem Sparschwein meines Kindes nehmen soll, um später davon Brot kaufen zu können.
 
Er erzählt mir von seinen bisherigen Fernreisen und noch geplanten Urlauben – Prag, Budapest, Mexiko, Thailand, Brasilien, die Kanaren und mehr oder weniger regelmäßig einige nord- und ostfriesische Inseln immer mal so zwischendurch.
Mein letzter "Urlaub", meine letzte "Reise", war vor fast 30 Jahren, mit 12, nach Österreich.
 
Ich frage ihn gelegentlich, ob wir nicht doch bitte mal was zusammen machen können, vielleicht auch mal sogar vor dem Sex. Ein Spaziergang in der Natur oder ein Spielplatzbesuch mit meinem Kind, das würde nicht mal mit Geldausgeben verbunden sein.
Er hat immer eine Ausflucht, Dünnschiss oder er braucht seine Ruhe oder hat schon ein anderes date – mit einer seiner platonischen Freundinnen, richtig. War schon lange ausgemacht. Sagt er. Bei uns war ja wieder mal Stress und somit "keine Planungssicherheit". Deshalb.
 
"Stress" war, weil ich mich wie seine Privatnutte fühle, nur gratis, völlig kostenfrei, stets regelmäßig und verlässlich verfügbar.  
Dann ist das also einfach der Hinderungsgrund: weil ich rumzicke und ihm damit das Leben schwermache. Das macht ihn nämlich allmählich echt fertig – mein Terror.
Daran liegt es eigentlich immer. Es ist meine Schuld.
Dann ist wieder Wochenende. Zum Vögeln: kommt er. Wieder. Immer. Wieder. Zum Vögeln. Für lau. Selbstverständlich.
 
Er sagt, der Sex mit mir sei so großartig, unvergleichlich … .
Und weil er mein Gesicht so toll findet, sagt er, muss er da unbedingt drüberejakulieren.
Er habe von Anfang an "devote Tendenzen" bei mir gespürt. Sagt er.
Ich sage, das sei mir neu, ich sei nicht submissiv, auch nicht beim Sex.
Ich komme nicht bei ihm, mit ihm, von ihm. Nie. In einem Jahr kein einziges Mal. Das kenne ich so nicht von mir.  Aber: ich kann nicht. Nicht so… .
Ich mache es für ihn. Weil ich "verliebt" bin. Weil ich ihm "gut tun" will. Weil es ihm gefällt. Weil er es braucht. Weil er es – so … - will. Nur so. Standard-Porno-Fick.
Er ist schließlich 45 und ficke eben, wie er nun mal fickt. Sagt er. Basta.
Sonst kann ich ja jederzeit gehen, wenn´s mir nicht gefällt. Friss oder stirb.
 
Ich mach´ es (mit), weil ich die Hoffnung noch nicht vollständig aufgegeben habe, dass es doch vielleicht noch "besser", auch für mich "befriedigend", berauschend wird. Körperlich.
Und auch, weil uns immerhin die gleiche, intensive Leidenschaftlichkeit, Libido eigen ist. Weil wir das Spiel nun mal gut miteinander spielen können.
Außerdem, ja, weil ich ihn sonst nicht sehen, ihm nicht nahe sein kann – jedenfalls nicht so: intim … . Er gibt mir keine Möglichkeit dazu. Er hat "gar kein Interesse daran".
 
Ich schenke ihm ab und zu Kleinigkeiten, z.B. zu seinem Geburtstag. Nicht, um ihn "zu kaufen", sondern um meine Zuneigung u.a. auch damit auszudrücken. Für Größeres reicht mein Geld nicht.
Es fehlt uns dann sowieso bei anderen, notwendigen Dingen. Aber ich möchte ihm einfach gerne zeigen, dass er mir wert ist. Dass ich dafür "anderswo Abstriche mache".
Er sagt: Er habe nie darum gebeten. Ich soll das sein lassen.
 
Ein Jahr ist vergangen. Ein Jahr vögeln – hinter verschlossenen Türen, in der stillen Kammer. Vögeln. Bei mir oder bei ihm. Vögeln. Sonst: nichts.
 
Wenn er traurig ist, tröste, halte ich ihn.
Wenn er geil ist, lasse ich mich von ihm benutzen, konsumieren – so, wie er es gerne mag, wie er es will, wie er es nur kann.
Ich … kann nicht. "Kommen". Nicht so … . Sehr oft habe ich Schmerzen währenddessen und/oder Stunden oder auch Tage danach. Nicht selten blute ich auch. Er weiß es, sieht es. Wir vögeln. Jedes Wochenende. Wie es ihm gefällt. Ich beiße die Zähne zusammen, will ihm den Spaß nicht verderben, will mich nicht anstellen. Ich bin schließlich keine Pubertierende mehr und kein Mimöschen! Ich bin doch sexuell erfahren, aufgeschlossen. Ich bin doch eine erwachsene Frau – die wird doch was aushalten können?!
Das muss Liebe sein!
Das kann nur Dummheit sein.
 
Ich werde immer unausgeglichener, aggressiver, verzweifelter. Kämpfe mit mir. Jedes Mal – danach. Ich bin süchtig nach ihm. Ich bin verliebt! In ein Trugbild? Das ich mir von ihm gemalt habe? Das er mir vorgegaukelt hat?
Er sagt, wenn mir nicht reicht, was er mir geben kann, geben will, gibt, dann soll ich ihn endlich in Frieden lassen und ihm nicht mehr hinterherlaufen, nicht immer wieder bei ihm angekrochen kommen. Er zwinge mich ja nicht dazu.
Ich würde es doch auch wollen, das Ficken!
 
Ja, ich mag Sex. Eigentlich.
Und wenn ich verliebt bin, sowieso. Dann suche, wünsche, will ich körperliche Nähe, auch also sexuellen "Kontakt" – Intimität, Leidenschaft, Verbundenheit, den Rausch … . Normal.
Aber ich mag auch andere Dinge ganz gerne. Gemeinsame Unternehmungen, Tätigkeiten, Erlebnisse, Erfahrungen, gelegentlich auch außer Haus. Vielleicht. Ab und an. Doch. Schon. Eigentlich.
Er auch. Nur nicht mit mir. Nur nicht mit uns. Erst recht nicht mit meinem Kind. Schon gar nicht!
Zu Kinds Geburtstag hat er diesem auch nichts geschenkt, nicht eine winzige, günstige Kleinigkeit. Auch dann: nichts.
 
Er mag mich. Sagt er. Aber es sei "keine Liebe". Deshalb. Er mag auch mein Kind, sagt er. Zeit will er nicht mit ihm verbringen. Nicht mehr als absolut notwendig ist (um mich bei Laune, bei der Stange – Pardon für Flachheit – zu halten).
 
Am Anfang sprach er von Freundschaft. Zum Ködern. Klar.
Ich habe wohl einen idiotischen, realitätsfernen, völlig naiven Begriff von Freundschaft, denn ich verstehe darunter anderes, als sich ausschließlich ausnahmslos zum "Pimpern" zu treffen, wobei eine der Beteiligten ebenso ausnahmslos auf der Strecke bleibt, verhungert. Und das recht offensichtlich. Und der andere sich nicht ("moralisch", durch bspw. sein Gewissen oder seine gute Kinderstube oder wenigstens aus Respekt) dazu veranlasst fühlt, daran etwas zu ändern, sein Scherflein dazu beizutragen. Stattdessen kontinuierlich und wie selbstverständlich nur nimmt – ohne das Geringste zu geben, geben zu wollen und/oder geben zu können.
 
Er beharrt darauf: Es liegt an mir. An dem Terror, den ich immer veranstalte. Nach dem Vögeln. In verlässlicher Regelmäßigkeit.
Ich wüsste schließlich, was er mir (nur) geben kann und will. Wenn mir das nicht reiche, solle ich ihn in Ruhe lassen. Endlich.
Es mache ihn krank! Und wegen meines Terrors sei eben "alles andere", also auch Freundschaft, nicht möglich. Er habe auch noch andere Freunde, denen es schlecht gehe, ich solle mich nicht dauernd bloß selbst bemitleiden, als hätte ich alles Elend der Welt für mich allein gepachtet. Sagt er. Auch ihm scheine die Sonne nicht immer aus dem Arsch. Sagt er. O-Ton.
… Am Wochenende kommt er wieder. Zum Pimpern.
Er mag mich.
Ich bin dumm. Denke ich?
 
Ich war seit 10 Jahren das erste Mal wieder verliebt.
 
Seit langer Zeit mal wieder ein schönes, warmes, belebendes Gefühl, das mich für Momente der Schwere langjähriger Existenzsorgen, Versagensgefühle, Selbstzweifel enthob – all dem Druck, den Entbehrungen, all der Angst, der auch inneren Not … .
 
Ich fühlte mich ihm so verwandt, verbunden; ich hielt ihn für einen wirklich schönen Menschen – so vielseitig, facettenreich, so reflektiert, gebildet, empfindsam, so suchend, ringend, zweifelnd und verzweifelt, so stark, unverklemmt, charmant, herzlich und loyal. So verletzlich und unsicher, humorvoll und – leidenschaftlich. Nicht lau, nicht halb, kein Mittelmaß, sondern – Feuer. Begeisterungsfähig. Schnell entflammbar. Unerschrocken. Tapfer.
 
Ich wollte ihm "alles" geben, schenken. Und also auch mich: hingeben. Ganz und gar. Nicht halb, nicht lau. Feuer.
Aus dem gleichen Holz geschnitzt, vom selben Schlag, aus einem Stamm gebrochen.
 
Ich hielt es für Liebe. Tatsächlich. Es ist "Psycho". Sagt er.
 
Vielleicht könne er sich ja auch nochmal wieder verlieben, sagt er, mit "Zauber" und so. Man soll ja nichts ausschließen. Bis dahin müsse ich mir keine Sorgen machen, er habe zur Zeit nicht die Absicht, eine andere Frau zu vögeln.
Ich antworte nichts. Sollte es wohl als "Kompliment" verstanden wissen.
Schlucke die Demütigung schweigend runter. Die enthaltene, schallende Ohrfeige.
Er merkt es nicht.
 
Er erzählt mir von seinen Eltern, seiner Kindheit. Weil mich all das interessiert. Von seinen Musikvorlieben (die ich so gerne teilen würde!, aber nicht kann).
Er stellt immer wieder fest, dass wir kaum bis gar nichts gemeinsam haben. Aber das störe ihn nicht. Beim Vögeln … beende ich den Satz für ihn in Gedanken. Aber kein Wunder also, dass er mich nicht lieben kann. Niemals lieben können wird:
 
Ich bin arm. Ich entstamme keiner wohlhabenden Familie (mit überdies Einfluss oder wenigstens Ansehen). Ich habe keinen akademischen (Bildungs-) Abschluss, keinen (vorzeigbaren) Job. Stattdessen habe ich zwei Kinder von zwei verschiedenen biologischen Vätern. Außerdem bin ich eigentlich auch 10, 15 Jahre zu alt für ihn, er hatte bisher immer deutlich jüngere Partnerinnen. Meistens blond, drall, vollbusig. Das Gegenteil von mir.
 
Im Grunde schämt er sich für mich, daher will er sich mit mir nicht in "der Öffentlichkeit" sehen lassen. Er sagt es nicht. Ich - fühle es. Deutlich. Er lässt es mich nonverbal spüren – seit einem Jahr. Er widerspricht. Immer. – Taten statt leere Worte! Denke ich. Sage ich. Erwarte ich. Vergeblich.
Werfe ihm vor, mich zu manipulieren, für dumm zu halten und zu verkaufen, zu benutzen. Er: hasst diesen "Terror!". Es könnte alles so nett sein. Sagt er.
 
Er erzählt mir von seinen früheren Beziehungen, wie er nach wenigen Monaten mit seiner großen Liebe zusammengezogen und mit ihr verreist war, auch mit seinen anderen Freundinnen … . Wie er für das Kind (!) einer anderen Ex den Weihnachtsmann spielte, ihm Kuscheltiere schenkte, sie zum Baby-Schwimmen begleitete … . Mit meinem Kind wechselt er gequält ein paar Worte, wenn es sich so gar nicht vermeiden lässt.
Er kommt immer erst, wenn es schon schlafen gegangen ist oder kurz davor,  und geht so schnell als möglich, sobald es morgens aufwacht. Er hat ihm noch nie etwas mitgebracht. Keine noch so preisgünstige Kleinigkeit. Er hat ihm noch nie eine kleine Freude gemacht. Er wird es auch niemals tun.
 
Wenn es mir ein, zwei Mal doch passierte, dass ich in seiner Gegenwart "die Beherrschung verlor", mir Tränen entwichen, drang er jedes Mal sehr nassforsch in mich. Ich wollte nicht sprechen – aus Angst, es gebe dann wieder Differenzen, Streit … . Denn dann sagt er immer, darauf habe er "keinen Bock!" – und geht.
Aber er drang weiter in mich. Immer wieder, immer mehr, unduldsam, ungeduldig, unsensibel.
Statt mich einfach nur im Arm zu halten und zu bleiben! Schweigend. Verstehend. Respektierend. Mitfühlend.
Es gab Streit. Und er ging.
 
Es liegt an mir. Denn ich bin dumm. Eine Frau, die auf diese Weise, so unverzeihlich dumm ist, kann ein Mann nicht lieben! Nur vögeln. Eine Zeit lang zumindest. Solange es gratis ist. Bis zum nächsten "Zauber" … .
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Sage ich. Er sagt: "Du spinnst!" Und ich könne einfach nicht vertrauen – das sei mein zentrales Problem.
 
Bei mir gibt es keinen Zauber. Aber immerhin ein Gesicht, auf das mann gerne sein Sperma spritzt.
Wenn mir das nicht reicht, kann ich ja gehen. Niemand zwingt mich zu "bleiben" … . Sagt er. Zu meiner Dummheit. Sage ich.
 
Ich bin schließlich erwachsen und für mich selbst verantwortlich. Er kann und wird nicht für mich handeln. Sagt er.
 
Er mag mich.
Zweifelsohne.
 
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ursprünglich verfasst: 15. Juni 2014, (geringfügig) bearbeitet: 27. März 2015
 

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