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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Abspaltung

 
Abspaltung
 
Die Tage geh´n wie Jahre …
nur kriechend schleppen sie sich hin
Weißt nichts vom Leid, das ich erfahre
wenn ich nicht bei Dir bin
 
Von meiner inn´ren Not
kannst niemals je Du wissen
Nie ließest Du mich sonst
so wundbrandig zerrissen
 
Du weißt nicht von der Qual
der inn´ren Glaubenssätze
die dich zum Bersten bringen
Du ahnst nichts
von der Kraft
die nötig ist
Jahr und Tag, sie zu bezwingen
 
Zertreten und zerpflückt
krumm gebeugt und niedergebückt
- Die Tränen löschen nicht den Schmerz –
so gräbt und blüht in dir die Pein
Sie sickert tiefer noch hinein
und meißelt dir ein Herz
aus Stein
 
Du könntest nicht ertragen
dass es mich so zu Boden drückt
Wüsstest Du jetzt
von meinen Plagen
der Kummer machte Dich verrückt
 
Nur weil ich weiß, dass Du es bist
erleide ich die Marter still
In meinen Kinderseel´-Gedanken
lieg´ ich in Deinen Armen
 
wann immer ich es will.
 
-
 
 
 

 

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