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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Über Antifeministen, unterdrückte Männer, Maskulisten, pick up artists, Narzissten

rollback, backlash
 
Es ist nicht nur deshalb so abstoßend, weil es "antimodern", antiliberal, sondern antidemokratisch ist und vor allem: entsetzlich klein, schwach, arm, d.h. so offensichtlich unreif, infantil, horizontverengt: das antifeministische, rassistische, rechtskonservative Denken bzw. Fühlen, das sich hinter Selbstgerechtigkeit, Überheblichkeit, Ignoranz, Gier, Geiz, Neid, hinter religiösem Glauben, Doppelmoral, hinter maximalem Selbstbetrug versteckt. D a s ist das eigentlich Abstoßende.
Auch hier ist somit leider noch immer aktiver Widerstand und Aufklärung erforderlich.
 
"[...] Angestoßen durch die Diskussion um die antifeministischen Veröffentlichungen Eva Hermans im Mai 2006 sowie einen Artikel Volker Zastrows in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in dem Gender Mainstreaming als „politische Geschlechtsumwandlung“ tituliert wurde, begannen die neurechte Wochenzeitung Junge Freiheit, die NPD-Postille Deutsche Stimme und diverse rechte Organisationen eine politische Kampagne: Polemisiert wurde gegen „Gender“ und die „gesellschaftszersetzende Maßnahme ‚Gender Mainstreaming’“, die das Ziel der „Schaffung eines neues Menschentypus“ (Internetportal Free Gender) verfolge. Schnell war von neurechter Seite zudem der Begriff des „Genderismus“ kreiert. Dieser findet heute Verwendung in maskulistischen Internetforen ebenso wie bei christlich-fundamentalistischen „LebensschützerInnen“ oder im Wahlprogramm der Alternative für Deutschland (AfD). Der Begriff dient AntifeministInnen zum Rundumschlag gegen eine moderne und pluralistische Gesellschaft an sich: verhandelt wird eine Themenpalette vom Umgang mit Homosexualität bis zur Rolle von Frauen und Männern, von Abtreibungspolitiken bis zur Kindererziehung, von staatlichen und suprastaatlichen Familienpolitiken bis hin zum „Mythos Multikulti“. [...]
 
Fundamentalistische ChristInnen, MaskulistInnen, organisierte Neonazis, RechtspopulistInnen und nicht zuletzt die „WutbürgerInnen“ der Republik wähnen sich als VerteidigerInnen traditioneller Familien- und Geschlechterbilder und einer von ihnen als „natürlich“ erklärten, heteronormativen Ordnung der Geschlechter.

Geschlechterverhältnisse in der „Volksgemeinschaft“
Die Normierung von Geschlecht und Sexualität in der extremen Rechten ist nicht neu und folgt der ideologischen Konstruktion der „Volksgemeinschaft“, die als zentraler Baustein extrem rechter Ideologie zu betrachten ist. Dabei war sie weder im historischen Vorbild des Nationalsozialismus reales Abbild der Gesellschaft, noch ist sie dies heute in Bezug auf die extreme Rechte. In ihrem Charakter als völkische Ordnungsvorstellung ist sie vielmehr Verheißung und Normierung zugleich: die Verheißung einer harmonischen Zukunft, welche sich aus der gegenwärtigen Misere erhebt. Und zugleich Normierung, indem sie Teilhabe an und Rollen innerhalb der imaginierten Gemeinschaft definiert. Geschlecht fungiert als Platzanweiser in der streng anti-individualistischen und autoritär-hierarchischen Ordnung. Ein grundsätzliches Herauslösen der Einzelnen aus den ihnen zugedachten Rollen wird zur Bedrohung der Gemeinschaft als Ganzes stilisiert. Das schließt nicht aus, dass einzelne aktive Frauen und Männer in der Szene von vorgedachten Geschlechterrollen abweichen, (re-) produziert jedoch die völkische Norm. Teil dieser Norm ist das Zusammenleben der Geschlechter in der heterosexuellen Kleinfamilie [...]
 
Die Konstruktion der „Volksgemeinschaft” kennt keine Individuen, sondern nur die heterosexuelle Familie als „kleinste Zelle“ der völkischen Gemeinschaft, und weist Männern und Frauen qua Geschlecht ihre jeweiligen Aufgaben zum Wohle der „Volksgemeinschaft“ zu. Frauen obliegt in erster Linie die Verantwortung für das Gebären sowie die Erziehung möglichst zahlreicher Kinder, Männern die Sphäre des politischen Kampfes. Die Vorstellung eines sozialen Geschlechts – Gender – bedroht diese Rollenaufteilung und damit die „Volksgemeinschaft“-svorstellung als solche. [...]
 
In der NPD ist zu beobachten, dass ein offenes Polemisieren gegen „Gender“ ergänzt wird durch eine vermeintlich anschlussfähigere Argumentation der „Förderung deutscher Familien“. In ihrem familienpolitischen Programm geht es der NPD dabei mitnichten um die allgemeine Unterstützung von Familien: Vielmehr wird Bevölkerungspolitik betrieben und die Förderung heterosexueller, herkunftsdeutscher Familien gegen die Förderung vielfältiger familialer Lebensformen und das Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft ausgespielt. [...]
 
So verstehen die JN ihre Aktion als Beitrag, „den demografischen Wandel [zu] bekämpfen“, indem sie verdeutlichen, wer im Denken der Neonazis möglichst zahlreiche Kinder bekommen und wer Verhütungsmittel verwenden soll: es geht ihnen darum, mehr ‚deutsche’ Kinder in tradiert heteronormativen Verhältnissen aufwachsen zu sehen. Forderungen der NPD nach einem „Mehr für Kinder“ sind stets verknüpft mit der Forderung eines „Weniger für Ausländer“.
 
Und auch die ursprünglich als Anti-Euro-Partei angetretene AfD versteht sich laut ihrer Bundessprecherin Frauke Petry als „Familienpartei“, die laut Wahlprogramm zur Landtagswahl in Sachsen einer „menschenfeindlichen Ideologie wie dem verqueren Genderismus (…), der uns mit aller Macht aufgezwungen werden soll”, entgegentreten will. Petry spricht offen von Familienpolitik als Bevölkerungspolitik – einer Politik, die sich an der Norm der heterosexuellen Mehrkindfamilie orientiert und der demografischen Entwicklung begegnen soll. So fordert die brandenburgische AfD:
„Stärkung von Familien und eine Willkommenskultur für Kinder müssen Vorrang vor Zuwanderung haben.“ Es geht in erster Linie um den Erhalt von Privilegien in von Ungleichheiten durchzogenen gesellschaftlichen Machtverhältnissen: das Vorrecht der traditionellen Familie vor pluralisierten familialen Lebensformen, von „Deutschen“ gegenüber „Nicht-Deutschen“, heterosexueller gegenüber homosexuellen Partnerschaften, Männern gegenüber Frauen. [...]
 
Der offene Populismus gegen „Gender“ und die Gegnerschaft zu einer Vielfalt geschlechtlicher, sexueller und familialer Lebensweisen dient einem in sich heterogenen Milieu zur Bestimmung eines gemeinsamen Feindbildes und zeugt von diskursiven Überschneidungen im antifeministischen Populismus einer schier unüberschaubaren Anzahl an Parteien, Organisationen und engagierter Einzelpersonen. Themen von geschlechter- und familienpolitischer Relevanz nehmen hier eine Scharnierfunktion zwischen extremer, konservativer und religiöser Rechter mit Verbindungen bis weit in den bürgerlichen Mainstream ein.
 
Es sind rechtsoffene Zeitungen und Magazine, die dem benannten antifeministischen Spektrum als Bezugsgrößen dienen. Neben der Jungen Freiheit ist dies das Compact-Magazin, in dessen Schwerpunktausgabe „Feindbild Familie – Politische Kriegsführung gegen Eltern und Kinder“ im Frühjahr 2014 u.a. der ehemalige Bundesminister Norbert Blüm seine Kulturkritik der gegenderten Gesellschaft in einem Interview betont. Bereits im November 2013 veranstaltete das Compact-Magazin eine Konferenz unter dem Titel „Werden Europas Völker abgeschafft?
 
Familienfeindlichkeit, Geburtenabsturz und sexuelle Umerziehung“. Dort referierten RednerInnen von Thilo Sarrazin bis hin zum „Kaptain-Blaubär“-Autor Bernard Lassahn über die Gefahren der „Gender Mainstreaming-Ideologie“ – Eva Herman wie auch Frauke Petry sagten ihre Teilnahme kurzfristig aufgrund der zu erwartenden Gegenproteste ab. Dies nahm der Veranstaltung nichts an antifeministischem Populismus: „Das Gender-Mainstreaming-Programm ist offensichtlich (...) eine Ideologie, deren Ziel es ist, eine neue Weltordnung zu schaffen. Eine Sozialideologie einer Mikro-Mikro-Minderheit, einer politischen Avantgarde, die ihr Programm mit großer systematischer Kraft zur Staatsdoktrin erhoben hat“, heißt es in einem Videozusammenschnitt der Konferenz. Während es dem Compact-Magazin mit seinem vorherigen Schwerpunkt auf die Anti-Euro-Politik nur begrenzt gelang, AkteurInnen unterschiedlicher politischer Provenienz zusammen zu bringen, ist es mit den offen antifeministischen Polemiken gegen „Sexuelle Umerziehung“, „Raubtierfeminismus“ und „Schulfach schwul“ anschlussfähig in einem breiten Spektrum von Gender-GegnerInnen. [...]
 
Und so sieht nicht nur die extreme Rechte die völkische Ordnung bedroht von „Feministinnen“, die qua zur Ideologie verkommener Gleichstellungspolitik die „natürliche Ordnung der Geschlechter“ abschaffen wollen. Über politische Lager hinweg werden die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften sowie die Legitimität staatlicher Interventionen im Bereich der Familien- und Bildungspolitik diskutiert. Hiervon zeugten zuletzt die Proteste gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg (siehe S. 17). Auch wenn sich die Initiative auf ihrer Internetseite von offen extrem rechtem Gedankengut distanziert, ist die diskursive Nähe bei den Polemiken gegen „Gender“ und „Gender Mainstreaming gegeben. Einer Pluralisierung von Lebensmodellen und Geschlechterrollen im Zuge der letzten Jahrzehnte versuchen die AkteurInnen mit naturalisierten, eindeutigen Vorstellungen von Männlich- und Weiblichkeiten und einer darin fußenden „natürlichen“ Ordnung der Geschlechter zu begegnen. Sie fühlen sich herausgefordert von einem omnipotent imaginierten Feminismus und der Infragestellung traditioneller Geschlechterrollen. Über politische Lager hinweg wird ein anti-moderner Diskurs über die Ordnung der Geschlechter, die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften sowie nicht-normative Lebensweisen gespeist.
 
Von offen antifeministischen Inhalten in den Wahlkämpfen und dem Populismus gegen „Gender“ und vielfältige familiale, geschlechtliche und sexuelle Lebensweisen, versprechen sich extrem rechte und rechtspopulistische Parteien WählerInnenstimmen. Dies lässt auch Rückschlüsse auf antifeministische und homophobe Ressentiments in Teilen der Gesellschaft zu. [...]
 
Doch es geht nicht nur um WählerInnenstimmen: Angesichts gesellschaftlicher Debatten um die „Krise der Geschlechter“ sind die Geschlechterpolitiken extrem rechter AkteurInnen als gezielte Intervention in gesellschaftliche Krisendiskurse und ein Ringen um Deutungsmacht darin zu verstehen. Ob der weitgehenden Unkenntnis feministischer Bewegungen und Theorien und eines Anti-Etatismus, der sich gegen eine konstatierte Bevormundung seitens des Staates richtet, werden letztlich Auseinandersetzungen um Deutungshoheiten über Begriffe geführt. „Wer einen Begriff plaziert und definiert, erreicht, daß man ein Wort benutzt und außerdem, daß man sich darunter etwas Bestimmtes vorstellt.[sic]“, so der neurechte Vordenker Karlheinz Weißmann. Begriffe wie der Anglizismus „Gender“, aber auch „Feminismus“ werden in expliziter Gegnerschaft durch antifeministische ProtagonistInnen definiert. Nicht alle werden dabei so deutlich wie die Junge Alternative für Deutschland: Diese hat in Abgrenzung zu einer profeministischen Aktion der Jusos zum 8. März 2014 Schnappschüsse mit Statements, warum sie keine Feministen sind, veröffentlicht. Dort zeigt sich Markus Frohnmaier, Landesvorsitzender der Jungen AfD Baden-Württemberg, mit selbstgemaltem Schild und der Aussage: „Ich bin kein Feminist, weil der künstlich geschürte Kampf zwischen den Geschlechtern von den wirklichen Problemen in unserem Land ablenkt!“ Ein anderer porträtiert sich mit der Aussage „Ich bin kein Feminist, weil eine Mutter genauso wertvoll ist wie eine Vorstandschefin!“ In offen antifeministischer Weise wird hier gegen die Aufweichung heteronormativer Geschlechterverhältnisse mit klaren Rollenzuweisungen an Männer und Frauen polemisiert – im Falle der AfD ebenso von jungen Männern wie Frauen. Feminismus erscheint hier als eine omnipotente Verschwörung mit der Absicht, die Gesellschaft in totalitärer Weise umzugestalten und die Menschen daran zu hindern, ihrer „natürlichen“ Rolle nachzugehen, ja ihre ureigene geschlechtliche Identität anzunehmen. Im Kampf um Begriffe versuchen antifeministische AkteurInnen, liberalen Auffassungen geschlechtlicher und familialer Lebensformen mit einem gezielten öffentlichen Gegendiskurs zu begegnen. [...]"
 
Quelle: lotta-magazin.de - "Antifeminismus in Bewegung", von Juliane Lang, farbliche Hervorhebungen (dunkelblau markiert) habe ich vorgenommen.
 
"[...] Werner Dopfer: Aktuelle Forschungsergebnisse legen das nahe. Frauen sind gewissermaßen ein Garant für Fairness und Nachhaltigkeit, sie sind weniger anfällig für Größenwahn und versuchen seltener eigene Interessen durchzusetzen. Frauen wollen Risiken eher minimieren und spüren intuitiv, wenn etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. [...]
 
Der weibliche Führungsstil ist tendenziell eher kompromissbereit und kooperativ und deshalb für unsere moderne und vernetzte Welt, in der wir alle voneinander abhängig sind, besser geeignet. Die Menschen wollen heute partizipieren und fair behandelt werden. Sie wollen nicht mehr durch autoritäre Despoten oder narzisstische Selbstdarsteller geführt werden.
 
Aber erleben wir mit dem Erstarken von Populisten wie Trump oder autoritären Führern wie Erdoğan nicht gerade genau das Gegenteil?
In Krisenzeiten schreien die Menschen gern nach einem starken Mann. Da fallen viele in alte Muster zurück und wählen die vermeintlich einfachere Lösung, anstatt sich konstruktiv mit einem Problem auseinanderzusetzen. Das ist eigentlich psychologisch paradox, denn ein starker Mann führt automatisch zu anderen noch stärkeren Männern, die dann noch mehr Krisen produzieren. [...]
 
Eine grundlegende Angst bei Männern ist, an Bedeutung zu verlieren. Außerdem haben viele Angst vor dem Verlust der Leistungsfähigkeit und vor der weiblichen Emotionalität. An diesen zentralen Ängsten wird gerüttelt, wenn eine Frau den Ton angibt. Männer sind es einfach nicht gewöhnt, Macht mit Frauen zu teilen. Historisch ist die Situation ja auch noch relativ neu. [...]
 
Und an diesen Ängsten sind die Mütter Schuld?
Natürlich nicht nur, aber eine psychologische Erklärung des männlichen Narzissmus ist eine unbewusste Abgrenzung gegenüber einer überbehütenden Mutter. Besonders Jungen, in deren Kindheit der Vater oft abwesend war, neigen später dazu, sich in männliche Gefilde zurückzuziehen und die Arbeitswelt als klassischen männlichen Raum gegen eindringende Frauen zu verteidigen. Gelingt das nicht, fühlen Männer sich angegriffen. Das geben sie aber natürlich nicht zu: sie vermeiden, verdrängen und kompensieren stattdessen. Depressionen und Alkoholismus können die Folgen sein. [...]"
 
https://www.sueddeutsche.de/karriere/frauen-und-karriere-die-braucht-man-nicht-foerdern-die-wird-bald-schwanger-1.3180864-0#seite-2
 
Farbliche Hervorhebungen habe ich vorgenommen.
 
Aktualisierung am 28. September 2019
 
Psychopathie, Narzissmus, Misogynie, Patriarchat, Gewalt, Kompensation
 
Was der patriarchale Mann - von insbesondere "der" Frau - will und was aus welchen Gründen nicht:
 
Der patriarchale, zumeist auch pathologisch narzisstische (antisozial persönlichkeitsgestörte) Mann will keine Frau auf Augenhöhe, keine Gefährtin als Partnerin, keine Ebenbürtige (auch im Job btw nicht).
 
Er will nicht Herausforderung, Anregung zur eigenen und gegenseitigen Horizontweitung und Persönlichkeitsreifung.

Er will nicht bedürfnisorientiert-fürsorglich g e b e n, sich zurücknehmen, freiwilligen (!) Verzicht leisten: zum Wohlergehen anderer.
 
Er will nicht hinterfragt, kritisiert werden - Kritik erträgt er auch in homöopathischen Dosen nicht; er braucht Bewunderung, Hofierung, gehorsame Gefolgschaft, Untertanen, Mägde, Knechte: für sein ramponiertes, mickriges Selbstwertgefühl, zu seiner (oberflächlichen, vordergründigen) Selbstbestätigung. Um damit seine persönlichen sozialen, emotionalen, intellektuellen, moralischen Defizite, Unzulänglichkeiten - vermeintlich - zu kompensieren.
 
Er will, braucht aus Kompensationsgründen Macht, Kontrolle, Unterwerfung, Ausbeutung - um sich auf diese Weise vermeintlich "stark" fühlen zu können, um seine Privilegien erhalten, seine Egomanie, Selbstsucht ausagieren zu können, ohne sich dafür moralisch, ethisch rechtfertigen, ohne sein Verhalten zu angemessenem Sozialverhalten hin verändern zu müssen: fair, prosozial, mitfühlend, bedürfnisorientiert, fürsorglich, teilend, gebend, kooperativ, solidarisch, loyal, couragiert, feinfühlig, integer, gewissenhaft, verantwortungsvoll, altruistisch zu sein, zu werden, sich zu verhalten.
 
Er will den für ihn leichtesten, bequemsten, lukrativsten Weg gehen - und geht dabei auch skrupellos vor, wenn es sein muss: über Leichen, bspw. als Regierender, politisch Verantwortlicher, Staats"chef".
 
Er will seinem grenzenlosen Hedonismus, seiner Selbstsucht vollständig die Zügel lassen: dürfen, können. Und er hat deswegen keinerlei Gewissenskonflikte, eben da es ihm am hierfür erforderlichen Mitgefühl erheblich mangelt.
 
Der patriarchale Mann will eine Frau als "Partnerin", die sich ihm devot, ergeben unterwirft, die das überdies für "normal", für selbstverständlich hält oder die zu blöde ist, zu erkennen, was geschieht, was er an ihr tätigt und warum.

Er muss sich ihr überlegen fühlen (können). Sie soll ihn bemuttern, umsorgen, ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Belastungen, Sorgen, Nöte ... vollständig unter, hinter seine stellen, sich selbst für ihn aufgeben - das nennt er "natürliche weibliche Hingabe", so auch beim "Sex".
 
Der patriarchale Mann will nicht reifen, sondern trotzig, stur, ignorant, kalt, gewaltsam seinen Willen t o t a l durchsetzen.
 
Wer dies nicht zulässt, mitvollzieht, wird von ihm aussortiert oder, wenn die betreffende Person nicht einfach geht/gegangen werden will, sondern ihn mit seinem antisozialen, missbräuchlichen, beschädigenden Verhalten konfrontiert: vernichtet. Skrupellos.
 
Der patriarchale Mann ist eine unreife, arme Wurst. Und: Er weiß es. Drum ... .
 
Else, manchmal bist du aber auch unerbittlich. - Ist das nicht auch patriarchal? Nein, das ist Geburtshilfe.
 
-
 
Mal wieder ein bisschen Faktencheck zu sogenannten "wissenschaftlichen" blogs, wie bspw. "sciencefiles.org" - die tatsächlich nichts anderes sind als Hetze vonseiten rechts"konservativer", rechtsextremer "Männerrechtler", Masukulisten, Anti-Feministen - misogynen, frustrierten, verbitterten, häufig pathologisch narzisstischen Männern, wie bspw. Karsten Mende (rechtsextremer Polizist und AfD-Mitglied) und Michael Klein:
 
"[...] Im Rahmen unserer Recherchen spülte es in diesem Zusammenhang dann plötzlich auch einen gewissen Karsten Mende aus dem Örtchen Sorno im Bundesland Brandenburg an die Oberfläche. Mende, nach eigenen Angaben seit Jahrzehnten Polizist, ist seinerseits ein stramm rechter Schwulenfeind. Er ist der festen Überzeugung (um nur einen kleinen Ausschnitt aus seiner Meinungskloake aufzuzeigen), dass Schwule definitiv völlig widernatürlich seien, sie biologisch primär durch ihre Sexpraktiken den HI–Virus erzeugt hätten, den Pädophilen ähnlich seien, schreckliche Eltern (siehe Adoptionsverfahren) wären und ausserdem an verschiedensten psychischen Krankheiten litten, ja geradezu ausschließlich als psychisch Kranke zu behandeln wären. Mende, dem laut Facebook allerlei rechter Dreck gefällt (PEGIDA, Junge Freiheit, etc.) betreibt selbst einen eigenen (ebenfalls rechten) Hetzblog, den man einfach mal überflogen haben muss, und ist zusätzlich auch im pseudowissenschaftlichen Blog von dem nach England ausgewanderten Antifeministen Michael Klein per Kommentarfunktion unterwegs – dann aber auch wieder gegen Schwule.
 
Michael Klein wiederum ist quasi der Gründervater eines „wissenschaftlichen“ Blogs mit PI–NEWS–Niveau, mit dessen Hilfe er offenbar an politisch rechte Inhalte andocken will, bzw. er versucht mit seiner rechten Einstellungen einen „wissenschaftlichen“, „rationalen“ und irgendwie „neutralen“ Anstrich zu geben; da wird im Eifer des Gefechts gegen die deutsche Linke schon mal die Stasi zur „wissenschaftlichen“ Bewertung von (zugegeben) nicht wirklich fähigen Kritikern Münklers angestrengt, wobei Klein damit natürlich völlig über’s Ziel hinausschießt. Klein, seines Zeichens ein sogenannter Männerrechtler (Taz1 , Taz2 , Wikimannia , Andreas Kemper , Wikipedia im Hetzblog), verzettelte sich vor drei Jahren erfolglos in unzähligen Kleinkriegen mit Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Wikipedia, bei denen es um Definitionshoheiten in Sachen Feminismus und Männerrechte ging. Alsbald folgten von ihm initiierte (zahlreiche) Kampagnen-Artikel (siehe Blog), offene Briefe an den Wikipedia-Gründer und verschiedene andere befremdliche Aktivitäten. Damals waberten auch einige rechte Shitstorms durch das Netz, ausgelöst von jenen, welche die Männerrechte für sich entdeckt hatten. Des Weiteren konnte man von sehr beleidigenden E-Mails, angedrohten Strafanzeigen und gescheiterten Zivilklagen lesen. Natürlich alles (wie schon geschrieben) hochgradig wissenschaftlich und im Dienste der Meinungsfreiheit.
 
Es ist mehr als lustig, dass sich Michael Klein über einige Jahre hinweg als offener Werbeträger des rechtsesoterischen KOPP-Verlages outete (durch Blog-Werbeanzeigen) und dennoch den Anspruch erhebt, im Dienste der völlig rationalen Wissenschaft zu stehen. Sein heutiger Tiefpunkt ist im Übrigen ein Artikel, in welchem er sich breit über den Münchner „Kampf gegen Rechts“ mokiert, den er natürlich für vollkommen überflüssig hält. Nun aber zurück zu Karsten Mende. [...]
 
Es ist immer wieder entzückend zu sehen, dass sich (extrem) rechte deutsche Polizeibeamte sich trotz der vielen Skandale aus der jüngsten Zeit noch immer unbehelligt in ihren Kreisen (Zwei Beispiele: Beispiel 1 , Beispiel 2) bewegen können. Einen tatsächlichen Willen zur Änderung dieser Zustände kann man seitens der Politik nicht sehen. [...]"
 
Quelle des zitierten Textes: afd-watch - "Der Kriminalkommissar und Schwulenhasser ganz tief im braunen Sumpf"
 

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