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Sabeth schreibt

Poesie Melancholie Philosophie Feminismus Anarchismus

Über die Liebe, Teil 3 - Beziehungsformen: Monogamie, Polyamorie

 
Über die Liebe, Teil 3 – Beziehungsformen (Monogamie, Polyamorie)
 
In Teil 1 und Teil 2 meiner "Abhandlung über die Liebe" ging es vorrangig um eine Definitionsfindung, eine Begriffsbestimmung. 
Nun möchte ich versuchen, mich verschiedenen, d.h. insbesondere den beiden Beziehungsformen Monogamie und Polyamorie anzunähern.
Nicht, dass sich darüber nicht schon andere Leute sowohl tiefschürfendere als auch erhellendere Gedanken gemacht hätten … - meine "persönlichen" setze ich dennoch beherzt hinzu.  ;)
 
Wie in Über die Liebe, Teil 2 festgestellt, spielt der Liebesbegriff bei der (mehr oder weniger bewussten, siehe Teil 2) Entscheidung für eine Beziehungsform eine gewichtige Rolle.
 
In Kürze hier noch einmal das Fazit:
 
Wenn ich von einer unteilbaren Liebe ausgehe, davon also, dass Liebe schwächer, weniger, beliebiger, wertloser wird, wenn ich sie mehreren Menschen zu gleicher Zeit schenke, wenn ich folglich die sogen. "romantische Liebe", das Verliebtsein als eigentliche, tatsächliche, vermeintlich "wahre" Liebe verstehe, werde ich mich konsequenterweise - zwangsläufig oder auch notgedrungen - für die monogame Beziehungsform entscheiden (müssen).
 
Aus welchen Gründen ich den romantischen Liebesbegriff für einen fehlgehenden, die sogen. romantische "Liebe" für eine besitzergreifende, egozentrische halte, habe ich in Teil 2 dargelegt; bei Interesse bitte ich darum, dort nachzulesen.
 
Wenn ich Liebe für etwas - ein Gefühl starker Zuneigung sowie eine Haltung des gebenden Zugewandtseins, der Güte – halte, welches sich durch Geben und Teilen mehrt, auch intensiviert, wird es mir naheliegend bzw. selbstverständlich erscheinen, sie zu gleicher Zeit mehreren Menschen "schenken" zu können und zu wollen – unabhängig davon, wie räumlich nahe oder weit entfernt diese Menschen mir wie lange sind – dies insbesondere dann, wenn ich mit diesen Menschen mittels einer bereits bestehenden Beziehung verbunden bin.
Was hierfür Voraussetzung ist, siehe abermals in Teil 2.
 
Demzufolge werde ich mich für die polyamore Beziehungsform entscheiden.
 
Kurze Anmerkung: Zum Hintergrund, warum ich einen Menschen liebe bzw. mich hingezogen fühle …, wie es dazu kommen kann, siehe in Über die Faszination, die Anziehungskraft.
 
Meiner Überzeugung nach sind Menschen grundsätzlich nicht monogam veranlagt.
 
Dies ergibt sich für mich aus der Tatsache, dass mit "Monogamie" fast ausnahmslos Beziehungen gemeint sind, die seriell monogam geführt werden, also nicht lebenslang, sondern nur für eine (un-) gewisse, unbestimmte, jedenfalls befristete Zeit – man führt mehr oder weniger nacheinander mit jeweils einem Partner eine vorübergehende Beziehung, in welcher man – vorgeblich – monogam ist oder zumindest zu sein anstrebt. Hierdurch entstand der Begriff der "Lebensabschnittspartner".
 
Die wenigsten Menschen sind heute noch, wenn überhaupt je, über viele Jahre, gar Jahrzehnte tatsächlich monogam mit nur einem einzigen Menschen in einer Beziehung/liiert, die wenigsten wollen dies sein: besonders in jungen Jahren schon über Jahrzehnte bzw. eigentlich also lebenslang mit nur einer einzigen Person in einer Partnerschaft sein, mit nur einem einzigen Menschen sexuellen Kontakt haben zu können, zu dürfen.
 
Eben deshalb präferieren sie die "serielle Monogamie", welche meines Erachtens schon rein begrifflich ein augenfälliges Zeichen der Hintertürchenoption, mithin des Selbstbetrugs und schlicht ein Widerspruch in sich, ein Paradox ist.
 
Monogam, das bedeutet per definitionem "allein, einzig" und "Ehe" – einehig, im Sinne von unbedingt auch mit nur einem einzigen Geschlechtspartner Sexualkontakt habend  – und das lebenslang.
 
Wäre der Mensch dazu veranlagt, fiele ihm eben solche (lebenslange!) Monogamie m.A.n. bedeutend leichter, ganz ohne hierfür erforderliche moralische, auch religiös verankerte Verbote.
 
Unzweifelhafte Tatsache ist hingegen, dass Menschen in sogenannt (seriell) monogamen Beziehungen nicht selten, auch wiederholt, "fremdgehen". Zumeist tun sie dies aufgrund von Schuldgefühlen, Gewissensbissen, Konfliktscheue, Verlustängsten, Bequemlichkeit oder um den Partner vermeintlich "zu schonen": heimlich.
 
Sie betrügen damit folglich nicht nur den Partner, sondern auch und gerade sich selbst.
 
Dennoch verlangen sie sich und dem Partner so unbeirrbar wie irrtümlich beständig ein Verhalten ab, das beide letztlich nicht wirklich, schon gar nicht auf lange Sicht (über Jahrzehnte bzw. lebenslang) erfüllen können oder auch nur wollen – weshalb sie also nur seriell monogam sind und zur Not heimlich "fremdgehen".  
 
Der Betrug besteht hierbei nicht eigentlich im sogen. Fremdgehen, im Sexualkontakt mit einer anderen Person, sondern in der Heimlichkeit, im verborgen gehaltenen Brechen einer (stillschweigenden) Vereinbarung - durch den Vertrauensbruch.
Dieser ergibt sich aus dem Umstand der Heimlichkeit, des Hintergehens, der absichtlich, bewusst übergangenen, verworfenen Aufrichtigkeit, der Lüge also.
 
Wo ich jedoch belogen werde (zumal, wenn dies mehrfach geschieht) und von einer falschen Annahme ausgehe, mich in einer "Gewissheit" wähne, welche de facto nicht besteht, wenn ich mich auf diese Annahme aber verlasse und sich schließlich – im Nachhinein – herausstellt, dass ich einer Illusion, einem Irrtum, einem Schauspiel, einer Täuschung aufgesessen bin, kann ich nur schwerlich noch, sowohl gegenwärtig als auch zukünftig, Vertrauen fassen, da ich ja stets davon ausgehen muss, es werde mir etwas wieder oder nach wie vor nur vorgespielt, vorgemacht, das sich realiter ganz anders verhält. Ich kann mich auf den Anderen nicht mehr verlassen, ihm nicht mehr glauben. Ich kann ihm nicht mehr vertrauen.
 
Wenn ich jedoch in einer monogam konstituierten Beziehung mehrfach offen oder heimlich "fremdgehe", muss ich ehrlicher-, wie konsequenterweise das Prinzip der Monogamie aufgeben – mein Verhalten entlarvt es als gescheitert bzw. als "praktisch" nicht lebbar.
 
Fraglos darf und soll man Idealen folgen, Prinzipien haben, wenn diese der Realität, der Lebenspraxis jedoch wiederholt oder auch beständig zuwiderlaufen, sich als langfristig nicht umsetzbar, nicht erreichbar, nicht praktizierbar herausstellen, sollte man so besonnen wie ehrlich sein, sie wenigstens zu überdenken. Mit anderen Worten: realistisch bleiben.
 
Ein weiterer kritischer wie kritikwürdiger Aspekt der monogamen Beziehungsform ist der der "Exklusivität" und des Besitzanspruches.
 
Hierzu ist Folgendes zu sagen:
 
Es ist nahezu unmöglich, einem anderen Menschen auf Dauer "alles" zu sein, "alles" geben, all seine Bedürfnisse und Wünsche (welcher Art auch immer – also mentale, intellektuelle, emotionale, soziale wie auch körperliche und sexuelle) erfüllen zu können, und es ist ein irrsinniger Anspruch, dies überhaupt auch nur zu wollen und/oder selbst umgekehrt auch so vom Partner zu erwarten.
 
In der Phase der Verliebtheit ist dieser "Exklusivitätsanspruch" relativ natürlich (siehe Teil 2), doch diese ist bekanntlich eine vorübergehende und kann für eine langfristig bestehend Beziehung – auf Basis von Liebe – kein tragendes Fundament sein. Das liegt in der Natur des Verliebtseins – für Dauer ist es nicht geschaffen, nicht tauglich. Ganz anders verhält es sich hingegen mit Liebe.
 
Verliebtheit kann am Beginn einer Liebesbeziehung stehen, muss aber nicht.
Und während einer langfristigen, dauerhaft bestehenden Beziehung kann es durchaus auch immer wieder zu Phasen der Verliebtheit kommen.
 
Da ich dem Anderen - und ebenso er mir - auf lange Sicht also nicht "alles sein" kann, liegt es nahe, andere Menschen einzubeziehen, sich ihnen zu öffnen, d.h. weitere Beziehungen zu führen - mit mehreren Menschen in Beziehungen zu leben.
 
Im Grunde tun dies auch monogam ausgerichtete Menschen, denn sie haben zu und mit mehreren Menschen ebenfalls ja Beziehungen: zum Partner, zu möglicherweise vorhandenen Kindern, auch zu Freunden und ggf. anderen Familienangehörigen.
 
Der sexuelle Kontakt spielt dabei, wie in Teil 2 schon erläutert, keine notwendige Rolle.
Sex kann (zwischen Erwachsenen) – in polyamoren Beziehungen - hinzukommen, muss aber nicht.
Wenn er Bestandteil der Beziehung/en ist, findet er auch nicht notwendigerweise "ständig" oder regelmäßig statt, sondern eben dann, wenn es möglich ist und gewünscht, gewollt wird. 
 
Auch in monogamer Beziehung findet sexueller Kontakt mal mehr mal weniger häufig, regelmäßig oder auch (phasenweise) gar nicht statt. Das muss der Liebe keinen Abbruch tun. Es kann eine Beziehung belasten, wenn Sex nicht mehr gemeinsam erlebt wird, muss aber nicht. Liebe "gibt" es wie gesagt durchaus ohne sexuellen Kontakt. Sie ist nicht notwendig an gemeinsamen Sex gebunden.
 
Nun ist Polyamorie nicht mit Promiskuität gleichzusetzen bzw. zu verwechseln, leider geschieht dies häufig noch immer.
 
Es geht nicht darum, hemmungs- und rücksichtslos, egoman, verantwortungslos nur den Trieb auszuleben, auch nicht darum, Menschen (sexuell) zu konsumieren, sich via Sex Selbstbestätigung zu holen, den Selbstwert mittels häufig wechselnder Sexualpartner vermeintlich aufzupolieren oder "Trophäen zu sammeln". 
 
Im Gegenteil – Polyamorie hat gerade ja mit Beziehung(en) zu tun, bedeutet: mit mehreren Menschen "zeitgleich" Beziehungen zu führen, zu leben – mit oder ohne Sex und btw auch nicht unbedingt unter demselben Dach oder auch nur in derselben Stadt.
 
Der Unterschied zu rein "platonischen" Freundschaften ergibt sich daraus, dass sexueller Kontakt einfach möglich, d.h. nicht verboten ist, sondern selbstverständlicher Bestandteil sein oder werden kann und darf.
 
Da ich Liebe letztlich als eigentlich Freundschaft (im Sinne von Philia und Metta) definiere, ist Polyamorie so etwas wie "Freundschaft mit Sex" im Gegensatz zur "platonischen Freundschaft ohne Sex".
 
Nicht mit jedem Menschen, dem wir uns freundschaftlich verbunden fühlen, mit welchem uns (wirkliche) Freundschaft verbindet, möchten wir auch sexuellen Kontakt haben.
 
Wenn aber eine Freundschaftsbeziehung besteht, kann das sexuelle Interesse, sexuelles Begehren, d.h. nicht nur geistiges oder/und emotionales, sondern auch also körperlich-sexuelles Hingezogensein auftreten, hinzukommen und ihm darf in polyamorer Verbindung auch nachgegeben werden, weil es als natürlicher Impuls und selbstverständlicher Bestandteil, Aspekt betrachtet und vor allem so erlebt, empfunden wird.
 
Deshalb wird jedoch kein anderer der Beziehungspartner austauschbar, ersetzbar, beliebig. Denn was ich mit jeweils wem wie erlebe, teile, was uns verbindet: ist nur mit diesem Menschen, dieser Person, Persönlichkeit, diesem Individuum auf diese Weise möglich – nur mit ihm bin ich auf solche Art verbunden … . 
Das lässt sich durch niemand anderen ersetzen oder auf andere Menschen oder Beziehungen "übertragen", dort wiederholen … . Eben deshalb, weil es sich um je unterschiedliche Persönlichkeiten sowie unterschiedlichen Kontakt, verschiedene Umgangsweisen, Erlebnisse, Interaktion … mit ihnen handelt.
 
Jeder einzelne Beziehungspartner ist mir wert und wichtig und keinesfalls austauschbar.
 
Da ich also mehrere Menschen lieben kann (und möchte) und mir jeder von ihnen wert ist, möchte ich mich nicht zwischen ihnen bzw. für nur einen von ihnen entscheiden müssen – und damit gegen alle anderen; wie es so aber die monogame Beziehung bzw. ein monogam ausgerichteter Partner ja verlangt.
 
Ich werde zum Entweder – Oder gezwungen:
 
"Entweder du führst exklusiv, ausschließlich mit mir eine (auch sexuelle) Beziehung – und damit zwangsläufig mit niemand anderem.
 
Oder du möchtest dich von den anderen Beziehungspartnern, dir nahestehenden, von dir geliebten Menschen nicht trennen – dann aber musst du auf mich verzichten, kannst du mit mir keine Beziehung führen."
 
Dies vollzieht der polyamor ausgerichtete Mensch indessen nicht, denn er stellt kein Ultimatum, sondern sagt:
 
"Wenn du möchtest, kannst du eine Beziehung mit mir führen/mit mir zusammensein – ich bin in jedem Falle dein Partner, Freund, ganz gleich, wieviele andere Menschen ich ebenfalls liebe (und mit ihnen in Beziehung bin) – ich bin da und ich bleibe, wenn wir beide dies wollen und miteinander können. Du musst dich nicht für mich und gegen Andere entscheiden, Du erfährst keinen Verlust. Ich werde dich nicht wegen einer oder für eine andere Person verlassen."
 
Dieses Entweder – Oder hat bekanntermaßen in der Geschichte (siehe auch in der Kunst, bspw. der Literatur, Musik, dem Film) zu ungezählten verheerenden, tragischen, von Leid geprägten Folgen geführt – nicht selten auch zum unfreiwilligen, vorzeitigen Tod zahlreicher Menschen.
 
Dies jedoch kann kaum im Sinne von Liebe, kann nicht ihre Basis, noch auch ihr Streben, ihr Resultat sein.
 
Der monogame Exklusivitätsanspruch führt zu einem niemandem zuträglichen Besitzanspruch:
 
Der monogame Partner meint, es sei selbstverständlich, dass sowohl er über des Partners Körper, d.h. dessen Sexualität, sexuelle Wünsche, Bedürfnisse, Erlebnisse, Erfahrungen verfügen darf als auch umgekehrt.
Als ließe sich dadurch eine Art Sicherheit schaffen und/oder Kontrolle ermöglichen – als sei damit der stets mögliche Verlust des Partners irgendwie gebannt oder wenigstens abgemildert, unwahrscheinlicher gemacht. – Das Gegenteil ist, ein Mal mehr, der Fall.
Durch Kontrolle, Misstrauen, Argwohn, Klammern, Raum-Beschneiden ist ein freiwilliges, ein gewolltes Bleiben des Anderen nicht zu erreichen.
 
Das eigentliche Problem, das hinter diesem Kontrollwunsch und Besitzanspruch steht, ist Eifersucht.
Davor sind auch polyamor eingestellte Menschen keineswegs gefeit, sie stellen sich diesem Gefühl jedoch üblicher- wie erforderlicherweise offener, bewusster, selbstkritischer, reflektierter. 
 
Die Ursache der Eifersucht liegt zumeist in einem mangelnden Selbstwertgefühl begründet und/oder in einem nicht wertschätzenden, nicht liebevollen, nicht zugewandten, gebenden, rücksichts- wie respektvollen – sondern stattdessen ignoranten, egozentrischen - Verhalten des Partners, resp. der Partner.
 
Polyamore Beziehungen sind demzufolge tatsächlich zwar häufig aufwendiger - bedürfen einer intensiven Kommunikation der Beziehungspartner untereinander, miteinander – sind damit jedoch oft auch ehrlicher, authentischer und können langfristig stabiler sein.
 
Es kann nicht Inhalt oder Ziel von Liebe sein, einen anderen – den geliebten – Menschen zu besitzen bzw. zu beschneiden.
 
Keinesfalls bedeutet dies jedoch, dass der polyamore Partner seine Bedürfnisse, Wünsche egoistisch und rücksichtslos auslebt. Er lässt lediglich dort Freiraum, Entfaltungs-, Entwicklungs- und Erfahrungsspielraum, wo der monogame Partner trügerische bzw. vermeintliche Sicherheit, Beständigkeit, Gewissheit durch Kontrolle, Verfügen, Begrenzen herstellen zu können glaubt oder erzielen will.
 
 
Ja, ich spreche bei all dem aus auch persönlicher Erfahrung.
 
Ich habe wiederholt und in unterschiedlichem Alter erlebt, erfahren, dass ich mehrere Menschen zu gleicher Zeit lieben kann, und dass ich mich auch in dieser Liebe, dieser Freundschaft, aufgrund einer gewissen Verbundenheit (siehe nochmals in Über die Faszination, die Anziehungskraft) zu mehreren Menschen "gleichzeitig" sexuell hingezogen fühlen kann.
 
Dabei habe bzw. hätte ich niemals Einen gegen einen (der) Anderen "austauschen, ersetzen" oder auf einen der Freunde verzichten, ihn missen, verlieren wollen – wenn ich denn so gekonnt hätte wie ich gewollt hatte. 
 
Das nach wie vor bestehende gesellschaftliche Monogamie-Diktat hat hier jedoch bedauerlicherweise mehrmals hineingestört.
 
Ich kann jedoch nicht im Vorhinein willentlich bestimmten, festlegen, dass ich mich nur noch in "polyamor eingestellte Menschen" verliebe oder solche liebe oder mich für ausschließlich sie nur mehr interessiere, mich hingezogen fühle.
Gefühle lassen sich nicht immer so leicht oder gut durch den Verstand, die Vernunft, den Willen beherrschen. Und das sollten sie meiner Meinung nach auch nicht.
 
Was ich aber kann, ist, meine Vorstellungen von Beziehung, Liebe, Freundschaft zu hinterfragen, zu reflektieren, ggf. auch zu verändern und entsprechend meine Verhaltensweisen, meine Lebenspraxis – dahingehend, dass keiner der mir wertvollen und nahestehenden Menschen abgehängt, ausrangiert, übergangen, verletzt wird.
 
Dieser Grundsatz wiederum entspricht dem Begriff der zugewandten, gebenden Liebe.
 
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