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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Samen zu Sternen

 
Samen zu Sternen
 
Die Farbe
verblasst
Das Licht
versiegt
Vom Zeitstrom erfasst
Die Stille
obsiegt
 
An Euren Strand
im fernen Kindermärchenland
bin ich
zuletzt
nicht angelangt
 
Vergreist
die Quelle
Verweht
der Sand
Halt´ Eure Asche
in meiner Hand
 
Kein Hauch
Kein Klang
der mir
von Euch
herüberdrang
 
Im Warten
und im Missen
kam Euer Bildnis nur mich an
Von fern
trug´s mir der Zufall zu
Es hing noch Illusion daran
Noch fand ich keine Ruh´
 
Ihr hattet schlicht vergessen
dem Keim
den achtlos Ihr gesät
ein Fleckchen beizumessen
 
Ein Grund, ein Boden
zum Wurzelntreiben
Ein Stückchen Band
zum Stehenbleiben
 
Ihr gingt
des Weges …
Jeder den Seinen.
 
Ein Leben währte es
mich von Euch abzuleinen
 
Den Strand
nicht mehr
zu suchen – zu sehnen
 
Mich in die Stille
hinabzulehnen
 
Die Flamme
verrußt
Die Stimme
verblüht
Vom Beben erfasst –
 
Ein Funke
in die Nacht hinglüht
 
im Sternenfeld vergast
 
-
 
 
 

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